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Dokumentenidentifikation DE202005008010U1 08.12.2005
Titel Neuartige, fermentierte Zubereitung zur therapeutischen Medizinalanwendung
Anmelder Wiedemann, Georg, 67482 Venningen, DE
DE-Aktenzeichen 202005008010
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.12.2005
Registration date 03.11.2005
Application date from patent application 21.05.2005
IPC-Hauptklasse A61K 35/78
IPC-Nebenklasse A61K 35/64   A61P 31/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Zusammensetzung von Tinkturen zur medizinischtherapeutischen Abtötung von Bakterien, Schimmelpilzen, Hefen und säurelabilen Viren. sehr effektiv Viren, Bakterien und Pilze abgetötet werden können.

Aufgrund der Inhaltsstoffe kann eine sehr verträgliche Anwendung durchgeführt werden kann. Die Einsatzgebiete sind aufgrund der Rezeptur sehr vielfältig , wie z. B. als Badezusatz, Massagetinktur, Inhalationslösung und Waschlösung.

Als Basis des Produktes dient fermentierter Traubenmost, in dem nach der Gärung Essigsäure ensteht.

Unter Zugabe von Herba (alle oberirdischen Teile krautiger Pflanzen ohne verholzte Stengel), Flos (Einzelblüten oder Blütenstände), Semen (ganze Samen mit Samenschale), Fructus (ganze Früchte oder Teile von Früchten) werden die Inhaltsstoffe der Heilpflanzen extraktiv in das Produkt überführt. Als Heilpflanzen finden Verwendung Fenchel, Nelken, Pfefferminze, Salbei, Thymian, Zitrone, Jasmin, Rosmarin, Thymian, Holunder, Mistelkraut, Mädesüß, wilder Hopfen, Eisenkraut, Löwenzahn, Huflattich, Johanniskraut, Artischocken, Zimt und viele andere mehr.

Inhaltsstoffe:

Man findet neben der Essigsäure das komplette Spektrum 16 anderer organischer Säuren wie z.B. Äpfelsäure, und Zitronensäure. Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Natrium sind ebenfalls vorhanden. Vitamine wie A, C, B1, B2, B6, Pantothensäure sind nachzuweisen, sowie essentielle Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Mangan, Kobalt, Jod, Fluor und Selen. Die Zusammensetzung an wesentlichen freien Aminosäuren ist sehr vielfältig. Fast alle essentielle Aminosäuren wie Tryptophan, Phenylalanin und Methionin sind vorhanden. Die Stoffe Asparagin, Asparaginsäure und Glutaminsäure sind als Vorstufe für das Glückshormon Endorphin bekannt.

Durch die extrahierten Heilpflanzenbestandteile gelangen folgende Wirkstoffgruppen in die Tinktur:

Vitamine: Sie sind zur Aufrechterhaltung aller Lebensprozesse nötig. Es sind Co-Faktoren von Enzymen sowie Enzymaktivatoren (Vitamine der B-Gruppe, und Vitamin D), oder dienen als Redox-Katalysatoren (Vitamin A, C, E, K). Einige Vitamine können nicht oder nur in unzureichender Menge vom Körper synthetisiert werden, sie sind essentiell und müssen zugeführt werden.

Flavonoide: Der Name dieser Stoffklasse leitet sich von der überwiegend gelben Farbe der Verbindungen ab. Die Wirkung ist nicht einheitlich, sie hängt sehr stark von der Art, der Zusammensetzung und der Menge an Flavonoiden ab. Nachgewiesen wurden eine festigende Eigenschaft auf Blutgefäße, entzündungshemmende, krampflösende und wassertreibende Wirkung. Bisher konnten ca. 300 verschiedene Flavonoide aus Pflanzen isoliert werden.

Schleimstoffe: Pflanzliche Schleimstoffe findet man in den Membranen und Vakuolen der Zellen. Sie quellen in Verbindung mit Wasser rasch auf und bilden eine mehr oder weniger stark viskose Flüssigkeit. Diese überzieht entzündetes, krankes Gewebe, z.B. die Schleimhäute und stellt eine effektiven Schutz vor einem weiteren Eindringen von infektauslösenden Erregern dar. Schleimstoffe wirken oberflächenaktiv, sie werden vom Gewebe nicht absorbiert. Sie neutralisieren Säure, finden Einsatz z.B. bei Übersäuerung des Magens. Einigen sehr komplex aufgebauten Pflanzenschleimen wird seit einigen Jahren eine, das Immunsystem anregende und stabilisierende Wirkung zugeschrieben. In manchen Fällen konnte sogar ein positiver Einfluss bei der Behandlung von Tumoren nachgewiesen werden, wobei allerdings der Wirkmechanismus noch nicht aufgeklärt werden konnte.

Saponine: Der Name dieser Verbindungen leitet sich von sapo = Seife ab. Saponine bilden in Verbindung mit Wasser einen haltbaren Schaum. Sie werden vom Körper nicht absorbiert. Ihre Eigenschaft besteht darin, dass sie andere Wirkstoffe fein verteilen, feste Stoffe dispergieren, flüssige emulgieren und mit gasförmigen Stoffen aufschäumen. Auf diese Weise wird eine verbesserte Resorption der Stoffe durch die Haut ermöglicht. Sie wirken reizend auf Schleimhäute und regen die Drüsensekretion an.

Ätherische Öle: Dies sind Stoffgemische, aus denen man bislang über 500 Bestandteile aus verschiedenen Stoffklassen isoliert und identifiziert hat, u.a. Terpene, Alkohole, Aldehyde, Ketone Phenole, Säuren, Ester etc.. Ein gemeinsames Merkmal aller ätherischer Öle ist ihre leicht flüchtige, flüssige Konsistenz. Sie sind stark duftend, in Wasser schwer- oder unlöslich, in unpolaren Lösungsmitteln wie Alkohol leicht löslich. Aufgrund ihres lipophilen (fettlöslichen) Charakters werden sie gut über die Haut aufgenommen und von den Schleimhäuten resorbiert.

Ätherische Öle sind die Wirkstoffgruppe mit dem wohl breitesten Anwendungsgebiet. Sie wirken: sekretverdünnend (sekretolytisch)„entzündungswidrig (antiphlogistisch), keimtötend (antiseptisch), auswurffördernd (expectorierend), krampflösend (spasmolytisch), blähungtreibend (carminativ), anregend (tonisch), verdauungsanregend (digestiv).


Anspruch[de]
  1. Die neuartige, fermentierte Zubereitung zur medizinisch- therapeutischen Anwendung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie folgende Zusammensetzung aufweist: Komponente Massenanteil Traubenmost 83 % Zusatz von Kräuterauszügen 7 % Traubenmost 6 % Honiganteile 4 %
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