Die vorliegende Erfindung betrifft Weiterentwicklungen, die an Industriebrennern
mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff vorgenommen wurden.
Das technische Gebiet der Erfindung ist der Bereich der Herstellung
von Industriebrennern.
Die vorliegende Erfindung hat genauer Weiterentwicklungen an Brennern
mit gasförmigem Brennstoff mit sehr geringem Stickoxidausstoß zum Gegenstand, mit
primären Brenngaseinspritzvorrichtungen, die im Zentrum des Brenners angeordnet
sind, und sekundären Umfangseinspritzvorrichtungen, die dafür bestimmt sind, entweder
in einer Öffnung, die dafür in der Wand eines Behälters vorgesehen ist, wie die
Brennkammer oder der Feuerraum eines Ofens oder eines Kessels, oder im Mittelbereich
einer Turbinenabgaszirkulationsleitung eines kombinierten Stromwärmekraftwerks angeordnet
zu sein, um diese Abgase wieder zu erwärmen.
Um den Gehalt an Stickoxiden in den Rauchgasen zu verringern, ist
bekannt, den Gehalt an freiem Sauerstoff in den Gasen in der Flamme zu verringern,
um eine zu starke Kombination dieses Sauerstoffs mit dem Luftstickstoff zu vermeiden,
und die maximale Temperatur der Flamme zu begrenzen. Um den Sauerstoffgehalt in
der Flamme zu verringern und die Flammentemperatur zu verringern, besteht eine Lösung
darin, einen Teil der in dem Feuerraum vorhandenen Rauchgase zurückzuführen: es
ist bekannt, diese Rückführung mit Hilfe von Ausstoßsystemen durchzuführen, welche
den durch den Ausstoß des Brennstoffs geschaffenen Unterdruck einsetzen.
Außerdem ist es bekannt, dass zur Begrenzung der maximalen Flammentemperatur
die Verbrennung gestaffelt werden kann, d.h. anstatt den gesamten Brennstoff und
den gesamten Verbrennungsträger in einem einzigen Bereich freizusetzen, wird in
Schritten vorgegangen: entweder wird die Einspritzung des Verbrennungsträgers abgestuft,
ohne die Einspritzung des Brennstoffs zu verändern, oder andersherum wird die Einspritzung
des Brennstoffs abgestuft, ohne diejenige des Verbrennungsträgers abzustufen; die
gestaffelte Verbrennungsträgereinspritzung bewirkt auch ein Absenken des freien
Sauerstoffgehalts, im Gegensatz zu der abgestuften Einspritzung des einzigen Brennstoffs.
Die vorliegende Erfindung hat genauer einen Brenner zum Gegenstand,
in welchem die beiden oben dargelegten Verfahren der Rückführung der Rauchgase einerseits
und der Abstufung der Brennstoffversorgung andererseits kombiniert werden.
Das US-Patent 5,073,105 beschreibt einen Brenner, welcher an einer
Wand eines Ofens angebracht ist, und welcher einen Block aufweist, der von Öffnungen
durchbohrt ist, welche primäre und sekundäre Brennstoffeinspritzdüsen aufnehmen,
und der einen primären Verbrennungsbereich begrenzt; die Luft dringt in diesen Bereich
durch eine perforierte Platte ein und mischt sich mit horizontalen und/oder radialen
Brennstoffstrählen, die mit den Rauchgasen vermischt sind, welche durch den Unterdruck
angesaugt werden, der durch diese Strähle durch die in dem Block vorgesehenen, entsprechenden
Öffnungen entsteht; vertikale Brennstoffsträhle, vermischt mit den Rauchgasen, die
durch weitere Öffnungen angesaugt werden, gelangen am unterstromigen Ende des Blockes
in einen anderen Brennbereich.
Das US-Patent 5,284,438 beschreibt einen Brenner von ähnlicher, aber
komplexerer Struktur, bei welchem der Block des Brenners einen Mischrohrkopf und
ein Mischrohr, die durch eine Einschnürung voneinander getrennt sind, begrenzt und
Leitungen zum Ansaugen der Rauchgase durch Brennstoffdüsen aufweist, welche durch
ihre Abmessungen, ihre verjüngte Form am Eingang, ihre geneigte Position und ihren
in dem Mischrohr angeordneten Ausgang dafür geeignet sind, eine definierte Dosierung
des Brennstoff-Rauchgas-Gemisches und seine Einspritzung in einen Bereich zur Mischung
mit Luft, der in dem Mischrohr angeordnet ist, sicherzustellen; dieser Brenner umfasst
eine zentrale Einspritzleitung für den Brennstoff, die mit einer Spritzdüse ausgestattet
ist, und einen Flammenstabilisator; diese Struktur bewirkt die Ausbildung von wirbelnden
und strudelnden Strählen (eines Brennstoff-Rauchgas-Gemisches), und bewirkt ihre
Vermischung mit Luft in den von dem Block begrenzten Mischbereichen.
Diese Brenner, deren Ansaugleitungen für die Rauchgase in allgemein
aus feuerfestem Beton hergestellten, dicken Blöcken gebildet sind, sind zerbrechlich,
sperrig, kostspielig und schwierig zu warten.
Die Druckschrift EP 675 321
beschreibt einen Brenner mit gasförmigem Brennstoff, der mehrere primäre Brennstoffeinspritzrohre
aufweist, welche in dem Mittelbereich einer Luftversorgungsleitung angeordnet sind,
die von dem röhrenförmigen Brennerkörper begrenzt ist; die Enden der Rohre sind
nach außen gebogen und unter den Schlitzen eines Flammenstabilisators angeordnet,
und zudem sind die Enden der Rohre von Löchern durchbohrt, durch welche das Brennstoffgas
durch die Schlitze des Stabilisators in den Feuerraum eingespritzt wird; der Brenner
umfasst außerdem (sekundäre} Einspritzrohre für den gasförmigen Brennstoff, welche
um die primären Einspritzrohre herum verteilt sind, und welche mit einer eigenen
Einspritzdüse enden, die jeweils in eine Rückführleitung für die in dem Feuerraum
erzeugten Rauchgase münden; diese sekundären Einspritzrohre sowie
die zugeordneten Rückführleitungen sind im Inneren des Luftkanals angeordnet, um
ihre Abkühlung durch die Luft, die dort zirkuliert, sicherzustellen.
Jede Rückführleitung mündet parallel zu dem Luftkanal in den Feuerraum
und steht an ihrem anderen Ende mit dem Feuerraum durch eine in der Wand des Luftkanals,
am äußeren Umfang des Brenners gebohrte Öffnung in Verbindung; diese Öffnungen ermöglichen
durch die Ansaug- und Antriebswirkung, eine Rückführung der Rauchgase durchzuführen,
die sich mit dem Brennstoffgas vermischen und die Bildung von Stickoxiden verringern;
um diese Verringerung durch eine Vergrößerung der Abstufung der Verbrennung zu ergänzen,
weist der Brenner (tertiäre) Brennstoffeinspritzrohre auf, welche die Wand der Einfassung
des Feuerraums durchqueren; jedes Rohr ist einem Luftversorgungskanal zugeordnet,
der das Rohr umgibt.
Das EP-Patent 675 321 beschreibt außerdem einen Brenner, der mit tertiären
Brennstoffeinspritzvorrichtungen versehen ist, deren Leistungen verringert sind.
Der in dieser Druckschrift beschriebene Brenner weist bestimmte Nachteile
auf: die aus den Rohren und den diesen tertiären Einspritzvorrichtungen zugeordneten
Luftkanälen abgegebenen Gasströme neigen dazu, einen Vorhang zu bilden, der die
sekundären Einspritzvorrichtungen für das Brennstoffgas umgibt, was dazu führen
kann, dass die Wirksamkeit des Rauchgasrückführsystems durch die sekundären Brennstoffgaseinspritzvorrichtungen
beeinträchtigt und begrenzt wird; ein anderer Nachteil ergibt sich aus der Schwierigkeit
die Wirkung zu regeln und zu beherrschen, die von den Luftstrählen erzeugt wird,
welche die Gassträhle der tertiären Einspritzvorrichtungen umgeben, und insbesondere
diese koaxialen Strähle und ihre für eine gute Verbrennung notwendige Mischung mit
den anderen Strählen zu handhaben, die von diesem Brenner erzeugt werden, welcher
mit drei unterschiedlichen Einspritzsystemen für das Brennstoffgas und zwei unterschiedlichen
Systemen zum Transport und zur Einspritzung von Luft in diesen Brenner (und den
Feuerraum) ausgestattet ist; außerdem liegt ein Nachteil, der mit den Rohren verbunden
ist, welche sich durch die die Einfassung des Feuerraums begrenzenden Wände erstrecken,
in der großen Sperrigkeit dieses Systems und in der Schwierigkeit, ein solches System,
das teilweise in der Einfassungsmauer des Feuerraums eingebettet ist, zu reparieren,
zu warten und/oder zu verändern.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen verbesserten
Brenner vorzuschlagen und zumindest zum Teil den Nachteilen der bekannten Brenner
abzuhelfen, wobei ihre Leistungen bei der Verringerung der Bildung von Stickoxiden
noch verbessert werden.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere darin, die
Selbstrückführung der Rauchgase zu verbessern.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht ebenfalls darin, einen
kompakten, einfachen, kostengünstigen Brenner vorzuschlagen, der in einer Transportleitung
für Turbinenabgase eingesetzt werden kann.
Gemäß einem ersten Gedanken besteht die Erfindung darin, einen Brenner
mit gasförmigem Brennstoff vorzuschlagen, der eine zentrale Brennstofftransportleitung,
eine zentrale Lufttransportleitung, welche die zentrale Brennstoffleitung umgibt,
und mehrere Umfangstransportleitungen für den gasförmigen Brennstoff aufweist, die
sich zumindest zum Teil außerhalb der zentralen Lufttransportleitung, vorzugsweise
parallel zu dieser, erstrecken und jeweils mit einer Ausstoßdüse für den Brennstoff
enden; der Brenner umfasst außerdem ein geradliniges Teilstück einer zylindrischen
Leitung (oder eines Rohrs) zur Rückführung der Rauchgase, welche in der Verlängerung
jeder Düse und mit Abstand (nach vorne) von dieser angeordnet ist; die Lufttransportleitung
und die Ansaugleitungen für die Rauchgase sind aus Metall, liegen praktisch parallel
zueinander und münden vorzugsweise praktisch in einer gleichen Ebene, die senkrecht
zu der Längsachse des Brenners liegt; die Rauchgasansaugleitungen sind auf dem Metallkörper
des Brenners befestigt, vorzugsweise auf der Lufttransportleitung, durch eine Metallverbindung,
welche durch Leitung dazu beiträgt, die Kühlung der Ansaugleitungen durch den Brennerkörper
(insbesondere durch die Luftleitung) sicherzustellen, der selbst durch die Luft
gekühlt wird, die er transportiert.
Aufgrund dessen, dass die Rauchgaszirkulationsleitungen im Gegensatz
zu dem in dem EP-Patent 675 321 beschriebenen Brenner nicht in das Innere der Luftleitung
vorragen, beeinträchtigen sie nicht die Funktion des Brenners, insbesondere wenn
dieser – der hierzu mit einem zentralen Einspritzrohr für flüssigen Brennstoff
versehen ist – nur mit flüssigem Brennstoff gespeist wird.
Versuche haben gezeigt, dass ein solcher Brenner einen geringen Stickoxidausstoß
erzeugt.
Die Position der Rauchgaszirkulationsleitungen, die außerhalb der
Luftleitung angeordnet sind, führt zu einer Trennung der Strähle des Brennstoff-Rauchgas-Gemisches
bezüglich dem von der zentralen (Haupt-)Leitung transportierten Luftstrom; die Vermischung
dieser Strähle mit der Flamme, die aus der Verbrennung des von der zentralen Leitung
gelieferten Brennstoffs entsteht, geschieht schrittweise und weiter
(im Vergleich zu der in dem EP-Patent 675 321 beschriebenen Struktur) stromabwärts
von der Nase des Brenners, was die Abstufungswirkung der Einspritzung des Brennstoffs
verstärkt.
Die Ansaug- und Antriebswirkung der Rauchgase durch die Brennstoffgassträhle,
die von den Umfangsdüsen ausgegeben werden, wird dadurch verbessert, dass das Eintreten
der Rauchgase am oberstromigen Ende der Rückführleitungen über deren gesamten Umfang
geschieht; eine größere Menge Rauchgase wird somit angesaugt und mit jedem Brennstoffstrahl
vermischt.
Außerdem bewirkt der Strahl aus dem Brennstoff-Rauchgas-Gemisch, der
aus jeder Umfangsrückführleitung austritt, aufgrund seiner Geschwindigkeit einen
zusätzlichen Antrieb für die Rauchgase.
Der Abstand, welcher jede Umfangsbrennstoffdüse von der Eingangsöffnung
des zugeordneten Rückführrohres trennt, liegt vorzugsweise in der gleichen Größenordnung
wie der Radius oder der Durchmesser des Rückführrohrteilstücks, beispielsweise in
der Größenordnung von 2 bis 20 Zentimeter; so erleichtert der freie Raum zwischen
der Düse und dem Eingang (oberstromiges Ende) der Rückführleitung das Ansaugen der
Rauchgase und die Vermischung des Brennstoffgases mit den in dem Feuerraum vorhandenen
Rauchgasen, indem ein Durchgangsquerschnitt für die Rauchgase mit erheblichen größeren
Abmessungen begrenzt wird als derjenige, der von der Umfangsöffnung der in der EP-Druckschrift
675 321 beschriebenen Rückführrohre begrenzt ist; außerdem ermöglicht und/oder erleichtert
diese Anordnung während der Montage oder der Aufstellung des Brenners die Einstellung
dieses Abstandes, was ermöglicht, das Ansaugen, die Vermischung und den Antrieb
der Rauchgase durch die Brennstoffgassträhle zu optimieren.
Überraschender Weise hat sich herausgestellt, dass die Kühlung der
Rauchgasrückführleitungen durch Übertragung von der zentralen Lufttransportleitung
ausreichend ist, um die Zerstörung dieser Leitungen zu vermeiden, obwohl diese Rauchgasleitungen
in dem Feuerraum angeordnet sind (und/oder einer intensiven Erhitzung durch die
direkte Strahlung der Flamme ausgesetzt sind); vorzugsweise erstreckt sich hierzu
die Metallverbindung, die als Wärmedrainrohr dient, über eine große Fläche, insbesondere
praktisch über die gesamte Länge der Rückführleitungen; diese Verbindung wird vorzugsweise
durch Schweißen erhalten.
In der Tat wird bei dem erfindungsgemäßen Brenner die Kühlung der
Rauchgaszirkulationsrohre nicht durch Konvektion mit einem (relativ kühlen) Luftstrom
erreicht, wie dies der Fall in dem EP-Patent 675 321 und in der von der Anmelderin
am 7. August 1998 eingereichten Patentanmeldung FR 98/10350 ist; tatsächlich sind
in dieser Druckschrift Umfangsdüsen zur Lufteinspritzung verschachtelt mit Umfangsdüsen
zur Brennstoffeinspritzung angeordnet.
Gemäß weiteren bevorzugten Eigenschaften, die dazu beitragen, die
Kompaktheit, die Einfachheit und die Wirksamkeit des Brenners zu verbessern:
- – ist das Verhältnis zwischen der Länge der den Gasausstoßdüsen zugeordneten
Rückführleitungen und ihrem Durchmesser größer als 1 und kleiner oder gleich 10,
insbesondere näherungsweise 2 bis 4;
- – sind die Umfangsdüsen für den Gasausstoß praktisch versenkt oder wenig
vorspringend auf der Innenseite der Wände der Einfassung des Feuerraums angeordnet;
- – springt die Ausgangsöffnung der zentralen Luftleitung in das Innere
der Einfassung des Feuerraums vor und sind die vorderen Enden der in der Verlängerung
der Brennstoffgasausstoßdüsen angeordneten Rückführleitungen praktisch in der gleichen
Ebene wie die Ausgangsöffnung der zentralen Luftleitung angeordnet;
- – sind die den Brennstoffgasausstoßdüsen zugeordneten Rückführrohre auf
dem Rohrring der zentralen Luftleitung auf dessen Außenfläche verschweißt.
Die Umfangsdüsen und die zugehörigen Ansaugleitungen sind vorzugsweise
identisch ausgebildet, mit gleichem Abstand von der Längsachse des Brenners (d.h.
auf einem Kreis) und gemäß einer Umdrehungssymmetrie (d.h. mit gleichem Winkelabstand)
angeordnet.
Vorzugsweise liegen die Umfangsdüsen zur Einspritzung des , Brennstoffgases
sowie die zugehörigen Rauchgasrohre in einer Anzahl von drei bis zwölf, insbesondere
sechs bis acht vor, sind in einem Kranz angeordnet und regelmäßig (winkelig) um
die Längsachse (mit allgemeiner Symmetrie) des Brenners verteilt.
Obwohl die Längsachsen der Umfangsdüsen und der zugehörigen Rauchgasleitungen
sich konisch divergierend (höchstens 5 Grad) erstrecken können, wird bevorzugt,
dass diese Achsen praktisch parallel zu der Längsachse des Brenners liegen.
Gemäß einem weiteren Gedanken besteht die Erfindung aus einem Turbinengasvorwärmer,
der einen erfindungsgemäßen Brenner umfasst, welcher in dem Mittelbereich einer
Turbinengastransportleitung angebracht ist, die mit Teilverschlussklappen ausgestattet
ist.
Bei dieser besonderen Anwendung des erfindungsgemäßen
Brenners verhindert die äußere Position der Rauchgaszirkulationsrohre, die Verbrennung
des im Mittelbereich ausgegebenen Brennstoffs zu stören.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile werden besser anhand der
nachfolgenden Beschreibung verstanden werden, die sich auf die anliegenden Zeichnungen
bezieht, welche ohne jeglichen Beschränkungscharakter bevorzugte Ausführungsarten
der Erfindung illustrieren.
In den Zeichnungen tragen die identischen oder ähnlichen Elemente,
außer bei gegenteiliger Anzeige, von einer Abbildung zur nächsten die gleichen Bezugszahlen.
1 illustriert in einer Längsschnittansicht
einen erfindungsgemäßen Brenner mit flüssigem und gasförmigem Brennstoff.
2 ist eine Vorderansicht des vorderen
Endes des Brenners der 1 und ist eine Ansicht gemäß
II in der 1.
3 illustriert in einer Längsschnittansicht
einen erfindungsgemäßen Turbinenabgasvorwärmer.
Der Brenner 1 (1 und
2) umfasst einen ersten zylindrischen Ring
2 mit horizontaler Längsachse 3 und einen zweiten zylindrischen
Ring 4, der koaxial zu dem ersten liegt, und der eine Leitung
5 begrenzt; der Ring 2 begrenzt einen zentralen Luftdurchgangskanal
31, der die Lufteinlassleitung 5 fortsetzt.
Der Brenner erstreckt sich durch eine zylindrische Öffnung
6, die in der Wand 7 vorgesehen ist, welche den Feuerraum
8 von dem äußeren Bereich 9 der Einfassung trennt.
Der Brenner umfasst im Mittelbereich ein zentrales Transportrohr
10 für flüssigen Brennstoff (wie insbesondere schweres Heizöl, Gasöl, Benzin,
Öle, Restflüssigkeiten...) bis zum Kopf des Brenners, der mit einer zentralen Düse
11 und einem Flammenstabilisator 12 ausgestattet ist, welche am
vorderen Ende der Leitung 31 und des Ringes 2 angeordnet sind
und in das Innere des Feuerraumes 8 vorspringen; der Brenner umfasst außerdem
ein zentrales Einspritzrohr für gasförmigen Brennstoff 100.
Der Brenner umfasst ein Bündel von sechs Umfangsrohren 13
zum Transport des Brennstoffgases, welche jeweils an ihrem vorderen Ende mit einer
Düse 14 versehen sind, welche vorspringend (beispielsweise um 1 Zentimeter
vorstehend) auf der Innenseite 15 der Wand 7 angeordnet ist.
Ein Teil der Rohre 13 erstreckt sich parallel zu der Achse
3 im Inneren der Lufttransportleitung 5; die Rohre 13
werden von einem gemeinsamen Sammler 16 gespeist und laufen durch einen
ringförmigen Flansch 17, welcher die Ringe 2 und 4 verbindet;
wie in 2 illustriert, sind die sechs identischen Brennstoffgasausstoßdüsen
14 in einem Winkel von 60 Grad voneinander beabstandet angeordnet.
Die Längsachsen 20 der Düsen 14, welche parallel
zu der Achse 3 liegen, sind auf identischen oder benachbarten Radien angeordnet.
Sechs geradlinige Rohrteilstücke mit kreisförmigem Querschnitt, die
an ihren beiden Enden 23, 24 im rechten Winkel abgeschnitten sind, sind
in der Verlängerung der Gasausstoßdüsen 14 angeordnet und sind entlang
einer ihrer Mantellinien mit einem massiven Metallstab 101 verschweißt,
der mit jeder der Leitungen verbunden ist, der sich parallel zu der Leitung
22 erstreckt, und der selbst (über seine gesamte Länge) auf der Außenfläche
des vorderen Endbereichs des Ringes 2 entlang dessen Mantellinien verschweißt
ist.
Die Achse der Rohre 22 fällt mit der Achse der Düsen
14 zusammen und das hintere Ende 24 der identischen Teilstücke
22 ist mit einem Abstand 25 von der entsprechenden Düse
14 angeordnet, wobei dieser Abstand ungefähr 50 Millimeter beträgt und
dem Durchmesser der Rohre 22 entspricht.
Das vordere Ende 23 der Rohre 22 erstreckt sich
in der Ebene 112, welche die Ausgangsöffnung der Zentralleitung
31 aufweist.
Unter Bezugnahme auf 3 ist der Brenner
1 in einer Leitung 200 angeordnet, welche eine mit der Achse
3 des Brenners zusammen fallende Achse aufweist, und welche von den Wänden
201 begrenzt ist (in dem Fall, wo mehrere Brenner in der Leitung
200 angeordnet sind, liegen ihre Achsen 3 parallel zu derjenigen
der Leitung).
Die Leitung 200 transportiert (gemäß den Pfeilen
103) aus einer Turbine austretendes Gas, dessen Temperatur in der Größenordnung
von 500°C liegt oder, wenn die Turbine stillsteht, Lufttemperatur hat; in diesem
letzten Fall verschließen Klappen 104, die schwenkbar entlang der Achsen
105 in der Leitung 200 angeordnet sind, teilweise – in der
mit durchgezogener Linie dargestellten Position – den Durchgangsquerschnitt
der Leitung 200 unter Beibehaltung eines freien Durchgangs – entlang
der Pfeile 102 – durch die Leitung 2 des Brenners; die (offene)
Position der Klappen, die mit gestrichelten Linien illustriert ist, entspricht dem
Fall, wo die Turbinengase vorhanden sind.
Der Brenner ist in der Leitung 200 mit Hilfe nicht dargestellter
Träger befestigt.
In den beiden Betriebsfällen wird eine Außenluftmenge (entsprechend
5% der gesamten Luft) durch eine Leitung 106 eingeleitet, um den Mittelbereich
des Brenners zu kühlen, wo insbesondere der Stabilisator 105 für die Zentralflammen
(Hauptflammen) zur Verbrennung des Gases angeordnet ist, welches über die zentralen
Leitungen 100 eingespritzt wird, welche eine Ablenkrosette 104
durchqueren; die Leitungen 100 werden von einem Sammler 107 gespeist.
Außerdem werden die Umfangsleitungen 13 von einem zweiten
Sammler 16 mit Brennstoffgas gespeist; der von den Umfangsdüsen eingespritzte
Durchsatz an gasförmigem Brennstoff stellt allgemein 90 bis 95% des Gesamtdurchsatzes
an Brennstoff dar. Ein Vorteil des Brenners liegt darin, dass die aus den Rohren
22 austretenden Gemischsträhle dazu beitragen, die Flamme länger zu machen,
was die Leistung des Gasvorwärmers und der Wärmewiedergewinnungsanlage, welche dem
Brenner nachgeschaltet ist, verbessert.