Die Erfindung betrifft eine Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme,
- mit einer Zufördereinrichtung zum horizontalen Zufördem von Beilagen oder Beilagensätzen
längs einer Förderbahn zu einer einen Arbeitshub in Richtung der Förderrichtung
der Förderbahn aufweisenden Einschubvorrichtung;
- mit einer Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung zum Vereinzelnen von Kuverts aus einem
Kuvertstapel und zur Erzeugung einer Folge vereinzelter Kuverts;
- mit einer parallel zur Förderbahn neben dieser verlaufenden Kuvertfördereinrichtung
zur Übernahme der Folge vereinzelter Kuverts und zur Übergabe derselben an eine
Kuvertzwischenfördereinrichtung;
- wobei die Kuvertzwischenfördereinrichtung die Kuverts nach Übernahme von der
Kuvertfördereinrichtung im Wesentlichen in der Ebene der Förderbahn vor die Einschubvorrichtung
transportiert; und
- mit Ausrichtmitteln zur Positionierung eines jeweils zu füllenden Kuverts in
präziser Stellung vor der Einschubvorrichtung.
Eine Kuvertierstation mit wesentlichen der oben genannten Merkmale
kann der Fachmann beispielsweise aus Fig. 1 der DE 100 15 755 C1 entnehmen.
Die bekannte Konstruktion einer Kuvertierstation dieser Art sieht
vor, daß die Kuvertfördereinrichtung von einer Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung
ausgehend einen parallelen Verlauf zur Förderbahn für die Förderung der Beilagen
oder Beilagensätze hat und an ihrem Ende Ausrichtmittel in Gestalt von auf das Kuvertformat
einstellbaren Anschlägen vorsieht, derart, daß die Kuvertzwischenfördereinrichtung,
die bei der bekannten Kuvertierstation eine zur Förderrichtung der Förderbahn senkrechte
Förderrichtung aufweist, ein von der Kuvertfördereinrichtung angefördertes Kuvert
in präzise ausgerichtetem Zustand übernimmt und es durch Einspannung zwischen einem
über einen Kuvertiertisch geführten Kuvertförderband einerseits und einer auf dieses
absenkbaren Rollenleiste andererseits wiederum in eine präzise Stellung vor der
Einschubvorrichtung transportiert und dort stillsetzt, damit dann nach Abheben der
genannten Rollenleiste das Füllen des Kuverts mit Beilagen oder Beilagensätzen erfolgen
kann, wonach die Rollenleiste wieder auf das gefüllte Kuvert abgesenkt, und das
Kuvertförderband in Betrieb gesetzt wird, und dann eine Abförderung des gefüllten
Kuverts erfolgt.
Man erkennt, daß bei dieser an sich sehr vorteilhaften bekannten
Konstruktion für die Ausrichtung des Kuverts während der Förderabschnitte im Bereich
der Kuvertfördereinrichtung, im Bereich der dazu senkrecht verlaufenden Kuvertzwischenfördereinrichtung
sowie vor der Einschubstation ein beträchtlicher apparativer Aufwand und Steuerungsaufwand
betrieben werden muß.
Diesen Aufwand hat man bisher insbesondere deswegen in Kauf genommen,
weil sich die Anordnung der Kuvertfördereinrichtung parallel neben der Förderbahn
für die Beilagen und Beilagensätze und etwa auf gleichem Niveau mit dieser Förderbahn
gelegen für die Einstellung, die Überwachung und die allgemeine Bedienung durch
eine Bedienungsperson als vorteilhaft erwiesen hat, da die Bedienungsperson bei
Aufstellung neben der Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung und der Kuvertfördereinrichtung
auch die Einschubvorrichtung und die Zufördereinrichtung für die Beilagen oder Beilagensätze
beaufsichtigen und dort jeweils Eingriff nehmen kann.
Eine weitere Kuvertierstation gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist aus US-A-3 858 381 bekannt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kuvertierstation mit
den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 so auszubilden, daß unter Beibehaltung
der günstigen Positionierungsmöglichkeit für die Bedienungsperson der Aufwand für
die Ausrichtung der zu füllenden Kuverts auf dem Wege zwischen der Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung
und der Einschubvorrichtung vereinfacht wird. Die hier angegebene Kuvertierstation
soll auch für erhöhte Arbeitsgeschwindigkeiten geeignet sein und bei solchen erhöhten
Arbeitsgeschwindigkeiten von beispielsweise über 12.000 Arbeitstakten je Stunde
zuverlässig arbeiten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des anliegenden
Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen einer solchen
Kuvertierstation bilden Gegenstand der dem Anspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche,
deren Inhalt hierdurch ausdrücklich zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird,
ohne an dieser Stelle den Wortlaut zu wiederholen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei abschnittsweise
unterschiedlicher und unterschiedlich starker Kopplung zwischen den jeweiligen Kuvertfördereinrichtungen
und durch Vorsehen eines schrägen Verlaufes eines Förderabschnittes schließlich
in einem einzigen Arbeitsgang vor der Einschubvorrichtung eine Ausrichtung der Kuverts
relativ zu zwei Koordinatenachsen gleichzeitig erfolgen kann, ohne daß zuvor
auf Zwischenabschnitten der Kuvertförderung eine präzise Vorausrichtung erfolgen
müßte.
Nachfolgend werden einige Ausführungsformen anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Abbildung einer Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme,
teilweise im auseinandergenommenen Zustand;
- Fig.2
- eine stark vereinfachte Darstellung eines Teils einer Kuvertfördereinrichtung
und einer zugehörigen Kuvertzwischenfördereinrichtung der Kuvertierstation nach
Fig. 1 in Aufsicht;
- Fig. 3
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer Kuvertfördereinrichtung und
einer Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung unter Wiedergabe einer Abwandlung gegenüber
Fig. 1;
- Fig. 4
- eine perspektivische, ausschnittsweise Darstellung der Kuvertzwischenfördereinrichtung
in einer Abwandlung gegenüber den Fig. 1 und 2;
- Fig. 5
- eine schematische, perspektivische Darstellung eines Teils der Kuvertfördereinrichtung
sowie der Kuvertzwischenfördereinrichtung, welche gegenüber der Ausbildung nach
den Fig. 1 bis 4 wiederum abgewandelt ist; und
- Fig. 6
- eine perspektivische und teilweise im Schnitt gezeichnete Detailansicht von
Fördermitteln der Kuvertzwischenfördereinrichtung nach Fig. 5.
Die Kuvertierstation nach Fig. 1 enthält unterhalb einer Förderbahnplatte
1 in bekannter Weise gelagerte und angetriebene endlose, umlaufende Förderketten
2 und 3, die in allgemein bekannter Weise mit Förderfingern 5 versehen sind, so
daß nebeneinander liegende Förderfingerpaare, die von dem jeweiligen Obertrum
der Förderketten über die Förderbandplatte 1 aufragen, Beilagenfächer definieren,
in die längs des Verlaufes der von den Förderketten gebildeten Zufördereinrichtung
Z Beilagen oder Beilagensätze in die Beilagenfächer eingelegt werden können und
in Richtung des Pfeiles P1 auf die Kuvertierstation hin bewegt werden. Der Antrieb
der Förderketten 2 und 3 kann intermittierend oder kontinuierlich arbeiten.
Parallel zu der Zufördereinrichtung Z für die Beilagen oder Beilagensätze
erstreckt sich neben der Zufördereinrichtung eine Kuvertfördereinrichtung, die in
Fig. 1 allgemein mit 6 bezeichnet ist. Die Kuvertfördereinrichtung 6 schließt
sich an eine Kuvert-Vereinzelungsvorrichtung 7 an, in der aus einem Kuvertstapel
aus auf der Kante stehend eingegebenen Kuverts in an sich bekannter Weise eine Folge
vereinzelter Kuverts erzeugt wird. Die Kuvertfördereinrichtung 6 nimmt diese Folge
von vereinzelten Kuverts auf und transportiert sie im wesentlichen in einer Horizontalebene
flachliegend auf einer Gruppe von endlosen, umlaufenden, über Laufrollen und angetriebene
Rollen geführten Antriebsriemen 8 weiter, wobei die zu transportierenden Kuverts
von Andruckrollen oder Andruckwalzen 9 und 10 an ihrer Oberseite belastet und in
reibender Anlage an den Obertrümern der Antriebsriemen 8 gehalten werden.
Zwischen den Andruckrollen oder Andruckwalzen 9 und 10 befindet sich
eine Kuvertklappen-Öffnungsstation 11, die Fig. 1 nur schematisch angegeben ist
und die bewirkt, daß zunächst der abgeschlossene, vorauslaufende Rand eines
Kuverts unter der Andruckwalze 9, der Kuvertklappen-Öffnungsstation 11 und der Andruckwalze
10 hindurchläuft, dann aber sich die zunächst noch über der Kuvertöffnung liegende
Kuvertklappe unter den nach rückwärts weisenden Fingern der Kuvertklappen-Öffnungsstation
verfängt und das Kuvert mit geöffneter, flach liegender Klappe durch die Förderriemen
8 und die Andruckwalze 10 weitergefördert wird.
Die geöffneten Kuverts werden durch die Förderriemen 8 und durch die
Andruckwalze 10 unter eine Abdeckplatte 12 hinein gefördert. Um dies zu erleichtern,
kann die Abdeckplatte 12 an ihrem stromauf gelegenen Rand eine Aufbiegung 13 aufweisen.
Die Abdeckplatte 12, die an dem Gestell der Kuvertfördereinrichtung 6 vorzugsweise
justierbar befestigt ist, bewirkt, daß derjenige Teil eines geförderten Kuverts,
der den Spaltraum zwischen den Förderriemen 8 und der Andruckwalze 10 verlassen
hat, sanft in Anlage an dem Obertrümern der Förderriemen 8 gehalten wird, wobei
die Förderriemen 8 in Förderrichtung an der durch eine strichpunktierte Linie 14
angedeuteten Grenze unterhalb der Abdeckplatte um Rollen laufend wieder zurückgeleitet
werden.
Vor dem Ende der Kuvertfördereinrichtung 6 und dem Ende der Förderbahnplatte
1 der Zufördereinrichtung liegt ein Kuvertzwischenfördertisch 15 einer Kuvertzwischenfördereinrichtung
16. Dieser Kuvertzwischenfördertisch 15 ist unterhalb des Tischniveaus mit sich
parallel zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 verlaufenden Befestigungswangen
17 und 18 versehen, über welche der Kuvertzwischenfördertisch 15 in Richtung parallel
zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 zur Einstellung auf verschiedene
Kuvertformate von der Kuvertfördereinrichtung 6 weggezogen oder auf sie hingeschoben
und in der jeweiligen Position fixiert werden kann.
Von dem der Kuvertfördereinrichtung 6 benachbarten Rand des Kuvertzwischenfördertisches
15 ragen vorzugsweise elastisch ausgebildete Zungen 19 in eine Richtung entgegen
der Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 jeweils in Räume zwischen den Förderriemen
8 unterhalb der Abdeckplatte 12, derart, daß ein auf den Obertrümern der Förderriemen
8 unter der Abdeckplatte 12 hindurch gefördertes Kuvert mit seinem vorauslaufenden
Rand sicher auf das Niveau des Kuvertzwischenfördertisches 15 gelangt.
Bedeutsam ist, das der vorauslaufende, zumindest im Wesentlichen quer
zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 orientierte Rand eines geförderten
Kuverts dann den Kuvertzwischenfördertisch 15 erreicht, wenn die nachlaufenden Teile
des Kuverts einschließlich der Kuvertklappe bereits des Spaltraum zwischen
den Obertrümern der Förderriemen 8 und der Andruckwalze 10 verlassen haben, das
Kuvert also nur noch durch die Abstützung an der Abdeckplatte 12 in Anlage an den
Obertrümern der Förderriemen 8 gehalten wird und damit sich weiterhin in Förderrichtung
der Kuvertfördereinrichtung 6 bewegt. Die Bedeutung dieser Ausbildung des der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 benachbarten Endabschnittes der Kuvertfördereinrichtung 6 ergibt sich aus den
nachfolgenden Betrachtungen.
In dem Kuvertzwischenfördertisch 15 befinden sich langgestreckte Ausschnitte
20 und 21, die nahe dem der Abdeckplatte 12 der Kuvertfördereinrichtung 6 benachbarten
Kante des Kuvertzwischenfördertisches 15 beginnen und etwa diagonal über die Fläche
des Kuvertzwischenfördertisches 15 verlaufen. Der Winkel der Mittellängsachse der
Ausschnitte 20, 21 gegenüber der Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 ist
mit a bezeichnet und liegt im Bereich von 15° bis 75°, wobei ein Winkelbereich von
40° bis 50° zu bevorzugen ist. Durch die Öffnungen der länglichen Ausschnitte 20
und 21 erheben sich die Obertrümer von endlosen, umlaufenden, über Laufrollen und
Antriebsrollen geführten Förderriemen 22 bzw. 23 geringfügig über das Niveau des
Kuvertzwischenfördertisches 15.
Dort, wo die Förderriemen 22 in zwei einander benachbarten, parallel
laufenden Gruppen nahe der stromabgelegenen Kante der Abdeckplatte 12 beginnen und
dort über entsprechende Laufrollen geführt und von ihnen abgestützt sind, stehen
ihnen Gegenhalterollen 22a gegenüber, welche an einer Halterung 24 drehbar gelagert
sind, wobei die Halterung 24 ihrerseits um eine Schwenkachse 25 hochschwenkbar an
einem Gestell der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 gelagert ist. Es sei hier bemerkt,
daß die Halterung 24 mit den Gegenhalterollen 22a in Fig. 1 von den unteren
Maschinenteilen abgehoben gezeichnet ist, praktisch jedoch auf die Förderriemen
22 der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 abgesenkt montiert ist.
Es ist ferner bedeutsam, daß die Drehachsen der Gegenhalterollen
22a und weiterer an der Halterung 24 gelagerter Gegenhalterollen 26 ebenso wie die
Drehachsen der Laufrollen der Förderriemen 22 und 23 sowie die Drehachsen der Antriebsrollen,
die mit einem Antrieb 27 gekoppelt sind, sämtlich eine Orientierung orthogonal zu
den Mittellängsachsen der länglichen Ausschnitte 20 und 21 haben, also sämtlich
einen Winkel von a + 90° gegenüber der Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung
6 mit Bezug auf eine Projektion auf das Niveau des Kuvertzwischenfördertisches 15
einnehmen.
Aufgrund der Tatsache, daß die am Beginn des länglichen Ausschnittes
20 gelegenen Laufrollen und die über sie gelegten Förderriemen 22 mit den jeweils
damit zusammenwirkenden Gegenhalterollen 22a an der Halterung 24 einen Klemmspalt
bilden, welcher in der Zusammenwirkung einander entsprechender Rollenpaare einen
Verlauf parallel zur Endkante der Abdeckplatte 12, also senkrecht zur Förderrichtung
der Kuvertfördereinrichtung 6 hat, ergreifen die zusammenwirkenden Rollenpaare unter
Mitwirkung der Obertrümer der Förderriemen 22 gleichzeitig die vorauslaufende Kante
eines von der Kuvertfördereinrichtung 6 angeförderten Kuverts, das jedoch in diesem
Endabschnitt der Kuvertfördereinrichtung 6 nicht mehr in einem Klemmspalt zwischen
Förderriemen 8 und Andruckwalze 10 eingespannt ist, sondern von den Obertrümern
der Förderriemen 8 unter sanfter Anlage an der Unterseite der Abdeckplatte 12 vorwärts
gefördert wird, derart, daß das Kuvert eine Bewegungskomponente horizontal
quer zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 ausführen kann, da ja die
zusammenwirkenden Rollenpaare der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16, wie zuvor
gesagt, eine Orientierung ihrer Drehachsen im Winkel von a + 90° gegenüber der Förderrichtung
der Kuvertfördereinrichtung 6 haben. Die zusammenwirkenden Rollenpaare und die Förderriemen
22 ziehen somit das angeförderte Kuvert sogleich in einer Richtung a über die Oberfläche
des Kuvertzwischenfördertisches 15 ab.
Während in einem Anfangsabschnitt der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16, nämlich in dem durch die Gegenhalterollen 22a und 26 bestimmten Abschnitt, ein
Kuvert von der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 mit deren Antriebsmittel vergleichsweise
fest gekoppelt transportiert wird, wird diese Kopplung in einem etwa vor dem Ende
der Förderbahnplatte 1 gelegenen Bereich zunehmend loser, derart, daß bei
der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform nur mehr das Eigengewicht eines von der
Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 transportierten Kuverts die Reibung zu den Förderriemen
22 und 23 aufrecht erhält und nun das geförderte Kuvert relativ zur Kuvertzwischenfördereinrichtung
in seiner Ebene unter Überwindung von verhältnismäßigen niedrigen Reibungskräften
verschiebbar ist.
Am Ende der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 ist in einer Position
gegenüber dem Ende der Förderbahnplatte 1 eine Winkelanschlaganordnung vorgesehen,
die aus einem mittels eines Antriebs 29 absenkbaren Anschlaglineal 30 und einem
mittels einem Antriebs 31 absenkbaren Anschlagstift 32 besteht. Für das Anschlaglineal
30 und den Anschlagstift 32 kann auch ein gemeinsamer Betätigungsantrieb vorgesehen
sein. Sind das Anschlaglineal 30 und der Anschlagstift 32 über das Niveau des Kuvertzwischenfördertisches
12 angehoben, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, so ist die Winkelanschlaganordnung
wirksam geschaltet. Eine Unwirksamschaltung kann entweder das Absenken sowohl des
Anschlaglineals 30 als auch des Anschlagstiftes 32 vorsehen oder kann auch in der
Weise erfolgen, daß entweder das Anschlaglineal 30 oder der Anschlagstift
32 allein unwirksam geschaltet, also im vorliegenden Beispiel abgesenkt werden,
je nachdem, ob nach dem Anlaufen eines von der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16
geförderten Kuverts an den Winkelanschlag eine Abförderung weiter in Schrägrichtung
entsprechend dem Pfeil P2 oder parallel zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung
6 entsprechend dem Pfeil P3 oder senkrecht hierzu entsprechend dem Pfeil P4 erfolgt.
Es sei bemerkt, daß nach dem Anlaufen eines von der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 geförderten Kuverts gegen die Winkelanschlaganordnung nicht notwendigerweise
ein Stillsetzen der Förderriemen 22 und 23 erfolgen muß, diese vielmehr mittels
des Antriebs 27 in Umlauf gehalten werden können, so daß ein gegen die Winkelanschlaganordnung
angelaufenes Kuvert in der Ausrichtstellung an den Anschlägen verbleibt. Es kann
noch eine zusätzliche Fixierung des ausgerichteten Kuverts auf der Oberfläche des
Kuvertzwischenfördertisches 15 etwa durch eine Vakuumsaugvorrichtung oder dergleichen
vorgesehen sein.
Aus Fig. 1 und aus Fig. 2, in welch letzterer selbstverständlich zu
der Darstellung zu Fig. 1 identische Teile auch mit gleichen Bezugszeichen versehen
sind, ist ersichtlich, daß die Förderbahnplatte 1 der Zufördereinrichtung
Z nicht etwa an ihrem Ende an der gegenüberliegenden Kante des Kuvertzwischenfördertisches
15 endet, sondern, wie in strichpunktierten Linien dargestellt, sich gegenüber der
Ebene des Kuvertzufördertisches 15 auf etwas höherem Niveau befindet, und sich über
eine bestimmte Wegstrecke oberhalb des Niveaus der Oberseite des Kuvertzwischenfördertisches
15 erstreckt. Das Niveau der Förderbahnplatte 1 entspricht in etwa dem Niveau der
Abdeckplatte 12 der Kuvertfördereinrichtung 6. Die Bedeutung dieser Anordnung wird
nachfolgend noch erläutert.
Jedenfalls aber werden die mit den Förderfingern 5 besetzten Förderketten
2 und 3 der Zufördereinrichtung an ihrem mit Bezug auf die Fördereinrichtung vorderen
Ende ihres Umlaufs von den ihnen jeweils zugeordneten Kettenrädern vor der Kante
des Kuvertzwischenfördertisches 15 umgelenkt, wobei auch die längs laufenden Schlitze
in der Förderbahnplatte 1 ausreichend vor der Kante des Kuvertzwischenfördertisches
15 in allen möglichen Einstellpositionen der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16
enden, derart, daß sich die Förderfinger 5 beim Umlauf der Förderketten 2
und 3 ungestört von der Position der Kuvertzwischenfördereinrichtung unter das Niveau
der Förderbahnplatte 1 absenken und zum Beginn der Zufördereinrichtung zurücklaufen
können.
Man erkennt, daß ein von den Förderriemen 22 und 23 der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 gegen die Winkelanschlaganordnung 30, 32, gefördertes Kuvert mit geöffneter Kuvertklappe
aus dem Raum unterhalb der Abdeckplatte 12 herausgezogen und mit seinem nachlaufenden
Teil einschließlich der geöffneten Kuvertklappe in den Spaltraum zwischen
der Oberseite des Kuvertzwischenfördertisches 15 einerseits und dem diesen überlagernden
Teil der Förderbahnplatte 1 hinein gefördert wird, so daß schließlich
dann, wenn das Kuvert gegen die Winkelanschlaganordnung angelaufen und in seiner
präzisen Stellung ausgerichtet ist, die Kuvertklappe im Wesentlichen vollständig
unterhalb der Förderbahnplatte 1 bleibt, die obere Wand des Kuverts aber beispielsweise
mittels einer Saugnapfanordnung ober ähnlichen Einrichtungen in dem Bereich zwischen
der Vorderkante der Förderbahnplatte 1 und dem Anschlaglineal 30 hochgezogen werden
kann, um die Kuvertöffnung für die Füllung mit einer Beilage oder einem Beilagensatz
vorzubereiten.
Die Förderbahnplatte 1 kann in ihrem vorderen Bereich, was jedoch
in der Zeichnung nicht dargestellt ist, längs der der Kuvertfördereinrichtung 6
zugewandten Kante mit einer leichten Aufbiegung versehen sein, um das Einschieben
von Kuvertteilen und Kuvertklappe in den Spaltraum zwischen der Förderbahnplatte
1 und der Oberseite des Kuvertzwischenfördertisches 15 zu erleichtern, ähnlich der
Funktion, wie sie im Zusammenhang mit der Aufbiegung 13 der Abdeckplatte 12 beschrieben
wurde.
Das Einschieben der Beilagen oder Beilagensätze in das geöffnet bereitgehaltene
und in präziser Stellung ausgerichtete Kuvert geschieht mittels einer Einschubvorrichtung
35, welche in den Fig. 1 und 2 strichpunktiert als Blocksymbol angedeutet ist. Die
Einschubvorrichtung 35 ist von einer Bauart, welche Sätze von Einschubfingern aufweist,
die von oben nach abwärts bis auf das Niveau der Oberseite der Förderbahnplatte
1 reichen, wenn sie sich in einem in Förderrichtung der Zufördereinrichtung weisenden
Arbeitshub befinden, wobei die Wege der Einschubfinger neben bzw. zwischen den Bahnen
der Förderfinger 5 verlaufen, derart, daß die Einschubfinger der Einschubvorrichtung
35 im Arbeitshub eine Beilage oder einen Beilagensatz aus seiner Lage vor einem
Paar von Förderfingern 5 der Zufördereinrichtung abnehmen und im Laufe des Arbeitshubes
dann in das geöffnete Kuvert einschieben. Arbeitet die Zufördereinrichtung Z kontinuierlich,
so ist die Geschwindigkeit der Einschubfinger der Einschubvorrichtung 35 im Arbeitshub
so gewählt, daß die Einschubfinger das Förderfingerpaar 5 überholen und auf
diese Weise einen ausreichenden Abstand zwischen dem Förderfingerpaar und der nachlaufenden
Kante der Beilage oder des Beilagensatzes herstellen, so daß die Förderfinger
die Möglichkeit haben, sich an dem Vorderende ihrer oberen Laufbahn ohne Störung
des Betriebes unter das Niveau der Förderbahnplatte 1 abzusenken. Ist die Beilage
oder ist der Beilagensatz in das Kuvert eingeschoben, so werden die Einschubfinger
über das Niveau der Förderbahnplatte angehoben und in einem Rückhub in eine Ausgangsstellung
zurückgeführt.
Einschubvorrichtungen, welche diese Funktionen erfüllen, sind in vielerlei
Ausführungsformen bekannt.
Beispielsweise können die Einschubfinger die Gestalt von Fahnen an
endlosen, umlaufenden Riemen haben, die über angetriebene Rollen und Laufrollen
geführt sind, derart, daß die Fahnen am Ende des Arbeitshubes über die in
Einschubrichtung vorderen Rollen hochgeführt und längs des jeweiligen Obertrums
der Riemen in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden, in der dann wiederum eine
Absenkung der äußeren Fahnenenden auf das Niveau der Förderbahnplattenoberseite
erfolgt.
Andere bekannte Einschubvorrichtungen enthalten Dreilenker-Geradführungsgetriebe
zur Geradführung einer an einem hin- und herschwingenden Träger des Dreilenker-Getriebes
gelagerten Welle zur Lagerung schwenkbarer und dadurch auf die Förderbahnplattenoberflächen
absenkbarer und im Rückhub von ihr abhebbarer Einschubfinger.
Zwar bilden Einzelheiten der Einschubvorrichtung 35, soweit sie bekannten
Konstruktionen entsprechen, nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung, doch kann
eine solche Einschubvorrichtung gemäß einer hier vorgeschlagenen vorteilhaften
Weiterbildung so ausgebildet sein, das ihr Arbeitshub größer bemessen ist,
als für das vollständige Einschieben einer Beilage oder eines Beilagensatzes in
das gegen die Winkelanschlaganordnung angelaufenen und ausgerichtete Kuvert notwendig
ist. Das Ende des Arbeitshubs der Einschubvorrichtung 35 dient dann nach Absenken
oder Unwirksamschalten der Winkelanschlaganordnung dazu, das gefüllte Kuvert in
den Wirkungsbereich einer Kuvertweiterförderungseinrichtung zu schieben, die das
gefüllte Kuvert entweder in einer Richtung längs des Pfeiles P3 oder längs einer
Richtung entsprechend dem Pfeil P2 von Fig. 1 abfördert. Für die Abförderung des
gefüllten Kuverts in Richtung des Pfeiles P3 von Fig. 1 ist lediglich das Unwirksamschalten
oder Absenken des Anschlaglineals 30 notwendig.
Man erkennt aus den vorstehenden Erläuterungen in Verbindung mit den
Fig. 1 und 2, daß ein von der hier angegebenen Kuvertierstation gefördertes
Kuvert ein erstes Mal eine feste Einspannung zum Verhindern von Kuvertbewegungen
in der Kuvertebene quer zur Förderrichtung verläßt, sobald die nachlaufende
Kante der geöffneten Kuvertklappe unter der Gegenhaltewalze 10 hinweggelaufen ist,
wonach eine neuerliche feste Einspannung des Kuverts zum Verhindern von Seitenbewegungen
quer zur neuen Förderrichtung dann erfolgt, wenn die vorauslaufende Kuvertkante
unter die gegen die Förderriemen 22 vorgespannten Gegenhalterollen 22a der Halterung
24 gelangt ist. Diese feste Einspannung des Kuverts wird jedoch zunehmend gelöst,
wenn das Kuvert nurmehr unter den Gegenhalterollen 26 hindurchläuft und schließlich
vollständig von den Gegenhalterollen der Halterung 24 freikommt. Gleichwohl gelangt
schließlich das Kuvert in seine präzise Stellung beim Anlaufen gegen die Winkelanschlaganordnung.
Auf dem soeben umrissenen Kuvertförderweg sind Seitenführungen nicht erforderlich.
Es treten dabei selbst bei erhöhten Arbeitsgeschwindigkeiten keine Betriebsstörungen
auf.
Sollte sich bei bestimmten Kuvertmaterialien oder bestimmten Kuvertformaten
herausstellen, daß die sanfte Niederhaltung des Kuverts durch die Niederhalteplatte
oder Andruckplatte 12 nicht ausreicht, um die für eine sichere Förderung notwendige
Reibung der Kuvertunterseite gegenüber den Obertrümern der Förderriemen 8 der Kuvertfördereinrichtung
herzustellen, so kann gemäß einer in Fig. 3 gezeigten Abwandlung die Niederhalteplatte
12 mit Käfigen für Kugelrollkörper 36 versehen sein, die eine gewisse Andruckkraft
auf das zwischen den Obertrümern der Förderriemen 8 und der Unterseite der Niederhalteplatte
12 durchlaufende Kuvert ausüben, ohne eine Seitenbewegung quer zur Förderrichtung
der Förderriemen 8 dann wesentlich zu behinderri, wenn die vorlaufende Kuvertkante
in Eingriff mit dem Förderspalt zwischen den Förderriemen 22 der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 und den Andruckrollen 22a der Halterung 24 gelangt ist.
Entsprechende Kugelrollkörper mit zugehörigen Führungskäfigen können
auch gemäß einer nicht gezeigten Abwandlung an einer entsprechenden Verlängerung
der Halterung 24 vorgesehen sein, um die Reibungskräfte zwischen der Kuvertunterseite
und den Obertrümern der Förderriemen 22 und 23 auf dem Kuvertförderweg der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 bis zum Anlaufen an die Winkelanschlaganordnung ohne eine Blockierung einer Querbewegung
relativ zur Förderrichtung der Kuvertzwischenfördereinrichtung hervorzurufen.
Fig. 4, in welcher wiederum entsprechende Teile wie in den Fig. 1
und 2 auch mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigt eine Abwandlung der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16, wobei die schräg verlaufenden Ausschnitte 20 und 21 und die Förderriemenanordnungen
mit den Förderriemen 22 und 23 über den Bereich der Winkelanschlaganordnung hinaus
verlängert sind. Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 können somit deren Fördermittel dazu eingesetzt werden, nach Füllen des Kuverts
und Unwirksamschalten der Winkelanschlaganordnung das gefüllte Kuvert in der Richtung
entsprechend dem Pfeil P2 von Fig. 1 abzufördem, derart, daß ein Teil der
Fördermittel der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 zugleich auch als Kuvertweiterfördereinrichtung
verwendbar ist.
Ebenso wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 kann der
Antriebsmotor 27 zur Bewegung der Förderriemen 22 und 23 auch in Betrieb gehalten
werden, während sich das Kuvert nach Anlauf an der Winkelanschlaganordnung in seiner
präzisen Stellung vor der Einschubvorrichtung 35 befindet, was zum einen die Steuerungsfunktionen
vereinfacht und zu anderen verhindert, daß etwa vor dem Wirksamwerden von
Fixierungsmitteln, die ein positioniertes Kuvert auf der Oberfläche des Kuvertzwischenfördertisches
15 festhalten, das Kuvert von den Anschlägen der Winkelanschlaganordnung zurückfedert
und seine präzise Positionierung verliert.
Die Fig. 5 und 6 illustrieren eine gegenüber den bisher beschriebenen
Ausführungsformen abgewandelte Form der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16, welche
zwischen eine Kuvertfördereinrichtung 6 und eine Zufördereinrichtung Z für Beilagen
oder Beilagensätze beispielsweise gemäß Fig. 1 eingesetzt werden kann. Die
Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 kann mit einer an ihrem Gestell um eine zur Förderrichtung
der Kuvertfördereinrichtung 6 parallele Achse schwenkbar gelagerten Halterung 24
versehen sein, an welcher Gegenhalterollen 22a mit der im Zusammenhang mit Fig.
1 beschriebenen Ausrichtung von deren Drehachsen im Winkel a + 90° gegenüber der
Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 gelagert sein können. Die schwenkbare
Halterung 24 mit den Gegenhalterollen ist jedoch zur Vereinfachung der Darstellung
von Fig. 5 dort weggelassen. Es sei angemerkt, daß auch bei einer praktischen
Ausführungsform der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 gemäß Fig. 5 eine schwenkbare
Halterung 24 mit Gegenhalterollen in bestimmten Fällen vollständig entfallen kann,
wie sich aus der weiteren Beschreibung der Ausführungsform nach Fig. 5 ergibt.
Der Kuvertzwischenfördertisch 15 gemäß Fig. 5 enthält wiederum
längliche Ausschnitte 20, deren Mittellängsachse in einem Winkel von a gegenüber
der Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 horizontal orientiert ist. Aus
diesen Ausschnitten erhebt sich jedoch über das Niveau der Oberseite des Kuvertzwischenfördertisches
15 im Unterschied zu der Ausführungsform nach Fig. 1 nicht etwa das jeweilige Obertrum
von Förderriemen, welche in Fig. 1 mit 22 und 23 bezeichnet waren, sondern das jeweilige
Obertrum von perforierten, endlosen, über Laufrollen und Antriebsrollen geführten
Förderbändern 40, wobei unterhalb des jeweiligen Obertrums eines perforierten Förderbandes
40 beispielsweise, wie in Fig. 6 gezeigt, unmittelbar dicht an den Kuvertfördertisch
15 anschließend, sich längs der Förderbänder erstreckende Vakuumkammern 41
vorgesehen sind, die über Vakuumanschlüsse 42 mit einem Vakuum beaufschlagbar sind.
In einer Horizontalebene nebeneinanderliegende Obertrümer der perforierten
Förderbänder 40 beginnen nahe einer zur Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung
6 parallelen, der entsprechenden Kante des Kuvertzwischenfördertisches 15 benachbarten
Linie, derart, daß beim Herausfördern eines Kuverts aus der Kuvertfördereinrichtung
6 mit sanfter Einspannung zwischen dessen Fördermitteln die vorauslaufende Kante
des betreffenden Kuverts im wesentlichen gleichzeitig von den Vakuumöffnungen der
nebeneinander liegenden perforierten Förderbandobertrümer erfaßt und festgesaugt
wird, derart, daß dann das betreffende Kuvert in einer Richtung unter dem
Winkel a gegenüber der Förderrichtung der Kuvertfördereinrichtung 6 über die Oberfläche
des Kuvertzwischenfördertisches 15 gezogen wird.
Eine in Förderrichtung der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 abnehmende
Festlegung eines zu fördernden Kuverts an den Fördermitteln der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 in Analogie zu den Ausführungen im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 erhält man
bei der Ausführungsform nach Fig. 5 dadurch, daß entweder die Anzahl nebeneinander
liegender perforierter Förderbänder 40, wie in Fig. 5 gezeigt, in Förderrichtung
der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 abnimmt, so daß schließlich im
Bereich der Winkelanschlaganordnung, welche hier allgemein mit 43 bezeichnet ist,
nur mehr ein einziges perforiertes Vakuum-Förderband wirksam ist, oder auch dadurch,
daß in Förderrichtung der Kuvertzwischenfördereinrichtung 16 mehrere, von
einander getrennte und jeweils individuell beaufschlagbare Vakuumkammern 41 vorgesehen
sind, die jeweils zunehmend mit einem schwächerem Vakuum beaufschlagt werden, damit
sichergestellt ist, daß dann, wenn ein in der Kuvertzwischenfördereinrichtung
16 gefördertes Kuvert die Winkelanschlaganordnung 43 erreicht, das Kuvert gegenüber
den Fördermitteln der Kuvertzwischenfördereinrichtung beim Anlaufen gegen die Winkelanschlaganordnung
in ausreichendem Maße beweglich ist und eine präzise Ausrichtung erfährt.
Entsprechend in der Zeichnung nicht gezeigten Ausführungsformen können
auch die Fördermittel im Bereich der Kuvertfördereinrichtung 6 und/oder die Fördermittel
im Bereich der Kuvertweiterförderungseinrichtung zur Verwirklichung eines Abförderns
gefüllter Kuverts in den Richtungen entsprechend den Pfeilen P2, P3 oder P4 perforierte
Vakuum-Förderbänder enthalten. Für die als perforierte Vakuum-Förderbänder ausgebildeten
Fördermittel der Kuvertfördereinrichtung 6 ist jedenfalls zu beachten, daß
sie entweder durch Steuerung des wirksamen Vakuums und/oder durch Steuerung der
Anzahl nebeneinander angeordneter, parallel laufender perforierter Vakuum-Förderbänder
in solcher Weise wirksam sind, daß sie in einem Endabschnitt eine Bewegung
des Kuverts mit in einer Bewegungkomponente horizontal quer zur Förderrichtung der
Kuvertfördereinrichtung ermöglichen.