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Dokumentenidentifikation DE19983988B4 10.11.2005
Titel Wälzlager
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kinbara, Yoshihide, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 15.11.1999
DE-Aktenzeichen 19983988
WO-Anmeldetag 15.11.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/06346
WO-Veröffentlichungsnummer 0000136832
WO-Veröffentlichungsdatum 25.05.2001
Date of publication of WO application in German translation 13.03.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse F16C 33/78
IPC-Nebenklasse H01R 39/64   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wälzlager und insbesondere ein Wälzlager, bei dem ein Strom zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring hindurchgeführt werden kann, welche relativ zueinander gedreht werden.

Hintergrund der Erfindung

Normalerweise wird in dem Fall, dass der Motor von einer sinusförmigen Welle der herkömmlichen Stromversorgung angetrieben wird, die elektrolytische Korrosion des Wälzlagers aufgrund der Beanspruchungen bzw. der Ladungen nicht erzeugt, welche in der Drehwelle des Rotors erzeugt werden. Somit liegt es an den vorliegenden Umständen, dass keine Gegenmaßnahme für die elektrolytische Korrosion des Lagers bzw. der Lagerung vorgenommen wird.

Jedoch in dem Fall, dass der Motor unter Verwendung der Invertereinheit angetrieben wird, wird der Rotor in den Zustand gebracht, dass dieser elektrisch über dem Stator schwebt, und somit werden die Ladungen in der Drehwelle durch die harmonischen Schwingungen und die elektrostatische Kapazität erzeugt. Daraufhin können die akkumulierten Ladungen lediglich über der Weg der Wälzlagerung als dem Stützpunkt der Drehwelle entladen werden. Somit entladen sich die Ladungen von dem inneren Ring des Wälzlagers zu dem äußeren Ring über die Rollelemente, um die sich bewegenden Oberflächen elektrolytisch zu korrodieren.

Aus diesem Grund wird eine Wälzlagerung vorgestellt bzw. bereitgestellt, welche die elektrolytische Korrosion durch Verbindung der Drehwelle und des strukturellen Körpers, wie beispielsweise einem Halter oder ähnlichem, über die Wälzlagerung vermeiden, welcher die Wälzlagerung trägt, wobei die Wälzlagerung elektrisch leitend ist, so dass die in der Drehwelle angesammelten Ladungen veranlasst werden, in den Strukturkörper, beispielsweise den Halter, auszutreten.

In der DE 198 24 022 A1 ein Wälzlager mit einer Strombrücke offenbart. Das Wälzlager weist einen Innenring, einen Außenring, einen dazwischen angeordneten Wälzkörper und eine Dichtung, die als Strombrücke dient, auf. Die Dichtung besteht aus einer Scheibe, die mit einem gefalzten Innenabschnitt in einer Ringnut im Innenring befestigt ist, und einem U-förmig ausgebildeten Ring, der mit seinem hülsenförmigen Basisschenkel auf der Schulterfläche des Außenrings befestigt ist.

Weitere elektrisch leitende Wälzlagerstrukturen sind beispielsweise in U.S. Patent Nr. 5,139,425, JP 01-307516 A und JP 09-291943 A offenbart.

5 ist eine Schnittansicht des Wälzlagers gemäß dem Stand der Technik, der in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungs-Nr. Hei-307516 offenbart ist. In 5 werden in dem Wälzlager 30 die Kugeln (Rollelemente) 33, die zwischen dem inneren Ring 31 und dem äußeren Ring 32 angeordnet sind, von den Haltern 34 gehalten, und wobei das Abdichtelement 35 zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring in der Situation ausgebreitet ist, dass das Gleitmittel, welches Carbonschwarz enthält, die Konduktivität aufweist, welche zwischen dem inneren Ring 31 und dem äußeren Ring 32 eingefüllt ist. Ebenso hat die Laufwegoberfläche 31a des inneren Rings 31 einen Radius, der größer als die Kugeln 33 ist, und wobei der Zwischenraum 36 zwischen den Kugeln 33 und der Lauffläche 31a des inneren Rings 31 als Gleitführungseinrichtung dient.

Das Gleitmittel enthält das Carbonschwarz, um die Gleitfähigkeit aufzuweisen, und welche zwischen einem Paar von Flächen eingefüllt ist, die die Kugeln 33 führen, welche von den Haltern 34 gehalten werden, und wobei derartige Gleitmittel von dem Abdichtelement 35 abgedichtet werden, und wobei das Gleitmittel, welches das Carbonschwarz enthält, zu den Oberflächen der Laufflächen, wie in dem Fall der Gleitführungseinrichtung 36, geführt werden, so dass der Kontakt zu den Kugeln 33 mit der Leitfähigkeit hergestellt werden kann.

Bei dem vorstehenden Wälzlager tritt das Problem auf, dass, seit dem das Gleitmittel, welches Carbonschwarz enthält, die Leitfähigkeit aufweist, ist ein derartiges Schmiermittel hinsichtlich der Schmierung minderwertig, und die Lebensdauer im Vergleich zu einem normalen Schmiermittel ist vermindert.

6 ist eine Schnittansicht des Wälzlagers gemäß dem Stand der Technik, welche in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungs-Nr. Hei9-291943 offenbart ist. In 6 ist das Bezugszeichen 40 das Wälzlager, wobei das Bezugszeichen 41 der innere Metallring zur Drehlagerung der nicht gezeigten Drehwelle ist, und wobei das Bezugszeichen 42 das Rollelement, wie beispielsweise eine Stahlkugel, usw. ist, und wobei das Bezugszeichen 43 der äußere Metallring ist, der an dem strukturellen Körper, wie beispielsweise dem nicht gezeigten Halter, befestigt ist, und wobei das Bezugszeichen 44 das Abdichtelement ist, welches aus einem leitenden, flexiblen Element gebildet ist, welches mit dem inneren Ring 41 und dem äußeren Ring 43 in Kontakt kommt, um die Rollelemente 42 von beiden Enden weg abzudecken, und wobei das Bezugszeichen 45 das Gleitmittel zum Schmieren der Rolloberflächen des inneren Rings 41 und des äußeren Rings 43 ist.

Da der innere Ring 41 und der äußere Ring 43 miteinander über das Abdichtelement 44 in Kontakt gebracht werden, welches aus einem leitenden, flexiblen Element gebildet wird, verursachen die Lagerungen, welche in der nicht gezeigten Drehwelle erzeugt werden, dass diese von dem inneren Ring 41 zu dem strukturellen Körper, wie beispielsweise dem nicht gezeigten Halter, usw. über dem Abdichtelement 44 und dem äußeren Ring 43 entkommen bzw. zugeführt werden.

Da das Abdichtelement 44 aus einem leitenden, flexiblen Material gebildet ist, welches mit dem inneren Ring 41 und dem äußeren Ring 43 durch die Federkraft des flexiblen Elements in Kontakt gebracht wird, tritt ein Problem hinsichtlich der Abnützung und der Staubdichteigenschaften auf.

Die vorliegende Erfindung ist vorgenommen worden, um die vorstehenden Probleme zu lösen, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wälzlager mit einer Schmierung und Lebensdauer bereitzustellen, welche äquivalent zu demjenigen der normalen Wälzlager sind, die ein Gleitmittel und eine Leitfähigkeit zwischen einem inneren Ring und einem äußeren Ring aufweisen.

Offenbarung der Erfindung

Ein Wälzlager gemäß der vorliegenden Erfindung wird offenbart, welches einen inneren Metallring zur drehbaren Lagerung einer Drehwelle aufweist, und welches einen äußeren Metallring aufweist, der in einem strukturellen Körper gehalten wird, und Rollelemente aufweist, welche zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring angeordnet sind, und in welchen ein Schmiermittel zur Schmierung der rollenden Oberflächen des inneren Rings und des äußeren Rings abgedichtet ist, wobei das Wälzlager eine Strompassierungsabdichtstruktur aufweist mit einer ersten Strompassierungsplatte, die an einem Endabschnitt eines äußeren Umfangs des inneren Rings angepasst ist, und einer zweiten Strompassierungsplatte, die an einem Endabschnitt eines inneren Umfangs des äußeren Rings angepasst bzw. eingesetzt ist, und sich von dem äußeren Ring bis in die Nähe des inneren Rings erstreckt und an ihrem dem inneren Ring nahen Ende gebogene Abschnitte aufweist, und wobei ein leitfähiges Schmiermittel zwischen der ersten Strompassierungsplatte und der zweiten Strompassierungsplatte abgedichtet ist.

Ebenso ist die gegenwärtige Passierungsabdichtstruktur derart konstruiert, dass die zweite Strompassierungsplatte mit einer U-förmigen Querschnittsform ausgebildet ist, deren Öffnungsabschnitt zu einer inneren Ringseite ausgerichtet ist, wobei die erste Strompassierungsplatte an einer Innenseite der U-förmigen Schnittform angeordnet ist, und wobei das leitende Schmiermittel an der Innenseite der U-förmigen Schnittform abgedichtet ist.

Ebenso ist die gegenwärtige Passierungsabdichtstruktur derart konstruiert, dass die zweite Strompassierungsplatte zwei einzelne Strompassierungsplatten aufweist, welche an beiden Seiten der ersten Strompassierungsplatte angeordnet sind, und wobei das leitende Schmiermittel in einem Zwischenraum abgedichtet ist, welcher zwischen zwei Strompassierungsplatten ausgebildet ist.

Ebenso ist ein Wälzlager, welches einen inneren Metallring zur drehbaren Lagerung einer Drehwelle, einen äußeren Metallring, welcher in einem strukturellen Körper gehalten wird, Rollelemente bzw. Wälzkörper, die zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring angeordnet sind, ein Schmiermittel zur Schmierung der Rollflächen des inneren Rings und des äußeren Rings, wobei diese abgedichtet sind, und eine Abdichtplatte aufweist, zum Abdichten des Schmiermittels, wobei das Wälzlager eine Strompassierungsabdichtstruktur aufweist, die eine erste Strompassierungsplatte, die derart eingesetzt ist, dass sie zwischen einem Endabschnitt des inneren Rings und einer Kontaktfläche von gestuften Abschnitten der Drehwelle angeordnet ist, und eine zweite Strompassierungsplatte aufweist, die an der Abdichtplatte eingepasst ist, um die erste Strompassierungsplatte durch Einsetzen zwischen dem äußeren Ring und einer Innenseite des strukturellen Körpers zu umgeben, und ein leitendes Schmiermittel aufweist, welches in einem Zwischenraum abgedichtet ist, der zwischen der zweiten Strompassierungsplatte und der Abdichtplatte ausgebildet wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Lagerabschnitts gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

5 ist eine Schnittansicht des Wälzlagers gemäß dem Stand der Technik, welcher in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungs-Nr. Heil-307516 offenbart ist.

6 ist eine Schnittansicht des Wälzlagers gemäß dem Stand der Technik, welcher in der japanischen ungeprüften Patentanmeldung mit der Veröffentlichungs-Nr. Hei9-291943 offenbart ist.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung (Ausführungsform 1)

1 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In 1 ist das Bezugszeichen 1a der innere Metallring zur drehbaren Lagerung einer Drehwelle (die nicht gezeigt ist), wobei das Bezugszeichen 2a ein äußerer Metallring ist, der in einem strukturellen Körper, wie dem nicht gezeigten Halter, usw. gehalten wird, wobei das Bezugszeichen 3 ein Rollelement, wie beispielsweise eine Stahlkugel, usw. ist, wobei das Bezugszeichen 4 ein Halter zum Halten der Rollelemente 3 ist, welche zwischen dem inneren Ring 1a und dem äußeren Ring 2a angeordnet sind, und wobei das Bezugszeichen 5 eine Gleitplatte ist, welche an einem Endabschnitt des äußeren Rings 2a an beiden Seiten der Rollelemente 3 vorgesehen ist, um einen Zwischenraum eng abzudichten, welcher zwischen dem inneren Ring 1a und dem äußeren Ring 2a definiert ist. Ebenso bezeichnet das Bezugszeichen 6 ein Schmiermittel, welches in einem Zwischenraum abgedichtet ist, der durch die Abdeckplatte 5 ausgebildet ist, um Rollflächen des inneren Rings 1a und des äußeren Rings 2a zu schmieren. Als Beispiel ist Marutemp SRL zu sehen, welches von Kyodo Yushi Co., Ltd. hergestellt wird.

Ferner bezeichnet das Bezugszeichen 10 eine erste Strompassierungsplatte, welche eine Flexibilität durch die gefaltete Form des konzentrischen inneren Durchmesserabschnitts erhält, und welcher in eine Nut eingesetzt wird, die an einem äußeren Umfangsabschnitt des inneren Rings 1a ausgebildet ist, und wobei das Bezugszeichen 11 eine zweite Strompassierungsplatte ist, welche eine U-förmige Querschnittsform aufweist, dessen Öffnungsabschnitt zu einer inneren Ringseite ausgerichtet ist, und wobei der Bodenseitenabschnitt dieser U-förmigen Schnittform in die Nut des inneren Umfangsabschnitts des äußeren Rings 2a eingesetzt ist. Ebenso ist die erste Strompassierungsplatte 10 an der Innenseite der U-förmigen Querschnittsform der zweiten Strompassierungsplatte 11 angeordnet. Ferner ist das Bezugszeichen 12 ein Schmiermittel, welches in die Innenseite der zweiten Strompassierungsplatte 11 abgedichtet ist, und eine Leitfähigkeit aufweist (im Folgenden wird hierzu als Leitschmiermittel Bezug genommen). Da das leitfähige Schmiermittel 12 Marutemp ELK ist, welches von Kyodo Yushi Co., Ltd. beispielsweise hergestellt wird, welches die Leitfähigkeit durch Mischen des Carbonscharz in das Schmiermittel aufweisen kann.

Die Ladungen, welche in den nicht gezeigten Rotor des Motors erzeugt werden, werden zu dem strukturellen Körper (der nicht gezeigt ist), wie beispielsweise dem Halter, usw. über den inneren Ring 1a geleitet, in welchen die nicht gezeigte Drehwelle in die erste Strompassierungsplatte 10, die leitfähige Schmiere bzw. das leitende Schmiermittel 12, die zweite Strompassierungsplatte 11 und/oder dem äußeren Ring 2a eingesetzt ist.

Bei dieser Ausführungsform wird der innere Ring 1a und der äußere Ring 2a in einen Nichtkontaktzustand gebracht. Da jedoch die Strompassierungsabdichtstruktur zum Leiten des Stroms zwischen der ersten Strompassierungsplatte 10, welche zu dem Endabschnitt des inneren Rings 1a eingesetzt bzw. eingepasst ist, an der Innenseite der U-förmigen Querschnittsform der zweiten Strompassierungsplatte 11 konstruiert ist, welche zu dem Endabschnitt des äußeren Rings 2a eingesetzt bzw. eingepasst ist, und dann das Abdichten des leitenden Schmiermittels 12 zwischen der ersten Strompassierungsplatte 10 und der zweiten Strompassierungsplatte 11 vorgenommen wird, kann die elektrolytische Korrosion des Wälzlagers verhindert werden. Da ebenso nicht das leitfähige Schmiermittel 12, sondern die Gleitschmierung 6, die bei einer herkömmlichen Wälzlagerung verwendet wird, zur Schmierung der Rollelemente 3 verwendet werden kann, kann ein Wälzlager mit einer guten Schmiereigenschaft und einer langen Lebensdauer erhalten werden.

Da das Verfahren der Einpassung der ersten Strompassierungsplatte und der zweiten Strompassierungsplatte gemäß dem Vorstehenden das Beispiel zeigt, in welchem die erste Strompassierungsplatte, welche eine Flexibilität durch die gefaltete Form des konzentrischen inneren Durchmesserabschnitts aufweist, in die Nut des äußeren Umfangsabschnitts des inneren Rings 1a eingesetzt wird, und wobei ebenso der Bodenseitenabschnitt der zweiten Strompassierungsplatte 11, welche die U-förmige Querschnittsform aufweist, in die Nut des inneren Umfangsabschnitts des äußeren Rings eingesetzt wird. In diesem Fall kann die Strompassierungsplatte an den inneren Ring oder den äußeren Ring unter Verwendung eines O-Rings eingepasst werden, wobei andererseits die erste Strompassierungsplatte, welche als konzentrisches Plattenelement ausgebildet ist, in den Endabschnitt des inneren Rings eingeschraubt werden kann.

(Ausführungsform 2)

2 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In 2 bezeichnen die Bezugszeichen 3, 4, 6, 10 bis 12 ähnliche Elemente zu denjenigen in 1, und daher wird deren Erläuterung weggelassen. Ebenso bezeichnet das Bezugszeichen 1b einen inneren Metallring zur drehbaren Lagerung der Drehwelle (nicht gezeigt), und das Bezugszeichen 2b bezeichnet einen äußeren Metallring, welcher in dem Strukturkörper, wie beispielsweise dem nicht gezeigten Halter, usw. gehalten wird.

Bei dem Wälzlager gemäß dieser Ausführungsform ist die Strompassierungsstruktur einschließlich der ersten Strompassierungsplatte 10, der zweiten Strompassierungsplatte 11 und des leitenden Schmiermittels 12 an beiden Seiten des Wälzlagers vorgesehen. Somit kann die Leitfähigkeit zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring erhöht werden, und ebenso kann die elektrolytische Korrosion des Wälzlagers ohne Ausfall verhindert werden.

(Ausführungsform 3 )

3 ist eine Schnittansicht eines Wälzlagers gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In 3 bezeichnen die Bezugszeichen 3 bis 6, 10, 12 ähnliche Elemente wie diejenigen von 1, und daher wird deren Erläuterung weggelassen. Ebenso bezeichnet das Bezugszeichen 1c einen inneren Metallring zur drehbaren Lagerung der nicht gezeigten Drehwelle, und Bezugszeichen 2c bezeichnet einen äußeren Metallring, welcher in dem Strukturkörper, wie beispielsweise dem nicht gezeigten Halter, usw. gehalten wird, und wobei die Bezugszeichen 13a, 13b Strompassierungsplatten bezeichnen, welche eine Nachgiebigkeit bzw. Flexibilität durch die gefaltete Form des konzentrischen äußeren Durchmesserabschnitts aufweisen, und welche in die Nut des inneren Umfangsabschnitts des äußeren Rings 2c eingesetzt sind, so dass diese an beiden Seiten der ersten Strompassierungsplatte 10 angeordnet sind. Ebenso wird das leitende Schmiermittel 12 in einen Zwischenraum abgedichtet, welcher durch die Strompassierungsplatten 13a, 13b gebildet wird.

In dieser Ausführungsform sind die Strompassierungsplatten 13a, 13b an beiden Seiten der ersten Strompassierungsplatte 10 angeordnet, die zu dem inneren Ring angepasst ist, und dann werden zwei Strompassierungsplatten 13a, 13b und der innere Umfangsabschnitt des äußeren Rings 2c zwischen den Nuten des inneren Umfangsabschnitts des äußeren Rings 2c, welche in die Strompassierungsplatten 13a, 13b eingesetzt sind, anstelle der zweiten Strompassierungsplatte 11 mit dem U-förmigen Querschnitt von 1 verwendet. Da daher die Strompassierungsabdichtstruktur durch Zusammenbau der Strompassierungsplatte 13a, der ersten Strompassierungsplatte 10 und der Strompassierungsplatte 13b in dieser Reihenfolge konstruiert bzw. hergestellt werden kann, kann das Wälzlager mit der Strompassierungsabdichtstruktur kostengünstig hergestellt werden.

Ebenso gibt es ein Beispiel, bei dem die Strompassierungsabdichtstruktur an einer Seite des Wälzlagers vorgesehen ist, wie in 3 gezeigt. Wenn die Strompassierungsabdichtstruktur an beiden Seiten des Wälzlagers vorgesehen ist, kann die Leitfähigkeit zwischen dem inneren Ring und dem äußeren Ring sehr viel mehr erhöht werden.

Da zusätzlich das Verfahren des Einsetzens der ersten Strompassierungsplatte und der zweiten Strompassierungsplatte, wobei ein Beispiel gezeigt ist, bei dem die erste Stromführungsplatte, welche eine Nachgiebigkeit bzw. Flexibilität durch die gefaltete Form des konzentrischen inneren Durchmesserabschnitts aufweist, in die Nut des äußeren Umfangsabschnitts des inneren Rings 1a eingesetzt ist, sind ebenso die beiden Strompassierungsplatten 13a, 13b, die eine Nachgiebigkeit bzw. Flexibilität durch die gefaltete Form des konzentrischen äußeren Durchmesserabschnitts aufweisen, in zwei Nuten des inneren Umfangsabschnitts des äußeren Rings 2c eingesetzt. In diesem Fall kann die erste Strompassierungsplatte oder die beiden Strompassierungsplatten als konzentrisches Plattenelement ausgebildet sein, und wobei die Strompassierungsplatte an dem inneren Ring oder dem äußeren Ring durch Einschrauben in den Endabschnitt des inneren Rings oder durch Verwendung des O-Rings eingepasst bzw. eingesetzt sein.

(Ausführungsform 4)

4 ist eine Ansicht, welche eine Konfiguration eines Lagerabschnitts gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. In 4 bezeichnen die Bezugszeichen 3 bis 6, 12 ähnliche Elemente wie in 1, und daher wird deren Erläuterung weggelassen. Ebenso bezeichnet das Bezugszeichen 20 einen Halter als strukturellen Körper, und Bezugszeichen 21 ist eine Drehwelle, wobei Bezugszeichen 22 ein Wälzlager bezeichnet, und wobei Bezugszeichen 23 ein innerer Metallring zur drehbaren Lagerung der Drehwelle 21 ist, und wobei das Bezugszeichen 24 ein äußerer Metallring ist, welcher in dem strukturellen Körper, wie beispielsweise dem Halter, usw. gehalten wird, wobei das Bezugszeichen 25 eine erste Strompassierungsplatte ist, welche an dem Endabschnitt des inneren Rings 23 gelagert ist, und wobei das Bezugszeichen 26 eine zweite Strompassierungsplatte ist, die an einem Endabschnitt des äußeren Rings 24 fixiert ist.

Die erste Strompassierungsplatte 25 ist angepasst, um zwischen dem Endabschnitt des inneren Rings 23 des Wälzlagers 22 und der Kontraktfläche des gestuften Abschnitts der Drehwelle 21 eingesetzt zu werden, und wobei die zweite Strompassierungsplatte 26 zwischen dem äußeren Ring 24 und dem Wälzlager 22 eingesetzt ist, und wobei der Halter 20 eingepasst ist, um die erste Strompassierungsplatte 25 durch die Abdichtplatte 5 und die zweite Strompassierungsplatte 26 zu umgeben, und wobei das leitende Schmiermittel 12 zwischen der Abdichtplatte 5 und der zweiten Strompassierungsplatte 26 abgedichtet wird, wobei der Strom zwischen der Drehwelle 21 und dem Halter 20 vorbeigeführt werden kann bzw. passieren kann.

In dieser Ausführungsform ist die Strompassierungsabdichtstruktur durch Hinzufügung der ersten Strompassierungsplatte 25, der zweiten Strompassierungsplatte 26 und des leitenden Schmiermittels 12 konstruiert, welches normalerweise in dem Wälzlager 22 verwendet wird. Daher kann die elektrolytische Korrosion des Wälzlagers äußerst kostengünstig verhindert werden.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Wie vorstehend beschrieben, ist das Wälzlager gemäß der vorliegenden Erfindung als Wälzlager geeignet, welches in einem Motor verwendet wird, der von einer Invertereinheit bzw. einem Gleichstrom-Wechselstromkonverter angetrieben wird.


Anspruch[de]
  1. Wälzlager, welches einen inneren Metallring (1a) zur drehbaren Lagerung einer Drehwelle, einen äußeren Metallring (2a), der in einem strukturellen Körper gehalten wird, und Rollelemente (3) aufweist, welche zwischen dem inneren Ring (1a) und dem äußeren Ring (2a) angeordnet sind, und in welchen ein Schmiermittel (6) zur Schmierung der Rollflächen des inneren Rings (1a) und des äußeren Rings (2a) abgedichtet ist,

    wobei das Wälzlager aufweist:

    eine Strompassierungsabdichtstruktur mit einer ersten Strompassierungsplatte (10), die an einem Endabschnitt eines äußeren Umfangs des inneren Rings (1a) angepasst ist, und einer zweiten Strompassierungsplatte (11, 13a, 13b), die an einem Endabschnitt eines inneren Umfangs des äußeren Rings (2a) angepasst ist und sich von dem äußeren Ring (2a) bis in die Nähe des inneren Rings (1a) erstreckt und an ihrem dem inneren Ring (1a) nahen Ende gebogene Abschnitte aufweist, und wobei ein leitfähiges Schmiermittel (12) zwischen der ersten Strompassierungsplatte (10) und der zweiten Strompassierungsplatte (11, 13a, 13b) abgedichtet ist.
  2. Wälzlager nach Anspruch 1, wobei die Strompassierungsabdichtstruktur derart konstruiert ist, dass die zweite Strompassierungsplatte (11) mit einer U-förmigen Querschnittsform ausgebildet ist, deren Öffnungsabschnitt zu einer inneren Ringseite ausgerichtet ist,

    wobei die erste Strompassierungsplatte (10) an einer Innenseite der U-förmigen Querschnittsform angeordnet ist, und

    wobei das leitende Schmiermittel (12) in der Innenseite der U-förmigen Querschnittsform abgedichtet ist.
  3. Wälzlager nach Anspruch 1, wobei die Strompassierungsabdichtstruktur derart konstruiert ist, dass die zweite Strompassierungsplatte zwei einzelne Strompassierungsplatten (13a, 13b) aufweist, die an beiden Seiten der ersten Strompassierungsplatte (10) angeordnet sind, und wobei das leitfähige Schmiermittel (12) in einem Zwischenraum abgedichtet ist, welcher zwischen den beiden Strompassierungsplatten (13a, 13b) gebildet wird.
  4. Wälzlager (22), welches einen inneren Metallring (23) zur drehbaren Lagerung einer Drehwelle (21), einen äußeren Metallring (24), der in einem strukturellen Körper gehalten wird, Rollelemente (3), welche zwischen dem inneren Ring (23) und dem äußeren Ring (24) angeordnet sind, ein Schmiermittel (6) zur Schmierung der Rollflächen des inneren Rings (23) und des äußeren Rings (24), welche abgedichtet sind, und eine Abdichtplatte (5) aufweist, um die Schmierung (6) abzudichten,

    wobei das Wälzlager aufweist:

    eine Strompassierungsabdichtstruktur, welche eine erste Strompassierungsplatte (25), die eingepasst ist, um zwischen einem Endabschnitt des inneren Rings (23) und einer Kontaktfläche der gestuften Abschnitte der Drehwelle (21) eingesetzt zu sein, eine zweite Strompassierungsplatte (26), welche an der Abdichtplatte (5) eingepasst ist, um die erste Strompassierungsplatte (25) durch Einsetzen zwischen dem äußeren Ring (24) und einer Innenseite des strukturellen Körpers zu umgeben, und ein leitfähiges Schmiermittel (12) aufweist, welches in einem Zwischenraum abgedichtet ist, der zwischen der zweiten Strompassierungsplatte (26) und der Abdichtplatte (5) gebildet wird.
  5. Wälzlager nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der strukturelle Körper ein Halter ist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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