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Dokumentenidentifikation DE102004013889A1 29.12.2005
Titel Regal und Schlosselement für ein Regal
Anmelder ekz.bibliotheksservice GmbH, 72764 Reutlingen, DE
Erfinder Bredel, Thomas, Dipl.-Ing. (FH), 70178 Stuttgart, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 16.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004013889
Offenlegungstag 29.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse A47B 96/14
IPC-Nebenklasse A47B 47/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Regal, insbesondere Bücherregal, mit einer im Wesentlichen vertikal angeordneten Säule und einer an der Säule angreifenden Querverstrebung sowie einem Spannschloss zur Befestigung der Querverstrebung an der Säule, wobei das Spannschloss einerseits in eine Ausnehmung der Säule eingreift und andererseits wenigstens eine geneigt zur Säule verlaufende Klemmfläche aufweist, die mit der Querverstrebung zusammenwirkt.
Erfindungsgemäß ist an der Querverstrebung ein relativ zur Querverstrebung bewegbares Klemmelement vorgesehen, das an der Klemmfläche des Spannschlosses angreifen kann.
Verwendung beispielsweise für Bibliotheksfachbodenregale.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Regal, insbesondere ein Bücherregal, mit einer im Wesentlichen vertikal angeordneten Säule und einer an der Säule angreifenden Querverstrebung sowie einem Spannschloss zur Befestigung der Querverstrebung an der Säule, wobei das Spannschloss einerseits in eine Ausnehmung der Säule eingreift und andererseits wenigstens eine geneigt zur Säule verlaufende Klemmfläche aufweist, die mit der Querverstrebung zusammenwirkt. Die Erfindung betrifft auch ein Spannschloss für ein erfindungsgemäßes Regal.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 19 95 642 ist ein Präsentationsregal für Verkaufszwecke mit einer senkrecht aufgestellten Profilsäule bekannt, in die Tragarme eingehängt sind, die wiederum Tablare zum Aufbewahren von Verbrauchsgegenständen halten. In die Profilsäulen wird dabei in geeignete Ausnehmungen ein Spannschloss eingehängt, das zwei geneigt zur vertikalen Profilsäule verlaufende Schlitze aufweist. Die Schlitze sind dabei so geneigt, dass das nach oben offene Ende der Schlitze weiter von der Profilsäule entfernt ist als das geschlossene Ende. In die Schlitze kann dann ein Tragarm mittels eines Klemmbolzens eingehängt werden. Der Tragarm wird dann mit der Profilsäule dadurch verspannt, dass er relativ zum Spannschloss nach unten bewegt wird, so dass der Klemmbolzen in Richtung auf das geschlossene Ende der Schlitze zu bewegt wird.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 01 990 U1 ist ein Regal bekannt, bei dem horizontal verlaufende Querträger an vertikal verlaufenden Säulen mittels eines Spannschlosses befestigt werden. Das Spannschloss wird dabei einerseits in eine Ausnehmung an den Profilsäulen eingehängt und greift andererseits mit einer geneigt zur Säule verlaufenden Klemmfläche an einem Klemmbolzen der Querverstrebung an. Die Querverstrebung wird dadurch gegen die Profilsäule verspannt, dass das Spannschloss von unten relativ zur Querverstrebung und zum Klemmbolzen nach oben bewegt wird. Diese Bewegung nach oben wird beispielsweise mittels eines Hebels bewirkt, der einerseits an der Querverstrebung und andererseits an einem unteren Ende des Klemmelements angesetzt wird. In der erreichten Klemmstellung wird das Spannschloss durch eine an der Querverstrebung angeordnete Rastfeder gehalten, die an Rastzähnen des Klemmelements angreift.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 93 17 660 U1 ist ein Regal mit vertikal angeordneten Säulen und horizontal angeordneten Querträgern bekannt, wobei die Querträger mittels eines Spannschlosses gegen die Profilsäule verspannt werden. Das Spannschloss wird dabei einerseits in Ausnehmungen der Profilsäule eingehängt und weist andererseits eine geneigt zur Säule verlaufende Klemmfläche auf. An der Klemmfläche kann ein Klemmbolzen der Querverstrebung angreifen. Die Querverstrebung wird dadurch gegen die Säule verspannt, dass die Querverstrebung relativ zum Spannschloss nach unten bewegt wird, beispielsweise durch Hammerschläge auf die Querverstrebung.

Mit der Erfindung soll ein Regal geschaffen werden, das in einfacher Weise aufbaubar ist und bei dem Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen im aufgebauten Zustand in einfacher Weise nachgespannt werden können.

Erfindungsgemäß ist hierzu ein Regal, insbesondere ein Bücherregal, mit einer im Wesentlichen vertikal angeordneten Säule und einer an der Säule angreifenden Querverstrebung sowie einem Spannschloss zur Befestigung der Querverstrebung und der Säule vorgesehen, wobei das Spannschloss einerseits in eine Ausnehmung der Säule eingreift und andererseits wenigstens eine geneigt zur Säule verlaufende Klemmfläche aufweist, die mit der Querverstrebung zusammenwirkt, bei dem an der Querverstrebung ein im Wesentlichen parallel zur Säule und relativ zur Querverstrebung bewegbares Klemmelement vorgesehen ist, das an der Klemmfläche des Spannschlosses angreifen kann.

Indem ein an der Querverbindung angeordnetes Klemmelement zum Spannen gegen eine Klemmfläche des Spannschlosses bewegt wird, ist eine sehr stabile Anordnung gebildet, mit der sich hohe Spannkräfte erzielen lassen.

Durch Vorsehen eines relativ zur Querverstrebung bewegbaren Klemmelements ist es möglich, eine Verbindung zwischen Querverstrebung und Säule nachzuspannen, ohne eine relative Position von Querverstrebung und Säule zu verändern. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, da dadurch ein Regal fertig aufgebaut werden kann, an seinen Aufstellungsort verbracht werden kann und dann noch in einfacher Weise nachgespannt werden kann. Speziell sind dadurch, dass das Nachspannen mittels eines Klemmelements erfolgt, keine durch eine relative Bewegung zwischen Querverstrebung und Säule verursachten Schleifspuren an der Säule oder der Querverstrebung zu befürchten. Das erfindungsgemäße Regal kann dadurch ästhetisch anspruchsvoll und sogar mit empfindlichen Oberflächen an der Verbindungsstelle zwischen Säule und Querverstrebung gestaltet werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist das Klemmelement als in eine Seitenwandung der Querverstrebung einschraubbare Schraube ausgebildet.

Auf diese Weise lässt sich ein Spannen bzw. Nachspannen der Verbindung zwischen Querverstrebung und Säule in besonders einfacher Weise durch Einschrauben einer Klemmschraube bewirken. Durch Vorsehen einer Schraube als Klemmelement lassen sich dabei sehr hohe Klemmkräfte aufbringen und es ist keinerlei Spezialwerkzeug erforderlich. Bei einer Ausbildung der Klemmschraube als sogenannte Madenschraube lässt sich darüber hinaus eine sehr unauffällige und ästhetisch ansprechende Gestaltung des Klemmelements erreichen.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Schraube an ihrem der Klemmfläche zugewandten Ende kegelartig ausgebildet.

Die kegelartige Ausbildung der Schraube an ihrem der Klemmfläche zugewandten Ende ist dabei zweckmäßigerweise auf die Neigung der Klemmfläche abgestimmt, so dass zwischen Klemmfläche und Klemmschraube ein Flächenkontakt auftritt. Die Klemmschraube ist bei einer solchen Ausgestaltung vorzugsweise parallel zur Säule und senkrecht zur Querverstrebung bewegbar.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Querverstrebung einen rechteckartigen, hohlen Querschnitt auf und das Spannschloss ist wenigstens mit seiner Klemmfläche in der Querverstrebung angeordnet, wobei das an der Klemmfläche anliegende Klemmelement das Spannschloss gegen eine Seitenwandung der Querverstrebung drückt.

Auf diese Weise kann das Spannschloss zum einen unsichtbar innerhalb der Querverstrebung angeordnet werden und zum anderen wird das Spannschloss, indem es sich an einer Seitenwandung der Querverstrebung abstützt, sicher in der Querverstrebung geführt. Im Ergebnis wird eine Reaktionskraft gegen die vom Klemmelement aufgebrachte Klemmkraft damit einerseits von der Säule und, senkrecht hierzu, andererseits von einer Seitenwandung der Querverstrebung aufgebracht. Zweckmäßigerweise wird bei Verwendung einer Klemmschraube dabei die Klemmschraube in eine erste Seitenwandung der Querverstrebung eingeschraubt und die Klemmschraube drückt das Spannschloss gegen die gegenüberliegende Seitenwandung der Querverstrebung. Eine weiter verbesserte Führung des Spannschlosses kann dabei dadurch erreicht werden, dass ein Querschnitt des Spannschlosses senkrecht zur Längsrichtung der Querverstrebung nur geringfügig kleiner ist als ein innerer, freier Querschnitt der Querverstrebung.

Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch ein Spannschloss für ein erfindungsgemäßes Regal gelöst, das wenigstens zwei Seitenplatten und eine zwischen den Seitenplatten angeordnete Abstandsplatte aufweist.

Auf diese Weise ist das Spannschloss vergleichsweise einfach, aus drei ebenen Materialzuschnitten aufgebaut. Die beiden Seitenplatten können dabei Rastelemente und/oder geeignete Ausnehmungen aufweisen, um in passende Ausnehmungen der Säule eingehängt zu werden. Indem diese Rastelemente und/oder Ausnehmungen an beiden Seitenplatten vorgesehen sind, kann auch bei Verwendung von vergleichsweise dünnen Seitenplatten eine sehr stabile und nach allen Richtungen kippsichere Verrastung des Spannschlosses an der Säule erzielt werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Klemmfläche durch die zweiten Seitenplatten und die Abstandsplatte gebildet.

Auf diese Weise wird trotz des gewählten einfachen Aufbaus des Spannschlosses auch bei Verwendung von vergleichsweise dünnen Einzelplatten eine große Klemmfläche geschaffen, so dass die Klemmkräfte vom Klemmelement mittels einer vergleichsweise geringen Flächenpressung auf das Spannschloss übertragen werden können. Dies ermöglicht es, das Spannschloss aus kostengünstigem Material herzustellen.

In Weiterbildung der Erfindung sind die Seitenplatten und die Abstandsplatten punktverschweißt.

Auf diese Weise wird eine kostengünstige Herstellbarkeit des Spannschlosses erreicht.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische, abschnittsweise Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Regals und

2 die Einzelteile des erfindungsgemäßen Spannschlosses der 1.

In der seitlichen Schnittansicht der 1 ist abschnittsweise ein Regal 10 dargestellt, das eine vertikal angeordnete Säule 12 und eine horizontal verlaufende Querverstrebung 14 aufweist, die an der Säule 12 angreift. Die Querverstrebung 14 setzt dabei stumpf an der Säule 12 an und eine Befestigung der Querverstrebung 14 an der Säule 12 wird mittels eines Spannschlosses 16 bewirkt. Das Spannschloss 16 ist in eine Ausnehmung 18 der Säule 12 eingehängt. Die Säule 12 weist dabei in vertikaler Richtung gesehen mehrere Ausnehmungen 18 auf, um den Querträger 14 an verschiedenen Positionen an der Säule 12 befestigen zu können. Das Spannschloss 16 ist an seinem vorderen, in die Ausnehmung 18 der Säule 12 eingehängten Ende hammerkopfartig ausgebildet. Das Spannschloss 16 ist somit an seinem vorderen Ende breiter ausgebildet als die Ausnehmung 18, so dass das Spannschloss im in der 1 dargestellten eingehängten Zustand nicht mehr von der Säule 12 wegbewegt werden kann. Die Formgebung des Spannschlosses 16 ist dabei so gewählt, dass dieses im gegenüber der 1 verkippten Zustand, entsprechend einer Drehung in der 1 um wenigstens 45° im Gegenuhrzeigersinn, mit dem vorderen, hammerkopfartig gestalteten Ende in die Ausnehmung 18 eingehängt werden kann.

Wie auch in der 2 zu erkennen ist, weist das Spannschloss 16 an seiner, in der 1 unteren Längskante anschließend an das vordere, hammerkopfartige Ende eine Nut 20 auf, die geringfügig breiter als die Materialstärke der Säule 12 ausgeführt ist. Beim Einhängen des Spannschlosses 16 in die Profilsäule 12 wird eine untere Begrenzung der Ausnehmung 18 in die Nut 20 eingeführt und das Spannschloss 16 daraufhin relativ zur Säule 12 nach unten bewegt. Die Endposition des Spannschlosses 16 ist erreicht, wenn die untere Begrenzung der Ausnehmung 18 am Nutgrund der Nut 20 anstößt und die gegenüberliegende, obere Begrenzung der Ausnehmung 18 in einen sich an das hammerkopfartige Ende anschließenden Absatz 22 des Spannschlosses 16 einrastet. Dieser Absatz 22 ist in der Darstellung der 2 gut zu erkennen. An den Absatz 22 schließt sich eine in der Seitenansicht der 2 und der 1 U-förmige Ausnehmung des Spannschlosses 16 an. Diese U-förmige Ausnehmung 24 dient dazu, die Breite des Spannschlosses in dem an das hammerkopfartige, vordere Ende anschließenden Bereich zu verringern, so dass das Einhängen in die Ausnehmung 18 möglich ist.

Ein hinteres, dem in die Säule 12 eingehängten vorderen Ende gegenüberliegendes Ende des Spannschlosses 16 ist mit einem in der Seitenansicht der 1 V-artigem Einschnitt 26 versehen, wobei eine dem vorderen Ende des Spannschlosses 16 und somit der Säule 12 zugewandte Fläche dieses V-artigen Einschnitts 26 eine Klemmfläche 28 bildet. Diese Klemmfläche 28 verläuft in der Darstellung der 1 geneigt zur Säule 12. Ein Abstand der Klemmfläche 28 zur Säule 12 verringert sich dabei in einer Richtung nach unten.

An der Klemmfläche 28 greift eine Klemmschraube 30 an, die in eine in der 1 obere Seitenwandung der Querverstrebung 14 eingeschraubt ist. Hierzu ist die obere Seitenwandung der Querverstrebung 14 eingeschraubt ist. Hierzu ist die obere Seitenwandung der Querverstrebung 14 beispielsweise mit einem eingeschnittenen Gewinde oder einer Gewindebuchse versehen. Ein dem Spannschloss 16 zugewandtes Ende der Klemmschraube 30 ist kegelartig ausgebildet, wobei ein Neigungswinkel des kegelartigen Endes der Klemmschraube 30 dem Neigungswinkel der Klemmfläche 28 entspricht. Die Klemmschraube 30 liegt mit ihrem kegelartigen Ende abschnittsweise an der Klemmfläche 28 an. Es ist dabei festzustellen, dass die Klemmschraube 30 lediglich an der Klemmfläche 28, nicht aber an der gegenüberliegenden Fläche des V-artigen Einschnitts 26 anliegt. Durch die Klemmschraube 30 wird das Spannschloss 16 somit an einer Bewegung in Richtung auf die Säule 12 zu gehindert. An einer Bewegung an der Gegenrichtung, d.h. von der Säule 12 weg, wird das Spannschloss durch das hammerkopfartige vordere Ende, das in die Ausnehmung 18 der Säule 12 eingehängt ist, gehindert.

Es ist zu erkennen, dass beim Eindrehen der Klemmschraube 30 in die Querverstrebung 14, das bedeutet in Richtung auf die Klemmfläche 28 des Spannschlosses 16 zu, das Spannschloss 16 relativ zur Säule 12 und von dieser weg vorgespannt wird. Da das Spannschloss 16 aber nicht in diese Richtung ausweichen kann, da es mit seinem vorderen Ende in die Ausnehmung 18 eingehängt ist, wird durch Eindrehen der Klemmschraube 30 in Richtung auf das Spannschloss 16 zu die Querverstrebung 14 gegen die Säule 12 bewegt bzw. vorgespannt. Durch Zustellen der Klemmschraube 30, entsprechend einem Eindrehen der Klemmschraube 30, wird somit die Querverstrebung 14 gegen die Säule 12 verspannt.

Gleichzeitig wird das Spannschloss 16 beim Eindrehen der Klemmschraube 30 gegen eine Seitenwandung der Querverstrebung 14 gedrückt, die der Seitenwandung, in die die Klemmschraube 30 eingeschraubt ist, gegenüberliegt. Die Querverstrebung 14, das Spannschloss 16 und die Säule 12 werden somit durch das Eindrehen der Klemmschraube 30 in äußerst stabiler Weise gegeneinander verspannt. Dabei kann die Querverstrebung 14 gegen die Säule 12 jederzeit dadurch nachgespannt werden, dass die Klemmschraube 30 weiter in Richtung auf das Spannschloss 16 zu bewegt wird. Es ist aber festzustellen, dass das Verspannen der Querverstrebung 14 gegen die Säule 12 ohne eine vertikale Relativbewegung zwischen Querverstrebung 14 und Säule 12 erfolgt. Durch das Verspannen treten somit keine Schleifspuren an der Profilsäule 12 auf, so dass auch deren Oberflächenbeschichtung durch das Spannen oder gegebenenfalls ein Nachspannen nicht beschädigt wird.

Es ist in der Darstellung der 1 weiter zu erkennen, dass das Spannschloss 16 bis auf das vordere, in die Profilsäule eingehängte Ende im Wesentlichen mit seiner gesamten Länge an der unteren Seitenwandung der Querverstrebung 14 anliegt. Darüber hinaus ist eine in der 1 vertikale Abmessung des Spannschlosses 16 nur geringfügig kleiner als eine vertikale Innenabmessung der Querverstrebung 14. Bereits bei der Montage, im unverspannten Zustand, ist das Spannschloss 16 dadurch sicher in der Querverstrebung 14 geführt und durch die große Länge des Spannschlosses 16, die im verspannten Zustand an der Querverstrebung 14 anliegt, wird eine besonders stabile Verspannung erreicht.

In der Darstellung der 2 ist der Aufbau des Spannschlosses 16 zu erkennen. Das Spannschloss 16 ist aus einer ersten Seitenplatte 32, einer zweiten Seitenplatte 34 und einer Abstandsplatte 36 aufgebaut. Die beiden Seitenplatten 32, 34 sind dabei identisch ausgebildet und werden zur Montage des Spannschlosses 16 deckungsgleich angeordnet und nehmen im montierten Zustand die Abstandsplatte 36 zwischen sich auf. Die Abstandsplatte 36 wird dabei relativ zu den beiden Seitenplatten 32, 34 so angeordnet, dass die V-artigen Ausschnitte 26 der beiden Seitenplatten 32, 34 und ein V-artiger Ausschnitt 38, der deckungsgleich zu den V-artigen Ausschnitten 26 ausgebildet ist, fluchtend zueinander angeordnet sind. Eine Klemmfläche 28 wird somit abschnittsweise durch die erste Seitenplatte 32, die Abstandsplatte 36 und die zweite Seitenplatte 34 gebildet.

Die Seitenplatten 32, 34 und die Abstandsplatte 36 sind beispielsweise aus Blechmaterial ausgestanzt oder ausgeschnitten, beispielsweise mittels Laser. Zur Montage werden die Seitenplatten 32, 34 und die Abstandsplatte 36 dann miteinander punktverschweißt. Dies ist in der 2 durch drei angedeutete Schweißpunkte 40 an der Abstandsplatte 36 symbolisiert.


Anspruch[de]
  1. Regal, insbesondere Bücherregal, mit einer im Wesentlichen vertikal angeordneten Säule (12) und einer an der Säule (12) angreifenden Querverstrebung (14) sowie einem Spannschloss (16) zur Befestigung der Querverstrebung (14) an der Säule (12), wobei das Spannschloss (16) einerseits in eine Ausnehmung (18) der Säule (12) eingreift und andererseits wenigstens eine geneigt zur Säule (12) verlaufende Klemmfläche (28) aufweist, die mit der Querverstrebung (14) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an der Querverstrebung (14) ein relativ zur Querverstrebung (14) bewegbares Klemmelement (30) vorgesehen ist, das an der Klemmfläche (28) des Spannschlosses (16) angreifen kann.
  2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (30) als in eine Seitenwandung der Querverstrebung (14) einschraubbare Schraube ausgebildet ist.
  3. Regal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube an ihrem der Klemmfläche (28) zugewandten Ende kegelartig ausgebildet ist.
  4. Regal nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querverstrebung (14) einen rechteckartigen, hohlen Querschnitt aufweist und das Spannschloss (16) wenigstens mit seiner Klemmfläche (28) in der Querverstrebung (14) angeordnet ist, wobei das an der Klemmfläche (28) anliegende Klemmelement (30) das Spannschloss (16) gegen eine Seitenwandung der Querverstrebung (14) drückt.
  5. Spannschloss für ein Regal nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens zwei Seitenplatten (32, 34) und eine zwischen den Seitenplatten (32, 34) angeordnete Abstandsplatte (36).
  6. Spannschloss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfläche (28) durch die zwei Seitenplatten (32, 34) und die Abstandsplatte (36) gebildet ist.
  7. Spannschloss nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenplatten (32, 34) und die Abstandsplatte (36) punktverschweißt sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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