| Dokumentenidentifikation |
DE69827897T2 24.11.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0000905443 |
| Titel |
Zweistoffdüse zur Verhinderung der kohlenstoffhaltigen Ablagerung auf Oberflächen einer Gasturbinenbrennkammer |
| Anmelder |
General Electric Co., Schenectady, N.Y., US |
| Erfinder |
Loprinzo, Anthony J., Greer, South Carolina 29650, US; Maughan, James Rollins, Scotia, New York 12302, US; Morton, H. Lindsay, Simpsonville, South Carolina 29681, US; Black, Stephen Hugh, Duanesburg, New York 12053, US; Dean, Anthony John, Scotia, New York 12302, US; Bechtel, II, William Theodore, Scotia, New York 12302, US; Luts, Andrew, Escondido, California 92027, US |
| Vertreter |
Voigt, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 65239 Hochheim |
| DE-Aktenzeichen |
69827897 |
| Vertragsstaaten |
CH, DE, FR, IT, LI |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
30.09.1998 |
| EP-Aktenzeichen |
983079831 |
| EP-Offenlegungsdatum |
31.03.1999 |
| EP date of grant |
01.12.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
24.11.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F23C 7/00
|
| IPC-Nebenklasse |
F23D 17/00
|
| Beschreibung[de] |
|
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zweibrennstoffdüsen für
Gasturbinenbrenner, die flüssigen Brennstoff bei Temperaturen und Drucken verbrennen,
die zum Brennstoff-Cracken und der nachfolgenden Bildung von festem Kohlenstoffharz
auf den Brenner-Brennstoffinjektions-Einrichtungen führen, die vor der Verdampfung
und Verbrennung flüssigem Brennstoff ausgesetzt sind und sie bezieht sich besonders
auf eine Zweibrennstoffdüse, die die Abscheidung von Kohlenstoff auf Brennstoffgas-Luftzuführungs-Oberflächen
hemmt, wenn in einem Flüssigbrennstoff-Verbrennungsmodus gearbeitet wird.
In Zweibrennstoff-Verbrennungssystemen für Gasturbinen werden gasförmiger
und flüssiger Brennstoff separat zum Befeuern der Gasturbine eingesetzt. Aus einer
Anzahl von Gründen, einschließlich dem Ziel des Betriebes mit geringem NOx,
lag die Betonung bei der Entwicklung auf dem wirksamen Gebrauch von Gasbrennstoff-Düsen,
und die Flüssigbrennstoff-Düse wurde typischerweise nur als eine Reserve und nur
sporadisch benutzt. Es wurde jedoch kürzlich gezeigt, dass der Einsatz von Flüssigbrennstoff
im Gasturbinen-Brenner anstelle von gasförmigem Brennstoff eine Neigung zum Abscheiden
von Kohlenstoffrest auf verschiedenen Durchgängen in der Gas/Luft-Brennstoffdüse
hat, was die Rückkehr zum Gasbrennstoff-Turbinenbetrieb hindern kann.
Mehr im Besonderen hat ein katastrophenartiges Brennerversagen aus
dem raschen Aufbau von Kohlenstoff-Abscheidungen in der Nähe der Flüssigbrennstoff-Injektion
resultiert. Kohlenstoff-Abscheidungen, die sich während des Betriebes mit Flüssigbrennstoff
entwickelt haben, neigen zum Blockieren des beabsichtigten Gas- oder Flüssigbrennstoff-Einlasses
zum Brenner, was ein Zurückfließen des Brennstoffs verursacht. Dies resultiert in
einer Zündung und Flamme außerhalb der Brennerauskleidung, was zu einem thermischen
Versagen führen kann. Da das Versagen nicht in einem Flammenverlust resultiert und
keine signifikanten Austritts-Temperaturänderungen vor dem Brechen des Brenner-Druckgefäßes
mit sich zu bringen braucht, können diese Fehler vor dem Regelsystem-Nachweis unerkannt
bleiben. Es wurden so ernste Sicherheitsbedenken erzeugt und Lastbeschränkungen
gefordert, um den Betrieb der Turbine und somit der Brenner in Lastregionen zu begrenzen,
in denen signifikante Abscheidungsraten bekannt sind. So wurden, z. B., einige Ausfälle
nach nur 12 Stunden des Betriebes bei nachteiligen Bedingungen für eine hohe Kohlenstoff-Bildungsrate
berichtet.
Verschiedene Anstrengungen zum Beseitigen des oder Anpassen an das
Kohlenstoff-Abscheidungsproblem wurden vorgeschlagen. So erwies sich das aerodynamische
Spülen von Oberflächen, bei denen der Aufprall von Flüssigbrennstoff vorhergesehen
wurde, wirksam, wo es genügend Brennerleitungs-Druckabfall gibt, um genug Luftspül-Geschwindigkeit
zu erzeugen, um die Abscheidung zu verhindern. Brenneroberflächen-Metalltemperaturen
von mehr als, z. B., 426,66°C (800°F) können ebenfalls die Kohlenstoffbildung
verhindern. Diese beiden Systeme haben jedoch ihre jeweiligen Nachteile, einschließlich
beträchtlichen Verbrauchs von Einlassluft, die vorteilhafterweise woanders benutzt
werden könnte, ebenso wie Metallkühlprobleme. Folglich gab es einen demonstrierten
Bedarf an der Bereitstellung eines Zweibrennstoff-Düsensystems mit Brennstoff-Sprühverteilung
und aerodynamischen Brenner-Charakteristika, die die Einleitung der Kohlenstoff-Abscheidung
auf Luft-, Flüssigbrennstoff- und gasförmigen Brennstoff-Düsenoberflächen verhindern.
Ein solches Zweibrennstoff-Düsensystem ist in der US-PS
5,833,141 (Anwaltsakte 839-437), eingereicht 30. Mai 1997, der vorliegenden
Anmelderin offenbart. Die vorliegende Offenbarung stellt eine Verbesserung und Variation
des in diesem früheren Patent offenbarten Systems dar. Verwandte Düsen sind in der
US 5,288,021A und EP
0 455 459A offenbart.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Zweibrennstoffdüse bereitgestellt,
die eine Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse aufweist, umfassend eine Gasdüse, die eine
zentral axial angeordnete Flüssigbrennstoff-Düse umgibt, die in einer Spitze endet.
Im Flüssigbrennstoff-Betriebsmodus werden zerstäubte Luft und Flüssigbrennstoff
kombiniert und in einem allgemein konischen Flüssigbrennstofftröpfchen-Sprühmuster
stromabwärts der Flüssigbrennstoff-Düsenspitze zur Flammenstabilisierungszone injiziert.
Eine konvergierende Hülse der Zweibrennstoffdüse umgibt mindestens einen stromabwärts
gelegenen Abashhnitt der Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse. Einlassluft, z. B. vom
Kompressor, strömt durch einen stromaufwärts gelegenen Abschnitt des konvergierenden
Strömungsdurchganges oder Kanales, der durch die Hülse um die Gas/Flüssigkeits-Düse
gebildet ist, um stromabwärts an einem Halsbereich der Hülse und um einen hervortretenden
Flüssigbrennstoff-Sprühkegel während des Flüssigbrennstoff-Brennerbetriebes zu fliessen.
Gasförmiger Brennstoff wird durch eine Reihe auf dem Umfang beabstandeter Öffnungen
in den konvergierenden Luftströmungsdurchgang oder -kanal geleitet.
Ein erster oder innerer Verwirbeler ist in dem stromaufwärts gelegenen
Abschnitt des Luftströmungs-Durchganges oder -Kanales zum Verwirbeln der Luft, die
durch den Kanal strömt, vorhanden und um ein verwirbeltes Luftmuster am stromabwärts
gelegenen Hals der Hülse zu bilden. Außerhalb des stromabwärts gelegenen Abschnittes
der Hülse befindet sich ein äußerer oder zweiter Verwirbeler zum Verwirbeln von
Einlassluft vom Kompressor und zur Lieferung von verwirbelter Luft
stromabwärts der Flüssigbrennstoff-Düse und um die verwirbelte Luft herum, die aus
dem Hals der Hülse austritt. Die Hülse bildet somit eine Grenze zwischen den Luftströmungen,
d. h., einem konvergierenden Luftstrom durch den inneren Verwirbeler und Kanal,
der durch die zentralen Gas- und Flüssigbrennstoff-Düsen begrenzt ist und einer
Strömung außerhalb der Hülse, die durch den äußeren Verwirbeler hindurchgeht. Der
Kanal trennt somit die Luftströmung zwischen den Verwirbelern. Die Austrittsebene
des inneren Verwirbelers ist vorzugsweise axial vor, d. h., stromaufwärts, der Flüssigbrennstoff-Injektionsebene
angeordnet und sie endet in dem konvergierenden Ring, der durch die Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse
und die konvergierende Hülse gebildet wird. Luft strömt somit durch den Kanal und
wird in diesem Kanal zum Kanalausgang hin kontinuierlich beschleunigt, d. h., dem
stromabwärts gelegenen Ende der Hülse. Dies verhindert Rezirkulationszonen, die
im Kanal Flüssigbrennstoff mitreißen und Kohlenstoff-Abscheidungen bilden können.
Ein Konvergenz-Verhältnis von mindestens 5% wird dem Kanal gegeben, d. h., die stromabwärts
gelegene Fläche benachbart dem Kanalausgang sollte um 5% kleiner sein als der stromaufwärts
gelegenen Bereich. Der aerodynamische Halsaustritt am Ende der Hülse bietet auch
eine starke Sperre gegen Rückschlagen in die Hülse während des Gasbrennstoff Betriebs.
Der zweite oder äußere Verwirbeler bildet eine andere aerodynamische
Sperre für Flüssigbrennstoff-Tröpfchen, die auf Metalloberflächen der Zweibrennstoffdüse
abgeschieden werden, da der Flüssigbrennstoff in der Austrittsverwirbelung verdampft.
Der Druckabfall durch den zweiten Verwirbeler verhindert auch die Berührung von
Flüssigbrennstoff mit den Oberflächen der Hülse. Weiter erzeugt die Aerodynamik
der Verwirbeler eine Rezirkulation entlang der Mittellinie des Flüssigbrennstoff-Durchganges
für eine wirksame Zündung und Flamenstabilität stromabwärts der Düsen.
In der vorliegenden Erfindung wird eine Zweibrennstoffdüse für einen
Gasturbinenbrenner bereitgestellt, umfassend eine Gas/Flüssig-Brennstoffdüse, die
eine Achse bildet und eine Flüssigbrennstoff-Düse einschließt, die in einer Flüssigbrennstoffspitze
endet, um Flüssigbrennstoff in einem Sprühmuster zu einer Flammenzone stromabwärts
der Düse zu injizieren, eine Vorrichtung, die mindestens einen Teil der Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse
umgibt und teilweise einen sich allgemein axial erstreckenden Luftströmungs-Durchgang
bildet, der in einer Richtung stromabwärts zur Achse hin konvergiert, wobei der
Strömungsdurchgang eine Vorrichtung bildet, die in einer axialen Ebene nicht weiter
stromaufwärts als die Flüssigbrennstoffspitze endet, der Luftströmungsdurchgang
teilweise zwischen der den Strömungskanal bildenden Vorrichtung und den Außenwänden
der Flüssigbrennstoff Düse gebildet ist, die Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse eine
Brennstoffgasdüse einschließt, die aus einem rohrförmigen Teil zwischen der den
Strömungsdurchgang bildenden Vorrichtung und der Flüssigbrennstoff-Düse zusammengesetzt
ist, einen ringförmigen Durchgang um die Flüssigbrennstoff-Düse und mehrere Öffnungen
in dem rohrförmigen Teil im Abstand stromaufwärts von der Flüssigbrennstoffspitze
und der Öffnung durch das rohrförmige Teil bildet, das dafür vorgesehen ist, Brennstoffgas
in den konvergierenden Strömungsdurchgang fließen zu lassen, einen ersten Luftverwirbeler
stromaufwärts der Brennstoffspitze zum Verwirbeln von Luft, die in den Luftströmungsdurchgang
eingeführt ist und zum Liefern der verwirbelten Luft um das Flüssigbrennstoff-Sprühmuster
und einen zweiten Luftverwirbeler um die den Strömungskanal bildende Vorrichtung
herum, die axial stromabwärts vom ersten Luftverwirbeler angeordnet ist, um Luft
zu verwirbeln, die extern um die den Strömungsdurchgang bildende Vorrichtung herum
aufzunehmen und verwirbelte Luft um das Flüssigbrennstoff-Sprühmuster herum strömen
zu lassen, wodurch der Aufprall von Flüssigbrennstoff auf die Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse
im Wesentlichen vermieden wird.
Es ist demgemäß eine primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Zweibrennstoffdüse für einen Gasturbinenbrenner bereitzustellen, der die Kohlenstoff-Abscheidung
auf den Luft-, gasförmigen Brennstoff- und Flüssigbrennstoff-Düsenoberflächen durch
Beseitigen des Aufpralls von Flüssigbrennstoff auf den Brenner-Metalloberflächen
über den gesamten Gasturbinen-Betriebsbereich verhindert. Eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung beschrieben, in der zeigen:
1 eine Teilquerschnittsansicht einer Zweibrennstoffdüse,
die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist,
2 eine vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hülse und eines Paares von Verwirbelern, die Teil der Zweibrennstoffdüse von
1 bilden, und
3 eine perspektivische Ansicht der Hülse
und der Düsen, die in 2 gezeigt sind. In
2 ist eine Zweibrennstoffdüse gemäß der vorliegenden
Erfindung allgemein mit 10 bezeichnet und sie schließt eine Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse,
allgemein N bezeichnet, ein, umfassend eine Flüssigbrennstoff-Düse 12 und
eine Gasbrennstoff-Düse 14, die Teil einer integrierten Struktur mit einer
einen Strömungsdurchgang bildenden Vorrichtung, wie Hülse 16, bilden. Hülse
16 trägt erste oder innere Verwirbeler 18 und zweite oder äußere
Verwirbeler 20 innerhalb eines Brennergehäuses 22. Die Flüssigbrennstoff-Düse
12 und die Gasbrennstoff-Düse 16 sind an sich
konventionell. Die Flüssigbrennstoff (z. B. Öl)-Düse schließt konzentrische Zwischen-
und Innnenrohre 24 und 26 ein, die einen ringförmigen Durchgang
28 dazwischen bilden, um zerstäubte Luft durch Öffnungen in der Spitze
30 der Flüssigbrennstoff-Düse 12 strömen zu lassen. Das innere
Rohr 26 bildet einen zentralen axialen Durchgang zum Liefern von Flüssigbrennstoff
zur Flüssigbrennstoff-Düsenspitze 30. Das Zwischenrohr 20 wird
von einem äußeren rohrförmigen Teil oder Rohr 34 umgeben, das einen ringförmigen
Durchgang 36 zum Leiten von Gasbrennstoff durch Öffnungen 38 in
einen Kanal oder Luftströmungs-Durchgang D bildet, der unten beschrieben wird. Während
der Hauptteil des Betriebes des Brenners in einem Gasbrennstoffmodus stattfindet,
wurde festgestellt, dass Flüssigkeits- oder Öltröpfchen vom konischen Sprühmuster
der aus der Flüssigbrennstoff-Düsenspitze 30 austretenden Flüssigkeit oder
des Öls auf verschiedene Metalloberflächen der Brennstoffdüsen-Ausgänge und dazugehörige
Strukturen auftreffen und eine nachteilige Kohlenstoff-Abscheidung bilden, die in
der Lage ist, die Brennstoffströmung abzublocken, ein Zurückfließen des Brennstoffes
und ein sich daraus ergebendes potentielles thermisches Versagen, wie oben erläutert,
zu verursachen. Folglich gab es einen Bedarf, die Abscheidung von Kohlenstoff auf
der Zweibrennstoffdüse zu beseitigen, um thermisches Versagen zu verhindern und
auch um sicherzustellen, dass sich die Flamme nicht innerhalb irgendwelcher Luft/Gas-Durchgänge
stabilisiert, um weiter ein Brennstoff/Luft-Vermischen zu fördern und den effizienten
Betrieb der Zweibrennstoffdüse über eine lange Zeitdauer sicherzustellen.
Um das Vorstehende zu bewerkstelligen, stellt die vorliegende Erfindung
eine Hülse bereit, die allgemein coaxial mit und folglich allgemein konzentrisch
um die Gas/Flüssigkeits-Brennstoffdüse N angeordnet ist. Insbesondere hat die den
Strömungsdurchgang bildende Vorrichtung, wie Hülse 16, vorzugsweise einen
ersten stromaufwärts gelegenen Ringabschnitt 40, der von der Außenwand
34 der Düse N beabstandet ist, und einen konvergierenden Abschnitt
42, der gleichermaßen von den konvergierenden Wänden 44 der Düse
N beabstandet ist. Wie deutlich werden wird, bildet die Hülse 16 einen
ringförmigen Luftströmungs-Durchgang oder Kanal D zwischen diesem und den äußeren
Wandungen der Gas- und Flüssigkeits-Düse zum Strömenlassen von Luft, z. B. von einem
Brenner, der nicht gezeigt ist, konvergent zu der Achse der Düse N in einer stromabwärts
gelegenen Richtung. Mehr im Besonderen konvergiert die Hülse 16 um die
konvergierenden Außenwandungen 44 der Düse N, um eine verringerte Querschnittsfläche
in einer Stromabwärtsrichtung zu liefern. Diese verringerte Querschnitts-Konfiguration
beschleunigt die Luftströmung durch den Durchgang. Während 1
eine Divergenz der Hülse 16 und der Wandungen 44 der Düse N mit
Bezug aufeinander in einer stromabwärts gelegenen Richtung zeigt, beschleunigt die
Nettoverringerung der Querschnittsfläche in dem Kanal die Luftströmung in Richtung
stromabwärts durch den Kanal D. Vorzugsweise hat die Querschnittsfläche des Kanales
ein Konvergenzverhältnis von mindestens 5, d. h., die stromabwärts gelegene Fläche
sollte um 5% oder mehr kleiner sein als die stromaufwärts gelegene Fläche. Es sollte
klar sein, dass der Kanal D anders als eine Hülse ausgebildet sein kann, z. B. als
ein integraler Teil des Brennergehäuses.
Wie in den Figuren dargestellt, trägt das stromaufwärts gelegene Ende
der Hülse 16, d. h., der ringförmige Abschnitt 40, einen inneren
Verwirbeler 18, der aus mehreren Schaufeln 44 gebildet ist, die
der durch die Schaufeln und durch den Kanal zwischen der Hülse 16 und den
Wandungen 44 strömenden Luft eine Rotation verleiht. Am stromabwärts gelegenen
Ende der Hülse 16 ist ein äußerer oder zweiter Verwirbeler 20
vorgesehen, der ebenfalls mehrere Schaufeln 46 aufweist, um Luft, die außen
um die Hülse 16 strömt, in Richtung stromabwärts zu verwirbeln. Die Schaufeln
44 und 46 des inneren und äußeren Verwirbelers 18 und
20 setzen die Luft in der gleichen Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen
in Rotation.
Aus einer Betrachtung der 1 wird deutlich,
dass der innere Verwirbeler 18 vorn, d. h., stromaufwärts der Flüssigbrennstoff-Düsenspitze
30 und der Gasbrennstoff-Öffnungen 38, angeordnet ist. Die Hülse
16 endet an ihrem stromabwärts gelegenen Ende in einer Ebene, die vorzugsweise
stromabwärts der Spitze 30 der Flüssigbrennstoff-Düse liegt, aber in axialer
Koinzidenz mit der Flüssigbrennstoff-Düsenspitze 30 enden kann.
Es wird klar sein, dass die Verwirbeler 18 und
20 eine starke Rezirkulationszone für die Flammen-Stabilisierung stromabwärts
der Verwirbeler und stromabwärts der Flüssigbrennstoff-Düsenspitze 30 erzeugen.
Hülse 16 bildet eine Grenze zwischen den Verwirbeler-Strömungen, die sich
vom Mantel des inneren Verwirbelers zur Nabe des äußeren Verwirbelers erstrecken.
Der so gebildete Kanal trennt und konditioniert die Strömung, d. h., durch Konvergieren
und Beschleunigen der Luftströmung in Richtung stromabwärts, um die Trennung des
Luftstromes von den Wandungen des Kanals zu verhindern. Die konvergierende und sich
beschleunigende Luftströmung durch den Kanal ist somit stromabwärts und radial nach
innen zur Achse des konischen Ölsprüh-Verteilungsmusters gerichtet, das aus der
Flüssigbrennstoffspitze 30 austritt, wenn man einen Flüssigbrennstoff-Betriebsmodus
benutzt. Diese Beschleunigung und Konvergenz im Kanal hilft, Rezirkulationszonen
zu verhindern, die Flüssigbrennstoff in den Kanal mitreißen und Kohlenstoff Abscheidungen
auf den Metalloberflächen bilden würden. Der aerodynamische Hals
am Ausgang des Kanales liefert eine starke Sperre gegen Rückschlagen in den Kanal.
Die Konvergenz der Hülse und die Beschleunigung der Luftströmung verhindert die
Flammenzündung im konvergierenden Kanal. Die Flamme kann nicht im Kanal gehalten
werden. Anders ausgedrückt, die Flammenstabilisierung wird nach stromabwärts der
Ausgangsebene der Hülse 16 gedrückt. Es wird auch klar sein, dass der Druckabfall
über den äußeren Verwirbeler 20 den Kontakt von Flüssigbrennstoff Tröpfchen
mit den Oberflächen des äußeren Verwirbelers 20 verhindert. Allgemein erzeugt
die Luftströmung, die durch die Verwirbeler verursacht wird, seien sie gemeinsam
oder gegenläufig rotierend, eine Rezirkulationszone entlang der Achse der Düse
12 zur ausgezeichneten Zündung und Flammenstabilität stromabwärts der Düse.
Ohne einen äußeren Verwirbeler müsste das Metall in dieser Region, das außer für
den Verwirbeler erreichbar ist, notwendigerweise gekühlt werden müssen, was die
Wahrscheinlichkeit der Kohlenstoff Abscheidung auf den Metalloberflächen erhöht,
die die Flüssigbrennstoff-Düse umgeben.
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| Anspruch[de] |
- Zweibrennstoffdüse (10) für einen Gasturbinenbrenner zum im
wesentlichen Verhindern eines Aufpralls von flüssigem Brennstoff auf die Zweibrennstoffdüse,
wobei die Zweibrennstoffdüse enthält:
eine Gas/Flüssigkeit-Brennstoffdüse (N), die eine Achse bildet und eine Flüssigkeit-Brennstoffdüse
(12) aufweist, die in einer Flüssigkeit-Brennstoffspitze (30)
mündet zum Einspritzen von flüssigem Brennstoff in einem Sprühmuster in Richtung
auf eine Zone stromabwärts von der Düse,
eine Vorrichtung (16), die wenigstens einen Teil von der Gas/Flüssigkeit-Brennstoffdüse
umgibt und teilweise einen im allgemeinen axial verlaufenden Luftströmungskanal
(D) bildet, der in einer stromabwärtigen Richtung zur Achse konvergiert, wobei die
den Strömungskanal bildende Vorrichtung (16) in einer axialen Ebene endet,
die nicht weiter stromaufwärts ist als die Flüssigkeit-Brennstoffspitze (30),
wobei der Luftströmungskanal (D) teilweise zwischen der Vorrichtung (16)
und den äusseren Wänden der Flüssigkeit-Brennstoffdüse (12) gebildet ist,
wobei die Gas/Flüssigkeit-Brennstoffdüse eine Brennstoffgasdüse (14), die
von einem rohrförmigen Teil (34) gebildet ist, zwischen der den Strömungskanal
bildenden Vorrichtung und der Flüssigbrennstoffdüse aufweist und einen Ringkanal
(36) um die Flüssigbrennstoffdüse herum und mehrere Öffnungen (38)
in dem rohrförmigen Teil im Abstand stromaufwärts von der Flüssigbrennstoffspitze
aufweist und sich durch das rohrförmige Teil öffnet, das in der Lage ist, Brennstoffgas
in den konvergenten Strömungskanal zu leiten,
einen ersten Luftverwirbler (18) stromaufwärts von der Brennstoffspitze,
der in der Lage ist, in den Luftströmungskanal eingeleitete Luft zu verwirbeln und
die wirbelnde Luft um das Flüssigbrennstoff-Sprühmuster herum zu liefern, und
einen zweiten Luftverwirbler (20), der um die den Strömungskanal bildende
Vorrichtung herum und axial stromabwärts von dem ersten Luftverwirbler angeordnet
ist und in der Lage ist, Luft zu verwirbeln, die aussen um die den Strömungskanal
bildende Vorrichtung herum aufgenommen ist, und die in der Lage ist, verwirbelte
Luft um das Flüssigbrennstoff-Sprühmuster herum zu leiten.
- Düse nach Anspruch 1, wobei die den Strömungskanal bildende Vorrichtung
eine Hülse (16) aufweist, wobei der axiale Strömungskanal (D) in der Querschnittsfläche
in stromabwärtiger Richtung abnimmt, um die Luftströmung durch den Kanal zu beschleunigen.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die den Strömungskanal
bildende Vorrichtung in einer axialen Ebene stromabwärts von der Flüssigbrennstoffspitze
endet.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die den Strömungskanal
bildende Vorrichtung eine grössere stromaufwärtige Querschnittsfläche als eine stromabwärtige
Querschnittsfläche hat, um eine Strömungsablösung von Wänden der den Strömungskanal
bildenden Vorrichtung zu verhindern und die Strömung von in stromabwärtiger Richtung
hindurchtretender Luft zu beschleunigen.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die ersten und zweiten
Verwirbler Luftströmungen erzeugen, die in der gleichen Richtung wirbeln.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die ersten und zweiten
Verwirbler Luftströmungen erzeugen, die in entgegengesetzten Richtungen wirbeln.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der zweite Verwirbler einen
Druckabfall über sich hat, um einen Flüssigbrennstoffkontakt mit dem zweiten Verwirbler
zu verhindern.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die den Strömungskanal
bildende Vorrichtung in einer axialen Ebene stromabwärts von der Flüssigbrennstoffspitze
endet und die ersten und zweiten Verwirbler Luftströmungen erzeugen, die in der
gleichen Richtung wirbeln.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die den Strömungskanal
bildende Vorrichtung in einer axialen Ebene stromabwärts von der Flüssigbrennstoffspitze
endet und die ersten und zweiten Verwirbler Luftströmungen erzeugen, die in entgegengesetzten
Richtungen wirbeln.
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der erste Luftverwirbler
entlang der axialen Ebene im Abstand von dem zweiten Verwirbler angeordnet ist
- Düse nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der konvergente Luftströmungskanal
eine im allgemeinen konische Form hat zum Konvergieren und Beschleunigen der Luftströmung.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen
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