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Dokumentenidentifikation DE202005012959U1 22.12.2005
Titel Beschallungsanordnung für mobile Schallaufnehmer
Anmelder Hermann, Stefan, 93096 Köfering, DE
DE-Aktenzeichen 202005012959
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.12.2005
Registration date 17.11.2005
Application date from patent application 17.08.2005
IPC-Hauptklasse H04S 1/00

Beschreibung[de]

Bei der Benutzung von mobilen (Quellengebundene) Schallaufnehmer (2) kann das bekannte Stereo Effekt nicht nachgebildet werden, da es nur einen Schallaufnehmer pro Quelle gibt und diese nicht als Ortsreferenz dienen kann. Somit wird allen Lautsprechern (4 und 5) die selbe Lautstärke zugeführt was den Effekt hat, dass der Zuhörer (8) immer eine virtuelle Schallquelle (3) empfindet, die unabhängig von den Bewegungen der realen Schallquelle (2), immer die selbe Position hat 1.

Die neue Anordnung soll dieses Nachteil lösen, und dem Zuhörer (8) die Möglichkeit geben, die Bewegungen der realen Schallquelle (2) auf der Bühne (1) anhand des wiedergegebenen Schalls nachzuvollziehen.

Das obengenannte Problem wird wie folgt gelöst 2:

  • • Es werden die Entfernungen (d4) und (d5) der realen Schallquelle (2) zu den einzelnen Lautsprecher (4) und (5) erfasst.
  • • An die einzelnen Lautsprecher werden die Lautstärken (s4), bzw. (s5) zugeführt, die eine Gewichtung der erfasten Lautstärke S0, abhängig von der jeweiligen Entfernung (d4) bzw. (d5) zum Lautsprecher, darstellen:

Somit empfängt der Zuhörer gleiche Lautstärken aus beiden Lautsprecher wenn die Quelle sich genau zwischen den beiden Lautsprecher befindet (T0 = 0). Damit lokalisiert der Zuhörer (8)) richtig die reale Quelle (2) und somit stimmt die Position der virtuellen Schallquelle (3) mit der realen überein. Wenn die Quelle (2) und somit der Schallaufnehmer sich z.B. neben dem Lautsprecher (4) befinden, dann wird die Lautstärke (s4) gleich S0 sein und die Lautstärke (s5) gleich Null sein. Auch in diesem Fall kann der Zuhörer die Schallquelle richtig lokalisieren, und zwar neben dem Lautsprecher (4).

Wenn die Schallquelle sich im hinteren Bereich der Bühne befindet (T0 > 0), dann werden beiden Lautsprechern niedrigere Lautstärken als SO zugeführt, so das der Zuhörer eine größer Entfernung zu der Schallquelle empfindet.

Mit vier Lautsprecher ist die Raumempfindung ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Tiefe der Bühne realitätsnäher vom Zuhörer empfunden wird 3.

1Bühne mit Breite B0 und Tiefe T0 1.1Bühnen Tiefe T0 1.2BühnenBreite B0 2Reele Schallquelle mit Schallaufnehmer 3Virtuelle Schallquelle mit Schallaufnehmer 4Lautsprecher vorne rechts 5Lautsprecher vorne links 6Lautsprecher hinten rechts 7Lautsprecher hinten links 8Zuhörer

Anspruch[de]
  1. Beschallungsanordnung mit mobilen und Schallquelle gebundenen Schallaufnehmer und stereophonisch angeordneten Lautsprecher (2) ist dadurch gekennzeichnet, dass die an die Lautsprecher zugeführten Signalstärken abhängig von der relativen Position der Schallquelle zu den Lautsprecher sind.
  2. Beschallungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Lautsprecher zugeführten Signalleistung entsprechend Gleichung 1 bzw. Gleichung 2 gewichtet werden.
  3. Beschallungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei stereophonisch angeordnete Lautsprecher verwendet werden.
  4. Beschallungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier Lautsprecher verwendet werden, um sowohl Bewegungen in der Breite als auch in der Tiefe der Bühne wiedergegeben werden können (3).
  5. Beschallungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Positionserfassung des Schallaufnehmers, bzw. der Schallquelle, als auch die Schallsignale über Funkstrecken übertragen werden.
  6. Beschallungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Positionserfassung des Schallaufnehmers, bzw. der Schallquelle, als auch die Schallsignale über die selben Funkstrecken übertragen werden.
  7. Beschallungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Schallaufnehmers über eine Messung der Leistungen der Funkstrecken ermittelt wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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