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Dokumentenidentifikation DE10031656B4 29.12.2005
Titel Offsetdrucker mit Kraftübertragungsunterbrechungsmechanismus
Anmelder Ryobi Ltd., Fuchu, Hiroshima, JP
Erfinder Aoyama, Hideo, Fuchu, Hiroshima, JP;
Tahara, Naritoshi, Fuchu, Hiroshima, JP;
Liang, Dong, Fuchu, Hiroshima, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 29.06.2000
DE-Aktenzeichen 10031656
Offenlegungstag 25.01.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse B41F 13/008
IPC-Nebenklasse B41F 33/06   
Zusammenfassung Ein Offsetdrucker umfaßt einen Antriebsmotor, ein Druckzylinder-Zahnrad, einen Papiervorschubzylinder, ein Papiervorschubzylinder-Zahnrad, einen Papierabnahme-Abschnitt, ein Papierabnahme-Zahnrad, ein Gummizylinder-Zahnrad, ein Plattenzylinder-Zahnrad, eine Druckfarbenpendelwalze, einen Mechanismus zum Drehen der Druckfarbenpendelwalze, einen Mechanismus zum Hin- und Herbewegen der Druckfarbenpendelwalze sowie erste bis vierte elektromagnetische Kupplungen. Die Drehung des Antriebsmotors wird an das Papiervorschubzylinder-Zahnrad und an das Papierabnahme-Zahnrad über das Druckzylinder-Zahnrad übertragen. Die Drehkraft des Druckzylinder-Zahnrades wird außerdem in dieser Reihenfolge an das Gummizylinder-Zahnrad, das Plattenzylinder-Zahnrad und an die Drehbewegungs- und Pendelbewegungsmechanismen übertragen. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad und dem Papiervorschubzylinder wird durch die erste Kupplung wahlweise unterbrochen. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Papierabnahme-Zahnrad und dem Papierabnahme-Abschnitt wird durch die zweite Kupplung wahlweise unterbrochen. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Plattenzylinder-Zahnrad und der Druckfarbenpendelwalze wird durch die dritte und die vierte Kupplung wahlweise unterbrochen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Offsetdrucker mit einem Kraftübertragungsunterbrechungsmechanismus gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Aus JP 9-510410-A ist ein Offsetdrucker bekannt, der einen Offsetdruck mit vier verschiedenen Druckfarben ausführen kann. Der Drucker umfasst einen einzigen Druckzylinder, einen einzigen Papierabnahmemechanismus, eine einzige Papiervorschub-Fördereinrichtung, eine einzige Übertragungstrommel, zwei Gummizylinder, zwei Plattenzylinder sowie Druckfarbenwalzen für die vier Farben. Die Papiervorschub-Fördereinrichtung und die Übertragungstrommel sind so beschaffen, dass sie ein Blatt Papier einer Oberfläche des Druckzylinders zuführen können. Das Papierblatt wird an der Oberfläche des Druckzylinders angebracht. Der Papierabnahmemechanismus ist so beschaffen, dass er das Papier vom Druckzylinder abnimmt. Der Gummizylinder wird gegen das auf dem Druckzylinder angebrachte Papier gepresst.

Der Druckzylinder wird durch den Antriebsmotor um seine Achse gedreht. Ferner verlaufen die Achsen der beiden Gummizylinder in einer Richtung parallel zur Achse des Druckzylinders, wobei die beiden Gummizylinder mit dem Druckzylinder in Kontakt sind und bei einer Drehung des Druckzylinders ebenfalls gedreht werden. Die Papiervorschub-Fördereinrichtung, die Übertragungstrommel und der Papierabnahmemechanismus werden ebenfalls durch die Drehung des Druckzylinders angetrieben oder gedreht.

Jeder Plattenzylinder besitzt eine Umfangsfläche, die mit einer dünnen Platte versehen ist, auf der ein zu druckendes Bild erzeugt wird.

Die Achsen der beiden Plattenzylinder verlaufen in einer Richtung parallel zu den Achsen der Gummizylinder. Jeder Plattenzylinder ist mit jedem Gummizylinder in Kontakt, wobei jeder Plattenzylinder bei einer Drehung jedes Gummizylinders gedreht wird. Jede Umfangsfläche des Plattenzylinders ist in zwei Segmente unterteilt. Auf einem der Segmente wird ein Bild einer einzigen Farbe erzeugt, während auf dem verbleibenden Segment ein Bild mit einer anderen Farbe erzeugt wird. Daher erzeugen die beiden Plattenzylinder Bilder aus vier Farben.

Die Druckfarbenwalze ist so beschaffen, dass sie an die Platte des Plattenzylinders eine Druckfarbe liefert. Hierzu sind zwei Druckfarbenwalzen vorgesehen, die mit jedem Plattenzylinder in der Weise in Kontakt sind, dass an jede Platte zwei Druckfarben unterschiedlicher Farbe geliefert werden können. Folglich sind insgesamt vier Druckfarbenwalzen für vier unterschiedliche Farben vorgesehen. Die Achsen der Druckfarbenwalzen verlaufen parallel zur Achse des Plattenzylinders. Die Druckfarbenwalzen werden bei der Drehung des Plattenzylinders gedreht.

In dem digitalen Offsetdrucker müssen die Plattenzylinder um ihre Achsen gedreht werden, um auf den Platten Bilder zu erzeugen. Dies ist ähnlich wie bei einem Laserdrucker, in dem eine lichtempfindliche Trommel gedreht wird, um auf einer äußeren Umfangsfläche der Trommel ein elektrostatisches latentes Bild zu erzeugen. Der Antriebsmotor, der die einzige Antriebsquelle bildet, wird angetrieben, um den Plattenzylinder zu drehen.

In dem herkömmlichen digitalen Offsetdrucker muss jedoch die Antriebskraft des Motors an den Plattenzylinder über den Druckzylinder und die Gummizylinder übertragen werden, um den Plattenzylinder zu drehen, damit auf ihm ein Bild erzeugt werden kann. Daher werden auch die Papiervorschub-Fördereinrichtung, die Übertragungstrommel und der Papierabnahmemechanismus durch die Drehung des Druckzylinders gedreht oder angetrieben. Ferner werden auch die Druckfarbenwalzen bei einer Drehung der Plattenzylinder gedreht. Die Papiervorschub-Fördereinrichtung, die Übertragungstrommel, der Papierabnahmemechanismus und die Druckfarbenwalzen tragen jedoch zur Erzeugung von Bildern auf den Plattenzylindern nicht bei.

Die Verringerung der Zeitperiode, die für die Bilderzeugung erforderlich ist, ist einer der Faktoren bei der Verringerung der für die gesamte Druckoperation erforderlichen Zeitperiode. Um die Bilderzeugungsperiode zu verringern, muss die Drehzahl der Plattenzylinder erhöht werden. Die Drehung der Plattenzylinder hat jedoch auch eine Drehung oder einen Antrieb der anderen Komponenten zur Folge, die für die Bilderzeugung auf der Platte nicht erforderlich sind. Daher muss entweder auf eine Drehung der Plattenzylinder mit hoher Drehzahl verzichtet werden oder der Drehkraftverlust steigt an, ferner kann der Hauptkörper des Offsetdruckers aufgrund der konkurrenten Drehungen oder des konkurrenten Antriebs zu Schwingungen angeregt werden.

Die gatungsbildende DE 196 40 649 A1 offenbart einen Offsetdrucker mit einem Rahmen, einem am Rahmen angeordneten Antriebsmotor, mit einem durch den Antriebsmotor angetriebenen Druckzylinder, mit einem Papiervorschubmechanismus zum Zuführen von Papier zur Oberfläche des Druckzylinders und mit einem Papierabnahmemechanismus zum Abnehmen von Papier vom Druckzylinder. Ein Gummituchzylinder steht mit der Oberfläche des Druckzylinders und der Oberfläche eines Plattenzylinders in Kontakt. Ein Druckfarbenzuführmechanismus steht mit dem Plattenzylinder in Verbindung, um auf der Oberfläche des Plattenzylinders ein Druckfarbenbild zu erzeugen, das über den Gummituchzylinder und den Druckzylinder auf ein Papier übertragen wird. Zwischen den Plattenzylindern und den Gummituchzylindern ist eine Kupplung vorgesehen, so dass eine separate Antriebseinrichtung den Plattenzylinder unabhängig vom Antriebsmotor des Druckzylinders betätigen kann.

Aus der DE 197 23 147 A1 ist ein Offsetdrucker bekannt, bei dem eine Kraftübertragung zu einem Plattenzylinder durch eine Kupplung gelöst wird, so dass eine separate Antriebseinrichtung mit dem Plattenzylinder über eine weitere Kupplung in Eingriff bringbar ist.

In der DE 195 15 077 A1 ist ein Offsetdrucker offenbart, bei dem zwischen einem Farbwerk und einem Plattenzylinder eine Kupplung angeordnet ist, um das Farbwerk von der Drehung des Plattenzylinders bei Bedarf abzukoppeln.

Aus der DE 195 05 625 A1 ist ein Offsetdrucker bekannt, bei dem ein Zylinder eines Farbwerks von einem Antriebsmechanismus angetrieben wird, dessen Antriebskraft über eine Kupplung zuschaltbar und abschaltbar ist.

Die DE 22 15 504 B2 offenbart eine Druckmaschine, bei der ein Rahmen einen sich axial erstreckenden Bolzen aufweist, der zum Eingreifen in eine Bohrung eines Zahnrades, das mit einer Bogenübergabetrommel verbunden ist, vorgesehen ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Offsetdrucker zu schaffen, der bei einfacher Bauweise störungsfrei arbeitet und eine lange Lebensdauer hat.

Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Da in dem erfindungsgemäßen Offsetdrucker die Übertragung der Drehkraft vom Antriebsmotor an den Papiervorschubmechanismus und den Papierabnahmemechanismus und an den Druckfarbenzufuhrmechanismus während des Prozesses der Erzeugung eines Bildes auf der Oberfläche des Plattenzylinders unterbrochen wird, kann ein Leerlaufantrieb der obenerwähnten Mechanismen, die für die Bilderzeugung nicht erforderlich sind, vermieden werden. Da die Kraftübertragung vom Antriebsmotor an den Papiervorschubmechanismus unterbrochen wird, kann die Kraftübertragung an den Papiervorschubzylinder unterbrochen werden. Da die Kraftübertragung vom Antriebsmotor an den Papierabnahmemechanismus unterbrochen wird, wird die Drehkraft nicht an den Papierabnahme-Abschnitt übertragen, wodurch eine unnötige Drehung des Papierabnahme-Abschnitts reduziert wird. Da die Kraftübertragung vom Antriebsmotor an den Druckfarbenzufuhrmechanismus unterbrochen wird, kann ein Leerlaufantrieb des Druckfarbenzufuhrmechanismus, der für die Bilderzeugung unnötig ist, vermieden werden. In keinem Fall erfolgt eine Drehung oder ein Antrieb derjenigen Mechanismen, die für die Erzeugung eines Bildes auf der Oberfläche des Plattenzylinders unnötig sind.

Daher kann der Plattenzylinder mit hoher Drehzahl gedreht werden. Mit anderen Worten, der Plattenzylinder kann mit geringerem Kraftaufwand gedreht werden. Somit kann der Bilderzeugungsprozess effizienter ausgeführt werden. Außerdem können unerwünschte Schwingungen des Mechanismus aufgrund eines unerwünschten Betriebs oder eines unerwünschten Antriebs des oder der Mechanismen beseitigt werden, wodurch die Dauerhaftigkeit des Offsetdruckers verbessert wird und seine Lebensdauer verlängert wird.

Weiterhin wird bei ausgerückter Kupplung die Drehkraft vom Plattenzylinder nicht an den Druckfarbenzufuhrmechanismus übertragen. Normalerweise enthält der Druckfarbenzufuhrmechanismus eine Druckfarbenpendelwalze, die um ihre Achse drehbar und in axialer Richtung hin und her bewegt werden kann. Daher erfolgen bei ausgerückter Kupplung keine Drehung und keine Pendelbewegung der Druckfarbenpendelwalze. Mit anderen Worten, da im Bilderzeugungsprozess keine Antriebskraft für die Drehung und die Pendelbewegung der Druckfarbenpendelwalze erforderlich ist, kann der Plattenzylinder mit hoher Drehzahl gedreht werden und wird somit die Bildproduktivität auf dem Plattenzylinder erhöht. Ferner treten keine übermäßige Schwingungen auf, so dass die Dauerhaftigkeit des Offsetdruckers verbessert und folglich seine Lebensdauer verlängert werden kann.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Auf der äußeren Oberfläche des Papiervorschubzylinders sind Papiervorschubzylinder-Klauen vorhanden mit denen das Papier gehalten wird. In einer Ausführungsform ist bei ausgerückter elektromagnetischer Kupplung das Papiervorschubzylinder-Zahnrad vom Papiervorschubzylinder getrennt, so dass die Übertragung der Drehkraft vom Papiervorschubzylinder-Zahnrad an den Papiervorschubzylinder unterbrochen ist. In diesem Zustand kann durch einen Verriegelungseingriff des ersten Verriegelungsvorsprungs mit dem Papiervorschubzylinder eine freie Drehung des Papiervorschubzylinders verhindert werden. Daher können die Papiervorschubzylinder-Klauen stabil in einem Abstand von der Oberfläche des Druckzylinders gehalten werden, wodurch verhindert wird, dass die Klauen für die Drehung des Druckzylinders ein Hindernis bilden.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Endloskette des Offsetdruckers mit Papierabnahme-Greifern versehen. In einer Ausführungsform ist bei ausgerückter elektromagnetischer Kupplung das Papierabnahme-Zahnrad vom Papierabnahme-Abschnitt getrennt, so dass die Übertragung der Drehkraft vom Papierabnahme-Zahnrad an den Papierabnahme-Abschnitt unterbrochen ist. In diesem Zustand kann durch einen Verriegelungseingriff des zweiten Verriegeungsvorsprungs mit dem Papierabnahme-Abschnitt eine freie Drehung des Papierabnahme-Abschnitts verhindert werden. Daher können die Papierabnahme-Greifer während des Bilderzeugungsprozesses stabil in einem Abstand von der Oberfläche des Druckzylinders gehalten werden, wodurch verhindert wird, dass die Greifer für eine Drehung des Druckzylinders ein Hindernis bilden.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht eines Offsetdruckers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 eine Schnittansicht eines wesentlichen Abschnitts um einen Papiervorschubzylinder gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

3 eine vergrößerte Ansicht, die eine erste Verriegelungsklaue und ihre umgebenden Komponenten in dem Offsetdrucker nach 1 veranschaulicht;

4 eine Querschnittansicht eines wesentlichen Abschnitts um einen Papierabnahme-Abschnitt dieser Ausführungsform;

5 eine vergrößerte Ansicht, die eine zweite Verriegelungsklaue und ihre umgebenden Komponenten in dieser Ausführungsform veranschaulicht;

6 eine Querschnittsansicht und eine offene Entwicklungsansicht, die einen wesentlichen Abschnitt um einen Plattenzylinder gemäß dieser Ausführungsform veranschaulichen; und

7 eine Seitenansicht eines Pendelmechanismus gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung.

Nun wird mit Bezug auf die 1 bis 7 eine Ausführungsform eines Offsetdruckers gemäß der Erfindung beschrieben. 1 zeigt den Gesamtaufbau des Offsetdruckers 1. Der Offsetdrucker 1 besitzt einen Rahmen 11 (2), an dem ein (nicht gezeigter) Elektromotor befestigt ist. Der Elektromotor besitzt eine (nicht gezeigte) Abtriebswelle, an der ein Antriebszahnrad 2 angebracht ist. Der Drucker 1 enthält ferner einen im allgemeinen zylindrischen Druckzylinder 3 mit einem (nicht gezeigten) Druckzylinder-Zahnrad, das koaxial zu diesem angeordnet und einteilig mit diesem ausgebildet ist. Das Antriebszahnrad 2 kämmt mit dem Druckzylinder-Zahnrad. Somit wird die Drehung des Elektromotors an den Druckzylinder 3 über das Antriebszahnrad 2 und das Druckzylinder-Zahnrad übertragen.

Der Drucker 1 enthält ferner einen im allgemeinen zylindrischen Papiervorschubzylinder 4, der so beschaffen ist, daß er einer Oberfläche des Druckzylinders 3 Papier zuführt. Ein Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 (2) ist koaxial zum Papiervorschubzylinder 4 angeordnet und unabhängig vom Papiervorschubzylinder 4 drehbar. Das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 kämmt mit dem Druckzylinder-Zahnrad. In einem Papiervorschubstapel 42 ist ein Papierblatt-Stapel untergebracht. Zwischen dem Papiervorschubstapel 42 und dem Papiervorschubzylinder 4 sind eine Vorschubebene 43 und ein Einschubabschnitt vorgesehen. Die Vorschubebene 43 hat die Form einer Riemenfördereinrichtung, die das Papier vom Papiervorschubstapel 42 zum Papiervorschubzylinder 4 liefert. Der Einschubabschnitt 44 ist so beschaffen, daß er das Papier präzise und gleichmäßig zum Papiervorschubzylinder 4 vorschiebt. Der Einschubabschnitt 44 ist mit einem (nicht gezeigten) Ausrichtmechanismus versehen, der Walzen für die Bewegung des Papierblatts in seine korrekte Position enthält. Ein (nicht gezeigter) Antriebsmechanismus, der durch die Drehung des Papiervorschubzylinder-Zahnrades 41 angetrieben wird, ist im Ausrichtmechanismus vorgesehen, um die Walzen zu drehen. Ferner wird die Antriebskraft der Vorschubebene 43, die das Papier vom Papiervorschubstapel 42 zum Einschubabschnitt 44 bewegt, vom Antriebsmechanismus des Ausrichtmechanismus an die Vorschubebene 43 übertragen. Der Papiervorschubzylinder 4 besitzt eine Umfangsfläche, die mit einer Papiervorschub-Klaue 4a versehen ist, die so beschaffen ist, daß sie das Papier am Papiervorschubzylinder 4 fixieren kann und das Papier dem Druckzylinder 3 zuführen kann. Die Papiervorschub-Klaue 4a ist auf einem kreisförmigen Weg zusammen mit der Drehung des Papiervorschubzylinders 4 beweglich. Die Kombination aus dem Papiervorschubzylinder 4, dem Papiervorschubstapel 42, der Vorschubplatte 43 und dem Einschubabschnitt 44 bildet einen Papierzufuhrmechanismus.

Ein im allgemeinen zylindrischer Papierabnahme-Abschnitt 6 ist dazu vorgesehen, das Papier von der Oberfläche des Druckzylinders 3 abzunehmen. An dem Papierabnahme-Abschnitt 6 ist ein Papierabnahme-Zahnrad 61 (4) vorgesehen, das koaxial zu diesem angeordnet und einteilig mit diesem ausgebildet ist und mit dem Druckzylinder-Zahnrad kämmt. Daher wird der Papierabnahme-Abschnitt 6 bei einer Drehung des Druckzylinders 3 gedreht. Zwischen dem Papierabnahme-Abschnitt 6 und einem Kettenrad 63, das vom Papierabnahme-Abschnitt 6 beabstandet ist, ist eine Endloskette 62 angebracht. An der Endloskette 62 sind mehrere Papierabnahme-Greifer 62a vorgesehen, die das Papierblatt am Druckzylinder 3 ergreifen, um das Papierblatt hiervon abzunehmen. Unter dem Kettenrad 63A ist ein Papierabnahmestapel 64 vorgesehen, bei dem jedes Blatt Papier, das vom Greifer 62a und der Endloskette 62 ergriffen bzw. geliefert wird, nacheinander gestapelt wird. Der Papierabnahme-Abschnitt 6, die Endloskette 62 und das Kettenrad 63 werden durch die Drehkraft, die vom Druckzylinder-Zahnrad über das Papierabnahme-Zahnrad 61 übertragen wird, angetrieben. Die Kombination aus dem Papierabnahme-Abschnitt 6, der Endloskette 62, den Papierabnahme-Greifern 62a, dem Kettenrad 63 und dem Papierabnahmestapel 64 bildet einen Papierabnahmemechanismus.

Der Offsetdrucker 1 enthält ferner zwei Gummizylinder 8, wovon jeder mit dem Druckzylinder 3 in Kontakt ist und mit einem Gummizylinder-Zahnrad (nicht gezeigt) versehen ist, das koaxial zum entsprechenden Gummizylinder 8 angeordnet und einteilig mit diesem ausgebildet ist. Diese Gummizylinder-Zahnräder kämmen mit dem Druckzylinder-Zahnrad. Während des Druckbetriebs wird das der Oberfläche des Druckzylinders 3 zugeführte Papier durch den Druckzylinder 3 gegen den Gummizylinder 8 gepreßt. Die Drehkraft des Druckzylinders 3 wird an den Gummizylinder 8 über das (nicht gezeigte) Druckzylinder-Zahnrad und das (nicht gezeigte) Gummizylinder-Zahnrad übertragen.

Außerdem sind zwei Plattenzylinder 9 vorgesehen, die jeweils mit einem Gummizylinder 8 in Kontakt sind und jeweils mit einem Plattenzylinder-Zahnrad 90a (6) versehen sind, das koaxial zum entsprechenden Plattenzylinder 9 angeordnet und einteilig mit diesem ausgebildet ist. Jedes Plattenzylinder-Zahnrad 90a kämmt mit einem entsprechenden (nicht gezeigten) Gummizylinder-Zahnrad. Somit wird die Drehkraft des Gummizylinders 8 über das Gummizylinder-Zahnrad (nicht gezeigt) und das Plattenzylinder-Zahnrad 90a an den Plattenzylinder 9 übertragen. Auf einer Oberfläche des Plattenzylinders 9 ist eine (nicht gezeigte) dünne Platte angebracht. Die dünne Platte ist in zwei Segmente, d. h. in ein erstes Segment 9a, auf dem ein Bild mit einer spezifischen Farbe erzeugt werden soll, und in ein zweites Segment 9b, auf dem ein Bild mit einer anderen Farbe erzeugt werden soll, unterteilt. Somit erzeugt ein Plattenzylinder 9 zwei Bilder mit zwei unterschiedlichen Farben, so daß auf den beiden Plattenzylindern 9 insgesamt vier Bilder mit vier unterschiedlichen Farben erzeugt werden.

In der Nähe jedes Plattenzylinders 9 sind zwei Druckfarbenzufuhreinheiten 15 angeordnet, die an die beiden Segmente 9a und 9b Druckfarben unterschiedlicher Farbe liefern. Jede Druckfarbenzufuhreinheit 15 enthält eine Druckfarbenpendelwalze 151 (6) und einen (nicht gezeigten) Druckfarbenzufuhrabschnitt. Die Druckfarbenpendelwalze 151 besitzt ein Zahnrad 151a (6), das koaxial zu diesem angeordnet und einteilig mit diesem ausgebildet ist. Wie später beschrieben wird, ist die Druckfarbenpendelwalze 151 um ihre Achse drehbar und in axialer Richtung hin und her beweglich. wie in 6 gezeigt ist, wird das Zahnrad 151a durch das Plattenzylinder-Zahnrad 90a über einen Getriebezug, der mehrere Zahnräder 94, 96, 97, 98 und 99 umfaßt, angetrieben. Daher wird die Drehkraft des Plattenzylinders 9 an die Druckfarbenpendelwalze 151 über diese Zahnräder übertragen.

Nun wird mit Bezug auf die 1 bis 3 ein Mechanismus um den Papiervorschubzylinder 4 beschrieben. Das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 besitzt die Form einer Scheibe, in der ein mittiges kreisförmiges Durchgangsloch 41a ausgebildet ist, in dem ein Lager 46 angeordnet ist. Durch das Durchgangsloch 41a und durch das Lager 46 verläuft eine Papiervorschubzylinder-Welle 45. Der Papiervorschubzylinder 4 (1) ist um die Papiervorschubzylinder-Welle 45 konzentrisch angeordnet und einteilig mit dieser ausgebildet. Somit ist der Papiervorschubzylinder 4 mit der Papiervorschubzylinder-Welle 45 drehfest verbunden. Andererseits ist das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 um die Papiervorschubzylinder-Welle 45 mittels des Lagers 46 drehbar. In 2 ist neben dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 ein im allgemeinen zylindrisches Drehkraftübertragungselement 47 koaxial und drehfest mit der Papiervorschubzylinder-Welle 45 vorgesehen, welches sich durch einen Mittelabschnitt des Übertragungselements 47 erstreckt.

Zwischen dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 und dem Drehkraftübertragungselement 47 ist eine elektromagnetische Kupplung 48 vorgesehen. Falls die elektromagnetische Kupplung 48 eingerückt ist, wird das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 einteilig mit dem Übertragungselement 47 und koaxial hierzu gedreht. Falls die elektromagnetische Kupplung 48 ausgerückt ist, ist das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 in bezug auf das Übertragungselement 47 drehbar. Da das Übertragungselement 47 und der Papiervorschubzylinder 4 koaxial zueinander angeordnet und einteilig ausgebildet sind, wird der Papiervorschubzylinder 4 bei einer Drehung des Papiervorschubzylinder-Zahnrades 41 gedreht, d. h., der Papiervorschubzylinder 4 und das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 sind bei eingerückter elektromagnetischer Kupplung 48 drehfest miteinander verbunden. Andererseits ist der Papiervorschubzylinder 4 in bezug auf das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 drehbar, d. h. der Papiervorschubzylinder 4 und das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 sind voneinander getrennt, wenn die Kupplung 48 ausgerückt ist. Durch Schalten der elektromagnetischen Kupplung 48 in den ausgerückten Zustand wird die Drehkraft, die vom Druckzylinder 3 an das Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 über das Druckzylinder-Zahnrad (nicht gezeigt) übertragen wird, nicht an den Papiervorschubzylinder 4 übertragen. Daher ist keine Antriebskraft für die Drehung des Papiervorschubzylinders 4 erforderlich, da die Drehung des Papiervorschubzylinders 4 lediglich für die Erzeugung eines Bildes auf der Platte des Plattenzylinders 8 unnötig ist.

In 2 ist der rechte Endabschnitt der Papiervorschubzylinder-welle 45 mit einem ringförmigen Verriegelungselement 49 versehen, das konzentrisch zu der Papiervorschubzylinder-Welle 45 angeordnet und drehfest mit dieser mit dem Papiervorschubzylinder 4 (1) verbunden ist. Das ringförmige Verriegelungselement 49 besitzt eine äußere Umfangsfläche, die mit einer Verriegelungsvertiefung 49A (3), die radial einwärts ausgespart ist, ausgebildet ist. Wie in 3 gezeigt ist, ist gegenüber der äußeren Umfangsfläche des ringförmigen Verriegelungselements 49 ein erster Verriegelungshebel 50 angeordnet. Der Verriegelungshebel 50 besitzt einen Mittelabschnitt, der durch eine am Rahmen 11 befestigte Schwenkwelle 51 drehbar unterstützt ist, so daß der Verriegelungshebel 50 um die Schwenkwelle 51 geschwenkt werden kann. Der Verriegelungshebel 50 weist an einem Endabschnitt einen ersten Verriegelungsvorsprung 50a auf, der mit der Verriegelungsvertiefung 59A in Eingriff gelangen kann, und weist einen zweiten Endabschnitt auf, der mit einem Federsicherungsstift 50b versehen ist. Der Rahmen 11 besitzt ebenfalls einen Federsicherungsstift 11a, wobei zwischen den Federsicherungsstiften 50b und 11a eine Zugfeder 52 gespannt ist, die den ersten Verriegelungshebel 50 zwangsläufig um die Schwenkwelle 51 im Gegenuhrzeigersinn in 3 schwenkt. Das heißt, daß die Zugfeder 52 den ersten Verriegelungsvorsprung 50a zwangsläufig in die Verriegelungsvertiefung 49A bewegt.

Wie in 3 gezeigt ist, sind über der Zugfeder 52 ein Druckluftzylinder 53 und ein Begrenzungsschalter 54 vorgesehen. Der Druckluftzylinder 53 ist mit einem Ende am Rahmen 11 befestigt und mit dem anderen Ende am anderen Ende des ersten Verriegelungshebels 50 an einer Position über dem Federsicherungsstift 50b angelenkt. Bei Betätigung des Druckluftzylinders 53 wird der erste Verriegelungshebel 50 entgegen der Vorbelastungskraft der Zugfeder 52 im Uhrzeigersinn wie durch die Zweipunkt-Strichlinie in 3 gezeigt geschwenkt, so daß der erste Verriegelungsabschnitt 50a aus der Verriegelungsvertiefung 49A gelöst wird. Der Begrenzungsschalter 54 ist am Rahmen 11 befestigt. Er besitzt ein Fühlerelement, das mit dem ersten Verriegelungshebel 50 in Kontakt ist, wie in 3 durch die durchgezogene Linie gezeigt ist, wenn der erste Verriegelungsvorsprung 50a mit der Verriegelungsvertiefung 49A in Eingriff ist. Das heißt, daß die Erfassung eines Anschlags des Begrenzungsschalters 54 am ersten Verriegelungshebel 50 die Erfassung des Verriegelungseingriffs zwischen dem Verriegelungsvorsprung 50a und der Verriegelungsvertiefung 49A zur Folge hat.

Der Eingriff des ersten Verriegelungsvorsprungs 50a mit der Verriegelungsvertiefung 49A verhindert, daß der einteilig mit dem ringförmigen Verriegelungselement 49 ausgebildete Papiervorschubzylinder 4 gedreht wird. Daher können die Positionen der Papiervorschub-Klauen 4a, die am Umfang des Papiervorschubzylinders 4 vorgesehen sind, an einer vorgegebenen Winkelposition fixiert werden. Folglich wird die Drehung des Druckzylinders 3 durch ein zufälliges Anschlagen der Papiervorschubklauen 4a am Druckzylinder 3 aufgrund einer unerwünschten freien Drehung des Papiervorschubzylinders 4 nicht gestört, wenn die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad 41 und der Papiervorschubzylinder-Welle 45 im ausgerückten Zustand der elektromagnetischen Kupplung 48 während des Bilderzeugungsprozesses unterbrochen ist.

Nun werden der Papierabnahmemechanismus 6 und seine umgebende Anordnung erläutert. wie in 4 gezeigt ist, ist ein Papierabnahme-Zahnrad 61 in Form einer Scheibe, in der ein mittiges, kreisförmiges Durchgangsloch 61a ausgebildet ist, vorgesehen; in dem Durchgangsloch 61a ist ein Lager 66 angeordnet. Durch das Lager 66 verläuft eine Papierabnahmewelle 65. Das Papierabnahme-Zahnrad 61 ist koaxial und drehfest mit der durch das Lager 66 verlaufenden Papierabnahmewelle 65 verbunden. Der Papierabnahme-Abschnitt 6 ist koaxial zu der Papierabnahmewelle 65 angeordnet und drehfest mit ihr verbunden. In 4 ist ein im allgemeinen zylindrisches Drehkraftübertragungselement 67 rechts vom Papierabnahmezahnrad 61 angeordnet. Das Übertragungselement 67 besitzt einen Mittelabschnitt, durch den die Papierabnahmewelle 65 verläuft, und ist koaxial zu der Papierabnahmewelle 65 angeordnet und einteilig mit ihr ausgebildet. Zwischen dem Papierabnahmezahnrad 61 und dem Drehkraftübertragungselement 67 ist eine elektromagnetische Kupplung 68 angeordnet. Falls die elektromagnetische Kupplung 68 eingerückt ist, sind das Übertragungselement 67 und das Papierabnahmezahnrad 61 miteinander verbunden, so daß sie sich gemeinsam drehen. Falls die Kupplung 68 ausgerückt ist, ist das Papierabnahmezahnrad 61 koaxial in bezug auf das Übertragungselement 67 drehbar. Da das Übertragungselement 67 und der Papierabnahme-Abschnitt 6 koaxial zueinander angeordnet und einteilig drehbar sind, wird der Papierabnahme-Abschnitt 6 einteilig mit dem Papierabnahmezahnrad 61 gedreht, d. h. der Papierabnahme-Abschnitt 6 und das Papierabnahmezahnrad 61 sind drehfest miteinander verbunden, falls die elektromagnetische Kupplung 68 eingerückt ist; wenn hingegen die elektromagnetische Kupplung 68 ausgerückt ist, ist der Papierabnahme-Abschnitt 6 in bezug auf das Papierabnahmezahnrad 61 drehbar, d. h., der Papierabnahme-Abschnitt 6 ist vom Papierabnahmezahnrad 61 getrennt.

Wenn die elektromagnetische Kupplung 68 ausgerückt ist, wird die Drehkraft, die vom Druckzylinder 3 über das (nicht gezeigte) Druckzylinder-Zahnrad und das Papierabnahmezahnrad 61 übertragen wird, nicht an den Papierabnahme-Abschnitt 6 übertragen. Daher ist eine Antriebskraft zum Drehen des Papierabnahme-Abschnitts 6 während der Bilderzeugung auf der Platte des Plattenzylinders unnötig. Daraus ergibt sich eine Leistungseinsparung.

In 4 ist am linken Ende der Papierabnahmewelle 65 ein scheibenförmiges Verriegelungselement 69 einteilig und koaxial ausgebildet. Das Verriegelungselement 69 ist mit einer radial einwärts ausgesparten Verriegelungsvertiefung 69A versehen (5). Ferner ist ein zweiter Verriegelungshebel 70 vor der äußeren Umfangsfläche des Verriegelungselements 69 schwenkbar angeordnet, wie in 5 gezeigt ist. Der zweite Verriegelungshebel 70 besitzt einen Mittelabschnitt, der an einer am Rahmen 11 befestigen Schwenkwelle 71 schwenkbar unterstützt ist (4), wobei ein Endabschnitt einen zweiten Verriegelungsvorsprung 70a besitzt, der mit der Verriegelungsvertiefung 69A in Eingriff gelangen kann, und wobei der andere Endabschnitt einen Federsicherungsstift 70b besitzt. Der Rahmen 11 besitzt ebenfalls einen Federsicherungsstift 12a, ferner ist zwischen den Federsicherungsstiften 12a und 70b eine Zugfeder 72 gespannt, die den zweiten Verriegelungshebel 70 zu einer Schwenkung um die Schwenkwelle 71 in einer Richtung zwingt, in der ein Eingriff zwischen dem zweiten Verriegelungsvorsprung 70a und der Verriegelungsvertiefung 69A erzielt wird, wie am besten in 5 gezeigt ist.

In 5 sind unter der Zugfeder 72 ein Druckluftzylinder 73 und ein Begrenzungsschalter 74 vorgesehen. Der Druckluftzylinder 73 ist mit einem Basisende am Rahmen 11 befestigt und mit einem freien Ende am zweiten Verriegelungshebel 70 an einer Position unterhalb des Federsicherungsstifts 70b angelenkt. Bei einer Betätigung des Druckluftzylinders 73 wird der zweite Verriegelungshebel 70 entgegen der Vorbelastungskraft der Zugfeder 72 um den Schwenkstift 71 im Uhrzeigersinn in 5 geschwenkt, wie durch die Zweipunkt-Strichlinie gezeigt ist, so daß der zweite Verriegelungsvorsprung 70a von der Verriegelungsvertiefung 69A gelöst wird. Der Begrenzungsschalter 74 ist am Rahmen 11 befestigt. Wenn der zweite Verriegelungsvorsprung 70a mit der Verriegelungsvertiefung 69A in Eingriff ist, liegt ein Ende des Begrenzungsschalters 74 am zweiten Verriegelungshebel 70 an, wie in 5 durch die durchgezogene Linie gezeigt ist. Das heißt, daß ein Anschlagen des Begrenzungsschalters 74 am zweiten Verriegelungshebel 70 die Erfassung eines Verriegelungseingriffs zwischen dem zweiten Verriegelungsvorsprung 70a und der Verriegelungsvertiefung 69A zur Folge hat.

Der Eingriff zwischen dem zweiten Verriegelungsvorsprung 70a und der Verriegelungsvertiefung 69A verhindert, daß der mit dem scheibenförmigen Verriegelungselement 69 drehfest verbundene Papierabnahme-Abschnitt 6 gedreht wird. Daher können während des Bilderzeugungsprozesses auf der Platte des Plattenzylinders die Papierabnahme-Greifer 62a (1), die an der Endloskette 62 vorgesehen sind, an ihren festen Positionen gehalten werden.

Daher wird die Drehung des Druckzylinders 3 durch die Papierabnahme-Greifer 62 nicht gestört, da ein zufälliges Anliegen der Greifer an der Oberfläche des Druckzylinders 3 verhindert werden kann.

Nun wird mit Bezug auf 6 ein Mechanismus zum Drehen einer Druckfarbenpendelwalze 151 beschrieben. Wie oben beschrieben worden ist, ist das Plattenzylinder-Zahnrad 90a koaxial zum Plattenzylinder 9 angeordnet und drehfest mit ihm ausgebildet, wobei die Drehkraft des Gummizylinder-Zahnrades (nicht gezeigt) über das Plattenzylinder-Zahnrad 90a an den Plattenzylinder 9 übertragen wird. Einteilig mit dem Plattenzylinder 9 ist eine Plattenzylinder-Welle 91 ausgebildet, die durch den Rahmen 11, 12 über Lager 92 drehbar unterstützt ist. Die Plattenzylinder-Welle 91 besitzt einen distalen Endabschnitt, an dem ein Verlängerungsabschnitt 91a koaxial vorgesehen ist, dessen Radius kleiner als derjenige der Plattenzylinderwelle 91 ist. Ferner ist auf der linken Seite der Plattenzylinder-Welle 91 in 6 ein im allgemeinen zylindrisches Drehkraftübertragungselement 93 koaxial zur Plattenzylinder-Welle 91 angeordnet und drehfest mit ihr verbunden. Das Übertragungselement 93 besitzt einen Radius, der größer als derjenige der Plattenzylinder-Welle 91 ist.

Am Rahmen 12 ist mittels eines Schraubbolzens 12A ein Unterrahmen 12B befestigt, der sich parallel zum Rahmen 12 erstreckt. Der Verlängerungsabschnitt 91a ist durch den Unterrahmen 12B durch ein Lager drehbar unterstützt. Das obenbeschriebene Zahnrad 94 des Getriebezugs befindet sich zwischen dem Kraftübertragungselement 93 und dem Unterrahmen 12B. Das Zahnrad 94 besitzt einen Mittelabschnitt, in dem ein Durchgangsloch 94A ausgebildet ist, durch das sich der Verlängerungsabschnitt 91a durch ein Lager 95 erstreckt. Somit ist das Zahnrad 94 um den Verlängerungsabschnitt 91a koaxial drehbar. Weiterhin sind die obenbeschriebenen Zahnräder 96, 97 und 98 des Getriebezugs am Unterrahmen 12B drehbar unterstützt. Das Zahnrad 94 kämmt mit dem Zahnrad 96, das seinerseits mit dem Zahnrad 97 kämmt. Das Zahnrad 97 kämmt mit dem Zahnrad 98, das koaxial und drehfest mit dem Zahnrad 99 ausgebildet ist. Diese Zahnräder 98 und 99 sind koaxial zu einer Welle 100 angeordnet und einteilig mit ihr ausgebildet, wobei ein Ende der Welle 100 am Rahmen 12 durch ein Lager 101A drehbar unterstützt ist und das andere Ende am Unterrahmen 12B durch ein Lager 101B drehbar unterstützt ist. In 6 ist ein Zahnrad 151a, das mit dem Zahnrad 99 kämmt, koaxial zu der Druckfarbenpendelwalze 151 angeordnet und an ihrem linken Ende drehfest mit ihr verbunden. Da die Druckfarbenpendelwalze 151 axial hin und her beweglich ist, besitzt das Zahnrad 99 eine ausreichende axiale Länge, um den Zahneingriff mit dem Zahnrad 151a trotz der Pendelbewegung des Zahnrades 151a in axialer Richtung aufrechtzuerhalten.

Zwischen dem Zahnrad 94 und dem Drehkraftübertragungselement 93 ist eine elektromagnetische Kupplung 102 angeordnet. Falls die Kupplung 102 eingerückt ist, sind das Zahnrad 94 und das Übertragungselement 93 miteinander verbunden, wenn hingegen die Kupplung 102 ausgerückt ist, ist das Zahnrad 94 in bezug auf das Übertragungselement 93 drehbar. Mit anderen Worten, im eingerückten Zustand der elektromagnetischen Kupplung 102 kann die Drehkraft des Plattenzylinders 9 an das Zahnrad 151a über das Drehkraftübertragungselement 93 und die Zahnräder 94, 96, 97, 98 und 99 übertragen werden. Daher wird bei einer Drehung des Plattenzylinders 9 die Druckfarbenpendelwalze 151 um ihre Achse gedreht. Andererseits ist im ausgerückten Zustand der elektromagnetischen Kupplung 102 die Drehkraftübertragung vom Übertragungselement 93 an das Zahnrad 94 unterbrochen. Daher wird die Druckfarbenpendelwalze 151 trotz der Drehung des Plattenzylinders 9 nicht um ihre Achse gedreht.

Im ausgerückten Zustand der elektromagnetischen Kupplung 102 wird die Drehkraft, die an das Plattenzylinder-Zahnrad 90a über das Druckzylinder-Zahnrad (nicht gezeigt) und das Gummizylinder-Zahnrad (nicht gezeigt) übertragen wird, nicht an die Druckfarbenpendelwalze 151 übertragen, vielmehr wird die Drehkraft beim Zahnrad 94 unterbrochen. Folglich kann im Bilderzeugungsprozeß auf die Antriebskraft zum Antreiben der Druckfarbenzufuhrvorrichtung 15, die die Druckfarbenpendelwalze 151 enthält, verzichtet werden, da die Kraftübertragung für die Erzeugung eines Bildes auf der Platte des Plattenzylinders 9 unnötig ist.

Nun wird mit Bezug auf die 6 und 7 ein Mechanismus zum Hin- und Herbewegen der Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 in ihrer axialen Richtung beschrieben. In 6 ist die Plattenzylinder-welle 91 an ihrem rechten Ende mit einer Riemenscheibe 91b versehen, die koaxial und einteilig mit ihr ausgebildet ist, wobei an der Riemenscheibe 91b ein Endlosriemen 103 (7) angebracht ist. Am Rahmen 11 ist durch Schraubbolzen 11A ein Unterrahmen 11B befestigt, der sich parallel zum Rahmen 11 erstreckt. Zwischen dem Rahmen 11 und dem Unterrahmen 11B sind ein Zwischendrehkraftübertragungselement 104 und eine Riemenscheibe 107 angeordnet. Genauer erstreckt sich eine Drehwelle 104a zwischen dem Rahmen 11 und dem Unterrahmen 11B und ist an diesen über Lager 105 drehbar unterstützt. Das Übertragungselement 104 ist einteilig und koaxial mit der Welle 104a ausgebildet. Die Riemenscheibe 107 ist auf der rechten Seite des Übertragungselements 104 in 6 angeordnet und mit einem mittigen Durchgangsloch 107A ausgebildet, durch das sich die Drehwelle 104a über ein Lager 106 erstreckt. Somit ist die Riemenscheibe 107 koaxial um die Drehwelle 104a drehbar. Der Endlosriemen 103 ist an der Riemenscheibe 107 angebracht, so daß die Drehkraft der Riemenscheibe 91b an die Riemenscheibe 107 über den Endlosriemen 103 übertragen werden kann.

Zwischen dem Zwischendrehkraftübertragungselement 104 und der Riemenscheibe 107 ist eine elektromagnetische Kupplung 118 angeordnet. Falls die Kupplung 118 eingerückt ist, sind das Übertragungselement 104 und die Riemenscheibe 107, die koaxial zueinander angeordnet sind, drehfest miteinander verbunden. Falls die Kupplung 118 ausgerückt ist, ist das Übertragungselement 104 in bezug auf die Riemenscheibe 107 drehbar. Das heißt, daß die Drehkraft des Plattenzylinders 9 bei eingerückter Kupplung 118 in eine Pendelbewegungskraft für die Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 umgewandelt werden kann und die Kraftübertragung bei ausgerückter Kupplung 118 vom Plattenzylinder 9 an die Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 unterbrochen ist.

In 6 ist ein scheibenförmiges Drehelement 104b koaxial zu der Drehwelle 104a angeordnet und an deren rechtem Ende drehfest mit ihr verbunden. Das Drehelement 104b ist am Unterrahmen 11B drehbar unterstützt. Am Drehelement 104b ist an einer exzentrischen Position in bezug auf die Drehwelle 104a ein Stabunterstützungsabschnitt 104c vorgesehen. Ein Ende 108a eines Stabs 108 ist mit dem Stabunterstützungsabschnitt 104c über ein Lager 108b drehbar verbunden.

Vom Rahmen 11 erstreckt sich ein Arm 109, durch den ein Pendelantriebselement 110 unterstützt ist. Das Pendelantriebselement 110 umfaßt einen Unterstützungsabschnitt 110, ein Paar Armabschnitte 113, 114 und einen Hebel 110A. Der Unterstützungsabschnitt 110 ist durch den Arm 109 drehbar unterstützt und verläuft parallel zum Rahmen 11. Das Paar Armabschnitte 113, 112 erstreckt sich vom Unterstützungsabschnitt 110a in entgegengesetzten Richtungen und senkrecht zu einer Drehachse des Unterstützungsabschnitts 110a. Der Hebel 110A ist mit einem Ende mit dem Unterstützungsabschnitt 110a verbunden und mit dem anderen Ende an einem weiteren Ende des Stabs 108 angelenkt. Der Armabschnitt 113 ist mit einem freien Ende an einem Ende der Drehwelle der Druckfarbenpendelwalze 151 angelenkt.

Genauer besitzt das rechte Ende 109a des Arms 109, wie in 6 gezeigt ist, eine hohlzylindrische Form, durch die der Unterstützungsabschnitt 110a des Pendelantriebselements 110 in einer Richtung senkrecht zu einem Blatt verläuft. Das rechte Ende des Hebels 110A weist ein Durchgangsloch 110B auf, ferner ist auch das andere Ende des Stabs 108 mit einem (nicht gezeigten) Durchgangsloch versehen. Durch diese Durchgangslöcher erstreckt sich eine Schwenkwelle 111, so daß der Stab 108 am Hebel 110A angelenkt ist.

Wie am besten in 7 gezeigt ist, erstrecken sich die beiden Armabschnitte 112, 113 einteilig vom Unterstützungsabschnitt 110a in der Weise, daß sich in 7 ein Armabschnitt 112 nach oben und der andere Armabschnitt 113 nach unten erstrecken. Die freien Enden der Armabschnitte 112, 113 sind mit Druckfarbenpendelwalzen-Sicherungsmuttern 112a bzw. 113a versehen. wie in 6 gezeigt ist, sind auf der rechten Seite der Druckfarbenpendelwalze 151 Mutternhalteflansche 151b, 151c vorgesehen, zwischen die die Mutter 112a eingesetzt ist. Ebenso sind auf der rechten Seite der Druckfarbenpendelwalze 161 Mutternhalteflansche 161b, 161c vorgesehen, zwischen die die Druckfarbenpendelwalzen-Sicherungsmutter 113a eingesetzt ist.

Wie in 7 gezeigt ist, ist am Rahmen 11 eine Schwenkwelle 114 vorgesehen (6), an der ein Zwischenabschnitt eines Pendelkraft-Übertragungsarms 115 angelenkt ist. Der Arm 115 besitzt freie Enden, an denen Druckfarbenpendelwalzen-Sicherungsmuttern 116 bzw. 117 vorgesehen sind. Die Mutter 116 ist mit einem Ende der Welle der Druckfarbenpendelwalze 161 verbunden und wirkt mit der Druckfarbenpendelwalzen-Sicherungsmutter 113a zusammen. Das heißt, daß die Mutter 116 zwischen die Mutternhalteflansche 161b und 161c, zwischen denen die Mutter 113a eingesetzt ist, eingesetzt ist. Ferner ist der Endabschnitt der Welle der Druckfarbenpendelwalze 171 mit Mutternhalteflanschen 171b, 171c versehen, zwischen die die Druckfarbenpendelwalzen-Sicherungsmutter 117 eingesetzt ist.

Nun wird die Kraftübertragung vom Plattenzylinder 9 für die Ausführung einer Pendelbewegung der Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 erläutert. Unter der Annahme, daß die elektromagnetische Kupplung 118 eingerückt ist, wird die Riemenscheibe 91b dann, wenn der Plattenzylinder 9 gedreht wird, einteilig damit gedreht, so daß die Riemenscheibe 107 über den Endlosriemen 103 gedreht wird. Da die Riemenscheibe 107 bei eingerückter elektromagnetischer Kupplung 118 mit dem Zwischenkraftübertragungselement 104, der Drehwelle 104a und dem Drehelement 104c drehfest verbunden ist, wird auch das Drehelement 104b gedreht, so daß der Stabunterstützungsabschnitt 104c exzentrisch gedreht wird.

Die exzentrische Drehung des Stabunterstützungsabschnitts 104c wird in eine Pendelbewegung des Stabs 108 umgewandelt, die ihrerseits den Hebel 110A um eine Achse des Unterstützungsabschnitts 110a schwenkt. Somit wird der Unterstützungsabschnitt 110a des Pendelantriebselements 110 um seine Achse in Winkelrichtung vor und zurück gedreht. Durch diese hin- und hergehende Winkeldrehung des Unterstützungsabschnitts 110a werden die Armabschnitte 113, 112 um die Achse des Unterstützungsabschnitts 110a vorwärts und rückwärts, d. h. nach rechts und nach links in 6, geschwenkt. Folglich werden die Druckfarbenpendelwalzen 151 und 161 über die zugeordneten Muttern 112a, 113a und Mutternhalteflansche 151, 151c, 161 und 161c hin und her bewegt. Durch die axiale Hin- und Herbewegung der Druckfarbenpendelwalze 161 wird auch die Druckfarbenpendelwalze 171 durch den Übertragungsarm 115, die Mutter 117 und die Flansche 171, 171c in axialer Richtung hin und her bewegt. Somit werden insgesamt drei Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 in ihren jeweiligen axialen Richtungen konkurrent hin und her bewegt, wodurch Druckfarbe auf die Oberfläche der Platte des Plattenzylinders 9 aufgebracht werden kann. Es wird angemerkt, daß 6 eine offene Entwicklungsansicht zeigt, die einem besseren Verständnis der Kraftübertragungsmechanismen an Positionen außerhalb der Rahmen 11 und 12 ermöglicht. In Wirklichkeit müßte die Druckfarbenpendelwalze 151 so aufgezeichnet sein, daß sie mit dem Plattenzylinder 9 in Kontakt ist, um Farbe aufzubringen.

Falls die elektromagnetische Kupplung 118 ausgerückt ist, ist die Riemenscheibe 107 in Bezug auf das Zwischenkraftübertragungselement 104 drehbar. Selbst wenn daher die Drehung der Riemenscheibe 91b an die Riemenscheibe 107 über den Riemen 103 übertragen wird, wird die Drehkraft der Riemenscheibe 107 nicht an die Druckfarbenpendelwalzen 151, 161 und 171 übertragen. Folglich tritt eine axiale Pendelbewegung dieser Walzen nicht auf. Im ausgerückten Zustand der elektromagnetischen Kupplung 118 wird die Drehkraft, die an das Plattenzylinder-Zahnrad 90a über das (nicht gezeigte) Druckzylinder-Zahnrad und das (nicht gezeigte) Gummizylinder-Zahnrad übertragen wird, nicht über den Pendelmechanismus an die Druckfarbenpendelwalzen 151, 161, 171 übertragen. Folglich kann während des Bilderzeugungsprozesses eine Pendelbewegung der Druckfarbenpendelwalzen verhindert werden, da diese Bewegung für die Erzeugung eines Bildes auf der Platte unnötig ist.

Obwohl die Erfindung oben im einzelnen und mit Bezug auf besondere Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist für den Fachmann klar, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne vom Erfindungsgedanken oder vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Beispielsweise ist in der gezeigten Ausführungsform das Antriebszahnrad 2 des Elektromotors unter dem Druckzylinder 3 angeordnet, wie in 1 gezeigt ist. Es ist jedoch jede andere Position möglich, solange das Antriebszahnrad 2 mit dem Druckzylinder-Zahnrad kämmt, um den Druckzylinder 3 zu drehen.

Ferner ist in der obenbeschriebenen Ausführungsform während des Bilderzeugungsprozesses auf dem Plattenzylinder 9 der Antrieb des Papiervorschubmechanismus, des Papierabnahmemechanismus und des Druckfarbenzufuhrmechanismus unterbrochen. Während des Bilderzeugungsprozesses kann jedoch auch der Antrieb lediglich eines der Mechanismen unterbrochen sein.

Ferner ist die Anzahl der unterschiedlichen Druckfarben nicht auf vier Farben eingeschränkt, statt dessen können für einen Mehrfarbendruck Farben in einer beliebigen Anzahl verwendet werden.

Weiterhin wird in der obigen Ausführungsform das Bild auf der dünnen Platte gebildet, die an der Oberfläche des Plattenzylinders 9 angebracht ist. Das Bild kann jedoch direkt auf der äußeren Umfangsfläche des Plattenzylinders gebildet werden, ohne daß die dünnen Platte verwendet wird.

Schließlich ist die obenbeschriebene Ausführungsform auf Offsetdrucker jeglichen Typs, die von einem digitalen Offsetdrucker verschieden sind, anwendbar.


Anspruch[de]
  1. Offsetdrucker, mit

    einem Rahmen (11, 12),

    einem Antriebsmotor, der am Rahmen (11) unterstützt ist,

    einem Antriebszahnrad (2), über das eine Drehkraft des Antriebsmotors ausgegeben wird,

    einem Druckzylinder (3), der ein Druckzylinder-Zahnrad besitzt, das koaxial zu ihm angeordnet und drehfest mit ihm verbunden ist und das mit dem Antriebszahnrad (2) kämmt, um den Druckzylinder (3) bei einer Drehung des Antriebszahnrades (2) zu drehen,

    einem Papiervorschubmechanismus, der ein Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41), das mit dem Druckzylinder-Zahnrad kämmt, und einen Papiervorschubzylinder (4) umfasst, der koaxial zu dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41) drehbar ist, wenn das Druckzylinder-Zahnrad gedreht wird, um einer Oberfläche des Druckzylinders (3) Papier zuzuführen,

    einem Papierabnahmemechanismus, der ein Papierabnahme-Zahnrad (61), das mit dem Druckzylinder-Zahnrad kämmt, einen Papierabnahme-Abschnitt (6), der koaxial mit dem Papierabnahme-Zahnrad (61) drehbar ist, sowie eine Endloskette (62) umfaßt, die am Papierabnahme-Abschnitt (6) angebracht ist und am Papierabnahme-Abschnitt (6) auf einer Kreisbahn beweglich ist, um Papier vom Druckzylinder (3) abzunehmen,

    einem Gummizylinder (8), der mit der Oberfläche des Druckzylinders (3) in Kontakt ist und ein Gummizylinder-Zahnrad besitzt, das mit dem Druckzylinder-Zahnrad kämmt und einteilig mit dem Gummizylinder (8) drehbar ist, wenn das Druckzylinder-Zahnrad gedreht wird,

    einem Plattenzylinder (9), der ein Plattenzylinder-Zahnrad (90a) umfasst, das mit dem Gummizylinder-Zahnrad kämmt, wobei der Plattenzylinder (9) einteilig und koaxial mit dem Plattenzylinder-Zahnrad (90a) drehbar ist, wenn das Gummizylinder-Zahnrad gedreht wird, und mit einer Oberfläche des Gummizylinders (8) in Kontakt ist, um auf einer Oberfläche des Plattenzylinders (9) ein Bild zu erzeugen,

    einem Druckfarbenzufuhrmechanismus (151, 161, 171), der durch die Drehung des Plattenzylinders (9) angetrieben wird, um der Oberfläche des Plattenzylinders (9) Druckfarbe zuzuführen, wobei auf der Oberfläche des Plattenzylinders (9) ein Druckfarbenbild durch zugeführte Druckfarbe auf der Grundlage eines Bildes erzeugt wird, das auf der Oberfläche des Plattenzylinders (9) erzeugt worden ist, wobei das Druckfarbenbild auf dem Plattenzylinder (9) an die Oberfläche des Gummizylinders (8) übertragen wird und wobei der Druckzylinder (3) ein Papierblatt gegen die Oberfläche des Gummizylinders (8) presst, um das auf dem Gummizylinder (8) befindliche Druckfarbenbild auf das Papier zu übertragen,

    gekennzeichnet durch

    einen Kraftübertragungs-Unterbrechungsmechanismus, der wenigstens während des Prozesses der Erzeugung eines Bildes auf der Oberfläche des Plattenzylinders (9) verhindert, dass die Drehkraft des Antriebsmotors an den Papiervorschubmechanismus, den Papierabnahmemechanismus und den Druckfarbenzufuhrmechanismus übertragen wird, wobei der Druckfarbenzufuhrmechanismus umfaßt:

    eine Druckfarbenpendelwalze (151, 161, 171), die um ihre Achse drehbar und in ihrer axialen Richtung beweglich ist, wobei die Druckfarbenpendelwalze mit dem Plattenzylinder (9) in Kontakt ist,

    einen Drehübertragungsmechanismus (91, 93, 94, 96, 97, 98, 99, 151a), der eine Drehung des Plattenzylinder-Zahnrades (90a) an die Druckfarbenpendelwalze (151, 161, 171) überträgt, um die Druckfarbenpendelwalze zu drehen,

    eine erste elektromagnetische Kupplung (102), die im Drehübertragungsmechanismus vorgesehen ist, um die Übertragung der Drehung des Plattenzylinder-Zahnrades (90a) an die Druckfarbenpendelwalze wahlweise zu unterbrechen,

    einen Umwandlungsmechanismus (91b, 103, 107, 104c, 108, 110, 112, 113, 114, 115) zum Übertragen der Drehung des Plattenzylinder-Zahnrades (90a) und zum Umwandeln der Drehbewegung des Plattenzylinder-Zahnrades (90a) in eine Pendelbewegung der Druckfarbenpendelwalze, und

    eine zweite elektromagnetische Kupplung (118), die im Umwandlungsmechanismus vorgesehen ist, um die Übertragung der Drehung des Plattenzylinder-Zahnrades (90a) an die Druckfarbenpendelwalze wahlweise zu unterbrechen.
  2. Offsetdrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungs-Unterbrechungsmechanismus eine dritte elektromagnetische Kupplung (48) umfaßt, die zwischen dem Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41) und dem Papiervorschubzylinder (4) angeordnet ist, um das Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41) wahlweise mit dem Papiervorschubzylinder (4) zu koppeln.
  3. Offsetdrucker nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Drehverhinderungselement (50), das einen Verriegelungsvorsprung (50a) besitzt, der mit dem Papiervorschubzylinder (4) in Eingriff gelangen kann, um eine Drehung des Papiervorschubzylinders (4) in Bezug auf den Rahmen (11, 12) zu verhindern, wenn die dritte elektromagnetische Kupplung (48) das Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41) vom Papiervorschubzylinder (4) trennt, wobei der Verriegelungsvorsprung (50a) vom Papiervorschubzylinder (4) gelöst werden kann, um eine Drehung des Papiervorschubzylinders (4) in Bezug auf den Rahmen (11, 12) zuzulassen, wenn die dritte elektromagnetische Kupplung (48) das Papiervorschubzylinder-Zahnrad (41) mit dem Papiervorschubzylinder (4) koppelt.
  4. Offsetdrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungs-Unterbrechungsmechanismus eine vierte elektromagnetische Kupplung (68) umfaßt, die zwischen dem Papierabnahme-Zahnrad (61) und dem Papierabnahme-Abschnitt (6) angeordnet ist, um das Papierabnahme-Zahnrad (61) und den Papierabnahme-Abschnitt (6) wahlweise zu koppeln.
  5. Offsetdrucker nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Drehverhinderungselement, das einen Verriegelungsvorsprung (70a) besitzt, der mit dem Papierabnahme-Abschnitt (6) in Eingriff gelangen kann, um eine Drehung des Papierabnahme-Abschnitts (6) in Bezug auf den Rahmen (11, 12) zu verhindern, wenn die vierte elektromagnetische Kupplung (68) das Papierabnahme-Zahnrad (61) vom Papierabnahme-Abschnitt (6) trennt, wobei der Verriegelungsvorsprung (70a) vom Papierabnahme-Abschnitt (6) gelöst werden kann, um eine Drehung des Papierabnahme-Abschnitts (6) in Bezug auf den Rahmen (11, 12) zuzulassen, wenn die vierte elektromagnetische Kupplung (68) das Papierabnahme-Zahnrad (61) mit dem Papierabnahme-Abschnitt (6) koppelt.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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