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Dokumentenidentifikation DE102005016835A1 17.11.2005
Titel Kameravorrichtung
Anmelder AUTONETWORKS Technologies, LTD., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Imoto, Masayoshi, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 12.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005016835
Offenlegungstag 17.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.2005
IPC-Hauptklasse B60R 1/10
Zusammenfassung Ein auf eine Seitenoberfläche eines Prismas einfallendes Licht wird zwei Mal zwischen einer inneren Oberfläche der anderen Seitenoberfläche des Prismas und einer inneren Oberfläche der einen Seitenoberfläche des Prismas reflektiert. Das reflektierte Licht tritt aus der hinteren Oberfläche des Prismas aus, um durch das Bildaufnahmeobjektiv ein Bild auf einem Bildaufnahmeelement zu bilden. Ein erstes reflektierendes Teil, das im Wesentlichen auf einer gesamten anderen Seitenoberfläche des Prismas angeordnet ist, reflektiert das auf die innere Oberfläche der anderen Seite des Prismas fallende Licht vollständig. Ein zweites reflektierendes Licht, das in einem Bereich auf der einen Seitenoberfläche des Prismas angeordnet ist, auf welcher das Licht, das auf die innere Oberfläche der einen Seite des Prismas fällt, nicht totalreflektiert wird, reflektiert das auf die innere Oberfläche der einen Seite des Prismas einfallende Licht vollständig.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kameravorrichtung und noch genauer auf eine Kameravorrichtung, um unter Verwendung von Prismen Bilder in einem Sichtfeld aufzunehmen, das senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse liegt.

2. ERLÄUTERUNG DES STANDES DER TECHNIK

Herkömmlich ist beispielsweise eine Kameravorrichtung wie in den 3 und 9 gezeigt als eine Kameravorrichtung bekannt. Das heißt, die Kameravorrichtung 1 wie in den 3 und 9 gezeigt weist im Wesentlichen ein Bildaufnahmeteil auf, welches ein einzelnes Bildaufnahmeelement 7 und ein Bildaufnahmeobjektiv 9 umfasst, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeelements 7 angeordnet ist, zwei im Wesentlichen dreieckige Prismen 13 und 14, die symmetrisch links und rechts auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeobjektivs 9 angeordnet sind, und ein Weitwinkelobjektiv 11, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeobjektivs 9 angeordnet ist.

Das Prisma 13 (14) ist so angeordnet, dass eine hintere Oberfläche 13B (14B) des Prismas dem Bildaufnahmeobjektiv 9 gegenüberliegt und die Seitenoberfläche 13L (14R) des Prismas in Richtung des Sichtfelds (hier ein Sichtfeld in einer Richtung nach links und rechts) in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der optischen Bildaufnahmeachse angeordnet ist. Im Wesentlichen auf der gesamten Oberfläche der Prismenseitenoberfläche 13R (14L) auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite des Prismas 13 (14) ist eine reflektierende Schicht 20R (21L) zum vollständigen Reflektieren bzw. zur Totalreflexion von Licht CL (CR) vorgesehen, das auf die innere Oberfläche der Prismenseitenoberfläche einfällt.

Mit diesem Aufbau fällt das Licht CL (CR), wie in 9 gezeigt, vom Sichtfeld in der Richtung nach links (nach rechts) auf eine Seitenoberfläche 13L (14R) eines Prismas 13 (14) in dessen Sichtfeld, und wird zweimal zwischen der inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas 13 (14) auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite und der inneren Oberfläche der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Seite des Sichtfelds reflektiert und von einer rückseitigen Oberfläche 13B (14B) des Prismas durchgelassen, um durch das Bildaufnahmeobjektivs 9 ein Bild auf dem Bildaufnahmeelement 7 zu bilden. Zur gleichen Zeit erzeugt, wie in 3 gezeigt, Licht CF vom Sichtfeld in der Richtung des toten Winkels auf der Vorderseite nach unten durch das Weitwinkelobjektiv 11 und das Bildaufnahmeobjektiv 9 ein Bild auf dem Bildaufnahmeelement 7.

Übereinstimmend damit stellt das einzelne Bildaufnahmeelement 7, wie in 11 gezeigt, die drei Sichtfelder, nämlich das linke und rechte Sichtfeld und das Sichtfeld im toten Winkel vorne unten bzw. das nach unten versteckte Sichtfeld auf der Vorderseite gleichzeitig als Abbildungen bereit (hier ist das Sichtfeld in der Richtung nach links und rechts auf einem linken halben Bereich GL (rechten halben Bereich GR) eines oberen halben Bereichs Gu eines Bildaufnahmeschirms G2 abgebildet, und das Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels vorne unten ist auf einem unteren halben Bereich Gg des Bildaufnahmeschirms G2 abgebildet).

KURZE ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG

In der Kameravorrichtung 1 werden die Sichtfelder in den Richtungen nach links (nach rechts) auf einer inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf der Seite, welche dem Prisma 13 (14) im Sichtfeld gegenüberliegt, reflektiert, und nur diejenige, die vollständig auf einer inneren Oberfläche der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Seite des Sichtfelds reflektiert wird, wird von der hinteren Oberfläche 13B (14B) des Prismas durchgelassen, um durch das Bildaufnahmeobjektiv 9 ein Bild auf dem Bildaufnahmeelement 7 zu bilden, wodurch ein Bild bereitgestellt wird.

Wenn es Licht CL' (CR') gibt, das nicht auf der inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13L (14R) des Prismas 13 (14) auf der linken (rechten) Seite totalreflektiert wird und entweicht bzw. gestreut wird, wird als ein Ergebnis ein Problem wie in 10 gezeigt verursacht (in 10 ist aus Gründen der Vereinfachung nur das Prisma 14 auf der rechten Seite abgebildet), dass ein ineffektiver Bildabschnitt (ein Abschnitt, auf dem kein Bild bereitgestellt wird) in einem Bildschirmabschnitt Gl (Gr) des in 11 gezeigten Bildaufnahmeschirms G2 auf einem Abschnitt (z. B. einem linken Eckabschnitt GLL (einem rechten Eckabschnitt GRR) des oberen halben Bereichs Gu des Bildaufnahmeschirms G2) erzeugt wird, der einem Abschnitt (beispielsweise einem hinteren Eckabschnitt 13Lb (14Lb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14L) in dem Sichtfeld) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Seite des Sichtfelds entspricht, die das Licht nicht totalreflektiert.

Um das Problem zu lösen, ist es mit Bezug auf 4 (das Prisma 14 auf der rechten Seite wird in 4 nicht veranschaulicht) zu bevorzugen, dass ein Anordnungswinkel &dgr; des Prismas 13 (14) (genauer gesagt der Winkel zwischen der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite und einer virtuellen senkrechten Ebene S2 senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse P1) so angepasst wird, dass ein Einfallswinkel c (dieser Einfallswinkel c ist durch die nachstehende Gleichung 1 gegeben) des Lichts CL (CR), das auf die innere Oberfläche der Seitenfläche 13L (14R) des Prismas 13 (14) im Sichtfeld auf der linken (rechten) Seite einfällt, eine Bedingung für die Totalreflektion (nach Gleichung 2) erfüllt. C = ### – sin–1{1/n sin(H0 + ### – ###)}(1) C > sin–1 (1/n)(2)

In 4 und der Gleichung 1 gibt der Winkel H0 einen Winkel zwischen der optischen Bildaufnahmeachse P1 und der Richtung des Lichts an, das von der hinteren Oberfläche 13B (14B) des Prismas austritt. weiterhin gibt der Winkel ### einen Winkel zwischen der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf einer der Sichtfeldseite des Prismas 13 (14) gegenüberliegenden Seite und der hinteren Oberfläche 13B (14B) des Prismas an. Weiterhin gibt das n in der Gleichung 2 einen Brechungsindex des Prismas 13 (14) an.

Das heißt, es ist wünschenswert, dass der Winkel &dgr; so angepasst ist, dass er klein ist, um dieses Problem zu lösen, weil der Winkel c groß wird und das Licht CL (CR) auf der inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf der Sichtfeldseite problemlos reflektiert wird, wenn der Winkel &dgr; in den Gleichungen 1 und 2 einen kleinen Wert aufweist.

Wenn jedoch der Winkel &dgr; klein ist, bewegt sich ein Abschnitt R (L), der einem Scheitelwinkelabschnitt 13a (14a) entspricht, in die Richtung eines linken (rechten) Endes des Bildaufnahmeschirms G3, so dass der sichtbare Bereich auf der linken (rechten) Seite, der auf dem Bildaufnahmeschirm G3 abgebildet ist, klein wird.

In Übereinstimmung damit ist es ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, eine Kameravorrichtung zu schaffen, um ein Bild in einem Sichtfeld aufzunehmen, das im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse ist, um die Verengung eines Sichtfelds auf einer linken (rechten) Seite des Bilds auf einem Bildaufnahmeschirm und die Erzeugung eines unwirksamen Bildabschnitts auf dem Bildaufnahmeschirm zu verhindern, der gebildet ist, indem das Licht in einem Prisma innerhalb des Sichtbereichs des Bilds auf dem Bildaufnahmeschirm nicht totalreflektiert ist.

Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Kameravorrichtung Folgendes auf: ein Bildaufnahmeteil, das ein Bildaufnahmeelement und ein Bildaufnahmeobjektiv umfasst, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeelements angeordnet ist; und

zumindest ein im Wesentlichen dreieckiges Prisma, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeteils angeordnet ist, wobei jedes Prisma eine rückseitige Oberfläche aufweist, welche dem Bildaufnahmeobjektiv gegenüberliegt, eine Seitenoberfläche, die in Richtung einer Seite eines Sichtfelds in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse angeordnet ist, und die andere Seitenoberfläche, die gegenüber einer entgegengesetzten Seite des Sichtfelds angeordnet ist. Ein auf die eine Seitenoberfläche des Prismas einfallendes Licht wird zwei Mal zwischen einer inneren Oberfläche der anderen Seitenoberfläche des Prismas und einer inneren Oberfläche der einen Seitenoberfläche des Prismas reflektiert. Das reflektierte Licht tritt von der hinteren Oberfläche des Prismas aus, um durch das Bildaufnahmeobjektiv ein Bild auf einem Bildaufnahmeelement zu bilden. Ein erstes reflektierendes Teil, das im Wesentlichen eine andere Seitenoberfläche des Prismas vollständig bedeckt, reflektiert das Licht vollständig, das auf die innere Seitenoberfläche der anderen Prismenseite einfällt. Ein zweites reflektierendes Teil, das auf einem Bereich auf der einen Seitenoberfläche des Prismas angeordnet ist, auf der das auf die innere Oberfläche der einen Prismenseite einfallende Licht nicht totalreflektiert wird, reflektiert das auf die innere Oberfläche der einen Seite des Prismas einfallende Licht vollständig.

Durch diesen Aufbau wird das erste reflektierende Teil zum vollständigen Reflektieren des auf die innere Oberfläche im Wesentlichen der gesamten Oberfläche der Prismenseitenoberfläche einfallenden Lichts im Wesentlichen auf einer gesamten Oberfläche der Prismenseitenoberfläche auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite geschaffen und ein zweites reflektierendes Teil, um das Licht vollständig zu reflektieren, das auf die inneren Oberflächen der Bereiche einfällt, wird auf dem Bereich, auf welchem das auf die inneren Oberflächen der Seitenoberflächen der Prismen einfallende Licht nicht totalreflektiert wird, auf einer der Seitenoberflächen des Prismas auf der Sichtfeldseite geschaffen. In Übereinstimmung damit erlauben es das erste reflektierende Teil und das zweite reflektierende Teil, das Licht auf den gesamten inneren Oberflächen der beiden Seitenoberflächen des Prismas auf der Sichtfeldseite und der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite unabhängig von einem Anordnungswinkel des Prismas vollständig zu reflektieren. In Übereinstimmung damit wird das Bild in dem Sichtfeld, das im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse ist, so bereitgestellt, dass der Sichtbereich eines Bildes auf dem Bildaufnahmeschirm G3 nicht eng ist und ein ineffektiver Bildabschnitt, der durch nicht vollständige Reflektion des Lichts in dem Prisma innerhalb des sichtbaren Bereichs des Bildes auf dem Bildaufnahmeschirm gebildet wird, nicht erzeugt wird.

Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung wird das zweite reflektierende Teil auf einem hinteren Eckbereich der einen Seite des Prismas gebildet.

Da das zweite reflektierende Teil auf dem hinteren Eckbereich der Prismenseitenoberfläche auf der Sichtfeldseite gebildet ist, kann das auf die innere Oberfläche der Prismenseitenoberfläche auf der Sichtfeldseite einfallende Licht totalreflektiert werden.

Nach einem dritten Aspekt der Erfindung ist das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht, die auf der einen Seite des Prismas gebildet ist.

Durch diesen Aufbau ist das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht, die auf der Prismenseitenoberfläche auf der Sichtfeldseite gebildet ist. In Übereinstimmung damit kann das zweite reflektierende Teil einen einfachen Aufbau aufweisen.

Nach einem vierten Aspekt der Erfindung weist das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht auf, die auf einer Oberfläche eines Grundmaterials gebildet ist. Die reflektierende Schicht wird auf die eine Seite des Prismas angeklebt.

Nach einem fünften Aspekt der Erfindung wird das mindestens eine Prisma aus zwei Prismen aufgebaut. Die zwei Prismen werden mit Bezug auf eine virtuelle Ebene, in der die optische Kameraachse des Bildaufnahmeteils liegt, ebenensymmetrisch angeordnet. Das von Sichtfeldern, die einander im Wesentlichen gegenüberliegen, einfallende Licht wird durch die zwei Prismen über das Bildaufnahmeobjektiv auf dem Bildaufnahmeelement abgebildet.

Mittels dieses Aufbaus werden zwei Prismen in einer Ebenensymmetrie mit Bezug auf die virtuelle Ebene angeordnet, in der die optische Kameraachse des Bildaufnahmeteils liegt, und über die Prismen bilden die Lichtstrahlen von Sichtfeldern, die in Richtungen angeordnet sind, die im Wesentlichen einander gegenüberliegen, durch das Bildaufnahmeobjektiv Bilder auf dem Bildaufnahmeelement. Daher ist es möglich, mit einem kostengünstigen Aufbau, der ein einziges Bildaufnahmeelement verwendet, gleichzeitig Sichtfelder abzubilden, die einander gegenüberliegend angeordnet sind.

Nach einem sechsten Aspekt der Erfindung fokussiert das Bildaufnahmeteil Licht, das durch die Prismen geleitet wird, vom Sichtfeld in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse gleichzeitig mit einfallendem Licht von dem Sichtfeld auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeteils, das nicht durch das Prisma gegangen ist, durch das Bildaufnahmeobjektiv auf das Bildaufnahmeelement.

Nach einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung fokussiert das Bildaufnahmeteil das Licht, das von den Prismen vom Sichtfeld weg in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse geleitet wird, gleichzeitig mit einfallendem Licht vom Sichtfeld auf der Vorderseite des Bildaufnahmeteils, das nicht durch das Prisma gegangen ist, durch das Bildaufnahmeobjektiv auf das Bildaufnahmeelement. Als ein Ergebnis wird es mit einem kostengünstigen Aufbau, der ein einziges Bildaufnahmeelement verwendet, möglich, das Sichtfeld in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse und das Sichtfeld auf der Vorderseite des Bildaufnahmeteils gleichzeitig abzubilden.

Das Licht von dem Sichtfeld in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse wird zweimal zwischen den inneren Oberflächen des Prismas reflektiert, so dass auf dem Bildaufnahmeelement ein nicht umgekehrtes Bild gebildet werden kann. Daher werden das Bild in dem Sichtfeld in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der optischen Bildaufnahmeachse und das Bild in dem Sichtfeld auf der Vorderseite des Bildaufnahmeteils bzw. vor dem Bildaufnahmeteil aneinander angepasst, um bei der Erzeugung von Bildern die gleichen Richtungen aufzuweisen. Übereinstimmend damit ist es möglich, einen komplizierten Bildverarbeitungsprozess zu vermeiden, in welchem ein Umkehrvorgang für einen Teil eines Bildes auf einem Bildaufnahmeschirm nach der Aufnahme des Bildes durchgeführt wird.

Nach einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Kameravorrichtung an einem Ende eines Fahrzeugs angeordnet. Die Kameravorrichtung nimmt ein Umgebungsbild des Fahrzeugs auf.

Die Kameravorrichtung ist an dem Ende eines Fahrzeugs angeordnet, um Umgebungsbilder des Fahrzeugs aufzunehmen. Daher ist es möglich, die Umgebungsbilder des Fahrzeugs aufzunehmen, so dass das Sichtfeld der Bilder auf dem Bildaufnahmeschirm nicht eng ist und der ineffektive Bildabschnitt auf dem Bildaufnahmeschirm, der davon herrührt, dass das Licht in dem Prisma innerhalb des Sichtfelds des Bildes nicht vollständig reflektiert wird, wird nicht erzeugt.

KURZE ERÖRTERUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Ansicht, die eine beispielhafte Ausführungsform eines Zustands, in dem eine Kameravorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung montiert ist, sowie einen Sichtfeldbereich der Kameravorrichtung im montierten Zustand veranschaulicht.

2 ist eine schematische Aufbauansicht, die aufgenommen ist, indem die Kameravorrichtung von oben gesehen wird.

3 ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie III-III in 2 geschnitten ist.

4 ist eine Ansicht, die eine Beziehung zwischen den Winkeln &agr;, &bgr; und &ggr; zwischen den individuellen Prismenseitenoberflächen in 2, einen Anordnungswinkel &dgr; eines Prismas, einen Winkel, in dem Licht auf eine innere Oberfläche einer Prismenseitenoberfläche 14R fällt, und einen horizontalen Sichtfeldwinkel H0 eines Bildaufnahmeobjektivs erläutert.

5 ist eine Ansicht, die ein Beispiel veranschaulicht, welches einen Zustand zeigt, in dem Licht, das auf eine innere Oberfläche der Prismenseitenoberfläche fällt, von dem zweiten reflektierenden Teil in der Kameravorrichtung in 2 totalreflektiert wird.

6 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Bildaufnahmeschirms eines Bildaufnahmeelements in der Kameravorrichtung in 2 veranschaulicht.

7 ist eine schematische Aufbauansicht, die durch Ansicht der Kameravorrichtung nach einer modifizierten Ausführungsform von oben gesehen ist.

8 ist eine perspektivische Ansicht des zweiten reflektierenden Teils, das in der Kameravorrichtung in 7 verwendet wird.

9 ist eine schematische Aufbauansicht, die durch Ansicht einer Kameravorrichtung nach dem Stand der Technik von oben gesehen ist.

10 ist eine Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, in dem Licht, das auf eine innere Oberfläche der Prismenseitenoberfläche in der herkömmlichen Kameravorrichtung trifft, austritt.

11 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Bildaufnahmeschirms in einer Kameravorrichtung in einem Stand der Technik veranschaulicht.

12 ist eine Ansicht, die ein anderes Beispiel eines Bildaufnahmeschirms in der Kameravorrichtung in einem Stand der Technik veranschaulicht.

ERÖRTERUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine Kameravorrichtung 1 nach einer Ausführungsform ist, wie in 1 gezeigt, beispielsweise an dem vorderen Endabschnitt eines unteren Abschnitts eines Markenzeichens montiert, das auf der Vorderseite eines Fahrzeugs 3 angeordnet ist, um es ihr zu ermöglichen, gleichzeitig drei Bilder aufzunehmen, zu denen zwei Sichtfelder in einander entgegengesetzten Seitenrichtungen der Umgebung des Fahrzeugs (hier linke und rechte Seitenrichtungen) und ein Bild für ein Sichtfeld in einer Richtung nach vorn (hier ein Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels vorne unten) aufzunehmen. Wie in den 2 und 3 gezeigt, weist die Kameravorrichtung 1 ein einzelnes Bildaufnahmeelement 7, ein Bildaufnahmeobjektiv 9, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeelements 7 angeordnet ist, ein Weitwinkelobjektiv 11, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeobjektivs 9 angeordnet ist, und mindestens ein (hier zwei) im Wesentlichen dreieckige Prismen 13 und 14 auf, die auf der Vorderseite des Bildaufnahmeobjektivs 9 angeordnet und in einem undurchsichtigen Gehäuse 5 untergebracht sind.

Das Gehäuse 5 weist, wie in den 1 und 2 gezeigt, einen Gehäusekörper 5a auf, der eine Form einer Schachtel aufweist, die durch ein lichtundurchlässiges Teil gebildet ist, und transparente Fenster 5L, 5R und 5F, die durch transparente Teile auf linken und rechten Seiten (genauer gesagt Seitenoberflächen der linken und rechten Sichtfeldseiten des Fahrzeugs 3) und auf einer unteren Oberfläche des Gehäusekörpers 5a vorgesehen sind. Ein vorderer halber Abschnitt der linken und rechten Seitenoberflächen und ein vorderer halber Abschnitt der unteren Oberfläche des Gehäusekörpers 5a sind in Richtung der Innenseite des Gehäuses 5 undurchsichtig, indem sie einer vorderen Endseite des Gehäuses 5 gegenüberliegen, und der vordere halbe Abschnitt der linken und rechten Seitenoberflächen und der vordere halbe Abschnitt der unteren Seitenoberfläche, die undurchsichtig ausgebildet sind, sind mit den transparenten Fenstern 5L, 5R und 5F versehen.

Das Bildaufnahmeelement 7 weist, wie in 3 gezeigt, beispielsweise eine Bildaufnahmeoberfläche 7a auf, die senkrecht zum Bildaufnahmeelement 7 gehalten wird und so angeordnet ist, dass sie gleichzeitig mit der Bildaufnahmeoberfläche 7a relativ zu dem Bildaufnahmeobjektiv 9 nach oben verschiebbar ist. Daher wird das Licht CF vom Sichtfeld im toten Winkel vorne unten geeignet auf der Bildaufnahmeoberfläche 7a abgebildet.

Wie in den 2 und 3 gezeigt ist die Bildaufnahmelinse bzw. das Bildaufnahmeobjektiv 9 beispielsweise als ein komplexes Objektiv aufgebaut, und in einen Halter 9a eingebaut, um als ein einzelnes Objektiv montiert zu werden. Das Bildaufnahmeobjektiv 9 weist eine optische Achse P1 (eine optische Achse für die Bildaufnahme) auf, die so angeordnet ist, dass sie parallel zu einer Mittelachse P2 ist, die senkrecht zur Bildaufnahmeoberfläche 7a des Bildaufnahmeelements 7 ist.

Weiterhin weist das Bildaufnahmeteil die Komponentenelemente 7, 9 und 9a auf.

Das Weitwinkelobjektiv 11 weist einen im Wesentlichen oberen halben Abschnitt des konkaven Objektivs (eine Weitwinkellinse) wie eine Linse mit einem negativen Meniskus oder etwas Ähnliches auf, der ausgeschnitten ist, um sich in einer im Wesentlichen halbmondförmigen Form zu befinden, die durch den anderen übrigbleibenden im Wesentlichen halben Abschnitt definiert ist. Wie in 3 gezeigt, weist das Weitwinkelobjektiv 11 einen ausgeschnittenen Abschnitt 11a auf, der so angeordnet ist, dass er der Seite der optischen Achse P1 des Bildaufnahmeobjektivs 9 gegenüberliegt, beispielsweise um innerhalb eines im Wesentlichen unteren halben Bereichs Vd eines senkrechten Sichtfeldwinkels V des Bildaufnahmeobjektivs 9 begrenzt zu sein. Dieses Weitwinkelobjektiv 11 erlaubt es, dass der Sichtfeldwinkel in einer Richtung des toten Winkels nach vorne unten in der Kameravorrichtung 1 bis unmittelbar in die Nähe der Vorderseite der Kameravorrichtung 1 auf geweitet wird.

Das Prisma 13 (14) weist, wie in den 2 und 3 gezeigt, eine hintere Oberfläche 13B (14B) auf, welche dem Bildaufnahmeobjektiv 9 gegenüberliegt, wobei eine Säulenachse P3 senkrecht zur optischen Achse gehalten wird, und eine Seitenoberfläche 13L (14R) so angeordnet ist, dass sie in Richtung des linken (rechten) Sichtfelds (eines Sichtfelds in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse P1 für die Bildaufnahme) weiterführt, die durch das auf der linken (rechten) Seite liegende transparente Fenster 5L (5R) des Gehäuses 5 durchgeht. Weiterhin ist jedes der Prismen 13 und 14 in einer Ebenensymmetrie zueinander mit Bezug auf eine erste senkrechte virtuelle Ebene S1 (eine virtuelle Ebene) angeordnet, in der sich eine optische Achse P1 des Bildaufnahmeobjektivs 9 befindet.

Hier wird für das Prisma 13 (14), wie in 4 gezeigt (aus Vereinfachungsgründen wird nur das Prisma 14 auf der rechten Seite in 4 veranschaulicht), angenommen, dass ein Winkel &bgr;(BETA) zwischen einer Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Sichtseite und einer rückseitigen Oberfläche 13B (14B) des Prismas, ein Winkel &ggr;(GAMMA) zwischen einer Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf einer Seite, welche dem Sichtfeld auf der Sichtseite gegenüber liegt, und der hinteren Oberfläche 13B (14B) des Prismas, ein Winkel &dgr;(DELTA) zwischen einer Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf einer Seite, die dem Sichtfeld auf der Sichtfeldseite gegenüberliegt, und einer zweiten senkrechten virtuellen Ebene S2, die senkrecht auf der ersten senkrechten Ebene S1 liegt, welche die optische Achse P1 des Bildaufnahmeobjektivs 9 umfasst, ein Winkel wo (es wird jedoch angenommen, dass eine Richtung der Drehung des Winkels hin zu einer Vorderseite (Rückseite) der dritten senkrechten virtuellen Ebene S3 positiv (negativ) ist) zwischen einer hinteren Endgrenzlinie SLB (SRB) eines horizontalen Sichtfeldwinkels der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf dem Sichtfeld und einer dritten senkrechten virtuellen Ebene S3, die senkrecht auf der ersten senkrechten virtuellen Ebene S1 liegt, eine Brechzahl n eines Glasteils (BK7) des Prismas 13 (14), und ein halber horizontaler Sichtfeldwinkel H0 des Bildaufnahmeobjektivs 9 jeweils als &agr;(ALPHA) = 30,6°, &bgr;(BETA) = 55,2°, &ggr;(GAMMA) = 94,2°, &dgr;(DELTA) = 85,8°, H0 = 42°, n = 1,517 festgelegt sind. Hier ist der Winkel &dgr;(DELTA) (ein Anordnungswinkel jedes der Prismen 13, 14) so festgelegt, dass Abschnitte R, L, die einem Spitzenwinkelabschnitt 13a, 14b der Prismen 13, 14 auf einem Bildaufnahmeschirm G1 des Bildaufnahmeelements 7 entsprechen, einer Mitte eines oberen halben Abschnitts GL, GR auf dem Bildaufnahmeschirm G1 nahe kommen.

Zusätzlich ist jedes der Prismen 13 und 14 innerhalb eines im wesentlichen oberen halben Abschnitts Vu des senkrechten Gesichtsfeldwinkels V des Bildaufnahmeobjektivs 9 begrenzt, um angeordnet zu werden (genauer gesagt wird ein Abschnitt, der in den im Wesentlichen unteren halben Bereich Vd des senkrechten Sichtfeldwinkels V des Bildaufnahmeobjektivs 9 in einem unteren Abschnitt jedes der Prismen 13 und 14 hervorragt, herausgeschnitten).

Auf im Wesentlichen einer gesamten Oberfläche einer Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf einer dem Sichtfeld des Prismas 13 (14) gegenüberliegenden Seite ist ein erstes reflektierendes Teil 20R (21L) vorgesehen, um das Licht CL (CR) vollständig zu reflektieren, das auf die innere Oberfläche des Prismas einfällt. Das erste reflektierende Teil 20R (20L) weist einen reflektierenden Film auf, der aus einem Metall wie einem Aluminium hergestellt ist, das auf einer Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf einer Seite abgeschieden wird, welche dem Sichtfeld des Prismas 13 (14) gegenüberliegt.

Weiterhin wird ein zweites reflektierendes Teil 20L (21R) auf der Prismenseitenoberfläche 13L (14L) auf der Sichtfeldseite des Prismas 13 (14) auf einem Bereich (hier einem hinteren Kantenbereich 13Lb (14Rb) einer Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld), in dem das Licht CL (CR), das auf die innere Oberfläche des Prismas fällt, nicht totalreflektiert wird, vorgesehen, um Licht, das auf eine innere Oberfläche des genannten Bereichs einfällt, durch Abdecken des Bereichs vollständig zu reflektieren.

Das zweite reflektierende Teil 20L (21R) weist eine reflektierende Schicht auf, die gebildet wird, indem ein Metall wie Aluminium auf einer Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld des Prismas 13 (14) abgeschieden wird. Das heißt, es ist wünschenswert, dass der hintere Kantenbereich 13Lb (14Rb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) offen liegt und gleichzeitig ein Bereich mit Ausnahme des hinteren Kantenbereichs maskiert bzw. abgedeckt ist, in diesem Zustand ein Metall wie Aluminium auf der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) abgeschieden wird, und die Abdeckung entfernt wird.

Mit Bezug auf 5 (aus Gründen der Vereinfachung wird in 5 nur das Prisma 14 auf der rechten Seite veranschaulicht) wird eine Breite W1 des zweiten reflektierenden Teils 20L (21R) beispielsweise als W1 = 2,3 mm in dem Fall gebildet, dass eine Querbreite W2 der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Sichtfeldseite beispielsweise auf W2 = 11,9 mm festgelegt ist.

Mit diesem Aufbau geht das Licht CL (CR) von einem linken (rechten) Sichtfeld (d.h. einem linken (rechten) Sichtfeld der Umgebung des Fahrzeugs) der Kameravorrichtung 1 durch das transparente Fenster 5L (5R) des Gehäuses 5 und fällt auf eine Prismenseitenoberfläche 13L (14R) in dem linken (rechten) Sichtfeld des Prismas 13 (14) auf der Sichtfeldseite. Dann wird das Licht CL (CR) auf einer gesamten inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite vom ersten reflektierenden Teil 20R (21L) totalreflektiert und auf einer gesamten inneren Oberfläche der Seitenoberfläche 13L (14R) des Prismas auf der Sichtfeldseite vom zweiten reflektierenden Teil 20L (21R) totalreflektiert und tritt von einer hinteren Oberfläche 13B (14B) des Prismas aus, um Bilder als ein aufrechtes Bild auf einem linken (rechten) halben Bereich 7R (7L) eines unteren halben Bereichs 7d auf einer Bildaufnahmeoberfläche 7a des Bildaufnahmeelementes 7 durch das Bildaufnahmeobjektiv 9 zu bilden.

Wie in 3 gezeigt, geht das Licht CF von einem Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels nach vorne unten (d.h. dem Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels nach vorne unten in der Umgebung des Fahrzeugs) durch das transparente Fenster 5F des Gehäuses 5, um ein Bild als ein aufrechtes Bild auf einem oberen halben Bereich 7u in einer Bildaufnahmeoberfläche 7a des Bildaufnahmeelementes 7 durch das Weitwinkelobjektiv 11 und das Bildaufnahmeobjektiv 9 zu bilden, ohne durch die Prismen 13 und 14 zu gehen.

Wie vorstehend beschrieben, werden die drei Sichtfelder, nämlich das linke und rechte Sichtfeld in der Umgebung des Fahrzeugs und das Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels nach vorne unten gleichzeitig von dem einzigen Bildaufnahmeelement 7 abgebildet. Der Bildaufnahmeschirm G1 des Bildaufnahmeelements 7 ist, wie in 6 gezeigt, so verarbeitet, dass er vollständig umkehrt, sodass das linke (rechte) Sichtfeld (d.h. ein linkes (rechtes) Sichtfeld der Kameravorrichtung 1) in der Umgebung des Fahrzeugs in ein Bild als ein aufrechtes Bild auf einem linken (rechten) halben Bereich GL (GR) des oberen halben Bereichs Gu und das Sichtfeld (d.h. das Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels der Kameravorrichtung nach unten) in der Richtung des toten Winkels nach vorne unten in der Umgebung des Fahrzeugs abgebildet wird.

Weiterhin nähern sich im Bildaufnahmeschirm G1 die Abschnitte R und L, welche dem Scheitelwinkelabschnitt 13a und 14a der Prismen 13 und 14 entsprechen, einer Mitte des oberen halben Bereichs Gu im abzubildenden Bildaufnahmeschirm G1, wodurch Bereiche der linken und rechten Sichtfelder, die auf dem Bildaufnahmeschirm G1 abgebildet sind (Bereiche, auf denen die linken und rechten Sichtfeldbildabschnitte G1 und G2 abgebildet sind), sichergestellt ist, dass sie eine ausreichende Breite aufweisen, ohne verengt bzw. verzerrt oder verkürzt zu werden.

Weiterhin ist auf dem Bildaufnahmeschirm G1 das zweite reflektierende Teil 20L (21R) so vorgesehen, dass das Licht CL (CR) auf einer gesamten inneren Oberfläche der beiden Seitenoberflächen 13L und 13R (14L und 14R) des Prismas totalreflektiert wird. Daher wird ein ineffektiver Bildabschnitt, der erzeugt wird, indem das Licht CL (CR) in dem Prisma 13 (14) innerhalb eines Sichtbereichs, der auf dem Bildaufnahmeschirm abgebildet wird, nicht vollständig reflektiert wird, nicht auf den linken und rechten Sichtbildabschnitten Gr und Gl gebildet.

Weiterhin wird der Bildaufnahmeschirm G1 des Bildaufnahmeelements 7 auf einem vorab bestimmten am Fahrzeug montierten Monitor, wie in 6 gezeigt, angezeigt, oder ein vorab bestimmter Bilderkennungsprozess wird so durchgeführt, dass ein Ergebnis des Prozesses in einer Vorrichtung zur Unterstützung des Fahrens durch einen Fahrzeugführer verwendet wird. Wenn der Bildaufnahmeschirm G1 auf dem vorab bestimmten am Fahrzeug montierten Monitor angezeigt wird, werden durch einen vorab bestimmten Bildaufnahmeverarbeitungsabschnitt (nicht gezeigte) Grenzlinienmasken auf einem mit einer gepunkteten Linie umfassten Bereich M des Bildaufnahmeschirms G1 überlagert.

In Übereinstimmung mit der vorstehend erläuterten Kameravorrichtung 1 wird daher auf einer im Wesentlichen vollständigen Oberfläche der Seitenoberfläche 13R (14L) des Prismas das erste reflektierende Teil 20R (21L) zum vollständigen Reflektieren des Lichts CL (CR), das auf eine innere Oberfläche desselben einfällt, geschaffen, und auf einem Bereich der Seitenoberfläche 13L (14R) des Prismas auf der Sichtfeldseite des Prismas 13 (14), auf welchen das Licht CL (CR), das auf die innere Seitenoberfläche desselben einfällt, nicht totalreflektiert wird, wird das zweite reflektierende Teil 20L (21R) zum vollständigen Reflektieren des Lichts CL (CR), das auf eine innere Oberfläche des Bereichs einfällt, geschaffen. In Übereinstimmung damit ermöglichen es das erste reflektierende Teil und das zweite reflektierende Teil 20R (21L) und 20L (21R) dem Licht CL (CR), auf einer gesamten inneren Oberfläche sowohl der Prismenseitenoberfläche 13L und 13R (14L und 14R) auf der Sichtfeldseite als auch auf der dem Sichtfeld gegenüberliegenden Seite reflektiert zu werden, ohne vom Anordnungswinkel ### des Prismas 13 (14) abhängig zu sein, wodurch ein Sichtfeld in eine Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse P1 (hier ein linkes (rechtes) Sichtfeld) so abgebildet werden kann, dass ein Sichtbereich, der auf dem Bildaufnahmeschirm G1 abgebildet wird, nicht eng ist, und ein ineffektiver Bildabschnitt, der gebildet wird, indem das Licht CL (CR) in den Prismen 13 (14) nicht vollständg reflektiert wird, wird nicht in einem Sichtbereich erzeugt, der auf dem Bildaufnahmeschirm abgebildet ist.

Weiterhin wird sichergestellt, dass das Licht CL (CR), das auf eine innere Oberfläche des hinteren Kantenbereichs 13Lb (14Lb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld einfällt, totalreflektiert wird, da das zweite reflektierende Teil 20L (21R) auf dem hinteren Kantenbereich 13Lb (14Rb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) in dem Sichtfeld gebildet wird.

Weiterhin kann das zweite reflektierende Teil 20L (21R), das durch einen reflektierenden Film realisiert ist, der auf der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld gebildet wird, zu einem einfachen Aufbau führen.

Zusätzlich sind zwei Prismen 13 und 14 in Ebenensymmetrie mit Bezug auf eine virtuelle Ebene S1 angeordnet, die eine optische Bildaufnahmeachse P1 des Bildaufnahmeteils 7, 9 und 9a umfasst, und das Licht CL (CR) von Sichtfeldern, die einander im wesentlichen gegenüberliegend angeordnet sind (hier linke und rechte Sichtfelder) wird durch das Bildaufnahmeobjektiv 9 über das Prisma 13 (14) auf dem Bildaufnahmeelement 7 abgebildet. Daher ist es möglich, mit einem kostengünstigen Aufbau, der ein einziges Bildaufnahmeelement 7 verwendet, Sichtfelder gleichzeitig abzubilden, die einander gegenüberliegen.

Weiterhin werden die Lichtstrahlen CL und CR von den Sichtfeldern, die im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse P1 liegen (hier die linken und rechten Sichtfelder), gleichzeitig mit dem Licht CF von dem Sichtfeld auf der Vorderseite des Bildaufnahmeteils 7, 9 und 9a (dem Sichtfeld in der Richtung des toten Winkels nach vorne unten), welches einfällt, ohne durch die Prismen 13 und 14 zu gehen, durch das Bildaufnahmeobjektiv 9 auf dem Bildaufnahmeelement 7 abgebildet. Daher ist es mit einem kostengünstigen Aufbau, der ein einziges Bildaufnahmeelement 7 verwendet, möglich, das Sichtfeld in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse P1 (hier linke und rechte Sichtfelder) gleichzeitig mit dem Sichtfeld auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeteils 7, 9 und 9a (hier ein Sichtfeld in einer Richtung des toten Winkels nach vorne unten) abzubilden.

Weiterhin wird das Licht Cl und CR von einem Sichtfeld in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse P1 jeweils zwei Mal zwischen inneren Oberflächen der Prismen 13 und 14 reflektiert, so dass ein Bild auf dem Bildaufnahmeelement 7 gebildet werden kann, ohne ein umgekehrtes Bild zu haben. Daher sind ein Bild in dem Sichtfeld in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse P1 und ein Bild in dem Sichtfeld auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeteils 7, 9 und 9a so angepasst, dass sie die gleichen Richtungen aufweisen, um Bilder zu erzeugen. In Übereinstimmung damit ist es möglich, eine komplizierte Bildverarbeitung zu vermeiden, in der ein teilweiser Bildumwandlungsvorgang für einen Bildaufnahmeschirm G1 durchgeführt wird, um die Richtungen der Bilder anzupassen, nachdem ein Bild aufgenommen ist.

Weiterhin ist die Kameravorrichtung 1 an einem Ende eines Fahrzeugs 3 angeordnet, um ein Bild von der Umgebung des Fahrzeugs 3 abzubilden. In Übereinstimmung damit ist es möglich, ein Bild von der Umgebung des Fahrzeugs aufzunehmen, so dass ein Sichtfeld, das auf dem Bildaufnahmeschirm G1 (insbesondere linke und rechte Sichtfeldbereiche) abgebildet ist, nicht eng ist und ein ineffektiver Bildabschnitt, der gebildet wird, indem das Licht CL (CR) in den Prismen 13 und 14 nicht totalreflektiert wird, wird nicht innerhalb eines sichtbaren Bereichs, der auf dem Bildaufnahmeschirm G1 (insbesondere den linken und rechten Sichtfeldbereichen) abgebildet wird, erzeugt.

<Eine modifizierte Ausführungsform>

In der vorstehend erwähnten Ausführungsform weist das zweite reflektierende Teil 20L (21R) eine reflektierende Schicht auf, die auf der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) auf der Sichtseite gebildet ist. Das zweite reflektierende Teil 20L (21R) ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Beispielsweise kann das zweite reflektierende Teil 20L (21R) eine reflektierende Schicht 20Lb (21Rb) sein, wie in 7 und 8 gezeigt, die durch Abscheiden eines Metalls wie Aluminium auf im Wesentlichen einer gesamte Oberfläche eines Grundmaterials 20La (21Ra) gebildet wird, das aus einem Glas in der Form einer rechteckigen Platte hergestellt und auf der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) in dem Sichtfeld so angeordnet ist, dass die reflektierende Schicht 20Lb (21Rb) auf dem hinteren Kantenbereich 13Lb (14Rb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) in dem Sichtfeld angeklebt bzw. angekittet ist. Zudem kann die zweite reflektierende Schicht nahe bei der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld so angeordnet werden, dass die reflektierende Schicht in die Nähe des hinteren Kantenbereichs 13LB (14Rb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) in dem Sichtfeld kommt.

Wenn das zweite reflektierende Teil 20L (21R) in der Nähe der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) so angeordnet ist, dass die reflektierende Schicht 20Lb (21Rb) in die Nähe des hinteren Kantenbereichs 13Lb (14Rb) der Prismenseitenoberfläche 13L (14R) im Sichtfeld kommt, wird weiterhin das zweite reflektierende Teil 20L (21R) so angeordnet, dass es durch ein vorab bestimmtes Befestigungsteil beispielsweise an einer inneren Wand des Gehäuses 5a um das Grundmaterial 20La (21Ra), dem Halter 9a oder dem Weitwinkelobjektiv 11 befestigt ist.

Selbst in diesem Fall gibt es einen Vorteil dadurch, dass das zweite reflektierende Teil 20L (21R) einen einfachen Aufbau aufweisen kann.


Anspruch[de]
  1. Eine Kameravorrichtung, die Folgendes aufweist:

    ein Bildaufnahmeteil, das ein Bildaufnahmeelement und ein Bildaufnahmeobjektiv aufweist, das an einer Vorderseite des Bildaufnahmeelements angeordnet ist;

    zumindest ein im Wesentlichen dreieckiges Prisma, das auf einer Vorderseite des Bildaufnahmeteils angeordnet ist, wobei jedes Prisma eine rückseitige Oberfläche aufweist, welche dem Bildaufnahmeobjektiv gegenüberliegt, eine Seitenoberfläche, die hin zu einer Seite eines Sichtfelds in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer optischen Bildaufnahmeachse angeordnet ist, und eine andere Seitenoberfläche, die gegenüber einer entgegengesetzten Seite des Sichtfelds angeordnet ist, wobei auf die eine Seitenoberfläche des Prismas einfallendes Licht zweimal zwischen einer inneren Oberfläche der anderen Seitenoberfläche des Prismas und einer inneren Oberfläche der einen Seitenoberfläche des Prismas reflektiert wird,

    wobei das reflektierte Licht von der hinteren Oberfläche des Prismas austritt, um durch das Bildaufnahmeobjektiv ein Bild auf einem Bildaufnahmeelement zu bilden,

    wobei ein erstes reflektierendes Teil, das die andere Seitenoberfläche des Prismas im Wesentlichen vollständig bedeckt, das Licht vollständig reflektiert, das auf die innere Seitenoberfläche der anderen Prismenseite einfällt, und

    wobei ein zweites reflektierendes Teil, das in einem Bereich auf der einen Seitenoberfläche des Prismas angeordnet ist, in der das auf die innere Oberfläche der einen Prismenseite einfallende Licht nicht totalreflektiert wird, das auf die innere Oberfläche der einen Seite des Prismas einfallende Licht vollständig reflektiert.
  2. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite reflektierende Teil auf einem hinteren Eckbereich der einen Seite des Prismas gebildet ist.
  3. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht ist, die auf der einen Seite des Prismas gebildet ist.
  4. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht aufweist, die auf einer Oberfläche eines Grundmaterials gebildet ist, wobei die reflektierende Schicht auf die eine Seite des Prismas angeklebt oder angekittet wird.
  5. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das mindestens eine Prisma aus zwei Prismen aufgebaut ist, wobei die zwei Prismen mit Bezug auf eine virtuelle Ebene, welche die optische Kameraachse des Bildaufnahmeteils umfasst, ebenensymmetrisch angeordnet sind, und das von im Wesentlichen einander gegenüberliegenden Sichtfeldern einfallende Licht über das Bildaufnahmeobjektiv durch die zwei Prismen auf dem Bildaufnahmeelement abbildbar ist.
  6. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Bildaufnahmeteil das Licht, das von den Prismen vom Sichtfeld weg in der Richtung im Wesentlichen senkrecht zur optischen Bildaufnahmeachse geführt wird, gleichzeitig mit einfallendem Licht vom Sichtfeld auf der Vorderseite des Bildaufnahmeteils, das nicht durch das Prisma gegangen ist, durch das Bildaufnahmeobjektiv auf das Bildaufnahmeelement fokussiert.
  7. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kameravorrichtung an dem Ende eines Fahrzeugs angeordnet ist, und wobei die Kamera Umgebungsbilder des Fahrzeugs aufnimmt.
  8. Die Kameravorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite reflektierende Teil eine reflektierende Schicht aufweist, die auf einer Oberfläche eines Grundmaterials gebildet ist, wobei die reflektierende Schicht in einer Umgebung der einen Seite des Prismas abgeschieden ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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