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Dokumentenidentifikation DE69827868T2 22.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000872836
Titel Verfahren zum Unterscheiden von optischen Platten
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Abe, Kenji, Sendai-shi, Miyagi-ken, JP;
Yamashita, Tatsumaro, Shibata-gun, Miyagi-ken, JP;
Asano, Isao, Iwaki-shi, Fukushima-ken, JP;
Saito, Shoichiro, Furukawa-shi, Miyagi-ken, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69827868
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.03.1998
EP-Aktenzeichen 983024316
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1998
EP date of grant 01.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.12.2005
IPC-Hauptklasse G11B 19/12
IPC-Nebenklasse G11B 17/22   G11B 27/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben, welches die Typen von Speicherscheiben unterscheiden kann, die in eine Speicherscheibenvorrichtung geladen sind, in welche unterschiedliche Typen von Speicherscheiben wie z.B. eine CD und eine DVD zu laden sind.

Als eine konventionelle Speicherscheibenvorrichtung, in welche eine Mehrzahl von Speicherscheiben geladen wird, ist ein Speicherscheibenwechsler bekannt, der ein Verfahren zum Laden eines Magazins benutzt. Jedoch sind in vielen konventionellen Speicherscheibenwechslern mehrere Speicherscheiben des gleichen Typs aufgenommen, wie z.B. CDs oder DVDs.

Indes können, wenn die oben genannte Speicherscheibenvorrichtung als ein Typ einer Aufbewahrungsvorrichtung, die als Peripheriegerät eines Computers dient, benutzt wird, nur Speicherscheiben des gleichen Typs wie z.B. CDs oder DVDs untereinander ausgetauscht werden, um abgespielt zu werden. Aus diesem Grund kann nur eine Wiedergabe von diesen Speicherscheiben durchgeführt werden, und die Anwendungen der oben genannten Vorrichtung können auf spezifische Anwendungen limitiert werden.

Der Erfinder der vorliegenden Erfindung schlägt in der japanischen Patentanmeldung Nr. 8-252829 folgendes vor. Nämlich werden ROM Speicherscheiben und RAM Speicherscheiben in dem gleichen Magazin (Einheit) aufbewahrt und eine der Speicherscheiben wird irgendwann ausgewählt, um nicht nur das Lesen von Daten sondern auch das Schreiben von Daten zu ermöglichen.

Jedoch müssen, wenn ROM Speicherscheiben und RAM Speicherscheiben, die untereinander gemischt sind, in einem Magazin (Einheit) aufbewahrt werden, falls diese Speicherscheiben solche einschließen, die ROM oder RAM Speicherscheiben sind, jedoch in ihrem Typ oder in ihrem Aufnahmeformat unterschiedlich sind, die Speicherscheiben in dem Magazin Stück für Stück bei jedem Ladevorgang des Magazins aufgegriffen werden, und der Typ der aufgegriffenen Speicherscheibe muss unterschieden werden. Am Betriebsbeginn ist eine lange Bereitschaftszeit notwendig.

Wenn die Typen von Speicherscheiben in dem Magazin zu unterscheiden sind, kann, nachdem jede Speicherscheibe aus dem Magazin entnommen ist, das Aufzeichnungsformat der Speicherscheibe ebenfalls überprüft werden, während auf der Speicherscheibe aufgezeichnete Signale tatsächlich gelesen werden. Gemäß diesem Verfahren sind die Typen von Speicherscheiben, welche unterschieden werden können, auf spezifische Typen beschränkt, wobei eine effiziente Determination für die Typen von jeweiligen Speicherscheiben, die fein klassifiziert sind, limitiert ist.

Zusätzlich kann in einer bestimmten Kombination einer RAM Speicherscheibe und ROM Speicherscheibe der gleiche Laserstrahl auf eine dieser Speicherscheiben ohne ein Problem ausgestrahlt werden, beeinflusst jedoch nachteilig die andere dieser Speicherscheiben. Unter diesem Gesichtspunkt muss wenigstens im Vorhinein erkannt werden, ob die vorgegebene Speicherscheibe eine RAM Speicherscheibe oder eine ROM Speicherscheibe ist.

JP-A-9-35401 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Unterscheiden von Speicherscheiben basierend auf dem Reflexionsvermögen der Oberfläche der Speicherscheibe unter Benutzung von Licht einer spezifischen Wellenlänge.

JP-A-2-23564 offenbart ein Speicherscheiben-Abspielgerät, in welches ein Magazin eingeführt werden kann, welches eine Mehrzahl von Speicherscheiben enthält. Das Magazin ist mit einem Speicher ausgestattet, der Information aller Speicherscheiben in dem Magazin enthält, wobei die Information über eine Schnittstelle an das Abspielgerät übermittelt wird.

EP-A-0 265 167 offenbart ebenfalls ein Speicherscheiben-Abspielgerät, in welches eine Mehrzahl von Magazinen eingeführt werden kann, wobei jedes Magazin eine Mehrzahl von Speicherscheiben enthält. Die Inhalte der Speicherscheiben (das TOC der Speicherscheiben) eines jeden Magazins sind in dem Abspielgerät zusammen mit einer Identifikation des Magazins gespeichert.

Erfindungsgemäß wird bereitgestellt ein Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben für eine Speicherscheibenvorrichtung mit einem Magazin, das sowohl eine beschreibbare Speicherscheibe als auch eine nur wiedergebende Speicherscheibe aufweist, die in dem Magazin aufgenommen werden können, wobei die jeweiligen Speicherscheiben auf Basis von Information unterschieden werden, die an dem geladenen Magazin aufgezeichnet ist, um zu prüfen, ob die Speicherscheiben in dem Magazin beschreibbare Speicherscheiben oder nur wiedergebende Speicherscheiben sind, wobei jede Speicherscheibe nach der Unterscheidung aus dem Magazin entnommen wird und wobei der Typ der entsprechenden Speicherscheibe durch mindestens ein Verfahren unterschieden wird, das aus Folgendem ausgewählt wird:

  • a) Detektion des Rückstrahlvermögens einer Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe,
  • b) Detektion der Dicke eines Substrats, in dem die Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe gebildet ist, und
  • c) Lesen von Signalen, die auf der Speicherscheibe aufgezeichnet sind,

und wobei Fächer, in denen die Speicherscheiben platziert werden, in dem Magazin entfernbar aufgenommen werden können, wobei Identifikationsinformation, die darstellt, ob die entsprechende Speicherscheibe eine beschreibbare Speicherscheibe oder eine nur wiedergebende Speicherscheibe ist, jedem Fach hinzu gefügt wird.

Ausführungsformen der Erfindung werden nun, nur beispielhaft, mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden, in welchen:

1 ein Flussdiagramm ist, das ein Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben gemäß der Erfindung darstellt.

2 ein Flussdiagramm ist, das ein anderes Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben darstellt.

3 eine Seitenansicht ist, die ein Speicherscheibenlaufwerk darstellt.

4 eine perspektivische Explosionsansicht eines Speicherscheibenmagazins ist.

5 eine Seitenansicht ist, die ein Beispiel einer Vorrichtung zum Unterscheiden von Speicherscheiben darstellt.

1 und 2 sind Flussdiagramme, die Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben gemäß der vorliegenden Erfindung darstellen, 3 ist eine Seitenansicht, die eine Anordnung einer Speicherscheibenvorrichtung darstellt, 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Magazins, das in die Speicherscheibenvorrichtung geladen ist, und 5 ist eine Seitenansicht, die ein Beispiel einer Vorrichtung zum Unterscheiden von Speicherscheiben, die in der Speicherscheibe angeordnet ist, darstellt.

In einem Magazin (oder einer Speicherscheibeneinheit) M, das in 4 dargestellt ist, sind Gleitvertiefungen Mb auf beiden inneren Seiten eines Gehäuses Ma gebildet, das aus einem synthetischen Harz besteht, und mehrere Fächer T sind gleitend in den Gleitvertiefungen Mb angeordnet. An dem entfernten Ende eines jeden Fachs T sind Haken Ta angegossen. Wenn ein Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben in dem Speicherscheibenlaufwerk ein Fach auswählt, wird ein Entnahmeglied in dem Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben durch den Haken Ta angehakt und das durch das Entnahmeglied ausgewählte Fach T wird aus dem Magazin M entnommen.

Ein kreisförmig vertiefter Teil Tb, der einen Durchmesser aufweist, der etwas größer ist als der Durchmesser (12 cm) der Speicherscheibe, ist auf der oberen Oberfläche des Fachs T gebildet, und eine Speicherscheibe D ist auf dem vertieften Teil Tb platziert. In dem zentralen Teil des vertieften Teils Tb sind eine Aussparung Tc, welche dazu führt, dass das zentrale Loch der Speicherscheibe D frei liegt, und eine fächerförmige Aussparung Td gebildet, welche mit der Aussparung Tc verbunden ist und dazu führt, dass die Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe D nach unten frei liegt.

In dem Magazin M sind nur wiedergebende ROM Speicherscheiben und beschreibbare RAM Speicherscheiben gemischt und aufbewahrt. Ein Fach T, auf welchem eine RAM Speicherscheibe platziert ist, auf welche Information aufgenommen werden kann, hat auf einer Seite des Fachs T eine Nase Te, die an einem Verschließmechanismus in dem Magazin M angehakt ist, so dass das Fach T nicht entnommen werden kann. Ein kleiner Vorsprung Mc ist auf einer Seite der oberen Oberfläche des Magazins M gebildet, um einen Verschluss aufzuheben. Wenn das Magazin M in die Speicherscheibenvorrichtung geladen wird, wird der kleine Vorsprung Mc niedergedrückt, so dass das Fach T, auf welchem eine RAM Speicherscheibe platziert ist, entnommen werden kann. Die Nase Te ist nicht auf dem Fach T gebildet, auf welchem eine ROM Speicherscheibe nicht platziert ist, und das Fach T kann immer manuell entnommen werden. Wenn die Speicherscheibenvorrichtung derart ausgestaltet ist, dass ein Fach T, auf welchem eine RAM Speicherscheibe platziert ist, nicht unbeabsichtigt entnommen werden kann, kann die Aufzeichnungsoberfläche der RAM Speicherscheibe geschützt werden.

Auf der Oberfläche der Nase Te des Fachs T, auf welchem die RAM Speicherscheibe platziert ist, ist eine reflektierende Oberfläche Tf gebildet, auf welcher ein reflektierender Film geformt ist oder auf welcher ein reflektierender Film aufgeklebt ist. Ein Detektionsfenster Md ist in einer Seite des Magazins M geöffnet, und die reflektierende Oberfläche Tf erscheint durch das Detektionsfenster Md, während das Fach T in dem Magazin M aufbewahrt ist. Ein Fach, auf welchem eine ROM Speicherscheibe platziert ist, hat nicht die Nase Te und die reflektierende Oberfläche Tf.

Ein IC-Speicher M1, der als ein Speicherelement dient, ist an der unteren Oberfläche des Gehäuses des Magazins M befestigt.

In einer Speicherscheibenvorrichtung wie in 3 dargestellt wird das Magazin M in ein Gehäuse 1 von rechts gemäß 3 geladen. Innerhalb des Gehäuses 1 sind eine optische Detektionsvorrichtung 2, welche dem Detektionsfenster Md des Magazins M, wie in 4 dargestellt, gegenüber gestellt ist, und Fotoreflektoren 2a, deren Anzahl der Anzahl von Fächern in dem Magazin M entspricht, auf der optischen Detektionsvorrichtung 2 angeordnet. Wenn das Magazin M geladen wird, sind die Fotoreflektoren 2a den seitlichen Oberflächen der Fächer T durch das Detektionsfenster Md hindurch jeweils gegenübergestellt. Aus diesem Grund wird, wenn ein Fach T reserviert für eine RAM Speicherscheibe angeordnet wird, die reflektierende Oberfläche Tf detektiert, während eine reflektierende Oberfläche nicht detektiert wird auf dem Fach T, auf welchem die ROM Speicherscheibe platziert ist. Aus diesem Grund ist es möglich zu detektieren und zu identifizieren, ob die Speicherscheibe auf dem Fach eine RAM Speicherscheibe oder eine ROM Speicherscheibe ist.

In dem Gehäuse 1 ist ein Kontaktpunkt 3 gebildet. Wenn das Magazin M in das Gehäuse 1 geladen wird, wird der Anschluss des IC-Speichers M1, der auf dem Boden des Magazins M angeordnet ist, in Kontakt mit dem Kontaktpunkt 3 gebracht. In dem Gehäuse 1 ist ein Controller 4 angeordnet, an welchen die optische Detektionsvorrichtung 2 und der Kontaktpunkt 3 angeschlossen sind, und ein Speicher (RAM) 5 zur Speicherung von Daten ist in dem Gehäuse 1 angeordnet. Der Controller 4 in dieser Speicherscheibenvorrichtung ist an die CPU eines Host-Computers über eine BUS-Leitung 6 angeschlossen.

Ein Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben ist in dem Gehäuse 1 angeordnet. Der Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben kann gemäß 3 nach oben und nach unten bewegt werden, um ein Fach in dem Magazin M auszuwählen. Ein Laufwerk 11, welches in dem Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben angeordnet ist, kann auf einer Stützwelle 12, die als eine Drehachse dient, geschwenkt werden. Mit dieser Schwenkbewegung wird eine Speicherscheibe auf einem entnommenen Fach arretiert. Auf dem Laufwerk 11 sind ein Plattenteller 13, welcher in das zentrale Loch der Speicherscheibe D eingepasst ist, um diese zu arretieren, ein Spindelmotor 14 für den rotatorischen Antrieb des Plattentellers 13 und ein optischer Kopf 15 angeordnet. Dieser optische Kopf 15 weist eine Struktur auf, in welcher objektivische Linsen, die hinsichtlich einer numerischen Blende unterschiedlich sind, gewechselt werden können abhängig von dem Typ von Speicherscheiben, oder in welcher die numerische Blende einer objektivischen Linse gewechselt werden kann abhängig von dem Typ von Speicherscheiben.

In dem Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben sind das Entnahmeglied, das an den Haken Ta des Fachs T angehakt ist, um das Fach T zu entnehmen, und ein Entnahmeantriebsteil zum Antrieb des Entnahmeglieds.

Weiterhin ist eine Speicherscheibenunterscheidungsvorrichtung 20, die in 5 dargestellt ist, auf dem Laufwerk 11 oder dem optischen Kopf 15 des Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben angebracht.

Unter Bezugnahme auf 5 ist eine Speicherscheibe, die auf dem Plattenteller 13 des Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben arretiert ist, durch das Referenzzeichen D repräsentiert. Das Referenzzeichen Da bezeichnet die Oberfläche der Speicherscheibe. Falls die Speicherscheibe D eine CD, eine CD-R oder eine PD ist, hat ein Substrat, das sich zwischen einer Aufzeichnungsoberfläche R1 und der Speicherscheibenoberfläche Da befindet, eine Dicke von 1,2 mm. Falls die Speicherscheibe D eine DVD-RAM oder eine DVD-ROM ist, hat ein Substrat, das sich zwischen einer Aufzeichnungsoberfläche R2 und der Speicherscheibenoberfläche Da befindet, eine Dicke von 0,6 mm. Sogar für den Fall, dass die Speicherscheibe D irgendeine Speicherscheibe ist, wird die Speicherscheibenoberfläche Da auf der gleichen Oberfläche des Plattentellers getragen. Aus diesem Grund haben in der Speicherscheibenvorrichtung die Aufzeichnungsoberfläche R1 und die Aufzeichnungsoberfläche R2 jeweils unterschiedliche Höhenpositionen.

Die Speicherscheibenunterscheidungsvorrichtung, die eine Lichtquelle 21 aufweist, ist in 5 dargestellt. Jedoch ist die Lichtquelle 21 durch zwei Lichtquellen aufgebaut, welche Licht unterschiedlicher Wellenlänge emittieren. Die Wellenlänge des Lichts, das von einer Lichtquelle emittiert wird, beträgt 780 nm oder näherungsweise 780 nm, und die Wellenlänge des Lichts, das von der anderen Lichtquelle emittiert wird, beträgt 650 nm oder näherungsweise 650 nm. Beide Lichtquellen werden umschaltbar gesteuert, so dass die Lichtquellen zu unterschiedlichen Zeiten Licht emittieren. Eine Durchgangsöffnung 22a in einem Blendenmittel 22, das sich vor der Lichtquelle 21 befindet, ist ein schlitzförmiges, ein viereckiges oder ein kreisförmiges Loch, welches sich in einer Richtung senkrecht zu der Zeichenoberfläche erstreckt, um eine vorbestimmte Öffnungsweite und eine Länge, die größer ist als die Öffnungsweite, einzunehmen. Licht, das durch die Durchgangsöffnung 22a gelangt, wird schräg auf die Oberfläche der Speicherscheibe D gestrahlt.

An einer Position, an der Licht von der Lichtquelle 21 ausgestrahlt wird und von der Aufzeichnungsoberfläche R1 oder R2 der Speicherscheibe D reflektiert wird, ist ein Lichtempfangsmittel 23 angeordnet. Das Lichtempfangsmittel 23 hat zwei Lichtempfangsbereiche 23a und 23b, welche in der Neigungsrichtung des reflektierten Lichts unterteilt sind.

In einer elektrischen Schaltungsanordnung, die mit dem Lichtempfangsmittel 23 verbunden ist, sind Subtraktionsmittel 24a für die Berechnung einer Differenz zwischen einer fotoelektrisch-konvertierten Ausgabe, die von dem Lichtempfangsbereich 23a erhalten wird, und einer fotoelektrisch-konvertierten Ausgabe, die von dem Lichtempfangsbereich 23b erhalten wird, so wie ein Additionsmittel 24b zur Addition der fotoelektrisch-konvertierten Ausgaben, die sowohl durch den Lichtempfangsbereich 23a als auch 23b erhalten werden, angeordnet. Es ist ein Unterscheidungsmittel 25 vorgesehen, in welches die Ausgaben von dem Subtraktionsmittel 24a und dem Additionsmittel 24b eingegeben werden. Eine Speicherscheibenunterscheidungsausgabe, die durch das Unterscheidungsmittel 25 erzeugt wird, wird an den Controller 4 in dem Gehäuse 1 der Speicherscheibenvorrichtung, wie in 3 dargestellt, ausgegeben. Das Unterscheidungsmittel 25 kann Teil des Controllers 4 sein.

Von dem Lichtfluss, der durch das Lichtempfangsmittel 23 empfangen wird, bezeichnet Referenzzeichen X einen reflektierten Lichtfluss von der Aufzeichnnungsoberfläche R1 einer Speicherscheibe, die ein Substrat aufweist, das eine Dicke von 1,2 mm hat, und Referenzzeichen Y einen reflektierten Lichtfluss von der Aufzeichnungsoberfläche R2 einer Speicherscheibe, die ein Substrat aufweist, das eine Dicke von 0,6 mm hat.

In dieser Speicherscheibenunterscheidungsvorrichtung 20 kann die Differenz zwischen den Dicken (1,2 mm und 0,6 mm) der Substrate unterschieden werden. Zusätzlich kann die Differenz zwischen den optischen Reflexionsvermögen der Aufzeichnungsoberflächen R1 und R2 unterschieden werden. Weiterhin kann die Differenz zwischen den Reflexionsvermögen der Aufzeichnungsoberflächen R1 und R2 im Hinblick auf Licht mit einer Wellenlänge von 780 nm oder näherungsweise 780 nm und die Differenz zwischen den Reflexionsvermögen im Hinblick auf Licht mit einer Wellenlänge von 650 nm oder näherungsweise 650 nm bestimmt werden.

Wenn die Speicherscheibe mit einem Substrat einer Dicke von 1,2 mm geladen wird, und wenn Detektionslicht mit irgendeiner der Wellenlängen von der Lichtquelle 21 ausgestrahlt wird, wird das Licht durch die Aufzeichnungsoberfläche R1 reflektiert, die sich 1,2 mm über der Speicherscheibenoberfläche Da befindet. Das reflektierte Licht X wird sowohl von dem Lichtempfangsbereich 23a als auch dem Lichtempfangsbereich 23b empfangen. Wenn die Speicherscheibe mit einem Substrat einer Dicke von 0,6 mm geladen wird, und wenn Detektionslicht mit der Wellenlänge, die gleich ist zu derjenigen in dem Zustand, in dem die 1,2 mm Speicherscheibe geladen ist, von der Lichtquelle 21 ausgestrahlt wird, wird das Licht von der Aufzeichnungsoberfläche R2 reflektiert, die sich 0,6 mm über der Speicherscheibenoberfläche Da befindet. Das reflektierte Licht Y wird sowohl durch den Lichtempfangsbereich 23a als auch den Lichtempfangsbereich 23b empfangen.

Abhängig von der Differenz zwischen den Dicken der Substrate, d.h., abhängig von der Differenz zwischen den Höhen von der Speicherscheibenoberfläche Da zu den Aufzeichnungsoberflächen R1 und R2 unterscheiden sich das reflektierte Licht X und das reflektierte Licht Y voneinander in einem Bereich, in welchem ein Lichtfluss auf das Lichtempfangsmittel 23 ausgestrahlt wird. Dadurch sind das reflektierte Licht X und das reflektierte Licht Y unterschiedlich voneinander in einem Verhältnis einer Lichtmenge, die durch den Lichtempfangsbereich 23a empfangen wird, zu einer Lichtmenge, die durch den Lichtempfangsbereich 23b empfangen wird.

Deshalb kann das Unterscheidungsmittel 25, wenn das Subtraktionsmittel 24a die Differenz zwischen der Lichtmenge, die durch den Lichtempfangsbereich 23a empfangen wird, und der Lichtmenge, die durch den Lichtempfangsbereich 23b empfangen wird, berechnet, die Höhe von der Speicherscheibenoberfläche Da zu der Aufzeichnungsoberfläche unterscheiden, um zu überprüfen, ob die Höhe 1,2 mm oder 0,6 mm beträgt. Beispielsweise wird in dem Unterscheidungsmittel 25 ein Mittelwert (Differenz zwischen Lichtmengen, wenn die Höhe 0,9 mm beträgt) zwischen der Differenz, die zwischen der Lichtmenge, empfangen durch den Lichtempfangsbereich 23a, und der Lichtmenge, empfangen durch den Lichtempfangsbereich 23b, gebildet wird, wenn die Höhe der Aufzeichnungsoberfläche 1,2 mm beträgt, und der Differenz, die zwischen der Lichtmenge, empfangen durch den Lichtempfangsbereich 23a, und der Lichtmenge, empfangen durch den Lichtempfangsbereich 23b, gebildet wird, wenn die Höhe der Aufzeichnungsoberfläche 0,6 mm beträgt, als ein Schwellenwert angenommen. Wenn der Schwellenwert mit einer Ausgabe des Subtraktionsmittels 24a verglichen wird, können die Dicken der Substrate unterschieden werden.

Nachdem die Dicken der Substrate unterschieden sind, wird Detektionslicht von 780 nm von der Lichtquelle 21 oder Detektionslicht von 650 nm ausgegeben, und es wird die Differenz zwischen den Reflexionsvermögen der Aufzeichnungsoberflächen R1 und R2 im Hinblick auf die jeweiligen Wellenlängen detektiert. Auf diese Weise kann eine detailiertere Speicherscheibenunterscheidung durchgeführt werden. Die Mengen reflektierten Lichts können durch eine Ausgabe des Additionsmittels 24b detektiert werden, das zur Berechnung der Summe der Lichtmengen, die sowohl durch den Lichtempfangsbereich 23a als auch 23b empfangen werden, bestimmt ist.

Ein Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben, das die Speicherscheibenvorrichtung, in welche das Magazin M geladen wird, benutzt, wird im Folgenden mit Bezug auf 1 beschrieben werden.

Das Magazin M wird in die Speicherscheibenvorrichtung geladen auf (Schritt (a)), Software zum Abspielen eines Magazins wird durch einen Icon (Symbol) auf dem Bildschirm eines Computers gestartet. Unmittelbar nach dem Start wird auf den IC-Speicher M1 auf dem Boden des Magazins M über den Kontaktpunkt 3, wie in 3 dargestellt, zugegriffen. Wenn das Magazin M in einem Anfangszustand ist und kein Datenbestand in dem IC-Speicher M1 gespeichert ist, wird auf dem Bildschirm ausgegeben, dass das Magazin M ein Magazin in einem Anfangszustand ist, und es erscheint eine Anzeige, die darstellt, ob eine Unterscheidungsoperation für die Speicherscheiben in dem Magazin M zu starten ist (Schritt (b)). In Reaktion auf diese Anzeige wird, wenn eine Markierung auf "ja" justiert wird und eine Eingabetaste (z.B. eine Klick-Taste einer Maus) gedrückt wird, der Ablauf zum Unterscheiden von Speicherscheiben gestartet. Der folgende Arbeitsablauf zum Unterscheiden von Speicherscheiben wird durch den Arbeitsvorgang des Controllers 4, der in der Speicherscheibenvorrichtung angeordnet ist, ausgeführt. Ebenso kann jede Detektionsausgabe an die CPU des Host-Computers über die BUS-Leitung 6 gesendet werden, und der folgende Arbeitsablauf zum Unterscheiden von Speicherscheiben kann von der CPU ausgeführt werden.

Im Schritt (c) in diesem Arbeitsablauf zum Unterscheiden von Speicherscheiben wird eine Ausgabe von der optischen Detektionsvorrichtung 2, die in 3 dargestellt ist, an den Controller 4 ausgegeben. Wenn ein Fach T, das für eine RAM Speicherscheibe bestimmt ist, in dem Magazin M geladen ist, erscheint die reflektierende Oberfläche Tf, die auf der seitlichen Oberfläche des Fachs T gebildet ist, von dem Detektionsfenster Md auf der seitlichen Oberfläche des Magazins M, wie in 4 dargestellt, und reflektiertes Licht als Teil des Lichts, das von dem Fotoreflektor 2a spontan emittiert wird, wird detektiert. Zu dieser Zeit können Fächer, die für eine RAM Speicherscheibe bestimmt sind, und Fächer, die für die ROM Speicherscheibe bestimmt sind, in Mehrfach-Fächern erkannt werden.

Nachdem Detektionsinformation in der optischen Detektionsvorrichtung 2 an den Controller 4 ausgegeben ist, wird der Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben durch eine Steuerungsoperation des Controllers 4 gestartet, um eine Speicherscheibe in dem Magazin M auszuwählen. Die Fächer werden sequentiell und Stück für Stück durch den Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben entnommen.

Wenn die reflektierende Oberfläche Tf des Fachs T durch die optische Detektionsvorrichtung 2 detektiert wird, wird eine Speicherscheibe, die auf diesem Fach T platziert ist, als eine RAM Speicherscheibe bestimmt. Jedoch kann die RAM Speicherscheibe eine PD (Power Disc) oder eine DVD-RAM (Digital-Versatile-Disk-RAM) Speicherscheibe sein. In diesem Fall wird ein Fach entnommen, das durch die RAM Speicherscheibe bestimmt ist, eine Speicherscheibe wird auf den Plattenteller 13 geladen, und auf der Speicherscheibe aufgenommene Daten werden durch den optischen Kopf 15 gelesen, so dass die Speicherscheibe unterschieden wird auf der Basis des Aufzeichnungsformats, um zu überprüfen, ob die Speicherscheibe eine PD oder eine DVD-RAM Speicherscheibe ist. Der optische Kopf 15 hat eine Struktur, in welcher objektivische Linsen umgeschaltet werden können, oder in welcher die numerische Blende einer objektivischen Linse umgeschaltet werden kann. Falls die optische Detektionsvorrichtung 2 befindet, dass eine RAM Speicherscheibe auf dem Fach platziert ist, wird die objektivische Linse in dem optischen Kopf 15 umgeschaltet auf eine objektivische Linse, die immer für eine PD oder eine DVD-RAM Speicherscheibe geeignet ist, oder die numerische Blende der objektivischen Linse wird umgeschaltet, so dass die Daten gelesen werden.

Wenn auf der Basis der Ausgabe der optischen Detektionsvorrichtung 2 im Schritt (c) befunden wird, dass die reflektierende Oberfläche Tf des Fachs T nicht detektiert wird, wird dieses Fach T als ein Fach bestimmt, das für die ROM Speicherscheibe bestimmt ist.

Wenn das Fach T, das für die ROM Speicherscheibe bestimmt ist, durch den Mechanismus 10 zur Auswahl und zum Abspielen von Speicherscheiben entnommen wird, und die Speicherscheibe D auf den Plattenteller 13 geladen wird, strahlt die Lichtquelle 21 der Vorrichtung 20 zum Unterscheiden von Speicherscheiben, die in 5 gezeigt ist, Detektionslicht schräg auf die Speicherscheibenoberfläche. Abhängig davon, ob das reflektierte Licht X oder Y ist, unterscheiden sich die Differenzen von Lichtmengen, welche durch die Lichtempfangsbereiche 23a und 23b empfangen werden, voneinander. In dem Unterscheidungsmittel 25 wird eine Subtraktions-Ausgabe des Subtraktionsmittels 24a mit einem Schwellenwert verglichen, der mit einer Detektionsausgabe korrespondiert, wenn die Dicke des Substrats 0,9 mm entspricht. Falls die Dicke des Substrats der Speicherscheibe, die durch die Subtraktions-Ausgabe berechnet wurde, kleiner ist als 0,9 mm, wird festgelegt, dass die Speicherscheibe, die auf dem Fach T platziert ist, eine DVD ist.

Hierbei wird das Fach T, das eine Nase Te in dem Magazin M, dargestellt in 4, aufweist, für die RAM Speicherscheibe bestimmt. Wie oben beschrieben wird die Nase Te durch den Arretierungsmechanismus in dem Magazin M arretiert, um zu verhindern, dass dieses Fach manuell entnommen wird. Jedoch kann, wenn die Nase Te, die durch das Detektionsfenster Md des Magazins M erscheint, mit einem Werkzeug wie z.B. einem Schraubendreher niedergedrückt wird, so dass die Nase Te gebrochen oder verformt wird, sogar das Fach, das für die RAM Speicherscheibe bestimmt ist, ungehindert aus dem Magazin M entnommen werden. In diesem System kann, wenn das Fach T in Folge eines Brechens oder einer Verformung der Nase Te aus irgendeinem Grund entnommen wird, danach die Aufzeichnungsoberfläche der DVD-Speicherscheibe verschmutzen, und die Schreibpräzision kann herabgesetzt werden. Aus diesem Grund wird, sogar wenn eine DVD-RAM Speicherscheibe auf diesem Fach T platziert ist, nachdem die Nase Te gebrochen ist, die DVD-RAM Speicherscheibe als eine ROM Speicherscheibe behandelt, auf welcher eine Aufzeichnung nicht durchgeführt wird. Die Speicherscheibenvorrichtung ist derart ausgestaltet, dass die optische Detektionsvorrichtung 2 nicht die reflektierende Oberfläche Tf detektieren kann, wenn die Nase Te gebrochen oder verformt ist.

Deshalb kann, falls die reflektierende Oberfläche Tf nicht in Schritt (c) in 1 detektiert wird, so dass das Fach als ein Fach bestimmt wird, das für die ROM Speicherscheibe bestimmt ist, und falls in Schritt (d) bestimmt wird, dass das Substrat der Speicherscheibe eine Dicke kleiner als 0,9 mm (0,6 mm) aufweist, eine Speicherscheibe auf diesem Fach T eine DVD-ROM oder eine DVD-RAM Speicherscheibe sein, welche als eine ROM Speicherscheibe behandelt wird, wie oben beschrieben. Aus diesem Grund wird in diesem Fall in Schritt (e) Detektionslicht mit einer Wellenlänge von 780 nm von der Lichtquelle 21, dargestellt in 5, ausgestrahlt, und ein Reflexionsvermögen wird auf der Basis einer Detektionsausgabe des Additionsmittels 24b untersucht. Wenn das Reflexionsvermögen höher ist als 50%, wird die Speicherscheibe auf diesem Fach als eine DVD-ROM Speicherscheibe unterschieden. Wenn das Reflexionsvermögen niedriger als 50% ist, wird die Speicherscheibe auf diesem Fach als eine DVD-RAM Speicherscheibe, die als eine ROM behandelt wird, unterschieden.

Falls die Dicke der Speicherscheibe in Schritt (d) derart bestimmt wird, dass die Dicke größer ist als 0,9 mm und gleich ist zu 1,2 mm, wird im Schritt (f) Detektionslicht mit einer Wellenlänge von 780 nm von der Lichtquelle 21, dargestellt in 5, ausgestrahlt, und ein Reflektionsvermögen wird bestimmt auf der Basis einer Additionsausgabe des Additionsmittels 24b. Falls beschieden wird, dass das Reflektionsvermögen 50% übersteigt, wird das Licht der Lichtquelle 21 im Schritt (d) umgeschaltet, um Detektionslicht mit einer Wellenlänge von 650 nm auf die Speicherscheibe auszustrahlen. Wenn das Reflexionsvermögen zu diesem Zeitpunkt 50% übersteigt, wird die Speicherscheibe, die auf dem Fach, das für die ROM Speicherscheibe bestimmt ist, platziert ist, als eine CD unterschieden. Jedoch wird, wenn das Reflexionsvermögen im Hinblick auf das Detektionslicht mit einer Wellenlänge von 650 nm kleiner als 50% im Schritt (g) ist, die Speicherscheibe als eine CD-R unterschieden, welche fälschlicherweise auf dem Fach platziert ist, das für die ROM Speicherscheibe bestimmt ist. Es erscheint eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm des Host-Computers, und das Fach, auf welchem die Speicherscheibe platziert ist, wird zwangsweise in das Magazin M zurückgeführt.

Wenn die Dicke des Substrats der Speicherscheibe in Schritt (d) nicht detektiert werden kann, wird beschieden, dass keine Speicherscheibe auf dem Fach platziert ist, und es erscheint eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm. Falls in Schritt (f) beschieden wird, dass das Reflexionsvermögen im Hinblick auf Detektionslicht mit einer Wellenlänge von 780 nm kleiner ist als 50% wird beschieden, dass eine Speicherscheibe auf dem Fach platziert ist, die nicht benutzt werden soll, eine Fehlermeldung erscheint wie oben beschrieben, und das Fach wird zwangsweise in das Magazin M zurückgeführt.

Unmittelbar nachdem die Typen von Speicherscheiben, die in den Fächern T in dem Magazin M angeordnet sind, durch das Unterscheidungsmittel 25, wie oben beschrieben, unterschieden sind, wird Information von jeder Speicherscheibe durch eine optische Speicherscheibe gelesen. Wenn die Speicherscheibe eine PD ist, wird FAT gelesen (Schritt (h)). Wenn die Speicherscheibe eine DVD-RAM, eine DVD-ROM, eine DVD-RAM, welche als eine ROM behandelt wird, oder eine CD ist, wird TOC Information gelesen (Schritt (i)). Zusätzlich wird ein Lautstärke-Deskriptor als Inhaltsinformation gelesen (Schritt (j)).

Wie oben beschrieben werden alle Fächer T in dem Magazin M entnommen und es wird eine Unterscheidung hinsichtlich der Typen der Speicherscheiben und ein Auslesen der Inhaltsinformation durchgeführt. Jedoch werden die Typinformation und Inhaltsinformation einer jeden Speicherscheibe immer in den Speicher 5 in der Speicherscheibenvorrichtung, dargestellt in 3, geschrieben, und werden in einen Datenbestand eines vorbestimmten Formats konvertiert. Es werden alle Fächer entnommen und die Typinformation und Inhaltsinformation werden im Schritt (m) in den Speicher 5 geschrieben, um in einen Datenbestand umgewandelt zu werden. Danach werden im Schritt (k) die aufgenommenen Inhalte in dem Speicher 5 an den IC-Speicher M1 übertragen, der auf dem Boden des Magazins M angeordnet ist, um in den IC-Speicher M1 eingeschrieben zu werden. In dieser Schreiboperation könnte nur die Speicherscheiben-Typinformation in dem IC-Speicher M1 überschrieben werden.

Nachdem die Daten auf dem IC-Speicher M1 der Speicherscheibenvorrichtung in Schritt (m) aufgezeichnet worden sind, werden die Daten an den Host-Computer über die BUS-Leitung 6 gesendet, und es erscheint ein Icon auf dem Bildschirm, der bezogen ist auf die Identifikation einer jeden Speicherscheibe. Wenn der Icon einer spezifischen Speicherscheibe ausgewählt ist, und eine Operationstaste (Klicktaste der Maus) gedrückt ist, erscheint die Inhaltsinformation der Speicherscheibe (FAT Information oder Lautstärke-Deskriptor) auf dem Bildschirm. Wenn der Icon entsprechend einer spezifischen Speicherscheibe ausgewählt ist, wird das Fach der ausgewählten Speicherscheibe aus dem Magazin M entnommen, Software bezogen auf die Speicherscheibe wird gestartet, und eine Lese-/Aufzeichnungs-Operation von Information von der bzw. auf die Speicherscheibe wird ermöglicht.

Im Schritt (k) wird, nachdem die Speicherscheiben-Typinformation und die Inhaltsinformation in einen Datenbestand konvertiert sind, der Datenbestand auf dem IC-Speicher M1 des Magazins M aufgezeichnet. Wenn jedoch das Magazin M keinen IC-Speicher M1 aufweist, wird im Schritt (k) ein Fach T entnommen, auf welchem eine vorbestimmte programmierbare Speicherscheibe platziert ist, bsw. eine DVD-RAM-Speicherscheibe, und die Speicherscheiben-Typinformation und die Inhaltsinformation werden in einem vorbestimmten Aufzeichnungsbereich der Speicherscheibe aufgezeichnet.

Wenn das Magazin M, welches den IC-Speicher M1 (oder vorbestimmte Speicherscheibe) beinhaltet, in welchen die Typinformation und die Inhaltsinformation geschrieben sind, wie oben beschrieben, aus der Speicherscheibenvorrichtung entfernt wird, und das Magazin wiederum in die Speicherscheibenvorrichtung geladen wird, wird gemäß Schritt (b) auf den IC-Speicher M1 von dem Controller 4 zugegriffen, und es wird festgestellt, dass Schreibinformation in dem IC-Speicher enthalten ist. Im Schritt (m) werden die Daten, die in dem IC-Speicher M1 aufgezeichnet sind, in den Speicher 5 in der Speicherscheibenvorrichtung geladen. Auf diese Weise kann auf die Information von der CPU des Computers zugegriffen werden, und es erscheint ein Icon bezogen auf den Typ einer jeden Speicherscheibe auf dem Bildschirm. Zusätzlich kann Inhaltsinformation dargestellt werden, und es kann unverzüglich eine Wiedergabeoperation oder eine Aufzeichnungsoperation an den Speicherscheiben durchgeführt werden.

Wenn das Magazin M keinen IC-Speicher M1 aufweist, und Typinformation und Inhaltsinformation auf einer spezifischen Speicherscheibe aufgezeichnet sind, wird die beschriebene Speicherscheibe in Schritt (b) wiedergegeben, so dass die Identifikationsinformation oder Inhaltsinformation, die auf der Speicherscheibe aufgezeichnet ist, ausgelesen wird, um in dem Speicher 5 gespeichert zu werden.

2 ist ein Flussdiagramm, das ein anderes Ablaufverfahren zeigt.

Mit Bezug auf 2 wird der ID Code eines Magazins auf dem IC-Speicher M1 mit kleiner Kapazität aufgezeichnet, der auf der bodenseitigen Oberfläche des Gehäuses des Magazins M montiert ist, oder auf ein Identifikations-Aufzeichnungsmittel, das an dem Gehäuse statt des IC-Speichers angebracht ist, für einen Barcode oder dergleichen, so dass unterschiedliche Magazine jeweils unterschiedliche Codenummern haben. Als ein anderes Identifikations-Aufzeichnungsmittel können Mehrfach-Bit Identifikationsbohrungen in dem Magazin M gebildet werden. Das Vorhandensein/Nicht-Vorhandensein der Bohrungen kann detektiert werden durch ein kontaktierendes Detektionsmittel oder durch ein nicht-kontaktierendes Detektionsmittel, das auf der Seite der Speicherscheibenvorrichtung angeordnet ist. Wenn eine ID-Markierung wie z.B. ein Barcode hinzugefügt ist, kann die ID-Markierung durch einen Scanner gelesen werden, der in dem Gehäuse 1 angeordnet ist.

Der ID-Code des geladenen Magazins M wird in Schritt (s), gezeigt in 2, gelesen, und es wird im Schritt (o) ein Datenbestand korrespondierend zu dem ID-Code unterschieden, um zu überprüfen, ob der Datenbestand in dem Speicher 5 gespeichert ist. Wenn der Datenbestand nicht gespeichert ist, wird in den Schritten folgend auf den Schritt (c) eine Identifikation dahingehend durchgeführt, zur Überprüfung, ob das Fach ein Fach für eine RAM Speicherscheibe oder ein Fach für eine ROM Speicherscheibe ist, und eine Identifikationsoperation für die jeweiligen Speicherscheiben durchgeführt. Nach der Unterscheidung hinsichtlich der Typen der Speicherscheiben und dem Auslesen der Inhaltsinformation, werden die Identifikations-Information der Speicherscheiben und Inhaltsinformation wie z.B. TOC in einen Datenbestand konvertiert zusammen mit dem Identifikationscode (ID Code) des Magazins M im Schritt (p), und der Datenbestand wird in dem Speicher 5 im Schritt (q) gespeichert, andernfalls werden die Daten, die in den Datenbestand konvertiert wurden, in dem Speicherbereich des Host-Computers gespeichert.

Obschon der Datenbestand durch den Identifikationscode des Magazins und die Speicherscheiben-Typinformation konstituiert werden kann, wird die Inhaltsinformation vorzugsweise hinzugefügt.

Wenn das Magazin M, in welchem die Operation zur Unterscheidung von Speicherscheiben und die Speicherung des Datenbestandes fertiggestellt sind, wiederum in die Speicherscheibenvorrichtung geladen wird, wird in Schritt (o) in 2 auf den Speicher 5 zugegriffen, um zu bestätigen, dass der Datenbestand korrespondierend zu dem ID-Code des Magazins gespeichert ist. In diesem Fall wird eine Unterscheidungsoperation, die in den Schritten nachfolgend dem Schritt (c) durchgeführt wird, nicht durchgeführt, und der Datenbestand, der in dem Speicher 5 gespeichert ist, wird geladen, um in dem Host-Computer gespeichert zu werden, so dass die Speicherscheibenvorrichtung abgespielt werden kann, abhängig von den Typen der jeweiligen Speicherscheiben.

In dem Beispiel, das in 1 gezeigt ist, werden alle Teile der Identifikationsinformation der Speicherscheiben in dem IC-Speicher M1 gespeichert. In 2 wird ein ID Code zur Identifikation eines Magazins in dem IC-Speicher M1 oder dergleichen gespeichert. Jedoch kann nur Identifikationsinformation, die abbildet, ob jede Speicherscheibe eine ROM Speicherscheibe oder eine RAM Speicherscheibe ist, in dem IC-Speicher M1 im Vorhinein gespeichert werden, oder es kann nur Information, die abbildet, ob die Speicherscheiben in dem Magazin ROM Speicherscheiben oder RAM Speicherscheiben sind, in dem Speicher 5 in Übereinstimmung mit dem ID Code gespeichert werden, der in dem IC-Speicher M1 gespeichert ist, um ein Magazin zu identifizieren. In diesem Fall wird, in Schritt (c) in 1 und 2, auf der Basis der gespeicherten Inhalte in dem IC-Speicher M1 oder der gespeicherten Inhalte in dem Speicher 5 beschieden, ob eine spezifische Speicherscheibe in dem Magazin eine ROM Speicherscheibe oder eine RAM Speicherscheibe ist. Danach werden die Typen der jeweiligen Speicherscheiben in den Schritten nachfolgend dem Schritt (d) unterschieden.

Die vorliegende Erfindung erzielt die folgenden Vorteile.

  • 1) In einer Speicherscheibenvorrichtung, in welche ein Magazin geladen ist, in welchem ROM Speicherscheiben und RAM Speicherscheiben gemischt und geladen sind, werden, wenn das Magazin geladen ist, die Typen und die Inhaltsinformation der Speicherscheiben in dem Magazin detektiert und auf einem Speicherteil des Magazins aufgezeichnet. Aus diesem Grund wird, wenn das Magazin wiederum geladen wird, die Information unmittelbar ausgelesen, und das Abspielen einer Speicherscheibe kann gestartet werden.
  • 2) In einer Speicherscheibenvorrichtung, in welche ein Magazin geladen ist, in welchem ROM Speicherscheiben, RAM Speicherscheiben und dergleichen gemischt und geladen sind, wird, wenn das Magazin geladen wird, eine Identifikation des Magazins durchgeführt, und ein Datenbestand korrespondierend zu dem Identifikationscode kann extrahiert werden, so dass die Typen und die Inhaltsinformation der Speicherscheiben in dem Magazin erfasst werden können. Dadurch kann, wenn das Magazin wiederum geladen wird, das Abspielen einer Speicherscheibe unmittelbar gestartet werden.
  • 3) In einer Speicherscheibenvorrichtung, in welche ein Magazin geladen ist, in welchem ROM Speicherscheiben und RAM Speicherscheiben gemischt und geladen sind, wird, wenn das Magazin geladen ist, nachdem eine Identifikation dahingehend durchgeführt ist, zu überprüfen, ob die Speicherscheiben ROM Speicherscheiben oder RAM Speicherscheiben sind, eine Unterscheidungsoperation für die jeweiligen Speicherscheiben gestartet. Aus diesem Grund können die Typen der Speicherscheiben mit hoher Präzision unterschieden werden. Ein Problem, dass ein Laserstrahl, der die Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe negativ beeinflusst, irrtümlicherweise auf die Aufzeichnungsoberfläche gestrahlt wird, tritt nicht auf.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Unterscheiden von Speicherscheiben für eine Speicherscheibenvorrichtung mit einem Magazin, das sowohl eine beschreibbare Speicherscheibe als auch eine nur wiedergebende Speicherscheibe aufweist, die in dem Magazin aufgenommen werden können, wobei die jeweiligen Speicherscheiben auf Basis von Information unterschieden werden, die an dem geladenen Magazin aufgezeichnet ist, um zu prüfen, ob die Speicherscheiben in dem Magazin beschreibbare Speicherscheiben oder nur wiedergebende Speicherscheiben sind, wobei jede Speicherscheibe nach der Unterscheidung aus dem Magazin entnommen wird und wobei der Typ der entsprechenden Speicherscheibe durch mindestens ein Verfahren unterschieden wird, das aus Folgendem ausgewählt wird:

    a) Detektion des Rückstrahlvermögens einer Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe,

    b) Detektion der Dicke eines Substrats, in dem die Aufzeichnungsoberfläche der Speicherscheibe gebildet ist, und

    c) Lesen von Signalen, die auf der Speicherscheibe aufgezeichnet sind,

    und wobei Fächer, in denen die Speicherscheiben platziert werden, in dem Magazin entfernbar aufgenommen werden können, wobei Identifikationsinformation, die darstellt, ob die entsprechende Speicherscheibe eine beschreibbare Speicherscheibe oder eine nur wiedergebende Speicherscheibe ist, jedem Fach hinzu gefügt wird.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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