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Neuartige, fermentierte Zubereitung zur Desinfektion - Dokument DE202005008009U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005008009U1 08.12.2005
Titel Neuartige, fermentierte Zubereitung zur Desinfektion
Anmelder Weinessiggut Doktorenhof Georg Wiedemann, 67482 Venningen, DE
DE-Aktenzeichen 202005008009
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.12.2005
Registration date 03.11.2005
Application date from patent application 21.05.2005
IPC-Hauptklasse A01N 61/00
IPC-Nebenklasse A01N 37/02   

Beschreibung[de]

Als Basis des Produktes dient fermentierter Traubenmost, in dem nach der Gärung Essigsäure ensteht.

Die Erfindung unterscheidet sich von anderen herkömmlichen Produkten in der Form, dass ein naturbelassenes Produkt ohne toxikologische Relevanz vorliegt mit einer hohen Desinfektionsrate.

Das Keimabtötungspotential kann unter den Standardversuchsbedingungen als enorm bezeichnet werden, deshalb werden die Keime in kürzester Zeit abgetötet. Das Wirkspektrum ist als sehr breit zu bezeichnen.

Die Desinfektionen von chirurgischen Materialien, auch aus Kunststoff sind sehr effizient möglich ist.

Im Gegensatz zu vielen anderen Desinfektionsmitteln entstehen beim Abbau keine giftigen Stoffwechselprodukte mit Gefahrenpotential, somit kann ein Abtöten von Keimen umweltschonend durchgeführt werden

Die Lagerbeständigkeit bei Hitze und Kälte gestaltet sich unproblematisch.

Die Handhabung des Produktes sich überaus einfach gestaltet und unter einfachsten Rahmenbedingungen durchgeführt werden kann.

Die Luftreinhaltungen und Keimabtötungen in Klimaanlagen durch Waschung der Raumluft mit dem aromatisierten Produkt oder durch Versprühen von Aerosolen ist ebenfalls ohne Bedenken möglich und gestaltet sich sehr effektiv.

Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen dienen der Vernichtung von Krankheitserregern an Mensch und Tier und in deren Umgebung. Sie sind ausschließlich zur äußeren Anwendung bestimmt, wodurch sie sich grundsätzlich von Chemotherapeutica und Antibiotica unterscheiden. "Desinfizieren" heißt, einem Stoff seine infektiösen Eigenschaften entziehen. Abgesehen von der Abtötung der Keime können die Keime z.B. auch durch Filtration beseitigt werden. Sterilisieren heißt, einen Gegenstand von allen vermehrungsfähigen Keimen (auch Sporen) frei machen. Bakterizidie bedeutet Abtötung von Bakterien, Bakteriostase deren Wachstumshemmung. Im englischen Sprachgebrauch wird der Begriff "Disinfectants" mehr für die Keimfreimachung (ohne Sporen) von Materialien, der Begriff "Antiseptics" vornehmlich für die Verhinderung des Keimwachstums am lebenden Gewebe verwendet.

Folgende Substanzgruppen gelangen zur Anwendung:

  • a) Säuren und Säurederivate

    Zur Anwendung gelangen anorganische Säuren wie Rhodanwasserstoffsäure (HSCN), Schweflige Säure (H2SO3).
  • b) Organische Schwefelverbindungen

    Die aktiven Verbindungen dieser Stoffgruppe stellen die Dithiocarbamate und Thiurame dar, die im Pflanzenschutz als Fungizide eingesetzt werden. Trichlorcyanursäure (Chorazin 90) wird zur Apparatedesinfektion herangezogen.
  • c) Anorganische Basen

    Natronlauge wird in 4 %-iger Lösung im Veterinärbereich zur Desinfektion eingesetzt.
  • d) Sauerstoffabspaltende Verbindungen

    Dazu gehören, die Verbindungen Ozon, Wasserstoffperoxid, Percarbonate und Kaliumpermanganat.
  • e) Ethylenoxid (Propylenoxid)

    Diese Verbindung findet Verwendung zur Kaltsterilisation von Nahrungsmitteln, Pharmaca, Laborgeräten und Instrumenten.
  • f) Aldehyde

    Die wichtigste Verbindung ist der Formaldehyd als Grobdesinfektionsmittel
  • g) Phenole und Kresole

    Phenol stellt eines der klassischen althergebrachten Desinfektionmittel dar, das heute durch Derivate wie z.B. die Alkylphenole ersetzt wurde. Von der Gruppe der Kresole haben heute die chlorierten Verbindungen wie z.B. das p-Chlor-m-kresol eine Bedeutung als Desinfektionsmittel.
  • h) Phenylphenole

    o-Phenylphenol besitzt eine hohe Keimabtötungskapazität
  • i) Benzylphenole

Die Nachteile dieser Substanzen werden wie folgt aufgelistet:

  • – Viele Krankenhauskeime, im Speziellen Arten von Staphylokokken sind gegen viele Antibiotika resistent.
  • – Die meisten Fungizide und Bakterizide besitzen auch gegenüber Menschen ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential und sind zum Teil sehr giftig.
  • – Bei intensiver Anwendung kommt es zur Anreicherung dieser Substanzen in den Nahrungskette und dem Trinkwasser.
  • – Die Abbauwege (Toxikodynamik und Toxikokinetik) metabolischer Art in der Pflanze, dem Tier, in der Luft, im Wasser und im Boden sind noch nicht oder nur unvollständig bekannt. Es kann bei diesem Vorgang zur Aktivierung von toxischen Substanzen kommen, die Flora und Fauna schädigen können.
  • – Bei Innenraumdesinfektionen muss mit relativ hohen Chemikalienkonzentrationen gearbeitet werden, die sich erst nach einer gewissen Zeit abgebaut haben.
  • – In Flugzeugen müssen Desinfektionsmittel aufgrund der kurzen Einwirkzeit in hohen Konzentrationen eingesetzt werden, dabei kann es zu Kontaminationen des Flugzeugpersonals und der Passagiere kommen.


Anspruch[de]
  1. Die neuartige, fermentierte Zubereitung zur Desinfektion ist dadurch gekennzeichnet, dass sie folgende Zusammensetzung aufweist: Komponente Massenanteil Traubenmost 80% Zusatz von Kräuterauszügen 8% Traubenmost 9% Honiganteile 3%
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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