| Dokumentenidentifikation |
DE102004018607A1 17.11.2005 |
| Titel |
Verstellbar gelagerte Spritzdüse für Scheibenreinigungsflüssigkeit eines Kraftfahrzeuges |
| Anmelder |
DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE; REHAU AG + Co., 95111 Rehau, DE; A. Raymond & Cie, Grenoble, FR |
| Erfinder |
Beyer, Matthias, Dr., 71034 Böblingen, DE; Stickel, Horst, 71032 Böblingen, DE; Sporer, Jürgen, 95173 Schönwald, DE; Utz, Daniel, 79415 Bad Bellingen, DE; Zielke, Peter, 08626 Adorf, DE |
| Vertreter |
Patentanwalts-Partnerschaft Rotermund + Pfusch + Bernhard, 70372 Stuttgart |
| DE-Anmeldedatum |
16.04.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004018607 |
| Offenlegungstag |
17.11.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
17.11.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B60S 1/52
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| Zusammenfassung |
Eine verstellbar gelagerte Spritzdüse (4) für Scheibenreinigungsflüssigkeit eines Kraftfahrzeuges soll einfach montierbar und einstellbar sein. Zu diesem Zweck weist sie folgende Merkmale auf: - die Spritzdüse (4) besitzt eine Lagerachse (7), mit der sie an einem Fahrzeug um eine Y-Achse dieses Fahrzeuges schwenkbar befestigt werden kann, - die Spritzdüse (4) ist für ein Verschwenken um ihre Lagerachse (7) mit einem Verstellmittel-Element versehen, - das Verstellmittel-Element ist für ein Zusammenwirken mit einer Verstellantriebs-Handhabe ausgebildet.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine verstellbar gelagerte Spritzdüse für Scheibenreinigungsflüssigkeit
eines Kraftfahrzeuges.
Bei gattungsgemäßen Spritzdüsen, die beispielsweise nach
DE 43 38 685 C1 innerhalb eines
unterhalb einer Windschutzscheibe nach außen relativ verdeckt liegenden Kanales
angebracht sind, besteht ein der Erfindung zugrundeliegendes Problem darin, diese
Spritzdüse bezüglich der Ausrichtung ihres Spritzstrahles möglichst einfach von
dem Kanal aus einstellen zu können.
Gelöst wird dieses Problem bei einer gattungsgemäßen Spritzdüse durch
eine Ausgestaltung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, eine Spritzdüse
zu schaffen und innerhalb eines Aufnahmeelementes derart zu lagern, dass bei der
Montage bereits in Fahrzeug-X- und Y-Richtung eine betriebsbereite, nicht mehr nachjustier-
oder verstellbare Lagerung gegeben ist. Nachjustierbar beziehungsweise einstellbar
ist dann lediglich noch die Spritzstrahlrichtung gegenüber einer auf der Lagerachse
senkrecht stehenden Z-Ebene. Für diese Justier- beziehungsweise Einstellmöglichkeit
wird eine Schwenklagerung innerhalb einer Y-Fahrzeugachse innerhalb des Aufnahmeelementes
vorgesehen. Das Aufnahmeelement kann eine vor einer Windschutzscheibe eines Fahrzeuges
liegende Verkleidung sein, die in einem am unteren Ende der Windschutzscheibe vor
dieser liegenden Kanal der Windschutzscheibe gegenüber liegt. Die Verkleidung bildet
insgesamt einen Hohlraum, in dem die Spritzdüse erfindungsgemäß schwenkbar gelagert
ist. Die Lager, in denen die Spritzdüse schwenkbar gelagert ist, sind als Schnapp-
beziehungsweise Rastverschlusslager ausgebildet. Dies bedeutet, dass ein einfaches
Fügen der Lager möglich ist. Die Lagerachse der Spritzdüse enthält gleichzeitig
Stutzen zum Einleiten von Reinigungsflüssigkeit in die Düse beziehungsweise Hindurchleiten
einer Flüssigkeit durch die Spritzdüse zu einer eventuell vorhandenen weiteren Spritzdüse.
Zum Verschwenken der Spritzdüse dient ein Verstellantrieb mit einem
fest an der Spritzdüse vorgesehenen Widerlager und einer Verstellantriebs-Handhabe,
die mit dem Widerlager zusammenwirkt. Die Verstellhandhabe ist in dem Aufnahmeelement
der Spritzdüse verstellbar gelagert. Der Verstellantrieb kann beispielsweise ein
Gewindespindelantrieb sein. Die Verstellantriebs-Handhabe ist dann die Gewindespindel
versehen mit einem Handrad.
Die Spritzdüse einschließlich ihres Verstellantriebes ist in dem Inneren
des Aufnahmeelementes derart gelagert, dass nach außen lediglich eine Verbindung
über eine erste und eine zweite Öffnung in dem von dem Verkleidungsteil gebildeten
Aufnahmeelement gegeben sind. Durch die erste Öffnung kann mindestens ein Reinigungsflüssigkeitsstrahl
aus der Spritzdüse auf eine zugeordnete, zu bespritzende Scheibe hindurchtreten.
Die zweite Öffnung dient zur Bedienung des Handrades der Gewindespindel des Spritzdüsen-Verstellantriebes.
Der Gewindespindelantrieb kann mit einer Selbsthemmung derart ausgeführt sein, dass
eine selbsttätige Verstellung ausgeschlossen ist.
Anstelle des Gewindespindelantriebes kann ein beliebiger anderer Verstellantrieb
vorgesehen sein. Voraussetzung ist lediglich, dass eine Verstellung von außerhalb
des Verkleidungsteiles einfach und schnell möglich ist und zwar bei einer sich nicht
selbstständig verstellbaren Einstelllage der Spritzdüse. Ebenso wie die Spritzdüse
selbst ist die Verstellantriebshandhabe, beispielsweise die Gewindespindel mit einem
Handrad in Schnapp- beziehungsweise Rastverschlusslagern gelagert.
Ein besonders vorteilhaftes, nachstehend noch näher erläutertes Ausführungsbeispiel
ist in der Zeichnung dargestellt.
In dieser zeigen
1 einen Längsschnitt durch den vor einer
Fahrzeugwindschutzscheibe liegenden Fahrzeugbereich als Ausschnitt,
2 eine Ansicht auf eine in einem vor der
Windschutzscheibe beabstandeten Verkleidungselement schwenkbar gelagerte, in
1 gezeigte Spritzdüse,
3 eine Ansicht auf die Lagerelemente
innerhalb des Verkleidungsteiles bei noch nicht eingesetzter Spritzdüse,
4 eine Ansicht auf eine noch nicht montierte
Spritzdüse mit angeschlossenen Versorgungsleitungen und komplettem Verstellantrieb,
5 eine Ansicht auf das Verkleidungselement
im Bereich der zu der Spritzdüse führenden Öffnungen mit einer Blickrichtung von
der Frontscheibe aus.
Vor einer Windschutzscheibe 1 befindet sich in dessen unterem
Bereich ein nach oben zur Windschutzscheibe 1 hin offener, vorne von einem
innen hohlen Verkleidungselement 2 begrenzter Kanal 3. In dem
oberen inneren Bereich des Verkleidungselementes 2 ist eine Spritzdüse
4 für Scheibenreinigungsflüssigkeit in einer Fahrzeug-Y-Achse schwenkbar
gelagert. Das Bekleidungselement 2 dient als Aufnahmeelement für die Spritzdüse
4.
Die in das Verkleidungselement 2 integrierten Lagerelemente
zur Lagerung der Spritzdüse 4 sind am besten aus 3
erkennbar. Danach sind diese Lagerelemente jeweils als Stege 5 und
6 ausgebildet. Diese Stege 5, 6 enthalten nutförmige
Öffnungen, wobei die Nuten jeweils ein Kreisprofil besitzen. Die Nutöffnungen dieser
Stege 5 und 6 besitzen eine durch eine elastische Verformung der
Nutstege aufweitbare Spaltweite.
Die Spritzdüse 4, deren Ausbildung am besten aus
4 entnommen werden kann, besitzt eine Lagerachse
7 mit zwei deren Enden bildenden Lagerzapfen 8.
Die Lagerzapfen 8 enden nach axial außen in Stutzen
9, an die jeweils eine Reinigungsflüssigkeit-Versorgungsleitung
10 anschließbar ist. Über die Lagerzapfen 8 kann die Spritzdüse
4 in die Stege 5 eingeschnappt werden. In eingeschnapptem Zustand
ist die Spritzdüse 4 um deren Lagerachse 7 schwenkbar.
Das Verschwenken der Spritzdüse 4 erfolgt über einen Verstellantrieb
11, der bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als ein Gewindespindelantrieb
ausgeführt ist. Im Einzelnen aufgebaut ist der Gewindespindel-Verstellantrieb
11 aus einem gerillten Widerlager 12, das fest mit der Spritzdüse
4 verbunden ist, beziehungsweise direkt an diese angeformt ist und einer
mit einem Handrad 13 versehenen Gewindespindel 14, die in den
Stegen 6 des Verkleidungselementes 2 drehbar gelagert ist. Ebenso
wie die Spritzdüse 4 über einen Schnappverschluss in den Stegen
5 gelagert ist, ist auch die Gewindespindel 14 in den Stegen
6 des Verkleidungselementes 2 eingeschnappt.
Durch das Verkleidungselement 2 hindurch treten können die
in der Spritzdüse 4 erzeugten Spritzstrahlen durch eine dort vorgesehene
Öffnung 15. Durch eine weitere Öffnung 16 innerhalb des Verkleidungsteiles
2, die von dem Kanal 3 aus zugänglich ist, kann das dieser Öffnung
16 zugeordnete Handrad 13 der Gewindespindel 14 betätigt
werden.
Bei der Fahrzeugmontage kann eine erfindungsgemäß ausgeführte und
gelagerte Spritzdüse 4 einfach vormontiert sein und bedarf nach dieser
Vormontage lediglich noch einer Feinjustierung durch Betätigen des Handrades
13 des Verstellantriebes 11.
Alle in der Beschreibung und in den nachfolgenden Ansprüchen dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Form miteinander erfindungswesentlich
sein.
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| Anspruch[de] |
- Verstellbar gelagerte Spritzdüse (4) für Scheibenreinigungsflüssigkeit
eines Kraftfahrzeuges,
gekennzeichnet durch die Merkmale,
– die Spritzdüse (4) besitzt eine Lagerachse (7), mit der
sie an einem Fahrzeug um eine Y-Achse dieses Fahrzeuges schwenkbar befestigt werden
kann,
– die Spritzdüse (4) ist für ein Verschwenken um ihre Lagerachse
(7) mit einem Verstellmittel-Element (12) versehen,
– das Verstellmittel-Element (12) ist für ein Zusammenwirken mit
einer Verstellantriebs-Handhabe (14) ausgebildet.
- Spritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellmittel-Element
(12) als feststehendes Widerlager eines Gewindespindel-Verstellantriebes
(11) ausgebildet ist.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (7)
der Spritzdüse (4) als Bestandteil eines Schnappverschlusses zwischen der
Spritzdüse (4) und dem Aufnahmeelement (2) ausgebildet ist.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das spritzdüsenseitige Widerlager
(12) des Gewindespindelantriebes (11) mit einer in dem Aufnahmeelement
(2) über einen Schnappverschluss gelagerten Verstellantriebs-Handhabe (14)
zusammenwirkt.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellantriebs-Handhabe
(14) als eine Gewindespindel ausgebildet ist.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel
(14) mit einem von Hand verdrehbaren Handrad (13) versehen ist.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (7)
mindestens einen Stutzen (9) für in die Spritzdüse (4) einzuführende
und gegebenenfalls durch diese im Bypass hindurch zu leitende Reinigungsflüssigkeit enthält.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei das Aufnahmeelement (2) einen Hohlraum
besitzt,
gekennzeichnet durch die Merkmale
– die Spritzdüse (4) liegt innerhalb des Hohlraumes,
– in der Außenwandung des Hohlraumes sind der Spritzdüse (4) eine
erste und eine zweite Öffnung (15, 16) zugeordnet,
– die erste Öffnung (15) dient zur Durchleitung mindestens eines
auf eine zugeordnete Scheibe (1) zu richtenden Spritzstrahles,
– die zweite Öffnung (16) ermöglicht eine Betätigung der Verstellantriebs-Handhabe
(14) von außerhalb des Hohlraumes.
- In einem Aufnahmeelement (2) gelagerte Spritzdüse (4)
nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement
(2) Stege (5, 6) als Schnappverschlussmittel für die
Schnappverschluss-Schwenklagerung der Spritzdüse (4) umfasst.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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