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Dokumentenidentifikation DE69731931T2 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000840152
Titel Stecker mit faseroptischem Abschluss
Anmelder ITT Manufacturing Enterprises, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder Hyzin, Peter Joseph, Lake Forrest, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69731931
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.10.1997
EP-Aktenzeichen 971188594
EP-Offenlegungsdatum 06.05.1998
EP date of grant 15.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse G02B 6/38
IPC-Nebenklasse H01R 13/35   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Es wurden Versuche unternommen, Lichtwellenleiteranschlüsse in Standard-Steckverbindern mit elektrischen Kontakten der Bauart mit Gestell und Einsätzen zu integrieren. In derartigen Steckverbindern sind weitgehend längliche rechteckige Einsätze in länglichen Gehäusen montiert und eine Anzahl derartiger Steckverbinder kann in einer Reihe angeordnet sein. Wenn Steckverbinder dieser Bauart für optische Anschlüsse angepasst werden, bei welchen die Enden eines Paares von zu verbindenden Lichtwellenleitern exakt aneinanderstoßen müssen, ist eine hohe Präzision erforderlich, um sicherzustellen, dass die Lichtwellenleiterenden in einer Linie liegen und die Lichtwellenleiter parallel verlaufen. Ein Steckverbindersystem, das eine zuverlässige Verbindung von Lichtwellenleiteranschlüssen sicherstellen würde, insbesondere in Standard-Steckverbindergehäusen mit Gestell und Einsätzen, wäre wertvoll.

Kurzbeschreibung der Erfindung

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden ein Steckverbinder und ein Steckverbindersystem geschaffen, die Lichtwellenleiteranschlüsse enthalten, welche das genaue Ausrichten von zu verbindenden Anschlüssen sicherstellen, und die das Festhalten und Anschließen an einen Lichtwellenleitereinsatz erleichtern, dessen vorderes Ende rechteckig sein muss. Ein zweiter Steckverbinder hat ein Gehäuse mit einem Paar Ausrichtbohrungen, während ein erster Steckverbinder ein Paar vorspringende Ausrichtstifte zur Aufnahme in den Bohrungen hat. Ein erster Stift hat eine zylindrische Form und wird in einer ersten zylindrischen Bohrung sehr eng aufgenommen, während der zweite Stift zylindrisch ist, jedoch in einer Bohrung aufgenommen wird, die in einer zu der ersten Bohrung radialen Richtung länglich ist. Dies führt dazu, dass der zweite Stift in Bezug auf die Achse des ersten Stifts exakt im Winkel positioniert ist, jedoch nicht in Bezug auf die Achse des ersten Stifts radial positioniert ist.

Ein Einsatz für einen Steckverbinder hat einen rechteckigen vorderen Abschnitt, der eng in einen rechteckigen Ausschnitt des entsprechenden Gehäuses passt. Die Rückseite des Einsatzes hat jedoch kreisförmige Querschnitte, um die Verwendung einer kreisförmigen Halteklammer zu ermöglichen und ein Gewinde zum Eingriff mit einem hinteren Gehäuseteil vorzusehen.

Die neuen Merkmale der Erfindung sind insbesondere in den beigefügten Patentansprüchen dargelegt. Die Erfindung ist aus der folgenden Beschreibung, in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen, am besten verständlich.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine auseinandergezogene isometrische Ansicht eines Steckverbindersystems gemäß vorliegender Erfindung, die eine Steckbuchse und Stecker desselben zeigen.

2 ist eine Schnittansicht des Systems aus 1, die die Steckverbinder angenähert, jedoch nicht nahe genug zur vollständigen Verbindung zeigt.

3 ist eine Vorderansicht des ersten Steckverbinders bzw. der Steckbuchse aus 1.

4 ist eine Seitenansicht des Steckverbinders 3

5 ist eine Rückansicht des Steckverbinders aus 3.

6 ist eine Vorderansicht des zweiten Steckverbinders bzw. des Steckers aus 1.

7 ist eine Seitenansicht des Steckverbinders aus 6.

8 ist eine Rückansicht des Steckverbinders aus 6.

9 ist eine Teilschnittansicht eines Paares vollständig verbundener Steckverbinder gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.

10 ist eine isometrische Rückansicht des Lichtwellenleitereinsatzes des zweiten Steckverbinders bzw. Steckers aus 1.

11 ist eine Teilvorderansicht des Steckers aus 6, die Schnittansichten von Ausrichtstiften enthält, die in Ausrichtbohrungen des Steckers eingeführt sind.

11A ist eine vergrößerte Ansicht eines Teiles von 11.

12 ist eine ähnliche Ansicht wie 11, zeigt jedoch eine andere Ausführungsform der Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 zeigt ein Steckverbindersystem 10, das einen ersten Steckverbinder bzw. eine Steckbuchse 12 und einen zweiten Steckverbinder bzw. einen Stecker 14 enthält, die verbunden werden können, indem die Steckverbinder entlang ihren Achsen 16, 18 bewegt werden. Die Achsen verlaufen jeweils in entsprechende Vorwärtsrichtung bzw. Rückwärtsrichtung Fr, Rr für die Steckbuchse bzw. Fp, Rp für den Stecker. Jeder Steckverbinder ist in Längsrichtung M länglich und in einer senkrechten seitlichen Richtung L kürzer, wobei die Richtungen M, L zu der Vorwärtsrichtung und der Rückwärtsrichtung für jeden Steckverbinder senkrecht sind. Der erste Steckverbinder hat einen elektrischen Kontakteinsatz 20, der eine Vielzahl von elektrischen Stiftkontakten 22 enthält. Die Stiftkontakte verbinden sich mit Buchsenkontakten 24 eines elektrischen Kontakteinsatzes 26 des zweiten Steckverbinders. Der erste Steckverbinder enthält ferner ein Paar von Steckverbinderelementen in Form von optischen Stumpfverbindungsanschlüssen 30, die sich mit entsprechenden Anschlüssen 32 eines Lichtwellenleitereinsatzes 34 des zweiten Steckverbinders verbinden können. Bei der Verbindung von elektrischen Kontakten, wie z. B. 22, 24, ist es erforderlich, dass sie mit einer mäßigen Genauigkeit ausgerichtet werden, wobei beispielsweise die Achsen der entsprechenden Stift- und Buchsenkontakte innerhalb einiger tausendstel Zoll und innerhalb einiger Grad fluchtend ausgerichtet sind. Wenn jedoch optische Anschlüsse miteinander verbunden werden sollen, müssen sie mit einer höheren Präzision fluchtend ausgerichtet werden, wobei sie beispielsweise innerhalb etwa 0,02 mm (ein tausendstel Zoll) koaxial sein müssen, und mit einer Winkelfehlausrichtung innerhalb etwa eines Grades. Ein Paar Ausrichtstifte 40, 42 des ersten Steckverbinders wird in einem Paar Ausrichtbohrungen 44, 46 des zweiten Steckverbinders aufgenommen, um eine derartige Präzisionsausrichtung sicherzustellen.

2 zeigt die beiden Steckverbinder 12, 14 während des Verbindungsvorgangs, wobei jedoch noch eine Bewegung von einigen Millimetern aufeinander zu zur endgültigen oder vollständigen Verbindung erforderlich ist. Der erste Steckverbinder enthält ein Metallgehäuse 50, in das eine Vertiefung 52 eingefräst ist, die den ersten elektrischen Kontakteinsatz 20 aufnimmt. Der erste elektrische Kontakteinsatz enthält einen starren Isolierkörper 56, in dem die elektrischen Kontakte 22 montiert sind, und eine vordere und eine hintere gummiähnliche Tülle 60, 62 zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit. Mit den hinteren Enden der Kontakte sind Drahtleiter 65 verbunden. Der zweite elektrische Einsatz 26 des zweiten Steckverbinders 14 hat einen ähnlichen Aufbau und ist in einem entsprechenden Metallgehäuse 70 des zweiten Steckverbinders gehalten. Jeder der ersten Lichtwellenleiteranschlüsse 30 liegt in einer Öffnung 64, die in das Metallgehäuse 50 des ersten Steckverbinders gebohrt ist. Jeder der zweiten Lichtwellenleiteranschlüsse 32 des zweiten Steckverbinders liegt in einer Öffnung 66, die in einem Metallrahmen 70 bzw. Einsetzgehäuse des zweiten Lichtwellenleitereinsatzes 34 gebildet ist.

Jeder der beiden Lichtwellenleiteranschlüsse 30 des ersten Steckverbinders enthält eine Hülse 72, die von einer Vorderfläche 74 des ersten Gehäuses vorragt, wobei ein Lichtwellenleiter 76 innerhalb der Hülse liegt. Jeder zu verbindende Lichtwellenleiteranschluss 32 des zweiten Steckverbinders enthält ein vorderes Verbindungsende, das eine Hülse 80 enthält, die innerhalb einer keramischen Präzisionsbuchse 82 liegt, die auch die Hülse 72 des ersten Steckverbinders aufnehmen kann. Der Anschluss 32 hat ein hinteres Ende 84, das mit einem optischen Kabel 86 gekoppelt ist, das einen Lichtwellenleiter enthält. Die zweite Hülse 80 kann sich unter Vorspannung einer Feder nach hinten in Richtung Rr bewegen, um sicherzustellen, dass die äußersten Enden der Hülsen und der Lichtwellenleiter darin aneinander stoßen. Es ist bekannt, dass die effiziente Übertragung von Licht in stumpfen Lichtwellenleiterkupplungen erfordert, dass die Enden der Hülsen und der Lichtwellenleiter exakt konzentrisch liegen, wobei die Hülsen und die Lichtwellenleiter so ausgerichtet sind, dass sie exakt parallel zueinander verlaufen.

Die exakte Ausrichtung wird durch die Ausrichtstifte 40, 42 des ersten Steckverbinders sichergestellt, die in die Ausrichtbohrungen 44, 46 des zweiten Steckverbinders vorragen. Das Metallgehäuse 50 des ersten Steckverbinders hat ein Paar Löcher 90, 92, die die Ausrichtstifte 40, 42 in Übermaßpassung in sich aufnehmen. Die Ausrichtbohrungen 44, 46 des zweiten Steckverbinders nehmen die Stifte 40, 42 in Präzisionsgleitpassung in sich auf. In einem Beispiel hat die erste Bohrung 44 einen Innendurchmesser A von 6,35 mm (0,2500 Zoll), während der entsprechende Stift 40 einen Außendurchmesser B von 6,337 mm (0,2495 Zoll) hat. Dies ergibt eine Differenz der Durchmesser von 12,7 &mgr;m (0,5 mil; ein mil entspricht einem tausendstel Zoll) und einen Spalt um den Stift 40 von 6,35 &mgr;m (0,25 mil). Der zweite Ausrichtstift 42 und die zweite Bohrung 46 könnten ähnlich aufgebaut sein, mit der Ausnahme, dass dann erforderlich wäre, dass der Abstand C zwischen den beiden Bohrungen und zwischen den beiden Stiften innerhalb einiger zehntausendstel Zoll exakt eingehalten wird. Das Positionieren der Ausrichtbohrungen 44, 46 und der Stifte 40, 42 unter Einhaltung ihrer Abstände C in dieser Exaktheit würde zu hohen Kosten führen. Die Anmelderin vermeidet dies, indem die zweite Bohrung 46 in einer zu der ersten Bohrung 44 radialen Richtung (d. h. radial zur Achse 100 der ersten Bohrung) mit einer größeren Abmessung E gebildet wird.

11 zeigt die beiden Bohrungen 44, 46 mit den beiden darin liegenden Stiften 40, 42, wobei 11A den Bereich der zweiten Bohrung und des zweiten Stifts zeigt. Die erste Bohrung und der erste Stift sind auf einer ersten Achse 100 zentriert. Der zweite Stift 42 hat einen zylindrischen Abschnitt, der in der zweiten Bohrung 46 liegt. Die zweite Bohrung 46 hat die gleiche Breite A in seitlicher Richtung L wie die erste Bohrung; die Breite A der zweiten Bohrung ist nur einige zehntausendstel Zoll größer als der Durchmesser B des zweiten Stifts 42. Die Höhe E der zweiten Bohrung beträgt jedoch 6,86 mm (0,270 Zoll), sodass ein Spalt F von etwa 0,25 mm (0,101 Zoll) oberhalb und unterhalb des Stifts verbleibt. Der Spalt F ist vorzugsweise größer als 25,4 &mgr;m (0,001 Zoll). Als Folge davon ist die Funktion der zweiten Bohrung 46, die seitliche Position (L) des zweiten Stifts zu fixieren und die Winkelposition (in Umfangsrichtung D) des zweiten Stifts 42 um die erste Achse 100 auf einen kleinen Bruchteil eines Grades zu fixieren. In einem von der Anmelderin konstruierten Steckverbindersystem ist der Abstand C 20 mm (0,79 Zoll), so dass die Ausrichtstifte nahe an den optischen Anschlüssen liegen. Ein seitlicher Spalt G von 6,35 &mgr;m (0,25 mil) führt dazu, dass eine Schwenkbewegung des Stifts 42 um die Achse 100 in der Mitte des Stifts 40 auf etwa zehn Bogenminuten begrenzt ist. Der Unterschied 2G in der Breite wird fast immer weniger als 50,8 &mgr;m (2 mil) sein. Zwischen dem zweiten Stift 42 und den in Längsrichtung (M in 11A) entgegengesetzten Seiten 101, 103 der zweiten Bohrung 46 ist keine Berührung erwünscht. 11A zeigt, dass der Stift 42 einen kreisförmigen Querschnitt hat, während die Bohrung 46 in der Längsrichtung M länglich ist. Die in Umfangsrichtung (in Bezug auf die Achse 100) entgegengesetzten Seiten 105, 106 des zweiten Stifts 42 liegen sehr nahe an den in Umfangsrichtung entgegengesetzten Seiten 107, 108 der zweiten Bohrung 46.

Die beiden Bohrungen 44, 46 werden vorzugsweise auf einer Fräsmaschine gebildet, wobei ein rotierendes Fräswerkzeug in den Rahmen 70 und wieder heraus bewegt wird, um die erste kreisförmige Bohrung 44 zu bilden, worauf das Fräswerkzeug an die Position der zweiten Bohrung 46 bewegt wird. Anschließend wird das Fräswerkzeug in den Rahmen 70 bewegt, um ein Loch zu bilden, worauf hin das rotierende Fräswerkzeug in dem Loch verbleibt und das Fräswerkzeug in einer Richtung R bewegt wird, die radial zu der ersten Achse 100 ist (wobei R parallel zu M ist), um eine Bohrung zu bilden, die nicht exakt kreisförmig ist, sondern in einer zu der ersten Achse 100 radialen Richtung länglich ist.

12 zeigt eine weitere Konstruktion, bei welcher der erste Stift 40 und die erste Bohrung 44 den gleichen Aufbau in 11 haben. Die zweite Bohrung 46A ist jedoch zylindrisch und hat daher einen kreisförmigen Querschnitt, aber der zweite Ausrichtstift 42A ist nicht kreisförmig. Der zweite Ausrichtstift 42A ist radial abgeflacht, sodass er bei 102, 104 "Flachstücke" und somit eine geringere Dicke in radialer Richtung R bzw. Längsrichtung M hat. Da die Dicke P des zweiten Stifts nicht mehr als etwa ein Drittel des ursprünglichen Durchmessers B ist, beträgt der radiale Spalt (zwischen dem Stift 42A und der Bohrung 46A) etwa das Dreifache des Spalts in seitlicher Richtung L. Es sei angemerkt, dass zwar zwei Ausrichtstifte (beispielsweise 40, 42 in 2) von einem Steckverbinder vorragend dargestellt sind, die gleitend in zwei Bohrungen in dem anderen Steckverbinder passen, aber auch nur ein Ausrichtstift vorgesehen sein kann, der jeweils von einem Steckverbinder vorragt und in dem jeweils anderen eine Ausrichtbohrung vorgesehen sein kann, welche beiden Anordnungen (1 oder 2 Stifte an einem Steckverbinder) einander gleichwertig sind.

10 ist eine isometrische Rückansicht des zweiten Lichtwellenleitereinsatzes 34 des zweiten Steckverbinders. Der vordere Abschnitt 110 muss einen weitgehend rechteckigen Querschnitt haben (entlang der Achse des Steckverbinders und der Achse 123 gesehen). Die Anmelderin bevorzugt, den hinteren Abschnitt 112 mit weitgehend kreisförmigen Querschnitten zu bilden. Dies hat mehrere Vorteile. Ein Vorteil ist, dass dies zu einer kreisförmigen Haltefläche 116 führt. 2 zeigt, dass die Haltefläche 116 innerhalb einer entsprechenden zylindrischen Fläche 118 liegt, die in dem zweiten Gehäuse 70 gebildet ist, wobei eine Halteklammer 120 in dem dünnen Spalt 121 zwischen der Haltefläche 116 und dem Loch bei 18 in dem Gehäuse liegt. Die Klammer liegt im wesentlichen an den Schultern an den gegenüberliegenden Enden des Spalts an. Derartige Halteklammern 120 sind ohne weiteres als zuverlässige Einrichtungen zum Festhalten eines Einsatzes verfügbar, während sie es erlauben, den Einsatz durch Verwendung eines Werkzeugs, mit dem die Klammer den Einsatz freigibt, problemlos zu entfernen und zu ersetzen. Derartige zuverlässige Klammern sind nur in Kreisformen verfügbar. Der hintere Abschnitt mit kreisförmigem Querschnitt liegt auf einer Einsatzachse 123. Eine Übergangstelle 111 (10) zwischen dem kreisförmigen und dem rechteckigen Abschnitt liegt vor dem Spalt 121.

Der vordere Abschnitt 110 des rechteckigen Einsatzes hat in Längsrichtung beanstandete entgegengesetzte Enden 125, 127, die über den mit Gewinde versehenen Schaftabschnitt 122 hinausgehen. Die Ausrichtbohrungen 44, 46 verlaufen durch diese überhängenden Endabschnitte 125, 127. Es ist ersichtlich, dass der hintere Abschnitt 112 des Einsatzes ein Gewinde 122 hat, das es ermöglicht, einen schützenden hinteren Gehäuseteil ohne weiteres an dem Einsatz zu befestigen, indem der hintere Gehäuseteil auf dem Gewinde 122 in seine Position geschraubt wird. Der runde Querschnitt an dem Gewinde ermöglicht diese Anbringung. Dadurch, dass die Anmelderin den Lichtwellenleitereinsatz 34 mit einem Übergang zwischen dem weitgehend rechteckigen vorderen Abschnitt 110 mit weitgehend rechteckigem Querschnitt und dem weitgehend kreisförmigen hinteren Abschnitt 112 mit weitgehend kreisförmigen Querschnitten vorsieht, ist die Anmelderin in der Lage, die erforderliche Form an der Vorderseite des Steckverbinders zu schaffen, während das Halten und das Anschließen an der Rückseite des Einsatzes verbessert werden.

In 2 ist ersichtlich, dass die Anmelderin das erste Gehäuse mit Öffnungen oder Bohrungen 64 zum Aufnehmen der Lichtwellenleiteranschlüsse 30 bildet, wobei die Bohrungen 64 direkt in dem Metallgehäuse 50 gebildet sind. Es wäre möglich, einen Einsatz ähnlich dem Einsatz 34 für den zweiten Steckverbinder vorzusehen. Die Anmelderin vermeidet jedoch die Notwendigkeit eines großen Aufnahmeloches für den Einsatz und erhöht die Steifigkeit und Zuverlässigkeit, indem die Aufnahmebohrungen für die optischen Anschlüsse direkt in dem Metallgehäuse des ersten Steckverbinders gebildet werden. Der vordere Abschnitt 130 jeder Bohrung ist insbesondere nützlich, um die Ausrichtung und Position der Anschlusshülse 72 festzulegen (obgleich die Buchse 82 eine Justierung mit hoher Präzision bietet).

2 zeigt eine konische Gummidichtung 140 um jeden ersten Anschluss, um eine wasserdichte Abdichtung mit einem Loch in dem zweiten Einsatz zu schaffen. 9 zeigt eine andere Anordnung (wie sie entlang den Linien 9-9 in 3 zu sehen wäre, jedoch modifiziert), bei der ein O-Ring 144 vorgesehen ist, der in einer Nut einer nach vorne vorspringenden Lippe 146 liegt, um einen buchsenartigen Vorsprung 150 abzudichten. Ein O-Ring bietet eine gleichförmigere seitlich gerichtete Kraft auf die Anschlusshülsen, die in den Bohrungen 64A liegen würden.

Die Anmelderin hat ein Steckverbindersystem mit dem in 18 und 1011 gezeigten Aufbau konstruiert. Jeder Steckverbinder hat in Längsrichtung eine Gesamtlänge J von 95 mm (3,744 Zoll)(6) und eine seitliche Breite K von 30,5 mm (1,200 Zoll), wobei der zweite Steckverbinder eine Tiefe Q (7) von 30,1 mm (1,185 Zoll) hat. 2 zeigt die übrigen Abmessungen exakt proportional zur Länge und Tiefe.

Die Erfindung schafft somit ein Steckverbindersystem mit ineinandersteckbaren Steckverbindern, die jeweils mindestens einen Lichtwellenleiteranschluss haben, der mit demjenigen des anderen Steckverbinders verbunden werden kann, die eine Präzisionsausrichtung der Lichtwellenleiteranschlüsse bieten und die einen Einsatz bieten, dessen hinterer Abschnitt so aufgebaut ist, dass er das Festhalten und das Anschließen erleichtert. Ein Paar von einem Steckverbinder vorragende Ausrichtstifte werden in einem Paar Ausrichtbohrungen in dem anderen Steckverbinder aufgenommen, wobei ein erster Stift und eine erste Bohrung zylindrische Präzisionsoberflächen haben, die in engen Eingriff kommen, und wobei ein zweiter Stift und eine zweite Bohrung so konstruiert sind, dass ihre Umfangsposition bezüglich der Achse der ersten Stiftbohrung exakt fixiert ist, jedoch die Fixierung ihrer radialen Position in Bezug auf die Achse des ersten Stifts und der ersten Bohrung vermieden ist.

Ein Einsatz für einen der Steckverbinder hat einen weitgehend rechteckigen vorderen Abschnitt zum Einsetzen in einen entsprechend geformten, in dem Steckverbindergehäuse gebildeten Hohlraum. Die Rückseite des Einsatzes ist jedoch so konstruiert, dass sie weitgehend kreisförmige Querschnitte hat, was die Verwendung einer Halteklammer und die Verwendung eines Außengewindes erleichtert.

Eine oder mehrere Bohrungen in einem ersten Steckverbinder zur Aufnahme von Lichtwellenleiteranschlüssen sind aus Gründen der erhöhten Präzision und Dauerhaftigkeit direkt in das Metallgehäuse des ersten Steckverbinders gebohrt. Das erste Steckverbindergehäuse hat eine Öffnung zur Aufnahme eines elektrischen Steckverbindereinsatzes, der elektrische Anschlüsse enthält, deren Positionierung nicht so exakt sein muss, wie es für Lichtwellenleiteranschlüsse erforderlich ist.


Anspruch[de]
  1. Steckverbinder (14), enthaltend:

    ein Gehäuse (70) mit einer in axialen Richtungen (Fp, Rp) nach vorne und nach hinten verlaufenden Achse (18) und mit einer axial verlaufenden Durchgangsöffnung, welche Öffnung Wände hat, die einen vorderen Öffnungsendabschnitt mit einem weitgehend rechteckigen Querschnitt und einen hinteren Öffnungsendabschnitt bilden;

    einen Einsatz (34) mit einem im wesentlichen rechteckigen vorderen Einsatzabschnitt (110), der eng in dem vorderen Öffnungsendabschnitt liegt, und mit einem hinteren Einsatzabschnitt (112), welcher Einsatz mindestens ein Steckerelement (32) mit einem vorderen Verbindungsende (80) und einem hinteren Ende (84) hat;

    wobei der hintere Einsatzabschnitt (112) und der hintere Öffnungsabschnitt einen Klammerhaltespalt (121) zwischen sich bilden, wobei der hintere Einsatzabschnitt eine nach hinten weisende Schulter an der Vorderseite des Spalts bildet und die Öffnung eine nach vorne weisende Schulter an der Rückseite des Spalts bildet;

    eine Halteklammer (120), die in dem Spalt liegt und so positioniert ist, dass sie mit den Schultern in Eingriff ist, wobei die Klammer kreisförmig ist und wobei die Öffnung und der Einsatz einen Rechteck-Kreis-Übergang (111) vor dem Spalt haben, sodass die Wände der Öffnung und des Einsatzes an dem Spalt kreisförmige Querschnitte haben.
  2. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei welchem:

    der Einsatz (34) eine parallel zu der Gehäuseachse verlaufende Einsatzachse (123) hat und der hintere Einsatzabschnitt einen mit Gewinde versehenen Schaftabschnitt (122) enthält, der auf der Einsatzachse hinter dem Spalt liegt und einen Gewindedurchmesser hat, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Einsatzes an dem Spalt;

    der rechteckige vordere Einsatzabschnitt (110) entgegengesetzte Endabschnitte (125, 127) hat, die jeweils radial zu der Einsatzachse über eine Distanz vorragen, die größer ist als der Radius des mit Gewinde versehenen Schaftabschnitts, um einen überhängenden rechteckigen Endabschnitt zu bilden, der entlang der Einsatzachse betrachtet hinter dem Schaft liegt;

    der Einsatz ein Paar Aufnahmelöcher (44, 46) für Ausrichtstifte hat, die jeweils parallel zu der Einsatzachse (123) verlaufen und durch einen der überhängenden rechteckigen Endabschnitte verlaufen.
  3. Steckverbinder nach Anspruch 1 und 2, bei welchem:

    das Gehäuse (70) ein einstückiges Metallgehäuse umfasst, das eine in Richtung nach vorne und nach hinten verlaufende Achse (16, 18) hat, welches Gehäuse eine axial verlaufende Durchgangsöffnung hat;

    einen elektrischen Kontakteinsatz (26), der in die Öffnung passt, welcher Kontakteinsatz einen isolierenden Körper und eine Vielzahl von in dem Körper befestigten elektrischen Kontakten (22, 24) enthält, wobei jeder elektrische Kontakt ein vorderes Verbindungsende (22) und ein hinteres Drahtanschlussende zum Anschluss eines Drahtes (65) hat;

    eine Vielzahl von optischen Anschlüssen (32), die jeweils ein vorderes Verbindungsende (80) und ein hinteres Lichtwellenleiteranschlussende zum Anschluss an einen Lichtwellenleiter haben;

    das einstückige Metallgehäuse eine Vielzahl von axial verlaufenden Durchgangsbohrungen (66) hat, wobei jeder der optischen Anschlüsse sehr eng innerhalb einer der Durchgangsbohrungen aufgenommen ist.
  4. Steckverbinder nach Anspruch 1, ferner enthaltend

    eine Vielzahl von Durchgangsbohrungen, die in einem begrenzten Bereich des Gehäuses liegen und ein Paar von Präzisions-Ausrichtstiftlöchern (44, 46) enthalten, die in dem einstückigen Metallgehäuse auf entgegengesetzten Seiten des begrenzten Bereichs gebildet sind, welches Gehäuse in Richtung der Achse betrachtet eine vorbestimmte Länge in Längsrichtung hat und welche Bohrungen über weniger als die Hälfte der Länge beabstandet sind, um dadurch eine sehr präzise Ausrichtung innerhalb des Bereichs zu bieten.
  5. Verfahren zum Einbau eines Steckverbindereinsatzes (34) in einem Gehäuse (70), wobei der Steckverbinder eine Öffnung mit einem rechteckigen vorderen Abschnitt hat und der Einsatz einen rechteckigen vorderen Abschnitt (110) hat, der eng in den vorderen Gehäuseöffnungsabschnitt passen muss, enthaltend:

    Schaffen der Öffnung und des Einsatzes mit einem kreisförmigen hinteren Abschnitt (112) und Rechteck-Kreis-Übergängen (111) zwischen ihren vorderen und hinteren Abschnitten, wobei die kreisförmigen hinteren Abschnitte mit kreisförmigen Schultern gebildet werden, von welchen eine nach vorne weist und die andere nach hinten weist, und wobei ein Spalt zwischen den kreisförmigen hinteren Abschnitten vorhanden ist;

    Einsetzen einer kreisförmigen Halteklammer (120) in den Spalt und gegen die Schultern, um den Einsatz in der Öffnung zu halten.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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