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Dokumentenidentifikation DE60013621T2 10.11.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001220867
Titel VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON 17-CARBOXY-ANDROST-4-ENE
Anmelder Pharmacia & Upjohn Co., Kalamazoo, Mich., US
Erfinder GREGA, Kevin C., Marcellus, US;
ASHFORD, W., Scott, Kalamazoo, US
Vertreter Henkel, Feiler & Hänzel, 81675 München
DE-Aktenzeichen 60013621
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.10.2000
EP-Aktenzeichen 009666975
WO-Anmeldetag 03.10.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/21996
WO-Veröffentlichungsnummer 0001027133
WO-Veröffentlichungsdatum 19.04.2001
EP-Offenlegungsdatum 10.07.2002
EP date of grant 08.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse C07J 3/00
IPC-Nebenklasse C07J 9/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Das verfahren der vorliegenden Erfindung ist ein neuer Weg zur Herstellung von Androst-4-en-17-carbonsäure.

2. Beschreibung des Standes der Technik

J. Am. Chem. Soc., 82, 1709 (1960) offenbart das Monoethoxalylprogesteron oder 21-Methoxylalylprogesteron (III). Tet. Lett., 36(3) 833 (1995) und J. Org. Chem., 50, 1544 (1985) offenbaren, dass Oxon ein bekanntes Oxidationsmittel ist. Dieses und andere Dokumente, die die Oxidationseigenschaften von Oxon diskutieren, lehren, dass eine Oxonoxidation im Epoxid- oder Diolstadium stoppt und keine Doppelbindungen unter Bildung von Carbonsäuren spaltet. Dies umfasst die Oxidation von Aldehyden zu Säuren, Aminen zu N-Oxiden, Thioethern zu Sulfoxiden oder Sulfonen, Alkenen zu Epoxiden, cyclischen Ketonen zu Lactamen. Es gibt keine Offenbarung der Umwandlung von Oxylaten in Säuren.

Die internationale Veröffentlichung WO 90/00515 offenbart die Oxidation von 21-Benzylidenpregn-4-en-3,20-dion mit Ozon unter Bildung eines Secosteroids, 3,5-Secoandrost-5-on-3,17&bgr;-disäure. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet kein Ozon.

Chemical Abstracts Band 68: 96039 (Pharm. Ztg. (1967), Band 112 (40), S. 1400–5) offenbart die Oxidation von 21-Carboxyprogesteron unter Verwendung von CrO3 unter Bildung von 3-Oxo-etiochol-4-ensäure.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Offenbart wird ein Verfahren zur Herstellung von 17&bgr;-Carboxyandrost-4-en-3-on (IV) oder einem Anion desselben, das das In-Kontakt-Bringen eines Steroidketons (III), worin R1 ausgewählt ist aus der Gruppe von

  • (1) -OH,
  • (2) -OR1-1, worin R1-1

    (a) C1-C6-Alkyl,

    (b) Trimethylsilyl,

    (c) -CH2-ϕ bedeutet,
worin R2 ausgewählt ist aus der Gruppe von:
  • (1) -H,
  • (2) -OR2-1, worin R2-1

    (a) C1-C6-Alkyl,

    (b) Trimethylsilyl,

    (c) ϕ-,

    (d) -CH2-ϕ bedeutet,
  • (3) -OH,
  • (4) C1-C12-Alkyl,
  • (5) C3-C7-Cycloalkyl,
  • (6) -CO-OR2-3, worin R2-3

    (a) C1-C6-Alkyl,

    (b) C3-C7-Cycloalkyl,

    (c) -ϕ bedeutet,
  • (7) -CO-NHR2-3, worin R2-3 wie im Vorhergehenden definiert ist,
  • (8) -CO-NR2-4R2-5, worin R2-4 und R2-5 gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl bedeuten,
  • (9) -ϕ, das optional mit 1 oder 2 Resten von -F, -Cl, -Br, -CH3, -NH2, -NO2, -OH, -OCH3 substituiert ist,
  • (10) C3-C7-Cycloalkyl,
  • (11) C1-C12-Alkyl,
mit K2SO5 · KHSO4 · K2SO4 umfasst.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Das Ausgangsmaterial für das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist Progesteron (I). Das C3-Keton von Progesteron (I) muss geschützt werden, wie dies einem Fachmann bekannt ist. Vorzugsweise wird das C3-Keton von Progesteron (I) als Enolether geschützt, wobei das C3-geschützte Progesteron (II) erhalten wird. Der bevorzugte Enolether ist der Methyl- oder Ethylenolether; stärker bevorzugt ist der Methylenolether.

Das C3-geschützte Progesteron (II) wird dann in das entsprechende Steroidketon (III) umgewandelt. Das Steroidketon (III) kann in Abhängigkeit von der Natur von R1 und R2 von einer Zahl unterschiedlicher Arten sein. Beispielsweise ist, wenn R1 -OH bedeutet und R2:

-CO-OR2-3 bedeutet, das Steroidketon (III) das Säurederivat STEROID-CO-CH2-CO-COOR2-3 (IIIa); Alkyl bedeutet, das Steroidketon (III) das Keton STEROID-CO-CH2-CO-[C1-C12-Alkyl] (IIIb); -H bedeutet, das Steroidketon (III) der Aldehyd STEROID-CO-CH2-CO-H (IIIc); -ϕ bedeutet, das Steroidketon (III) das Phenylderivat STEROID-CO-CH2-CO-ϕ (IIId); -OR2-1 bedeutet, das Steroidketon (III) der Ester STEROID-CO-CH2-CO-OR2-1 (IIIe)

Einem Fachmann ist ohne weiteres klar, dass die Steroidketon (III)-Derivate entsprechende tautomere Formen (III-t) besitzen. STEROID-CO-CH=C(OH)-COOR2-3 (IIIa-t) STEROID-CO-CH=C(OH)-[C1-C6-Alkyl] (IIIb-t) STEROID-CO-CH=C(OH)-H (IIIc-t) STEROID-CO-CH=C(OH)-ϕ (IIId-t) STEROID-CO-CH=C(OH)-OR21 (IIIe-t)

Die Umwandlung des C3-geschützten Progesterons (II) in die Steroidketonform (III) und entsprechende Tautomerform (III-t) wird durch einem Fachmann bekannte Verfahren durchgeführt. Beispielsweise wird, wenn die Herstellung des Säurederivats (IIIa) gewünscht wird, das C3-geschützte Progesteron (II) mit einem Dialkyloxylat und einem basischen System, beispielsweise 25 % Methoxid/Methanol in Toluol, kontaktiert und anschließend eine Behandlung mit einer Säure, wie Salzsäure, durchgeführt. Tatsächlich ist das bevorzugte Steroidketon, Monoethoxalylprogesteron oder 21-Methoxylalylprogesteron (III) bekannt, siehe J. Am. Chem. Soc., 82, 1709 (1960).

Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird durch Kontaktieren des Steroidketons (III) oder Tautomers desselben (III-t) mit OXONE durchgeführt. OXONE ist eine Marke der DuPont Company und bezeichnet K2SO5 · KHSO4 · K2SO4, das auch als Kaliumperoxymonosulfat, das auch als Karo-Salz bekannt ist, bekannt ist. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann ohne eine Base durchgeführt werden, doch vorzugsweise wird das Verfahren der vorliegenden Erfindung in Gegenwart einer schwachen Base durchgeführt. Die Base kann entweder organisch oder anorganisch sein. Es ist wichtig, dass die Base ein Gemisch ergibt, das einen pH-Wert von 1 bis etwa 10 hat; zweckmäßigerweise beträgt der pH-Wert des Reaktionsgemischs etwa 4 bis etwa 9, vorzugsweise etwa 6 bis etwa 8. Verwendbare schwache Basen umfassen Basen, die aus der aus Bicarbonat, Carbonat, Acetat, Hydroxid, Phosphat, Pyridin, Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin, N,N-Di-methylpiperazin, Morpholin, N-Methylmorpholin, N-Methylpiperidin, Dimethylaminopyridin, Anilin und Trialkylaminen, wobei der Alkylteil gleich oder unterschiedlich ist, und C1-C4 ist, bestehenden Gruppe ausgewählt sind. Zweckmäßigerweise ist die schwache Base aus Bicarbonat, Carbonat, Acetat und Phosphat ausgewählt; vorzugsweise ist die schwache Base wässriges Bicarbonat. Verwendbare Lösemittel umfassen Wasser, Ethylacetat, Ether, DMF, Methylenchlorid, THF, Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, Acetonitril, Aceton, Methylisobutylketon, Methyl-tert.-butylether und Gemische derselben; vorzugsweise ist das Lösemittel aus Wasser, Acetonitril und Aceton ausgewählt. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung erfolgt zwischen etwa –30 °C und etwa 60 °C; vorzugsweise liegt die Reaktionstemperatur zwischen etwa 0 °C und etwa 25 °C.

Wenn bestimmt wurde, dass die Reaktion im Hinblick auf das Steroidketonausgangsmaterial (III oder III-t) vollständig ist, was durch HPLC oder DC bestimmt wurde, werden die Feststoffe aus dem rohen Reaktionsgemisch (vorzugsweise durch Filtration) entfernt und der Abfallkuchen mit Lösemittel (vorzugsweise Aceton) gespült. Das Filtrat wird mit Stärke/Iodidpapier auf Peroxid getestet und, falls notwendig, mit Natriumbisulfit gequencht. Der pH-Wert des Gemischs sollte mit einer starken Säure (vorzugsweise Schwefelsäure) auf einen pH-Wert zwischen 4 und 5 eingestellt sein und es wird in einem Fachmann bekannter Weise aufgearbeitet, wobei das gewünschte Produkt erhalten wird.

Das Produkt 17&bgr;-Carboxyandrost-4-en-3-on (IV), das auch als Oxoetiocholensäure, 3-Oxo-4-etiensäure, Androst-4-en-17-carbonsäure oder 3-Oxo-4-androsten-17&bgr;-carbonsäure bekannt ist, ist bekannt, siehe US-Patent 5 650 526 und Syn. Lett., 6, 517–518 (1996).

DEFINITIONEN

Die folgenden Definitionen und Erklärungen sind für die Ausdrücke, die durchgängig durch dieses gesamte Dokument einschließlich sowohl der Beschreibung als auch der Ansprüche verwendet werden.

DEFINITIONEN

Alle Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben. Chromatographie (Säulen- und Flashchromatographie) bezeichnet die Reinigung/Trennung von Verbindungen mit den Angaben (Träger, Elutionsmittel). Es ist klar, dass die entsprechenden Fraktionen gepoolt und eingeengt werden, wobei die gewünschte Verbindung bzw. die gewünschten Verbindungen erhalten werden.

  • CMR bezeichnet C-13-Kernresonanzspektroskopie, die chemischen Verschiebungen sind in ppm (d) von TMS zu niederem Feld angegeben.
  • NMR bezeichnet (Proton) Kernresonanzspektroskopie, die chemischen Verschiebungen sind in ppm (d) von Tetramethylsilan zu niederem Feld angegeben.
  • THF bezeichnet Tetrahydrofuran.
  • DMSO bezeichnet Dimethylsulfoxid.
  • Wenn Lösemittelpaare verwendet werden, sind die Verhältnisse der verwendeten Lösemittel Volumen/Volumen (V/V). Wenn die Löslichkeit eines Feststoffs in einem Lösemittel verwendet wird, ist das Verhältnis des Feststoffs zum Lösemittel Gewicht/Volumen (Gew/V).
  • Oxone ist eine Marke der DuPont Company und bezeichnet K2SO5 · KHSO4 · K2SO4; das auch als Kaliumperoxymonosulfat, das auch als Karo-Salz bekannt ist, bekannt ist.

BEISPIELE

Ein Fachmann üblicher Erfahrung sollte ohne weiteren Arbeitsaufwand die vorliegende Erfindung unter Verwendung der vorliegenden Beschreibung in vollem Maße durchführen können. Die folgenden detaillierten Beispiele beschreiben die Herstellung der verschiedenen Verbindungen und/oder die Durchführung der verschiedenen Verfahren gemäß der Erfindung und sollen nur als Erläuterung und nicht Beschränkungen der vorhergehenden Offenbarung in irgendeiner Weise betrachtet werden. Einem Fachmann ist sofort klar, dass verschieden Variationen der Verfahren sowohl hinsichtlich der Reaktionsteilnehmer als auch der Reaktionsbedingungen und -techniken und -stöchiometrien möglich sind.

Herstellungsbeispiel 1 21-Methoxyalylprogesteron (IIIa-t)

3-Hydroxypregna-3,5-dien-20-on-3-methylether (II, Progesteron-3-methylenolether, 10 g) wird in Toluol (40 ml) gelöst. Diethylglyoxylat (C2H5-O-CO-CO-O-C2H5, 5,75 g, 5,40 ml) und anschließend Natriummethoxid (25 %, 13,9 ml) werden zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird auf 35 ° erhitzt und mittels DC überwacht. Wenn die Reaktion beendet ist (etwa 3 h) wird mit Salzsäure (10,9 ml) gequencht. Das Reaktionsgemisch wird über Nacht langsam gerührt und am nächsten Morgen durch Entfernen der unteren wässrigen Phase, Extrahieren mit Wasser, bis der pH-Wert >2,5 beträgt und Ersetzen des Toluols durch Methanol aufgearbeitet. Das Gemisch wird auf 0 – 5 ° gekühlt und filtriert. Der Kuchen wird mit Methanol/Wasser (15/2 × 20 ml) gewaschen und auf einer Stickstoffpresse über Nacht getrocknet, wobei die Titelverbindung erhalten wird.

ESI MS [M–H]; berechnet C24H31O5 = 399, gefunden 399.

Beispiel 1 17&bgr;-Carboxyandrost-4-en-3-on (IV)

Ein kräftig gerührtes Gemisch von 21-Methoxyalylprogesteron (IIIa-t, Herstellungsbeispiel 1, 4,0 g, 10,0 mmol) und festem Natriumbicarbonat (8,40 g, 100 mmol) in Aceton (100 ml) wird auf 0 – 5 ° gekühlt. Ein Gemisch von Oxone (15,4 g, 25,0 mmol) in Wasser (60 ml) wird zu der Aufschlämmung von 21-Methoxyalylprogesteron (IIIa-t) während 15 min gegeben, und das Gemisch wird auf 20 – 25 ° erwärmt. Wenn die Reaktion beendet ist, werden die Feststoffe aus dem rohen Reaktionsgemisch durch Filtration entfernt, und der Abfallkuchen mit Aceton (50 ml) gespült. Das Filtrat wird mit Stärke/Iodidpapier auf Peroxid getestet und, falls notwendig, mit Natriumthiosulfat gequencht. Der pH-Wert des Gemischs wird mit Schwefelsäure (1 N) auf einen pH-Wert zwischen 4 und 5 eingestellt. Das Aceton wird dann unter vermindertem Druck entfernt. Das Produkt wird durch Filtration gewonnen, mit Wasser gespült und unter einem Stickstoffstrom getrocknet, wobei rohes Produkt (II) erhalten wird.

Das rohe Produkt wird durch Auflösen desselben in einer Lösung von Methanol/Wasser/THF (80/20/10) bei Rückflusstemperatur umkristallisiert und eingeengt. Die Aufschlämmung wird auf 0 – 5 ° gekühlt und die Feststoffe werden durch Filtration gewonnen, mit Aceton/Methanol (10/90) gewaschen und unter Stickstoff getrocknet, wobei die Titelverbindung erhalten wird.

NMR (DMSO-d6, 500 MHz) 0,66, 0,87–0,93, 1,04–1,12, 1,13, 1,48–1,57 (1H, m), 1,48–1,57 (2H, m), 1,58–1,73, 1,75–1,81, 1,92–2,00 (2H, m), 1,92–2,00 (2H, m), 1,92–2,00 (2H, m), 2,00–2,29, 2,34–2,43 (2H, m), 2,34–2,43 (2H, m), 2,34–2,43 (2H, m), 5,62 und 11,89 &dgr;;

CMR (DMSO-d6, 125,77 MHz) 13,08, 16,83, 20,40, 23,17, 23,96, 31,59, 31,92, 33,56, 35,00, 35,11, 37,55, 38,14, 42,98, 53,12, 54,41, 54,62, 123,13, 170,75, 174,75, 174,55 und 197,87 &dgr;.

SCHEMA A

Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung von 17&bgr;-Carboxyandrost-4-en-3-on (IV) oder einem Anion desselben
    das das In-Kontakt-bringen eines steroidalen Ketons (III)
    worin R1 ausgewählt ist aus der Gruppe von:

    (3) -OH,

    (4) -OR1-1, worin R1-1

    (d) C1-C6-Alkyl,

    (c) Trimethylsilyl,

    (f) -CH2-ϕ bedeutet,

    worin R2 ausgewählt ist aus der Gruppe von:

    (9) -H,

    (10) -OR2-1, worin R2-1

    (a) C1-C6-Alkyl,

    (b) Trimethylsilyl,

    (c) ϕ-,

    (d) -CH2-ϕ bedeutet,

    (11) -OH,

    (12) C1-C12-Alkyl,

    (13) C3-C7-Cycloalkyl,

    (14) -CO-OR2-3, worin R2-3

    (d) C1-C6-Alkyl,

    (e) C3-C7-Cycloalkyl,

    (f) -ϕ bedeutet,

    (15) -CO-NHR2-3, worin R2-3 wie im Vorhergehenden definiert ist,

    (16) -CO-NR2-4R2-5, worin R2-4 und R2-5 gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl bedeuten,

    (17) -ϕ, das optional mit 1 oder 2 Resten von -F, -Cl, -Br, -CH3, -NH2, -NO2, -OH, -OCH3 substituiert ist,

    (18) C3-C7-Cycloalkyl,

    (19) C1-C12-Alkyl,

    mit K2SO5 · KHSO4 · K2SO4 umfasst.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei R1 -OH bedeutet.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei R2 -CO-OR2-3 bedeutet.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei R2-3 C1-C6-Alkyl bedeutet.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei R2-3 C1-C4-Alkyl bedeutet.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei R2-3 C1- oder C2-Alkyl bedeutet.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Verfahren in Gegenwart einer schwachen Base durchgeführt wird.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 7, wobei die schwache Base einen pH-Wert von 1 bis 10 ergibt.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei die schwache Base einen pH-Wert von 4 bis 9 ergibt.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 7, wobei die schwache Base ausgewählt ist aus der Gruppe von Bicarbonat, Carbonat, Acetat, Hydroxid, Phosphat, Pyridin, Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin, N,N-Dimethylpiperazin, Morpholin, N-Methylmorpholin, N-Methylpiperidin, Dimethylaminopyridin, Anilin und Trialkylaminen, wobei der Alkylteil gleich oder verschieden ist und C1-C4 bedeutet.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei die schwache Base aus Bicarbonat, Carbonat, Acetat und Phosphat ausgewählt ist.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei die schwache Base wässriges Bicarbonat ist.
  13. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Verfahren in einem Temperaturbereich von –30 °C bis 60 °C durchgeführt wird
  14. Verfahren gemäß Anspruch 13, wobei das Verfahren in einem Temperaturbereich von 0 °C bis 25 °C durchgeführt wird.
  15. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Lösemittel aus Wasser, Ethylacetat, Ether, DMF, Methylenchlorid, THF, Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, Acetonitril, Aceton, Methylisobutylketon, Methyl-tert.-butylether und Gemischen derselben ausgewählt ist.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 15, wobei das Lösemittel aus Wasser, Acetonitril und Aceton ausgewählt ist.
  17. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei 2 bis 10 Äquivalente von K2SO5 · KHSO4 · K2SO4 verwendet werden.
  18. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei 3 bis 6 Äquivalente von K2SO5 · KHSO4 · K2SO4 verwendet werden.
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