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Dokumentenidentifikation DE60015184T2 10.11.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001242635
Titel MASCHINE ZUM KONDITIONIEREN VON LAMINAREN BIEGSAMEN PRODUKTEN SOWIE INDUSTRIELLEN HÄUTEN UND FELLEN
Anmelder Officine di Cartigliano S.p.A., Cartigliano, IT
Erfinder POLATO, Antonio, I-36065 Mussolente, IT
Vertreter Schmid, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 68165 Mannheim
DE-Aktenzeichen 60015184
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.04.2000
EP-Aktenzeichen 009190802
WO-Anmeldetag 20.04.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/IB00/00495
WO-Veröffentlichungsnummer 0001044517
WO-Veröffentlichungsdatum 21.06.2001
EP-Offenlegungsdatum 25.09.2002
EP date of grant 20.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse C14B 1/58

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Behandlung von laminaren, biegsamen Produkten, wie zum Beispiel Fellen und Häuten, und insbesondere eine Maschine zum Konditionieren solcher Produkte mittels geeignet behandelter Luft.

Stand der Technik

Es ist bekannt, dass einige Arten von laminaren, biegsamen Produkten, wie zum Beispiel gewerbliche Felle, beträchtliche Mengen an Wasser aufnehmen und hohen Feuchtegehalt aufweisen, der nicht hinnehmbar ist bei halbfertigen oder fertigen Produkten.

Demzufolge müssen solche Produkte einem Trocknungsverfahren unterzogen werden mittels geeigneter Maschinen und gewerblicher Anlagen.

Es kann vorkommen, dass wenn die oben genannten Produkte dem oben genannten Trocknungsverfahren unterzogen werden, dass sie zu sehr oder ungleichmäßig getrocknet werden und so die erforderliche Biegsamkeit und Handlichkeit verlieren und somit der Gefahr der Beschädigung während der anschließenden Behandlungen ausgesetzt sind.

Es ist weiter bekannt, dass mehrere Produkte, wie zum Beispiel gewerbliche Felle, einem abschließenden Verfahren unterzogen werden müssen mit Imprägnieren auf beiden Seiten mit abweisenden Mitteln, die vorgegebene physikalische und chemische Eigenschaften haben. In solchen Fällen, wenn die Produkte nur auf einer Seite oder auf einer Seite bei einem Mal getrocknet sind, können sie als tatsächliches Hindernis auf der getrockneten Seite wirken, wodurch das Beseitigen verbleibender Feuchte aus dem Inneren der Produkte verhindert wird und somit für lange Zeiten unangenehme Gerüche verursachen.

Es ist daher offensichtlich, dass auf einigen gewerblichen Gebieten, wie zum Beispiel bei der Gerbindustrie, eigene Möglichkeiten vorgesehen sein müssen zum „Herrichten" der Produkte, wobei mit diesem Ausdruck das genaue Kontrollieren und Anpassen der verbleibenden Feuchte der Produkte gemäß deren Art und Dicke gemeint ist sowie die besonderen Erfordernisse der halbfertigen oder fertigen Gegenstände.

Maschinen oder Anlagen zum Trocknen von laminaren, biegsamen Produkten mit hohem Feuchtegehalt sind bekannt, wie zum Beispiel Vakuum-Trockenmaschinen vom diskontinuierlichen Typ.

Solche Maschinen sind ausgestattet mit Heizplatten, auf denen die zu trocknenden Produkte, wie zum Beispiel Felle, präzise ausgelegt und hohem Vakuum ausgesetzt sind.

Die von den Produkten in Form von Dampf freigesetzte Feuchtigkeit wird kondensiert und in der Form von Wasser entfernt.

Die Felle, die der oben genannten Trockenbehandlung unterzogen werden, können immer noch einen Rest-Feuchtegehalt von zwischen 30% bis 50% haben, wobei der Gehalt für bestimmte Anwendungen entweder zu hoch oder zu niedrig sein kann.

Andere Trockenverfahren sind bekannt, die von der kontinuierlichen Art sind, zum Beispiel die Ketten-Trockenanlagen, in denen die zu trocknenden Produkte aufgehängt werden an einer endlosen Kette, die sich kontinuierlich abwickelt an der freien Luft entlang einem Weg, der sich durch die für andere Verfahren vorgesehenen Arbeitsbereiche erstreckt auf eine Weise, dass Raum und Arbeitszeit gespart wird. Wenn solche bekannten Anlagen relativ niedrige Kosten aufweisen, haben sie doch den Nachteil äußerst niedriger Anpassungsfähigkeit auf Grund der Tatsache, dass die Behandlung dieselbe ist für alle Produkte und daher nicht an die Dicke und Art der unterschiedlichen, an der Kette aufgehängten Produkte, angepasst werden kann. Zudem stehen die Produkte sehr lang, so dass eine beachtliche Sperre an Kapital damit verbunden ist.

Tunnelanlagen sind auch bekannt, bei denen die Produkte dazu gebracht werden, sich in einer Röhre nach vorn zu bewegen, durch die ein gemäßigter Luftstrom fließt, der vorher von geeigneten Zubereitern oder Feuchteabsorbern bearbeitet wurde, um ein wiederholtes und angemessenes Trocknen zu bewirken. In diesen bekannten Zurichtanlagen wird die in dem Produkt vorhandene Feuchtigkeit nicht in einer einheitlichen und gesteuerten Art entfernt. Zudem ist die Behandlung der Produkte außerordentlich langsam und erlaubt es nicht an die Produktionserfordernisse angepasst zu werden, die mehr und mehr differenziert sind in äußerst kurzen Zeiten. Selbst in diesem Fall ist eine beachtliche Sperre an Kapital verbunden mit offensichtlichem wirtschaftlichem Nachteil.

Aus der GB-2163450 ist eine Vorrichtung bekannt zum Behandeln von Ledern, die alle Merkmale aufweist, die im Oberbegriff von Anspruch 1 enthalten sind. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die zu behandelnden Leder getrocknet mit erwärmter Luft und gestreckt mit endlosen Seilschleifen, die sich in horizontaler Richtung in einer Heizkammer nach vorn bewegen.

Düsen, die an den gegenüberliegenden Seiten der Leder angeordnet sind, blasen die erwärmte Luft während die Leder von den endlosen Seilschleifen nach vorn bewegt werden. Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist es, dass jede Düse so geformt ist, dass Luft in einem ziemlich örtlichen Bereich geblasen wird und deshalb werden die zu behandelnden Leder getrocknet in unzureichend gleichförmiger Weise. Zudem erstrecken sich die endlosen Seilschleifen dieser bekannten Vorrichtung nur in einem horizontalen Zweig und deshalb werden die Leder durch die Heizkammer nur für eine Länge mit relativ reduzierter Luft-Trockenwirkung gefördert.

Aus der GB-703391 ist eine Vorrichtung bekannt zum Behandeln und Zurichten von Produkten, wie zum Beispiel Textil oder Papier, der Luft, Dampf oder andere gasförmige Fluide verwendet, die von Gruppen von Düsenelementen, die an beiden Seiten der geförderten Produkte angeordnet sind, angeblasen werden. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist keine Einrichtung vorgesehen zum Halten und nach vorn bewegen der in dem Durchlauf zwischen den Gruppen der Düsenelemente zu behandelnden Produkte. Zudem weist jedes Düsenelement ein Paar länglicher Öffnungen an seiner Grundwand auf. Schließlich werden die zu behandelnden Produkte nur durch eine horizontale Länge gefördert, in der die Luft-Düsenelemente vorgesehen sind.

Aus der WO-A-95/01540 ist eine kontinuierliche Trocken-Vorrichtung bekannt zum Trocknen und Zurichten von Fellen und Gewebe, wobei diese Vorrichtung eine Reihe von ringförmigen endlosen Riemen aufweist, die umgekehrt übereinander gelegt sind und einander zugewandt sind, um die Produkte in einer Trockenkammer zu bewegen, in der Einrichtungen vorgesehen sind zum Zirkulieren von behandelter Luft. Die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft weisen keine Düsen auf zum Blasen von behandelter Luft auf beide Seiten der Produkte. Dies hindert die zu behandelnden Produkte auf eine sehr verlässliche und andauernde Weise gleichförmig getrocknet und zugerichtet zu werden.

Zudem werden die ringförmigen endlosen Riemen getrennt von einander und die umkehrenden Abschnitte sind nicht verbunden zu geraden Längen und bilden deshalb keinen kontinuierlichen sinusoidalen Weg, so dass kein relativ langer und kontinuierlicher Trockenweg vorgesehen werden kann.

Offenbarung der Erfindung

Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Maschine zur Behandlung von laminaren, biegsamen Produkten, insbesondere gewerblichen Fellen, die es ermöglicht ein kontrolliertes und gleichförmiges Trocknen der Produkte auf beiden Seiten davon zu bewirken, während das Zurückhalten von Feuchtigkeit im Inneren davon verhindert wird.

Eine weitere Aufgabe ist es insbesondere, einen Sattel bereit zu stellen, der konstruktiv einfach und im Betrieb absolut zuverlässig ist.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Konditionier-Maschine zur Behandlung von laminaren, biegsamen Produkten zu schaffen, die hohe Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Behandlung aufweist, um so die Immobilisierung großer Mengen von Produkten und folglich an Geld zu verhindern, um so im wesentlichen ebene und fehlerfreie Produkte zu erhalten.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Konditionier-Maschine zu schaffen mit den Merkmalen hoher Anpassungsfähigkeit, die es ermöglichen leicht und schnell Verfahrensparameter anzupassen gemäß dem zu behandelnden Produkt.

Eine weitere Aufgabe ist es, eine Konditionier-Maschine zu schaffen mit relativ einfacher und kompakter Struktur, um so eingeschränkte Fertigkeit der Arbeiter zu erfordern.

Eine weitere Aufgabe ist es, eine Maschine zu schaffen mit einem Teil zum Konditionieren so lang wie möglich in einem begrenzten Raum.

Noch eine weitere Aufgabe ist es, eine Maschine zu schaffen zum Konditionieren von Ledern und ähnlichen Produkten mit einer modularen Struktur, die in der Lage ist, sich anzupassen an besondere Erfordernisse an Rauminhalt und an Produktivität in dem Raum, in dem sie unter gebracht ist.

Diese und andere Aufgaben werden erreicht mit einer Maschine zum Konditionieren von Ledern und ähnlichen, laminaren Produkten gemäß Anspruch 1, die mindestens eine modulare Konditioniereinheit mit einem äußeren Gehäuse, mit einem Einlassabschnitt für die zu behandelnden Produkte und einem Auslassabschnitt für die bereits behandelten Produkte, Einrichtungen zum Fördern der Produkte in einer longitudinalen Richtung zwischen dem Einlassabschnitt und dem Auslassabschnitt entlang einem Konditionierweg, wobei die Einrichtungen zum Fördern endlose Elemente umfassen, die geeignet sind, zu den gegenüber liegenden Seiten dieser Produkte gerichtet zu sein mit Bezug auf eine Förderebene, um diese fest zu tragen und entlang dem Konditionierweg zu fördern, Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft in dieser Konditioniereinheit, wobei die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft zwei Reihen von Düsen aufweisen, die an gegenüber liegenden Seiten dieser Förderebene in regelmäßigen Abständen in Längsrichtung relativ zu einander angeordnet sind, wobei die Düsen jeweils versehen sind mit Auslassen zum Blasen von Luftstrahlen quer zur Förderebene gleichzeitig auf beide Seiten der Produkte, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasse für jede Düse einen länglichen Schlitz aufweisen, der sich quer erstreckt relativ zu der Förder-Richtung, wobei diese endlosen Elemente eine Vielzahl von benachbarten und geraden Längen aufweisen, die umgekehrt übereinander gelegt sind und an einem Ende davon mit umkehrenden Abschnitten verbunden sind, um einen im wesentlichen sinusoidalen Weg zu bilden, wobei die Düsenreihen regelmäßig verteilt sind über alle diese benachbarten, geraden Längen.

Dank dieser Anordnung werden die Produkte einer im wesentlichen gleichförmigen Luftblaswirkung ausgesetzt während sie in einer im wesentlichen ebenen und gleichen Ausgestaltung erhalten werden mit einer extrem verminderten Schrumpfung, so dass eine schnellere und wirksamere Konditionierung der Produkte möglich wird.

In einer bevorzugten Ausgestaltung hat jeder der länglichen Schlitze eine im wesentlichen konstante Breite und erstreckt sich über beinahe die gesamte Breite der Konditioniereinheit.

Vorzugsweise können die Auslasse der Düsen im wesentlichen mit sich gegenüber liegendem Bezug, jeweils in versetztem Bezug hinsichtlich der longitudinalen Richtung angeordnet sein.

Die Düsen können mit seitlichen Wänden versehen sein, die auf die Auslasse zu konvergieren und mit einer Grundwand verbunden sind, die im wesentlichen parallel zu der Förderebene ist, an der die länglichen Schlitze des Auslasses gebildet sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden genauer verstanden im Lichte der folgenden Beschreibung bevorzugter aber nicht beschränkender Ausgestaltungen einer Maschine zum Konditionieren von Ledern und ähnlichen, laminaren, biegsamen Produkten, die im Folgenden gegeben wird mittels einem nicht beschränkenden Beispiel mit Hilfe der beigefügten Zeichnungen, in denen:

1 eine seitliche allgemeine Ansicht einer Anlage zur Behandlung von Fellen zeigt, in der eine erste Ausgestaltung einer Maschine zum Konditionieren gemäß der Erfindung enthalten ist,

2 eine seitliche, entlang einer vertikallongitudinalen Ebene teilweise geschnittene Ansicht einer zweiten Ausgestaltung einer Maschine zum Konditionieren gemäß der Erfindung zeigt,

3 eine ebene Ansicht der Maschine von 2 mit einigen transparent dargestellten Teilen zeigt,

4 eine Ansicht von vorn der Maschine von 2 mit einigen transparent dargestellten Teilen zeigt,

5 eine schematische Ansicht einer modularen Einheit der Maschine gemäß der Erfindung zeigt, teilweise geschnitten entlang einer transversal-vertikalen Ebene V-V,

6 eine teilweise Bereichsansicht der Einheit von 5 entlang einer vertikalen Ebene VI-VI zeigt,

7 eine teilweise Ansicht der Maschine von 5 entlang der Ebene VII-VII zeigt,

8 eine teilweise Ansicht der Maschine von 5 entlang der Ebene VIII-VIII zeigt,

9 eine teilweise Ansicht in vergrößertem Maßstab der Maschine gemäß der Erfindung zeigt,

10 eine genaue Ansicht in weiter vergrößertem Maßstab des Details von 9 zeigt.

Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausgestaltungen

7 zeigt eine Anlage L zur Behandlung von laminaren, biegsamen Produkten, wie zum Beispiel gewerblichen Fellen P, in der eine Maschine zum Konditionieren gemäß der Erfindung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, vorgesehen ist.

Anlage L weist stromaufwärts der Maschine 1 zum Konditionieren gemäß der Erfindung eine an sich bekannte Vakuum-Trockenmaschine D mit mehreren Heizplatten auf, in denen Häute zum Trocknen vorgesehen sind bis sie eine relative Restfeuchte von zum Beispiel zwischen 20% und 40% haben. Stromabwärts der Trockenmaschine D sind die Felle P einem Konditioniervorgang ausgesetzt, wobei dieser Ausdruck ein Verfahren zum Kontrollieren und Anpassen der verbleibenden Feuchte bis zu einer Restfeuchte von zum Beispiel zwischen 10% und 20% bezeichnet. Schließlich werden die Felle nach vorn bewegt zu einer bekannten Tragmaschine S, um sie weich zu machen und ihre Abmessung zu vergrößern.

Die Maschine 1 zum Konditionieren kann offensichtlich sogar getrennt oder zwischen Maschinen und Behandlungsschritten, die anders sind als die in 1 dargestellten, verwendet werden. Weiter kann eine Maschine 1 zum Konditionieren sogar zum Erhöhen der Feuchtigkeit verwendet werden, wodurch den Produkten ein handlicher Anschein und eine Qualität verliehen wird, die teilweise während der vorhergehenden Trockenphase verloren gegangen sind.

Zusätzlich kann die Anzahl der Einheiten zum Konditionieren festgelegt werden in Übereinstimmung mit einem Erfordernis, das vom Nutzer und von der Art der zu behandelnden Produkte bestimmt ist.

Die schematisch in 1 dargestellte Maschine 1 weist sechs modulare Einheiten 2 auf, die im wesentlichen identisch und in Reihe eine nach der anderen angeordnet sind, wobei die Produkte P nach vorn bewegt werden entlang einem Konditionierweg, der sich in einer im wesentlichen longitudinalen Richtung A von einem Einlassabschnitt 3 für die zu behandelnden Produkte zu einem Auslassabschnitt 3 für die bereits behandelten Produkte erstreckt.

Während des nach vorn bewegen der Produkte P werden diese letzteren in einer im wesentlichen erstreckten Zustand auf einer im wesentlichen horizontalen Ebene G gehalten, obwohl eine solche Ebene geneigt oder vertikal gerichtet sein kann.

2 bis 10 zeigen eine vereinfachte Ausgestaltung der Maschine 1 zum Konditionieren gemäß der Erfindung, wobei die Maschine gebildet ist von nur zwei modularen Einheiten, die eine nach der anderen angeordnet sind und ähnlich mit einem Einlassabschnitt 3 und einem Auslassabschnitt 3 für die Produkte versehen sind.

Jede Einheit 2 ist im wesentlichen von zwei kastenförmigen Gehäusen 5 gebildet, zum Beispiel Metallplatte, und weist seitliche, obere und untere Wände auf, die im wesentlichen eben sind. Der innere Raum, der von den oben genannten Wänden bestimmt ist, hat eine vorbestimmte Breite W und Länge T und ist mit einer Trennwand versehen, die einen unteren Abschnitt 7 und einen oberen Abschnitt 8 aufweist.

Der untere Abschnitt 7 bildet einen Raum für den Durchlauf der Produkte P, in dem geeignete Fördereinrichtungen und Einrichtungen zu deren Bearbeitung mit geeigneten Luftblaseinrichtungen verwendet sind.

Wie klarer dargestellt ist in 4 nimmt der obere Abschnitt 8 einen Teil der Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft auf, die einen oder mehrere Gebläse 9 für das Zirkulieren von Luft umfasst, die von außen durch eine Öffnung 10 eingeführt sind und für den Durchlauf durch einen Wärmetauscher 11 vor Eintritt in den unteren Abschnitt 7.

Die Luft, die ihre Konditionierfunktion bewirkt hat, wird von dem unteren Abschnitt 7 abgesogen und nach außen entsorgt mittels einem Auslassgebläse 12 durch eine Auslassöffnung 13.

Gemäß der Erfindung umfassen die Einrichtungen zum Zirkulieren Luftstrahlen, die gleichzeitig auf beide Seiten von Produkten P gerichtet sind während deren nach vorn bewegen entlang dem Konditionierweg.

Insbesondere werden die Luftstrahlen erzeugt von einer Reihe von Düsen 14, 14' mit Auslassen 15, 15', die an gegenüberliegenden Seiten hinsichtlich der liegenden Ebene der Produkte angeordnet sind.

Vorzugsweise sind die Luftstrahlen quer gerichtet hinsichtlich der Förderrichtung A der Produkte während dem Konditionierweg.

Zusätzlich sind die Auslasse 15, 15' sich gegenseitig gegenüber liegend angeordnet. Als Alternative können die Auslasse 15, 15' in Längsrichtung versetzt sein, wodurch im allgemeinen dieselben Ergebnisse erhalten werden.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Düsen 14, 14' wird im Folgenden beschrieben, wobei offensichtlich ist, dass alternative Formen gleichwertig verwendet werden können, vorausgesetzt, dass diese unter dasselbe erfinderische Konzept fallen.

Insbesondere sind eine oder mehrere Gebläsekammern 16 in dem unteren Abschnitt 7 gebildet, wobei die Kammern ungefähr eine prismenartige oder kubische Form haben ähnlich horizontalen Schubladen.

Vorzugsweise kann jede Kammer 16 im Inneren mit einem Paar Wellplatten 17, 17' versehen sein mit fester oder variabler Schrittweite R, wobei die Platten im wesentlichen sich gegenüber liegend angeordnet sind und symmetrisch quer gespannt sind mit Bezug auf eine zwischen liegende Ebene G, die die Ebene bestimmt, in der die Produkte P nach vorn bewegt werden. Die Wellplatten 17, 17' unterteilen Kammer 16 in einen zentralen hohlen Raum 18, einen oberen hohlen Raum 19 und einen unteren hohlen Raum 19'.

Vorzugsweise erstrecken sich die Wellplatten 17, 17' in einer Richtung, die im wesentlichen quer ist mit Bezug zu der Richtung A, in der die Produkte nach vorn bewegt werden. Solchen Wellen sind gleichmäßig längs voneinander beabstandet, um jeweils Wände 20, 21, 20', 21' zu bilden, die geneigt sind mit Bezug auf die liegende Ebene G und den jeweiligen Grundwänden 22, 22', die im wesentlichen parallel sind zu der Ebene G.

Solche Grundwände 22, 22' sind mit Schlitzen versehen, die im wesentlichen gleichförmige Dicke M haben, um die Auslasse 15, 15' zu bilden. Entsprechend werden die Düsen 14, 14' im allgemeinen gebildet sein aus den seitlichen Wänden 20, 21, 20', 21' und von den Schlitzen oder Auslassen 15, 15', die an den Grundwänden 22, 22' gebildet sind.

In geeigneter Weise erstrecken sich die Auslasse 15, 15' ungefähr über die gesamte Breite der Konditioniereinheit 2. Zudem sind die Reihen der Düsen 14, 14' in einem regelmäßigen Abstand voneinander in Längsrichtung mit Bezug auf die Längserstreckung der Einheit 2 angeordnet.

Die von dem Gebläse 9 geblasene und von dem Wärmetauscher 11 erwärmte Luft wird zu einem seitlichen Ansaugrohr 23 gefördert, der gemeinsam ist für mehrere Gebläsekammern 16 und jedem hohlen Raum 19, 19' zugeteilt ist über entsprechende Öffnungen 24, 25.

Die Luft wird dann zu den Düsen 14, 14' gefördert und durch die Auslasse 15, 15' auf die Produkte P geblasen, die entlang dem hohlen Raum 18 nach vorn bewegt werden, während sie in auf die Ebene G gestrecktem Zustand gehalten werden.

Möglicherweise können Einstellventile oder Klappen vorgesehen sein entsprechend zu jedem Einlass, um die Geschwindigkeit der Luftströmung in jeder Gebläsekammer 16 einzustellen, um so den Konditionierzustand der Produkte entlang dem Weg entsprechend den gewünschten Erfordernissen anzupassen.

Die Abluft wird aus dem hohlen Raum durch eine einzige zentrale Öffnung 20 gefördert, die in jeder Kammer 16 vorgesehen ist und strömt durch ein seitliches Sammelsaugrohr, das allen Kammern 16 gemeinsam ist. Um ein gesteuertes Feuchteniveau zu erhalten, kann ein Teil der durch die Maschine strömenden Luft von dem Saugrohr durch das Abluftgebläse 12 gesaugt und nach außen durch die Öffnung 13 entsorgt werden. Frische Luft wird gleichzeitig eingeführt durch die Schließöffnung 10.

Vorzugsweise sind die Düsen so abgemessen, dass die Auslassgeschwindigkeit der Luft beschleunigt wird bis zu einem Wert von zum Beispiel 10 m/s.

Jede Kammer 16 bildet einen Schritt des Konditionierverfahrens für die Felle und die Anzahl der Schritte der Maschine hängt ab von mehreren Faktoren, zum Beispiel Art und Zustand von Ledern, Dicke und anfänglicher Feuchtegehalt. Folglich bestimmt die Anzahl der Gebläsekammern 16 die Arbeitsfähigkeit der Maschine.

In den in den 2, 3 und 4 dargestellten Ausgestaltungen weist jede der Konditioniereinheiten 2 drei Gebläsekammern 16 auf, die wechselseitig übereinander liegen.

In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Fördereinrichtungen, die im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 28 angegeben sind, gebildet von einem Paar ringförmiger Gewinde 30, 30' die Seite an Seite in transversaler Richtung mit Schritten der Länge U angeordnet sind.

Die ringförmigen Gewinde 30, 30' sind auf Endrollen 31, 32, 33, 34 so aufgewickelt um parallel zu laufen zu dem hohlen Raum 18 von Kammer 16 entlang einer im wesentlichen geraden und horizontalen Länge a, die länger ist als zweimal die Längsabmessung T von jeder modularen Einheit 2, so dass die Leder P in der Ebene G fest gehalten sind.

So werden die Paare benachbarter Gewinde 30, 30' eine erste vordere Länge a bilden, die entlang dem Pfeil F gerichtet ist.

Eine zweite Reihe von Gewindepaaren 35, 35', die ähnlich zu und unterhalb den vorhergehenden angeordnet sind, sind entsprechend gewickelt von jeweiligen Endrollen 36, 37, 38, 39 und bilden eine hintere Länge b mit Bezug auf die vorhergehende Reihe von Gewindepaaren 30, 30', die entlang dem Pfeil F gerichtet sind. Eine zweite vordere Länge c erstreckt sich zwischen den vorhergehenden Längen a und b entlang der Richtung von Pfeil F. So bilden die Gewindepaare 30, 30', 35, 35', die Seite an Seite angeordnet sind, im Allgemeinen einen Konditionierweg, der eine sinusoidale oder labyrinthförmige Ausgestaltung hat, die gerade Längen a, b, c umfasst.

Eine Dreheinheit 40 kann nahe bei den Endrollen vorgesehen sein, um automatische Umkehr der Produkte P zu bewirken zwischen jeder Länge a, b, c und der Folgenden, um händische Eingriffe der Arbeiter zu verhindern.

Die Gewindepaare sind Seite an Seite angeordnet und sind gleichförmig verteilt auf der ganzen nützlichen Breite W der Einheit 2, um die Produkte P fest gehalten dazwischen zu erhalten. Dank der verminderten Dicke der Gewinde werden die Leder P beinahe vollständig der Luftströmung ausgesetzt, so dass ein optimales Konditionieren auf beiden Seiten davon möglich ist.

Die Gewinde 30, 30', 35, 35' können aus synthetischen, hochfesten Materialien hergestellt sein mit niedrigen Koeffizienten für Elastizität, zum Beispiel Perlon.

Bei einer alternativen Ausgestaltung, die in den Figuren nicht dargestellt ist, können die Mittel zum nach vorn bewegen gebildet sein aus Paaren von endlosen Riemen, die sich gegenseitig gegenüber liegen, um so die zu behandelnden Produkte fest dazwischen einzubinden, so dass der Durchlauf der von de Düsen geblasenen Luft möglich ist.

Die Reihenfolge, mit der die Produkte P die Kammern 16 kreuzen, ist festgelegt in der Entwicklungsstufe der Maschine 1 und kann sich auch wesentlich unterscheiden von dem oben beschriebenen. Die Anzahl der Längen a, b, c kann zum Beispiel auch unterschiedlich sein, zum Beispiel eine ungerade Zahl und folglich können der Einlassabschnitt 3 und der Auslassabschnitt 4 an dem selben Ende der Maschine angeordnet sein anstelle von an entgegen gesetzten Enden davon.

In Anbetracht von einer solchen Anordnung mit Gebläsekammern und übereinander liegenden Längen kann die Maschine die Produkte entlang einem längeren Konditionierweg mit einer kleineren Längserstreckung übertragen.

Daher wird die Maschine eine herausragende Kompaktheit mit der selben Länge des Konditionierwegs aufweisen und so eine beachtliche Verminderung an Arbeit mit sich bringen trotz der selben Ausgabe an behandelten Produkten.

Dank der gleichzeitigen Wirkung der Luftstrahlen mit sehr hohen Geschwindigkeiten auf beiden Seiten der Produkte, werden diese Letzteren zudem nach Behandlung damit eine im wesentlichen ebene und gleichmäßige Oberfläche so wie eine extrem verminderte Schrumpfung aufweisen.

Die Maschine zum Konditionieren wird offensichtlich versehen sein mit Einrichtungen zum Variieren und Einstellen der Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur und Feuchtigkeit der Luft zum Konditionieren, wobei darin zum Beispiel Ventile, Wärmetauscher und Wasser und Dampfstrahler umfasst sind.

Zudem kann die Maschine zum Konditionieren versehen sein mit einer an sich bekannten zentralen Steuereinheit elektronischer Art mit einer digitalen Schnittstelle. Eine solche zentrale Steuereinheit ist vorzugsweise verbunden mit geeigneten Erfassungseinrichtungen und mit den oben genannten Einstelleinrichtungen zur Steuerung der sich entlang dem Weg entwickelnden Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur und Feuchtigkeit der Luft.

Zusätzlich kann ein System zum Zirkulieren von Luft vorgesehen sein, um die gesteuerte Luft umzuleiten statt sie in die äußere Umgebung zu entsorgen, um Energie zu sparen.


Anspruch[de]
  1. Maschine zum Konditionieren von laminaren, biegsamen Produkten, wie zum Beispiel gewerblichen Fellen und Häuten, mit

    – mindestens einer modularen Konditioniereinheit (2) mit einem äußeren Gehäuse (5) mit einem Einlassabschnitt (3) für die zu behandelnden Produkte und einem Auslassabschnitt (4) für die bereits behandelten Produkte (P),

    – Einrichtungen zum Fördern der Produkte (P) in einer longitudinalen Richtung (A) zwischen dem Einlassabschnitt (3) und dem Auslassabschnitt (4) entlang einem Konditionierweg, wobei die Einrichtungen zum Fördern endlose Elemente (30, 30', 35, 35') umfassen, die geeignet sind, zu den gegenüber liegenden Seiten dieser Produkte (P) gerichtet zu sein mit Bezug auf eine Förderebene (G), um diese fest zu tragen und entlang dem Konditionierweg zu fördern,

    – Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft in dieser Konditioniereinheit (2), wobei die endlosen Elemente (30, 30', 35, 35') eine Vielzahl von anliegenden und geraden Längen (a, b, c) aufweisen, die gegenseitig übereinander liegend und vertikal ausgerichtet sind, um die Produkte zwischen sich einzuklemmen, wobei diese anliegenden, geraden Längen (a, b, c) an ihrem einen Ende mit Umkehrvorrichtungen (40) versehen sind, um die Produkt auf die folgenden geraden Längen (a, b, c) hin auszurichten und jede dieser Umkehrvorrichtungen (40) eine gekrümmte Länge aufweisen, die jede gerade Länge (a, b, c) mit der folgenden geraden Länge (a, b, c) verbindet, die darunter angeordnet ist, um einen fortlaufenden sinusförmigen Weg zu bilden

    dadurch gekennzeichnet , daß

    die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft zwei Reihen von Düsen (14, 14') umfassen, die an gegenüberliegenden Seiten der Förderebene (G) angeordnet sind in regelmäßig in longitudinaler Richtung beabstandetem Abstand (R) relativ zu einander, wobei die Düsen (14, 14') jeweils versehen sind mit Auslassen (15, 15') zum Blasen von Luftstrahlen quer zu Förderebene (G) gleichzeitig auf beide Seiten der Produkte (P), wobei jede Düse (14, 14') einen länglichen Schlitz (15, 15') aufweist, der sich quer erstreckt relativ zu der Förder-Richtung (A), und jeder Schlitz (15, 15') eine im wesentlichen konstante Breite (M) hat und sich über beinahe die gesamte Breite (W) der Konditioniereinheit (2) erstreckt, wobei die Reihen von Düsen (14, 14') gleichmäßig verteilt sind über alle anliegenden, geraden Längen (a, b, c), um auf die Produkte (P) eine im wesentlichen gleichförmige Luftblaswirkung auszuüben, während sie in einer im wesentlichen ebenen und gleichmäßigen Anordnung mit einer außerordentlich reduzierten Schrumpfung gehalten sind, wobei die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft zudem eine Vielzahl von Gebläsekammern (16) aufweisen, die mit dieser Reihe von Düsen (14, 14') und einer Vielzahl von hohlen Räumen (18) ausgestattet sind, die innerhalb der Gebläsekammern (16) vorgesehen sind und diese endlosen Elemente (30, 30', 35, 35') enthalten, wobei die Gebläsekammern (16) einen gemeinsamen seitlichen Einlasskrümmer (23) haben zum Zuführen von Luft, die von außen zugeführt ist, und die hohlen Räume (18) einen gemeinsamen seitlichen Auslasskrümmer (27) haben zum Abführen von Luft nach außen auf eine Weise, um darin ein kontrolliertes Feuchtigkeitsniveau aufrecht zu erhalten.
  2. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasse (15, 15') angeordnet sind im wesentlichen mit sich gegenüber liegendem Bezug, jeweils in versetztem Bezug hinsichtlich der longitudinalen Richtung (A).
  3. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (14, 14') mit seitlichen Wandungen (20, 21, 20', 21') versehen sind, die auf die Auslasse (15, 15') zu konvergieren und mit einer Grundwand (22, 22') verbunden sind, die im wesentlichen parallel zu der Förderebene (G) ist, wobei die länglichen Schlitze (15, 15') des Auslasses in der Grundwand (22, 22') gebildet sind.
  4. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die endlosen Elemente eine Vielzahl von Gewinden (30, 30', 35, 35') umfassen, die auf gegenüber liegenden Seiten mit Bezug zu der Förderebene (G) angeordnet sind.
  5. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die endlosen Elemente ein Paar von endlosen Bändern aus Gewebe mit Maschen sind, die sich gegenseitig gegenüber liegen, um die Produkte während deren Förderung fest zu halten und den Durchlass von Luft zu ermöglichen, die auf die Produkte geblasen wird.
  6. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft zudem mindestens ein erstes Gebläse (9) umfassen zum Zirkulieren der Luft in den Gebläsekammern (16), Einrichtungen zum Heizen und Einrichtungen zum Einstellen der Feuchtigkeit und optional ein zweites Gebläse (12) um die Abluft aus den hohlen Räumen (18) zu fördern.
  7. Maschine gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Zirkulieren von Luft zudem Einrichtungen umfassen zum Messen und Einstellen der Strömung, der Temperatur und Feuchtigkeit der geförderten Luft, eine zentrale Steuereinheit, die verbunden ist mit den Einrichtungen zum Messen und Einstellen zur Steuerung der Strömung, der Temperatur und Feuchtigkeit der geförderten Luft.
  8. Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von modularen Konditioniereinheiten (2) vorgesehen sind, die wechselseitig in Reihe eine nach der anderen zusammen gesetzt sind, wobei die Einrichtungen zum Fördern (30, 30', 35, 35') in den Konditioniereinheiten (2) angeordnet sind, um sich zwischen den Einlassen (3) und den Auslassen (4) zu erstrecken.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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