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Dokumentenidentifikation DE102005006645A1 17.11.2005
Titel Farbsensorschaltung mit integrierter programmierbarer Gewinnauswahl
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Tan, Boon Keat, Penang, MY;
Ho, Chi Mun, N. Sembilan, MY
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 14.02.2005
DE-Aktenzeichen 102005006645
Offenlegungstag 17.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.2005
IPC-Hauptklasse H04N 1/48
IPC-Nebenklasse G01J 1/44   
Zusammenfassung Ein Farbsensor ist auf einem einzelnen integrierten Schaltungschip implementiert. Der Farbsensor umfasst eine Mehrzahl von Farbsensorschaltungen und eine Gewinnauswahlsteuerung. Jede Farbsensorschaltung der Mehrzahl von Farbsensorschaltungen umfasst einen Lichtdetektor, einen Verstärker und eine Gewinnauswahlschaltung. Der Verstärker ist mit dem Lichtdetektor verbunden. Der Verstärker verstärkt ein Signal von dem Lichtdetektor. Die Gewinnauswahlschaltung steuert einen Gewinn des Verstärkers. die Gewinnauswahlschaltung umfasst einen variablen Rückkopplungswiderstand. Die Gewinnauswahlsteuerung wählt einen separaten Wert des variablen Rückkopplungswiderstands für jede Farbsensorschaltung aus.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Erfassung von Licht und bezieht sich insbesondere auf eine Farbsensorschaltung mit einer integrierten programmierbaren Gewinn- bzw. Verstärkungsauswahl.

Eine typische Farbsensorschaltung erfasst drei Farben. Die drei Farben sind üblicherweise Rot, Blau und Grün. Drei separate Komponenten werden verwendet, um jede Farbe eines Farbsensors zu implementieren. Eine erste Komponente umfasst eine Photodiode und ein Filter, die verwendet werden, um eine Beleuchtungsstärke für die Farbe zu erfassen. Die zweite Komponente ist ein Operationsverstärker, der die Funktion eines Transimpedanzverstärkers hat. Die dritte Komponente ist ein Rückkopplungswiderstand. Üblicherweise sind die drei Komponenten für jede Farbe auf einer gedruckten Schaltungsplatine (PCB) angebracht.

Üblicherweise besitzen die Photodioden eine relativ große Fläche, was zur Erzeugung hoher Photoströme notwendig ist. Die hohen Photoströme werden benötigt, um die Sensorschaltung weniger anfällig für Rauschen zu machen. Entsprechend große Werte für Rückkopplungswiderstände werden ebenso verwendet. Die Werte externer Widerstände sind ausgewählt, um den für den Transimpedanzverstärker notwendigen geeigneten Gewinn zu ergeben.

Der erforderliche Rückkopplungswiderstand und die erforderliche Rückkopplungskapazität variieren von System zu System, was es beim Stand der Technik notwendig gemacht hat, den Rückkopplungswiderstand auf einer separaten Komponente von den Photodioden zu implementieren.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Farbsensor oder einen integrierten Schaltungschip mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch einen Farbsensor gemäß Anspruch 1 oder einen integrierten Schaltungschip gemäß Anspruch 9 oder 16 gelöst.

Gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung ist ein Farbsensor auf einem einzelnen integrierten Schaltungschip implementiert. Der Farbsensor umfasst eine Mehrzahl von Farbsensorschaltungen und eine Gewinnauswahlsteuerung. Jede Farbsensorschaltung der Mehrzahl von Farbsensorschaltungen umfasst einen Lichtdetektor, einen Verstärker und eine Gewinnauswahlschaltung. Der Verstärker ist mit dem Lichtdetektor verbunden. Der Verstärker verstärkt ein Signal von dem Lichtdetektor. Die Gewinnauswahlschaltung ist mit dem Verstärker verbunden. Die Gewinnauswahl steuert einen Gewinn des Verstärkers. Die Gewinnauswahlschaltung umfasst einen variablen Rückkopplungswiderstand. Die Gewinnauswahlsteuerung wählt einen separaten Wert des variablen Rückkopplungswiderstands für jede Farbsensorschaltung aus.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Farbsensorschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Gewinnauswahlschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

3 einen Graphen, der eine Ausgabeschwankung gegenüber einer Beleuchtungsstärke gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

4 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Farbsensorschaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und

5 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Farbsensorschaltung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

1 zeigt eine Farbsensorschaltung, die auf einem einzelnen integrierten Schaltungs- (IC-) Chip 10 implementiert ist. Eine erste Farbschaltung erzeugt eine erste Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 18 anliegt. Die erste Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer ersten Farbe an. Die erste Farbe ist z. B. Rot. Eine Photodiode und ein Filter 14 erfassen eine Beleuchtungsstärke der ersten Farbe. Die Photodiode und das Filter 14 sind zwischen ein Massesignal 11 und eine Leitung 19 geschaltet. Ein Operationsverstärker 13 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 19, um die erste Ausgangsspannung an dem Ausgang 18 zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 15 gesteuert. Die Gewinnauswahlschaltung 15 umfasst einen Rückkopplungswiderstand 17 und eine Ausgleichskapazität 16. Der Operationsverstärker 13 ist mit dem Massesignal 11 und einem Vcc-Signal 12, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine zweite Farbschaltung erzeugt eine zweite Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 28 anliegt. Die zweite Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer zweiten Farbe an. Die zweite Farbe ist z. B. Grün. Eine Photodiode und ein Filter 24 erfassen eine Beleuchtungsstärke der zweiten Farbe. Die Photodiode und das Filter 24 sind zwischen das Massesignal 11 und eine Leitung 29 geschaltet. Ein Operationsverstärker 23 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 29, um die zweite Ausgangsspannung an dem Ausgang 28 zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 25 gesteuert. Die Gewinnauswahlschaltung 25 umfasst einen Rückkopplungswiderstand 27 und eine Ausgleichskapazität 26. Der Operationsverstärker 23 ist mit dem Massesignal 11 und dem Vcc-Signal 12, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine dritte Farbschaltung erzeugt eine dritte Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 38 anliegt. Die dritte Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer dritten Farbe an. Die dritte Farbe ist z. B. Blau. Eine Photodiode und ein Filter 34 erfassen eine Beleuchtungsstärke der dritten Farbe. Die Photodiode und das Filter 34 sind zwischen das Massesignal 11 und eine Leitung 39 geschaltet. Ein Operationsverstärker 33 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 39, um die dritte Ausgangsspannung an dem Ausgang 38 zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 35 gesteuert. Die Gewinnauswahlschaltung 35 umfasst einen Rückkopplungswiderstand 37 und eine Ausgleichskapazität 36. Der Operationsverstärker 33 ist mit dem Massesignal 11 und dem Vcc-Signal 12, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine Gewinnauswahlsteuerschaltung 39 steuert ausgewählte Werte für den Rückkopplungswiderstand 17, die Ausgleichskapazität 16, den Rückkopplungswiderstand 27, die Ausgleichskapazität 26, den Rückkopplungswiderstand 37 und die Ausgleichskapazität 36. Die Gewinnauswahl für jede Farbe wird z. B. unabhängig von der Gewinnauswahl für die anderen Farben ausgewählt. Dies erlaubt eine individuelle Auswahl des Widerstands, um einen optimalen Spannungshub für die Ausgangsspannung für jede Farbe zu erzielen. Eine Auflösung (Genauigkeit) der Ausgangsspannung für jede Farbe basiert auf der Anzahl der zur Gewinnauswahl verwendeten Bits. Je mehr Bits verwendet werden, desto größer ist die Auflösung, die erzielt werden kann.

2 ist eine beispielhafte Implementierung der Gewinnauswahlschaltung 15. Der Rückkopplungswiderstand 17 (in 1 gezeigt) ist durch einen Widerstand 51, einen Widerstand 52, einen Widerstand 53, einen Widerstand 54, einen Schalter 55, einen Schalter 56, einen Schalter 57 und einen Schalter 58, die wie gezeigt geschaltet sind, implementiert. Eine Ausgleichskapazität 16 (in 1 gezeigt) ist durch einen Kondensator 61, einen Kondensator 62, einen Kondensator 63, einen Kondensator 64, einen Schalter 66, einen Schalter 67 und einen Schalter 68, die wie gezeigt geschaltet sind, implementiert.

Für die exemplarische Implementierung der Gewinnauswahlschaltung 15 kann ein Gewinn durch zwei Bits gesteuert werden. Die zwei Bits erlauben eine Auswahl von vier unterschiedlichen Werten für den Rückkopplungswiderstand 17 und von vier unterschiedlichen Werten für die Ausgleichskapazität 16. Unterschiedliche Werte für den Rückkopplungswiderstand 17 werden unter Verwendung von Schaltern (SW) 55 bis 58 ausgewählt. Die vier unterschiedlichen Werte für den Widerstand sind z. B. als R0 (Widerstand 51 + Widerstand 52 + Widerstand 53 + Widerstand 54), R1 (Widerstand 52 + Widerstand 53 + Widerstand 54), R2 (Widerstand 53 + Widerstand 54) und R3 (Widerstand 54) bezeichnet.

Unterschiedliche Werte für die Ausgleichskapazität 16 werden unter Verwendung der Schalter (SW) 66 bis 68 ausgewählt. Die Ausgleichskapazität wird verwendet, um eine Stabilität des Systems beizubehalten. Wenn der Gewinn (durch den Rückkopplungswiderstand gesteuert) verändert wird, führt dies zu einer Veränderung der Frequenzantwort, was die Stabilität des Systems beeinflusst. Für jede Gewinnauswahloption verschiebt die entsprechende Ausgleichskapazität die Positionen der Systempole, wobei so ein ausreichender Gewinn und ein Phasenspielraum für eine stabile Antwort beibehalten werden. Werte des Kondensators 61, des Kondensators 62, des Kondensators 63 und des Kondensators 64 werden so ausgewählt, dass eine Systemstabilität beibehalten wird.

Tabelle 1 unten gibt eine Position der Schalter für jede der möglichen Auswahlbitkombinationen (00, 01, 10, 11) an:

Tabelle 1

Die für die Widerstände 51 bis 54 ausgewählten Werte basieren auf den Schaltungscharakteristika und der erwünschten Genauigkeit (&agr;) des Erfassungssystems. Eine Genauigkeit von 60 % (d. h. &agr; = 60 %) z. B. bedeutet, dass ein ausgewählter Bereich von 0 bis zu einer ausgewählten maximalen Beleuchtungsstärke garantiert zumindest 60 % des vollen Spannungsbereichs (d. h. 0 Volt bis Vcc) verwendet, vorausgesetzt, das ausgewählte Maximum ist innerhalb eines definierten Bereichs. Ähnlich bedeutet eine Genauigkeit von 80 % (d. h. &agr; = 80 %), dass ein ausgewählter Bereich von 0 bis zu einer ausgewählten maximalen Beleuchtungsstärke garantiert zumindest 80 % des vollen Spannungsbereichs verwendet, vorausgesetzt, das ausgewählte Maximum ist innerhalb des definierten Bereichs.

Für den Fall z. B., bei dem ein maximaler ausgewählter Widerstand (R0) von 100 Megaohm (M&OHgr;) zu einer maximalen Beleuchtungsstärke von 100,0 Lux führt, stellt Tabelle 2 unten den erforderlichen Widerstand (R0, R1, R2, R3) und die resultierende Beleuchtungsstärke (M0, M1, M2, M3) für den Fall dar, bei dem die Genauigkeit (&agr;) 60 % beträgt.

Tabelle 2

Wie aus Tabelle 2 hergeleitet werden kann, trifft die folgende Beziehung zu: Rn+1 = &agr;Rn Mn+1 = Rn/&agr;

Für den Fall z. B., bei dem der maximale ausgewählte Widerstand (R0) von 100 Megaohm (M&OHgr;) zu einer maximalen Beleuchtungsstärke von 100,0 Lux führt, stellt Tabelle 3 unten den erforderlichen Widerstand (R0, R1, R2, R3) und die resultierende Beleuchtungsstärke (M0, M1, M2, M3) für den Fall dar, bei dem die Genauigkeit (&agr;) 80 % beträgt.

Tabelle 3

Wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist, trifft die folgende Beziehung noch immer zu: Rn+1 = &agr;Rn Mn+1 = Rn/&agr;

Wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist, ist für eine höhere Genauigkeit (höheres &agr;) der Beleuchtungsstärkenbereich reduziert und die Widerstände sind höher. Um den gleichen Beleuchtungsstärkenbereich bei ansteigender Genauigkeit (&agr;) beizubehalten, ist es nötig, Auswahlbits hinzuzufügen.

3 ist ein Graph, der eine Ausgabeschwankung gegenüber einer Beleuchtungsstärke für den Fall zeigt, in dem ein maximaler ausgewählter Widerstand (R0) von 100 Megaohm (M&OHgr;) zu einer maximalen Beleuchtungsstärke von 100,0 Lux führt und die Genauigkeit (&agr;) 60 % beträgt.

Eine Achse 71 stellt eine Beleuchtungsstärke (Lux) dar, die durch eine Photodiode und ein Filter 14 (in 1 gezeigt) erfasst wird. Eine Achse 72 stellt die erste Ausgangsspannung dar, die an einem Ausgang 18 (in 1 gezeigt) anliegt.

Ein Graph 73 stellt die Antwort dar, wenn die Auswahlschalter 55 bis 58 (in 2 gezeigt) R0 (Widerstand 51 + Widerstand 52 + Widerstand 53 + Widerstand 54) auswählen. Ein Graph 74 stellt die Antwort dar, wenn die Auswahlschalter 55 bis 58 (in 2 gezeigt) R1 (Widerstand 52 + Widerstand 53 + Widerstand 54) auswählen. Ein Graph 75 stellt die Antwort dar, wenn die Auswahlschalter 55 bis 58 (in 2 gezeigt) R2 (Widerstand 53 + Widerstand 54) auswählen. Ein Graph 76 stellt die Antwort dar, wenn die Auswahlschalter 55 bis 58 (in 2 gezeigt) R3 (Widerstand 54) auswählen.

Wie in 3 zu sehen ist, verwendet für eine ausgewählte maximale Beleuchtungsstärke innerhalb des definierten Bereichs von 60 Lux bis 463 Lux jeder ausgewählte Bereich von 0 bis zu der ausgewählten maximalen Beleuchtungsstärke garantiert zumindest 60 % des vollen Spannungsbereichs.

Alles, was nötig ist, ist die Verwendung der Auswahlbits zur Auswahl des korrekten Widerstands.

Es wird z. B. angenommen, dass die ausgewählte maximale Beleuchtungsstärke 120 Lux beträgt. Für diesen Fall wäre der ausgewählte Widerstand R1 und die resultierende Antwort durch den Graphen 74 dargestellt. Wie durch einen gekennzeichneten Punkt 77 auf dem Graphen in 3 zu sehen ist, verwendet der ausgewählte Bereich von 0 bis 215 Lux 71,9 des vollen Spannungsbereichs.

Gemäß verschiedenen Ausführungsbeispielen kann die Anzahl von Kanälen basierend auf der Anwendung variieren. 4 z. B. zeigt eine Farbsensorschaltung, die auf einem einzelnen integrierten Schaltungs- (IC-) Chip 110 implementiert ist. Eine erste Farbschaltung erzeugt eine erste Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 118 anliegt. Die erste Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer ersten Farbe an. Die erste Farbe ist z. B. Rot. Eine Photodiode und ein Filter 114 erfassen eine Beleuchtungsstärke der ersten Farbe. Die Photodiode und das Filter 114 sind zwischen ein Massesignal 111 und eine Leitung 119 geschaltet. Ein Operationsverstärker 113 verstärkt die Spannung auf der Leitung 119, um die erste Ausgangsspannung an dem Ausgang 118 zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 115 gesteuert. Der Operationsverstärker 113 ist mit dem Massesignal 111 und einem Vcc-Signal 112, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine zweite Farbschaltung erzeugt eine zweite Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 128 anliegt. Die zweite Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer zweiten Farbe an. Die zweite Farbe ist z. B. Grün. Eine Photodiode und ein Filter 124 erfassen eine Beleuchtungsstärke der zweiten Farbe. Die Photodiode und das Filter 124 sind zwischen das Massesignal 111 und eine Leitung 129 geschaltet. Ein Operationsverstärker 123 verstärkt die Spannung auf der Leitung 129, um die zweite Ausgangsspannung an dem Ausgang 128 zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 125 gesteuert. Der Operationsverstärker 123 ist mit dem Massesignal 111 und dem Vcc-Signal 112, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine dritte Farbschaltung erzeugt eine dritte Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 138 anliegt. Die dritte Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer dritten Farbe an. Die dritte Farbe ist z. B. Blau. Eine Photodiode und ein Filter 134 erfassen eine Beleuchtungsstärke der dritten Farbe. Die Photodiode und das Filter 134 sind zwischen das Massesignal 111 und eine Leitung 139 geschaltet. Ein Operationsverstärker 133 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 139, um die dritte Ausgangsspannung, die an dem Ausgang 138 anliegt, zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 135 gesteuert. Der Operationsverstärker 133 ist mit dem Massesignal 111 und dem Vcc-Signal 112, wie gezeigt ist, verbunden.

Eine vierte Farbschaltung erzeugt eine vierte Ausgangsspannung, die an einem Ausgang 148 anliegt. Die vierte Ausgangsspannung zeigt eine erfasste Beleuchtungsstärke einer vierten Farbe an. Die vierte Farbe ist z. B. Weiß. Eine Photodiode und ein Filter 144 erfassen eine Beleuchtungsstärke der vierten Farbe. Die Photodiode und das Filter 144 sind zwischen das Massesignal 111 und eine Leitung 149 geschaltet. Ein Operationsverstärker 143 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 149, um die vierte Ausgangsspannung, die an dem Ausgang 148 anliegt, zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 145 gesteuert. Der Operationsverstärker 143 ist mit dem Massesignal 111 und dem Vcc-Signal 112, wie gezeigt ist, verbunden.

Für ein Sechskanalsystem z. B: sind sechs Farbschaltungen enthalten, die eine Beleuchtungsstärke für sechs Farben erfassen. Die sechs Farben sind z. B. Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta und Gelb. Alternativ können andere Farben verwendet werden.

Während 1 und 4 Ausführungsbeispiele mit Einzelstufenverstärkern zeigen, können auch, wie für Fachleute auf diesem Gebiet verständlich ist, Mehrstufenverstärker verwendet werden. Eine Gewinnauswahl kann abhängig von der Anwendung für eine oder mehrere Stufen der Verstärker gesteuert werden.

5 z. B. zeigt einen Mehrstufenverstärker mit einer Gewinnauswahl für jede Stufe. Insbesondere erzeugt eine Farbschaltung eine Schaltungsausgangsspannung, die an einem Schaltungsausgang 238 anliegt. Eine Photodiode und ein Filter 214 erfassen eine Beleuchtungsstärke der ersten Farbe. Die Photodiode und das Filter 214 sind zwischen ein Massesignal 211 und eine Leitung 219 geschaltet. Ein Operationsverstärker 213 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 219, um eine Zwischenausgangsspannung, die an dem Ausgang 218 anliegt, zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 215 gesteuert. Der Operationsverstärker 213 ist mit dem Massesignal 211 und einem Vcc-Signal 212, wie gezeigt ist, verbunden.

Ein Operationsverstärker 233 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 218, um eine Zwischenspannung, die an dem Ausgang 228 anliegt, zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 225 gesteuert. Der Operationsverstärker 223 ist mit dem Massesignal 211 und einem Vcc-Signal 212, wie gezeigt ist, verbunden. Ein Operationsverstärker 233 verstärkt eine Spannung auf der Leitung 228, um die Schaltungsausgangsspannung, die an einem Schaltungsausgang 238 anliegt, zu erzeugen. Ein Gewinn wird durch eine Gewinnauswahlschaltung 235 gesteuert. Der Operationsverstärker 233 ist mit dem Massesignal 211 und einem Vcc-Signal 212, wie gezeigt ist, verbunden.

Die vorangegangene Erläuterung offenbart und beschreibt lediglich beispielhafte Verfahren und Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung. Wie für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich ist, kann die Erfindung in anderen spezifischen Formen ausgeführt sein, ohne von der Wesensart oder wesentlichen Charakteristika derselben abzuweichen. Folglich soll die Offenbarung der vorliegenden Erfindung darstellend, jedoch nicht einschränkend, für den Schutzbereich der Erfindung sein, die in den folgenden Ansprüchen dargelegt ist.


Anspruch[de]
  1. Farbsensor, der auf einem einzelnen integrierten Schaltungschip implementiert ist, wobei der Farbsensor folgende Merkmale aufweist:

    eine Mehrzahl von Farbsensorschaltungen, wobei jede Farbsensorschaltung der Mehrzahl von Farbsensorschaltungen folgende Merkmale umfasst:

    einen Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144);

    einen Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143), der mit dem Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144) verbunden ist, wobei der Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) ein Signal von dem Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144) verstärkt; und

    eine Gewinnauswahlschaltung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145), die mit dem Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) verbunden ist, wobei die Gewinnauswahl (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) einen Gewinn des Verstärkers (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) steuert, und wobei die Gewinnauswahlschaltung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) einen variablen Rückkopplungswiderstand (17, 27, 37) umfasst; und

    eine Gewinnauswahlsteuerung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145), die einen separaten Wert des variablen Rückkopplungswiderstands (17, 27, 37) für jede Farbsensorschaltung auswählt.
  2. Farbsensor gemäß Anspruch 1, bei dem die Mehrzahl von Farbsensorschaltungen eine Rot-Farbsensorschaltung, eine Grün-Farbsensorschaltung und eine Blau-Farbsensorschaltung umfasst.
  3. Farbsensor gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die Mehrzahl von Farbsensorschaltungen eine Rot-Farbsensorschaltung, eine Grün-Farbsensorschaltung, eine Blau-Farbsensorschaltung und eine Weiß-Farbsensorschaltung umfasst.
  4. Farbsensor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem für jede Farbsensorschaltung der Mehrzahl von Farbsensorschaltungen der variable Rückkopplungswiderstand (17, 27, 37) folgende Merkmale aufweist:

    eine Mehrzahl von in Serie geschalteten Widerständen (5154); und

    eine Mehrzahl von Schaltern (5558), die mit der Mehrzahl von Widerständen (5154) verbunden sind, wobei die Gewinnauswahlsteuerung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) den Wert des variablen Rückkopplungswiderstands (17, 27, 37) durch ein Steuern der Mehrzahl von Schaltern (5558) auswählt.
  5. Farbsensor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Gewinnauswahlsteuerung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) den separaten Wert des variablen Rückkopplungswiderstands (17, 27, 37) für jede Farbsensorschaltung so auswählt, dass für jede Farbsensorschaltung ein ausgewählter Bereich von einer ausgewählten minimalen Beleuchtungsstärke bis zu einer ausgewählten maximalen Beleuchtungsstärke garantiert zumindest einen vorbestimmten Prozentsatz eines vollen Spannungsbereichs verwendet, vorausgesetzt, das ausgewählte Maximum befindet sich innerhalb eines vordefinierten Bereichs.
  6. Farbsensor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) ein Mehrstufenverstärker (213, 223, 233) ist.
  7. Farbsensor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) ein Mehrstufenverstärker (213, 223, 233) mit einer separaten Gewinnauswahl (215, 225, 235) bei mehreren Stufen ist.
  8. Farbsensor gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem:

    die Gewinnauswahlschaltung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) zusätzlich eine variable Ausgleichskapazität (16, 26, 36) umfasst; und

    die Gewinnauswahlsteuerung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) einen Wert der variablen Ausgleichskapazität (16, 26, 36) auswählt.
  9. Integrierter Schaltungschip mit folgenden Merkmalen:

    einem Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144);

    einem Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143), der mit dem Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144) verbunden ist, wobei der Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) ein Signal von dem Lichtdetektor (14, 24, 34, 114, 124, 134, 144) verstärkt;

    einer Gewinnauswahlschaltung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145), die mit dem Verstärker (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) verbunden ist, wobei die Gewinnauswahl (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) einen Gewinn des Verstärkers (13, 23, 33, 113, 123, 133, 143) steuert, wobei die Gewinnauswahlschaltung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145) folgende Merkmale umfasst:

    einen variablen Rückkopplungswiderstand (17, 27, 37); und

    eine variable Ausgleichskapazität (16, 26, 36); und

    einer Gewinnauswahlsteuerung (15, 25, 35, 115, 125, 135, 145), die einen Wert des variablen Rückkopplungswiderstands (17, 27, 37) und einen Wert der variablen Ausgleichskapazität (16, 26, 36) auswählt.
  10. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 9, der zusätzlich folgende Merkmale aufweist:

    einen zweiten Lichtdetektor;

    einen zweiten Verstärker, der mit dem zweiten Lichtdetektor verbunden ist, wobei der zweite Verstärker ein Signal von dem zweiten Lichtdetektor verstärkt; und

    eine zweite Gewinnauswahlschaltung, die mit dem zweiten Verstärker verbunden ist, wobei die zweite Gewinnauswahl einen Gewinn des zweiten Verstärkers steuert, und wobei die zweite Gewinnauswahlschaltung folgende Merkmale umfasst:

    einen zweiten variablen Rückkopplungswiderstand; und

    eine zweite variable Ausgleichskapazität,

    wobei die Gewinnauswahlsteuerung einen Wert des zweiten variablen Rückkopplungswiderstands und einen Wert der zweiten variablen Ausgleichskapazität auswählt.
  11. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 10, der zusätzlich folgende Merkmale aufweist:

    einen dritten Lichtdetektor;

    einen dritten Verstärker, der mit dem dritten Lichtdetektor verbunden ist, wobei der dritte Verstärker ein Signal von dem dritten Lichtdetektor verstärkt; und

    eine dritte Gewinnauswahlschaltung, die mit dem dritten Verstärker verbunden ist, wobei die dritte Gewinnauswahl einen Gewinn des dritten Verstärkers steuert, und wobei die dritte Gewinnauswahlschaltung folgende Merkmale umfasst:

    einen dritten variablen Rückkopplungswiderstand; und

    eine dritte variable Ausgleichskapazität,

    wobei die Gewinnauswahlsteuerung einen Wert des dritten variablen Rückkopplungswiderstands und einen Wert der dritten variablen Ausgleichskapazität auswählt.
  12. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 11, bei dem der Lichtdetektor ein Rotfilter umfasst, der zweite Lichtdetektor ein Grünfilter umfasst und der dritte Lichtdetektor ein Blaufilter umfasst.
  13. Integrierter Schaltungschip gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, bei dem der variable Rückkopplungswiderstand eine Mehrzahl in Serie geschalteter Widerstände aufweist.
  14. Integrierter Schaltungschip gemäß einem der Ansprüche 9 bis 13, bei dem der variable Rückkopplungswiderstand folgende Merkmale aufweist:

    eine Mehrzahl in Serie geschalteter Widerstände; und

    eine Mehrzahl von Schaltern, die mit der Mehrzahl von Widerständen verbunden sind, wobei die Gewinnauswahlsteuerung den Wert des variablen Rückkopplungswiderstands durch ein Steuern der Mehrzahl von Schaltern auswählt.
  15. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 14, bei dem die variable Ausgleichskapazität folgendes Merkmal aufweist:

    eine Mehrzahl von Kondensatoren, die mit einer zweiten Mehrzahl von Schaltern verbunden sind, wobei die Gewinnauswahlsteuerung den Wert der variablen Ausgleichskapazität durch ein Steuern der zweiten Mehrzahl von Schaltern auswählt.
  16. Integrierter Schaltungschip mit folgenden Merkmalen:

    einem Lichtdetektor;

    einem Mehrstufenverstärker, der mit dem Lichtdetektor verbunden ist, wobei der Verstärker ein Signal von dem Lichtdetektor verstärkt;

    einer Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen, wobei jede der Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen mit einer separaten Stufe des Mehrstufenverstärkers verbunden ist, und wobei jede der Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen einen variablen Rückkopplungswiderstand umfasst; und

    einer Gewinnauswahlsteuerung, die einen separaten Wert für den variablen Rückkopplungswiderstand innerhalb jeder der Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen auswählt.
  17. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 16, bei dem jeder variable Rückkopplungswiderstand eine Mehrzahl in Serie geschalteter Widerstände aufweist.
  18. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 16 oder 17, bei dem jeder variable Rückkopplungswiderstand folgende Merkmale aufweist:

    eine Mehrzahl in Serie geschalteter Widerstände; und

    eine Mehrzahl von Schaltern, die mit der Mehrzahl von Widerständen verbunden sind, wobei die Gewinnauswahlsteuerung den Wert des variablen Rückkopplungswiderstands durch ein Steuern der Mehrzahl von Schaltern auswählt.
  19. Integrierter Schaltungschip gemäß einem der Ansprüche 16 bis 18, bei dem:

    jede der Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen eine variable Ausgleichskapazität umfasst; und

    die Gewinnauswahlsteuerung einen separaten Wert für die variable Ausgleichskapazität innerhalb jeder der Mehrzahl von Gewinnauswahlschaltungen auswählt.
  20. Integrierter Schaltungschip gemäß Anspruch 19, bei dem jede der variablen Ausgleichskapazitäten folgende Merkmale aufweist:

    eine Mehrzahl von Kondensatoren, die mit einer Mehrzahl von Schaltern verbunden sind, wobei die Gewinnauswahlsteuerung den Wert der variablen Ausgleichskapazität durch ein Steuern der Mehrzahl von Schaltern auswählt.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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