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Verfahren und System zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose eines Gerätes - Dokument DE102004020203A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004020203A1 17.11.2005
Titel Verfahren und System zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose eines Gerätes
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Dollfuß, Andreas, Wieselburg, AT;
Fröhlich, Wolfgang, Wien, AT
DE-Anmeldedatum 22.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004020203
Offenlegungstag 17.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.2005
IPC-Hauptklasse G05B 23/02
IPC-Nebenklasse G05B 19/048   G08C 17/02   G08C 19/00   H04Q 9/00   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren und System zur Fernüberwachung und/oder Fernsteuerung eines Gerätes vorgeschlagen. Hierbei werden erste Daten (D1, D1') über das aus der Ferne zu steuernde Gerät (4) mittels eines dem aus der Ferne zu steuernden Gerät (4) zugeordneten ersten Endgerätes (3) an ein Datenverwaltungssystem (2) übermittelt, wo sie abgespeichert werden. Nach Erhalt einer ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1, DA1') von einem zweiten Endgerät (5) an das Datenverwaltungssystem (2) übermittelt das Datenverwaltungssystem (2) die ersten Daten (D1, D1') an das zweite Endgerät (5), wo sie ausgegeben werden. Auf dem zweiten Endgerät werden anschließend zweite Daten (D2, D2') zur Steuerung des Gerätes (4) erfasst und
von dem zweiten Endgerät (5) an das Datenverwaltungssystem (2) übermittelt, wo sie abgespeichert werden. Nach Erhalt einer zweiten Datenübermittlungsanforderung (DA2, DA2') von dem ersten Endgerät (3) übermittelt das Datenverwaltungssystem (2) die zweiten Daten (D2, D2') an das erste Endgerät (3), wo sie zur Steuerung des Gerätes (4) genutzt werden können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose eines Gerätes.

Fernüberwachungs- und Fernsteuerungssysteme (oft auch als Fernwirksysteme bezeichnet) ermöglichen ein Überwachen bzw. Steuern eines oder mehrerer Geräte von einem bezüglich des Gerätes entfernten Ort und somit dessen Inbetriebnahme, Wartung, Überwachung und Störungsbehebung aus der Ferne, wodurch diese Tätigkeiten zeitsparend und kostengünstig durchgeführt werden können. Unter einem Gerät werden hierbei auch einzelne Anlagenteile bis hin zu einer ganzen Anlage verstanden. Typische Anwendungsfälle sind z.B. Industrieanlagen und Einrichtungen der Energieversorgung- und -verteilung, der Wasserversorgung, der Telekommunikation, der Medizintechnik und der Gebäudetechnik sowie mobile Anlagen (z.B. von Fahrzeugen).

Bekannte Fernüberwachungs- und Fernsteuerungssysteme weisen zumindest ein dem aus der Ferne zu überwachenden und/oder zu steuernden Gerät zugeordnetes erstes Endgerät auf, welches Daten des zu überwachenden bzw. zu steuernden Gerätes erfasst, diese auswertet und z.B. im Fall einer Störung des Gerätes eine Alarmmeldung für ein zweites Endgerät, z.B. ein Mobiltelefon, eines Servicetechnikers oder eines Bereitschaftsdiensts erzeugt. Das erste Endgerät weist hierbei ein GSM-Mobilfunkmodul auf, über das die Alarmmeldung als SMS (short message service)- Mitteilung über das GSM-Mobilfunknetz auf das zweite Endgerät gesendet wird. Der Servicetechniker oder der Bereitschaftsdienst kann anschließend ebenfalls über SMS-Mitteilungen Daten an das erste Endgerät übermitteln.

Probleme bereitet hierbei jedoch die begrenzte Anzahl von Zeichen (160 Zeichen pro SMS-Mitteilung), die von dem zweiten Endgerät an das erste Endgerät übertragen werden können, so dass die Steuerungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind. So ist z.B. nur ein einfaches Ein- oder Ausschalten eines Gerätes aus der Ferne möglich. Zudem kommt es bei der Übertragung der SMS-Mitteilungen oft zu Zeitverzögerungen bzw. sogar einem Verlust der Nachricht. Das erste Endgerät erhält zudem keine Rückmeldung von dem zweiten Endgerät über die Kenntnisnahme der Alarmmeldung durch den Servicetechniker oder Bereitschaftsdienst. Die Reaktionszeit eines solchen Systems auf eine Alarmmeldung ist somit unbestimmt.

Hat der Servicetechniker die SMS-Mitteilung erhalten und will er weitergehende Daten von dem Gerät erhalten bzw. umfangreichere Steuerungshandlungen vornehmen, muss er über einen Computer (z.B. einen portablen PC) und das öffentliche Telefonnetz (z.B. über ISDN) eine Datenkommunikation mit dem ersten Endgerät aufbauen, welches hierfür eine entsprechende Schnittstelle (z.B. eine ISDN-Schnittstelle) aufweist. Dies schränkt zum einen die Mobilität des Servicetechnikers ein, zum anderen benötigt er neben dem GSM-Mobilfunktelefon zum Empfang der SMS-Mitteilungen noch einen PC zur Datenkommunikation mit dem Endgerät über ISDN.

Es ist deshalb Aufgabe vorliegender Erfindung, ein Verfahren und ein System zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose anzugeben, die es erlauben, die vorgenannten Probleme zu vermeiden.

Die auf das Verfahren gerichtete Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 1 und die auf das System gerichtete Aufgabe wird durch ein System gemäß Patentanspruch 19 gelöst. Die abhängigen Ansprüche enthalten jeweils vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.

Das erfindungsgemäße Verfahren läuft hierbei wie folgt ab:

In einem ersten Verfahrensschritt werden erste Daten über das aus der Ferne zu steuernde Gerät mittels eines dem aus der Ferne zu steuernden Gerät zugeordneten ersten Endgerätes an ein Datenverwaltungssystem übermittelt. Die ersten Daten werden anschließend in dem Datenverwaltungssystem abgespeichert.

Bei dem ersten Endgerät handelt es sich z.B. um ein Überwachungs- und/oder Steuergerät für das zu überwachende bzw. zu steuernde Gerät. Das erste Endgerät erfasst Daten, Signale und/oder Messwerte von dem zu überwachenden und/oder fernzusteuernden Gerät und erzeugt aus diesen Daten die ersten Daten. Bei den ersten Daten handelt es sich beispielsweise um ereignisbezogene Daten, wie z.B. Störungsdaten, und/oder Betriebsdaten des Gerätes, wie z.B. Statusdaten oder Steuerungsparameter. Die ersten Daten können weiterhin auch bereits Handlungsempfehlungen oder Auszüge aus Benutzerhandbüchern umfassen.

In einem weiteren Verfahrensschritt wird eine erste Datenübermittlungsanforderung von einem zweiten Endgerät an das Datenverwaltungssystem übermittelt. Bei dem zweiten Endgerät handelt es bevorzugt um ein mobiles Endgerät, insbesondere ein Mobiltelefon, welches einem Servicetechniker zugeordnet ist. Bei dem Servicetechniker kann es sich z.B. um einen Mitarbeiter einer Serviceorganisation oder um einen Mitarbeiter des Gerätebetreibers handeln.

Nach Erhalt der ersten Datenübermittlungsanforderung übermittelt das Datenverwaltungssystem die ersten Daten an das zweite Endgerät. Dort werden sie für den Servicetechniker z.B. auf einem Display ausgegeben. Der Servicetchniker kann nun z.B. mit Hilfe eines in das zweite Endgerät integrierten Dialogsystem seinerseits zweite Daten zur Steuerung des Gerätes in das zweite Endgerät eingeben. Die von dem zweiten Endgerät erfassten zweiten Daten werden anschließend an das Datenverwaltungssystem übermittelt und dort abgespeichert.

In einem weiteren Verfahrensschritt übermittelt das erste Endgerät eine zweite Datenübermittlungsanforderung an das Datenverwaltungssystem. Nach Erhalt der zweiten Datenübermittlungsanforderung übermittelt das Datenverwaltungssystem die zweiten Daten an das erste Endgerät. Aus den zweiten Daten können anschließend Steuerungsbefehle und/oder Ausgangssignale erzeugt und an das zu überwachende und/oder zu steuernde Gerät ausgegeben werden, wo sie eine gewünschte Reaktion des Gerätes herbeiführen.

Das Datenverwaltungssystem kann sich hierbei an einem zu dem ersten Endgerät entfernten Ort befinden und der Verwaltung mehrerer erster Endgeräte dienen. Die Datenübermittlung zwischen dem zweiten Endgerät und dem Datenverwaltungssystem und zwischen dem ersten Endgerät und dem Datenverwaltungssystem kann dann über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz, und ein drahtgebundenes Kommunikationsnetzwerk, insbesondere das Internet, erfolgen.

Das Datenverwaltungssystem kann sich alternativ auch am Ort des ersten Endgerätes befinden, insbesondere in das erste Endgerät integriert sein. Das Datenverwaltungssystem dient in diesem Fall nur der Verwaltung eines einzigen Endgerätes. In diesem Fall kann die Datenübermittlung nur zwischen dem zweiten Endgerät und dem Datenverwaltungssystem über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz, erfolgen.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Datenübermittlung zwischen dem ersten Endgerät und dem zweiten Endgerät somit nicht direkt von Endgerät zu Endgerät, sondern über das Datenverwaltungssystem. Dies ermöglicht es, sowohl die ersten als auch die zweiten Endgeräte als mobile Endgeräte auszubilden und über ein Mobilfunksnetz, insbesondere ein Mobilfunknetz nach dem GSM/GPRS oder UMTS-Standard, und mit einem Datenkommunikationsprotokoll eines drahtgebundenen Datennetzwerks, insbesondere des Internets, hohe Datenmengen in kurzer Zeit zu übertragen. Einem Servicetechniker können somit umfangreiche Steuerungs-, Überwachungs und Diagnosemöglichkeiten zu Verfügung gestellt werden.

Weiterhin wird hierdurch der Aufbau einer Quasi-Online-Verbindung von dem zweiten Endgerät des Servicetechnikers zu dem ersten Endgerät und somit zu dem zu überwachenden und/oder zu steuernden Gerät möglich. Zeitverzögerungen in der Datenübermittlung können weitgehend vermieden werden. Der Servicetechniker kann nach Übermittlung seiner Daten an das erste Endgerät quasi online die Reaktionen des zu überwachenden bzw. zu steuernden Gerätes verfolgen. Dies verkürzt Ferninbetriebnahmezeiten, Störungsbehebungszeiten und Zeiten für Fernwartungstätigkeiten. Der Servicetechniker kann nun sowohl Alarmmeldungen, z.B. per Anruf als auch die ersten Daten des ersten Endgerätes über sein zweites Endgerät empfangen und die zweiten Daten an das erste Endgerät übermitteln. Der Servicetechniker benötigt somit kein zusätzliches zweites Endgerät wie z.B. einen portablen PC für die Datenkommunikation mit dem ersten Endgerät, sondern kann sämtliche Tätigkeiten über ein einziges (zweites) Endgerät abwickeln. Bei dem (einzigen) zweiten Endgerät handelt es sich bevorzugt um ein Mobiltelefon nach dem GSM/GPRS oder UMTS-Standard. Weitere Geräte werden von dem Servicetechniker zur Bereitschaft nicht benötigt.

Bei Verwendung mobiler erster und zweiter Endgeräte kann Verkabelungsaufwand erspart und die Mobilität der Servicetechniker sowie der zu überwachenden und/oder zu steuernden Geräte erhöht werden.

Vorteilhafterweise kann in einem weiteren Verfahrensschritt z.B. bei einem Störungs- oder einem Alarmereignis ein Benachrichtigungssignal, z.B. in Form eines Anrufes, in dem ersten Endgerät erzeugt und direkt an das zweite Endgerät übermittelt werden. Ein Servicetechniker kann somit über das Ereignis informiert werden und zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung mit dem Datenverwaltungssystem zum Abholen der dort abgespeicherten ersten Daten veranlasst werden. Die Übermittlung der ersten Datenübermittlungsanforderung von dem zweiten Endgerät an das Datenverwaltungssystem kann dann nach einem Empfang des Benachrichtigungssignals durch das zweite Endgerät erfolgen.

Das zweite Endgerät kann darüber hinaus nach Empfang des Benachrichtigungssignals ein Bestätigungssignal an das erste Endgerät übermitteln. Das Bestätigungssignal kann z.B. nach Kenntnisnahme des Benachrichtigungssignals durch den Servicetechniker durch diesen in Form der Annahme des Anrufes erzeugt werden.

Wenn das erste Endgerät innerhalb einer vordefinierten Zeit kein Bestätigungssignal von dem zweiten Endgerät empfängt, z.B. weil der Servicetechniker nicht erreichbar ist, kann das erste Endgerät ein Benachrichtigungssignal an ein weiteres zweites Endgerät übermitteln usw. Mit Hilfe einer solchen Eskalationsstrategie kann sichergestellt werden, dass mit Sicherheit ein Servicetechniker innerhalb einer bestimmten Zeit über das Ereignis informiert wird.

Weiters wird das Empfangen der ersten Daten D1 am zweiten Endgerät durch Senden eines zweiten Bestätigungssignals B' an das erste Endgerät quittiert.

Das erfindungsgemäße System zeichnet sich aus durch zumindest ein erstes Endgerät, welches zumindest einem aus der Ferne zu steuernden Gerät zugeordnet ist und welches folgende Einrichtungen aufweist:

  • – eine Steuerungseinrichtung mit Mitteln zur Generierung von ersten Daten über das aus der Ferne zu steuernde Gerät und zur Generierung einer zweiten Datenübermittlungsanforderung
  • – eine Sendeeinrichtung zur Übermittlung der ersten Daten und der zweiten Datenübermittlungsanforderung an ein Datenverwaltungssystem,
  • – eine Empfangseinrichtung zum Empfang von zweiten Daten von dem Datenverwaltungssystem,
wobei das Datenverwaltungssystem folgende Einrichtungen aufweist:
  • – zumindest eine Empfangseinrichtung zum Empfang der ersten Daten von dem ersten Endgerät und einer ersten Datenübermittlungsanforderung von einem zweiten Endgerät,
  • – Speichermittel zur Speicherung der ersten Daten und der zweiten Daten,
  • – zumindest eine Sendeeinrichtung zur Übermittlung der ersten Daten an das zweite Endgerät und der zweiten Daten an das erste Endgerät,
und mit einer Anzahl von zweiten Endgeräten, welche unterschiedlichen Servicetechnikern zugeordnet sind, und welche jeweils folgende Einrichtungen aufweisen:
  • – eine Empfangseinrichtung zum Empfang der ersten Daten von dem Datenverwaltungssystem,
  • – eine Empfangseinrichtung zum Empfang der Alarmmeldung des ersten Endgerätes,
  • – Ausgabemittel zur Ausgabe der ersten Daten,
  • – Eingabemittel zur Eingabe der zweiten Daten und der ersten Datenübermittlungsanforderung,
  • – eine Sendeeinrichtung zur Übermittlung der zweiten Daten und der ersten Datenübermittlungsanforderung an das Datenverwaltungssystem.

Die für das erfindungsgemäße Verfahren genannten Vorteile gelten für das erfindungsgemäße System entsprechend.

Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen der Unteransprüche werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in den Figuren näher erläutert. Darin sind für gleiche Elemente die gleichen Bezugszeichen verwendet. Es zeigen:

1: eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems

2: eine detailliertere Darstellung eines ersten Endgerätes des Systems der 1,

3: eine detailliertere Darstellung des Datenverwaltungssystems des Systems der 1,

4: eine detailliertere Darstellung eines einem Servicetechnikers zugeordneten, zweiten Endgerätes des Systems der 1,

5: eine schematische Darstellung eines ersten erfindungsgemäßen Verfahrensablaufes,

6: eine schematische Darstellung eines zweiten erfindungsgemäßen Verfahrensablaufes,

7: eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems,

8: eine detailliertere Darstellung eines zweiten Endgerätes des Systems der 7.

Das in 1 gezeigte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Systems 1 weist als wesentliche Komponenten ein zentrales Datenverwaltungssystem 2, mehrere mit jeweils einem zu überwachenden und/oder zu steuernden Gerät 4 verbundene erste Endgeräte 3 sowie eine Mehrzahl von zweiten, mobilen Endgeräten 5, 6, 7 auf.

Bei den ersten Endgeräten 3 handelt es sich jeweils um Steuer- und/oder Überwachungseinrichtungen für die jeweils zugeordneten Geräte 4. Es ist aber auch denkbar, dass es sich bei den ersten Endgeräten 3 nur um Kommunikationseinrichtungen handelt, die wiederum mit einer oder mehreren Steuer- und/oder Überwachungseinrichtungen eines oder mehrerer Geräte 4 verbunden sind.

Die zweiten Endgeräte sind bevorzugt als Mobiltelefone ausgebildet und jeweils einem oder mehreren Servicetechnikern der Geräte 4 zugeordnet. Die Servicetechniker befinden sich in der Regel mit ihren Mobiltelefonen an einem zu den Geräten 4 entfernten Ort. Auch das zentrale Datenverwaltungssystem 2 befindet sich an einem sowohl zu den zweiten Endgeräten als auch zu den ersten Endgeräten entfernten Ort.

Die einzelnen mobilen Endgeräte 5 bis 7 sind über Mobilfunkschnittstellen M mit einem Mobilfunknetz MN verbunden. Das Mobilfunknetz MN ist wiederum über ein Gateway 8 mit einem drahtgebunden Datenkommunikationsnetzwerk wie z.B. dem Internet IN verbunden. Das zentrale Datenverwaltungssystem 2 ist über Kommunikationsschnittstellen T mit dem Internet IN verbunden.

Die ersten Endgeräte 3 und die zweiten Endgeräte 5 bis 7 können über das Mobilfunknetz MN direkt miteinander kommunizieren. Außerdem können das zentrale Datenverwaltungssystem 2 und die ersten Endgeräte 3 bzw. die zweiten Endgeräte 5 bis 7 über das Gateway 8 und das Internet IN miteinander kommunizieren. Über Rechner 42 kann zudem auch über das Internet IN auf das Datenverwaltungssystem 2 zugegriffen werden.

Bei dem Mobilfunknetz MN handelt es sich bevorzugt um ein Mobilfunknetz nach dem GSM/GPRS- oder UMTS-Standard und bei den mobilen zweiten Endgeräten 5 bis 7 bevorzugt um entsprechende Mobiltelefone nach dem GSM/GPRS- bzw. UMTS-Standard.

In dem Beispiel nach 1 sind wegen der besseren Übersichtlichkeit lediglich drei zu überwachende Geräte 3 mit jeweils einem ersten Endgerät 4 sowie lediglich drei zweite Endgeräte 5 bis 7 dargestellt. In der Regel ist jedoch davon auszugehen, dass eine größere Zahl von Geräten 4 mit ersten Endgeräten 3 und eine größere Zahl von zweiten Endgeräten vorhanden sind, und von dem zentralen Datenverwaltungssystem 2 verwaltet werden. Das zentrale Datenverwaltungssystem 2 ist so aufgebaut, dass es in der Lage ist, auch mehrere Kommunikationsverbindungen mit ersten und/oder zweiten Endgeräten parallel zu behandeln.

Ein gemäß 1 verwendetes, erstes Endgerät ist in 2 detaillierter dargestellt. Es handelt sich um eine Steuer- und/oder Überwachungseinrichtung für ein Gerät 4, welche zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen Verfahren mit den entsprechenden Hardware- und Softwarekomponenten ausgestattet ist. In 2 sind dabei der besseren Übersichtlichkeit wegen nur die für die Erfindung wesentlichen, spezifischen Hardware- und Softwarekomponenten dargestellt. Es ist klar, dass das erste Endgerät 3 auch alle weiteren Hardware- und Softwarekomponenten einer Steuer- und/oder Überwachungseinrichtung wie ein Betriebssystem, verschiedene Treiber, Schnittstellen, Speicher etc. aufweist.

Ein zu steuerndes und/oder zu überwachendes Gerät 4 ist über nicht näher dargestellte Verbindungen 11 mit einer Schnittstelle 12 eines zugeordneten ersten Endgerätes 3 verbunden. Über die Schnittstelle 12 und die Verbindungen 11 können Daten (z.B. Betriebs- und Störungsdaten, Alarmmeldungen, Statusdaten), Signale und/oder Messwerte von dem Gerät 4 erfasst und Daten und Signale z.B. zur Steuerung des Gerätes 4 an das Gerät 4 ausgegeben werden. Die erfassten Daten, Signale, und/oder Messwerte werden in dem ersten Endgerät von einer Steuerungseinheit 13 mit einer Steuerungssoftware 14 erfasst, verarbeitet und ausgewertet, daraus erste Daten D1 über das Gerät 4 erzeugt und deren Übermittlung an das Datenverwaltungssystem 2 veranlasst. Die Steuerungseinheit weist zur Steuerung der Störungsbehandlung ein Störungsmodul 18 und für die Steuerung von Parametrierungshandlungen ein Parametrierungsmodul 19 auf.

Die ersten Daten über das zu steuernde Gerät 4 können über ein Mobilfunkmodul 15' mit einer Sende- und Empfangseinrichtung 15 an das zentrale Datenverwaltungssystem 2 übermittelt werden. Weiterhin weist das erste Endgerät einen Speicher 16 mit Rufnummern 17 von Servicetechnikern auf.

In 3 ist das Datenverwaltungssystem 2 aus 1 detaillierter dargestellt. Es besteht aus einem Web-Server 20 und einer Datenbank 21, oder alternativ aus einem Web-Server 20, einem Applikationsserver 25 und einer Datenbank 21. Der Web-Server 20 weist eine Sende- und Empfangseinrichtung 22 auf, über die er über das Internet IN und das Mobilfunknetz MN mit den ersten Endgeräten 3 und den zweiten Endgeräten 5 bis 7 kommunizieren kann sowie eine Verwaltungssteuerungseinheit 23 mit einer Verwaltungssteuerungssoftware 24 auf. Bei der Sende- und Empfangseinrichtung 22 kann es sich um eine in den Web-Server 20 integrierte Einrichtung oder auch um eine externe Einrichtung handeln, die über eine Schnittstelle mit dem Web-Server 20 verbunden ist. In der Datenbank 21 können von den ersten und den zweiten Endgeräten empfangene Daten und Systeminterne Daten der ersten und zweiten Endgeräte (z.B. Log-Dateien, administrative Daten) gespeichert werden.

Auch in 3 sind dabei der besseren Übersichtlichkeit wegen nur die für die Erfindung wesentlichen, spezifischen Hardware- und Softwarekomponenten dargestellt. Es ist klar, dass der Web-Server 20 darüber hinaus auch alle anderen üblichen Komponenten eines Servers wie beispielsweise ein Betriebssystem aufweist.

In 4 ist grob der Aufbau eines als Mobilfunktelefon ausgebildeten mobilen zweiten Endgerätes 5, 6, 7 dargestellt. Das Gerät weist einen Mobilfunkteil 31 mit einem Sendeteil und einem Empfangsteil auf. Darüber hinaus besitzt ein Mobiltelefon 5,6,7 zumindest eine Benutzerschnittstelle bestehend aus einem Display 32 und einer Tastatur 33 sowie und Dialogsystem 34 auf. Darüber hinaus weist ein Mobiltelefon 5,6,7 natürlich auch alle übrigen üblichen Komponenten eines Mobilfunktelefones wie beispielsweise ein Betriebssystem auf, die der Übersichtlichkeit halber hier nicht dargestellt sind.

Zum Verständnis der Funktionen der einzelnen Einrichtungen der ersten Endgeräte 3, der zweiten Endgeräte 5 bis 7 sowie des zentralen Datenverwaltungssystems 2 wird zusätzlich auf die 5 und 6 verwiesen. In diesen Figuren sind der Verfahrensablauf in Form von Zeitstrahlen sowie die einzelnen Datenübertragungen zwischen den verschiedenen Geräten für verschiedene Betriebsszenarien dargestellt.

5 zeigt einen Verfahrensablauf für den Fall einer durch die Steuereinrichtung 13 eines ersten Endgerätes 3 erfassten Alarmmeldung S. Bei den ersten Daten handelt es sich in diesem Fall um Störungsdaten. Der Ablauf beginnt mit der Übermittlung der ersten Daten D1 von der Sende- und Empfangseinrichtung 15 des ersten Endgerätes 3 über das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN und die Sende- und Empfangseinrichtung 22 an die Verwaltungssteuerungseinheit 23 des Web-Servers 20, die die ersten Daten D1 in dem Verfahrensschritt I in der Datenbank 21 abspeichert.

Sofort anschließend wählt die Steuerungseinheit 13 des ersten Endgerätes anhand einer vordefinierten Regel eine Rufnummer 17 eines Servicetechnikers aus dem Speicher 16 aus und erzeugt ein Alarm-Benachrichtigungssignal A für den Servicetechniker. Das Signal A kann z.B. als Anruf über die Sende- und Empfangseinrichtung 15 und das Mobilfunknetz MN an die Sende- und Empfangseinrichtung 31 des Mobiltelefons 5 mit der gewählten Rufnummer übermittelt werden. Wenn der Servicetechniker den Empfang des Anrufs quittiert (z.B. durch Annahme des Anrufes), wird ein Bestätigungssignal B erzeugt und über das Mobilfunkteil 31 an das erste Endgerät 3 gesendet. Das erste Endgerät 3 ist hierdurch über den Empfang der Alarm-Benachrichtigung A durch den Servicetechniker informiert.

Der Servicetechniker kann nun über das Dialogsystem 34 eine erste Datenübermittlungsanforderung DA1 generieren und über die Sende- und Empfangseinrichtung 31, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20 übermitteln. Die Verwaltungssteuerungseinheit 23 des Web-Servers 20 holt die ersten Daten D1 aus der Datenbank 21 und übermittelt diese Daten über die Sende- und Empfangseinrichtung 22, das Internet IN, das Gateway 8 und das Mobilfunknetzt MN an das Mobiltelefon 5 des Servicetechnikers, wo sie durch das Dialogsystems 34 dem Servicetechniker auf dem Display 32 zur Anzeige gebracht werden. Die Übermittlung und der Empfang der ersten Daten D1 am zweiten Endgerät wird durch die Übermittlung eines zweiten Bestätigungssignals B' von dem Datenverwaltungssystem 2 an das erste Endgerät 3 quittiert. Somit erfährt das erste Endgerät, dass der Servicetechniker nicht nur über den Alarm informiert ist, sondern sich auch mit den ersten Daten beschäftigt. Beim Ausbleiben des Bestätigungssignals B' kann entsprechend einer in dem ersten Endgerät hinterlegten Eskalationsstrategie z.B. einer oder mehrere weitere Servicetechniker über den Alarm informiert werden.

Der Servicetechniker kann nun in dem Verfahrensschritt II diese Daten analysieren, und über das Dialogsystem 34 und die Tastatur 33 zweite Daten D2 (z.B. Steuerungsanweisungen für das erste Endgerät 3) eingeben und/oder auswählen und/oder ändern, und deren Übermittlung über die Sende- und Empfangseinrichtung 31, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20 veranlassen, wo sie in dem Verfahrensschritt III durch die Verwaltungs-Steuerungseinheit 23 des Web-Severs 20 in der Datenbank 21 abgespeichert werden.

Das Störungsmodul 18 des ersten Endgerätes 3 fragt den Web-Server 20 in vordefinierten zeitlichen Abständen nach Daten ab, die dieser von einem zweiten Endgerät erhalten hat und das Endgerät 3 betreffen. Hierzu erzeugt das Störungsmodul 18 in vordefinierten zeitlichen Abständen zweite Datenübermittlungsanforderungen DA2 und übermittelt diese über die Sende- und Empfangseinrichtung 15, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20. Stellt die Verwaltungssteuerungseinheit 23 des Web-Servers 20 fest, dass Daten in der Datenbank 21 abgespeichert wurden, die das Endgerät 3 betreffen, so übermittelt sie über die Sende- und Empfangseinrichtung 22, das Internet IN, das Gateway 8 und das Mobilfunknetz MN die zweiten Daten D2 an das erste Endgerät 3. Anhand der zweiten Daten können nun von der Steuerungseinheit 13 des ersten Endgerätes 5 in dem Verfahrensschritt IV Steuerungssignale über die Schnittstelle 12 und die Verbindungen 11 an das Gerät 3 ausgegeben werden und somit z.B. eine Störungsbehebung erfolgen.

Nach Aussendung einer Störungsbenachrichtigung A überwacht das Störungsmodul 18 des ersten Endgerätes automatisch, ob es innerhalb einer vordefinierten Zeit das Bestätigungssignal B des angerufenen Servicetechnikers erhält. Falls diese Signal innerhalb der vordefinierten Zeit nicht eintrifft, z.B. weil der Servicetechniker nicht erreichbar ist, so wählt es automatisch aus den Rufnummern 17 eine vordefinierte zweite Rufnummer eines zweiten Endgerätes 6 eines zweiten Servicetechnikers aus und sendet ein Alarm-Benachrichtigungssignal A an das zweite Endgerät 6 dieses zweiten Servicetechnikers. Falls auch dieser nicht erreichbar ist, kann das Endgerät 7 eines dritten Servicetechnikers usw. benachrichtigt werden. Mit Hilfe einer solchen oder ähnlicher Eskalationsstrategien kann sichergestellt werden, dass in jedem Fall einer der Servicetechniker über die Störung informiert wird und eine schnelle Störungsbehebung erfolgt.

Die Kommunikationssteuerung 23 des Web-Servers kann veranlassen, dass automatisch nach Erhalt neuer erster Daten D1 die bisherigen, in der Datenbank 21 gespeicherten ersten Daten D1 überschrieben werden. Es können in der Datenbank 21 aber auch erste Daten D1 mehrerer Störungen gespeichert werden und an ein Mobiltelefon 5 eines Servicetechnikers übermittelt werden, der bei der Störungsanalyse somit auch Informationen über frühere Störungen berücksichtigen kann.

6 zeigt einen Verfahrensablauf für den Fall einer durch einen Servicetechniker veranlassten Statusabfrage. Das Parametrierungsmodul 19 des ersten Endgerätes 3 übermittelt in vordefinierten, regelmäßigen Abständen, z.B. in Abständen von jeweils 30 Minuten, erste Daten in Form von Statusdaten D1' über das Gerät 3 (z.B. Parametrierungsdaten und Messwerte) über die Sende- und Empfangseinrichtung 15 und über das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20, der in dem Verfahrensschritt I' die Daten D1' in der Datenbank 21 abspeichert.

Ein Servicetechniker kann zu einem beliebigen Zeitpunkt über das Dialogsystem 34, das Display 32 und die Tastatur 33 seines Mobiltelefones 5 eine Datenübermittlungsanforderung DA1' generieren, die vom Dialogsystem 34 über die Sende- und Empfangseinrichtung 31 und über das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20 übermittelt wird. Die Verwaltungssteuerungseinheit 27 des Web-Servers 20 übermittelt daraufhin die in der Datenbank 21 gespeicherten Statusdaten D1' über die Sende- und Empfangseinrichtung 22, das Internet IN, das Gateway 8 und das Mobilfunknetzt MN an das Mobiltelefon 3 des Servicetechnikers. Dort werden sie mit Hilfe des Dialogsystems 34 auf dem Display 32 zur Anzeige gebracht.

Der Servicetechniker kann nun in dem Verfahrensschritt II' über das Dialogsystems 34 und die Tastatur 33 Parameteränderungsdaten D2' (z.B. geänderte Regelungsparameter für das Gerät 3) in das Mobiltelefon 3 eingeben und deren Übermittlung über die Sende- und Empfangseinrichtung 31, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20 veranlassen. Die Verwaltungssteuerungseinheit 23 des Web-Servers 20 speichert die Daten D2' wiederum in der Datenbank 21 ab.

Das Parametrierungsmodul 19 des ersten Endgerätes 3 fragt den Web-Server 20 in vordefinierten zeitlichen Abständen, z.B. in Abständen von einigen Minuten, nach von einem der zweiten Endgeräte 5 bis 7 erhaltenen und das Endgerät 3 betreffenden Daten ab. Hierzu erzeugt es in vordefinierten zeitlichen Abständen Datenübermittlungsanforderungen DA2' und übermittelt diese über die Sende- und Empfangseinrichtung 15, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20. Stellt die Verwaltungssteuerungseinheit 23 des Web-Servers 20 fest, dass das erste Endgerät 3 betreffende Parameteränderungsdaten D2' in der Datenbank 21 abgespeichert wurden, so übermittelt es diese über die Sende- und Empfangseinrichtung 22, das Internet IN, das Gateway 8 und das Mobilfunknetz MN an das erste Endgerät 3. Das Parametrierungsmodul 19 veranlasst nun in dem Verfahrensschritt IV' über die Schnittstelle 12 die gewünschte Änderung von Steuerungsparametern des Gerätes 4. Natürlich ist auch eine Änderung von den Endgerät 3 eigenen Steuerungsparametern möglich.

Die geänderten Steuerungsparameter bzw. geänderten Einstellungen des Gerätes 4 führen zu geänderten Statusdaten D1', die entsprechend des vorstehend erwähnten, vordefinierten zeitlichen Abstandes wiederum von dem Parametrierungsmodul 19 erfasst und über die Sende- und Empfangseinrichtung 15, das Mobilfunknetz MN, das Gateway 8 und das Internet IN an den Web-Server 20 übermittelt werden, der sie wiederum in der Datenbank 21 abspeichert. Der Servicetechniker kann die aktualisierten Statusdaten abrufen und erhält somit innerhalb einer kurzen Zeit eine Rückmeldung über die Reaktion des Gerätes 4 auf die Parameteränderungen. Falls notwendig, kann er somit innerhalb kurzer Zeit wiederum Korrekturmaßnahmen veranlassen.

Die Kommunikationssteuerung 23 des Web-Servers kann veranlassen, dass automatisch nach Erhalt neuer Statusdaten D1' die bisherigen, in der Datenbank 21 gespeicherten Statusdaten D1' überschriben werden, es können in der Datenbank aber auch Statusdaten mehrerer Zyklen gespeichert und an ein Mobiltelefon 5 eines Servicetechnikers übermittelt werden, um dessen Diagnosemöglichkeiten noch weiter zu verbessern.

Das System 1 gemäß 1 erlaubt es, mit Hilfe des zentralen Datenverwaltungssystem 2 eine Vielzahl von Geräten 3 über ein zweites Endgerät 5 zu steuern. Die Geräte 3 bzw. die ihnen zugeordneten Endgeräte 4 können von dem Datenverwaltungssystem 2 verwaltet werden und mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Dialogsystems in dem Datenverwaltungssystem 2 und des Dialogsystems 34 in dem zweiten Endgerät 5 eine Auswahl eines gewünschtes Gerätes 3 bzw. des ihm zugeordneten Endgerätes 4 ermöglicht werden. Umgekehrt können von dem Datenverwaltungssystem 2 auch eine Vielzahl von zweiten Endgeräten 5 verwaltet werden und somit über das Datenverwaltungssystem 2 zum Beispiel eine Aktualisierung der in den ersten Endgeräten 3 gespeicherter Rufnummern 17 oder Eskalationsstrategien erfolgen. Weiterhin kann auch von dem zentralen Datenverwaltungssystem 2 die Benachrichtigung der Servicetechniker über den Erhalt von Störungsdaten von einem der ersten Endgeräte 3 erfolgen.

Eine in 7 gezeigte zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems 10 unterscheidet sich von dem in 1 gezeigten System 1 dadurch, dass statt einem zentralen Datenverwaltungssystem 2, das sich an einem von den ersten Endgeräten 3 entfernten Ort befindet und die Daten mehrerer Endgeräte 3 verwaltet, nun jedes der Endgeräte 3 ein Datenverwaltungssystem 2 aufweist. Jedes der in ein Endgerät 3 integrierten Datenverwaltungssysteme 2 dient somit der Datenverwaltung zur Fernsteuerung und- überwachung nur eines einzigen Gerätes 4.

Die Kommunikation zwischen den zweiten Endgeräten 5 bis 7 und dem Endgerät 3 kann somit ausschließlich über das Mobilfunknetz MN und das Datenverwaltungssystem 2 erfolgen, eine Kommunikation über ein drahtgebundenes Datenkommunikationsnetzwerk wie z.B. das Internet ist nicht mehr notwendig.

8 zeigt die Kommunikation zwischen dem Datenverwaltungssystem 2 und der Steuerungseinheit 13 des ersten Endgerätes 3, welche in diesem Fall z.B. über einen Datenbus 26 erfolgt. Die Steuerungseinheit 13 kommuniziert mit diesem Datenbus 26 über die Sende/Empfangsvorrichtung 15. Das Datenverwaltungssystem 2 weist eine Sende-/Empfangsvorrichtung 22 für die Kommunikation mit der Steuerungseinheit 13 über den Datenbus 26 auf. Die Steuerungseinheit 13 kommuniziert mit der Sende-/Empfangsvorrichtung 15 über den Datenbus 26 mit einer Sende-/Empfangsvorrichtung 50 eines Mobilfunkmoduls 40. Das Mobilfunkmodul 40 weist wiederum eine integrierte Mobilfunk-Sende-/Empfangsvorrichtung 45 zur Kommunikation mit einem zweiten Endgerät 5 auf.

Das Datenverwaltungssystem 2 weist auch hierbei bevorzugt einen Web-Server 20 und eine Datenbank 21 auf, in der die ersten und die zweiten Daten speicherbar sind. Die Datenbank 21 ist bevorzugt als „embedded Datenbank" ausgebildet.

Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. System ermöglicht durch die Zwischenschaltung des Datenverwaltungssystems 2 zwischen die ersten und zweiten Endgeräte die Benutzung von Datenkommunikationsprotkollen von drahtgebundene Datennetzwerken wie z.B. das Internet-Protokoll (IP) des Internets und bei entsprechender zeitlicher Abfolge der automatisierten Übermittlung der ersten Daten und der Datenübermittlungsanforderungen die Einrichtung einer „Onlineverbindung" zwischen einem ersten Endgerät 3 zu Steuerung und Überwachung eines Gerätes 4 und einem zweiten Endgerät 5 eines Servicetechnikers. Der Servicetechniker kann somit nahezu in Echtzeit die Reaktion des Gerätes auf seine Steuerungsanweisungen überprüfen, wodurch die Zeit für Servicetätigkeiten wie die Behebung von Störungen, die Inbetriebnahme oder Wartung des Gerätes 3 verkürzt werden kann. Die Bedienung kann von Seite des Servicetechnikers hierbei durch nur ein einziges zweites Endgerät, bevorzugt ein Mobiltelefon nach dem GSM/GPRS oder UMTS-Standard erfolgen. Weiter Geräte werden von dem Servicetechniker für seine Servicetätigkeiten nicht benötigt.

Bei Verwendung von Mobiltelefonen mit einer Laufzeitumgebung für Applikationen kann die Benutzerschnittstelle 32,33 an dem Mobiltelefon als grafische Benutzeroberfläche ausgebildet werden und eine einfache Bedienung des an das erste Endgerät 3 angeschlossene Gerätes 4 ermöglichen.

Insbesondere bei Verwendung von Mobiltelefonen und -netzen nach dem GSM/GPRS-Standard oder der sogenannten „dritten Generation" können innerhalb kurzer Zeit große Datenmengen übertragen werden, so dass dem Servicetechniker zum einen für eine Störungsanalyse eine Vielzahl von Daten zur Verfügung gestellt werden können, und andererseits dem Servicetechniker auch eine Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten angeboten werden können.

Durch die drahtlose Datenfernübertragung ist keine Verlegung von teuren Leitungen zwischen dem Endgerät und einem öffentlichen Telefonnetz notwendig. Durch das zentrale Datenverwaltungssystem 2 können die Daten mehrerer Geräte 4 verwaltet und somit die Konsistenz der Daten sichergestellt werden.

Im Fall einer Störung kann mit Hilfe von Alarmmeldungen, Eskalationsszenarien und durch hohe Datenübertragungsraten die Reaktionszeit auf eine Störung verkürzt und somit Ausfallzeiten des Gerätes 4 klein gehalten werden. Durch eine Verschlüsselung der Daten und durch Mittel der Authentifizierung und Autorisierung kann zudem ein sicherer Zugang zu den verschiedenen Daten ermöglicht werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose eines Gerätes (4) mit folgenden Verfahrensschritten:

    – Übermittlung von ersten Daten (D1, D1') über das aus der Ferne zu steuernde Gerät (4) mittels eines dem aus der Ferne zu steuernden Gerät (4) zugeordneten ersten Endgerätes (3) an ein Datenverwaltungssystem (2),

    – Abspeichern der ersten Daten (D1, D1') in dem Datenverwaltungssystem (2),

    – Übermitteln einer ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1, DA1') von einem zweiten Endgerät (5) an das Datenverwaltungssystem (2),

    – nach Erhalt der ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1, DA1') Übermitteln der ersten Daten (D1, D1') von dem Datenverwaltungssystem (2) an das zweite Endgerät (5),

    – Ausgeben der ersten Daten (D1, D1') auf dem zweiten Endgerät (5),

    – Erfassen von zweiten Daten (D2, D2') durch das zweite Endgerät (5),

    – Übermitteln der zweiten Daten (D2, D2') von dem zweiten Endgerät (5) an das Datenverwaltungssystem (2),

    – Abspeichern der zweiten Daten (D2, D2') in dem Datenverwaltungssystem (2),

    – Übermitteln einer zweiten Datenübermittlungsanforderung (DA2, DA2') von dem ersten Endgerät (3) an das Datenverwaltungssystem (2),

    – nach Erhalt der zweiten Datenübermittlungsanforderung (DA2, DA2') Übermitteln der zweiten Daten (D2, D2') von dem Datenverwaltungssystem (2).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den folgenden weiteren Verfahrensschritt:

    – Generieren eines Benachrichtigungssignals (A) in dem ersten Endgerät (3) und Übermitteln des Benachrichtigungssignals (A) von dem ersten Endgerät (3) an das zweite Endgerät (5).
  3. Verfahren nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Übermittlung der ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1) von dem zweiten Endgerät (5) an das Datenverwaltungssystem (2) nach einem Empfang des Benachrichtigungssignals (A) durch das zweite Engerät (3) erfolgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endgerät (5) nach Empfang des Benachrichtigungssignals (A) ein erstes Bestätigungssignal (B) an das erste Endgerät (3) übermittelt.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Endgerät (3) ein Benachrichtigungssignal an ein weiteres zweites Endgerät (6, oder 7) übermittelt, wenn es innerhalb einer vordefinierten Zeit kein erstes Bestätigungssignal (B) von dem zweiten Endgerät (5) empfängt.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenverwaltungssystem (2) nach der Übermittlung der zweiten Daten (D2, D2') an das zweite Endgerät (5) eine zweites Bestätigungssignal (B') an das Datenverwaltungssystem (2) übermittelt.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den ersten Daten (D1, D1') um ereignisbezogene Daten, wie z.B. Störungsdaten, und/oder Betriebsdaten des Gerätes, wie z.B. Statusdaten oder Steuerungsparameter, handelt.
  8. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den zweiten Daten (D2, D2') um Steuerungsanweisungen und/oder Steuerungsparameter handelt.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Datenverwaltungssystem (2) an einem zu dem ersten Endgerät (3) entfernten Ort befindet.
  10. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Datenübermittlung zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssystem (2) als auch zwischen dem ersten Endgerät (3) und dem Datenverwaltungssystem (2) über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz (MN), und ein drahtgebundenes Kommunikationsnetzwerk, insbesondere das Internet (IN) erfolgt.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Datenverwaltungssystem (2) am Ort des ersten Endgerätes (3) befindet, insbesondere in das erste Endgerät (3) integriert ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübermittlung zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssystem (2) zumindest teilweise über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz (MN), erfolgt.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Datenverwaltungssystem (2) einen Netzwerk-Server, insbesondere einen Web-Server (20) oder einen Web-Server (20) und einen Applikationsserver (25), und eine Datenbank (21) umfasst.
  14. Verfahren nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Mobilfunknetz (MN) um Mobilfunknetz nach dem GSM/GPRS oder dem UMTS-Standard handelt.
  15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Endgerät (3) ein Mobilfunkmodul (15', 40) aufweist.
  16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Endgeräte (5,6,7) als Mobiltelefone ausgebildet sind.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Kommunikation zwischen dem ersten Endgerät (3) und dem Datenverwaltungssystem (2) als auch zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssysten (2) mit dem Internet Protokoll (IP) erfolgt.
  18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endgerät (5,6,7) einem oder mehreren Servicetechnikern zugeordnet ist.
  19. System (1, 10) zur Fernüberwachung, Fernsteuerung und/oder Ferndiagnose eines Gerätes (4) insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit

    zumindest einem ersten Endgerät (3), welches zumindest einem aus der Ferne zu steuernden Gerät (4) zugeordnet ist und welches folgende Einrichtungen aufweist:

    – eine Steuerungseinrichtung (13) mit Mitteln (18,19) zur Generierung von ersten Daten (D1, D1') über das aus der Ferne zu steuernde Gerät (4) und zur Generierung einer zweiten Datenübermittlungsanforderung (DA2, DA2')

    – eine Sendeeinrichtung (15) zur Übermittlung der ersten Daten (D1, D1') und der zweiten Datenübermittlungsanforderung (DA2, DA2') an ein Datenverwaltungssystem (2),

    – eine Empfangseinrichtung (15) zum Empfang von zweiten Daten (D2, D2') von dem Datenverwaltungssystem (2),

    wobei das Datenverwaltungssystem (2) folgende Einrichtungen aufweist:

    – zumindest eine Empfangseinrichtung (22) zum Empfang der ersten Daten (D1, D1') von dem ersten Endgerät (3) und einer ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1, DA1') von einem zweiten Endgerät (5),

    – Speichermittel (21) zur Speicherung der ersten Daten (D1, D1') und der zweiten Daten (D2, D2'),

    – zumindest eine Sendeeinrichtung (22) zur Übermittlung der ersten Daten (D1, D1') an das zweite Endgerät (5) und der zweiten Daten (D2, D2') an das erste Endgerät (3),

    und mit einer Anzahl von zweiten Endgeräten (5,6,7), welche unterschiedlichen Servicetechnikern zugeordnet sind, und welche jeweils folgende Einrichtungen aufweisen:

    – eine Empfangseinrichtung (31) zum Empfang der ersten Daten (D1, D1') von dem Datenverwaltungssystem (2),

    – Ausgabemittel (32) zur Ausgabe der ersten Daten (D1, D1'),

    – Eingabemittel (33) zur Eingabe der zweiten Daten (D2, D2') und der ersten Datenübermittlungsanforderung (DA1, DA1'),

    – eine Sendeeinrichtung (31) zur Übermittlung der zweiten Daten (D2, D2') und der ersten Datenübermittlungsanforderung (DR1, DA1') an das Datenverwaltungssystem (2).
  20. System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (13) des ersten Endgerätes (3) Mittel (13-18) zur Generierung eines Benachrichtigungssignals (A) und zur Übermittlung des Benachrichtigungssignals (A) an das zweite Endgerät (5) aufweist.
  21. System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endgerät Mittel (3134) zur Eingabe eines Bestätigungssignals (B) und zur Übermittlung des Bestätigungssignals (B) an das erste Endgerät (3) aufweist.
  22. System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den ersten Daten (D1, D1') um ereignisbezogene Daten, wie z.B. Störungsdaten, und/oder Betriebsdaten des Gerätes (4), wie z.B. Statusdaten oder Steuerungsparameter, handelt.
  23. System nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den zweiten Daten (D2, D2') um Steuerungsanweisungen und/oder Steuerungsparameter handelt.
  24. System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Datenverwaltungssystem (2) an einem zu dem ersten Endgerät (3) entfernten Ort befindet.
  25. System nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Datenübermittlung zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssystem (2) als auch zwischen dem ersten Endgerät (3) und dem Datenverwaltungssystem (2) über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz (MN), und ein drahtgebundenes Kommunikationsnetzwerk, insbesondere das Internet (IN) erfolgt.
  26. System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Datenverwaltungssystem (2) am Ort des ersten Endgerätes (3) befindet, insbesondere in das erste Endgerät (3) integriert ist.
  27. System nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübermittlung zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssystem (2) zumindest teilweise über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, insbesondere über ein Mobilfunknetz (MN), erfolgt.
  28. System nach einem der Ansprüche 19 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenverwaltungssystem (2) einen Netzwerk-Server, insbesondere einen Web-Server (20) oder einen Web-Server (20) und einen Applikationsserver (25), und eine Datenbank (21) umfasst.
  29. System nach Anspruch 25 oder 27 dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Mobilfunknetz (MN) um ein Mobilfunknetz nach dem GSM/GPRS oder dem UMTS-Standard handelt.
  30. System nach einem der Ansprüche 19 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Endgerät (3) ein Mobilfunkmodul (15', 40) aufweist.
  31. System nach einem der Ansprüche 19 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Endgeräte (5,6,7) jeweils als Mobiltelefon ausgebildet sind.
  32. System nach einem der Ansprüche 19 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Kommunikation zwischen dem ersten Endgerät (3) und dem Datenverwaltungssystem (2) als auch zwischen dem zweiten Endgerät (5) und dem Datenverwaltungssysten (2) mit dem Internet Protokoll (IP) erfolgt.
  33. System nach einem der Ansprüche 19 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Endgerät (5,6,7) einem oder mehreren Servicetechnikern zugeordnet ist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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