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Dokumentenidentifikation DE102004022727A1 01.12.2005
Titel Schichtungspalettierer zum Trocknen bzw. aufheizen von Gegenständen in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen
Anmelder Khanmoradi, Bijan Wolfgang, Dipl.-Ing., 80809 München, DE
Erfinder Khanmoradi, Bijan Wolfgang, Dipl.-Ing., 80995 München, DE;
Khadiavi, Fazlollah, Dipl.-Ing., 82110 Germering, DE
DE-Anmeldedatum 07.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004022727
Offenlegungstag 01.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.12.2005
IPC-Hauptklasse B65G 49/00
Zusammenfassung Um in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen die Verweilungszeit zu erhöhen und gleichzeitig die Baugröße der Anlage klein zu halten, wird vorgeschlagen, dass das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) mittels eines Schichtungspalettierers als schwenkbares Förderband (5) von einem Horizontalträger (3) auf einen weiteren, höher positionierten Horizontalträger (3) gefördert wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen, mit einem Stationären Vertikalträger, an dem ein Horizontalträger angeordnet ist, mit einem Schieber für die Verschiebung des Trocknungsgutes bzw. des Aufheizgutes, mit einem schwenkbaren Förderband mit einer Achse, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Aus der DE 2852815 C2 ist bereits eine derartige Vorrichtung zum Trocknen von Produkten bekannt.

Bei dem Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Zucker oder der gleichen, ins besondere zum Trocknen von pulverisiertem, befeuchtetem und agglomerisiertem Zucker, bei gesteuerter oder geregelter Verdampfung werden die zu trocknenden Produkte nacheinander durch mehrere Abschnitte eines Trocknungsofens hindurchgeführt, wobei in jedem der Abschnitte die Temperatur und die relative Feuchtigkeit auf individuelle vorgebbare Werte eingestellt werden.

Hier spielt eine Fördereinrichtung zur aufeinanderfolgenden Transport der zu trocknenden Produkte durch einzelne Abschnitte zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Ofens eine wichtige Rolle. Dabei werden Zuckerblöcke auf horizontalen Trägerelementen in einen Trocknungsofen eingebracht, der ein Tragwerk aus Metall aufweist, welches im wesentlichen aus zwei Säulen gebildet ist, zwischen denen sich im oberen Bereich eine Brücke erstreckt. In den Säulen sind Paternoster-Förderer angeordnet, die je einen nach oben und einen nach unten führenden Zweig haben, um die Trägerelemente aufwärts und abwärts zu transportieren, während die Brücke einen oberen Förderer aufweist, welche die Trägerelemente im oberen Bereich von dem aufwärts gerichteten Paternoster zu dem abwärts gerichteten Paternoster transportiert.

Nachteilig ist bei dem bekannten Verfahren jedoch, dass hier bei der Zunahme der Breite des Trägerelementes, der Folgeabstand zwischen Trägerelementen und folglich die Bauhöhe der Trocknungsvorrichtung und somit die Bauhöhe der Trocknungsanlage vergrößert werden muss.

Jede Bauhöhenvergrößerung ist ein zusätzlicher Aufwand und somit ein Kostenfaktor, das klein zu halten ist.

Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Trocknungs- bzw. Aufheizvorrichtung mit einer geringen Bauhöhe für die Trocknung und Aufheizung von Gegenständen zu schaffen.

Die Aufgabe wird ausgehend von einem Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst.

Die nachfolgenden Unteransprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Trocknungs- bzw. Aufheizgut mittels eines schwenkbaren Förderbandes von einem Horizontalträger auf einen weiteren, höher positionierten Horizontalträger gefördert wird.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Kombination von schwenkbaren Förderbändern und aufeinander positionierten Horizontalträgern eine längere Verweilzeit in einem kleinen Trocknungsraum bzw. Ofen ermöglicht.

Weiterhin kann anstatt Palettierung mittels eines schwenkbaren Förderbandes von einem Oszillier-Hubförderer Gebrauch gemacht werden.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Kombination von Oszillier-Hubförderer und aufeinander positionierten Horizontalträgern eine längere Verweilzeit in einem kleinen Trocknungsraum bzw. Ofen ermöglicht.

Weiterhin kann anstatt Palettierung mittels eines schwenkbaren Förderbandes von einem Spiralförderer Gebrauch gemacht werden.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Kombination von Spiralförderer und aufeinander positionierten Horizontalträgern eine längere Verweilzeit in einem kleinen Trocknungsraum bzw. Ofen ermöglicht.

Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen gehen aus den Unteransprüchen hervor oder werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:

1 eine schematische Seitenansicht eines Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen als Kombination von schwenkbaren Förderbändern und aufeinander positionierten Horizontalträgern,

2 eine schematische Seitenansicht eines Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen als Kombination von einem Oszillier-Hubförderer und aufeinander positionierten Horizontalträgern.

3 eine schematische Seitenansicht eines Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen als Kombination von einem Spiralförderer und aufeinander positionierten Horizontalträgern.

Gemäß 1 enthält ein Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen mindestens einen Stationären Vertikalträger 1, an dem mindestens ein Horizontalträger 3 angeordnet ist, und mindestens einen Schieber 2 für die Verschiebung des Trocknungsgutes bzw. Aufheizgutes 4 und einen Förderband 5, das um einer Achse 6 schwenkbar ist.

Auf die Darstellung der Trocknungsanlage bzw. des Ofens wurde hier verzichtet.

Ein- und Ausfuhr des Trocknungsgutes 4 in den Schichtungspalettierer ist mittels Pfeile dargestellt. In der Regel werden eine Vielzahl von schwenkbaren Förderbändern 5, die gleichgerichtet betätigt werden, benutzt, um Trocknungsgüter bzw. Aufheizgüter 4 kreuzweise von jeweils einem Horizontalträger 3 zu einem anderen gegenüberliegenden und in der Höhe versetzten Horizontalträger 3 zu transportieren. Somit kann ein Trocknungsgut bzw. Aufheizgut 4 beim untersten Horizontalträger 3 in den Schichtungspalettierer eingeführt und beim höchsten Horizontalträger 3 aus dem Schichtungspalettierer ausgeführt werden. Die Ein- und Ausfuhrrichtung kann auch umgekehrt sein. D.h. das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut 4 kann von oben ein- und von unten ausgeführt werden.

Das in der 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom vorhergehend erläuterten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Schichtung mittels eines Oszillier-Hubförderers 11 anstatt des schwenkbaren Förderbandes 5 stattfindet.

Das in der 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom vorhergehend erläuterten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Schichtung mittels eines mit der Welle 16 rotierenden Spiralförderer 15 anstatt des Oszillier-Hubförderers 11 stattfindet.

1Stationärer Vertikalträger 2Schieber 3Horizontalträger 4Trocknungsgut bzw. Aufheizgut 5Schwenkbares Förderband 6Achse 11Oszillier-Hubförderer 15Spiralförderer 16Welle

Anspruch[de]
  1. Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen, mit mindestens einem stationären Vertikalträger (1), an dem mindestens ein Horizontalträger (3) angeordnet ist, und mit mindestens einem Schieber (2) für die Verschiebung eines Trocknungsgutes bzw. Aufheizgutes (4) und mindestens einem schwenkbaren Förderband (5), das um eine Achse (6) schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (2) das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) auf das schwenkbare Förderband (5) schiebt wobei das schwenkbare Förderband (5) das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) auf einen weiteren, höher positionierten Horizontalträger (3) fördert.
  2. Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Oszillier-Hubförderer (11) das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) nach oben fördert.
  3. Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Spiralförderer (15) mit mindestens einer rotierenden Welle (16) das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) nach oben fördert.
  4. Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsgut bzw. Aufheizgut (4) von oben nach unten förderbar ist.
  5. Verfahren zu Betrieb eines Schichtungspalettierer in einer Trocknungsanlage bzw. in einem Ofen nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verweilungszeit des Trocknungsgutes bzw. Aufheizgutes (4) durch die Anwendung des schwenkbaren Förderbandes (5) und/oder des Oszillier-Hubförderers (11) und/oder des Spiralförderers (15) verlängert wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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