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Dokumentenidentifikation DE202005010971U1 10.11.2005
Titel Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad
Anmelder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
DE-Aktenzeichen 202005010971
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.11.2005
Registration date 06.10.2005
Application date from patent application 12.07.2005
IPC-Hauptklasse B62M 1/10
IPC-Nebenklasse B62M 1/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Tretkurbel-Antrieb für ein Fahrrad, das eine Drehmoment-Verteilung über den Totpunktbereich ermöglicht.

Jeder kennt das Problem: wenn man Fahrrad Bergauf fährt, kann der Radfahrer manchmal nur mit viel Mühe den Pedal-Totpunktbereich überwinden. Das kommt daher, weil die grösste Kraft nur bei horizontaler Position der Pedal-Längsachsen anwendbar ist. Das Problem wurde schon längst erkannt und um ihn zu lösen gibt es sehr viele technische Versuche.

Aus EP 0 546 004 B1 ist bekannt, um eine vorteilhafte Drehmomentverteilung über eine Umdrehung eines Tretkurbelantriebes für ein Fahrrad zu erreichen, das Kettenrad auf einem axialen Lageransatz einer Tretkurbel drehbar zu lagern und über eine Druckfeder an dieser Tretkurbel abzustützen, so dass die Druckfeder beim Abwärtstreten über die dem Kettenrad vorauseilende Tretkurbel gespannt wird und sich im Totpunktbereich des Tretkurbelantriebes unter einer entsprechenden Drehmomentübertragung auf das Kettenrad entspannt. Da mit zunehmender Belastung der Druckfeder auch das von einem Radfahrer aufzubringende, ein Rückdrehen der Tretkurbel im Totpunktbereich verhindernde Stützmoment größer wird, kann es bei der Entspannung der Druckfeder im Totpunktbereich zu einer deutlichen Verzögerung der Tretkurbelbewegung kommen.

Damit sich die Druckfeder zur Kraftübertragung zwischen Tretkurbel und Kettenrad nicht aufgrund eines fehlenden Stützmomentes durch den Radfahrer schlagartig entlasten kann, wird die Entspannung der Kraftübertragungsfeder durch eine Dämpfungsfeder verzögert, so dass ausreichend starke Druckfedern zum Einsatz kommen können, ohne eine Beeinträchtigung des gleichmäßigen Drehantriebes befürchten zu müssen. Nachteilig bei diesen bekannten Tretkurbelantrieben ist allerdings, dass sich durch die zusätzliche Dämpfungsfeder nicht nur der Konstruktionsaufwand vergrößert, sondern auch das Gewicht vermehrt wird.

Aus der FR 2 409 183 A1 ist bekannt, die Tretkurbel über die Tretkurbelwelle zu einem zweiarmigen Hebel zu verlängern, der über zwei einander bezüglich der Tretkurbelwelle diametral gegenüberliegende Zugfedern mit einem auf der Tretkurbelwelle drehbar gelagerten Kettenrad antriebsverbunden ist. Da die Zugfedern die auftretenden Kräfte innerhalb eines zulässigen Drehwinkels zwischen der Tretkurbel und dem Kettenrad nicht aufnehmen können, ist auf dem Kettenrad ein die Tretkurbel umfassender Bügel vorgesehen, der über Einstellschrauben einerseits eine Einstellung der Federvorspannung und anderseits des Drehwinkels erlaubt. Mit dem zusätzlichen Bügel ergibt sich ein vergrößerter Konstruktionsaufwand, der mit einem Zusatzgewicht verbunden ist. Außerdem können wegen der Zugfedern nur vergleichsweise geringe Kräfte für eine gleichmäßigere Drehmomentverteilung über eine Umdrehung des Tretkurbelantriebes gespeichert werden.

Die Anmeldungen DE 34 25 342 A1 und DE 84 87 822 U1 beschreiben eine Tretkurbel, die in zwei Abschnitte gelenkig unterteilt ist, von denen der äußere Abschnitt gegenüber einer Strecklage bezüglich des inneren Abschnitts entgegen der Tretrichtung geneigt verläuft und mittels einer Feder am inneren Tretkurbelabschnitt abgestützt ist, so dass im Bereich der größten Beinkraft der äußere Tretkurbelabschnitt entgegen der Kraft der Abstützfeder in Tretrichtung gegenüber dem inneren Tretkurbelabschnitt verschwenkt wird und eine größere Hebellänge zur Kraftübertragung zur Verfügung steht.

Die Anmeldung FR 2 756 249 A1 beschreibt ein Blattfeder-Gelenk, das zwischen den Tretkurbelabschnitten eingebaut ist.

Bei der FR 878 241 A werden die Abschnitte der Tretkurbel durch einen elastischen Anschlag gesichert.

Die Anmeldung WO 00 56596 löst ein Problem, der bei vorgespannte Abstützfeder auftreten kann, wobei ein Dämpfungsfeder eingebaut wird.

Die Erfindung aus AT 410 533 B, liegt der Aufgabe zugrunde, einen Tretkurbelantrieb für ein Fahrrad der eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so auszugestalten, dass die Vorteile einer auf Druck beanspruchbaren Kraftübertragungsfeder zwischen der Tretkurbel und dem auf der Tretkurbel drehbar gelagerten Kettenrad für eine gleichmäßigere Drehmomentverteilung über einen Tretkurbelumlauf ohne Einsatz zusätzlicher Dämpfungsfedern genützt werden kann.

Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die das Kettenrad tragende Tretkurbel mit einem gegen das Kettenrad vorstehenden Ansatz in eine Ausnehmung des Kettenrades eingreift, die in beiden Umfangsrichtungen Drehanschläge für diese Tretkurbel bildet.

Mehr als 20 Erfindungen von dem gleichen Anmelder lösen die gleiche Aufgabe auf mehr oder weniger ähnlichen Weise.

Bei all diesen Erfindungen, ist die Federkraft konstant. Egal welcher Gang gefahren wird oder welcher Drehmoment

Der in den Schutzansprüchen 1 bis 31 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Lösung für eine nahezu perfekte, einstellbare Drehmoment-Verteilung über den Totpunktbereich eines Fahrrads zu finden.

Dieses Problem wird mit den in den Schutzansprüchen 1 bis 31 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Vorteile der Erfindung sind:

  • – der Drehmoment wir nahezu perfekt in jedem Kurbel-Bereich verteilt,
  • – die Federkraft ist hier einstellbar,
  • – angenehme „Federkraft-Rückgabe",
  • – keine abrupte Begrenzung der Verschiebung der Tretkurbel gegenüber der Ketten-Blatt,
  • – Kraft-Einstellung auch während der Fahrt möglich,
  • – sehr gute Kraftübertragung.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 1 bis 6 erläutert. Es zeigen:

1 das neuartiges Federelement,

2 den Einbau in einem Fahrrad,

3 eine Variante mit mehreren Federelemente,

4 eine Vorderansicht,

5 die Variante mit eine Steuerung und Funk-Elemente,

6 ein Sperrmechanismus, der die Federkraft erst bei erreichen eines bestimmten Federwegs freigibt.

Das Tretkurbel-System ist ähnlich wie die bekannten Systeme gebaut, allerdings wird hier erfindungsgemäss anstatt einer geraden Wellen-Bereich zwischen den Pedalen 1, eine spezielle Welle 2 eingebaut, die mit Hubzapfen 3 (ähnlich wie die Kurbelwelle bei Verbrennungsmotoren) und Pleuelstangen 4 sowie Federelemente 5 ausgestattet ist.

Die Federelemente sind vorzugsweise Luftfeder oder Gasdruckfeder, die mit Luftventilen 6 ausgestattet sind.

Das Kettenblatt 7 ist fest und direkt mit der Tretkurbel 8 gekoppelt. Der Tretkurbel-Wellenbereich zwischen den Pedalen ist in einem vergrösserten Gehäuse 9 eingebaut, das wiederum ein Teil der Fahrradrahmen 10 ist. Das Gehäuse kann mit einem Schliessdeckel 11 ausgestattet werden. Die Luftventile, die mit den Kammern 12 des Luft-Federelements gekoppelt ist, sind ebenfalls an dem Gehäuse eingebaut und mit einem flexiblen Druckschlauch 13 mit den Kammern gekoppelt. Dadurch ist eine Federkraftregulierung möglich. Das Federelement sollte an beiden Kammern die Luft je nach Position des Kolbens, komprimieren und dekomprimieren können. Die Feder ist so eingebaut, dass er eine Federkraft während der maximalen Pedal-Tretkraft speichert und diese Kraft dann wenn das Pedal in dem Totpunktbereich 14 sich befindet, wieder abgibt. Das wird erreicht, wenn das Federelement ungefähr in einem 90° Winkel zu der Pedal-Längs-Achse 15 eingebaut ist. Allerdings der Hubzapfen 3 muss wie die Pedal-Achse angeordnet sein. Das Federelement kann auch unter einem anderen Winkel mit der Pedal-Achse stehen, jedoch die Hubzapfen-Anordnung muss die Abweichung durch eine Verschiebung korrigieren. Wenn das Pedal schräg oben befindet und nach unten gedrückt wird, dann wird das Luftfederelement gepresst.

Durch eine lösbare Verbindung zwischen der Hubzapfen-Welle und der Tretkurbel ist eine Dreh-Verschiebung der beiden Teile möglich und damit auch eine Änderung der Federkraft-Moment-Verteilung auf dem Pedal-Zyklus möglich. Dadurch wird eine maximale Federkraft z.B. dann erreicht, wenn der Pedal nicht ganz unten sich befindet, oder direkt nachdem Totpunktbereich. Das ist wichtig für die Sportler, die eine individuelle Anpassung für die Drehmoment-Verteilung haben wollen.

Das Luftfeder-Element wird mit einem Ende an einem Gelenk-Punkt 16 mit dem Gehäuse gekoppelt und mit dem anderen Ende mit der Hubzapfen-Welle 2 (ebenfalls gelenkartig) verbunden. Das Feder-Element bewirkt, dass die Pedalkraft optimal gespeichert wird und dann während der Pedal den Totpunktbereich erreicht, die Energie zurück zu übertragen. Die Übertragung wird luftgefedert erfolgen.

Bei dem Drehmoment, der in horizontaler Pedal-Stellung am höchsten ist, wird die Energie durch die Rotierung der Hubzapfen-Welle an das Federelement übertragen. Das Federelement verkürzt sich und komprimiert ein Gas oder Luft in der äusseren Kammer. Gleichzeitig dekomprimiert sich der innere Kammer und erzeugt ebenfalls eine Federkraft auf den Kolben 17. Der Zylinder 18 ist an beiden Enden luftdicht verschlossen. Der Kolben teilt ihn in zwei luftdichten Kammern 12, die mit Luft (oder einem Gas) gefüllt sind. Durch die Kolben-Bewegung wird der Luft auf einer Kammer komprimiert und auf der anderen Kammer dekomprimiert. Das führt zu einer Federkraft. Der Luftzylinder ist mit einem oder mehreren Schläuchen 13 mit dem Gehäuse über Luftventile 6 gekoppelt. Dadurch kann der Druck individuell geregelt werden. Wenn das Pedal im unteren Bereich sich befindet, wird die Federkraft aus dem Luft- oder Gasdruck-Feder über die Pleuelstange an der Hubzapfen-Welle zurückgegeben. Das Pedal wird dann noch ein stück weiter in ihre Drehrichtung „vorgeschoben", was zu Überwindung des Totpunktbereichs führt. Es reichen ein paar cm Vorschub und dieser Bereich ist schon überwunden. Diesen „Schub" liefert das Federelement, das die Energie unbemerkt von dem Benutzer / Fahrer gespeichert hat, während er das Pedal kräftiger an der waagrechten Position getreten hat.

Die Kammer des Luftfederelements können mit je einem Luftventil ausgestattet werden, durch die die Luft abgelassen oder eingelassen wird. Am besten sind die Elektroventile 19 geeignet, die die Feder-Kraft auch durch eine elektronische Steuerung 20 perfekt regulieren können.

In der 3 ist eine Variante mit mehreren Federelementen dargestellt worden. Durch eine synchronisierte Arbeitsweise der Federelemente wird eine nahezu perfekte Drehmoment-Verteilung erreicht. Nicht nur der Totpunktbereich, sondern auch andere „Drehmoment-Schwach-Stellen", die durch die biologischen Merkmale der Muskelkraft-Entfaltung bedingt sind, können mit dem System geglättet werden. Aus den physiologischen und anatomischen Kenntnissen weist man heute, dass die Muskelkraft nicht proportional und gleichmäßig abgegeben wird. Durch feinfühlige Messgeräte gemessen, ist festzustellen, dass die Muskelkraftabgabe viel mehr „digital-artig" in mikroskopisch feinen Abschnitten abgegeben wird. Die Muskelbewegung erscheint jedoch für unsere Augen als eine kontinuierliche gleichmäßige Bewegung, weil die „Kraft-Schwankungen" nur mikroskopisch sind. Durch das Fahrrad-Drehmoment-Verteilungs-System, das hier beschrieben wird und in der 3 beispielsweise dargestellt wird, kann zumindest ein Teil der Muskel-Schwachpunkt-Bereich besser geglitten werden. Bei Normalverbraucher würde das System mit mehreren Federelementen wegen der Kosten vielleicht nicht viel Sinn machen, jedoch bei Profi-Sportlern, die einen Wettkampf gewinnen und eine der besten Fahr-Zeiten erreichen wollen, kann das System von Bedeutung sein.

Anstatt von Luft-Feder oder Gasdruckfeder können auch Stahlfeder 21 eingebaut werden, die jedoch nicht mehr beliebig oder nur mit hohem Aufwand eingestellt werden können. Im Totpunktbereich wird die gespeicherte Energie wiedergegeben, was eine sehr angenehme Drehmoment-Verteilung ermöglicht. Man kann zwar durch Schrauben auch eine Stahl-Feder einstellen lassen, ähnlich wie bei MTB-Feder-Einstellung, ist jedoch aufwändig und mit Schwachpunkten verbunden.

Bei bisherigen Tretkurbel-Antrieb-Varianten, bei denen der Drehmoment über den Totpunktbereich verteilt wird, wird die Federkraft beim Erwerb des Fahrrads durch eine Federeinbau bestimmt, dessen Federkraft auf die Person passend gewählt wird, wobei meistens drei Federkraft-Stufen verfügbar sind.

Die Federkraft ist mit der Erfindung elegant einstellbar, was bei bisherigen Varianten sehr schwer realisierbar ist. Die Federkraft kann bei der Erfindung relativ leicht auch während der Fahrt eingestellt werden. Das kann durch eine Leiter- oder Funkverbindung mit einem Elektroventil, der an dem Luft-Druck-Zylinder eingebaut ist, erreicht werden. Das ist auch ein entscheidender Vorteil dieser Erfindung. Während der bisherigen Lösungen, keine Federkraft-Änderung während der Fahrt gestatten, ist hier das jederzeit möglich und kann sogar automatisch durch die Gangschaltung geregelt werden. Ein eingebauter Drehmoment-Sensor 22 ermöglicht eine Federkraft abhängig von der Trittkraft zu regeln. Der Sensor kann die Daten auf dem Fahrrad-Computer 23 übertragen und sie auf dem Bildschirm / Anzeige sichtbar machen.

Die Federkraft-Regelung für den Tretkurbel-Antrieb kann auch mechanisch durch einen Hebel 24 am Lenkrad 25 und einem Zugseil 26, das mit einem Ventil-Öffnungs-System gekoppelt ist, realisiert werden. Wenn das Ventil des Federelements geöffnet wird, ist die Federkraft geringer und dadurch auch die Anstrengung beim Fahrradfahren.

Allerdings ist die Energie-Abgabe im Totpunktbereich geringer. Das kann aber der Benutzer selbst entscheiden, welche Federkraft für ihn optimal ist.

Der Federweg hier endet nicht abrupt, wie der Fall bei bisherigen Anmeldungen ist, sondern er wird durch die selbständige Federkraft-Erhöhung angenehm „gepolstert". Je näher die Hubzapfen-Welle das Federelement an dem Federweg-Ende bringt, desto stärker wird die Federkraft. Die Luft wird immer stärker gepresst, was zu einem weichen Übergang der Kolben-Verschiebung führt. Es ist in diesem Fall auch kein Bewegungs-Begrenzer notwendig, weil das Federelement nicht stärker als die Hubzapfen-Wellen-Bewegung gedrückt werden kann.

In der 6 ist ein Mechanismus dargestellt worden, der eine vorzeitige Federkraft-Abgabe verhindert. Hier ist eine Zahnwelle 27 mit dem Federelement 5 gekoppelt, die durch einem Sperrmechanismus die Bewegung der Zahnwelle nur in eine Richtung erlaubt. Ein Sperrhebel 28 kontrolliert die Bewegungsrichtung. Wenn eine eingebaute Kuppe 29 erreicht worden ist, wird der Sperrhebel gehoben und die Rückbewegung des Federelements freigegeben. Den gleichen Effekt kann auch ein einfacher Freiläufer 30, der mit der Pedal-Tretkurbel gekoppelt ist, erreichen.

1Pedal 2spezielle Welle 3Hubzapfen 4Pleuelstange 5Federelemente 6Luftventil 7Kettenblatt 8Tretkurbel 9Gehäuse 10Fahrradrahmen 11Schliessdeckel 12Kammer 13Druckschlauch 14Totpunktbereich 15Pedal-Längs-Achse 16Gelenk-Punkt 17Kolben 18Zylinder 19Elektroventil 20Steuerung 21Stahlfeder 22Drehmoment-Sensor 23Fahrrad-Computer 24Hebel 25Lenkrad 26Zugseil 27Zahnwelle 28Sperr-Hebel 29Kuppe 30Freiläufer

Anspruch[de]
  1. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Tretkurbelwelle, dessen Bereich zwischen den Pedalen mit mindestens einem Hubzapfen ausgestattet ist, an der über mindestens einer eingebauten Pleuelstange mindestens ein Federelement gelenkartig gekoppelt ist, wobei das Federelement an seinem anderen Ende mit dem Fahrrad-Rahmen oder Teile des Rahmen verbunden ist, aufweist.
  2. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hubzapfen in dem Bereich zwischen den Pedalen in der Tretkurbel angebracht sind, die mit jeweils einem Federelement gekoppelt sind.
  3. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretkurbelwelle mit mindestens einen Wellenzapfen ausgestattet ist.
  4. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement ein Gasdruckfeder oder ein Luftfeder ist.
  5. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement aus mindestens einem Hohl-Zylinder und einem darin frei beweglichen Kolben, der mit dem Hohlzylinder mindestens eine geschlossene Druckkammer bildet, besteht.
  6. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Koben den Hohl-Zylinder in zwei geschlossenen Kammern trennt, die jeweils mit Luft oder Gas gefüllt sind.
  7. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tretkurbel-Bereich zwischen den Pedalen in einem grösseren Gehäuse, an dem das Federelement und die Hubzapfen hineinpassen und sich frei bewegen können, eingebaut ist.
  8. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfeder oder Gasdruckfeder mit mindestens einem flexiblen Gas / Luft-Schlauch gekoppelt ist, die an dem Gehäuse zwischen den Pedalen mit einem Luftventil oder einem Elektroventil nach aussen einmündet.
  9. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement seine maximale Feder-Druck-Energie an die Hubzapfen abgibt, wenn die Pedale in dem Totpunktbereich oder unmittelbar nach dem Totpunktbereich sich befinden.
  10. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfeder-Kraft der Pedal-Kraft beim vorwärts fahren entgegenwirkt und die Kraft speichert, die an dem Totpunktbereich abgegeben wird.
  11. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfeder-Element mit einem Luftventil, durch den es mit Luft gefüllt werden kann, ausgestattet ist.
  12. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfeder-Element mit einem Elektroventil, durch den der innere Luftdruck in dem Luftfeder-Element und damit auch die Federkraft-Übertragungs-Moment von den Pedalen auf dem Ketten-Blatt geregelt werden kann, ausgestattet ist.
  13. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektroventil mit einer Steuerung direkt, durch elektrische Leiter oder berührungslos durch Induktions-Spulen oder per Funk gekoppelt ist.
  14. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung programmierbar ist.
  15. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pedal-Kurbelwelle mit einem Freiläufer, der nur eine vorwärts Drehbewegung erlaubt, ausgestattet ist.
  16. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftventil oder der Elektroventil mit einer Steuerung gekoppelt ist, die nach dem Überwinden des Totpunktbereichs die gepresste Luft aus dem Zylinder abläst.
  17. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftventil oder der Elektroventil mit einer Steuerung, die abhängig von dem Gangschaltung, vorzugsweise abhängig von dem Gang-Reihe, die bei Fahrrädern mit mehreren Zahnrad-Blättern durch einen der Ketten-Zahnräder bestimmt wird, gekoppelt ist.
  18. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Drehmoment-Sensor ausgestattet ist, der mit eine Ventil- oder Elektroventil-Steuerung gekoppelt ist.
  19. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmoment-Sensor an dem Pedal oder an die Tretkurbel eingebaut ist.
  20. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von dem Drehmoment, der Luft-Druck in dem Luftfeder-Element durch Luft-Ablass oder Lufteinlass über einen Ventil / Elektroventil gesteuert wird.
  21. Tretkurbel-Antrieb-System für ein Fahrrad nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmoment-Sensor mit dem Fahrrad-Computer gekoppelt ist und die Drehmoment-Werte dort angezeigt werden.
  22. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement und die Hubzapfen mit einem wartungsfreien oder wartungsarmen Öl-Schmier-System ausgestattet sind.
  23. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in dem die Hubzapfen und Federelemente eingebaut sind, Teil der Fahrradrahmen ist.
  24. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in dem die Hubzapfen und Federelemente eingebaut sind, gekapselt geschlossen gebaut ist oder mit einem abnehmbaren Schließdeckel ausgestattet ist.
  25. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tretkurbel und die Hubzapfen-Welle nicht fest mit einander gekoppelt sind, sondern sie lösbar durch Schrauben, Einrastmechanismen oder eine andere Verbindungsmöglichkeit gekoppelt sind, sodass eine beliebige Dreh-Verschiebung Einstellung zwischen dem Tretkurbel und der Hubzapfen-Welle möglich ist.
  26. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventil durch einem Zugseil, das mit einem Hebel am Lenkrad gekoppelt ist, jederzeit zu öffnen oder schliessen ist.
  27. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement eine Gummi-Feder, Stahl-Feder oder Blattfeder ist.
  28. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement mit einem Dämpfer ausgestattet ist.
  29. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement mit einer Rückbewegungssperre, die die Rückbewegung des Federelements durch die Federkraft erst dann freigibt, wenn ein bestimmter Federweg zurückgelegt worden ist.
  30. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückbewegungssperre aus einem Freiläufer besteht.
  31. Tretkurbel-Antriebs-System für ein Fahrrad nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückbewegungssperre aus einem Zahnwelle und einem Sperr-Hebel, der eine Bewegung der Zahnwelle nur in eine Richtung erlaubt, der aber eine Rückbewegung der Zahnwelle erst dann freigibt, wenn ein bestimmter Federweg zurückgelegt worden ist, dass durch ein Entsperr-Mechanismus, vorzugsweise einer Hebe-Kuppe, die auf der Zahnwelle eingebaut ist, die den Sperr-Hebel hochhebt, besteht.
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