| Dokumentenidentifikation |
DE10206744B4 24.11.2005 |
| Titel |
Verfahren für die Herstellung einer Walzbacke, damit hergestellte Walzbacke für Kugelumlaufspindeln, sowie Kugelumlaufspindel |
| Anmelder |
NSK Ltd., Tokio/Tokyo, JP |
| Erfinder |
Sannomiya, Hitoshi, Maebashi, Gunma, JP |
| Vertreter |
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München |
| DE-Anmeldedatum |
18.02.2002 |
| DE-Aktenzeichen |
10206744 |
| Offenlegungstag |
05.09.2002 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
24.11.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
24.11.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B21H 3/04
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Herstellung einer Walzbacke
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Walzbacke und eine Kugelumlaufspindel.
Die Bildung von Rillen beispielsweise im Schaft einer Kugelumlaufspindel
kann durch Walzen oder Schleifen erfolgen. Ein Walzprozeß wird verwendet, um eine
universelle Kugelumlaufspindel herzustellen, während ein Schleifprozeß verwendet
wird, um eine Präzisionskugelumlaufspindel herzustellen. Die Bildung von Rillen
für eine gewalzte Kugelumlaufspindel kann durch einen Prozeß des Übertragens der
Form von zwei oder drei Walzbacken (im folgenden als "Walzbacken" bezeichnet) erfolgen.
Daher ergibt die Bildung von Rillen durch den Übertragungsprozeß eine höhere Produktivität
als der Schleifprozeß. Der Walzprozeß ermöglicht eine Massenproduktion bei geringen
Kosten und in Übereinstimmung mit der Standardspezifikation.
Aus JP 9-133195-A ist eine beispielhafte Backe bekannt. Wie in
6 gezeigt ist, umfaßt eine Walzbacke 1 einen
zylindrischen Abschnitt 2 sowie konische Abschnitte 3,
3', die mit den beiden Enden des zylindrischen Abschnitts 2 verbunden
sind und deren Durchmesser in Richtung zu ihrem jeweiligen äußeren Ende abnimmt.
Über dem Bereich, der von dem einen konischen Abschnitt 3 über den zylindnschen
Abschnitt 2 zu dem anderen konischen Abschnitt 3' reicht, ist
ein ununterbrochener schraubenlinienförmiger Walzvorsprung 8, (Dancette-Abschnitt)
ausgebildet. Eine gedachte Fläche, die die Scheitelpunkte der schraubenlinienförmigen
Vorsprünge 8 auf dem zylindrischen Abschnitt 2 verbindet, bildet
eine zylindrische Umfangsfläche 6 des zylindrischen Abschnitts
2, die einen geradlinigen Abschnitt S definiert. Die gedachten Flächen,
die die Scheitelpunkte der schraubenlinienförmigen Vorsprünge auf den konischen
Abschnitten 3, 3' verbinden, bilden jeweils konische Umfangsflächen
7, 7' der konischen Abschnitte. Die konische Umfangsfläche
7 bildet mit der zylindrischen Umfangsfläche 6 einen vorgegebenen
Winkel &thgr; (im Bereich von 2° bis 15°), um einen Angriffabschnitt K zu
bilden. Die konische Seitenfläche 7' bildet mit der zylindrischen Umfangsfläche
6 einen vorgegebenen Winkel &thgr;' (im Bereich von 2° bis 90°),
um einen Reliefabschnitt N zu bilden.
Wenn diese Walzbacke verwendet wird, um im Schaft einer Kugelumlaufspindel
durch Walzen ein Gewinde zu erzeugen, weichen die Steigungswinkel der Walzbacke
1 und die Steigungswinkel eines Stabmaterials jeweils um einen vorgegebenen
Wert voneinander ab, wenn die Walzbacke 1 gegen das Stabmaterial gepreßt
wird. Dadurch werden die Walzbacke 1 und das Stabmaterial mit einer Kraft
beaufschlagt, die bestrebt ist, diese beiden Elemente relativ zueinander zu drehen,
außerdem wird ein Wanderphänomen erzeugt. Folglich gelangen die Walzbacke
1 und das Stabmaterial automatisch in einen Walzvorgang, wobei sie eine
Relativbewegung in axialer Richtung (Längsrichtung) ausführen. Während des Walzens
führt die Walzbacke 1 einen Relativbewegung zur Seite ihres Angriffabschnitts
K aus. Da in dem Stabmaterial eine Gewinderille entsprechend einer allmählichen
Zunahme des Angriffsbetrags durch die Walzbacke 1, der von der Größe des
Neigungswinkels &thgr; abhängt, gebildet wird, kann der Widerstand während des Walzens
gesenkt werden.
Der Prozeß, der die Bildung eines Gewindes während eines Längsvorschubs
durch das durch die Abweichung der Steigungswinkel der Walzbacke und des Stapelmaterials
hervorgerufene Wanderphänomen umfaßt, wird als "Durchwalzen" bezeichnet und ist
bisher in großem Umfang angewendet worden.
Bei dieser Walzbacke sind die Längsschnittformen der schraubenlinienförmigen
Vorsprünge (Dancette-Abschnitt) auf dem konischen Angriffabschnitt K und auf dem
Reliefabschnitt N von jenem des nicht konischen geradlinigen Abschnitts S verschieden.
Um diese Walzbacke durch Schleifen herzustellen, müssen unterschiedliche Schleifscheiben
verwendet werden, um den geradlinigen Abschnitt S einerseits und den Angriffabschnitt
K und den Reliefabschnitt N andererseits zu schleifen. 7
zeigt ein Beispiel eines Verfahrens für die Herstellung einer Walzbacke. Zum Schleifen
des geradlinigen Abschnitts S der Walzbacke 1 wird eine Schleifscheibe
A verwendet. Zum Schleifen des Angriffabschnitts K wird eine weitere Schleifscheibe
B verwendet. Schließlich wird zum Schleifen des Reliefabschnitts N, der in bezug
auf den Angriffabschnitt K in entgegengesetzter Richtung geneigt ist, eine weitere
Schleifscheibe C verwendet. Daher müssen mindestens drei unterschiedliche Schleifscheiben
verwendet werden. Diese drei Schleifvorgänge werden unabhängig voneinander unter
der Steuerung der axialen Position ausgeführt.
Im Fall der herkömmlichen Walzbacke kann es jedoch leicht vorkommen,
daß die Dancette-Abschnitte auf dem Angriffabschnitt K, dem geradlinigen Abschnitt
S und dem Reliefabschnitt N, die durch unterschiedliche Schleifscheiben hergestellt
werden, unterschiedliche Formen besitzen. Außerdem kann für die Verbindung dieser
Abschnitte nur schwer die gewünschte Bearbeitungsgenauigkeit erzielt werden. Daher
besitzt die herkömmliche Walzbacke die Nachteile, daß
- (i) die Verbindung zwischen den verschiedenen Abschnitten eine Kante aufweisen
kann und
- (ii) die Verwendung mehrerer Schleifscheiben A, B und C die Kosten erhöht.
Weiterhin muß immer dann, wenn sich der Neigungswinkel &thgr; des
Angriffabschnitts K und der Neigungswinkel &thgr;' des Reliefabschnitts N voneinander
unterscheiden, eine weitere Schleifscheibe entsprechend vorbereitet werden. Daher
ist es im Hinblick auf die Kosten und die Genauigkeit nicht zweckmäßig, den Angriffabschnitt
K mit mehreren unterschiedlichen Neigungswinkeln zu versehen. Darüber hinaus ist
es nicht möglich, den Angriffabschnitt K so auszubilden, daß sich die Neigungswinkel
kontinuierlich ändern.
In den letzten Jahren ist ein wachsender Bedarf an gewalzten Kugelumlaufspindeln
entstanden, die mit höherer Produktivität hergestellt werden können und dennoch
die gleichen Betriebseigenschaften wie die durch Schleifen hergestellte Präzisionskugelumlaufspindel
besitzen. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß die Kugelumlaufspindel, die durch Walzen
unter Verwendung einer herkömmlichen Walzbacke mit geringer Genauigkeit bei der
Übertragung des Dancette-Abschnitts und der Verbindung der verschiedenen Abschnitte
hergestellt wird, nicht die strengen Anforderung wie etwa eine Verbesserung der
Positionsgenauigkeit, eine Verlängerung der Lebensdauer und eine Geräuschreduzierung
erfüllen kann.
Wenn ferner eine herkömmliche Walzbacke, die auf der Verbindung zwischen
den verschiedenen Abschnitten eine Kante besitzt, verwendet wird, um eine Kugelumlaufspindel
herzustellen, wird die Beanspruchung auf den Kantenabschnitt konzentriert, was sich
auf die Genauigkeit der Form der Gewinderille in der Kugelumlaufspindel nachteilig
auswirkt.
Wenn darüber hinaus eine Durchwalzbacke verwendet wird, wirkt sich
die Größe des Neigungswinkels &thgr; des Angriffabschnitts A auf die Genauigkeit
der Gewinderille im Schaft der Kugelumlaufspindel nachteilig aus. Um die Genauigkeit
zu verbessern, kann der Neigungswinkel 8 der Walzbacke verringert werden (wobei
eine übermäßige Verringerung des Neigungswinkels &thgr; ebenfalls ungünstig ist).
Dies erfordert jedoch eine Backe mit sehr großer Breite, was die Herstellungskosten
erhöht. Weiterhin erfordert das Walzen eine erhöhte Preßkraft, die eine Vorrichtung
mit großen Abmessungen notwendig macht.
Eine Walzbacke gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der
US 3,651,678 bekannt. In ihrem zentralen
Teil hat diese Walzbacke einen Dancette-Abschnitt. Auf einem Angriffsabschnitt ist
die Einhüllende der Täler des schraubenlinienförmigen Vorsprungs ein Zylinder, d.h.
die Täler des schraubenlinienförmigen Vorsprungs haben dort weiterhin, wie auf dem
Dancette-Abschnitt, einen konstanten Abstand zur Achse der Walzbacke. Die äußere
Einhüllende der schraubenlinienförmigen Vorsprünge ist auf dem Angriffsabschnitt
jedoch ein Konus. Dieser Konus schneidet die Scheitelpunkte des schraubenlinienförmigen
Vorsprungs ab, so dass Vorsprünge mit einem trapezförmigen Querschnitt entstehen,
deren Höhe ausgehend vom Dancette-Abschnitt allmählich abnimmt. Die Breite der Basis
der Vorsprünge bleibt dabei jedoch konstant. Die US
3,651,678 erläutert, dass das Metall einer Röhre, in die die Walzbacke
hineingedreht wird, in die Zwischenräume zwischen den Vorsprüngen zu fließen beginnt.
Auf diese Weise soll ein Gewinde geformt werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass
dieser Vorgang wegen der Form der Vorsprünge mit einem hohen Kraftaufwand verbunden
sein wird.
Eine weitere Walzbacke ist aus der US
3,023,546 bekannt. Ihre Form entspricht etwa derjenigen der JP 9-133195-A,
die in 6 dargestellt ist. Folglich weist sie auch die
oben erläuterten Nachteile auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die obengenannten
Probleme zu lösen und eine Gewindewalzbacke, mit der eine Gewinderille im Schaft
einer Kugelumlaufspindel durch Walzen bei verringerten Kosten und hoher Genauigkeit
hergestellt werden kann, sowie ein Verfahren für die Herstellung einer solchen Gewindewalzbacke,
bei dem ein Angriffabschnitt, ein geradliniger Abschnitt und ein Reliefabschnitt
der Walzbacke unter Verwendung derselben Backenschleifscheibe bei verringerten Kosten
hergestellt werden kann, zu schaffen, zudem eine entsprechende Kugelumlaufspindel.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruchs 1, bzw. durch eine Walzbacke nach Anspruch 3, bzw. durch eine Kugelumlaufspindel
gemäß Anspruch 6. Weiterbildungen der Erfindung sind in den weiteren abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Durch das Verfahren nach Anspruch 1 beziehungsweise durch eine Walzbacke
nach Anspruch 3 wird eine Walzbacke für eine Kugelumlaufspindel geschaffen, die
auf der Umfangsfläche eines Kugelumlaufspindelmaterials durch Walzen eine hochgenaue
Gewinderille herstellen kann.
Gemäß Anspruch 6 wird eine Kugelumlaufspindel zur Verfügung gestellt,
bei der die Positionierungsgenauigkeit verbessert und das Betriebsgeräusch reduziert
sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen
der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen
Bezug nimmt; es zeigen:
1 eine Schnittansicht zur Erläuterung
der Gewindewalzbacke gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
einer Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung der Gewindewalzbacke nach
1;
3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens für die Herstellung der Gewindewalzbacke
nach 1;
4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Querschnittsform eines schraubenlinienförmigen Vorsprungs 12s, der
durch Schleifen eines groben Walzabschnitts k3, eines mittelfeinen Walzabschnitts
k2 bzw. eines feinen Walzabschnitts k1 auf dem Angriffabschnitt
K der Gewindewalzbacke nach 1 gebildet worden ist;
5 eine Darstellung, die erläutert, wie
sich die Querschnittsform der Rille, die durch Walzen durch den Angriffabschnitt
K der Backe bei der Herstellung des Gewindes im Werkstück W durch Walzen mittels
der Walzbacke gebildet wird, im Vergleich zum herkömmlichen Fall ändert;
6 die bereits erwähnte Schnittansicht
zur Erläuterung einer beispielhaften herkömmlichen Gewindewalzbacke;
7 die bereits erwähnte schematische Darstellung
zur Erläuterung eines beispielhaften Verfahrens für die Herstellung einer Gewindewalzbacke;
8 eine Schnittansicht zur Erläuterung
einer Gewindewalzbacke gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
9 eine Darstellung zur Erläuterung der
Gewinderille, die durch Walzen mit einer herkömmlichen Walzbacke hergestellt worden
ist; und
10 eine Darstellung zur Erläuterung einer
Gewinderille, die durch Walzen mit einer erfindungsgemäßen Walzbacke hergestellt
worden ist.
1 ist eine allgemeine Schnittansicht
(teilweise unter Darstellung der äußeren Form) einer Walzbacke für Kugelumlaufspindeln
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die Walzbacke 11 ist eine im
allgemeinen zylindrische Walze mit einem schraubenlinienförmigen Vorsprung
12. Der schraubenlinienförmige Vorsprung 12 besitzt einen bergförmigen
Querschnitt, einen sogenannten Dancette-Abschnitt, der mit konstanter Steigung auf
im wesentlichen der gesamten Länge des Umfangs der Walze kontinuierlich ausgebildet
ist. Im Betrieb führt die Walzbacke ein Durchwalzen eines Stabmaterials einer Kugelumlaufspindel
(Werkstück W) aus, um darin eine genau spezifizierte Kugelumlauf-Gewinderille auszubilden.
Die Backe 11 besitzt einen schraubenlinienförmigen Vorsprung
12s, der mehrere Berge enthält. Jeder Berg besitzt auf dem geradlinigen
Abschnitt S, der sich in der Mitte der Backe befindet, im wesentlichen die gleiche
Form und im wesentlichen die gleichen Abmessungen. Die Form des schraubenlinienförmigen
Vorsprungs 12s wird an die Gewinderille im fertiggestellten Schaft der
Kugelumlaufspindel übertragen. In 1 ist auf der linken
Seite des geradlinigen Abschnitts S (Richtung der Relativbewegung der Walzbacke
11 in bezug auf das Stabmaterial) ein Angriffabschnitt K gezeigt. Ein schraubenlinienförmiger
Vorsprung 12k, der mit zunehmendem Abstand vom schraubenlinienförmigen
Abschnitt 12s kontinuierlich und allmählich kleiner wird, weist auf dem
Angriffabschnitt K mehrere Windungen auf. Andererseits ist auf der rechten Seite
des geradlinigen Abschnitts S ein Reliefabschnitt N gezeigt. Ein schraubenlinienförmiger
Vorsprung 12n, der mit zunehmendem Abstand vom schraubenlinienförmigen
Vorsprung 12s kontinuierlich und allmählich kleiner wird, weist auf dem
Reliefabschnitt N ungefähr eine Windung auf. Ferner ist die Ecke des Endes des Stabmaterials
an dem schraubenlinienförmigen Vorsprung 12n abgeschrägt, um einen Reliefabschnitt
13 mit dem Außendurchmesser der Spindel zu bilden. Die Verbindung zwischen
dem Angriffabschnitt K und dem geradlinigen Abschnitt S sowie zwischen dem geradlinigen
Abschnitt S und dem Reliefabschnitt N besitzt einen geringen oder keinen Höhenunterschied.
In dieser Anordnung gehen der Angriffabschnitt K, der geradlinige Abschnitt S und
der Reliefabschnitt N gleichmäßig ineinander über.
Der Angriffabschnitt K umfaßt einen groben Walzabschnitt k3,
der bei Beginn des Durchwalzens tief in die äußere Oberfläche des Stabmaterials
eindringt, einen mittelfeinen Walzabschnitt k2, der anschließend verhältnismäßig
tief, aber weniger tief als der grobe Walzabschnitt k3, in das Stabmaterial
eindringt, und einen feinen Walzabschnitt k1, der mit dem geradlinigen
Abschnitt S verbunden ist und am Ende am wenigsten tief in das Stabmaterial eindringt.
Im folgenden wird ein Verfahren (Schleifverfahren) für die Herstellung
einer Gewindewalzbacke gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Zum Schleifen eines Backenwerkstücks mit einem schraubenlinienförmigen
Vorsprung, der darauf im voraus mit einer von mehreren verschiedenen Backenschleifscheiben
ausgebildet worden ist, sind zwei Bearbeitungsprozesse vorgesehen. Wie in
2 gezeigt ist, umfaßt einer der beiden Prozesse die
Verwendung einer Schleifscheibe 15 zum Schleifen der Berge
auf der Backe 11 mit einer im wesentlichen halbbogenförmigen Rille (Rille
in Form eines gotischen Bogens), die mit einer Spitze in der Mitte des Querschnitts
hergestellt wird. Dieser Herstellungsprozeß wird im folgenden als "Backenbildungsprozeß
1" bezeichnet.
In dem Prozeß 1 für die Bildung der Walzbacke gemäß der Erfindung
werden der Angriffabschnitt K, der geradlinige Abschnitt S und der Reliefabschnitt
N der Walzbacke 1 sämtlich durch dieselbe Schleifscheibe 15 geschliffen.
Die Schleifsteigung L der Schleifscheibe 15 unterscheidet sich jedoch von
einem Abschnitt zum nächsten. Mit anderen Worten, nach dem Schleifen des geradlinigen
Abschnitts S wird das Schleifen des schraubenlinienförmigen Vorsprungs
12k am Angriffabschnitt K mit derselben Gewindesteigung Ln wie jene des
schraubenlinienförmigen Abschnitts 12s auf dem geradlinigen Abschnitt S,
jedoch mit kontinuierlich und allmählich abnehmender Berghöhe, ausgeführt. Die Schleifscheibe
15 wird somit auch für den Angriffabschnitt K verwendet. Während dieser
Prozedur wird die Schleifscheibe 15 in axialer Richtung mit kontinuierlicher
und allmählicher Zunahme der Schleifsteigung Lk ohne Änderung der radialen Position
kontinuierlich bewegt.
Mit anderen Worten, der feine Walzabschnitt k1 auf dem
Angriffabschnitt K wird mit kontinuierlicher und allmählicher Zunahme der Schleifsteigung
geschliffen. Beispielsweise wird der feine Walzabschnitt k1 auf dem Angriffabschnitt
K durch Bewegen der Schleifscheibe 15 zunächst mit einer Schleifsteigung
Lk1, die geringfügig größer (plus &agr;1) als die Schleifsteigung
Ls des geradlinigen Abschnitts S ist, dann im folgenden mittelfeinen Walzabschnitt
k2 mit einer Schleifsteigung Lk2, die nochmals geringfügig
größer (plus &agr;2) als die Schleifsteigung Ls des geradlinigen Abschnitts
S ist, und schließlich im groben Walzabschnitt k3 am vorderen Ende mit
einer Schleifsteigung Lk3, die nochmals geringfügig größer (plus &agr;3)
als die Schleifsteigung Ls des geradlinigen Abschnitts S ist, geschliffen. Auf diese
Weise wird eine Seite (hier die rechte Seite) des schraubenlinienförmigen Vorsprungs
12k am Angriffabschnitt K der Walzbacke 11 durch die Schulter
der Rille 15m der Schleifscheibe geschliffen.
Sobald das Schleifen des Angriffabschnitts K beginnend beim feinen
Walzabschnitt k1 und endend beim groben Walzabschnitt k3 mit
den Schleifsteigungen Lkl bis Lk3, die von der Schleifsteigung
Ls des geradlinigen Abschnitts S ausgehend allmählich zunehmen, ausgeführt worden
ist, wird das Schleifen des Angriffabschnitts K beginnend mit dem feinen Walzabschnitt
k1 und endend mit dem groben Walzabschnitt k3 durch Bewegen
der Schleifscheibe 15 mit den Schleifsteigungen Lk1 bis Lk3,
die im Gegensatz zum ersten Schleifen allmählich abnehmen, erneut ausgeführt. Während
der zweiten Schleifprozedur wird die andere Seite (hier die linke Seite) des schraubenlinienförmigen
Vorsprungs 12k durch die andere Schulter der Rille 15m der Schleifscheibe
geschliffen. Selbstverständlich ist die Anzahl der Schleifvorgänge nicht auf eins
eingeschränkt. Falls notwendig, kann das Schleifen mehrmals mit unterschiedlichen
Schleifsteigungen ausgeführt werden. Auf diese Weise kann der schraubenlinienförmige
Vorsprung 12k auf dem feinen Walzabschnitt k1, der in Richtung
der relativen Bewegung der Walzbacke 11 allmählich kleiner wird, kontinuierlich
mit derselben Schleifscheibe 15 geschliffen werden. Durch Ausführen des
Schleifens des dem geradlinigen Abschnitt S folgenden Walzabschnitts kann die Verbindungsgenauigkeit
verbessert werden.
In ähnlicher Weise kann das Schleifen des Reliefabschnitts N der Walzbacke
11 durch Bewegen der Schleifscheibe 15 mit einer Schleifsteigung,
die geringfügig größer als jene des geradlinigen Abschnitts S ist, und dann mit
einer Schleifsteigung, die geringfügig kleiner als jene des geradlinigen Abschnitts
S ist, ausgeführt werden.
Im folgenden wird ein Bildungsprozeß 2, der den anderen Prozeß
der Bildung der Gewindewalzbacke darstellt, beschrieben.
In diesem Bildungsprozeß 2 unterscheidet sich die Form der
Schleifscheibe 16 von jener der obenbeschriebenen Schleifscheibe
15, wie in 3 gezeigt ist. Mit anderen Worten,
die Schleifscheibe 16 besitzt ein Paar Rillen 16m in Form eines
Viertelbogens, die auf der jeweiligen Kante ausgebildet sind, die durch die Seitenwand
und die untere Oberfläche gebildet ist.
Ähnlich wie im Bildungsprozeß 1 wird der schraubenlinienförmige
Vorsprung 12 nacheinander auf beiden Seiten unter Verwendung lediglich
einer Schleifscheibe 16 auf dem Angriffabschnitt K, dem geradlinigen Abschnitt
S und dem Reliefabschnitt N der Walzbacke 11 mit einer Schleifsteigung
geschliffen, die von einem Abschnitt zum nächsten unterschiedlich ist. Auf diese
Weise kann der schraubenlinienförmige Vorsprung 12k auf dem feinen Walzabschnitt
K der in Richtung der Relativbewegung der Walzbacke 11 allmählich kleiner
wird, mit derselben Schleifscheibe 16 wie jener, die für den geradlinigen
Abschnitt S verwendet wird, kontinuierlich geschliffen werden. Das Schleifen des
Reliefabschnitts N der Walzbacke 11 kann ähnlich wie im Bildungsprozeß
1 ausgeführt werden.
Bei der obenbeschriebenen Gewindewalzbacke 11 und ihrem Herstellungsprozeß
können unabhängig davon, ob der Bildungsprozeß 1 oder der Bildungsprozeß
2 verwendet wird, der Angriffabschnitt K, der geradlinige Abschnitt S und
der Reliefabschnitt N mit derselben Schleifscheibe kontinuierlich
geschliffen werden, wodurch nicht nur die Produktionskosten gesenkt, sondern auch
die zahlreichen folgenden vorteilhaften Wirkungen erhalten werden können:
- (i) Da das Schleifen lediglich durch eine einzige Schleifscheibe ausgeführt
wird und die Bewegung der Schleifscheibe gesteuert wird, besitzt die sich ergebende
Walzbacke 11 in bezug auf die Form des schraubenlinienförmigen Vorsprungs
12, in bezug auf die Verbindung zwischen dem Angriffabschnitt K und dem
geradlinigen Abschnitt S einerseits und zwischen dem geradlinigen Abschnitt S und
dem Reliefabschnitt N andererseits eine hohe Genauigkeit und einen bestimmten Unterschied
zwischen den Steigungen des Angriffsabschnitts K und des geradlinigen Abschnitts
S einerseits und zwischen dem geradlinigen Abschnitt S und dem Reliefabschnitt N
andererseits. Daher besitzt die Gewinderille, die durch Walzen mittels der Walzbacke
11 aus dem Werkstück W, das das zu walzende Material darstellt, hergestellt
wird, eine gesicherte Formgenauigkeit und Zickzackanordnung in Laufrichtung längs
der Gewinderille (Steigungspräzision). Somit kann eine Kugelumlaufspindel, die die
strengen Anforderungen hinsichtlich der Positionierungsgenauigkeit, der Lebensdauer,
der Geräuschunterdrückung und dergleichen erfüllt, geschaffen werden.
- (ii) Da die Verbindung einerseits zwischen dem Angriffabschnitt K und dem geradlinigen
Abschnitt S und andererseits zwischen dem geradlinigen Abschnitt S und dem Reliefabschnitt
N äußerst gleichmäßig ist und keine Kante aufweist, tritt im Gegensatz zum herkömmlichen
Fall keine Konzentration der Beanspruchung auf, wenn in dem Werkstück W durch Walzen
eine Gewinderille ausgebildet wird, wodurch eine Verformung der Gewinderille verhindert
wird. Auch in dieser Hinsicht kann die resultierende Gewinderille die gewünschte
Formgenauigkeit aufweisen.
- (iii) Da die zum Bilden und Ausrichten der Rille in der Schleifscheibe im Schleifschritt
während der Herstellung der Backe erforderliche Zeit im Vergleich zum herkömmlichen
Fall auf einen kleinen Wert oder auf null verringert werden kann, können die Herstellungskosten
der Backe gesenkt werden.
- (iv) Da die Herstellung der Backe im Gegensatz zum herkömmlichen Fall nicht
die Verwendung mehrerer Schleifscheiben, die den mehreren Rillenformen entsprechen,
erfordert und eine Backe mit größerer Breite als im herkömmlichen Fall entworfen
werden kann, können die Kosten der Herstellung der Walzbacke gesenkt werden.
- (v) Für die Gewindewalzbacke mit einem Angriffabschnitt K, der einen groben
Walzabschnitt k3, einen mittelfeinen Walzabschnitt k2 und
einen feinen Walzabschnitt k1 aufweist, kann eine Einstellung des Walzbetrags
pro Umdrehung des Werkstücks W vorgenommen werden, was bisher unmöglich war. In
dieser Anordnung kann durch Vorbestimmen des Änderungsgrades der Schleifsteigung
im Feinwalzbereich der Walzbacke auf einen kleinen Wert und durch Vorbestimmen des
Änderungsgrades der Schleifsteigung im Grobwalzbereich der Walzbacke auf einen großen
Wert ein Walzen sowohl mit der erwünschten Genauigkeit als auch mit dem erwünschten
Wirkungsgrad verwirklicht werden. Ferner kann durch kontinuierliches Ändern der
Schleifsteigung der Walzbetrag pro Umdrehung des Werkstücks genauer eingestellt
werden.
- (vi) In dem Fall, in dem das Walzen mittels einer Walzbacke, die eine Neigung
des Angriffabschnitts wie im herkömmlichen Fall aufweist, ausgeführt wird, tritt
während des Walzens an einigen Punkten ein Abschnitt A mit einem Durchmesser auf,
der größer als der Außendurchmesser des zu walzenden Werkstücks W (des zu walzenden
Materials) ist, wie in 9 gezeigt ist. Im Gegensatz
dazu kann in der Erfindung der Dancette-Abschnitt durch den zylindrischen Abschnitt
der Backe zerbrochen werden (siehe 8). Somit kann während
des Walzens kein Abschnitt mit einem Durchmesser, der größer als der Außendurchmesser
des Gewindes des Werkstücks (des zu walzenden Materials) W auftreten. Daher kann
ein Gewinde mit einer Spezifikation, die das Walzen des Werkstücks W über das Ende
zum Mittelabschnitt ermöglicht, verwendet werden, um eine Spindel herzustellen,
deren Außendurchmesser nicht teilweise größer als der Außendurchmesser des Gewindes
des Werkstücks W ist.
- (vii) In dem Fall, in dem die herkömmliche Backe verwendet wird, weist der resultierende
fertiggestellte Bereich am Boden der Gewinderille eine starke Verformung und an
der Schulter der Gewinderille eine geringe Verformung auf (siehe 5).
Dies macht erforderlich, daß das Material am Boden der Gewinderille in die Nähe
der Schulter der Gewinderille getrieben wird. Dies macht ferner eine größere Walzlast
und ein größeres Walzdrehmoment (Drehmoment zum Drehen der Backe) während des Walzens
erforderlich. In der Erfindung weist im Gegensatz dazu der resultierende fertiggestellte
Bereich am Boden der Gewinderille eine geringe Verformung und an der Schulter der
Gewinderille eine große Verformung auf (siehe 5). Bei
dieser Anordnung ist das Fließen des Materials während der plastischen Verformung
gleichmäßig, wodurch die Notwendigkeit einer großen Walzlast und/oder eines großen
Walzdrehmoments während des Walzens beseitigt wird.
- (viii) In dem Fall, in dem die herkömmliche Backe verwendet wird, zeigt die
übertragene Form der Rille bei einer plastischen Verformung (Änderung der Extrusion
durch die Backe) eine große Änderung. Da ferner ein Gewindepaar (rechte Seite und
linke Seite) nicht gleichmäßig übertragen werden kann, ist es schwierig,
eine gewalzte Kugelumlaufspindel mit hoher Genauigkeit in bezug auf die Form der
Rille herzustellen. Gemäß der Erfindung kann im Gegensatz dazu das Fließen des Materials
sauber ausgeführt werden, wodurch die Form der Rille selbst dann nur wenig geändert
wird, wenn sich die plastische Verformung ändert, so daß eine gleichmäßige Übertragung
des Paars Gewinderillen möglich ist. Auf diese Weise kann eine gewalzte Kugelumlaufspindel
mit unveränderlich hoher Genauigkeit in bezug auf die Form der Rille hergestellt
werden.
4 zeigt den Querschnitt des geschliffenen
schraubenlinienförmigen Vorsprungs 12s auf dem groben Walzabschnitt k3,
dem mittelfeinen Walzabschnitt k2 und dem feinen Walzabschnitt k1
des Angriffabschnitts K der Walzbacke 11 gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung in einer überlappenden Darstellung. Der äußerste Umfang stellt die
endgültige Form des feinen Walzabschnitts k1 dar.
5 zeigt, wie sich die Form des Querschnitts
der Rille, die durch Walzen durch den Angriffabschnitt der Backe gebildet wird,
während der Bildung der Gewinderille im Werkstück W durch eine Walzbacke ändert.
Die linke Hälfte des Diagramms veranschaulicht die Formänderung bei einem Walzvorgang
durch eine herkömmliche Backe, während die rechte Hälfte des Diagramms die Formänderung
bei einem Walzvorgang durch eine Backe gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Im folgenden wird eine Walzbacke gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. 8 ist eine Darstellung zur
Erläuterung der Walzbacke gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung. In
8 ist eine Walzbacke 20 für eine Kugelumlaufspindel
durch einen Hauptbackenkörper (Walze) 21 gebildet, der einen zylindrischen
Abschnitt 21a und einen konischen Reliefabschnitt 21b, der an
einem Ende des zylindrischen Abschnitts 21a gebildet ist, umfaßt. Der Hauptbackenkörper
21 umfaßt einen schraubenlinienförmigen Vorsprung (Dancette-Abschnitt)
22, der am Umfang von einem Ende zum anderen kontinuierlich ausgebildet
ist.
Der schraubenlinienförmige Vorsprung 22 umfaßt einen Abschnitt
22a mit konstanter Höhe (im folgenden als "geradliniger Abschnitt" bezeichnet)
und einen Abschnitt 22b mit unterschiedlichen Höhen (im folgenden als "Angriffabschnitt")
bezeichnet. Der Angriffabschnitt 22b ist an einem Ende des Hauptbackenkörpers
21, das sich gegenüber dem Reliefabschnitt 21b befindet, gebildet.
Die zweite Ausführungsform ist insofern gleich der ersten Ausführungsform, als nur
der Angriffabschnitt 22b einen schraubenlinienförmigen Vorsprung aufweist,
der mit zunehmendem Abstand vom geradlinigen Abschnitt kontinuierlich kleiner wird.
Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von der ersten Ausführungsform
dadurch, daß sich die Steigung der Schleifscheibe einmal über dem gesamten Bereich
des Angriffabschnitts 22b ändert und der Dancette-Abschnitt am Reliefabschnitt
21b gleich dem Reliefabschnitt der herkömmlichen Walzbacke ist.
Die Erfindung kann auch auf gewalzte Schrauben, die von einer Kugelumlaufspindel
verschieden sind, angewendet werden.
Der Prozeß der Bildung der Walzbacke ist nicht auf das Schleifen eingeschränkt.
Alle abtragenden Prozesse wie etwa ein Schleifen mit einem Formungswerkzeug können
verwendet werden.
Wie oben erwähnt worden ist, kann mit der erfindungsgemäßen Gewindebacke
ein Gewindedurchwalzen ausgeführt werden um im Spindelschaft durch Walzen eine Gewinderille
bei verringerten Kosten und mit hoher Genauigkeit auszubilden.
Ferner kann eine Walzbacke für eine Kugelumlaufspindel geschaffen
werden, mit der eine Gewinderille in dem Kugelumlaufspindel-Material durch Walzen
bei gesenkten Kosten und mit hoher Genauigkeit gebildet werden kann.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren kann eine Gewindewalzbacke hergestellt
werden, die einen Angriffabschnitt, einen geradlinigen Abschnitt und einen Reliefabschnitt
umfaßt, wobei stets die gleiche Backenschleifscheibe verwendet werden kann und die
Kosten verringert sind.
Mit der erfindungsgemäßen Walzbacke für eine Kugelumlaufspindel kann
die Genauigkeit der Positionierung der Kugelumlaufspindel verbessert und das Geräusch
gesenkt werden.
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| Anspruch[de] |
- Verfahren für die Herstellung einer Walzbacke (11) für Kugelumlaufspindeln
mit
– einem geradlinigem Abschnitt (S), der in einem Mittelabschnitt ausgebildet
ist und einem Dancette-Abschnitt (12s) mit gleichbleibender Form und gleichbleibender
Steigung aufweist,
– einem Angriffsabschnitt (K), der in Längsrichtung an einem Ende des geradlinigen
Abschnitts (S) ausgebildet ist und einen schraubenlinienförmigen Vorsprung (12k)
aufweist, und
– einem Reliefabschnitt (N), der in Längsrichtung am anderen Ende des geradlinigem
Abschnitts (S) ausgebildet ist und einen schraubenlinienförmigen Vorsprung (12n)
aufweist,
– wobei der schraubenlinienförmige Vorsprung (12k) auf dem Angriffsabschnitt
(k) und/oder der schraubenlinienförmige Vorsprung (12n) auf dem Reliefabschnitt
(N) ausgehend von dem Dancette-Abschnitt (12s) auf dem
geradlinigem Abschnitt (S) kontinuierlich und allmählich kleiner wird,
wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch die folgenden Schritte:
– Schleifformen des Dancette-Abschnitts (12s) auf dem geradlinigem
Abschnitt (S) der Walzbacke (11) mit einer gleichmäßigen Bearbeitungssteigung
(Ls) einer Form-Schleifscheibe (15, 16),
– Formen einer Seite des Dancette-Abschnitts (12k, 12n)
auf dem Angriffsabschnitt (K) bzw. auf dem Reliefabschnitt (N) mit der Form-Schleifscheibe
(15, 16) in der Weise, dass die Bearbeitungssteigung (Lk, Ln)
mit zunehmendem Abstand vom geradlinigem Abschnitt (S) ohne Änderung der radialen
Position der Form-Schleifscheibe (15, 16) kontinuierlich zunimmt,
und
– Formen der anderen Seite des Dancette-Abschnitts (12k,
12n) auf dem Angriffsabschnitt (K) bzw. dem Reliefabschnitt (N) mit derselben
Form-Schleifscheibe (15, 16) in der Weise, dass die Bearbeitungssteigung
(Lk, Ln) mit zunehmendem Abstand vom geradlinigem Abschnitt (S) kleiner als diejenige
des geradlinigen Abschnitts (S) wird und ohne Änderung der radialen Position der
Form-Schleifscheibe (15, 16) kontinuierlich abnimmt.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formen
des Dancette-Abschnitts (12k, 12s, 12n) auf den geradlinigen
Abschnitt (S), den Angriffsabschnitt (K) und dem Reliefabschnitt (N) kontinuierlich
ausgeführt wird.
- Walzbacke (11) für Kugelumlaufspindeln, hergestellt nach einem
Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass herstellungsbedingt
wenigstens ein Abschnitt der äußeren Konturen aller Dancette-Abschnitte (12s,
12k, 12n) eine übereinstimmende Form aufweist.
- Walzbacke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Seite
des schraubenlinienförmigen Vorsprungs (12k) auf dem Angriffsabschnitt
(K), die dem geradlinigen Abschnitt (S) zugewandt ist, eine größere Steigung als
die Steigung des Dancette-Abschnitts (12s) auf den geradlinigen Abschnitt
(S) aufweist, und dass die andere Seite des schraubenlinienförmigen Vorsprungs (12k)
auf den Angriffsabschnitt (K), die von dem geradlinigen Abschnitt (S) fortgerichtet
ist, eine kleinere Steigung aufweist als die Steigung des Dancette-Abschnitts (12s)
auf dem geradlinigen Abschnitt (S).
- Walzbacke nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der schraubenlinienförmige Vorsprung (12k) auf den Angriffsabschnitt
(K) eine scharfe Spitze aufweist.
- Kugelumlaufspindel, die eine Kugelumlauf-Gewinderille besitzt, die
durch Walzen mit einer Walzbacke (11) nach einem der Ansprüche 3 bis 5
hergestellt ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen
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