HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen
der Bewegungsmenge während einer Bewegung (Training), wie z. B. dem Laufen, dem
schnellen Gehen und dergleichen.
2. Hintergrund der Erfindung
Viele Leute trainieren, um ihre Gesundheit zu fördern.
Im Allgemeinen stellt ein Individuum, das ein Training durchführt
(im Folgenden als Trainierender bezeichnet), sein eigenes Bewegungsvermögen fest
und führt anschließend ein Training mit einer Intensität durch, die von seinem Leistungsvermögen
abhängt.
Selbst wenn jedoch die Intensität der Bewegung gleich ist, variiert
jedes Mal die Belastung, mit der der Körper beansprucht wird, in Abhängigkeit vom
Zustand des Körpers.
Selbst wenn der Trainierende entsprechend seinem eigenen Bewegungsvermögen
trainiert, ist es aus diesem Grund wünschenswert, dass das Training mit ständiger
Überwachung des Belastungsgrades, mit dem der Trainierende belastet wird, ausgeführt
wird.
Die Erstveröffentlichung der japanischen Patentanmeldung Nr. Hei 8-10234
(Titel: Vorrichtung zum Messen der Bewegungsmenge) kann als ein Beispiel für Bewegungsmengenmessvorrichtungen
erwähnt werden, die entwickelt wurden, um diesem Zweck zu dienen.
Bei dieser Bewegungsmengenmessvorrichtung ist jedoch der Sensor zum
Erfassen des Blutflusses an Ort und Stelle am Laufband befestigt. Unter der Berücksichtigung,
dass die Bewegungsintensität nur auf die Bewegung begrenzt ist, bei der das Laufband
verwendet wird, muss daher der Nachteil bestehen, dass es nicht möglich ist, die
Bewegungsintensität während der Bewegung zu messen, während der das Laufband nicht
verfügbar ist.
Außerdem ist ein Schrittzähler als ein Beispiel von Vorrichtungen
zum Messen der Bewegungsmenge erhältlich (es ist zu beachten, dass in dieser Spezifikation
die Bewegungsintensität die Intensität der Bewegung in jedem Augenblick angibt,
während die Bewegungsmenge die Menge der Bewegung innerhalb einer gegebenen Zeitperiode
angibt).
Die Bewegung, die unter ein gegebenes Intensitätsniveau fällt, hat
jedoch hinsichtlich der Förderung der Ausdauer eine geringe Bedeutung. Im Gegensatz
hierzu kann ein Bewegungsniveau, das ein gegebenes Intensitätsniveau überschreitet,
gefährlich sein. Es ist daher notwendig, dass eine Bewegung mit einer geeigneten
Intensität durchgeführt wird.
Ein Schrittzähler zählt typischerweise die Anzahl der Schritte, unabhängig
davon, ob der Benutzer langsam oder schnell geht. Während der Benutzer fähig ist,
die Anzahl der Schritte zu kennen, kann er nicht wissen, wie viele Schritte wirklich
effektiv sind (d. h. die Bewegungsmenge).
Wenn eine Person mit dem Training fortfährt, steigt ferner die geeignete
Intensität an, wie oben beschrieben worden ist. Diesbezüglich stand bisher keine
Vorrichtung zur Verfügung, die fähig ist, die Bewegungsmenge entsprechend der Verbesserung
des Bewegungsvermögens von Individuen zu messen.
EP 0659384A offenbart einen Pulsratenmonitor, der einen Pulswellensensor
zum Erfassen des Pulses eines Benutzers und einen Bewegungssensor zum Erfassen der
Bewegung des Benutzers enthält. Die Pulsrate wird auf der Grundlage der Signale
berechnet, die von sowohl dem Pulswellensensor als auch dem Bewegungssensor pro
vorgegebener Zeitperiode erzeugt werden, z. B. als Pulsrate pro 1 Minute.
WO 91/18550A offenbart ein Pulsratenmessgerät, das eine kumulative
Messung der Zeit, in der die gemessene Pulsrate eine vorgegebene Pulsratenschwelle
überschritten hat, wie z. B. die Untergrenze einer Trainingszone, hält.
EP 0419103A offenbart ein Pulsratenmessgerät, das die Bewegungsintensität
pro Einheitszeit auf der Grundlage des erfassten Herzschlagsignals, beeinflusst
durch einen Wert, der ermittelt wird durch Subtrahieren einer Normalwertherzschlagrate
von einer Oberwert-Herzschlagrate, berechnet, wobei beide Werte von einem Benutzer
festgelegt werden.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bewegungsmengenmessvorrichtung
zu schaffen, die die Bewegungsmenge nur für die Bewegung, die für den Benutzer eine
angemessene Intensität hat, messen kann.
Um diese Aufgabe zu lösen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Bewegungsmengenmessvorrichtung geschaffen, umfassend:
Pulsrateneinstellmittel zum Einstellen angemessener Grenzen für die Pulsrate während
der Bewegung auf der Grundlage der maximalen Sauerstoffaufnahmemenge;
Pulsratenmessmittel zum Messen der Pulsrate des Benutzers;
Akkumulationsmittel zum Akkumulieren der Zeitdauer, in der die vom Pulsratenmessmittel
gemessene Pulsrate innerhalb der durch das Pulsrateneinstellmittel eingestellten
Grenzen liegt; und
Meldemittel zum Bereitstellen einer Meldung über die Ergebnisse der vom Akkumulationsmittel
durchgeführten Akkumulationsoperation, wobei das Pulsrateneinstellmittel umfasst:
Aufzeichnungsmittel zum Aufzeichnen der Übereinstimmungsbeziehung zwischen der maximalen
Sauerstoffaufnahmemenge und der Pulsrate;
Eingabemittel zum Eingeben der im voraus erhaltenen maximalen Sauerstoffaufnahmemenge;
Auslesemittel zum Auslesen der Pulsrate, die der eingegebenen maximalen Sauerstoffaufnahmemenge
entspricht, aus dem Aufzeichnungsmittel;
Korrekturmittel zum Korrigieren der ausgelesenen Pulsrate; und
Berechnungsmittel zum Berechnen der Grenzen mit einer spezifischen Spanne um die
korrigierte Pulsrate.
Als Ergebnis ist es möglich, die Bewegungsmenge nur für die Bewegung
zu messen, die eine für den Benutzer angemessene Intensität hat.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
1 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel
der Struktur der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, die ferner die Bewegungsintensität misst.
2 ist eine Schrägansicht des äußeren
Erscheinungsbildes der obenerwähnten Bewegungsintensitäts- und Bewegungsmengenmessvorrichtung.
3 ist ein Flussdiagramm, das das Verfahren
der Erfassung der Pulswellenformen durch diese Bewegungsintensitäts- und Bewegungsmengenmessvorrichtung
zeigt.
4A ist ein Figur, die das Signal zeigt,
das erhalten wird durch Addieren der Frequenz fA und der Frequenz fB;
4B ist ein Graph, der die Ergebnisse zeigt, die nach
Ausführung einer FFT-Verarbeitung für dieses addierte Signal erhalten werden.
5A bis C sind
Graphen, die Beispiele der Ergebnisse zeigen, die nach Ausführung einer FFT für
das vom Körperbewegungssensor 302 bzw. vom Pulswellensensor 301
ausgegebene Signal erhalten werden, wenn der Benutzer sich bewegt.
6 ist das Ergebnis, dass nach Ausführen
einer FFT-Verarbeitung für das Ausgangssignal des Körperbewegungssensors
302 erhalten wird.
7 ist ein Flussdiagramm, dass das Verarbeitungsverfahren
für die Spezifizierung der Herzschlagfrequenzkomponente nach Spezifizieren der Oberwelle
des Körperbewegungssignals zeigt.
8 und 9
sind Flussdiagramme, die Beispiele von Modifikationen der 7
zeigen.
10 ist ein Graph, der ein Beispiel des
Frequenzlinienspektrums einer Ping-mai zeigt.
11 ist ein Graph, der ein Beispiel des
Frequenzlinienspektrums einer Hua-mai zeigt.
12 ist ein Graph, der ein Beispiel des
Frequenzlinienspektrums einer Xuan-mai zeigt.
13 ist ein Wellenformdiagramm, das ein
Beispiel einer Ping-mai zeigt.
14 ist ein Wellenformdiagramm, das ein
Beispiel einer Hua-mai zeigt.
15 ist ein Wellenformdiagramm, das ein
Beispiel einer Xuan-mai zeigt.
16 ist eine Querschnittsansicht, die
den Zustand der Installation zeigt, wenn ein Piezoelement als Meldemittel verwendet
wird.
17 ist eine erläuternde Ansicht, die
ein Beispiel einer Pulsratentabelle zeigt.
18A und 18B
sind erläuternde Figuren, die ein Beispiel der Anzeigevorrichtung 313 zeigen.
19 und 20
sind Figuren, die Beispiele von Modifikationen der Anordnung zum Anzeigen der Bewegungsintensität
und der Bewegungsmenge zeigen.
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER VORLIEGENDEN
ERFINDUNG
Ausführungsform 1
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Figuren erläutert.
1. Struktur der Ausführungsform
1 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel
der Struktur der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform zeigt,
die auch die Bewegungsintensität misst.
In dieser Figur erfasst der Pulswellensensor 301 die Pulswelle
im Körper und gibt das erfasste Pulswellensignal an die Pulswellensignalverstärkerschaltung
303 aus. Der Pulswellensensor 301 kann z. B. ein piezoelektrisches
Mikrophon sein.
Der Körperbewegungssensor 302 erfasst die Körperbewegung
und gibt das erfasste Körperbewegungssignal an die Körperbewegungssignalverstärkerschaltung
304 aus. Der Körperbewegungssensor 302 kann z. B. ein Beschleunigungssensor
sein.
Die Pulswellensignalverstärkerschaltung 303 verstärkt das
erfasste Pulswellensignal und gibt das Signal an eine A/D-Umsetzungsschaltung
305 und eine Pulswellenumformungsschaltung 306 aus.
Die Körperbewegungssignalverstärkerschaltung 304 verstärkt
das erfasste Körperbewegungssignal und gibt das Signal an eine A/D-Umsetzungsschaltung
305 und eine Körperbewegungswellenumformschaltung 307 aus.
Die A/D-Umsetzungsschaltung 305 konvertiert das verstärkte
Pulswellensignal und das verstärkte Körperbewegungssignal von den analogen Signalen
in digitale Signale und gibt dieses Ergebnis an die CPU 308 aus.
Die Pulswellenumformschaltung 306 formt das verstärkte Pulswellensignal
um und gibt es an die CPU 308 aus.
Die Körperbewegungswellenumformschaltung 307 formt das verstärkte
Körperbewegungssignal um und gibt das Ergebnis an die CPU 308 aus.
Das Ruhepulswellenform-Aufzeichnungsmittel 314, das ein nichtflüchtiger
Speicher ist (E2PROM, Flash-Speicher, batteriegestützter RAM oder dergleichen),
zeichnet die Ruhepulswellenform auf, die von der CPU 308 erhalten wird.
Die Oszillationsschaltung 311 erzeugt einen Taktimpuls mit
fester Periode.
Die Frequenzteilerschaltung 312 teilt den von der Oszillationsschaltung
311 erzeugten Taktimpuls und erzeugt einen Impuls mit einer spezifischen
Periode.
Die Anzeige 313, die von einer Flüssigkristallvorrichtung
gebildet wird, zeigt den kumulativen Wert für die obenerwähnte Zeitspanne an.
Ein Eingabeelement 313 weist einen Modusschalter M auf, der
zum Auswählen verschiedener Modi verwendet wird, einen Aufwärtsschalter U und einen
Abwärtsschalter D, die verwendet werden, um die Einstellwerte zu ändern, und einen
Einstellschalter S, der zum Bestimmen der Einstellwerte verwendet wird.
Ein Pulsratentabellenaufzeichnungselement 315 wird von einem
ROM (Nur-Lese-Speicher) gebildet, und speichert insbesondere die Pulsratentabelle.
17 ist ein erläuterndes Diagramm, das
ein Beispiel dieser Pulsratentabelle zeigt.
Wie in dieser Figur gezeigt ist, speichert die Pulsratentabelle die
Pulsrate, die dem jeweiligen Vo2max entspricht.
In dieser Figur ist Vo2max die maximale Sauerstoffaufnahme
einer gegebenen Person, wenn diese Person sich mit maximaler Intensität bewegt.
Ferner kann zusätzlich zum Zeigen der maximalen Aufnahme von Sauerstoff Vo2max
auch verwendet werden, um die Bewegungsintensität zu zeigen, wie z. B. die Bewegung,
bei der Vo2max gleich 40 ml/kg/min ist.
In dieser Figur ist die Pulsrate für jedes Vo2max die Pulsrate,
die von einer durchschnittlichen Person mit Vo2max wie angegeben gezeigt
wird, wenn sie sich mit einer Intensität entsprechend 50% von derjenigen von Vo2max
bewegt.
Es ist zu beachten, dass es zwei Typen von Pulsratentabellen (für
Männer und Frauen) gibt, die in dem Pulsratentabellen-Aufzeichnungselement
315 aufgezeichnet sind. Die in 17 gezeigte
Pulsratentabelle gilt für Männer.
2 ist eine Schrägansicht, die das äußere
Erscheinungsbild dieser Vorrichtung zeigt.
In dieser Figur ist der Hauptkörper 11 am Arm des Benutzers
mittels eines Riemens 12 angebracht.
Der Pulswellensensor 301 (siehe 1)
und der Körperbewegungssensor 302 (siehe 1)
sind mittels eines Fingerriemens 13 am Finger befestigt.
2. Funktion der Ausführungsform
(1) Messung von Vo2max
Im Folgenden wird die Funktion der obenerwähnten Bewegungsintensitäts-
und Bewegungsmengenmessvorrichtung erläutert.
Der Benutzer schätzt seine eigene Vo2max im Voraus unter
Verwendung eines herkömmlichen indirekten Verfahrens. In diesem Fall ist ein indirektes
Verfahren verfügbar, bei dem Vo2max/wt anhand der Rate und der Leistung
unter maximaler Bewegung geschätzt wird (siehe Insurance Science, Bd. 32, Nr. 3,
1990).
Als Nächstes drückt der Benutzer einen Modusschalter M (siehe
1), um somit die Anzeige auf der Anzeigevorrichtung
313 in den in 18(a) gezeigten Zustand zu ändern.
Wenn in diesem Zustand der Benutzer den Aufwärtsschalter U (oder den
Abwärtsschalter D) einmal drückt, wechselt die Anzeige auf der Anzeigevorrichtung
313 von 1 (männlich) nach 2 (weiblich) oder von 2 (weiblich) nach 1 (männlich).
Nachdem der Benutzer auf diese Weise die Anzeige mit seinem Geschlecht in Übereinstimmung
gebracht hat, gibt der Benutzer anschließend den obenerwähnten Wert durch Drücken
des Setzschalters S ein. Als Beispiel wird in diesem Fall 1 (männlich) eingegeben.
Sobald das Geschlecht des Benutzers eingegeben worden ist, liest die
CPU 308 die Pulsratentabelle entsprechend dem eingegebenen Geschlecht unter
den zwei Pulsratentabellen (für Männer und Frauen), die im Pulsratentabellenaufzeichnungselement
315 gespeichert sind, aus. Da in diesem Fall 1 (männlich) eingegeben wurde,
liest die CPU 308 die Pulsratentabelle für Männer aus (siehe
17).
Als Nächstes drückt der Benutzer den Modusschalter M, um die Anzeige
auf der Anzeigevorrichtung 313 zu veranlassen, in den in 18(b)
gezeigten Zustand zu wechseln.
In diesem Zustand wird die Anzeige auf der Anzeigevorrichtung
313 hochgezählt, wenn der Benutzer weiterhin den Aufwärtsschalter U drückt,
oder wird heruntergezählt, wenn der Benutzer fortgesetzt den Abwärtsschalter D drückt.
Sobald der Benutzer die Anzeige mit seinem eigenen Vo2max in Übereinstimmung
gebracht hat, gibt er diesen Wert durch Drücken des Setzschalters S ein. Als Beispiel
wird in diesem Fall 40 eingegeben.
Sobald Vo2max eingegeben worden ist, liest die CPU
308 die Pulsrate, die diesem Vo2max entspricht, aus der oben
ausgelesenen Pulsratentabelle aus (siehe 17). Da hier
40 eingegeben wurde, liest die CPU 308 den Wert 125 aus, der dem obenerwähnten
Wert 40 entspricht.
Als Nächstes ermittelt die CPU 308 den Wert der Obergrenze
für die Pulsrate durch Multiplizieren der ausgelesenen Pulsrate mit einem spezifischen
Obergrenzwertkoeffizienten 1,2 (d. h. 120%). Da in diesem Beispiel die obenerwähnte
Pulsrate 125 betrug, wird der Wert der Obergrenze gleich 150.
In ähnlicher Weise ermittelt die CPU 308 die Grenze des unteren
Wertes der Pulsrate durch Multiplizieren der oben ausgelesenen Pulsrate mit einem
spezifischen Untergrenzwertkoeffizienten 0,8 (d. h. 80%). Da in diesem Beispiel
die obenerwähnte Pulsrate 125 betrug, wird der Wert für die Untergrenze gleich 100.
(2) Sammlung von Daten in Ruhe
Wenn der Benutzer gleichzeitig den Startschalter S und den Mittelschalter
M drückt, während er ruht, nachdem er die oberen und unteren Grenzwerte für die
Pulsrate eingestellt hat, beginnt die Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform,
die Ruhepulswellenformen des Benutzers zu erfassen. Dies wird mit Bezug auf das
Flussdiagramm in 3 genauer erläutert.
Im Schritt SA1 in dieser Figur wird die Pulswelle erfasst, wobei dieses
Pulswellensignal verstärkt wird und das verstärkte Pulswellensignal von einem analogen
Signal in ein digitales Signal umgesetzt wird.
Im Schritt SA2 wird die Körperbewegung erfasst, wobei dieses Körperbewegungssignal
verstärkt wird und das verstärkte Körperbewegungssignal von einem analogen Signal
in ein digitales Signal umgesetzt wird.
Im Schritt SA3 werden das Pulswellensignal und das Körperbewegungssignal,
die von analoge Signale in digitale Signale umgesetzt worden sind, einer FFT-Verarbeitung
unterworfen.
Im Schritt SA4 wird die Herzschlagfrequenzkomponente auf der Grundlage
des Pulswellensignals und des Körperbewegungssignals, die mittels FFT verarbeitet
worden sind, extrahiert.
Die Herzschlagfrequenzkomponente, wie sie in dieser Beschreibung verwendet
wird, ist als die Herzschlagfrequenzkomponente definiert, die erhalten wird nach
Beseitigen der Frequenzkomponente, die dem Körperbewegungssignal entspricht, aus
dem Ergebnis, das nach der FFT-Verarbeitung des Pulswellensignals erhalten wird.
Die Einzelheiten dieser Verarbeitung werden im Folgenden unter der Überschrift "(3)
Datensammlung während der Bewegung" beschrieben. Wenn jedoch der Benutzer in Ruhe
ist, ist der Pegel des Körperbewegungssignals so niedrig, dass er vernachlässigt
werden kann. Aus diesem Grund wird die Herzschlagfrequenzkomponente äquivalent zu
dem Ergebnis, das nach der FFT-Verarbeitung des Pulswellensignals erhalten worden
ist.
Im Schritt SA5 wird die Pulsrate aus der extrahierten Herzschlagfrequenzkomponente
berechnet.
Wenn die Ruhepulswellenform erfasst wird, zeichnet die CPU
308 diese Pulswellenform im Ruhepulswellenformaufzeichnungsmittel
314 auf.
Mit anderen Worten, die Grundwellenkomponente wird
aus den Herzschlagfrequenzkomponenten extrahiert, wobei der Wert, der nach Teilen
von 60 s durch den Kehrwert der Grundwellenkomponente erhalten wird (d. h. die Periode
der Grundwellenkomponente) gleich der Pulsrate wird.
4A zeigt das Signal, das nach dem Addieren
der Frequenzen fA und fB erhalten wird (wobei jedoch die Amplitude der Frequenz
fB gleich 1/2 derjenigen der Frequenz fA ist). 4B ist
ein Graph, der das Ergebnis zeigt, das nach der FFB-Verarbeitung des addierten Signals
erhalten wird.
Die niedrigste Frequenz, die als Ergebnis der FFB-Verarbeitung erhalten
wird, wird entsprechend dem Kehrwert der Analysedauer ermittelt. Wenn z. B. die
Analysedauer 16 s betrugt, ist das Linienspektrum gleich 1/16 s. Mit anderen Worten,
es wird eine Auflösung von 62,5 ms erhalten. Dementsprechend wird das Signal, das
der Analyse unterworfen wird, bis zu einer Oberwellenkomponente aufgelöst, die ein
ganzzahliges Vielfaches von 16 Hz ist. Die Größe (Leistung) der entsprechenden Oberwellenkomponenten
wird längs der vertikalen Achse ausgedrückt. 4B zeigt,
dass die Frequenz fB die halbe Leistung der Frequenz fA aufweist.
(3) Datensammlung während der Bewegung
Wenn der Benutzer während der Bewegung den Startschalter S drückt,
wird wiederholt die in 3 gezeigte Routine ausgeführt.
Als Ergebnis wird die Pulswellenform während der Bewegung des Benutzers erfasst.
Ferner wird über den Schritt SA4 jedes Mal dann, wenn die in 3
gezeigte Routine ausgeführt wird, die in 7 gezeigte
Unterroutine aufgerufen. Die Einzelheiten dieser Unterroutine werden im Folgenden
erläutert.
Zuerst ist es notwendig, eine Verarbeitung zum Beseitigen der Körperbewegungskomponente
auszuführen, da diese Komponente der Pulswelle überlagert ist, wenn der Benutzer
sich bewegt.
5 ist ein Graph, der ein Beispiel der Ergebnisse
zeigt, die nach der Ausführung einer FFT-Verarbeitung der Signale, die vom Pulswellensensor
301 und vom Körperbewegungssensor 302 während der Bewegung ausgegeben
werden, erhalten werden. In diesen Figuren zeigt 5A
das Ergebnis (Pulswellenspektrum fmg), das nach der Ausführung der FFT-Verarbeitung
für das vom Pulswellensensor 301 ausgegebene Signal erhalten wird;
5B zeigt das Ergebnis (Körperbewegungsspektrum fsg),
das nach Ausführung der FFT-Verarbeitung für das vom Körperbewegungssensor
302 ausgegebene Signal erhalten wird; und 5C
zeigt das Herzschlagspektrum fM, das nach Subtrahieren des Körperbewegungsspektrum
fsg vom Pulswellenspektrum fmg erhalten wird.
Wie in diesen Figuren gezeigt ist, sind die Herzschlagfrequenzkomponente
und die Frequenzkomponente des durch die Körperbewegung erzeugten Signals beide
in 5A enthalten.
Da im Gegensatz hierzu der Körperbewegungssensor 302 nur
auf eine Körperbewegung anspricht, wird in 5B nur die
Frequenzkomponente von dem durch die Körperbewegung erzeugten Signal erhalten.
Dementsprechend wird das Körperbewegungsspektrum fsg vom Pulswellenspektrum
fmg subtrahiert, wobei das größte Spektrum aus dem verbleibenden Linienspektrum
fM als die Herzschlagfrequenzkomponente spezifiziert wird.
Jedoch kann es aufgrund des Einflusses der Oberwellensignale in Wirklichkeit
schwierig sein, die Analyse der Wellenformen, die von diesen jeweiligen Sensoren
ausgegeben werden, mittels eines Verfahrens durchzuführen, das einfach die Differenz
zwischen diesen erhält. Dementsprechend im Folgenden das Verfahren zum Spezifizieren
der Pulswelle genauer erläutert.
Zuerst wird der Frequenzbereich für die Analyse betrachtet. Gewöhnlich
beträgt die Frequenz der Körperbewegung 1 bis 2 Hz. Wenn dementsprechend fmax =
4 Hz gilt, ist eine Prüfung bis zur dritten Oberwelle ausreichend.
In dieser Ausführungsform wird die maximale Körperbewegungskomponente
im Frequenzbereich 2 bis 4 Hz extrahiert, wobei die maximale Komponente darin als
die zweite Oberwelle der Körperbewegungskomponente angenommen wird. Dies wird im
Folgenden genauer erläutert. Als Nächstes wird der Grund für die Annahme diskutiert.
6 zeigt die Ergebnisse, die nach Ausführung
der FFT-Verarbeitung für das vom Körperbewegungssensor 302 ausgegebene
Signal erhalten werden. Im Allgemeinen während des Bewegens und insbesondere während
des Laufens wird die Leistung der zweiten Oberwelle gegenüber der Grundwelle höher
(Erhöhung um das 3-fache bis 10-fache z. B. im Fall des normalen Laufens), wie in
6 gezeigt ist. Die folgenden drei Faktoren können berücksichtigt
werden, wenn die vom Körperbewegungssensor 302 während des Laufens des
Benutzers erfassten Faktoren analysiert werden. Nämlich:
- 1. Aufwärts- und Abwärtsbewegung während des Laufens
- 2. Grundwelle der Armschwingung
- 3. zweite Oberwelle der Armschwingung
Bezüglich (1) erscheint die Aufwärts- und Abwärtsbewegung gleichmäßig,
wenn ein Schritt mit dem rechten Fuß durchgeführt wird und wenn ein Schritt
mit dem linken Fuß durchgeführt wird, so dass diese Bewegung die zweite Oberwelle
der Körperbewegungskomponente wird.
Bezüglich (2) wird eine Pendelbewegung gezeigt, bei der das Schwingen
nach vorne und die Rückziehbewegung der Arme eine Periode bilden. Typischerweise
ist es jedoch schwierig, die Schwingung der Arme während des Laufens in einer gleichmäßigen
Pendelbewegung zu halten, während die Leistung dieser Komponente schwach ist.
Da bezüglich (3) die Beschleunigung zu dem Zeitpunkt ausgeübt wird,
zu dem die Arme nach vorne schwingen, und zu dem Zeitpunkt, zu dem die Arme zurückgezogen
werden, erscheint die zweite Oberwelle stärker als die Grundwelle.
Innerhalb der Frequenz der Körperbewegung wird daher dementsprechend
die zweite Oberwellenkomponente erhalten.
Im Fall des gewöhnlichen Laufens bei einem gegebenen Bereich von 2
bis 4 Hz ist es möglich, den Bereich abzudecken, in dem die zweite Oberwelle erscheint,
unabhängig davon, ob die Schrittgeschwindigkeit des Laufens langsam oder schnell
ist. Durch Extrahieren der charakteristischen zweiten Oberwellenkomponente nach
Begrenzung des Bereiches auf diese Weise, ist es möglich, die Genauigkeit der Erfassung
zu erhöhen.
7 ist ein Flussdiagramm für die Unterroutine
zum Spezifizieren der Pulswellenfrequenzkomponente nach dem Spezifizieren der Oberwelle
des Körperbewegungssignals. Diese Unterroutine wird im obenerwähnten Schritt SA4
aufgerufen.
Im Schritt SD1 ermittelt die CPU 308 das Linienspektrum sf,
bei dem die Leistung P maximal ist, auf der Grundlage der Ergebnisse der Frequenzanalyse
des Körperbewegungssignals.
Im Schritt SD2 entscheidet die CPU 308, ob eine Körperbewegungskomponente
P(fs/2) oberhalb eines gegebenen festen Wertes Th an einer Frequenzposition vorhanden
ist, die gleich der Hälfte der Frequenz fs ist.
Wenn das Ergebnis dieser Ermittlung ja ist, d. h. wenn eine Körperbewegungskomponente
P(fs/2) oberhalb eines gegebenen festen Wertes Th vorhanden ist, rückt die Verarbeitung
zu Schritt SD3 vor.
Im Schritt SD3 wird die Frequenz fs als zweite Oberwelle (HMC = 2)
spezifiziert.
Wenn das Ergebnis der Ermittlung im Schritt SD2 nein ist, d. h. wenn
eine Körperbewegungskomponente P(fs/2) oberhalb eines gegebenen festen Wertes Th
nicht vorhanden ist, rückt die Verarbeitung zu Schritt SD4 vor.
Im Schritt SD4 entscheidet die CPU 308, ob eine Körperbewegungskomponente
P(fs/3) oberhalb eines gegebenen festen Wertes Th bei einer Frequenz vorhanden ist,
die gleich 1/3 der Frequenz fs ist.
Wenn das Ergebnis dieser Ermittlung ja ist, d. h. wenn eine Körperbewegungskomponente
P(fs/3) oberhalb eines gegebenen festes Wertes Th vorhanden ist, rückt die Verarbeitung
zum Schritt SD5 vor.
Im Schritt SD5 spezifiziert die CPU 308 fs als die dritte
Oberwelle (HMC = 3) der Körperbewegung.
Wenn das Ergebnis der Ermittlung im Schritt SD4 nein ist, d. h. wenn
keine Körperbewegungskomponente P(fs/3) oberhalb eines gegebenen festen Wertes Th
vorhanden ist, spezifiziert die CPU 308 die Frequenz fs als Frequenz fs1
der Grundwelle.
Als Ergebnis der vorangehenden Verarbeitung ist es möglich, zu spezifizieren,
welche Oberwelle die Frequenz fs ist, so dass im Schritt SD7 die Grundwelle fs1
der Körperbewegung erhalten wird.
In den Schritten SD8–SD11 wird unter Verwendung der Ergebnisse
der Frequenzanalyse der Impulswelle ein Vergleich zwischen der Frequenz fm und der
Körperbewegungsfrequenz für die Linienspektrum in einer sequentiellen Reihenfolge
beginnend mit dem Linienspektrum mit der größten Leistung P durchgeführt. Auf diese
Weise wird geprüft, ob diese Frequenz mit der Grundwelle (fs1), der zweiten Oberwelle
(2 × fs1) oder der dritten Oberwelle (3 × fs1) des Körperbewegungssignals
übereinstimmt.
Als Ergebnis dieser Verarbeitung kann im Schritt SD12 die Maximum-Pulswellenfrequenzkomponente
fm, die nicht mit einer Körperbewegungskomponente übereinstimmt, extrahiert werden.
(4) Gesamtverarbeitung
(4.1) Anzeige der Bewegungsmenge
Durch wiederholtes Ausführen der in 3
gezeigten Routine, wie oben beschrieben worden ist, werden die Pulswellenfrequenzkomponente
(Schritt SA4) und die Pulsrate (Schritt SA5) zum Zeitpunkt der Bewegung sequentiell
ermittelt.
Jedes Mal, wenn die Pulsrate gemessen wird, ermittelt die CPU
308, ob die gemessene Pulsrate zwischen den hierfür vorgesehenen oberen
und unteren Grenzwerten liegt.
Während der Zeit, zu der die Pulsrate zwischen den oberen und unteren
Grenzwerten hierfür liegt, inkrementiert die CPU 308 die im RAM
309 gespeicherte akkumulierte Zeitspanne in Intervallen auf der Grundlage
des von der Oszillationsschaltung 311 und der Frequenzteilerschaltung
312 zugeführten Taktimpulses.
Wenn im Gegensatz hierzu die Pulsrate oberhalb des oberen Grenzwerts
UL oder unterhalb des unteren Grenzwertes LL liegt, stellt die CPU 308
die Inkrementierung der akkumulierten Zeitspanne, die im RAM 309 gespeichert
ist, zurück.
Es ist zu beachten, dass die CPU 308 die im RAM
309 gespeicherte akkumulierte Zeit zum Anzeigeelement 313 mit
einem festen Zyklus unabhängig von der Pulsrate weiterleitet. Somit zeigt das Anzeigeelement
313 die akkumulierte Zeit an. Als Ergebnis der obenbeschriebenen Verarbeitung
kann dann die Bewegungsmenge erhalten werden.
(4.2) Anzeige der Bewegungsintensität (die keinen Teil der
vorliegenden Erfindung bildet)
Jedes Mal dann, wenn die Herzschlagfrequenzkomponente gemessen wird,
liest die CPU 308 die Ruhepulswellenform aus, die in Ruhepulswellenaufzeichnungsmitteln
314 gespeichert ist, und schätzt die Bewegungsintensität auf der Grundlage
der Ruhepulswellenform und der Herzschlagfrequenzkomponente der Pulswellenform während
der Bewegung.
Das Verfahren zum Schätzen der Bewegungsintensität auf der Grundlage
der Verzerrung der Herzschlagfrequenzkomponente der Pulswellenform wird im Folgenden
erläutert.
10 ist ein Graph, der ein Beispiel des
Frequenzspektrums eines normalen Pulses zeigt; 11 zeigt
ein Beispiel des Frequenzspektrums eines gleichmäßigen Pulses; und 12
zeigt ein Beispiel des Frequenzspektrums eines heftigen Pulses. Wie aus diesen Figuren
deutlich wird, wird der Verzerrungswert beim Vorrücken von Xuan-mai → Ping-mai
→ Hua-mai größer. Ferner nimmt während der Bewegung die Verzerrung zu, wenn
die Bewegungsintensität zunimmt.
Die CPU 308 berechnet die Verzerrung für die Herzschlagfrequenzkomponenten
der Ruhepulswellenform und der Pulswellenform während der Bewegung, und stellt fest,
dass die Bewegungsintensität zunimmt, wenn die Differenz zwischen diesen zwei Werten
zunimmt.
Es ist zu beachten, dass die Verzerrung mittels der folgenden Gleichung
definiert werden kann.
Verzerrung = (√&Sgr;(Oberwellenamplitude)²)/(Grundwellenamplitude)
Ausführungsform 2
Die zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
im Folgenden erläutert.
Die Struktur der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
ist grundsätzlich die gleiche wie diejenige der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß
der ersten Ausführungsform.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von der ersten Ausführungsform
durch die Hinzufügung eines neuen Schalters (Startschalter ST, in 1
mit der gestrichelten Linie gezeigt) zum Eingabeelement 316.
Die Funktion dieser Vorrichtung ist grundsätzlich die gleiche wie
die Funktion der Vorrichtung der ersten Ausführungsform.
In der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
wurde jedoch mit der Ausnahme dann, wenn die oberen und unteren Grenzwerte für die
Pulsrate eingestellt wurden, die Bewegungsmenge konstant gemessen (d. h., die Pulsrate
wurde gemessen und die akkumulierte Zeitdauer wurde auf der Grundlage des Ergebnisses
dieser Messung aktualisiert). Im Gegensatz hierzu unterscheidet sich die Vorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform dadurch, dass dann, sobald das Einstellen der
oberen und unteren Grenzwerte abgeschlossen ist, die Messung der Bewegungsmenge
durch Drücken des Startschalters ST eingeleitet wird. Um die Messung der Bewegungsmenge
zu beenden, wird dann der Startschalter erneut gedrückt.
Ausführungsform 3
Die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden
erläutert.
Die Struktur der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
ist grundsätzlich die gleiche wie diejenige der Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß
der ersten Ausführungsform (siehe 1).
Diese Ausführungsform unterscheidet sich jedoch dadurch, dass das
Ausgangssignal vom Körperbewegungssensor 302 direkt in die CPU
308 eingegeben wird.
Die Funktion gemäß dieser Ausführungsform ist grundsätzlich die gleiche
wie diejenige der Bewegungsintensitäts- und Bewegungsmengenmessvorrichtung gemäß
der ersten Ausführungsform.
In der Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform wurde jedoch mit
der Ausnahme dann, wenn die oberen und unteren Grenzwerte für die Pulsrate eingestellt
wurden, die Bewegungsmenge konstant gemessen (d. h., die Pulsrate wurde gemessen
und die akkumulierte Zeitdauer wurde auf der Grundlage des Ergebnisses dieser Messung
aktualisiert). Im Gegensatz hierzu wird in der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
die Messung der Bewegungsmenge nur dann ausgeführt, wenn der Pegel des vom Körperbewegungssensor
302 ausgegebenen Signals über einem spezifizierten Wert liegt.
Dies wird so bewerkstelligt, dass die Zeitdauerakkumulation, wie oben
beschrieben worden ist, in den Fällen nicht ausgeführt wird, in denen die Pulsrate
aufgrund von anderen Faktoren als der Bewegung (wie z. B. psychologischem Druck)
ansteigt.
Modifikationen
Oben wurden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
mit Bezug auf die beigefügten Figuren erläutert. Die spezifische Gestaltung der
vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Vielmehr sind Modifikationen
möglich, wie im Folgenden beschrieben wird, vorausgesetzt, dass diese innerhalb
des beabsichtigten Umfangs der beigefügten Ansprüche bleiben.
(1) Modifiziertes Verfahren zum Spezifizieren der Herzschlagkomponente
(1.1) Maximale Gestaltungsvereinfachung
In jeder der vorangehenden Ausführungsformen wird die Herzschlagfrequenzkomponente
gemäß dem in 7 gezeigten Flussdiagramm spezifiziert.
Wenn jedoch die Verarbeitungskapazität der CPU 308 unzureichend ist, kann
die Verarbeitung zum Spezifizieren der Herzschlagfrequenzkomponente wie folgt vereinfacht
werden.
8 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel
zeigt, bei dem das Verfahren zum Spezifizieren der Herzschlagfrequenzkomponente
vereinfacht worden ist.
In dieser Figur führt im Schritt SB3 die CPU 308 eine Pulswellen-Körperbewegungs-Subtraktionsoperation
durch (d. h. fM = fmg – fsg), um die Frequenzkomponente
zu extrahieren, die nur im Herzschlagsignal vorhanden ist. Im Schritt SB4 spezifiziert
die CPU 308 die Maximumfrequenzkomponente aus der extrahieren Pulswellenkomponente
fM. Die spezifizierte fMmax ist die Herzschlagfrequenzkomponente. Es
besteht eine Differenz in der Änderung der Oberwellenkomponente in der Herzschlagkomponente
und der Körperbewegungskomponente aufgrund der Bewegungsbelastung, so dass die Änderung
der Herzschlagkomponente gut ausgedrückt wird. Dies wird durch die Änderung der
Herzfunktion hervorgerufen, und ist in der Änderung des Schlagvolumens pro Herzschlag
(SV) gut ausgedrückt. Wie wohlbekannt ist, nimmt die Herzschlagrate ferner zu, wenn
die Bewegungsbelastung größer wird.
(1.2) Spezifizieren der Maximumkomponente der Körperbewegungskomponente
als zweite Oberwelle
In den vorangehenden Ausführungsformen wurde die Maximumkomponente
der Körperbewegungskomponente anfangs als zweite Oberwellenlänge angenommen, wobei
eine Untersuchung durchgeführt wurde, um zu ermitteln, ob diese Annahme korrekt
war (Schritte SD2, SD4). Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Annahme korrekt war,
zeigt sich als entsprechend den Bedingungen schwankend, wie z. B. dem Typ der Bewegung
(Laufen, Schwimmen, schnelles Gehen und dergleichen), der Bewegung des Körpers des
Benutzers während des bestimmten Bewegungstyps, und dergleichen. Vorausgesetzt,
dass die Bedingungen verstanden sind, wird dementsprechend die Wahrscheinlichkeit,
dass die Annahme korrekt ist, sehr hoch. In diesem Fall kann die Verarbeitung zur
Überprüfung der Annahme gelassen werden.
9 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel
zeigt, in welchem das Verfahren zum Spezifizieren der Pulswellenkomponente auf der
Grundlage dieses Prinzips vereinfacht worden ist.
In den Schritten SC1–SC3 in dem in dieser Figur gezeigten Beispiel
spezifiziert die CPU 308 die Frequenz fs2 der zweiten Oberwelle vom Körperbewegungssensor
302, die relativ leicht als Körperbewegungskomponente erfasst wird.
In dem Fall, in dem die Bewegung das Laufen ist, ist z. B. die in
Schritt SC2 gezeigte fmin zu 2 Hz definiert, d. h. die Frequenz, die
die Untergrenze ist, bei der die zweite Oberwelle für die Laufbewegung erscheint.
Andererseits ist die in Schritt SC2 gezeigte fmax die Frequenz,
die durch die Abtastrate für die A/D-Umsetzung ermittelt wird. Wenn die Abtastfrequenz
auf 8 Hz festgelegt wird, dann ist gemäß dem Abtasttheorem die maximale Frequenz,
mit der die ursprüngliche Wellenform wieder erscheint, automatisch mit 4 Hz festgelegt.
Das maximale Linienspektrum in diesem Bereich fmax bis
fmin ist als die zweite Oberwelle fs2 der Körperbewegungskomponente spezifiziert.
Als Nächstes erhält im Schritt SC4 die CPU 308 die Frequenz
fs1 der Grundwelle der Körperbewegung.
In den Schritten SC5–SC8 beseitigt die CPU 308 die
Pulswellenkomponente, die mit der Grundwelle (fs1) übereinstimmt, die zweite Oberwelle
(2 × fs1) und die dritte Oberwelle (3 × fs1) der Körperbewegungskomponente
aus dem vom Pulswellensensor 301 erfassten Spektrum.
Im Schritt SC9 wird die maximale Frequenzkomponente, die nach dem
obenbeschriebenen Beseitigungsprozess übrigbleibt, als Pulswelle fm spezifiziert.
(2) Modifiziertes Verfahren zum Schätzen der Bewegungsintensität
(das keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet)
In den vorangehenden Ausführungsformen wurde eine Schätzung der Bewegungsintensität
auf der Grundlage der Verzerrung der Pulswelle durchgeführt. Es ist jedoch auch
annehmbar, die Bewegungsintensität entsprechend dem Typ der Pulswelle zu schätzen.
Dies wird im Folgenden genauer erläutert.
13 ist ein Wellenformdiagramm, das ein
Beispiel einer Ping-mai zeigt. 14 zeigt ein Beispiel
einer Hua-mai. 15 zeigt ein Beispiel einer Xuan-mai.
Wie aus diesen Figuren deutlich wird, unterscheiden sich die Amplituden des Blutdrucks
dieser Wellenformen.
Die in den jeweiligen 13 bis
15 gezeigten Ping-mai, Hua-mai und Xuan-mai
können als repräsentative Blutpulswellenformen, wie sie in der chinesischen Medizin
klassifiziert sind, genannt werden, einer medizinischen Lehre, die sowohl im Osten
als auch im Westen anerkannt ist. "Ping-mai", wie es hier verwendet wird, gibt die
Wellenform an, die von einer gesunden Person erhalten wird, wobei das Blutpulswellenbeispiel
in 13 gezeigt ist. Wie in dieser Figur gezeigt ist,
ist eine Ping-mai entspannt und weist einen konstanten Rhythmus ohne Unterbrechung
auf. Andererseits ist eine Hua-mai Blutpulswellenform in 14
gezeigt. Wie in dieser Figur gezeigt ist, weist die Wellenform einer Hua-mai einen
scharten schnellen Anstieg auf und fällt dann unmittelbar ab. Die atonische Kerbe
ist tief, während die Spitze in der nachfolgenden Entspannungsperiode beträchtlich
höher ist als bei einer Ping-mai. Andererseits ist ein typisches Beispiel einer
Xuan-mai in 15 gezeigt. Wie in dieser Figur gezeigt
ist, steigt die Wellenform einer Xuan-mai heftig an und fällt nicht unmittelbar
ab, sondern bleibt für eine relativ verlängerte Zeitperiode auf einem Hochdruckzustand.
In den in den 13 bis 15
gezeigten Wellenformen ist der in mmHG gemessene Blutdruck (BP) an der vertikalen
Achse angegeben, während die Zeit in Sekunden an der horizontalen Achse angegeben
ist.
Die CPU 308 vergleicht die Größe der Amplituden der Oberwellenkomponenten
für die Ruhepulswellenform und ermittelt, ob die Ruhepulswellenform eine Ping-mai,
eine Hua-mai oder eine Xuan-mai ist. Zum Beispiel vergleicht die CPU 308
die Amplituden der zweiten Oberwelle und der dritten Oberwelle. Wenn die zweite
Oberwelle größer ist, stellt die CPU 308 fest, dass die Welle eine Ping-mai
ist, während dann, wenn die dritte Oberwelle größer ist, die CPU 308 feststellt,
dass die Welle eine Hua-mai ist. Wenn ferner die Amplitude der zweiten Oberwelle
ungefähr weniger als die Hälfte der Amplitude der ersten Oberwelle beträgt, stellt
die CPU 308 fest, dass die Welle eine Xuan-mai ist.
In ähnlicher Weise vergleicht die CPU 308 die Größe der Amplituden
jeder der Oberwellenkomponenten für die Pulswellenform während der Bewegung, und
ermittelt, ob die Pulswellenform während der Bewegung eine normale, eine gleichmäßige
oder eine Xuan-mai ist.
Als Nächstes misst die CPU 308 die Bewegungsintensität entsprechend
der Wellenformklassifizierung jeder der vorangehenden Wellen.
(3) Modifiziertes Verfahren zum Bereitstellen einer Meldung
der Bewegungsintensität (das keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet)
(3.1) Meldung unter Verwendung des Sehsinnes
In den vorangehenden Ausführungsformen wurden die Bewegungsintensität
und die Bewegungsmenge als numerische Werte auf dem Anzeigeelement 313
angezeigt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
Wie z. B. in 19 gezeigt ist, ist es annehmbar,
die vergangenen und die aktuellen Werte für die Bewegungsintensität und die Bewegungsmenge
in Form eines Graphen anzuzeigen. Außerdem kann ein Gesichtsdiagramm, wie z. B.
in 20 gezeigt ist, verwendet werden, um anzuzeigen,
ob diese Werte innerhalb des geeigneten Bereiches liegen.
(3.2) Meldung unter Verwendung anderer Sinne als dem Sehsinn
Zusätzlich zur Verwendung des Anzeigeelements 313 (Flüssigkristallanzeige)
als Verfahren zum Bereitstellen einer Meldung der Bewegungsintensität und dergleichen,
ist es auch annehmbar, eine Meldung bereitzustellen, die auf dem Hörsinn oder dem
Tastsinn beruht. In dem Fall z. B., in dem ein Meldemittel verwendet wird, das auf
dem Hörsinn beruht, kann ein Summer ertönen, wenn aufgrund einer übermäßigen Beanspruchung
des Körpers Gefahr droht. Wenn ein Meldemittel verwendet wird, das auf dem
Tastsinn beruht, kann eine Formgedächtnislegierung vorgesehen sein, die aus der
Rückseitenoberfläche des Hauptkörpers 11 hervorsteht (siehe 2),
wobei elektrischer Strom durch diese Formgedächtnislegierung geleitet wird, wenn
Gefahr aufgrund einer übermäßigen Beanspruchung des Körpers besteht. Alternativ
ist herkömmlicherweise ein Vibrationsalarm bekannt, der durch Rotation einer exzentrischen
Last dem Körper des Benutzers eine Schwingung übermittelt. Dieser Vibrationsalarm
kann separat oder allein stehend mit dem Körper 11 vorgesehen sein, wobei
elektrischer Strom durch den Vibrationsalarm geleitet wird, wenn die Beanspruchung
des Körpers übermäßig wird. Außerdem kann ein Hohlraum in einem Abschnitt der Innenseite
der Bodenoberfläche des Hauptkörpers 11 mit einer Dicke von 70 &mgr;m vorgesehen
sein, wie in 16 gezeigt ist. In diesem Hohlraum wird
dann ein piezoelektrisches Element PZT angebracht. Wenn diesem Piezoelement ein
Wechselstrom mit einer geeigneten Frequenz aufgeprägt wird, schwingt das Piezoelement
PZT, wobei diese Schwingung dem Benutzer übermittelt wird. Wenn dementsprechend
ein Wechselstrom aufgeprägt wird, wenn aufgrund einer übermäßigen Beanspruchung
des Körpers Gefahr droht, ist es möglich, eine fühlbare Meldung der Bewegungsintensität
bereitzustellen. Außerdem kann das Piezoelement PZT eine Dicke von 100 &mgr;m aufweisen,
mit einem Durchmesser gleich 80% des Durchmessers des Hohlraums.
(4) Modifiziertes Verfahren zum Messen von Vo2max
Zusätzlich zu dem obenerwähnten direkten Verfahren können verschiedene
andere Verfahren betrachtet werden, um Vo2max zu schätzen, einschließlich
eines Messverfahrens, das ausgeatmete Gaskomponenten verwendet, oder eines Verfahrens,
in dem die Schätzung anhand einer Milchsäureschwelle erhalten wird.
Das hier erwähnte Atemgasverfahren ist ein Verfahren zum Schätzen
von Vo2max/wt anhand des beim Ausatmen vorhandenen CO2 und
der Leistung unter maximaler Bewegungsanstrengung, während das Milchsäureschwellenverfahren
Vo2max/wt anhand der Leistung unter maximaler Bewegungsanstrengung und
der Milchsäure im Blut schätzt.
Zusätzlich zu einem Verfahren, das den Aufwärtsschalter U und den
Abwärtsschalter D verwendet, stehen andere Verfahren zum Eingeben von Vo2max
zur Verfügung, einschließlich des Verfahrens zur Bereitstellung einer kleinen Zehnertastuhr,
oder eines Verfahrens, bei dem die Eingabe von Vo2max mittels Kommunikation
von einem Personalcomputer oder einer anderen Vorrichtung (entweder drahtlos oder
drahtgebunden) ausgeführt wird.
Ferner ist die in 17 gezeigte Pulsratentabelle
lediglich ein einzelnes Beispiel. Dementsprechend ist die Beziehung zwischen der
Pulsrate und Vo2max in den vorangehenden Ausführungsformen nicht hierauf
beschränkt.
(5) Meldung des Bewegungsplans
Nachdem der Benutzer Vo2max in den vorangehenden ersten
bis dritten Ausführungsformen eingegeben hat, kann der Benutzer auf der Grundlage
des eingegebenen Vo2max über einen Bewegungsplan benachrichtigt werden.
Die Einzelheiten hierzu werden im Folgenden erläutert. Um eine Meldung eines Bewegungsplanes
bereitzustellen, ist es zuerst notwendig, die optimale Bewegungsintensität des Benutzers,
die Dauer der Bewegung pro Bewegungssitzung und die Bewegungsfrequenz während einer
spezifischen Zeitperiode zu kennen.
Wie oben beschrieben worden ist, ist die optimale Bewegungsintensität
die Bewegungsintensität, die 50% von Vo2max entspricht. Dieser Wert kann
somit direkt ermittelt werden, sobald Vo2max erhalten worden ist. Wenn
ferner eine typische Person als Subjekt angenommen wird, ist eine geeignete Bewegungsdauer
pro Sitzung gleich 20 min, während eine geeignete Bewegungsfrequenz gleich 40 bis
50% ist (d. h. vier bis fünf Tage in einer Periode von zehn Tagen).
Dementsprechend wird in dieser Modifikation dann, wenn Vo2max
erhalten worden ist, ein Bewegungszielbildschirm, wie in 21
gezeigt ist, auf der Anzeigevorrichtung 313 angezeigt. Aus dem Beispiel
in dieser Figur wird deutlich, dass die Bewegung von 750 kam/min dreimal die Woche
für 20 Minuten geeignet ist. Hierbei wird der in 22
gezeigte Bildschirm in der Anzeigevorrichtung 313 angezeigt, wenn der Benutzer
eine spezifische Manipulation durchführt.
In der Figur ist 601 eine Bewegungsmengensollwertanzeige,
die einen Sollwert für den Benutzer bezüglich der Bewegungsmenge pro Woche anzeigt.
Aus dem vorangehenden Beispiel ergibt sich, dass der Bewegungsmengensollwert gleich
[750 [kpm/min] × 20 [min] × 3 = 45.000 [kpm]] ist. Dementsprechend wird
dieser Wert auf der Anzeigevorrichtung angezeigt. 602 zeigt eine Bewegungsmengen-Istwertanzeige,
die den kumulativen Wert für die Bewegungsmenge, die vom Benutzer in der vergangenen
Woche ausgeführt wurde, anzeigt. Das in dieser Figur gezeigte Beispiel nimmt jedoch
den Zustand unmittelbar nach Initialisieren der Vorrichtung gemäß dieser Modifikation
zum erstenmal und nach Erhalten von Vo2max an. Daher wird auf der Bewegungsmengen-Istwertanzeige
602 eine [0] angezeigt.
Als Nächstes zeigt 603 eine Balkengraphanzeige, die den Bewegungsmengen-Istwert
bezüglich des Bewegungsmengen-Sollwertes als prozentualen Anteil
desselben anzeigt. 604 ist eine Gesichtsdiagrammanzeige, die ein Gesichtsdiagramm
entsprechend dem Bewegungsmengenistwert im Verhältnis zum Bewegungsmengensollwert
anzeigt. 607 ist eine Bewegungsintensitäts-Sollwertanzeigen, die den vorher
erhaltenen Bewegungsintensität-Sollwert (750 [kpm/min]) anzeigt. 606 ist
eine Bewegungsintensitäts-Istwertanzeige, die den Istwert der Bewegungsintensität
anzeigt. Das in dieser Figur gezeigte Beispiel nimmt an, dass der Benutzer angehalten
hat, so dass die Bewegungsintensitäts-Istwertanzeige 606 eine [0] anzeigt.
Als Nächstes ist 605 eine Bewegungsintensitätsmessvorrichtung,
in der 20 LEDs in Intervallen von 10% innerhalb des Bereiches von [0%] bis [200%]
angeordnet sind. Mittels des Aufleuchtens dieser LEDs wird das Verhältnis des Bewegungsintensitäts-Istwertes
bezüglich des Bewegungsintensitäts-Sollwertes angezeigt. In dem in dieser Figur
gezeigten Beispiel ist der Bewegungsintensitäts-Istwert gleich [0], so dass keine
der LEDs aufleuchtet. Unter den LEDs, die die Bewegungsintensitätsmessvorrichtung
605 bilden, sind diejenigen, die [10–70%] entsprechen, gelb, diejenigen,
die [80–120%] entsprechen, sind blau, und diejenigen, die [130% oder mehr]
entsprechen, sind rot.
Als Nächstes ist in 24 ein Beispiel der
Anzeige in dem Zustand gezeigt, in dem der Benutzer eine Bewegung eines gegebenen
Grades ausführt. Der Bewegungsmengen-Istwert in dem in dieser Figur gezeigten Beispiel
ist [13.500], so dass [30%] des Bewegungsmengen-Sollwertes erreicht wurden. Dementsprechend
wird ein entsprechender Balkengraph auf der Balkengraphanzeige 603 angezeigt
und ein Gesichtsdiagramm, das auf der Gesichtsdiagrammanzeige 604 angezeigt
wird, wird entsprechend dem Anteil des Sollwertes, der erreicht worden ist, verändert.
Andererseits beträgt der Bewegungsintensitäts-Istwert [1.300], was
den Bewegungsintensitäts-Sollwert von [750] deutlich überschreitet. Dementsprechend
leuchtet eine Anzahl von roten LEDs unter denjenigen, die im Bewegungsintensitätsmessgerät
605 vorgesehen sind, auf. Dementsprechend kann der Benutzer erkennen, dass
die Intensität der Bewegung zu groß ist, indem er auf die Anzeige blickt.
Als Nächstes ist in 23 ein geeigneter
Zustand für die Bewegungsmenge und die Bewegungsintensität des Benutzers gezeigt.
In dieser Figur ist der Bewegungsmengen-Istwert gleich [45.000 [kpm]], so dass der
Bewegungsmengen-Sollwert erreicht worden ist. Dementsprechend entsprechen die Anzeigen
auf der Balkengraphanzeige 603 und der Gesichtsdiagrammanzeige
604 diesem Zustand. Ferner beträgt der Bewegungsintensitäts-Istwert [980
kpm/min], was innerhalb von ±20% des Bewegungsintensitäts-Sollwertes liegt.
Somit leuchten die entsprechenden grünen LEDs in der Bewegungsintensitätsmessvorrichtung
605 auf.
In dem Beispiel für diese Modifikation wird die Bewegungsmenge jeden
Tag über die vergangenen sieben Tage aufgezeichnet, wobei diese kumulative Ergebnis
als Bewegungsmengen-Istwert angezeigt wird. Ferner werden zu einem spezifischen
Zeitpunkt (z. B. um 12 Uhr mitternachts) die Daten für die Bewegungsmenge vom ältesten
Tag verworfen, wobei die Bewegungsmengendaten vom neuen Tag an deren Stelle eingesetzt
werden.
Das obige Beispiel verwendete eine Sieben-Tage-Periode für das Intervall,
über dem die Bewegungsmengendaten aufaddiert werden. Dieses Intervall kann jedoch
auch z. B. zehn Tage oder länger sein. Mit anderen Worten, der Benutzer kann dieses
Intervall frei einstellen. Dementsprechend kann der Benutzer ein spezifisches Intervall
wie z. B. [drei Monate] setzen und kann anschließend das Training ausführen, indem
er eine Bewegungsmenge gezielt für dieses Intervall festlegt.
(6) Andere Modifikationen
Zusätzlich zur FFT können andere Verfahren für das Frequenzanalyseverfahren,
das von der CPU 308 ausgeführt wird, verwendet werden, wie z. B. das Maximum-Enthropie-Verfahren,
das Elementarwellenkonversionsverfahren oder dergleichen.
Ferner ist die Stelle zum Erfassen des Pulses nicht auf den Finger
beschränkt. Vielmehr sind auch andere Stellen (wie z. B. das Ohr) annehmbar, vorausgesetzt,
die Pulswelle kann gemessen werden.
In ähnlicher Weise ist ein als Körperbewegungssensor 302
verwendeter Beschleunigungssensor nicht auf die Anbringung nur am Arm beschränkt.
Vielmehr kann der Beschleunigungssensor irgendwo am Körper des Benutzers angebracht
werden, so dass eine Messung der Schrittzahl anhand der Änderung der Beschleunigung
durchgeführt werden kann.
Ferner ist das Verfahren der Anbringung des Sensors in diesem Fall
nicht auf den Fingerriemen 13 beschränkt, wie in 2
gezeigt ist. Das heißt es kann auch ein Fingerstrumpf, ein Armriemen oder dergleichen
verwendet werden.
Außerdem kann auch berücksichtigt werden, die aus der Pulsratentabelle
ausgelesene Pulsrate entsprechend den Faktoren, wie z. B. dem Alter des Benutzers,
der Umgebungstemperatur, die über einen (nicht gezeigten) Temperatursensor erhalten wird,
der geeigneten Bewegungsintensität für den Körperzustand zu diesem Zeitpunkt und
dergleichen, zu korrigieren.
Außerdem wurden in der vorangehenden Ausführungsform die oberen und
unteren Grenzwerte auf innerhalb von ±20% der ausgelesenen Pulsrate gesetzt,
jedoch kann hierfür eine andere Spanne in Betracht gezogen werden.
Ein photoelektrischer Sensor kann für den Pulswellensensor
301 und den Körperbewegungssensor 302 verwendet werden.
Ferner wurde in jeder der vorangehenden Ausführungsformen das Pulsratentabellenaufzeichnungselement
315 aus einem ROM aufgebaut. Es ist jedoch außerdem möglich, nichtflüchtige
Speicher (E2PROM, Flash-Speicher, batteriegestützter RAM und dergleichen),
die schreibfähig sind, zu verwenden. In diesem Fall werden die Inhalte der in
17 gezeigte Pulsratentabelle in Reaktion auf eine Verbesserung
der Trainingsvermögens des Benutzers überschrieben.