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SÄGE MIT HIN UND HER GEHENDEM SÄGEBLATT - Dokument DE69922925T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69922925T2 08.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001051275
Titel SÄGE MIT HIN UND HER GEHENDEM SÄGEBLATT
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder MARINKOVICH, C., Dragomir, Hales Corners, US;
NEITZELL, Dean, Roger, North Prairie, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69922925
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.10.1999
EP-Aktenzeichen 999517667
WO-Anmeldetag 05.10.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/23099
WO-Veröffentlichungsnummer 0000021707
WO-Veröffentlichungsdatum 20.04.2000
EP-Offenlegungsdatum 15.11.2000
EP date of grant 29.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.12.2005
IPC-Hauptklasse B23D 49/16

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft hin- und hergehende Sägen und insbesondere die Antriebsmechanismen von hin- und hergehenden Sägen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Hin- und hergehende Sägen werden zum Schneiden einer Vielzahl von Gegenständen, wie beispielsweise Metallrohren, Holz und Trockenbauwänden, verwendet. Solche Sägen schließen typischerweise ein Gehäuse und eine Spindel ein, im Gehäuse angebracht für eine Hin- und Herbewegung längs einer Achse, die parallel zur Längsausdehnung der Spindel ist. Ein Elektromotor stellt der Spindel über eine mechanische hin- und hergehende Vorrichtung, welche die Drehbewegung einer Motorwelle in eine hin- und hergehende Bewegung der Spindel umwandelt, Leistung bereit. Solche mechanischen hin- und hergehenden Vorrichtungen können zum Beispiel, wie im US-Patent Nr. 5079844 offenbart, einen Exzenterantrieb oder, wie in den US-Patenten Nr. 5025562 und 5050307 offenbart, einen Taumelscheibenantrieb einschließen.

Zusätzlich zu verschiedenen Arten von Antriebsmechanismen gibt es ebenfalls verschiedene Arten von hin- und hergehender Bewegung. Zum Beispiel ist die einfachste Art eine gerade lineare Bewegung, bei der die Spindel und das Blatt längs einer linearen Bahn parallel zur Spindel verschoben und längs der gleichen Bahn zurückgeführt werden. Alternativ dazu ist eine Schaukelbewegung eine Bewegung, bei der die Spindel und das Blatt längs einer Bahn schräg zur Spindelachse verschoben und zurückgeführt werden. Eine solche Bewegung kann gerade oder gekrümmt sein und kann dazu beitragen, beim Schneidhub das Sägeblatt in das Werkstück zu treiben und beim Rückhub das Blatt zurückzuziehen. Als eine andere Alternative ist eine Umlaufbewegung eine Bewegung, bei der die Spindel und das Sägeblatt längs einer Schneidbahn verschoben und längs einer anderen Bahn zurückgeführt werden. Typischerweise bilden die Bahnen eine schleifenartige Bewegung, die das Sägeblatt beim Schneidhub in das Werkzeug drückt und das Sägeblatt danach beim Rückhub vom Werkstück abhebt. Alle diese Bewegungsarten schließen ein gewisses Hin- und Hergehen des Sägeblatts ein und werden daher als eine Form einer hin- und hergehenden Bewegung betrachtet.

Die hin- und hergehende Bewegung der Spindel und anderer an der Spindel befestigter Bauteile, wie beispielsweise des Sägeblatts und von Antriebsbauteilen, verursacht eine Vibration der Säge. Eine solche Vibration macht ein Positionieren der Säge im Verhältnis zum Werkstück schwierig und kann im Fall von Handsägen bedeutend sein. Daher ist bekannt, daß ein Gegengewicht verwendet wird, das eine der primären hin- und hergehenden Trägheitskraft entgegengesetzte Trägheitskraft bereitstellt. Zum Beispiel wird in dem am 25. Juni 1991 an Palm erteilten US-Patent Nr. 5 025 562 eine hin- und hergehende Säge offenbart, die einen ausgewuchteten Antrieb einschließt, der eine Zwischenwelle hat, an der eine primäre und eine sekundäre Taumelscheibe angebracht werden. Die primäre Taumelscheibe treibt die Spindel an, und die sekundäre Taumelscheibe treibt eine Masse in einer der Spindelbewegung entgegengesetzten Richtung an.

Ein weiteres Beispiel eine Säge des bekannten technischen Stands wird im US-Patent Nr. 2793661 offenbart. Diese Säge schließt die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 der vorliegenden Anmeldung ein.

Das Einbeziehen eines Gegengewichts in mechanische hin- und hergehende Vorrichtungen des bekannten technischen Stands, wie beispielsweise Exzenterantriebe und Taumelscheibenantriebe, kann kompliziert und aufwendig sein. Außerdem kann das Einführen zusätzlicher Mechanismen in die Vorrichtungen einen weiteren möglichen Ausfallpunkt schaffen. Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Säge zu entwerfen, die einen verbesserten Antriebsmechanismus bereitstellt, ohne notwendigerweise Gewicht, Kosten oder Kompliziertheit zu steigern. Es ist eine damit verbundene Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen hin- und hergehenden Sägeantriebsmechanismus bereitzustellen, der in sich ausgewuchtet werden kann, d.h., das Gegengewicht ist mit dem Antriebsmechanismus selbst integriert und erfordert folglich keine zusätzlichen beweglichen Teile. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Antriebsmechanismus bereitzustellen, der ein Stoßdämpfungsmerkmal einschließt, ohne Gewicht, Kosten oder Aufwand bedeutend zu steigern.

Nach der vorliegenden Erfindung, wie sie im unabhängigen Anspruch 1 definiert wird, wird eine hin- und hergehende Säge bereitgestellt, die folgendes umfaßt:

ein Gehäuse,

eine Spindel, angebracht für eine Hin- und Herbewegung im Verhältnis zum Gehäuse, wobei die Spindel ein Vorderende, geeignet zum Tragen eines Sägeblatts, hat, wobei die Spindel durch einen Schneidhub und einen Rückhub bewegt werden kann,

einen Motor zum Bewegen der Spindel auf eine hin- und hergehende Weise und

einen Schwenkkörper, der ein erstes, mit der Spindel verbundenes, Ende und ein zweites, durch den Motor angetriebenes, Ende hat, wobei der Schwenkkörper an einem Drehpunkt zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angebracht wird,

wodurch der Schwenkkörper beweglich am Gehäuse angebracht wird.

Die Säge umfaßt vorzugsweise ein hin- und hergehendes Element, das den Motor mit der Spindel verbindet. Das hin- und hergehende Element ist dafür geeignet, sich in einer Richtung zu bewegen, die wenigstens teilweise entgegengesetzt zur Richtung der Spindelbewegung ist, und der Motor und die Spindel definieren einen Antriebskraftweg vom Motor zur Spindel, und wenigstens ein Teil des hin- und hergehenden Elements liegt im Antriebskraftweg. Das hin- und hergehende Element kann dadurch so konfiguriert werden, daß es die Bewegung der Spindel auswuchtet. Zum Beispiel kann das hin- und hergehende Element wesentlich die gleiche Masse haben wie die Spindel.

Bei einer Ausführungsform definiert das hin- und hergehende Element eine Achse, und die Spindel definiert eine Achse, und die Achse des hin- und hergehenden Elements wird gegenüber der Spindelachse versetzt. Die Achse des hin- und hergehenden Elements kann wesentlich parallel zur Spindelachse sein. Die hin- und hergehende Säge kann außerdem eine Antriebswelle umfassen, die durch den Motor angetrieben wird, bei welcher das hin- und hergehende Element durch die Antriebswelle angetrieben wird. Zum Beispiel kann das hin- und hergehende Element eine Mantelkurve umfassen.

Die Säge schließt vorzugsweise einen an der Spindel angebrachten und wirksam zwischen dem Motor und dem Vorderende angeordneten Stoßdämpfer ein, um wenigstens teilweise einen Stoß auf das Vorderende zu absorbieren. Der Stoßdämpfer kann zwischen dem Vorderende und einem Betätigungselement eingeschaltet werden und kann wenigstens teilweise innerhalb der Spindel angebracht werden. Vorzugsweise umfaßt der Stoßdämpfer ein Elastomerpolster.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Seitenansicht einer hin- und hergehenden Säge nach der vorliegenden Erfindung, teilweise im Querschnitt gezeigt.

2 ist eine perspektivische Ansicht der hin- und hergehenden Säge, zum Zeigen einzelner Bauteile auseinandergezogen.

3 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 3–3 von 1.

4 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 4–4 von 1.

5 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts einer anderen Ausführungsform der hin- und hergehenden Antriebsbaugruppe.

6 ist eine Seitenansicht des Abschnitts der hin- und hergehenden Antriebsbaugruppe von 5 im Querschnitt.

Bevor eine Ausführungsform der Erfindung detailliert erläutert wird, sollte es sich verstehen, daß die Erfindung in ihrer Anwendung nicht auf die Einzelheiten der Konstruktion oder der Anordnung von Vorgängen begrenzt wird, die in der folgenden Beschreibung dargelegt oder in den Zeichnungen illustriert werden. Die Erfindung ermöglicht andere Ausführungsformen und kann auf verschiedene Weisen umgesetzt oder ausgeführt werden. Es versteht sich ebenfalls, daß die hierin verwendete Phraseologie und Terminologie dem Zweck der Beschreibung der illustrierten Ausführungsform dient und nicht als Begrenzung des Rahmens der Erfindung betrachtet werden sollte.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zeigt 1 eine hin- und hergehende Säge 10 nach der vorliegenden Erfindung. Einige Bauteile der hin- und hergehenden Säge 10 können Bauteilen ähnlich oder identisch sein, die in der US-Patentanmeldung Seriennr. 08/699448 gezeigt werden, die hier als Referenz einbezogen wird.

Die hin- und hergehende Säge 10 schließt allgemein ein Gehäuse 12 ein, das dafür konfiguriert wird, am Vorderende die Antriebsbauteile aufzunehmen und sich am Hinterende der Hand eines Bedieners anzupassen. Das Gehäuse ist in zwei Hälften gespalten (2), die verbunden werden, wenn die Säge 10 zusammengebaut wird. Am Vorderende der hin- und hergehenden Säge 10 wird ein Sägeblatt 18 an einer Spindel 14 angebracht, die sich innerhalb der Säge 10 hin- und herbewegt. Im einzelnen wird das Sägeblatt 18 innerhalb einer Blattklemme 16 am Vorderende der Spindel 14 angebracht. Eine solche Blattklemme wird in der anhängigen Internationalen Patentanmeldung Nr. PCT/US97/03633 gezeigt und beschrieben, welche den Nutzen der Vorläufigen US-Patentanmeldung Seriennr. 60/021470 beansprucht, die beide hier als Referenz einbezogen werden.

In der in 1 gezeigten Konfiguration wird das Sägeblatt 18 so ausgerichtet, daß die Sägezähne nach unten zeigen werden. Folglich wird das Sägeblatt 18 zum Abwärtsschneiden konfiguriert. In einigen Fällen kann es nützlich sein, das Sägeblatt 18 umzudrehen, so daß die Zähne des Sägeblatts 18 nach oben zeigen, wodurch die Säge zum Aufwärtsschneiden konfiguriert wird. Die Spindel 14, der Spindelantriebsmechanismus und die Spindelklemme 16 können entsprechend angepaßt werden, um in beide Richtungen zu sägen. Außerdem kann die Bewegungsart des Sägeblatts 18 und der Spindel 14 verändert werden, um die Bewegung des Sägeblatts 18 besser geeignet zum Abwärtsschneiden oder Aufwärtsschneiden zu machen, wie es hiernach in weiteren Einzelheiten beschrieben wird.

Die Spindel 14 geht allgemein in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung hin und her und definiert eine Spindelachse 15 durch die Mitte der Spindel 14. Das Sägeblatt 18 wird hin- und herbewegt und dadurch in einer Richtung durch einen Schneidhub und in einer wesentlich entgegengesetzten Richtung durch einen Rückhub bewegt. Ein Motor 20 treibt dem Mechanismus der hin- und hergehenden Säge 10 an und bewegt das Sägeblatt 18 durch den Schneidhub und den Rückhub. Die Leistung vom Motor 20 geht durch eine Zahl von Bauteilen, bevor sie zum Sägeblatt 18 weitergeleitet wird. Diese Bauteile definieren dadurch einen Antriebskraftweg, der jene Bauteile oder jene Abschnitte von Bauteilen einschließt, die eine Antriebskraft vom Motor 20 bis hin zur Spindel 14 und zum Sägeblatt 18 leiten.

Der Motor 20 wird feststehend innerhalb des Gehäuses 12 angebracht. Der Motor 20 kann von außen mit Energie versorgt werden oder kann, wie in 1 gezeigt, einen Stecker 22 für eine Batterie (nicht gezeigt) einschließen, die dem Motor Energie zuführt. Der Motor 20 treibt durch eine Motorwelle 26 ein Motorritzel 24 an. Das Motorritzel 24 nimmt ein Antriebszahnrad 28 in Eingriff und treibt es an.

Das Antriebszahnrad 28 wird koaxial an einer Antriebswelle 30 angebracht. Das Antriebszahnrad 28 und die Antriebswelle 30 definieren dadurch eine Antriebsachse 31. Wie in 2 gezeigt, schließt die Antriebswelle 30 einen Absatz 32 ein, der dafür bemessen wird, sich dem Innendurchmesser des Antriebszahnrads 28 anzupassen. Die Antriebswelle 30 wird an einem ersten Ende 34 und einem zweiten Ende 36 im Durchmesser verringert. Das erste Ende 34 und das zweite Ende 36 sind dafür geeignet, in ein vorderes Lager 38 bzw. ein hinteres Lager 39 zu passen, die durch ihre äußeren Laufringe feststehend innerhalb des Gehäuses 12 angebracht werden. Solche Lager können zum Beispiel Radialkartuschenlager sein.

Wie in 1 und 2 gezeigt, passt ein Pendelkörper 40 über die Antriebswelle 30. Der Pendelkörper 40 setzt die Drehbewegung der Antriebswelle 30 in eine hin- und hergehende Bewegung um. Der Pendelkörper 40 wirkt mit Hilfe eines Antriebsstifts 42 innerhalb einer Nut 44 der Antriebswelle 30 mit der Antriebswelle 30 zusammen. Der Antriebsstift 42 wird durch eine Stifthalterpfanne 46 in einer feststehenden Position im Verhältnis zum Pendelkörper 40 gehalten. Der Antriebsstift 42 kann frei im Verhältnis zu dem Pendelkörper 40 und der Stifthalterpfanne 46 gedreht werden.

In den Zeichnungen werden zwei Ausführungsformen der Antriebsstiftkonfiguration gezeigt. Bei der ersten, in 1 und 2 gezeigten, Ausführungsform bewegt sich ein einzelner Antriebsstift 42 innerhalb einer einzelnen Nut 44. Bei der zweiten, in 5 und 6 gezeigten, Ausführungsform bewegen sich ein Antriebsstift 42' und ein Stößelstift 43' innerhalb einer Nut 44' bzw. einer Stößelnut 45'. Der Stößelstift 43' dient dazu, den Pendelkörper 40' genauer im Verhältnis zur Antriebswelle 30' zu positionieren und dadurch ein Spiel zu verhindern. Wie in 6 gezeigt, hat der Stößelstift 43' vorzugsweise eine kegelstumpfförmige Spitze, und die Stößelnut 45' ist in der Querschnittsgestalt kegelstumpfförmig, um die kegelstumpfförmige Spitze aufzunehmen. Ein weiterer Unterschied zwischen den zwei illustrierten Ausführungsformen ist, daß sich der Stift 42 bei der ersten Ausführungsform von 1 und 2 auf Lagern 48 dreht, die durch ein Abstandsstück 47 getrennt werden. Bei der zweiten Ausführungsform von 5 und 6 drehen sich der Antriebsstift 42' und der Stößelstift 43' auf Buchsen 49', wie beispielsweise gesinterten Messingbuchsen, welche die Stifte von der Stifthalterpfanne 46' trennen.

Wie ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen würde, wird sich der Antriebsstift 42 vorzugsweise frei im Verhältnis zur Stifthalterpfanne 46 drehen. Folglich ist das Ende des Antriebsstifts 42, das sich innerhalb der Nut 44 bewegt, vorzugsweise geringfügig kleiner in der Größe als die Nut 44. Daher wird der Antriebsstift 42 längs der Seitenwände der Nut 44 rollen.

Die Stifthalterpfanne 46 kann eine gesonderte Baugruppe umfassen, die den Antriebsstift 42 aufnimmt und am Pendelkörper 40 befestigt wird. Alternativ dazu kann die Stifthalterpfanne 46, wie in 2 gezeigt, eine Platte umfassen, die am Ende der Stifthalterpfanne befestigt wird, um den Antriebsstift 42 zu enthalten. Eine solche Platte oder die gesamte Stifthalterpfanne 46 kann mit Hilfe von Befestigungselementen am Pendelkörper 40 befestigt werden, um Auseinanderbau und Reparatur zu ermöglichen.

1 und 2 illustrieren, daß der Pendelkörper 40 ein Paar der Pendelstifte 37 einschließt, die sich von der Seite des Pendelkörpers 40 erstrecken. Wie im Querschnitt von 4 gezeigt, werden die Pendelstifte 37 an beiden Seiten des Pendelkörpers 40 gespiegelt. Die Pendelstifte 37 sind allgemein zylindrisch und haben abgeflachte Ober- und Unterseiten.

Die Pendelstifte 37 des Pendelkörpers 40 nehmen einen Schwenkkörper 50 in Eingriff. Der Schwenkkörper 50 überträgt die Antriebskraft zur Spindel 14 und dient folglich als Betätigungselement der Spindel 14. Der Schwenkkörper 50 wird schwenkbar innerhalb des Gehäuses 12 angebracht und schwenkt um eine Schwenkachse 51.

Bei der ersten, in 1 und 2 gezeigten, Ausführungsform ist der Schwenkkörper 50 allgemein Y-förmig und schließt ein erstes Ende 52, das die Spindel 14 in Eingriff nimmt, und ein zweites Ende 54, das den Pendelkörper 40 in Eingriff nimmt, ein. Wie am besten in 2 und 4 gezeigt, schließt das zweite Ende 54 zwei Abschnitte ein, die gegenüber der Mittelachse der hin- und hergehenden Säge 10 versetzt sind und die zwei Pendelstifte 37 an beiden Seiten des Pendelkörpers 40 in Eingriff nehmen. Der Schwenkkörper 50 schließt außerdem ein Paar von Öffnungen 56 (2) an beiden Seiten des Schwenkkörpers 50 ein, wobei die Öffnungen dafür konfiguriert werden, einen Gelenkzapfen 58 aufzunehmen. Die Enden des Gelenkzapfens 58 werden innerhalb von Buchsen 60 angebracht, die innerhalb des Gehäuses 12 angebracht werden.

Das erste Ende 52 schließt einen offenen Schlitz 53 zum Eingriff mit der Spindel ein, und das zweite Ende 54 schließt auf jeder Seite einen offenen Schlitz 55 ein, um die Pendelstifte in Eingriff zu nehmen. Wenn der Schwenkkörper 50 schwenkt, und wenn die entsprechenden Stifte, die innerhalb der Schlitze 53, 55 in Eingriff genommen werden, hin- und hergehen, verändert sich der Abstand der entsprechenden Stifte zur Schwenkachse 51 des Schwenkkörpers 50. Daher ist bei der illustrierten Ausführungsform ein länglicher Schlitz erwünscht.

Das erste Ende 52 des Schwenkkörpers 50 nimmt die Spindel 14 mit Hilfe eines Spindelstifts 62 in Eingriff. Der Spindelstift 62 ist zylindrisch und nimmt den Schlitz 53 im ersten Ende 52 in Eingriff. Wie

2 deutlicher zeigt, geht der Spindelstift 62 durch eine Öffnung 64 in der Spindel 14 hindurch, und der Spindelstift 62 nimmt die Wände der Öffnung 64 in Eingriff.

Bei der zweiten, in 5 und 6 gezeigten, Ausführungsform ist die Anordnung der Verbindung zwischen dem Schwenkkörper 50' und der Spindel 14' anders. Der Schwenkkörper 50' ist allgemein X-förmig, wobei er sowohl am ersten Ende 52' als auch am zweiten Ende 54' zwei Abschnitte hat. Das erste Ende 52' nimmt den Spindelstift 62' auf beiden Seiten der Spindel 14' in Eingriff. Es wird gezeigt, daß das erste Ende 52' des Schwenkkörpers 50' an Stelle eines offenen Schlitzes, wie bei der ersten Ausführungsform gezeigt, geschlossene Schlitze 53' hat. So lange die Schlitze 53' ausreichend lang sind, um den Spindelstift 62' während des gesamten Wegs der Spindel 14' in Eingriff zu nehmen, werden beide Konfigurationen richtig funktionieren.

Bei beiden Ausführungsformen kann der Spindelstift 62 flexibel an der Spindel 14 angebracht werden derart, daß ein Stoßdämpfer zwischen dem Spindelstift 62 und der Spindel 14 angebracht wird. 6 zeigt im Querschnitt eine solche Anordnung, bei der ein Stoßdämpfer 66' aus einem stoßabsorbierenden Elastomermaterial hergestellt und zwischen dem Spindelstift 62" und der Spindel 14' eingeschaltet wird. Weil sich der Spindelstift 62' dann im Verhältnis zur Spindel 14' bewegen kann, ist es notwendig, die Spindel 14' so zu konfigurieren, daß sie eine solche Bewegung ermöglicht. Zum Beispiel könnte sich der Spindelstift 62' in der in 5 und 6 gezeigten Konfiguration, statt durch die in 2 gezeigte kreisförmige Öffnung 64, durch einen Längsschlitz 74' in der Spindel 14' erstrecken.

Wie in 6 im Querschnitt der Spindel 14' gezeigt, kann der Spindelstift 62' mit einer Stiftmuffe 68' verbunden werden, die in die Mitte der Spindel 14' paßt und einen zylindrischen Durchgang hat, um den Spindelstift 62' festzuhalten. Die Stiftmuffe 68' drückt gegen den Stoßdämpfer 66' und wird hinter einem vorderen Stoßabschnitt 70' und vor einem hinteren Stoßabschnitt 72' angebracht. Der hintere Stoßabschnitt 72' kann kleiner sein, so daß die Stoßdämpfung während des Schneidhubs steifer ist. Der Stoßdämpfer 66 gewährleistet in dem Fall, daß zum Beispiel während des Rückhubs das Blatt auf einen starren Gegenstand trifft oder eingeklemmt wird, eine größere Stoßdämpfung. Dies steigert die Lebensdauer des Mechanismus' und kann eine Beschädigung des Mechanismus' verhindern, so wie es den Bedienerkomfort unterstützt.

Die Spindel 14 geht bei der bevorzugten Ausführungsform nicht nur längs einer Spindelachse 15 hin und her, die parallel zur Antriebsachse 31 ist. Stattdessen kann das Sägeblatt 18 für einen wirksameren Schnitt, wie in der US-Patentanmeldung Seriennr. 08/699 448 beschrieben, mit einer Schaukelbewegung bewegt werden. Kurz gesagt, wird die Spindel 14 durch Bewegen des Spindelstifts 62 innerhalb einer Spindelbahn 82 mit einer einstellbaren Neigung hin- und herbewegt. Die Spindelbahn 82 gewährleistet folglich einen einstellbaren Spindelweg.

Unter Bezugnahme auf 1 und 2 kann der Winkel der Spindel 14 durch Einstellen der Position der Spindelbahn 82 selektiv verändert werden. Die Spindelbahn 82 wird an einem Ende schwenkbar am Gehäuse 12 angebracht und kann daher nach oben oder unten abgewinkelt werden. Unter Bezugnahme auf 2 schließt ein feststehendes Ende 84 ein Paar von Bahnstiften 86 ein, die das Gehäuse 12 schwenkbar in Eingriff nehmen. An einem freien Ende 88 der Spindelbahn erstreckt sich ein Stift 90 nach hinten. Der Stift 90 nimmt einen Schlitz 92 in einem Nocken 94 in Eingriff. Der Schlitz 92 hat eine Form, welche die vertikale Position des Stifts 90 verändert, wenn sich der Nocken 94 dreht. Der Nocken 94 kann sich im Verhältnis zum Gehäuse 12 drehen. Der Nocken 94 kann unter Verwendung einer Lasche 96, die durch das Oberteil des Gehäuses 12 vorsteht, bewegt werden. Durch Hinzufügen von Reibschlußpunkten kann die Bewegung des Nockens 94 so gestaltet werden, daß der Benutzer eine von mehreren Positionen des Nockens 94 wählt. Ein Reibschluß zwischen dem Nocken 94 und dem Gehäuse 12 hält folglich den Nocken 94 in einer gewählten Position.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Position der Spindelbahn 86 derart eingestellt werden, daß sich das freie Ende 88 entweder an, über oder unter einer horizontalen Position (gesehen wie in 1) befindet. Folglich kann die „Schaukel"-Bewegung auf die besonderen Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise die Art des Materials und das verwendete Blatt, zugeschnitten werden. Außerdem kann die hin- und hergehende Säge 10 der vorliegenden Erfindung, wie zuvor erwähnt, zum Aufwärtsschneiden und Abwärtsschneiden verwendet werden. Die Bewegung des Sägeblatts 18 kann zum optimalen Schneiden sowohl unter Aufwärtsschneid- als auch unter Abwärtsschneidbedingungen gewählt werden.

Unter Bezugnahme auf 1 und 2 wird die Spindel 14 durch eine Spindelbuchse 80 am Vorderende der hin- und hergehenden Säge 10 angebracht. Die Spindelbuchse 80 hat eine zylindrische Innenfläche, um die Außenfläche der Spindel 14 in Eingriff zu nehmen, und eine sphärische Außenfläche, um so schwenkbar innerhalb des Gehäuses 12 angebracht zu werden. Auf diese Weise kann der Winkel der Spindel 14 im Verhältnis zum Gehäuse 12 verändert werden. Wenn die hin- und hergehende Säge 10 so eingestellt wird, daß das Sägeblatt 18 nach oben oder unten schaukelt, schwenkt die Außenseite der Spindelbuchse 80 im Verhältnis zum Gehäuse 12.

Wie ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen wird, leitet der Pendelkörper 40 bei der illustrierten Ausführungsform Kraft von der Antriebswelle 30 zur Spindel 14 weiter und geht ebenfalls in einer Richtung größtenteils entgegengesetzt zur Richtung der Spindel 14 hin und her, wodurch er die hin- und hergehende Säge 10 auswuchtet. Folglich ist der Pendelkörper 40, ohne zusätzliche Mechanismen oder Komplexität, sowohl ein Antriebsmechanismus als auch gleichzeitig ein Gegengewicht. Es ist zu sehen, daß es einen Antriebskraftweg vom Motor 20, durch das Motorritzel 24 und das Antriebszahnrad 28, durch die Antriebswelle 30, durch den Pendelkörper 40, durch den Schwenkkörper 50, durch die Spindel 14 und schließlich zum Sägeblatt 18 gibt. Der Abschnitt des Pendelkörpers 40, der wirklich wesentlich für den Betrieb der Säge 10 ist, ist der Abschnitt um die Antriebswelle 30, um die Nut 44 und der den Schwenkkörper 50 berührt (d.h., am Pendelstift 51). Jede zusätzliche Masse des Pendelkörpers 40 dient zum Verstärken der Struktur und zum Bereitstellen eines Gegengewichts. Da der Weg der Spindel 14 und des Pendelkörpers 40 durch die Geometrie des Mechanismus' festgelegt werden kann, kann der Pendelkörper 40 so ausgelegt werden, daß er eine Trägheitskraft bereitstellt, die wesentlich die Spindel 14 und daher die hin- und hergehende Säge 10 auswuchtet.

Im einzelnen bewegt sich die Spindel 14 während des Schneidhubs, typischerweise, wenn das Sägeblatt 18 zurückgezogen wird, längs eines wesentlich rückwärts gerichteten Wegs. Ein Einstellen der Spindelbahn 82 bewegt den Bewegungsweg der Spindel 14 und des Sägeblatts 18 etwas, aber die Bewegung ist immer noch größtenteils rückwärts. Während die Spindel 14 zurückgezogen wird, bewegt sich das hin- und hergehende Element 40 längs eines Weges in einer Vorwärtsrichtung und parallel zur Antriebsachse 31. Folglich wird während des Schneidhubs eine wesentliche Vektorkomponente der Bewegungsrichtung des Sägeblatts 18 und der Spindel 14 entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des hin- und hergehenden Elements 40 sein. Falls die Spindel 14 so eingestellt wird, daß sie in Längsrichtung längs der Spindelachse 15 hin- und hergeht, dann wird die Bewegung genau entgegengesetzt sein. Während des Rückhubs wird der Bewegungsweg der Spindel 14 und des hin- und hergehenden Elements genau der gleiche sein wie beim Ausfahrhub, aber die Bauteile bewegen sich in der entgegengesetzten Richtung.

Ein zusätzlicher Nutzen der Erfindung ist, daß die Konfiguration des Antriebsmechanismus' der hin- und hergehenden Säge 10 ein Einstellen der Bewegungslänge der Spindel 14 und folglich des Sägeblatts 18 ermöglicht. Dies kann durch Verändern der Position der Schwenkachse 53 erreicht werden. Im einzelnen kann die Schwenkachse 53, wie in 1 durch Pfeile 76 angezeigt, nach oben oder unten verändert werden, in einer Richtung senkrecht zu der Antriebsachse 31 und der Spindelachse 15, um den Weg der Spindel 14 zu verändern. Es könnten unterschiedliche Gehäuse 12 mit unterschiedlichen Positionen der Schwenkachse 53 geschaffen werden, oder die Position der Schwenkachse 53 könnte selektiv einstellbar gemacht werden, mit einem Gehäuse 12, dessen Gelenkzapfen 58 und Buchsen 60 zu unterschiedlichen Positionen bewegt und an einer gewählten Position befestigt werden können.

Während mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, werden alternative Ausführungsformen Fachleuten auf dem Gebiet offensichtlich sein und liegen innerhalb des vorgesehenen Rahmens der vorliegenden Erfindung. Daher soll die Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche begrenzt werden.


Anspruch[de]
  1. Hin- und hergehende Säge, die folgendes umfaßt:

    ein Gehäuse (12),

    eine Spindel (14; 14'), angebracht für eine Hin- und Herbewegung im Verhältnis zum Gehäuse (12), wobei die Spindel (14; 14') ein Vorderende, geeignet zum Tragen eines Sägeblatts (18), hat, wobei die Spindel (14; 14') durch einen Schneidhub und einen Rückhub bewegt werden kann,

    einen Motor (20) zum Bewegen der Spindel (14; 14') auf eine hin- und hergehende Weise und

    einen Schwenkkörper (50; 50'), der ein erstes, mit der Spindel (14; 14') verbundenes, Ende (52; 52') und ein zweites, durch den Motor (20) angetriebenes, Ende (54; 54') hat, wobei der Schwenkkörper (50; 50') an einem Drehpunkt zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angebracht wird,

    dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkkörper (50; 50') beweglich am Gehäuse (12) angebracht wird.
  2. Hin- und hergehende Säge nach Anspruch 1, bei welcher der Schwenkkörper (50; 50') an dem Drehpunkt am Gehäuse verstiftet wird.
  3. Hin- und hergehende Säge nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, die außerdem ein durch den Motor (20) angetriebenes hin- und hergehendes Element (40; 40') umfaßt und bei dem der Schwenkkörper (50; 50') am zweiten Ende (54; 54') mit dem hin- und hergehenden Element (40; 40') verbunden wird.
  4. Hin- und hergehende Säge nach Anspruch 3, bei der das hin- und hergehende Element (40; 40') einen Stift (37; 37') einschließt und bei dem der Schwenkkörper (50; 50') einen Schlitz (55) zum Aufnehmen des Stifts (37; 37') einschließt.
  5. Hin- und hergehende Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spindel (14; 14') einen Spindelstift (62; 62') einschließt und bei welcher der Schwenkkörper (50; 50') einen Schlitz (53; 53') zum Aufnehmen des Spindelstifts (62; 62') einschließt.
  6. Hin- und hergehende Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der Drehpunkt senkrecht im Verhältnis zur Schwenkachse (51) bewegt werden kann, um dadurch das Ausmaß zu verändern, in dem die Spindel (14; 14') vorgetrieben wird.
  7. Hin- und hergehende Säge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spindel (14; 14') eine Spindelachse (15; 15') definiert und bei welcher der Schwenkkörper (50; 50') um eine Schwenkachse (51) schwenkt, die gegenüber der Spindelachse (15; 15') versetzt wird, wobei der Schwenkkörper (50; 50') mit der Spindel (14; 14') verbunden wird, um die Spindel (14; 14') hin- und herzubewegen, und bei der die Position des Schwenkkörpers (50; 50') durch Bewegen des Schwenkkörpers (50; 50') selektiv eingestellt werden kann, um die Größe des Schneidhubs zu verändern.
  8. Hin- und hergehende Säge nach Anspruch 7, bei der die Position des Schwenkkörpers (50; 50') selektiv in einer Richtung senkrecht zur Spindelachse (15; 15') eingestellt werden kann, um die Versetzung zwischen der Spindelachse (15; 15') und der Schwenkachse (51) zu verändern.
  9. Hin- und hergehende Säge nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Schwenkachse (51) senkrecht zur Spindelachse (15; 15') ist und gegenüber derselben versetzt wird.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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