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Dokumentenidentifikation DE102004027744A1 22.12.2005
Titel Elektromotor mit Elektronikkasten
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Hübner, Jürgen, 44289 Dortmund, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 07.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004027744
Offenlegungstag 22.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.12.2005
IPC-Hauptklasse H02K 5/22
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Verbindung eines Elektromotors, insbesondere zum Antrieb einer Pumpe, mit einem Elektronik-/Elektrikkasten, wobei außen am Motorgehäuse vorstehend ein insbesondere angeformter Kasten, insbesondere Klemmenkasten, mit innenliegenden elektrischen Teilen befestigt ist, der durch einen Deckel verschließbar ist. Statt eines Deckels auf dem Kasten ist eine den Kasten abdeckende Adapterplatte befestigt insbesondere angeschraubt, an der der elektronische Bauteile aufweisende Elektronik-/Elektrikkasten befestigbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbindung eines Elektromotors, insbesondere zum Antrieb einer Pumpe, mit einem Elektronik-/Elektrikkasten, wobei außen am Motorgehäuse vorstehend ein insbesondere angeformter Kasten, insbesondere Klemmenkasten, mit innenliegenden elektrischen Teilen befestigt ist, der durch einen Deckel verschließbar ist.

Es ist bekannt, an dem Gehäuse eines Elektromotors außen einen Klemmenkasten zu befestigen insbesondere anzuformen, der elektrische Anschlussteile und oft auch elektronische Teile enthält und durch einen Deckel verschlossen werden kann. Hierbei hat es sich gezeigt, dass aus Platzgründen in dem Klemmenkasten nicht alle heute erforderlichen elektronischen Teile untergebracht werden können, so dass auf dem Klemmenkasten ein Elektronik/Elektrikkasten als E-Modul befestigt und elektrisch angeschlossen wird. Dies erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand, da bei verschiedenen Motorarten, Motorgrößen und Motorherstellern der Elektronik-/Elektrikkasten unterschiedlich und damit entsprechend angepasst angeschlossen werden muss.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindung der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass ohne Veränderung des Elektronik-/Elektrikkastens (E-Modul) auf einfache Weise dieser an unterschiedliche Elektromotoren anschließbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass statt eines Deckels auf dem Kasten eine den Kasten abdeckende Adapterplatte befestigt insbesondere angeschraubt ist, an der ein elektronische Bauteile aufweisender Elektronik-/Elektrikkasten befestigbar ist.

Durch eine solche Lösung wird eine hohe Kompatibilität erreicht. Es ist eine Anpassung an die verschiedensten Motorausführungen möglich, wobei die Seite zum E-Modul stets gleich bleibt und die Seite zum Motor variabel ist. Hierbei sind eine einfache Konstruktion und Herstellung sowie Montage gegeben.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die Adapterplatte den Kasten insbesondere Klemmenkasten zumindest auf einer Seite überragt. Ferner ist von Vorteil, wenn die Adapterplatte eine Öffnung aufweist, durch die Anschlusskabel des Motors ein- oder hindurchführbar sind.

Eine besonders einfache Montage des E-Moduls an der Adapterplatte ist dann gegeben, wenn die Adapterplatte einen Stecker aufweist, der mit einem Gegenstecker des Elektronik-/Elektrikkastens kontaktet.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Elektronik-/Elektrikkasten auf der Adapterplatte lösbar befestigt insbesondere durch eine Klemm- und/oder Rastverbindung gehalten ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch in einem Schnitt dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Am Motorgehäuse 1 eines Elektromotors ist ein Klemmenkasten 2 mit seinen Seitenwänden 3 angeformt. Der Klemmenkasten ist nach oben hin offen, wobei die obere Öffnung 4 durch einen Deckel verschlossen werden könnte. Statt eines Deckels ist aber die Öffnung 4 durch eine Adapterplatte 5 vollständig abgedeckt.

Die Adapterplatte 5 besitzt vorzugsweise auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten jeweils einen hochstehenden Rand 6 und eine Öffnung 7 in ihrem Boden 8. Die Öffnung 7 ist hierbei von einem nach oben vorstehenden Rand 9 umgeben, der im Ausführungsbeispiel zylindrisch ist, aber auch andere Formen insbesondere im waagerechten Schnitt eine Rechteckform aufweisen kann.

In dem vom Rand 9 umgebenden Raum der Adapterplatte 5 ist ein Stecker 10 eingesetzt, dessen Kontakte mit den Litzen 13 des Motors verbunden sind.

Auf die Adapterplatte 5 ist ein Elektronik-/Elektrikkasten 11 als E-Modul aufsetzbar. Auf der der Adapterplatte 5 zugewandten Seite des E-Moduls 11, insbesondere auf der Unterseite, ist ein Gegenstecker 12 befestigt insbesondere eingelassen, dessen Kontakte und Anordnung mit denen des Steckers 10 kompatibel sind, so dass bei einem Aufsetzen des Kastens bzw. E-Moduls 11 auf die Adapterplatte 5 Stecker 10 und Gegenstecker 12 ineinander greifen, so dass die Kontakte beider Teile miteinander in Berührung kommen.

Im aufgesetzten Zustand des E-Moduls 11 auf der Arbeitsplatte 5 liegt die Unterseite des E-Moduls auf den Rändern 6 und vorzugsweise auch auf dem Rand 9 auf, so dass eine sichere Lage gegeben ist. Darüber hinaus können Verbindungsteile zwischen dem E-Modul und der Adapterplatte 5 insbesondere Schraubverbindungen für einen zusätzlichen sicheren Halt gegeben sein. Zusätzlich oder alternativ können auch Schraub-, Rast- und/oder Klemmverbindungen vorgesehen werden.


Anspruch[de]
  1. Verbindung eines Elektromotors, insbesondere zum Antrieb einer Pumpe, mit einem Elektronik-/Elektrikkasten, wobei außen am Motorgehäuse (1) vorstehend ein insbesondere angeformter Kasten (2), insbesondere Klemmenkasten, mit innenliegenden elektrischen Teilen befestigt ist, der durch einen Deckel verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet , dass statt eines Deckels auf dem Kasten (2) eine den Kasten abdeckende Adapterplatte (5) befestigt insbesondere angeschraubt ist, an der der elektronische Bauteile aufweisende Elektronik-/Elektrikkasten (11) befestigbar ist.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (5) den Kasten insbesondere Klemmenkasten (2) zumindest auf einer Seite überragt.
  3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (5) eine Öffnung (7) aufweist, durch die Anschlusskabel des Motors ein- oder hindurchführbar sind.
  4. Verbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterplatte (5) einen Stecker (10) aufweist, der mit einem Gegenstecker (12) des Elektronik-/Elektrikkastens (11) kontaktet.
  5. Verbindung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronik-/Elektrikkasten (11) auf der Adapterplatte (5) lösbar befestigt insbesondere durch eine Schraub-, Klemmund/oder Rastverbindung gehalten ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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