Die Erfindung betrifft einen Spieltisch gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
Die Erfindung richtet sich insbesondere auf ein billardartiges Spiel,
mit einem Tischgestell, einer Außenverkleidung und mit einer von einer Bande begrenzten
ebenen Spielfläche, auf der wenigstens eine Kugel, durch Stoßen mittels eines Queues
bewegbar ist.
Ziel dieser Erfindung ist es, das Billardspiel für den Spieler und
auch dem Zuschauer noch interessanter und abwechslungsreicher zu machen. Für den
Zuschauer beispielsweise durch Auswahl von transparenten Materialien, um zu zeigen,
was mit der Billardkugel passiert, wenn sie im Loch verschwunden ist. Aber auch
für den Spieler, der sich nur schwer auf das Verhalten der Kugel beim Aufprall auf
die Spielfeldbegrenzung einstellen kann, wenn diese keine herkömmliche rechteckige
Form aufweist.
Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Billardtischs liegt nicht nur
in der Bauweise, sondern auch im Dämpfungssystem, welches die Kugel beim Aufprall
auf die Spielfeldbegrenzung zurück zur Spielflächenmitte bewegen soll. Handelsübliche
Billardtische sind rechteckig und haben an der Spielfeldbegrenzung ein Dämpfungsprofil,
das rundum laufend die gleiche Elastizität aufweist. Dies hat zur Folge, daß die
Bahn der aufprallenden Kugel vorausberechnet werden kann.
Bei der vorliegenden Erfindung kann die Spielflächenbegrenzung aus
Dämpfungselementen oder Spannelementen mit abschnittsweise unterschiedlicher Elastizität
bestehen. Als Spannelemente kommen ein- oder mehrfach angeordnete Drahtseile in
Betracht, die zwischen den über den Löchern ausgebildeten Einlauftrichtern aufgespannt
sind. Dadurch, daß die Spannung der Drahtseile beispielsweise an den Spannpunkten
höher ist als zur Mitte hin, ergibt sich ein stets anderer Ausfallwinkel der Billardkugel,
der vorher nicht im voraus berechnet werden kann.
Um das Spiel noch interessanter zu gestalten, kann man die Spannelemente
zwischen den einzelnen Sektionen unterschiedlich spannen.
Des weiteren muß man sich beim Kauf eines handelsüblichen Billardtisches
entschließen, aus welchem Material oder aus welcher Holzart die Umrandung, der Sockel,
die Standfüße etc. bestehen sollen, weil diese dann später bauartbedingt nur noch
mit großem Aufwand ausgetauscht werden können.
Das, was recht einfach ausgetauscht werden kann, ist die wenig strapazierfähige
Filzbespannung der Spielfläche. Dazu kommt noch, daß jeder Hersteller von Billardtischen
bestrebt ist, sein Kugelrückführungssystem zu verdecken.
Bei diesem Billardtisch kann man bedingt durch seine Modulbauart einzelne
Bauteile schnell und einfach nachträglich austauschen (was auch beim Transport Vorteile
hat). Dies ist bei anderen Tischen wenn überhaupt nur sehr schwer möglich.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Billardtisches besteht
darin, daß die Dämpfungselemente nur eingedrückt und nicht ein- oder aufgeklebt
sind, so daß sie bei Verschleiß oder Beschädigung schnell und preisgünstig ausgewechselt
werden können.
Herkömmliche Billardtische sind auf der Spielfläche meist nur mit
einem Filz oder Stoff belegt. Diese weisen jedoch bei häufigem spielen rasch Verschleißspuren
auf.
Bei diesem Tisch besteht die Spielfläche bevorzugt aus einer strapazierfähigen
dünnen Hartkunststoffmatte, welche nur einfach auf die Tischplatte aufgelegt wird.
Der Vorteil hierbei ist, daß so gut wie kein Verschleiß auftritt und die Kugeln
eine höhere Laufgeschwindigkeit erreichen können, was das Spiel dynamischer macht.
Handelsübliche Billardtische haben, um eine gute Standfähigkeit zu
erreichen und auch teilweise Bauart bedingt, ein hohes Gewicht. Dies führt oftmals
zu einem Transportproblem. Einen leichten Tisch mit hoher Standfestigkeit gibt es
so gut wie nicht.
Schwachpunkt ist bei der Standfähigkeit auch die Höhenjustierung,
die zum waagrechten Ausrichten des Tisches notwendig ist und bei handelsüblichen
Billardtischen meist in oder unter den Standfüßen ausgebildet ist.
Bei diesem Tisch wird die waagrechte Justierung in einem doppelten
Stahlrohrunterbau vorgenommen. Das hat den Vorteil, daß der Tisch nach der Montage
vor Ort eine komplette Einheit bildet, und so eine höhere Standfestigkeit hat.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch
1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 42.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
1 eine Draufsicht auf einen Billardtisch,
2 eine schematische Schnittansicht eines
Billardtischs,
3 eine alternative Bandenbegrenzung für
einen Billardtisch,
4 eine weitere Ausführungsform eines
Billardtischs und
5 eine schematische Seitenansicht eines
Billardtischs.
1 zeigt einen Pool-Billardtisch
1 in der Draufsicht, der einem Achteck entspricht, wobei die Kantenlängen
gleich sind. Der Tisch 1 hat eine achteckige Außenverkleidung
6 und eine achteckige Spielfläche 14, auf der (nicht gezeigte)
Billardkugeln durch Stoßen mittels eines (ebenfalls nicht dargestellten) Queues
bewegbar sind. Die Spielfläche 14 wird von einer ebenen Platte
2 aus z.B. Holz, Kunststoff, Stein oder Metall gebildet und ist beispielsweise
mit einem an sich bekannten Filzstoff überzogen. Sie wird seitlich von einer Bande
4 begrenzt, damit die Kugeln den Tisch 1 nicht verlassen können.
Die Platte 2 sitzt auf einem (hier nicht sichtbaren) Tischgestell
15, das mit einem Standfuß 10 oder mit mehreren (nicht näher gezeigten)
Tischbeinen versehen ist. In der Tischplatte 2 sind in den Ecken der Spielfläche
14 bzw. in den Ecken der Außenverkleidung 6 Löcher 8
eingebracht, deren Größe so bemessen ist, daß eine Billardkugel problemlos hindurch
gleiten kann. Letztere gelangt durch die Löcher 8 hindurch in ein in der
Zeichnung durch Strichlinien angedeutetes Kugelrückführungssystem 5,
7, 13, das in einem seitlichen Entnahmeschacht 19 endet.
2 zeigt den Billardtisch im Seitenquerschnitt.
Die Tischplatte 2 liegt auf dem Tischuntergestell 15 auf und ist
lösbar mit diesem verbunden. Das Untergestell 15 besteht aus zwei Stahlrohrrahmen
15a, 15b die im wesentlichen parallel übereinander liegen und
bereichsweise miteinander verbunden sind. Als Verbindung dienen Stahlhülsen
11, 11a, die in ihren Durchmessern bzw. Querschnitten unterschiedlich
groß sind, so daß man sie teleskopartig ineinander stecken kann.
Im unteren Stahlrohrrahmen 15a des Untergestells
15 sind im Bereich der Hülsen 11a vertikal durchgehende Lochbohrungen
20 eingebracht, die zumindest bereichsweise mit einem (nicht näher bezeichneten)
Gewinde versehen sind. Durch jedes dieser Gewinde ist eine ausreichend lange Schraube
21 eingedreht, die mit ihrer Spitze den oberen Stahlrohrrahmen
15b abstützt und diesen durch drehen der Schraube 21, je nach
Drehrichtung anhebt oder absenkt. Dies dient zum waagrechten Ausrichten der Tischplatte
2 relativ zur Bodenfläche. Die Stahlhülsen 11, 11a dienen
hierbei als Führungen.
In der übergreifenden Hülse 11 befindet sich im unteren Bereich
eine weitere (nicht sichtbare) Lochbohrung mit Gewinde, diesmal jedoch horizontal
und nur in einer Wandung der Hülse 11. In dieser Bohrung ist eine Schraube
22 eingedreht, die angezogen wird, sobald der Tisch über die Verbindungsstellen
11, 11a waagrecht ausgerichtet ist. Auf diese Weise bildet der
Tisch 1 eine komplette Einheit mit starren Verbindungen.
Der Abstand zwischen den zwei Stahlrohrrahmen 15a,
15b ist so gewählt, daß das Tischgestell 15 das vollständige Kugelrückführungssystem
5, 7, 13 funktionell aufnehmen kann, d.h. daß jede Kugel
nach dem Hineinfallen in eines der dafür vorgesehenen Löcher 8 selbständig
zum Entnahmeschacht 19 laufen kann.
Auf der Tischplatte 2 ist zum Schutz der Filzauflage und/oder
zum schnelleren Rollen der Kugeln eine Kunststoffmatte 23 aufgelegt. Diese
ist bevorzugt transparent, damit eine eventuell im oder auf der Spielfläche
14 aufgebrachte Werbefläche sichtbar bleibt, wobei aber auch die Kunststoffmatte
23 selbst als Werbefläche dienen kann.
Das Untergestell 15 liegt auf dem Standfuß 10, beispielsweise
einer zentrisch angeordneten Säule, auf und ist mit dieser lösbar verbunden. Die
Tischplatte 2 hat die gleiche Größe wie das Untergestell 15 und
schließt mit diesem zumindest bereichsweise bündig ab.
Man erkennt in 2, daß die Bande
4 von der Außenverkleidung 6 gebildet ist. Diese besteht aus vertikalen
Wandelementen 16, die jeweils mit einem horizontal verlaufenden Wandabschnitt
17 frei über die Spielfläche 14 ragen. Jeder Wandabschnitt
17 trägt stirnseitig ein Dämpfungselement 3, das die Aufgabe hat,
eine anstoßende Kugel wieder in Richtung Spielflächenmitte hin abzulenken.
Die im Querschnitt L-förmigen Wandelemente 16 sind entsprechend
der Außenkontur der Spielfläche 14 polygonartig angeordnet und als Flächenelemente
mit den die Spielfläche 14 überragenden Wandabschnitten 17 bevorzugt
einstückig. Man kann die Wandelemente 16 und die Wandabschnitte
17 aber auch als separate Bauteile fertigen und/oder im Querschnitt mit
abgerundeten Kanten bzw. Übergängen versehen. Wichtig ist, daß die Wandabschnitte
17 zumindest abschnittsweise, insbesondere endseitig parallel zur Spielfläche
14 verlaufen, und daß über jedem Loch 8 in oder zwischen den Wandabschnitten
17 ein Einlauftrichter 24 ausgebildet ist, der das Einlochen der
Kugeln in die Löcher 8 vereinfacht.
Die Wandelemente 16 der Außenverkleidung 6
sind lösbar an dem Tischgestell 15 sowie untereinander verbunden. Die Festlegung
erfolgt in einer derartigen Höhe in Bezug zur Tischplatte 2, daß eine an
die Bande 4 anstoßende Kugel nicht darüber springen kann, aber auch so,
daß man eine Kugel jederzeit problemlos mit dem Queue spielen kann, falls sie direkt
am Rand liegen bleiben sollte.
In der über der Spielfläche 14 liegenden Stirnkante der Außenverkleidung
6 ist eine umlaufende Nut 18 eingebracht, die das im Querschnitt
etwa dreieckig ausgebildete Dämpfungselement 3 aufnimmt. Die Dreiecksform
trägt dazu bei, daß eine daran anstoßende Kugel nicht über den Rand springen kann.
Es handelt sich um ein Vollprofil aus Kunststoff, Kautschuk oder Silikon.
Alternativ kann man das Dämpfungselement 3 auch als Dämpfungsprofil
3a so ausbilden, daß es die Stirnkante der Außenverkleidung 6
zusätzlich umschließt, was weitere Spieleffekte bewirken kann.
In einer besonderen Ausführungsform des Billardtisches 1
sind benachbarte Wandelemente 16 und Wandabschnitte 17 der Außenverkleidung
6 zumindest abschnittsweise aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise
Holz, Schiefer, Acryl, Glas, Edelstahl, Edelmetall oder Marmor gefertigt, was nicht
nur optisch ansprechend wirkt, sondern dem Tisch 1 auch ein edles Aussehen
verleiht. Insbesondere transparente Materialien sorgen jedoch dafür, daß man von
außen das Geschehen innerhalb des Tisches 1 verfolgen kann, was das Spielen
auch für Außenstehende interessanter gestaltet.
Auch die Tischplatte 2 muß nicht zwingend aus Holz bestehen.
Die als Spielfläche 14 aufgelegte Kunststoffmatte 23 schützt das
verwendete Material und gleicht eventuell vorhandene geringe Unebenheiten aus.
3 zeigt zwei in den Ecken der Außenverkleidung
6 separat ausgebildete Kugeleinlauftrichter 24 in der Draufsicht.
Diese sind beispielsweise aus Aluminium gefertigt und lösbar über den Kugellöchern
8 auf der Tischplatte 2 mittels Schrauben 29 befestigt.
Der Einlauftrichter 24 kann auch aus verschiedenen wie vor beschriebenen
Materialien bestehen.
Jeder Einlauftrichter 24 hat in seiner inneren großen Rundung
mindestens eine Nut 27, die das Dämpfungselement 3 oder das Dämpfungsprofil
3a aufnimmt. Unter dem Dämpfungselement 3, 3a läuft zumindest
in Teilbereichen ein Drahtseil 25, das zwischen den Einlauftrichtern
24 als Dämpfungselement aufgespannt ist. Alternativ kann man anstellen
eines Drahtseils 25 auch ein Drahtband, ein Metallband oder ein Textilband
verwenden, das zugleich auch als Spielflächenbegrenzung eingesetzt werden kann.
In der Ausführungsform von 3 sind zur
Aufnahme der Spannelemente 25 seitlich im Einlauftrichter 24 Lochbohrungen
26 vorgesehen. Diese führen bis zu den Nuten 27, so daß die Spannelemente
25 hindurchgeführt und mittels einer Spannschraube 28 zu einer
geschlossenen Schlaufe verbunden werden können. Durch drehen der Spannschraube
28 wird das Drahtseil 25 auf Spannung gebracht.
Die zwischen den Einlauftrichtern 24 verlaufenden Dämpfungs-
bzw. Spannelemente 25 können zumindest abschnittsweise unterschiedliche
Elastizitäten aufweisen. Sie können aber auch unterschiedlich fest sein, so daß
durch das Verstellen der Spannschraube 28 unterschiedliche Spannungen erzeugt
werden, so daß beispielsweise die Spannung an den Spannpunkten höher ist als zur
Mitte hin.
Es ist auch möglich, daß nur ein Drahtseil 25 durch alle
Einlauftrichter 24 hindurch läuft und zentral an einer Stelle mittels Rasterschrauben
gespannt wird. Des Weiteren kann die Spannung auch sektional unter der Tischplatte
2 erzeugt werden, oder auch im oder am Einlauftrichter 24 selbst.
Jede Sektion zwischen den Einlauftrichtern 24 kann auch noch zumindest
bereichsweise mit Flächenelementen 16, 17 aus unterschiedlichen
Materialien kombiniert werden.
4 zeigt eine weitere Ausführungsform
eines Billardtischs 1 in einer Draufsicht, wobei die Strichlinien eine
andere Variante des Kugelrückführungssystems darstellen. Dieses besteht nicht, wie
in der 1 dargestellt, aus Rohren 13, die über
Eckverbindungen 7 in ein gemeinsames Rückführungsrohr 5 münden.
Jedem Loch 8 ist vielmehr ein eigenes geschlossenes Rückführungsrohr
30 zugeordnet, das in dem Entnahmeschacht 19 endet. Die bevorzugt
transparent ausgebildeten Rückführungsrohre 30 liegen zwischen den Stahlrohrrahmen
15a, 15b des Tischgestells 15. Sie sind einstückig und
von Hand gebogen, damit Sie einzeln zu dem vor Kopf angebrachten Kugelentnahmeschacht
19 führen.
5 zeigt den Kugelentnahmeschacht
19. In dessen Bereich kann die Außenverkleidung 6 zur besseren
Kugelentnahme abschnittsweise einen Ausschnitt 31 aufweisen.
An einer Grundplatte 32, die aus verschiedenen Materialien
bestehen kann, welche evtl. an das Untergestell 15, 15a angebracht
ist, befindet sich die Horizontal evtl. stufenförmig befestigten U-förmige Entnahmehalbrohre
33. Diese sind mittels Bogen 34 untereinander verbunden. Dadurch
können die Kugeln die in der oberen Halbröhre 33a bedingt durch die dort
endenden Kugelrückführungsrohre 5 bis zur unteren Halbröhre durchlaufen.
So entsteht in den oberen Entnahmerohren 33 kein Kugelstau und man kann,
was evtl. für das Spiel wichtig ist, erkennen, in welcher Reihenfolge die Kugeln
„versenkt" worden sind.
Man erkennt, daß die L-förmige, rundum laufende Außenverkleidung
6 des Tisches 1 nicht nur zur optischen Verkleidung der Tischkanten
dient. Sie ist vielmehr so angebracht, daß sie etwa 10 cm zur Tischmitte hin zeig
und etwa 5 bis 6 cm über der Spielfläche 14 liegt. Dadurch wird eine anstoßende
Billardkugel, ohne über die Tischkante rollen zu können, zurückgestoßen. Gleichzeitig
ist es möglich, die Kugel auch dann noch zu spielen, wenn sie direkt an der Kante
anliegt. Die über die Spielfläche 14 liegende Stirnkante der Außenverkleidung
6 ist mit einer Nut 18 versehen, die eine Silikonvolldichtung
3 aufnehmen kann. Letztere hat keine Hohlkammer, sondern ist aus vollem
Material gefertigt, was einen schnelleren Rücklauf der aufprallenden Billardkugel
gewährleistet. Die Querschnittsform der Silikondichtung 3 ist so gewählt
daß eine aufprallende Billardkugel möglichst nicht über die Bande 4 springen
kann.
Die Spielfläche 14 ist im Bereich der Außenverkleidung
6 in jeder Ecke mit entsprechenden Löchern 8 versehen, so daß
eine Billardkugel hindurch laufen kann und so in die Kugelrückführung gelangt. Die
Spielfläche 13 des Tisches 1 kann aus einer wasserfest verleimten
Holzplatte 2 so wie aus einer Kunststoff oder Natursteinplatte bestehen.
Die Tischplatte 2 kann mit einer Filzbespannung, mit einem dünnen Teppich
oder mit einer Kunststoffmatte 23 als Schutz oder zur besseren Optik belegt
werden. Die Tischplatte 2 wird mit dem Untergestell 15 verschraubt.
Das Untergestell 15 besteht aus zwei Stahlrohrrahmen
15a, 15b aus Vierkantrohren, die entsprechend dem Umriß und der
Größe der Tischplatte 2 verschweißt sind, wobei zur besseren Auflage Querverstrebungen
angebracht sind. Beide Rahmen 15a, 15b sind eben verschweißt und
durch vertikale Hülsen 11, 11a verstellbar miteinander verbunden.
Die Hülsen 11a befinden sich an den äußeren Ecken oder Längsseiten der
Rahmen 15a, 15b. Die Hülsen 11 des oberen Stahlrohrrahmens
15b haben eine andere Größe, so daß sie in oder über die Hülsen
11a des unteren Stahlrohrrahmens 15a geschoben werden können.
Der Abstand der zwei Stahlrohrrahmen 15a, 15b ist
so gewählt, daß im Zwischenraum das Kugelrückführungssystem mittels Schellen in
einem funktionsfähigen Gefälle montiert werden kann. Das untere Stahlrohrgestell
15a dient gleichzeitig zur Befestigung der Standfüße oder der Standsäule
10.
Das Kugelrückführungssystem 5, 7, 13,
30 besteht aus Kunststoff oder Metallrohren, welche unter der Tischplatte
2 mittig oder außermittig montiert sind. Es besteht wahlweise aus einem
oder zwei Hauptrohren, die im Zwischenraum der Stahlrohrrahmen 15a,
15b angebracht sind.
Jedes Hauptrohr 5 ist mit Abzweigen 7 versehen,
welche über Rohrstücke 13 zu den jeweiligen Lochbohrungen 8 in
der Tischplatte führen. Die Enden der Rohrstücke 13 haben einen Bogen (Einlaufstutzen)
und werden somit passend in die Lochbohrung 8 der Tischplatte
2 geschoben und schließen oben bündig ab.
Das andere Ende der/des Hauptrohre/s 5, 30 mündet
in die Kugelentnahmesammelstelle 19. Diese besteht aus zwei oder drei Halbröhren
33, die vertikal mit etwas Gefälle an einer Halterung 32 befestigt
sind. Diese befindet sich an einer Längsseite des Tisches 1. Die Halterung
33 der Halbröhren 33 ist eine Platte, die mit dem Stahlrohrgestell
15 verbunden ist.
Der Einlauftrichter 24 kann als separates Bauteil gefertigt
sein, das mittels Schrauben 29 an der Spielfläche 2 befestigt
ist. Er ist im Innenradius etwa in der Höhe des Billardkugelmittelpunktes mit einer
Nut 27 versehen um ein Dämpfungsprofil 3 aufzunehmen.
Diese Nut 27 dient auch als Führung des Drahtseiles
25, das zwischen den Einlauftrichtern 24 als Spielfeldbegrenzung
und als Rückfederung der anstoßenden Billardkugel gespannt ist. Jeder Einlauftrichter
24 ist hierzu von unten oder seitlich mit einer Bohrung 26 versehen,
so daß das Drahtseil 25 von der Nut 27 an die Unterseite geführt
werden kann, und dort ähnlich eines Bautenzuges gespannt wird.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen
beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden
Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen
und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten
Kombinationen erfindungswesentlich sein.