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Dokumentenidentifikation DE69921729T2 10.11.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000956967
Titel Thermisches Übertragungsaufzeichnungsverfahren
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Inoue, Yasutoshi, Morioka-shi, Iwate-ken, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69921729
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.05.1999
EP-Aktenzeichen 993035872
EP-Offenlegungsdatum 17.11.1999
EP date of grant 10.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse B41J 2/325
IPC-Nebenklasse B41J 2/355   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren und insbesondere ein Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren zum Erzeugen einer Aufzeichnung unter Verwendung von Metallictinte.

Allgemein wurde eine Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung wegen ihrer hohen Aufzeichnungsqualität, ihres niedrigen Geräusches, ihrer niedrigen Kosten und ihrer einfachen Wartung weit verbreitet als eine Ausgabevorrichtung eines Computers, einer Textverarbeitungseinrichtung und dergleichen verwendet.

Bei der allgemeinen Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung wie dieser wird ein Aufzeichnungspapier vor einer Schreibunterstützung bzw. Schreibwalze gehalten, und ein Thermokopf mit einer Mehrzahl von Heizelementen ist an einem Schlitten angebracht. Während der Thermokopf mit dem Schlitten entlang der Schreibunterstützung in dem Zustand hin und her bewegt wird, bei dem ein Tintenband und das Aufzeichnungspapier sandwichartig zwischen dem Thermokopf und der Schreibunterstützung angeordnet sind, wird das Tintenband abgerollt, und ein Strom wird selektiv durch die Heizelemente des Thermokopfes auf Basis von Aufzeichnungsinformation geleitet, um die Heizelemente selektiv zu heizen, wodurch die Tinte des Tintenbands teilweise an das Aufzeichnungspapier übertragen wird, um ein gewünschtes Abbild, beispielsweise einen Buchstaben, auf dem Aufzeichnungspapier aufzuzeichnen.

Bei der herkömmlichen Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung wie dieser war eine Aufzeichnungsvorrichtung wohl bekannt, die ein wärmeschmelzbares Tintenband verwendet, das aus einem Grundmaterial ähnlich einer Kunststofffolie gemacht ist, auf das eine wärmeschmelzbare Tinte aufgebracht wird. Wenn dieses wärmeschmelzbare Tintenband zum Erzeugen einer Aufzeichnung verwendet wird, kann es eine Aufzeichnung auf verschiedenen Arten von Aufzeichnungspapieren, beispielsweise glattem Papier, gewöhnlichem Papier, dickem Papier und einer Postkarte erzeugen und hat eine exzellente Verwendbarkeit.

Ferner wurde in den letzten Jahren eine glänzende Aufzeichnung erzeugt, indem eine Metallicglanztinte, beispielsweise eine Goldtinte und eine Silbertinte, übertragen wurde, siehe beispielsweise JP-A-09 201 989. Wenn die Metallicglanztinte übertragen wird, wird zum Aufrechterhalten der Glanzoberfläche der Tinte die geschmolzene und übertragene Tinte gekühlt und erstarrt und wird dann separiert, um eine Aufzeichnung zu machen.

Das heißt, dass in dem Fall, bei dem eine Aufzeichnung unter Verwendung der Metallicglanztinte bei der oben beschriebenen herkömmlichen Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung gemacht wird, es erforderlich ist, dass die Metallicglanztinte separiert wird, nachdem sie abgekühlt und erstarrt ist. In dem Fall, bei dem die Metallicglanztinte separiert wird, nachdem sie abgekühlt und erstarrt ist, kann eine relativ gute Aufzeichnung bei dem Aufzeichnungspapier mit einer glatten Oberfläche, wie glattem Papier, gemacht werden, da ein wachsbasiertes oder teilweise auf Harz basierendes (semi-resin-based) Material als ein Klebemittel zum Anhaften einer Tintenschicht an dem Basismaterial des Tintenbands verwendet wird. Jedoch besteht ein Problem dahingehend, dass, falls die Metallicglanztinte auf das Aufzeichnungspapier mit einer rauen Oberfläche, wie rauem Papier, übertragen wird, die Tinte separiert wird oder nicht geeignet übertragen wird. Daher besteht ein Problem dahingehend, dass eine schöne Aufzeichnung nicht an den verschiedenen Arten von Aufzeichnungspapieren außer dem glatten Papier stabil erzeugt werden kann, wenn eine Aufzeichnung unter Verwendung der Metallicglanztinte gemacht wird.

Sogar wenn das glatte Papier verwendet wird, besteht ferner ein anderes Problem dahingehend, dass die Buchstaben so schwach werden, dass sie nicht korrekt aufgezeichnet werden können, wenn Buchstaben kleiner als 20-ungerade Punkt aufgezeichnet werden.

Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren zum stabilen Erzeugen einer schönen Aufzeichnung auf verschiedenen Arten von opaken Aufzeichnungspapieren, sogar in dem Fall, bei dem eine Metallicglanztinte verwendet wird, zu schaffen.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 1.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Variationen bei der Übertragung der Metallicglanztinte eliminiert werden, und zwar durch Übertragen der Metallicglanztinte auf einen Aufzeichnungsbereich, nachdem der Aufzeichnungsbereich durch die Unterlageschicht geglättet wurde, und die Metalllicglanztinte sogar an die Aufzeichnungspapiere mit Variationen der Oberflächenrauigkeit von glattem Papier zu rauem Papier stabil übertragen wird. Ferner können die laufenden Kosten durch Bilden der Unterlageschicht mit einer gewöhnlichen wärmeschmelzbaren Tinte verglichen mit dem Fall reduziert werden, bei dem die Unterlageschicht mit einer speziell dafür ausgelegten Tinte gebildet wird.

Vorzugsweise wird die Unterlageschicht geringfügig größer als ein Bereich gemacht, auf dem die Metallicglanztinte aufgezeichnet werden soll.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Sichtbarkeit eines Abbildes erhöht wird, das mit der Metallicglanztinte aufgezeichnet wird, und dass sogar kleine Buchstaben deutlich sichtbar gemacht werden, indem das mit der Metallicglanztinte aufgezeichnete Abbild von der Unterlageschicht umrandet wird, indem der Aufbau wie dieser eingeführt wird.

Vorzugsweise wird die Unterlageschicht mit einer schwarzen Tinte gemacht.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Bildung von Fehlerstellen des Aufzeichnungspapiers, insbesondere dem mit einer rauen Oberfläche wie das raue Papier, reduziert wird und ein Glanzeindruck der Metallicglanztinte erhöht wird, indem der Aufbau wie dieser eingeführt wird.

Vorzugsweise wird eine Mehrzahl von Unterlageschichten übereinander gelegt.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Unterlageschicht dick gemacht wird und dass ein räumliches Abbild mit der Metallicglanztinte aufgezeichnet wird, indem der Aufbau wie dieser eingeführt wird.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der auf Basis der Aufzeichnungsinformation gebildete Abbildbereich reliefartig gebildet wird und dass ein unebenes Abbild wie ein Relief auf der Metallicglanztintenoberfläche wie ein Relief dargestellt wird, indem der Aufbau wie dieser eingeführt wird.

Ausführungsformen der Erfindung werden jetzt beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei gilt:

1 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform einer Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung zum Anwenden eines erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahrens zeigt.

2 ist ein Blockdiagramm, das eine Steuerschaltung der in 1 gezeigten Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung zeigt.

Die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird hierin nachstehend unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben.

1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung zum Anwenden des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahrens. Eine plattenförmige Schreibunterstützung 2 ist an einem (nicht gezeigten) Rahmen der Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung 1 derart angeordnet, dass deren Aufzeichnungsfläche nahezu vertikal ist. Eine Führungswelle 3 ist parallel zu der Schreibunterstützung 2 vor und unter der Schreibunterstützung 2 angeordnet. Ein in einen oberen Teil und einen unteren Teil geteilter Schlitten 4 ist derart an der Führungswelle 3 vorgesehen, dass er entlang der Welle 3 hin und her bewegt werden kann, und ein Antriebsriemen 5, der um ein (nicht gezeigtes) Rollenpaar geschleift ist, ist mit dem Schlitten 4 verbunden. Und der Antriebsriemen 5 ist durch eine (nicht gezeigte) Antriebseinrichtung, beispielsweise einem Schrittmotor, über die Rolle angetrieben, um dadurch den Schlitten 4 entlang der Führungswelle 3 hin und her zu bewegen.

Ferner ist der Schlitten 4 mit einem Thermokopf 6 versehen, der der Schreibunterstützung 2 entgegengesetzt ist und in Berührung mit der Schreibunterstützung 2 gebracht werden kann oder von dieser separiert werden kann, und der Thermokopf 6 ist mit einer Mehrzahl von (nicht gezeigten) Heizelementen vorgesehen, die in einer Linie vorgesehen sind und auf Basis der gewünschten Aufzeichnungsinformation selektiv geheizt werden. Eine Bandkassette 8, die ein Tintenband 7 aufnimmt, ist an der oberen Fläche des Schlittens 4 entfernbar angebracht. Ein Abwickelspulkörper 9 zum Abwickeln des Tintenbands 7 der Bandkassette 8 und ein Aufwickelspulkörper 10, um es aufzuwickeln, sind an der oberen Fläche des Schlittens 4 drehbar angeordnet.

Ferner werden eine Mehrzahl von Bandkassetten 8 durch einen (nicht gezeigten) Kassettenhalter über dem Schlitten 4 gehalten. Der obere Teil des Schlittens 4, der in den oberen Teil und den unteren Teil geteilt ist, wird durch einen (nicht gezeigten) Mechanismus nach oben und unten bewegt, wodurch jede Bandkassette 8 zwischen dem Kassettenhalter und dem Schlitten 4 selektiv übergeben werden kann.

Eine Identifikationsmarkierung 11 zum Identifizieren der Art des Tintenbands 7, das in einer jeweiligen Bandkassette 8 aufgenommen ist, ist an der hinteren Fläche jeder Bandkassette 8 gebildet. Ferner ist ein optischer Sensor 12 zum Detektieren der an der Bandkassette 8 gebildeten Identifikationsmarkierung 11 an dem Ende der entfernten Seite bezüglich der Schreibunterstützung 2 des Schlittens 4 angeordnet.

Wie in 2 gezeigt ist, ist ferner bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform eine Steuerungseinheit 13 angeordnet, in die die Abbildinformation von einem Host-Rechner oder von einer Bildleseeinrichtung (beide nicht gezeigt) und das Detektionssignal von dem optischen Sensor 12 eingespeist werden. Die Steuerungseinheit 13 treibt und steuert den Thermokopf 6 und den Schlitten 4 und die Rollen des Tintenbands 7 gemäß der Abbildinformation und wählt die gewünschte Tintenkassette 8 gemäß dem Detektionssignal des optischen Sensors 12 aus.

Als Nächstes wird ein Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren beschrieben, das die wie oben beschrieben aufgebaute Thermotransfer-Aufzeichnungsvorrichtung verwendet.

Zuerst wird mindestens die Bandkassette 8, in der ein Tintenband 7 mit wärmeschmelzbarer opaker schwarzer Tinte aufgenommen ist, bzw. die Bandkassette 8, in der ein Metallicglanztintenband 7 aufgenommen ist, in dem Kassettenhalter angebracht.

Wenn die Abbildinformation in die Steuerungseinheit 13 eingespeist wird, wird bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform eine Aufzeichnung unter Verwendung der schwarzen Tinte auf Basis der Abbildinformation gemacht, um eine Unterlageschicht zu erzeugen. Das heißt, dass während der Schlitten 4 durch die Steuerungseinheit 13 bewegt wird, die Identifikationsmarkierung 11 der Bandkassette 8 durch den optischen Sensor 12 detektiert wird. Wenn die Identifikationsmarkierung 11 der Kassette 8 mit dem schwarzen Band durch den optischen Sensor 12 detektiert wird, wird der Schlitten 4 gestoppt, und die Kassette 8 mit dem schwarzen Band, die durch den Kassettenhalter gehalten wird, wird an den Schlitten 4 übergeben. Dann wird der Thermokopf 6 durch die Steuerungseinheit 13 auf Basis der Abbildinformation bewegt, während der Schlitten 4 in einen Zustand bewegt wird, bei dem der Thermokopf 6 in Berührung mit der Schreibunterstützung 2 mittels des Tintenbands 7 und des Aufzeichnungspapiers gebracht wird, wodurch die schwarze Tinte erwärmt wird, geschmolzen wird und auf das Aufzeichnungspapier übertragen wird, um die Unterlageschicht zu erzeugen. Bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform wird in diesem Fall die Unterlageschicht auf derartige Weise aufgezeichnet, dass deren Kontur etwas größer als die Abbildinformation ist.

Nachdem eine Aufzeichnung mit dem opaken schwarzen Tintenband 7 gemacht wurde, wird eine Aufzeichnung mit dem Metallicglanztintenband darüber überlagert. Das heißt, der Schlitten 4 wird zu der Position bewegt, die dem Kassettenhalter entgegengesetzt ist, in der die Kassette 8 mit dem schwarzen Band gehalten wurde, und er übergibt die Kassette 8 mit dem schwarzen Tintenband an den Kassettenhalter, und dann wird die Identifikationsmarkierung 11 der Kassette 8 mit dem Metallicglanztintenband durch den optischen Sensor 12 detektiert, und die Kassette 8 mit dem Metallicband wird an den Schlitten 4 übergeben, genau wie im Fall des zuvor erwähnten Vorgangs.

Der Thermokopf 6 wird durch die Steuerungseinrichtung 13 auf Basis der Abbildinformation bewegt, während der Schlitten 4 in einen Zustand bewegt wird, bei dem der Thermokopf 6 in Berührung mit der Schreibunterstützung 2 mittels des Tintenbands 7 und des Aufzeichnungspapiers gebracht wird, wodurch eine Aufzeichnung mit der Metallicglanztinte auf der Unterlageschicht mit der schwarzen Tinte gemacht wird. Bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform wird in diesem Fall die Aufzeichnung mit der Metallicglanztinte gemacht, wenn die Metallicglanztinte separiert wird, nachdem sie abgekühlt und verfestigt ist.

Auf diese Weise wird bei der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform die Unterlageschicht mit der schwarzen Tinte gemacht, wenn die Aufzeichnung mit der Metallicglanztinte gemacht wird. Da die wärmeschmelzbare schwarze Tinte die Aufzeichnungen auf verschiedenen Arten von opaken Aufzeichnungspapieren von glattem Papier bis zu rauem Papier erzeugen kann, kann die Unterlageschicht mit der schwarzen Tinte geeignet gemacht werden. Da der mit der Metallicglanztinte aufgezeichnete Bereich durch Erzeugen der Unterlageschicht geglättet werden kann, kann ferner sicher vermieden werden, dass die Metallicglanztinte separiert wird, und sie kann stabil übertragen werden, wenn die Aufzeichnung mit der Metallicglanztinte gemacht wird. Auch die Fehlstellen des Aufzeichnungspapiers mit einer rauen Oberfläche, beispielsweise des rauen Papiers, können vermindert werden, um einen Glanzeindruck der Metalllicglanztinte zu erhöhen.

Wenn die zuvor beschriebene Unterlageschicht erzeugt wird, können ferner eine Mehrzahl von Unterlageschichten an einer Position überlagert werden, die einem aufzuzeichnenden Abbild entspricht. Wenn ein Abbild auf der Unterlageschicht mit der Metallicglanztinte aufgezeichnet wird, kann das Abbild räumlich gemacht werden, weil die Unterlageschicht dick gemacht wird. In diesem Fall kann die Unterlageschicht dick gemacht werden, indem eine Unterlageschicht unter Verwendung des Tintenbands mit einer dicken Tintenschicht erzeugt wird.

Ferner wird auch empfohlen, dass, nachdem die Unterlageschicht auf dem Gesamtbereich erzeugt wurde, wo ein Abbild zu schaffen ist, ein gewünschtes Abbild auf der Unterlageschicht auf Basis der Abbildinformation unter Verwendung der gleichen Tinte wie die der Unterlageschicht aufgezeichnet wird, und dann eine Aufzeichnung auf dem aufgezeichneten Abbild mit der Metalllicglanztinte gemacht wird. Das kann den Abbildbereich der zuvor erzeugten Unterlageschicht reliefartig ausbilden, um das Abbild durch Überstände und Vertiefungen wie ein Relief darzustellen.

Falls die Metallicglanztinte für verschiedene Arten von opaken Aufzeichnungspapieren von einem glatten Papier bis zu einem rauen Papier verwendet wird, ist es daher bei der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform sicher möglich, zu vermeiden, dass die Tinte separiert wird, und stabil eine schöne Aufzeichnung zu erzeugen. Da bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform die Unterlageschicht auf derartige Weise aufgezeichnet wird, dass deren Kontur geringfügig größer als die Abbildinformation ist, erstreckt sich ferner die Unterlageschicht von dem Außenrand des mit der Metallicglanztinte aufgezeichneten Abbildes, d.h. das mit der Metallicglanztinte aufgezeichnete Abbild ist von der Unterlageschicht umrandet. Das kann die Sichtbarkeit des mit der Metalllicglanztinte aufgezeichneten Abbildes bemerkenswert erhöhen und folglich kleine Buchstaben deutlich sichtbar machen. Da die Unterlageschicht mit der wärmeschmelzbaren Tinte gemacht wird, können ferner die laufenden Kosten verringert werden, und eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit kann, verglichen mit dem Fall, bei dem eine speziell für die Unterlageschicht ausgelegte Tinte verwendet wird, erhöht werden.

Obwohl die Unterlageschicht bei der zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsform mit der schwarzen Tinte erzeugt wird, kann in diesem Zusammenhang eine andere Tintenfarbe zum Erzeugen der Unterlageschicht verwendet werden.

Ferner ist nicht beabsichtigt, die vorliegende Erfindung auf die zuvor beschriebene bevorzugte Ausführungsform zu beschränken, sondern die vorliegende Erfindung kann, falls erforderlich, modifiziert werden.

Wenn die Metallicglanztinte übertragen wird, um eine Aufzeichnung zu erzeugen, wird bei dem Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren, wie zuvor beschrieben ist, die wärmeschmelzbare Tinte geschmolzen und auf das Aufzeichnungspapier übertragen, um die Unterlageschicht zu erzeugen. Daher kann die Unterlageschicht geeignet gemacht werden, und wenn eine Aufzeichnung mit der Metallicglanztinte erzeugt wird, kann die Aufzeichnung für verschiedene Arten von opaken Aufzeichnungspapieren von einem glatten Papier bis zu einem rauen Papier stabil erzeugt werden. Da die Unterlageschicht mit der wärmeschmelzbaren Tinte erzeugt wird, können ferner die laufenden Kosten verringert werden, und die Aufzeichnungsgeschwindigkeit kann verglichen mit dem Fall, wo die speziell für die Unterlageschicht ausgelegte Tinte verwendet wird, erhöht werden.

Da die Unterlageschicht geringfügig größer als der mit der Metallicglanztinte aufzuzeichnende Bereich gemacht wird, ist ferner das mit der Metallicglanztinte aufgezeichnete Abbild mit der Unterlageschicht umrandet. Das kann die Sichtbarkeit des mit der Metallicglanztinte aufgezeichneten Abbilds bemerkenswert erhöhen und folglich die kleinen Buchstaben deutlich sichtbar machen.

Da die schwarze Tinte zum Erzeugen der Unterlageschicht verwendet wird, kann sie ferner die Fehlstellen des Aufzeichnungspapiers, insbesondere eines mit einer rauen Oberfläche, wie des rauen Papiers, vermindern und kann folglich einen Glanzeindruck der Metallicglanztinte erhöhen.

Da die Mehrzahl von Unterlageschichten an einer Position überlagert sind, die einem aufzuzeichnenden Abbild entsprechen, um die Unterlageschicht dick zu machen, kann ferner das Abbild räumlich gemacht werden, wenn ein Abbild auf der dicken Unterlageschicht mit der Metallicglanztinte aufgezeichnet wird.

Ferner wird die Unterlageschicht auf dem Gesamtbereich erzeugt, wo das Abbild zu schaffen ist, und dann wird ein gewünschtes Abbild darauf auf Basis der Abbildinformation aufgezeichnet. Wenn ein Abbild auf dem Abbild auf der Unterlageschicht unter Verwendung der Metallicglanztinte aufgezeichnet wird, kann daher der Abbildbereich der zuvor erzeugten Unterlageschicht reliefartig gebildet werden, was einen Effekt erzeugen kann, dass das Abbild durch die Überstände und die Vertiefungen wie ein Relief dargestellt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren, bei welchem eine Metallicglanztinte verwendet wird, wobei das Verfahren aufweist:

    einen ersten Aufzeichnungsschritt des Bildens einer Unterlageschicht an der Oberfläche eines opaken Aufzeichnungspapiers unter Verwendung einer wärmeschmelzbaren Tinte über dem Gesamtbereich, wo ein Abbild gebildet werden soll;

    einen zweiten Aufzeichnungsschritt des Aufzeichnens eines gewünschten Abbildes auf der Unterlageschicht mit der wärmeschmelzbaren Tinte auf Basis von Aufzeichnungsinformation; und

    einen dritten Aufzeichnungsschritt des Überlagerns der Metallicglanztinte auf dem Abbild.
  2. Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 1, wobei die wärmeschmelzbare Tinte, die in dem ersten Aufzeichnungsschritt verwendet wird, eine schwarze Tinte ist.
  3. Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wärmeschmelzbare Tinte, die in dem zweiten Aufzeichnungsschritt verwendet wird, eine schwarze Tinte ist.
  4. Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Unterlageschicht geringfügig größer gemacht wird als ein Bereich, auf dem Metallicglanztinte aufgezeichnet werden soll.
  5. Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Mehrzahl von Unterlageschichten überlagert wird.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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