PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004020933B3 29.12.2005
Titel Stecker, insbesondere Zündpillenstecker
Anmelder Tyco Electronics AMP GmbH, 64625 Bensheim, DE
Erfinder Miksche, Dieter, 64686 Lautertal, DE;
Seipel, Volker, 64404 Bickenbach, DE
Vertreter Wilhelm & Beck, 80636 München
DE-Anmeldedatum 28.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004020933
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse H01R 13/719
IPC-Nebenklasse H01R 13/40   
Zusammenfassung Es wird ein Stecker, insbesondere ein Zündpillenstecker, beschrieben, der ein Ferritelement aufweist, das auf ein Kontaktelement des Steckers aufgesteckt ist. Zum Aufstecken weist das Ferritelement eine Durchgangsöffnung auf, die im Querschnitt im Wesentlichen an den Crimpbereich des Kontaktelementes angepasst ist. Durch die Anordnung des Ferritelementes am Kontaktelement ist eine geringe Bauform des Steckers möglich. Vorzugsweise sind die Crimpbereiche außerhalb des Steckergehäuses angeordnet, so dass ein späteren Anschlagen der Kabel beim Kunden möglich ist, ohne das Steckergehäuse öffnen zu müssen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Stecker, insbesondere einen Zündpillenstecker gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Bauteil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 8.

Stecker, und insbesondere Zündpillenstecker zum Anschluss an eine Zündpillendose eines Airbagsystems, weisen ein Kontaktelement und ein Ferritelement auf, das zur Dämpfung von hochfrequenten Signalen verwendet wird. Das Kontaktelement weist an einem Ende einen Kontaktbereich und am anderen Ende einen Crimpbereich auf, an dem eine elektrische Leitung angeschlagen ist. Das Ferritelement ist im Bereich der elektrischen Leitung angeordnet und ist mit Durchführungen versehen, durch die die elektrischen Leitungen geführt sind. Die Durchführungen weisen im Wesentlichen kreisförmige Querschnitte auf, die an den Querschnitt der Leitungen angepasst sind.

Aus EP 10 09 069 A2 ist ein Stecker, insbesondere ein Zündpillenstecker mit einem Dämpfungselement und mit wenigstens einem elektrischen Kontaktelement bekannt. Das Dämpfungselement weist eine Durchführung auf, durch die das elektrische Kontaktelement geführt ist. Das Kontaktelement weist einen Kontaktbereich auf, wobei am zweiten Ende des Kontaktelementes ein Anschlussbereich ausgebildet ist. Das Dämpfungselement ist zwischen dem Kontaktbereich und dem Anschlussbereich angeordnet. Somit ist ein gattungsgemäßer Stecker und ein gattungsgemäßes Bauteil in EP 10 09 069 A2 beschrieben.

Aus EP 11 17 159 A2 ist ebenfalls ein Stecker mit einem Kontaktelement bekannt, wobei das Kontaktelement einen Kontaktbereich und einen Anschlussbereich aufweist. Weiterhin ist ein Dämpfungselement zwischen dem Anschlussbereich und dem Kontaktbereich am Kontaktelement ausbildet.

Aus DE 100 25 295 A1 ist ein Steckverbinder bekannt, der ein Kontaktelement mit einem Kontaktbereich und einem Anschlussbereich aufweist. Zwischen dem Anschlussbereich und dem Kontaktbereich des Kontaktelementes ist ein Dämpfungselement angeordnet.

Aus DE 101 02 688 C1 ist ein Steckverbinder mit einer Zugentlastung bekannt. Der Steckverbinder weist ein unteres Gehäuseteil auf, in dem Kontaktenden eines Kontaktelementes in einem Steckansatz angeordnet sind. Weiterhin sind Crimpplatten vorgesehen, an deren hinterem Ende ein Flachleiterband angecrimpt ist und ein vorderes Ende unter Zwischenfügung einer Drossel oder eines anderen elektronischen Elements mit den Kontaktenden verbunden ist. Weiterhin ist ein zweites Gehäuseteil in Form eines Deckels auf das erste Gehäuseteil aufgesteckt. Zudem ist eine Zugentlastung vorgesehen, die das Flachleiterband im Wesentlichen U-förmig am kabelseitigen Ende eines dritten Gehäuseteils verklemmt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen verbesserten Stecker und ein verbessertes Bauteil bereitzustellen, der eine erhöhte Flexibilität bei der Weiterverarbeitung aufweist. Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen kompakteren Stecker und ein kompakteres Bauteil bereitzustellen.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Stecker gemäß Patentanspruch 1 und mit einem Bauteil gemäß Patentanspruch 8 gelöst. Ein Vorteil des Steckers und des Bauteils besteht darin, dass der Stecker und das Bauteil vormontiert mit dem Kontaktelement und dem Dämpfungselement, insbesondere einem Ferritelement mit einem Crimpbereich als Anschlussbereich vertrieben werden kann. Dies bietet den Vorteil, dass eine größere Flexibilität bei der Arbeitsteilung gegeben ist. Damit können die elektrischen Leitungen unabhängig von dem Hersteller des Steckers angeschlossen werden. Damit ist eine größere Flexibilität bei der Herstellung eines Kabelsatzes mit dem Stecker gegeben, da der Stecker vormontiert ist und das Crimpen der Kabel später ohne weitere Maßnahmen erfolgen kann. Weiterhin weist der Stecker den Vorteil auf, dass eine kleinere Bauform erreicht wird, indem das Ferritelement auf dem Kontaktelement angeordnet ist.

Dabei weist der Querschnitt der Durchführung im Wesentlichen die gleiche Form wie der Querschnitt des Anschlussbereiches des Kontaktelementes vor dem Anschlagen eines Kabels auf. Auf diese Weise ist es zum einen möglich, den Crimpbereich des Kontaktelementes durch die Durchführung des Dämpfungselementes hindurchzuschieben, wobei trotzdem der Bereich des Kontaktelementes, der im Dämpfungselement angeordnet ist, nahezu vollständig und mit einer geringen Passung vom Dämpfungselement umgeben ist. Auf diese Weise wird die Dämpfungswirkung gegen elektrische Störsignale des Dämpfungselementes trotz der Möglichkeit, das Ferritelement über den Anschlussbereich auf das Kontaktelement aufzuschieben, im Wesentlichen beibehalten.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

In einer einfachen Ausführungsform weist der Anschlussbereich im Querschnitt eine abgewinkelte U-Form auf und die Durchführung ist ebenfalls mit einem U-förmigen Querschnitt ausgebildet. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass aufgrund der U-Form des Anschlussbereiches eine gute Funktionalität zum Anschlagen und Befestigen eines Leiters gegeben ist und zudem durch die U-Form der Durchführung der Bereich des Kontaktelementes, der nach der Montage im Dämpfungselement angeordnet ist, in dem mittleren Bereich der U-Form der Durchführung des Dämpfungselementes angeordnet ist und somit mit einer engen Führung von dem Dämpfungselement umgeben ist. Vorzugsweise weist das Kontaktelement in dem Bereich, der im Dämpfungselement angeordnet ist, im Wesentlichen einen rechteckförmigen Querschnitt auf, der im Wesentlichen dem Querschnitt des mittleren Bereichs der Durchführung entspricht. Der rechteckförmige Querschnitt bietet zudem den Vorteil, dass das Kontaktelement aus einer Metallplatte über einen Stanzvorgang hergestellt werden kann. Somit ist eine kostengünstige Fertigung des Kontaktelementes möglich.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Anschlussbereich im Querschnitt eine abgewinkelte Form mit einem ersten und einem zweiten Teilbereich auf, wobei der erste Teilbereich im Wesentlichen dem Querschnitt des Kontaktelementes entspricht und der zweite Teilbereich durch eine Crimplasche gebildet ist. Der Querschnitt der Durchführung des Dämpfungselementes ist an den Querschnitt des Anschlussbereiches angepasst.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Kontaktelement eine Rastlasche auf, die zwischen dem Kontaktbereich und dem Anschlussbereich angeordnet ist. Die Rastlasche dient als Sperrelement zum Festlegen einer maximalen Einschubposition des Kontaktelementes in das Dämpfungselement.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Kontaktelement im Wesentlichen zwei gerade Abschnitte auf, wobei im ersten Abschnitt der Anschlussbereich und im zweiten Abschnitt der Kontaktbereich angeordnet sind. Durch die abgewinkelte Form des Kontaktelementes wird daher ein kompakter Aufbau des Steckergehäuses ermöglicht.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Dämpfungselement innerhalb des Steckergehäuses und der Anschlussbereich des Kontaktelementes außerhalb des Steckergehäuses angeordnet. Dieser Aufbau ermöglicht es, den Stecker zu montieren und anschließend nach einem Transport zum Kunden elektrischen Leitungen an die Anschlussbereiche der Kontaktelemente eines Steckers anzuschlagen, ohne dass ein Öffnen des Steckers erforderlich ist.

Vorzugsweise ist am Steckergehäuse ein Haltemittel zur Befestigung eines Zugentlastungselementes vorgesehen, das nach dem Anschlagen des elektrischen Kabels an das Steckergehäuse befestigt wird.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen

1 eine erste Ausführungsform eines Kontaktelementes und eine erste Ausführungsform eines Ferritelementes,

2 ein Bauteil mit einem Ferritelement, das auf zwei Kontaktelemente aufgesteckt ist,

3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Kontaktelementes und einer zweiten Ausführungsform eines Ferritelementes,

4 ein Grundgehäuse eines Steckers,

5 das Grundgehäuse des Steckers mit montiertem Ferritelement und montierten Kontaktelementen,

6 eine Deckplatte mit Rastelementen,

7 einen vormontierten Stecker mit angeschlagenen Kabeln,

8 ein Zugentlastungselement und

9 einen Stecker mit montierten Kabeln und mit montiertem Zugentlastungselement.

1 zeigt in perspektivischen Darstellungen ein Kontaktelement 1 und ein Dämpfungselement 2, das vorzugsweise als Ferritelement 2 ausgebildet ist. Anstelle von Ferrit können auch andere Materialien verwendet werden, mit denen eine Dämpfung von elektrischen Störsignalen erreicht wird. Das Kontaktelement 1 weist im Wesentlichen zwei Abschnitte auf, die in einem rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Im ersten Abschnitt ist ein Crimpbereich 3 vorgesehen, der in einen Leitungsbereich 4 übergeht. Der Crimpbereich 3 stellt einen Anschlussbereich zum Anschließen eines elektrischen Leiters dar. Anstelle eines Crimpbereichs kann auch ein Lötbereich oder ein Schweißbereich zum Anlöten oder Anschweißen eines Leiters an das Kontaktelement 1 vorgesehen sein. Der Leitungsbereich 4 geht über eine 90°-Biegung nach unten in einen Kontaktbereich 5 über, der den zweiten Abschnitt darstellt. Der Kontaktbereich 5 ist in Form einer Kontakthülse ausgebildet, in die ein Kontaktstift zur Kontaktierung einsteckbar ist. Nahe des Umbiegebereiches 6 ist seitlich am Leitungsbereich 4 eine Rastlasche 7 angeordnet. Der Leitungsbereich 4 weist im Wesentlichen einen rechteckförmigen Querschnitt auf, der in Richtung auf den Crimpbereich 3 in einem Übergangsbereich 8 in eine U-Form übergeht. Im Crimpbereich 3 weist das Kontaktelement 1 an gegenüberliegenden Seitenbereichen jeweils eine erste bzw. zweite Lasche 9, 10 auf. Im Querschnitt weist der Crimpbereich 3 eine U-Form auf. Das Kontaktelement 1 ist aus einem elektrisch leitenden Material, vorzugsweise aus einem Metallblech mittels eines Stanzvorganges und anschließender Biegeprozesse einstückig hergestellt.

Das Dämpfungselement 2 besteht vorzugsweise aus einem Ferritmaterial und weist eine abgerundete Quaderform auf, in die zwei Durchführungen 11, 12 eingebracht sind. Die Durchführungen 11, 12 erstrecken sich von einer Vorderseite bis zu einer Rückseite des Ferritelementes 2. Im Querschnitt weisen die Durchführungen 11, 12 eine Fläche auf, die im Wesentlichen an die Querschnittsfläche des Crimpbereiches 3 des Kontaktelementes 1 angepasst ist. Die erste und die zweite Durchführung 11, 12 sind vorzugsweise identisch ausgebildet. Die Querschnittsfläche der Durchführungen 11, 12 weist einen Kontaktbereich 13 auf, der im Wesentlichen eine Rechteckform darstellt. Der Kontaktbereich 13 geht in zwei gegenüberliegenden Seitenbereichen nach oben hin jeweils in einen ersten und einen zweiten Laschenbereich 14, 15 über. Der Kontaktbereich 13 entspricht im Wesentlichen dem Querschnitt des Leitungsbereiches 4 des Kontaktelementes 1.

2 zeigt ein Bauteil mit dem Ferritelement 2, mit zwei Durchführungen 11, 12, in die jeweils ein Kontaktelement 1 eingesteckt ist. Beim Einstecken der Kontaktelemente 1 wird der Crimpbereich 3 durch die erste bzw. die zweite Durchführung 11, 12 geschoben, bis die Rastlasche 7 am Ferritelement 2 anliegt. Die Abstimmung der Querschnitte des Kontaktelementes 1 und der Durchführungen 11, 12 bietet die Möglichkeit, das Kontaktelement 1 durch die Durchführung 11, 12 hindurchzuschieben, wobei in der Endposition, wie in 2 dargestellt ist, der Leitungsbereich 4 mit geringem Spiel vom Ferritelement 2 umgeben ist. Dies wird im Wesentlichen dadurch erreicht, dass der Leitungsbereich 4 eine gleiche Querschnittsform wie der Kontaktbereich 13 der ersten und der zweiten Durchführung 11, 12 aufweist. Damit wird die elektrische Dämpfungswirkung des Ferritelementes auf hochfrequente Störsignale in den Kontaktelementen 1 trotz der Möglichkeit, das Ferritelement 2 auf die Kontaktelemente 1 aufzuschieben, nicht beeinträchtigt.

Die Erfindung ist nicht auf die in den 1 und 2 gewählten Querschnitte für die Durchführungen 11, 12 und die Kontaktelemente 2 begrenzt, sondern ist auch auf andere Querschnittsgeometrien sowohl des Kontaktelementes als auch der Durchführungen 11, 12 anwendbar. Wesentlich ist dabei nur, dass die Durchführungen 11, 12 in der Weise ausgeführt sind, dass ein Aufschieben des Ferritelementes 2 auf das Kontaktelement 1 möglich ist und in der Endposition das Kontaktelement 1 in dem Bereich, der im Ferritelement 2 angeordnet ist, mit einer geringen Passung und möglichst im ganzen Umfang vom Ferritelement 2 umgeben ist, damit die dämpfende elektromagnetische Wirkung des Ferritelementes 2 erhalten bleibt.

3 zeigt in einer schematischen Darstellung eine weitere Ausführungsform eines zweiten Dämpfungselementes 16, das vorzugsweise als Ferritelement ausgebildet ist, und das eine dritte Durchführung 17 aufweist. Die dritte Durchführung 17 weist im Wesentlichen eine abgewinkelte Rechteckform mit zwei ineinander übergehenden Rechteckflächen auf. Weiterhin ist in 3 ein erster Abschnitt eines zweiten Kontaktelementes 18 dargestellt, das im Wesentlichen entsprechend dem Kontaktelement 1 ausgebildet ist. Im Gegensatz zum Crimpbereich 3 des Kontaktelementes 1 weist ein zweiter Crimpbereich 19 des zweiten Kontaktelementes 18 im Querschnitt eine abgewinkelte Rechteckform auf, die im Wesentlichen der Rechteckform der dritten Durchführung 17 entspricht. Der zweite Crimpbereich 19 besteht im Wesentlichen aus einem rechteckförmigen zweiten Leitungsbereich 20, an den sich seitlich eine dritte Lasche 21 anschließt. Der Querschnitt des zweiten Crimpbereichs 19 und der Querschnitt der dritten Durchführung 17 sind in der Weise aufeinander abgestimmt, dass der zweite Crimpbereich 19 des zweiten Kontaktelementes 18 durch die dritte Durchführung 17 geschoben werden kann und der zweite Leitungsbereich 20 mit einem geringen Spiel von dem zweiten Ferritelement 16 umgeben ist.

4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Steckergehäuses 22, das in der dargestellten Ausführungsform als Teil eines Zündpillensteckers für ein Airbagsystem eines Kraftfahrzeuges ausgebildet ist. Das Steckergehäuse 22 weist ein nach unten herausragendes Steckteil 23 auf, das zum Einstecken in eine Zündpillendose einer Zündeinrichtung eines Airbagauslösesystems vorgesehen ist. Im oberen Bereich ist im Steckergehäuse 22 eine Ausnehmung 24 vorgesehen, in die das vormontierte Bauteil mit dem Ferritelement 2 und den Kontaktelementen 1, wie in 2 dargestellt, einsteckbar ist. Dabei werden die zwei Kontaktbereiche 5 der Kontaktelemente 1 in entsprechende Kontaktlöcher des Steckteils 23 eingesteckt, die nach unten durchgeführt sind und zur Aufnahme von Kontaktstiften der Zündpillendose dienen. In einer Seitenwand 25 sind nebeneinander zwei Kontaktausnehmungen 26, 27 ausgebildet.

5 zeigt das Steckergehäuse 22 mit zwei eingesteckten Kontaktelementen 1 und einem eingesteckten Ferritelement 2. Die Crimpbereiche 3 der zwei Kontaktelemente 1 sind außerhalb des Steckergehäuses 22 angeordnet, wobei die Kontaktelemente 1 in der ersten bzw. in der zweiten Kontaktausnehmung 26, 27 eingelegt sind.

6 zeigt einen Gehäusedeckel 28, der Rastlaschen 29, einen Verriegelungsstift 30, einen Verlierrasthaken 31 und einen Haltehaken 32 aufweist. Der Gehäusedeckel 28 wird im Bereich der Ausnehmung 24 in das Steckergehäuse 22 eingesteckt, wobei die Rasthaken 29, der Verriegelungsstift 30, die Verlierrasthaken 31 und der Haltehaken 32 in entsprechende Ausnehmungen des Steckergehäuses 22 eingesteckt werden.

7 zeigt ein Steckergehäuse 22 mit einem eingesteckten Gehäusedeckel 28. Der Gehäusedeckel 28 befindet sich in einer Vorraststellung, in der der Gehäusedeckel 28 in einem festgelegten Abstand zum oberen Randbereich des Steckergehäuses 22 angeordnet ist. Zum Verrasten des Steckers wird das Steckergehäuse 22 in eine entsprechend ausgebildete Zündpillendose eingesteckt und durch ein Niederdrücken des Gehäusedeckels 28 in der Zündpillendose verrastet. An die Crimpbereiche 3 sind Kabel 33 angeschlagen, so dass eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Kontaktelementen 1 und elektrischen Leitungen 34 der Kabel 33 hergestellt ist. Ohne die angeschlagenen Kabel 33 stellt der in 7 dargestellte Stecker einen vormontierten Stecker dar, der zum Kunden geliefert werden kann und erst beim Kunden mit entsprechenden Kabeln 33 versehen wird. Somit ist eine erweiterte Flexibilität beim Herstellen von Kabelsätzen mit den Steckern gegeben. An der Seitenwand 25 ist eine umlaufende Rastnut 36 ausgebildet, die zur Halterung eines Zugentlastungselementes 35 vorgesehen ist.

8 zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine Verliersicherung 35, die in die Rastnut 36 der Seitenwand 25 einsteckbar ist.

Das Zugentlastungselement 35 besteht aus zwei U-förmigen Halteelementen 37, 38, die über einen Haltebügel 39 zusammen gehalten werden. Das Zugentlastungselement weist Klemmelemente auf, die eine Klemmverbindung zu der Isolierung der Kabel 33 herstellen. 9 zeigt einen Stecker mit dem Zugentlastungselement 35, das über die Rastnut 36 am Stecker 40 befestigt ist.

1Kontaktelement 2Dämpfungselement 3Anschlussbereich 4Leitungsbereich 5Kontaktbereich 6Umbiegebereich 7Rastlasche 8Übergangsbereich 9erste Lasche 10zweite Lasche 11erste Durchführung 12zweite Durchführung 13Kontaktbereich 14erster Laschenbereich 15zweiter Laschenbereich 16zweites Dämpfungselement 17dritte Durchführung 18zweites Kontaktelement 19zweiter Crimpbereich 20zweiter Leitungsbereich 21dritte Lasche 22Steckergehäuse 23Steckteil 24Ausnehmung 25Seitenwand 26erste Kontaktausnehmung 27zweite Kontaktausnehmung 28Gehäusedeckel 29Rastlasche 30Verriegelungsstift 31Verlierrasthaken 32Haltehaken 33Kabel 34Leitung 35Zugentlastungselement 36Rastnut 37erstes Halteelement 38zweites Halteelement 39Haltebügel 40Stecker

Anspruch[de]
  1. Stecker, insbesondere Zündpillenstecker, mit einem Dämpfungselement (2) und mit wenigstens einem elektrischen Kontaktelement (1), wobei das Dämpfungselement (2) eine Durchführung (11, 12) aufweist, wobei an einem ersten Ende des Kontaktelementes (1) ein Kontaktbereich (5) ausgebildet ist, wobei am zweiten Ende des Kontaktelementes ein Anschlussbereich (3) ausgebildet ist, wobei das Kontaktelement (1) durch die Durchführung (11, 12) geführt ist, wobei das Dämpfungselement (2) zwischen dem Kontaktbereich (5) und dem Anschlussbereich (3) angeordnet ist, wobei der Querschnitt der Durchführung (11, 12) im Wesentlichen an den Querschnitt des Anschlussbereiches (3) in der Weise angepasst ist, dass der Anschlussbereich (3) durch das Dämpfungselement (2) schiebbar ist und die Durchführung (11, 12) das eingeschobene Kontaktelement (1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich als Crimpbereich ausgebildet ist.
  2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich (3) im Querschnitt eine U-Form aufweist, und dass die Durchführung (11, 12) im Querschnitt ebenfalls eine U-Form aufweist.
  3. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich (3) einen Leitungsbereich aufweist, an den sich wenigstens eine seitliche Lasche (9, 10, 21) anschließt, dass der Querschnitt der Durchfüh- rung (11, 12, 17) einen Kontaktbereich (13) aufweist, an den sich seitlich wenigstens ein Laschenbereich (14, 15) anschließt, wobei der Kontaktbereich (13) an den Leitungsbereich des Anschlussbereiches und an den Querschnitt eines Leitungsbereiches (4) des Kontaktelementes (1) angepasst ist, der in der Durchführung (11, 12) angeordnet ist, so dass der Anschlussbereich (3) durch die Durchführung (11, 12) schiebbar ist und der Leitungsbereich (4) vom Dämpfungselement (2) mit einer geringen Passung umgeben ist.
  4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (1) eine Rastlasche (7) aufweist, die zwischen dem Kontaktbereich (5) und dem Anschlussbereich (3) angeordnet ist und ein Einschieben des Kontaktelementes (1) in die Durchführung (11, 12) begrenzt.
  5. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (1) im Wesentlichen zwei gerade Abschnitte aufweist, wobei im ersten Abschnitt der Anschlussbereich (3) und im zweiten Abschnitt der Kontaktbereich (5) angeordnet ist, und dass die zwei Abschnitte abgewinkelt zueinander angeordnet sind.
  6. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (2) innerhalb eines Steckergehäuses (22) angeordnet ist, und dass der Anschlussbereich (3) außerhalb des Steckergehäuses (22) angeordnet ist.
  7. Stecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse (22) ein Haltemittel (36) zur Halterung eines Zugentlastungselementes (35) für ein an den Anschlussbereich (3) anzuschlagendes elektrisches Kabel (33) aufweist.
  8. Bauteil mit einem Dämpfungselement (2) und einem Kontaktelement (1), wobei das Kontaktelement (1) einen Kontaktbereich (5) und einen Anschlussbereich (3) zum Anschlagen eines Leiters (34) aufweist, wobei das Dämpfungselement (2) eine Durchführung (11, 12) aufweist, wobei das Kontaktelement (1) mit dem Anschlussbereich (3) durch die Durchführung (11, 12) geschoben ist und als Dämpfungselement ein Ferritelement (2) zwischen dem Anschlussbereich (3) und dem Kontaktbereich (5) angeordnet ist, wobei der Querschnitt der Durchführung (11, 12) im Wesentlichen an den Querschnitt des Anschlussbereiches (3) in der Weise angepasst ist, dass der Anschlussbereich (3) durch das Dämpfungselement (2) schiebbar ist und die Durchführung (11, 12) das eingeschobene Kontaktelement (1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbereich als Crimpbereich ausgebildet ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com