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Dokumentenidentifikation DE102004014689A1 08.12.2005
Titel Trägergerüst für eine Informations- und/oder Werbefläche
Anmelder BlowUP Media GmbH, 48163 Münster, DE;
Streif Baulogistik GmbH, 45128 Essen, DE
Erfinder Döker, Werner, 48153 Münster, DE;
Wilms, Bernd, 41469 Neuss, DE
Vertreter Weber & Heim Patentanwälte, 81479 München
DE-Anmeldedatum 25.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004014689
Offenlegungstag 08.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.12.2005
IPC-Hauptklasse G09F 19/22
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Trägergerüst für eine Informations- und/oder Werbefläche zum Anbringen an einen Mastturm eines Krans, insbesondere eines Baukrans. Das Trägergerüst ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Klappelementen, die für einen Transportzustand volumensparend einklappbar und für einen Betriebszustand ausklappbar sind.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trägergerüst für eine Informations- und/oder Werbefläche nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Ein gattungsgemäßes Trägergerüst zum Anbringen an einen Mastturms eines Krans, insbesondere eines Baukrans, ist in DE 299 15 269.3 beschrieben.

Derartige Trägergerüste werden eingesetzt, um eine Informations- und/oder Werbefläche an einem Mast, beispielsweise dem Mast eines Baukrans, anzubringen.

Um hierbei möglichst unabhängig von eventuellen Windkräften und den damit zusammenhängenden mechanischen Belastungen zu sein, wird in DE 299 15 269.3 vorgeschlagen, dass ein Innenträger in Umfangsrichtung drehend oder in Erstreckungsrichtung verstellbar mit dem Mast verbunden wird.

Hieraus ergeben sich vergleichsweise aufwändige und damit teure Konstruktionen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Trägergerüst der oben angegebenen Art zu schaffen, das besonders leicht transportierbar ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Trägergerüst mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Trägergerüsts sind Gegenstand der Unteransprüche.

Das Trägergerüst der oben angegebenen Art ist erfindungsgemäß dadurch weitergebildet, dass eine Mehrzahl von Klappelementen vorgesehen ist, die für einen Transportzustand volumensparend einklappbar und für einen Betriebszustand ausklappbar sind.

Als ein Kerngedanke der Erfindung kann angesehen werden, ein Verkleinern des Trägergerüsts zu Transportzwecken mit Hilfe von einklappbaren Elementen zu bewerkstelligen.

Auf diese Weise kann ein sehr einfach aufgebautes Trägergerüst erzielt werden, das deshalb kostengünstig zu fertigen ist. Das erfindungsgemäße Trägergerüst kann außerdem sehr leicht bedient werden, da zum Bereitstellen des Betriebszustands lediglich eine Mehrzahl von Klappelementen ausgeklappt werden muss.

Schließlich lässt sich durch die Klappelemente eine deutliche Reduzierung des Volumens und damit eine erhebliche Vereinfachung des Transports erzielen.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Trägergerüsts ist ein Grundrahmen vorgesehen, der an dem Mastturm verschiebbar oder fest anordenbar ist, wobei die Klappelemente an dem Grundrahmen schwenkbar angeordnet sind. Der Grundrahmen mit den Klappelementen kann dann separat transportiert und mit einem Minimum an Montageschritten an einem Mastturm eines Krans montiert werden.

Die Erfindung wurde primär im Hinblick auf den Einsatz bei Baukränen getätigt. Prinzipiell kann das erfindungsgemäße Trägergerüst aber an jedem geeigneten Mast angebracht werden.

Eine unaufwändige und materialsparende Variante ist dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen mehrteilig mit mindestens zwei Endrahmen ausgebildet ist. Gegebenenfalls kann bzw. können dazwischen ein oder mehrere Halterahmen angeordnet sein. Insbesondere können sich Halterahmen und/oder Endrahmen im Wesentlichen horizontal erstrecken. Auf vertikale Trägerteile kann dann verzichtet werden, wodurch eine erhebliche Material- und Gewichtsersparnis erzielt wird.

Eine hohe Stabilität wird dabei erzielt, wenn der Grundrahmen den Mastturm in Umfangsrichtung vollständig umgibt.

In diesem Zusammenhang kann ein besonders einfacher Aufbau erreicht werden, wenn der Grundrahmen einen im Wesentlichen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Querschnitt aufweist. Insgesamt kann der Grundrahmen im Wesentlichen eine Quaderform aufweisen.

Ein besonders einfaches und platzsparendes Zusammenklappen wird ermöglicht, wenn die Klappelemente in Eckbereichen des Grundrahmens schwenkbar angelenkt sind. Eine schwenkbare Aufhängung der Klappelemente lässt sich insbesondere an den Kanten der vorstehend erwähnten Quaderform besonders einfach realisieren.

Insbesondere können die Klappelemente als um vertikale Achsen schwenkbare Klappflügel ausgebildet sein. Die Klappflügel können zweckmäßig in einer einfachen Rahmenkonstruktion eine Rechteckform aufweisen. In diesem Zusammenhang ist auch möglich, in Erstreckungsrichtung des Masts eine Mehrzahl von Klappflügeln vorzusehen, die unabhängig voneinander verschwenkt werden können.

Prinzipiell können die einzelnen Klappflügel eines Trägergerüsts unterschiedliche Formen und Abmessungen aufweisen. Bei einem besonders bevorzugten einfachen Ausführungsbeispiel sind aber vier gleichartige Klappflügel vorgesehen, die beispielsweise an den vier Längskanten der Quaderform des Grundrahmens schwenkbar angelenkt sind.

Zweckmäßig sind zum Stabilisieren der Klappelemente im Betriebszustand und/oder im Transportzustand Stabilisierungselemente vorgesehen.

Bei konstruktionsmäßig einfachen und gewichtssparenden Varianten handelt es sich hierbei um Abspannungen, insbesondere um Drahtseilabspannungen.

Um eine Mehrzahl von Betriebsstellungen der Klappelemente zu erzielen, beispielsweise im Hinblick auf bestimmte gewünschte Geometrien der Informations- und/oder Werbefläche, können die Abspannungen längenverstellbar ausgebildet sein.

Ein stabiles Anbringen des Grundrahmens an dem Mast wird ermöglicht, wenn zum Abstützen des Grundrahmens gegenüber dem Mastturm eine Mehrzahl von Abstützeinrichtungen, insbesondere Rollen, vorgesehen sind.

Eine lineare Verstellung des Trägergerüsts kann in einfacher Weise durch einen Antrieb, insbesondere eine Hydraulikeinrichtung oder einen Elektromotor, bewerkstelligt werden. Das Verstellen wird diesbezüglich auch als Klettern bezeichnet. In diesem Zusammenhang kann außerdem vorgesehen sein, das Trägergerüst jeweils am Mastturm, beispielsweise an Querträgern, einzuhängen oder abzustützen, wobei hierzu zweckmäßig ein mit dem Grundrahmen verbundener Auflagerrahmen vorgesehen ist.

In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Trägermodul für eine Informations- und/oder Werbefläche. Erfindungsgemäß weist ein solches Trägermodul ein Turmstück eines Mastturms eines Krans, insbesondere eines Baukrans, sowie ein erfindungsgemäßes Trägergerüst der vorstehend beschriebenen Art auf.

Prinzipiell kann das Trägergerüst an dem Turmstück verschiebbar oder fest angeordnet sein. Eine in Erstreckungsrichtung des Masts verschiebbare, in den Richtungen quer zur Erstreckungsrichtung aber fixierte Anordnung des Trägergerüsts gegenüber dem Mast kann dabei mit Hilfe von Rollen oder auch mit Hilfe von Gleitlagern erzielt werden.

Bei einer bevorzugten Variante kann das Trägergerüst in bestimmten Höhen an dem Turmstück eingehängt werden. Die möglichen Befestigungshöhen können dabei durch Streben, beispielsweise Querverstrebungen, des Turmstücks vorgegeben sein. Bei einer zweckmäßigen Variante sind an dem Turmstück zum Abstützen und/oder Einhängen des Trägergerüsts eine Mehrzahl von Stützen, insbesondere Knaggen, vorgesehen.

Bei einer einfachen Ausgestaltung ist das Trägergerüst mit dem Turmstück fest verbunden. In diesem Zusammenhang kann insbesondere die Variante eines aus mindestens zwei horizontalen Endrahmen und gegebenenfalls einem oder mehreren dazwischen angeordneten Halterahmen vorteilhaft realisiert werden.

Zweckmäßig sind dann zur beabstandeten Befestigung des Grundrahmens an dem Turmstück eine Mehrzahl von Konsolen vorgesehen.

Die Stabilität des Aufbaus insgesamt wird dabei primär durch das Turmstück bereitgestellt, so dass für das Trägergerüst als solches ein weniger aufwändiger Aufbau ausreichend ist und dementsprechend Kosten gespart werden können.

Bei einer besonders einfachen Ausgestaltung wird auf einen Grundrahmen ganz verzichtet und die Klappelemente sind direkt an dem Turmstück schwenkbar angeordnet.

Um den Aufbau von größeren Informations- und/oder Werbeflächen zu ermöglichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn das Trägermodul so ausgebildet ist, dass es zum Zusammenbau mit weiteren gleichartigen Trägermodulen ausgebildet ist.

Um eine Reduzierung der durch die Informations- und/oder Werbefläche bereitgestellten Angriffsfläche für Windkräfte zu reduzieren, kann eine Einrichtung zum Einklappen der Klappelemente vorgesehen sein. Das Einklappen kann insbesondere automatisiert werden, wenn diese Einklappeinrichtung mit einem Windmessgerät und einer geeigneten Steuer- und Regeleinrichtung verbunden ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Figuren beschrieben.

Hierin zeigen:

1 die prinzipielle Anordnung eines erfindungsgemäßen Trägergerüsts an einem Baukran;

2 in einer Querschnittsansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines an einem Mastturm angeordneten erfindungsgemäßen Trägermoduls in einer Betriebsstellung;

3 eine Querschnittsansicht des in 2 gezeigten Beispiels in Transportstellung;

4 in einer Querschnittsansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägermoduls in einer Betriebsstellung;

5 in einer Querschnittsansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägermoduls in einer Betriebsstellung;

6 in einer geschnittenen Teilansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägermoduls;

7 eine geschnittene Teilansicht des in den 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiels;

8 eine Detailansicht des in 7 gezeigten Ausführungsbeispiels; und

9 eine geschnittene Teilansicht des in 5 gezeigten Ausführungsbeispiels.

Die Anordnung eines erfindungsgemäßen Trägergerüsts 14 und eines erfindungsgemäßen Trägermoduls 10 an einem Baukran 20 ist schematisch in 1 dargestellt.

Der dort gezeigte Baukran 20 weist als wesentliche Komponenten einen Mastturm 22, der aus einer Mehrzahl von Turmstücken 24 aufgebaut ist, und einen Ausleger 23 auf. Auf mittlerer Höhe des Mastturms 22 ist ein erfindungsgemäßes Trägergerüst 14 mit einer Werbefläche 11 angeordnet.

Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Trägergerüsts 14 und des erfindungsgemäßen Trägermoduls 10 werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die 2 bis 9 beschrieben, wobei äquivalente Komponenten jeweils mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet sind.

Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägermoduls 10 und eines erfindungsgemäßen Trägergerüsts 14 ist in den 2 und 3 dargestellt. Das Trägergerüst 14 besteht dabei aus einem im Wesentlichen quaderförmigen Grundrahmen 18, der ein Turmstück 24 eines Mastturms 22 eines Baukrans 20 umschließt. Das Trägergerüst 14 ist gegenüber dem Turmstück 24 verschiebbar gelagert, wobei die Abstützung mit Hilfe von Rollen 40 erfolgt, die an jeder der vier Kanten des Turmstücks 24 paarweise und zueinander senkrecht angeordnet sind.

An Eckbereichen 30 des quaderförmigen Grundrahmens 18 sind erfindungsgemäß jeweils ein Klappflügel 28 als Klappelement 16 um eine vertikale Achse 26 schwenkbar angelenkt.

2 zeigt das erfindungsgemäße Trägermodul 10 mit dem erfindungsgemäßen Trägergerüst 14 in einem Betriebszustand, in dem die insgesamt vier Klappflügel 28 so ausgeklappt sind, dass sie im Wesentlichen diagonal zum Grundrahmen 18 positioniert sind. An den Klappflügeln 28 ist eine Werbefläche 11 angeordnet. Diese Werbefläche 11 kann beispielsweise aus einem flexiblen Material, beispielsweise einer Folie oder einem Textilmaterial, bestehen. Eine Stabilisierung der ausgeklappten Klappflügel 28 wird im gezeigten Ausführungsbeispiel mit Hilfe von Drahtseilabspannungen 38 als Stabilisierungselementen 36 bewerkstelligt. Bei dem in 2 gezeigten Betriebszustand werden durch das Trägergerüst 14 insgesamt vier gleichartige Werbeflächen 11 bereitgestellt, so dass der Werbeträger prinzipiell von allen Seiten einsehbar ist.

Bei dem in 3 dargestellten Transportzustand sind die Klappflügel 28 eingeklappt und liegen eng an dem Grundträger 18 an. Die in 3 nicht gezeigte Werbefläche 11 kann entweder abgenommen werden oder, wenn sie aus einem flexiblen Material gebildet ist, zusammengefaltet und beispielsweise im Inneren des Trägergerüsts 14 verstaut werden. Aus dem Vergleich der 2 und 3 ist unmittelbar die erhebliche Volumenverkleinerung ersichtlich, die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Trägergerüsts 14 und damit mit dem erfindungsgemäßen Trägermodul 10 erzielt werden kann.

Zwei Varianten eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung sind in den 4 und 5 gezeigt. Von dem in den 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel unterscheiden sich die Varianten nach 4 und 5 dadurch, dass hier der Grundrahmen 18 über Konsolen 46, von denen jeweils eine beispielhaft gekennzeichnet ist, mit einem Turmstück 24 eines Baukrans 20 verbunden ist. Wie bei dem im Zusammenhang mit den 2 und 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel sind Klappflügel 28, 29, 31 in Eckbereichen 30 des Grundrahmens 18 um vertikale Achsen 26 schwenkbar angeordnet. Unter vertikal soll hier allgemein eine Richtung verstanden werden, die sich im Wesentlichen parallel zur Erstreckungsrichtung des Mastturms 22, an dem das Trägergerüst 14 angeordnet ist, erstreckt. Für den Fall, dass der Mastturm 22 nicht senkrecht zur Erdoberfläche errichtet wird, wäre dann auch diese als vertikal bezeichnete Richtung nicht senkrecht zur Erdoberfläche.

Im Unterschied zu dem in 2 gezeigten Beispiel sind in den 4 und 5 die Klappflügel 28, 29, 31 jeweils unterschiedlich positioniert. Die Klappflügel 28 erstrecken sich in den in den 4 und 5 gezeigten Beispielen in Richtung eines Trägers 19 des Grundrahmens 18. Demgegenüber sind die Klappflügel 31 in 4 entlang der Diagonale des Grundrahmens 18 ausgerichtet. Die Klappflügel 29 in 4 schließlich weichen um etwa 15 von der diagonalen Ausrichtung ab.

Durch diese Anordnung, die jeweils wieder mit Hilfe von in 4 und 5 gestrichelt dargestellten Drahtseilabspannungen 38 fixiert ist, wird ein trapezförmiger Querschnitt der Werbefläche 11, 13 ermöglicht. Dies ist für Anwendungen von Vorteil, bei denen die Werbefläche 11, 13 erwartungsgemäß nur aus einem Halbraum eingesehen wird.

Die Variante aus 4 unterscheidet sich von derjenigen aus 5 dadurch, dass die Klappflügel 28 breiter als die Klappflügel 29 sind, wohingegen beim Beispiel aus 5 die Klappflügel 28 und 31 im Wesentlichen identisch sind. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass in 4 im Wesentlichen drei gleich große Werbeflächen 11 gebildet werden, wohingegen in 5 die von vorne einsehbare Werbefläche 13 größer ist als die seitlichen Werbeflächen 11.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägermoduls mit einem erfindungsgemäßen Trägergerüst 14 und einem Turmstück 24 eines Baukrans 20 ist in 6 gezeigt. Diese Variante weist im Wesentlichen denselben Aufbau wie das in den 2 und 3 gezeigte Beispiel auf. In 6 ist insbesondere die rechteckige Form der Klappflügel 28, die um vertikale Achsen 26 verschwenkbar sind, ersichtlich. Weiterhin ist die Abstützung des Grundrahmens 18 an dem Turmstück 24 des Masts 22 mit Hilfe einer Mehrzahl von Rollen 40 verdeutlicht. Schließlich wird der Aufbau des Grundrahmens 18 aus horizontalen Endrahmen 34 und Halterahmen 32 verdeutlicht. Zum Abstützen der Gewichtskraft des Trägergerüsts 14 ist ein Auflagerrahmen 42 mit einem Auflager 43 vorgesehen. Der Auflagerrahmen 42 wird seitlich durch eine Mehrzahl von Rollen 40 gegenüber dem Mastturm 22 fixiert. Das Auflager 43 greift in den Mastturm 22 ein und stützt sich auf einem nicht näher dargestellten Querträger des Turmstücks 24 ab.

Eine weitere Variante der Aufhängung des Trägergerüsts 14 an einem Turmstück 24 eines Masts 22 wird unter Bezugnahme auf die 7 und 8 erläutert. 7 zeigt einen Ausschnitt des Ausführungsbeispiels der 2 und 3 in einer Längsschnittansicht. Der Aufbau entspricht dort im Wesentlichen demjenigen aus 6, wobei sich jedoch das Auflager 43 im Unterschied zu dem Beispiel aus 6 auf Stützen 44, die an dem Turmstück 24 angebracht sind, abstützt. Diese Stützen 44 können auch als Knaggen 44 bezeichnet werden. In 8 sind diese Knaggen 44 im Detail dargestellt. Wie ersichtlich, weisen diese Knaggen an ihrer Ober- und Unterseite jeweils eine Nut 45 auf, in welche das Auflager 43 eingreift. An benachbarten Vertikalstreben des Turmstücks 24 sind zweckmäßig auf gleichen Höhen jeweils Knaggen 44 angeordnet, so dass das Auflager 43 sich jeweils auf mindestens zwei Knaggen 44 abstützen kann.

Eine Längsschnittansicht des in den 4 und 5 gezeigten Beispiels ist in 10 schematisch dargestellt. Wie bereits im Zusammenhang mit den 4 und 5 erläutert, ist bei dieser Ausführungsvariante das Trägergerüst 14 über Konsolen 46 fest mit dem Mastturm 24 verbunden, beispielsweise verschraubt oder verschweißt. Der Grundrahmen 18 des Trägergerüsts 14 besteht im gezeigten Beispiel aus Endrahmen 34, die horizontal, quer zur Erstreckungsrichtung des Turmstücks 24 angeordnet sind.

Die Klappflügel 28 sind in 9 nicht dargestellt. Über Verbindungselemente 48 können gleichartig aufgebaute Turstücke 24 miteinander verbunden werden. Bevorzugt erfolgt dies über geeignete Schraubverbindungen.

Mit der Erfindung wird ein neues Trägergerüst und ein neues Trägermodul für eine Informations- und/oder Werbefläche bereitgestellt, mit denen in besonders einfacher und kostengünstiger Weise eine hervorragende Transportierbarkeit erreicht wird. Außerdem können das erfindungsgemäße Trägergerüst und das Trägermodul in besonders einfacher Weise mit wenigen Montageschritten aufgebaut werden, was eine erhebliche Zeitersparnis mit sich bringt. Insgesamt bieten das vorstehend beschriebene Trägergerüst und das Trägermodul somit erhebliche technische und wirtschaftliche Vorteile.


Anspruch[de]
  1. Trägergerüst für eine Informations- und/oder Werbefläche zum Anbringen an einen Mastturm (22) eines Krans, insbesondere eines Baukrans (20), gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Klappelementen (16), die für einen Transportzustand volumensparend einklappbar und für einen Betriebszustand ausklappbar sind.
  2. Trägergerüst nach Anspruch 1,

    gekennzeichnet durch

    einen Grundrahmen (18), der an dem Mastturm (22) verschiebbar oder fest anordenbar ist,

    wobei die Klappelemente (16) an dem Grundrahmen (18) schwenkbar angeordnet sind.
  3. Trägergerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (18) mehrteilig mit Halterahmen (32) und Endrahmen (34) ausgebildet ist.
  4. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (18) den Mastturm (22) in Umfangsrichtung vollständig umgibt.
  5. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (18) einen im Wesentlichen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Querschnitt aufweist.
  6. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappelemente (16) in Eckbereichen (30) des Grundrahmens (18) schwenkbar angelenkt sind.
  7. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappelemente (16) als um vertikale Achsen (26) schwenkbare Klappflügel (28) ausgebildet sind.
  8. Trägergerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass vier gleichartige Klappflügel (28) vorgesehen sind.
  9. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Stabilisieren der Klappelemente (16) im Betriebszustand und/oder im Transportzustand Stabilisierungselemente (36) vorgesehen sind.
  10. Trägergerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Stabilisierungselemente (36) Abspannungen (38), insbesondere Drahtseilabspannungen, vorgesehen sind.
  11. Trägergerüst nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung einer Mehrzahl von Betriebsstellungen der Klappelemente (16) die Abspannungen (38) längenverstellbar sind.
  12. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abstützen des Grundrahmens (18) gegenüber dem Mastturm (22) eine Mehrzahl von Abstützeinrichtungen, insbesondere Rollen (40), vorgesehen sind.
  13. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben des Grundrahmens (18) an dem Mastturm (22) ein Antrieb, insbesondere eine Hydraulikeinrichtung oder ein Elektromotor, vorgesehen ist.
  14. Trägergerüst nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abstützen und/oder Einhängen des Grundrahmens (18) an dem Mastturm (22) ein mit dem Grundrahmen (18) verbundener Auflagerrahmen (42) vorgesehen ist.
  15. Trägermodul für eine Informations- und/oder Werbefläche,

    mit einem Turmstück (24) eines Mastturms (22) eines Krans, insbesondere eines Baukrans (20), und

    mit einem Trägergerüst (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
  16. Trägermodul nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägergerüst (14) mit dem Turmstück (24) verbindbar ist.
  17. Trägermodul nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abstützen und/oder Einhängen des Trägergerüsts (14) an dem Turmstück (24) eine Mehrzahl von Stützen, insbesondere Knaggen (44), vorgesehen sind.
  18. Trägermodul nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zur beabstandeten Befestigung des Grundrahmens (18) an dem Turmstück (24) eine Mehrzahl von Konsolen (46) vorgesehen ist.
  19. Trägermodul nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappelemente (16) an dem Turmstück (24) schwenkbar angeordnet sind.
  20. Trägermodul nach einem der Ansprüche 15 bis 19, das zum Zusammenbau mit weiteren gleichartigen Trägermodulen (10) ausgebildet ist.
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