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Dokumentenidentifikation DE69732261T2 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001232912
Titel Anordnung und Konstruktion einer Kraftfahrzeug-Insassenschutzvorrichtung
Anmelder Toyoda Gosei Co., Ltd., Haruhi, Aichi, JP;
Toyota Jidosha K.K., Toyota, Aichi, JP
Erfinder Kubota, Yasushi, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Aono, Masamichi, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Takahashi, Goro, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Ohtsuka, Takuya, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Nakajima, Hiroki, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Noto, Katsunori, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP;
Shibata, Minoru, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Nagai, Yutaka, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Tajima, Hiroyuki, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Kobayashi, Fumitake, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Totani, Chiharu, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP;
Tanaka, Tadao, Nishikasugai-gun, Aichi-ken, 452-8564, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69732261
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.11.1997
EP-Aktenzeichen 020090452
EP-Offenlegungsdatum 21.08.2002
EP date of grant 12.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse B60R 13/02
IPC-Nebenklasse B60R 21/20   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, das einen Innenraum, einen Säulenabschnitt, einen fahrzeugkörperseitigen Abschnitt und einen dachseitigen Holm hat.

Es ist bereits eine Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung vorgeschlagen worden, die einen Sack, der zwischen einem Vordersäulenabschnitt und einem Dachseitenschienenabschnitt in gefalteter Weise untergebracht ist, entlang einer Fensterscheibe in der Art eines Vorhanges expandiert, um auf diese Weise den Schutz eines Kopfabschnittes des Fahrzeuginsassen zu einem Zeitpunkt zu verbessern, wenn eine vorgegebene hohe Belastung auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse aufgebracht wird. Eine in der offengelegten japanischen Patentanmeldung 6-227340 beschriebene Baueinheit, die eine Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung dieser Art offenbart, wird nachfolgend beschrieben.

Wie in 55 gezeigt, umfasst eine Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung 700 hauptsächlich einen Sensor 702 zum Detektieren eines vorgegebenen Zustandes der Aufbringung einer hohen Belastung auf einen Seitenabschnitt einer Fahrzeugkarosse, eine Aufblaseinrichtung 704, die über den vom Sensor 702 detektierten Zustand der Aufbringung einer hohen Belastung betätigt wird und ein Gas abgibt, und einen länglichen Sack 712, der von einem oberen Endabschnitt einer Vordersäule 706 entlang einer Dachseitenschiene 708 angeordnet und innerhalb eines Säulenbesatzes 710 der Vordersäule 706 in einem gefalteten Zustand untergebracht ist. Ein vorderer Endabschnitt des Sacks 712 steht mit einem oberen Endabschnitt der Aufblaseinrichtung 704 in Verbindung, und ein hinterer Endabschnitt des Sacks 712 ist an einem vorderen Endabschnitt einer Mittelsäule 714 angeordnet.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Baueinheit eine seitliche Kollision vom Sensor 702 detektiert wird, wird die Aufblaseinrichtung 704 betätigt, so dass sie das Gas abgibt. Das abgegebene Gas wird daher in das Innere des Sacks 712 geführt, und der Säulenbesatz 710 wird durch den Expansionsdruck des Sacks 712 entfaltet. Infolgedessen wird der Sack 712, der in der Art eines Vorhanges expandiert, zwischen dem Kopfabschnitt des Fahrzeuginsassen und der Seitenfläche des Fahrzeuginnenraumes angeordnet.

Im Fall der vorstehend erwähnten Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung 700 besteht jedoch die Möglichkeit, dass zu einem Zeitpunkt, zu dem der Sack 712 expandiert, der Säulenbesatz 710 der Vordersäule 706 brechen kann und zerstreut wird oder der Säulenbesatz 710 sich von der Vordersäule 706 trennen und zerstreut werden kann.

Des Weiteren beschreibt die DE 296 05 897 U, die den nächsten Stand der Technik gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 bildet, eine Fahrzeugschutzvorrichtung für ein Fahrzeug, das einen Innenraum, einen Säulenabschnitt, einen fahrzeugskörperseitigen Abschnitt und einen dachseitigen Holm hat, die eine Aufblaseinrichtung und einen Sack aufweist. Der Sack ist angeordnet, um seine Platzierung zwischen dem Säulenabschnitt und dem dachseitigen Holm zu erlauben, so dass eine Expansion unterhalb des dachseitigen Holms und innerhalb des Innenraums entlang des dachseitigen Holms auftritt.

Diese Luftsackvorrichtung ist entlang des dachseitigen Holms mit einer Dekoration oder einem Verkleidungselement für ein Dach in dem Fahrzeuginnenraum abgedeckt.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen sicheren Säulenbesatz in Bezug auf die Betätigung eines Luftsacks zu schaffen.

Diese Aufgabe wird mit der Vorrichtung gemäß Patentanspruch 1 erreicht.

Weitere vorteilhafte Entwicklungen sind in den Unteransprüchen ausgeführt.

In Übereinstimmung mit einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Aufbau zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil vorgesehen, mit:

einer Aufblaseeinrichtung, die in einem vorgegebenen Bereich einer Fahrzeugkarosse angeordnet ist und zum Zeitpunkt einer seitlichen Kollision ein Gas abstrahlt;

einem im gefalteten Zustand zwischen einem Vordersäulenabschnitt und einem Dachseitenschienenabschnitt untergebrachten Sack, der durch das von der Aufblaseeinrichtung zugeführte Gas in der Art eines Vorhangs unter dem Dachseitenschienenabschnitt im Fahrzeuginnenraum expandiert;

einem Säulenbesatz, der von einem Innenausstattungselement gebildet wird, das an der Fahrzeuginnenrauminnenseite des Vordersäulenabschnittes angeordnet ist, und der sich in Längsrichtung des Vordersäulenabschnitts erstreckt, sowie einen Abschnitt des im Vordersäulenabschnitt untergebrachten Sacks abdeckt; und

einer Zerstreuungsverhinderungseinrichtung, die an mindestens einem von dem Säulenbesatz und von dem Sack angeordnet ist, um eine Zerstreuung/Ausbreitung des Säulenbesatzes zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, zu verhindern.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt wird das Gas von der Aufblaseeinrichtung abgestrahlt, wenn eine seitliche Kollision auftritt. Dementsprechend expandiert der in einem gefalteten Zustand zwischen einem Vordersäulenabschnitt und einem Dachseitenschienenabschnitt untergebrachte Sack nach unterhalb des Dachseitenschienenabschnittes innerhalb des Fahrzeuginnenraums in der Art eines Vorhangs. Daher wird der Sack zwischen dem Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse und dem Kopfabschnitt des Fahrzeuginsassen zwischengeordnet, so dass der Kopfabschnitt des Fahrzeuginsassen geschützt wird.

Hier ist in Übereinstimmung mit diesem Aspekt, da die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung an mindestens einem von dem Säulenbesatz und dem Sack vorgesehen ist, verhindert, dass der Säulenbesatz durch einen Expansionsdruck zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, zerstreut/ausgebreitet wird.

In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt ist in dem ersten Aspekt die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung ein nichtexpandierender Abschnitt des Sacks, der zwischen einem Bereich korrespondierend zu dem Säulenbesatz, zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, angeordnet ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist in dem Sack der nichtexpandierende Abschnitt an dem Bereich korrespondierend zu dem Säulenbesatz zu dem Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, vorgesehen. Daher ist der nichtexpandierende Abschnitt innerhalb des Säulenbesatzes in einem Zustand, in dem der Sack expandiert hat, positioniert und der Abschnitt, bei dem der nichtexpandierende Abschnitt nicht vorgesehen ist, ist außerhalb des Säulenbesatzes als ein expandierender Abschnitt angeordnet. Dementsprechend kann eine Drucklast, die auf den Säulenbesatz wirkt, auf ein Maß verringert werden, dass die Drucklast von dem nichtexpandierenden Abschnitt nicht auf den Säulenbesatz im Vergleich mit einem Fall des Verwendens eines Sacks, der keinen nichtexpandierenden Abschnitt hat, wirken. Durch Verringern der Drucklast kann verhindert werden, dass der Säulenbesatz zerstreut wird.

In Übereinstimmung mit einem dritten Aspekt ist in dem ersten Aspekt die Zerstreuungsverhinderungsrichtung ein entfaltbarer Abschnitt, der an dem Säulenbesatz vorgesehen ist und zum Entfalten fähig ist, so dass eine Öffnung zur Expansion des Sacks um einen Zwischenabschnitt in eine Richtung einer Breite des Säulenbesatzes ausgebildet ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt wird, da der entfaltbare Abschnitt, der zum Entfalten um den Zwischenabschnitt in die Richtung der Breite des Säulenbesatzes fähig ist, vorgesehen ist, der Säulenbesatz um den Zwischenabschnitt in die Richtung seiner Breite zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, entfaltet. Dementsprechend kann durch vorhergehendes Ausbilden des Säulenbesatzes, um zum Entfalten um den Zwischenabschnitt in seine Breitenrichtung fähig zu sein, die Betätigungsbelastung gegen den Säulenbesatz durch den Sackaufweisungsdruck vermieden werden, so dass eine Konzentration einer übermäßigen Belastung an dem Säulenbesatz verhindert wird. Durch Verhindern der Konzentration einer übermäßigen Belastung kann verhindert werden, dass der Säulenbesatz zerstreut wird.

In Übereinstimmung mit einem vierten Aspekt ist der Zwischenabschnitt in die Richtung der Breite des Säulenbesatzes ein geschwächter Abschnitt.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt kann, da der geschwächte Abschnitt an dem Zwischenabschnitt in die Richtung der Breite des Säulenbesatzes vorgesehen ist, der Säulenbesatz leicht mit dem geschwächten Abschnitt als dem Startpunkt des Entfaltens entfaltet werden.

In Übereinstimmung mit einem fünften Aspekt ist in dem dritten Aspekt der entfaltbare Abschnitt dünner als die anderen Abschnitte des Säulenbesatzes ausgeführt.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist, da der entfaltbare Abschnitt dünner als die anderen Abschnitte des Säulenbesatzes ausgeführt sind, die Festigkeit dieses dünnen Abschnittes niedriger als die der anderen Abschnitte. Dementsprechend kann der dünne Abschnitt mit Leichtigkeit elastisch verformt werden und entfaltet werden.

In Übereinstimmung mit einem sechsten Aspekt ist, in dem dritten Aspekt, der Säulenbesatz ausgebildet, so dass er ein Grundelement, das an einer Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und eine Außenhaut hat, die an einer Fahrzeuginnenrauminnenseite des Grundelements angeordnet ist, und

das Basiselement ist durch ein Harz ausgebildet, das in eine Breitenrichtungsseite des Säulenbesatzes weicher als an der anderen Breitenrichtungsseite ist, wobei die eine Breitenrichtungsseite der entfaltbare Abschnitt ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Säulenbesatz ausgebildet, um das Basiselement, das an einer Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und die Außenhaut zu haben, die an einer Fahrzeuginnenrauminnenseite des Basiselements angeordnet ist. Ferner ist der Abschnitt, der an einer Breitenrichtungsseite (der Sackunterbringungsabschnitt in dem Säulenbesatz) des Zwischenabschnitts in die Breitenrichtung des Säulenbesatzes angeordnet ist, aus einem weicheren Harz als das des Basiselements ausgeführt, das an der anderen Breitenrichtungsseite des Säulenbesatzes (der andere Abschnitt als der Sackunterbringungsabschnitt in dem Säulenbesatz) angeordnet ist. Daher hat der Abschnitt an der einen Breitenrichtungsseite eine niedrigere Festigkeit als der Abschnitt an der anderen Breitenrichtungsseite. Dementsprechend wird, wenn der Sack expandiert, der Abschnitt an der einen Breitenrichtungsseite mit Leichtigkeit elastisch verformt und entfaltet.

In Übereinstimmung mit einem siebten Aspekt ist, in dem dritten Aspekt, der Säulenbesatz ausgebildet, um ein Basiselement, das an einer Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und eine Außenhaut zu haben, die an einer Fahrzeuginnenrauminnenseite des Basiselements angeordnet ist, wobei

das Basiselement in einem ersten Abschnitt, der an einen Säulenhauptkörper des vorderen Säulenbesatzabschnitts fixiert ist, und einen zweiten Abschnitt geteilt, der das Öffnen zum Expandieren des Sackes zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, ausgebildet wird, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt durch ein Zwischenelement verbunden sind, das zwischen den Außenhäuten oder der Außenhaut und dem Basiselement zwischengeordnet ist, und der zweite Abschnitt als der entfaltbare Abschnitt ausgeführt ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Säulenbesatz so ausgebildet, um das Basiselement, das zwischen der Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und die Außenhaut zu haben, die an der Fahrzeuginnenrauminnenseite des Basiselements angeordnet ist. Ferner ist das Basiselement des Säulenbesatzes in dem ersten Abschnitt (der Basisabschnitt), der an dem vorderen Säulenbesatz fixiert ist, und dem zweiten Abschnitt (der Sackunterbringungsabschnitt, der den vorderen Sackabschnitt aufgenommen hat) getrennt. Beide sind durch die Außenhaut oder das Zwischenelement verbunden, das zwischen den Außenhäuten zwischengeordnet ist. Daher ist die Trennposition zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt die Startposition des Entfaltens. Dementsprechend wird, wenn der Sack sich entfaltet, der zweite Abschnitt äußerst leicht mit der Außenhaut oder dem Zwischenelement entfaltet, das an der Trennposition positioniert ist, was ein Gelenk spart.

In Übereinstimmung mit einem achten Aspekt ist, in dem dritten Aspekt, der Säulenbesatz ausgebildet, um ein Basiselement zu haben,

der Säulenbesatz ist in einen Basisabschnitt, der an einem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenbesatzabschnittes fixiert ist, und einen Sackunterbringungsabschnitt getrennt, der den Sack untergebracht hat, und

ein vorderer Endabschnitt des Sackunterbringungsabschnittes ist an dem Säulenhauptkörper fixiert, ein Sackentfaltungsstartpunktbereich, der an dem Sackunterbringungsabschnitt vorgesehen ist, ist ein geschwächter Bereich und ein Abschnitt zwischen dem geschwächten Bereich und einem Breitenrichtungsendabschnitt des Gehäuseabschnittes, in dem die Öffnung zum Expandieren des Sackes ausgebildet ist, ist der entfaltbare Abschnitt.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Säulenbesatz ausgebildet, um das Element zu haben, und der Säulenbesatz ist in den Basisabschnitt, der an dem Säulenhauptkörper fixiert ist, und den Sackunterbringungsabschnitt getrennt, in dem der Sack untergebracht ist. Ferner ist der vordere Endabschnitt des Sackunterbringungsabschnitts an dem Säulenhauptkörper fixiert und der geschwächte Abschnitt ist an dem Bereich des Startens des Entfaltens des Sackunterbringungsabschnittes vorgesehen. Daher kann, wenn der Sack sich entfaltet, der Sackunterbringungsabschnitt des Säulenbesatzes leicht entfaltet werden, wobei der geschwächte Abschnitt des Entwicklungsstartbereichs ein Startpunkt ist, während die Entfaltungsbelastung an dem fixierten Bereich des vorderen Endabschnittes des Säulenhauptkörpers abgestützt wird.

In Übereinstimmung mit einem neunten Aspekt ist, in dem dritten Aspekt, der Säulenbesatz ausgebildet, um ein Basiselement, das an einer Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und eine Außenhaut zu haben, die an einer Fahrzeuginnenrauminnenseite des Basiselements angeordnet ist, und

das gesamte Basiselement ist aus einem weichen Material ausgebildet, womit der entfaltbare Abschnitt ausgebildet ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt wird der Säulenbesatz ausgebildet, um das Basiselement, das an einer Fahrzeuginnenraumaußenseite angeordnet ist, und die Außenhaut zu haben, die an einer Fahrzeuginnenrauminneseite des Basiselements angeordnet ist. Ferner ist das gesamte Basiselement durch ein weiches Material ausgebildet. Dadurch kann das Basiselement mit Leichtigkeit elastisch verformt werden. Dementsprechend kann, wenn der Sack expandiert, der Abschnitt, der durch den Expansionsdruck des Sackes in den Säulenbesatz gedrückt wird, ohne Schwierigkeit elastisch verformt werden und kann leicht entfaltet werden.

In Übereinstimmung mit einem zehnten Aspekt wird in dem ersten Aspekt die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung an dem Säulenbesatz entlang seiner Längsrichtung montiert und ist mit Erstreckungsabschnitten, die sich von beiden Endabschnitten des Säulenbesatzes in Längsrichtung erstrecken, versehen, wobei die Erstreckungsabschnitte durch einen bandförmigen Gurt ausgebildet sind, der an einem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenbesatzabschnittes fixiert ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der bandförmige Gurt an dem Säulenbesatz montiert. Die Gurterstreckungsabschnitte des Gurtes, die sich jeweils von den beiden Endabschnitten (der obere und der untere Endabschnitt) des Säulenbesatzes in Längsrichtung erstrecken, sind an dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenbesatzabschnittes fixiert. Daher ist die Tragfestigkeit des Säulenbesatzes in Bezug auf den Säulenhauptkörper erhöht. Dementsprechend wird, sogar wenn eine Fixiervorrichtung zum Fixieren des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper nicht an Stelle ist, der Säulenhauptkörper sicher durch den Säulenhauptkörper durch eine Zugkraft des Gurtes getragen.

In Übereinstimmung mit einem elften Aspekt hat, in dem ersten Aspekt, die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung eine vorgegebene Festigkeit und ist an dem Säulenbesatz entlang einer Fläche desselben montiert und ist mit Erstreckungsabschnitten versehen, die sich von beiden Endabschnitten des Säulenbesatzes in Längsrichtung erstrecken, wobei die Erstreckungsabschnitte von einem Netz gebildet sind, das an einem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenkörpers fixiert ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist das Netz, das eine vorgegebene Festigkeit hat, an dem Säulenbesatz entlang seiner Flächenrichtung montiert. Die erstreckenden Abschnitte (die Endabschnitte), die sich von dem Säulenbesatz in dem Netz erstrecken, sind an dem Säulenhauptkörper fixiert. Daher ist die Tragfestigkeit des Säulenbesatzes in Bezug auf den Säulenhauptkörper erhöht. Dementsprechend ist, sogar wenn die Fixiervorrichtung zum Fixieren des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper nicht am Standort ist, der Säulenbesatz durch eine Zugkraft des Netzes fest an dem Säulenhauptkörper abgestützt.

In Übereinstimmung mit einem zwölften Aspekt hat, in dem ersten Aspekt, die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung einen Erstreckungsabschnitt, der an dem Säulenbesatz vorgesehen ist und sich vorwärts zu einer Windschutzscheibe erstreckt und an einem Körper eines Säulenhauptkörpers des vorderen Säulenabschnittes fixiert ist, und die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung hat einen Gelenkabschnitt, der an dem Säulenbesatz vorgesehen ist, um die Öffnung zur Expansion des Sackes auszubilden.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Säulenbesatz so aufgebaut, dass, wenn der Sack expandiert, der Erstreckungsabschnitt des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes getragen wird und zu der Windschutzscheibe mit dem Gelenkabschnitt als der Mitte des Entfaltens entfaltet wird. Wie vorstehend erwähnt ist, wird der Säulenbesatz leicht durch den Entfaltungsdruck des Sackes entfaltet, so dass sein Zerstreuen verhindert ist.

In Übereinstimmung mit einem dreizehnten Aspekt ist, in dem ersten Aspekt, der Säulenbesatz angeordnet, um von einem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes um einen vorgegebenen Abstand zu einer Fahrzeuginnenrauminnenseite hin getrennt zu sein, und

die Zerstreuungsverhinderungsrichtung ist mit Brücken, die in der Nachbarschaft von beiden Endabschnitten in Längsrichtung an der rückwärtigen Fläche des Säulenbesatzes vorgesehen sind, und einem Gurt versehen, der die Brücken und einen vorgegebenen Bereich des Säulenhauptkörpers miteinander verbindet und der eine Länge besitzt, die größer als die Distanz zwischen jeder Brücke und dem vorgegebenen Bereich ist.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt sind die Brücken jeweils in der Nachbarschaft der Endabschnitte in die Längsrichtung (zwei Abschnitte, der obere und der untere Abschnitt) an der rückwärtigen Fläche des Säulenbesatzes vorgesehen. Jede der Brücken und ein vorgegebener Bereich des Säulenhauptkörpers sind durch Verwenden des Gurtes verbunden, der länger als eine Distanz zwischen beiden Abschnitten ist. Daher kommt, wenn der Säulenbesatz zu der Innenseite des Fahrzeuginnenraums durch eine Expansion des Sackes gedrückt wird, obwohl der Säulenbesatz von dem Säulenhauptkörper entfernt ist, der Säulenbesatz nicht von dem Säulenhauptkörper frei, da der Säulenbesatz und der Säulenhauptkörper durch den Gurt verbunden sind, der in der Nachbarschaft von beiden Endabschnitten angeordnet ist. Wie vorstehend erwähnt ist, wird, da der Säulenbesatz von dem Säulenhauptkörper durch den Expansionsdruck durch die Expansion des Sackes getrennt ist, der Expansionsdruck, der auf den Säulenbesatz wirkt, vermieden, so dass verhindert ist, dass der Säulenbesatz zerstreut wird.

In diesem Fall ist die Trennbewegung des Säulenbesatzes von dem Säulenhauptkörper zum Zeitpunkt, wenn der Gurt ausgedehnt ist, beschränkt.

In Übereinstimmung mit einem vierzehnten Aspekt ist, in dem dreizehnten Aspekt, der Gurt um die Brücke gewickelt und ein Ausnehmungsabschnitt zum Zentrieren eines gewickelten Abschnittes des Gurtes um die Brücke ist an einem Endabschnitt der Brücke vorgesehen, auf den eine Last über den um die Brücke gewickelten Abschnitt des Gurtes direkt einwirkt, wenn der Sack expandiert.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Gurt um die Brücke gewickelt und der Ausnehmungsabschnitt zum Zentrieren des gewickelten Abschnittes ist an dem Endabschnitt der Brücke vorgesehen, der ein Bereich ist, auf den die Last über den gewickelten Abschnitt des Gurtes durch die Expansion des Sackes direkt einwirkt. Hierdurch ist der gewickelte Abschnitt des Gurtes zu einem Mittelabschnitt des zentrierten Ausnehmungsabschnittes des Gurtes zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, vorgespannt. Dementsprechend wird in Übereinstimmung mit diesem Aspekt, sogar wenn der Sack expandiert und eine Verdrehung in dem Säulenbesatz erzeugt wird, die getrennt von dem Säulenhauptkörper ist, der gewickelte Abschnitt des Gurtes nicht zu einem Eckabschnitt des Endabschnittes der Brücke vorgespannt, so dass der gewickelte Abschnitt des Gurtes immer an dem Mittelabschnitt des Endabschnittes der Brücke gehalten wird.

In Übereinstimmung mit einem fünfzehnten Aspekt ist, in dem dreizehnten Aspekt, der Gurt um die Brücke gewickelt und mindestens eine Öffnung zum Absorbieren von Energie ist in der Nachbarschaft eines Endabschnittes der Brücke vorgesehen, der ein Bereich ist, an dem die Last direkt über den gewickelten Abschnitt des Gurtes einwirkt, wenn der Sack expandiert. Daher kann die Last, die auf den Brückenendabschnitt zum Zeitpunkt wirkt, wenn der Sack expandiert, durch das Brechen eines Umfangsabschnittes der Öffnung absorbiert werden.

In Übereinstimmung mit einem sechzehnten Aspekt ist, in dem dreizehnten Aspekt, der Gurt um die Brücke gewickelt und ein Vertiefungsabschnitt zum Zentrieren eines um die Brücke gewickelten Abschnittes des Gurtes ist an einem Endabschnitt der Brücke vorgesehen, der ein Bereich ist, an dem eine Last direkt über den gewickelten Abschnitt des Gurtes um die Brücke auf die Brücke einwirkt, wenn der Sack expandiert.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist in dem Aufbau, in dem der Gurt um die Brücke gewickelt ist, die Brücke in mehreren Stufen überlagert und der gewickelte Abschnitt des Gurtes ist in mehrere Abschnitte in Übereinstimmung mit der Zahl der Stufen der Brücke unterteilt. Die unterteilten gewickelten Abschnitte sind um die entsprechenden Brücken gewickelt. Daher ist die Last, die über den gewickelten Abschnitt des Gurtes auf die Brücke zum Zeitpunkt einwirkt, wenn der Sack expandiert, auf die entsprechenden Brückenabschnitte durch die entsprechenden geteilten Abschnitte verteilt.

In Übereinstimmung mit einem siebzehnten Aspekt ist, in dem dreizehnten Aspekt, ein Montagesitz einer zeitweisen Fixiereinrichtung zum zeitweisen Fixieren des Säulenbesatzes an einem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes integral an einem Bereich der Brücken vorgesehen, die dem gegenüberliegenden Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes gegenüberliegt.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist der Montagesitz der zeitweisen Fixiereinrichtung zum zeitweisen Fixieren des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper integral an einem Bereich der Brücke vorgesehen, der dem Säulenhauptkörper gegenüberliegt. Daher kann der Aufbau im Vergleich mit einem Fall leicht gemacht werden, in dem der Montagesitz der zeitweisen Fixiereinrichtung zum zeitweisen Fixieren des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper unabhängig und getrennt von der Brücke vorgesehen werden.

In Übereinstimmung mit einem achtzehnten Aspekt ist, in dem dreizehnten Aspekt, ein Eingriffselement, das fähig ist, mit der Brücke einzugreifen, an einem Endabschnitt des Gurtes montiert und das Eingriffselement ist mit der Brücke in Eingriff, so dass der eine Endabschnitt des Gurtes und der Säulenbesatz miteinander verbunden sind.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt ist das Eingriffselement, das fähig ist, mit der Brücke einzugreifen, an dem einen Endabschnitt des Gurtes montiert und der eine Endabschnitt des Gurtes und der Säulenbesatz sind miteinander durch das Eingriffselement verbunden, das mit der Brücke in Eingriff ist. Daher kann das andere Ende des Gurtes im Voraus an dem Säulenhauptkörper fixiert sein und das Eingriffselement, das an dem einen Endabschnitt des Gurtes montiert ist, kann zum Zeitpunkt eines Montierens des Säulenbesatzes mit der Brücke in Eingriff sein.

In Übereinstimmung mit einem neunzehnten Aspekt hat, in dem ersten Aspekt, der Säulenbesatz mindestens ein Basiselement und die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung ist das Basiselement, das durch ein nicht brechbares Material ausgebildet ist, und

es sind ferner ein Fixierelement zum direkten Fixieren des Basiselementes an dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes und eine Kappe vorgesehen, die an einem Ausnehmungsabschnitt montiert ist, der auf einer Designfläche des Säulenbesatzes ausgebildet ist und einen Kopfabschnitt des Fixierelementes bedeckt.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt wird, da das Basiselement des Säulenbesatzes durch das nicht brechbare Material ausgebildet ist, der Säulenbesatz nicht leicht verformt und bricht nicht einfach, wenn der Sack expandiert. Dementsprechend wird der Säulenbesatz durch den Expansionsdruck zum Zeitpunkt, wenn der Sack expandiert, nicht zerstreut. Ferner wird, da der Säulenbesatz durch das Fixierelement direkt an dem Säulenhauptkörper fixiert ist, verhindert, dass der Säulenbesatz von dem Säulenhauptkörper versetzt wird.

In Übereinstimmung mit einem zwanzigsten Aspekt ist, in dem neunzehnten Aspekt, eine Herausfallverhinderungseinrichtung zum Verbinden der Kappe mit dem Basiselement ferner vorgesehen.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt kann sogar in dem Fall, dass die Kappe von dem Säulenbesatz versetzt ist, wenn der Sack expandiert, verhindert werden, dass die Kappe von dem Säulenbesatz durch die Herausfallverhinderungseinrichtung herausfällt, die die Kappe mit dem Basiselement des Säulenbesatzes verbindet.

In Übereinstimmung mit einem einundzwanzigsten Aspekt hat, in dem ersten Aspekt, der Säulenbesatz mindestens ein Basiselement und die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung ist durch das Basiselement, das durch ein nicht brechbares Material ausgebildet ist, durch eine Eingriffseinrichtung zum Eingreifen des Basiselementes durch den Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes und einen Eingriffskrafterhöhungsabschnitt ausgebildet, der an der Eingriffseinrichtung vorgesehen ist und eine Verformung des Säulenbesatzes in eine Richtung ermöglicht, in die ein Eingriff zwischen dem Basiselement und dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes verstärkt ist, wenn der Sack expandiert.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt kann der Säulenbesatz leicht an dem Säulenhauptkörper durch Eingreifen des Basiselementes an dem Säulenbesatz mit dem Säulenhauptkörper durch die Eingriffseinrichtung montiert werden. Ferner wird, da der Säulenbesatz durch das nicht brechbare Material ausgebildet ist, der Säulenbesatz nicht leicht verformt und bricht nicht leicht, wenn der Sack expandiert. Ferner wird, wenn der Sack expandiert, der Säulenbesatz in die Richtung verformt, in die der Eingriff zwischen dem Säulenbesatz und dem Säulenhauptkörper durch den Eingriffskrafterhöhungsabschnitt, der in der Eingriffseinrichtung vorgesehen ist, verstärkt. Somit kann verhindert werden, dass der Säulenbesatz versetzt wird.

In Übereinstimmung mit einem zweiundzwanzigsten Aspekt hat, in dem ersten Aspekt, die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung:

eine Eingriffs- und Anbringungseinrichtung zum Eignreifen und Anbringen des Säulenbesatzes und eines Säulenhauptkörpers an dem vorderen Säulenabschnitt auf eine derartige Weise, dass der Säulenbesatz von dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenkörpers versetzt wird;

eine Brücke, die an einer Rückseite des Säulenbesatzes vorgesehen ist und ein Führungsloch hat, das sich in eine Längsrichtung des vorderen Säulenabschnittes erstreckt; und

einen Gurt, der in das Führungsloch eingeführt ist, um durch den Säulenbesatz getragen zu werden, wobei beide Längsrichtungsendabschnitte des Gurtes an dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes fixiert sind und der Gurt auf eine Länge zum Ausbilden der Sackvorsprungsöffnung eingestellt ist, wenn der Sack expandiert, und der Eingriff und die Anbringung zwischen dem Säulenbesatz und dem Säulenhauptkörper des vorderen Säulenabschnittes ist gelöst.

In Übereinstimmung mit einem dreiundzwanzigsten Aspekt ist, in dem zweiundzwanzigsten Aspekt, die Brücke in Nachbarschaft von beiden Endabschnitten und in einer Nachbarschaft eines Mittelabschnittes in Längsrichtung entlang der Längsrichtung des Säulenbesatzes vorgesehen.

In Übereinstimmung mit dem zweiundzwanzigsten Aspekt sind, wenn der Gurt in das Führungsloch der Brücke eingeführt ist, die beiden Enden des Gurtes an dem Säulenhauptkörper auf eine derartige Weise befestigt, um den gefalteten und untergebrachten Sack zu bedecken. Danach kann durch Eingreifen und Anbringen der Eingriffs- und Anbringeinrichtung der Säulenbesatz an dem Säulenhauptkörper montiert werden.

Dann wird, nach dem Montieren, wenn der Sack expandiert, der Säulenbesatz durch den Sack gedrückt, der Eingriff und die Anbringung der Eingriffs- und Anbringungseinrichtung wird gelöst, der Säulenbesatz wird von dem Säulenhauptkörper getrennt und der Sack ragt (dehnt sich aus) von der getrennten Öffnung.

Zu diesem Zeitpunkt ist, sogar wenn der Sack vorragt, der Säulenbesatz mit dem Gurt verbunden und damit gehalten, der eine Länge hat, die die Öffnung ausbilden kann, die dem Sack erlaubt, vorzuragen. Hierdurch kann verhindert werden, dass der Säulenbesatz zerstreut wird.

Ferner ist der Gurt so aufgebaut, um eine Länge mit einem Spielraum zu haben, der eine Ausbildung der Öffnung erlaubt, durch die ist, die nur zum Montieren des Säulenbesatzes an dem Säulenhauptkörper erforderlich ist. Daher kann der Befestigungsvorgang einfach durch Bewegen des Säulenbesatzes auf eine derartige Weise ausgeführt werden, um den Befestigungsabschnitt oder dergleichen zum Zeitpunkt eines Einführens des Gurtes in das Führungsloch der Brücke zu verschieben und die beiden Enden des Gurtes an dem Säulenhauptkörper in Nachbarschaft zu beiden Enden des Säulenbesatzes auf eine derartige Weise zu befestigen, um den gefalteten und untergebrachten Luftsack abzudecken. Da der Verschiebeabstand auf einen Abstand von ungefähr zweimal die Öffnungsabmessung geändert werden kann, kann der Befestigungsbetrieb des Gurtes sogar gleichmäßiger ausgeführt werden, so dass es leicht ist, den Säulenbesatz an dem Säulenhauptkörper zu montieren.

Dementsprechend kann in dem vorstehend beschriebenen zweiundzwanzigsten Aspekt sogar in dem Fall des Aufbaus, in dem der Säulenbesatz von dem Säulenhauptkörper versetzt wird, wenn der Sack expandiert, der Montagevorgang leicht ausgeführt werden.

Ferner kann wie in dem Fall des dreiundzwanzigsten Aspekts, wenn die Brücke, durch die der Gurt eingeführt ist, benachbart zu beiden Enden und benachbart zu der Mitte der hinteren Seitenfläche des Säulenbesatzes angeordnet ist, die Beanspruchung verteilt werden, wenn der Säulenbesatz durch den Sack gedrückt wird, während er durch den Gurt zum Zeitpunkt gehalten wird, wenn der Sack expandiert. Somit kann die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Gurt und dem Säulenbesatz verbessert werden.

In Übereinstimmung mit einem vierundzwanzigsten Aspekt ist, in dem ersten Aspekt, die Zerstreuungsverhinderungseinrichtung mit einem Gurt versehen, dessen Mittelabschnitt in die Längsrichtung integral mit dem Säulenbesatz entlang einer Längsrichtung des Säulenbesatzes ausgebildet ist, und dessen beide Enden in die Längsrichtung getrennt von dem Säulenbesatz sind und an einem Säulenhauptkörper eines vorderen Säulenabschnittes fixiert sind und

der Aufbau zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil hat ferner:

einen Einführungsabschnitt, der an einem Fahrzeugvorderseitenendabschnitt des Säulenbesatzes ausgebildet ist;

einen Öffnungsabschnitt, der an einer Einführung eines Instrumentenpaneels ausgebildet ist und in den der Einführabschnitt eingeführt ist; und

einen Eingriffsabschnitt, der an dem Einführabschnitt ausgebildet ist, und durch den Eingriffsabschnitt, der mit einem Kantenabschnitt des Öffnungsabschnittes eingreift, kann der Säulenbesatz zeitweise an eine geneigte Position versetzt werden, bei der der Säulenbesatz um einen vorgegebenen Winkel von einer normalen Montageposition geneigt ist und ein Erstreckungsabschnitt des Gurtes kann an dem Säulenhauptkörper des vorragenden Abschnittes fixiert sein.

In Übereinstimmung mit diesem Aspekt greift der Eingriffsabschnitt, der in dem Einführabschnitt des Fahrzeugvorderseitenendabschnittes (der untere Abschnitt) des Säulenbesatzes ausgebildet ist, an dem Kantenabschnitt des Öffnungsabschnittes in dem Einsatz des Instrumentenpaneels. Der Säulenbesatz wird zeitweise in die geneigte Position versetzt, bei der der Säulenbesatz um einen vorgegebenen Winkel aus der normalen Monatageposition geneigt ist. In diesem geneigten Zustand sind beide Längsrichtungsendabschnitte (die Erweiterungsabschnitte) des Gurtes an dem Säulenhauptkörper in dem inneren Säulenpaneel oder dergleichen fixiert. Als ein Ergebnis muss durch Ändern der Gestalt des einfachen Säulenbesatzes, in dem der Einführabschnitt, der den Eingriffsabschnitt hat, an einem unteren Abschnitt der Säule ausgebildet ist, zum Zeitpunkt der Montage ein Arbeiter den Säulenbesatz nicht mit einer Hand in Nachbarschaft zu einer Montageposition der vorderen Säule halten. Der Arbeiter kann den Erweiterungsabschnitt des Gurtes zu dem Säulenhauptkörper mittels einem Bolzen oder dergleichen durch beide Hände fixieren, wodurch die Montageverarbeitbarkeit des Säulenbesatzes verbessert sein kann.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Schnittansicht entlang Linie 1-1 in 2 und zeigt in vergrößerter Weise einen Vorderabschnitt eines Sacks in einem untergebrachten Zustand bei einer Luftsackvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform in Verbindung mit einem Säulenbesatz einer Vordersäule.

2 ist eine schematische Ansicht und zeigt einen Bereich, an dem die Luftsackvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels angeordnet ist, von einem Seitenabschnitt aus gesehen.

3 ist eine schematische Ansicht entsprechend 2 und zeigt einen Zustand, in dem ein Sack zum Zeitpunkt einer Seitenkollision expandiert ist.

4 ist eine vergrößerte Schnittansicht entsprechend 1 und zeigt einen Zustand, in dem das Vorderende eines Sacks zum Zeitpunkt einer Seitenkollision expandiert ist.

5 ist eine Schnittansicht entsprechend 1, und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Schlitz in einem Basiselement eines Säulenbesatzes geformt ist) eines Beispiels einer zweiten Ausführungsform.

6 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein dünner Abschnitt in einem Basiselement eines Säulenbesatzes ausgebildet ist) eines weiteren Beispiels der zweiten Ausführungsform.

7 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Sackunterbringungsabschnitt in einem Basiselement eines Säulenbesatzes relativ zu einem Basisabschnitt dünn ausgebildet ist) einer dritten Ausführungsform.

8 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Basiselement eines Säulenbesatzes aus einem weichen und einem starren Material geformt ist) eines Beispiels einer vierten Ausführungsform;

9 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Basiselement eines Säulenbesatzes aus einem weichen Material und einem starren Material geformt ist und beide Materialien durch einen Scharnierabschnitt getrennt sind) gemäß einem weiteren Beispiel der vierten Ausführungsform.

10 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Basiselement eines Säulenbesatzes in einen Basisabschnitt und einen Sackunterbringungsabschnitt unterteilt und insgesamt mit einer äußeren Haut versehen ist) einer fünften Ausführungsform.

11 ist eine Schnittansicht entsprechend 5 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Basiselement eines Säulenbesatzes in einen Basisabschnitt und einen Sackunterbringungsabschnitt unterteilt und insgesamt von einem Mittelelement geformt ist) gemäß einem anderen Beispiel der fünften Ausführungsform.

12 ist eine Schnittansicht entsprechend 5, und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein gesamter Säulenbesatz in einen Basisabschnitt und einen Sackunterbringungsabschnitt unterteilt ist und diese an einer Vordersäule fixiert sind) einer sechsten Ausführungsform.

13 ist eine Schnittansicht entsprechend 5, und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein gesamter Säulenbesatz aus einem weichen Material besteht) einer siebten Ausführungsform.

14 ist eine perspektivische Ansicht, und zeigt einen Säulenbesatz gemäß einem Beispiel einer achten Ausführungsform.

15 ist eine Schnittansicht entlang Linie 15-15 in 14 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Band in Längsrichtung eines Säulenbesatzes eingesetzt ist, um an einer Vordersäule befestigt zu werden) eines Beispieles der achten Ausführungsform.

16 ist eine Schnittansicht entlang Linie 16-16 in 14, und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt gemäß einem Beispiel der achten Ausführungsform.

17 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Säulenbesatz gemäß einem anderen Beispiel der achten Ausführungsform.

18 ist eine Schnittansicht entlang Linie 18-18 in 17, und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Band in einen oberen und unteren Endabschnitt eines Säulenbesatzes eingesetzt ist, um an einer Vordersäule befestigt zu werden) eines anderen Beispieles der achten Ausführungsform.

19 ist eine perspektivische Ansicht, und zeigt einen Säulenbesatz gemäß einer neunten Ausführungsform zeigt;

20 ist eine Schnittansicht entlang Linie 20-20 in 19 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Netz mit einem Basiselement eines Säulenbesatzes verklebt und ein Abschnitt desselben an einer Vordersäule fixiert ist) der neunten Ausführungsform.

21 ist eine Schnittansicht entlang Linie 21-21 in 19 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt gemäß der neunten Ausführungsform.

22 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Säulenbesatz gemäß einer zehnten Ausführungsform.

23 ist eine Schnittansicht entlang Linie 23-23 in 22 und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt (in dem ein Außenhautverlängerungsabschnitt an eine Außenhaut des Säulenbesatzes zur Fixierung an einer Vordersäule vorgesehen ist) der zehnten Ausführungsform.

24 ist eine perspektivische Ansicht von einem Vorderseitenende aus und zeigt einen Säulenbesatz mit einem Paar von Bändern gemäß einer elften Ausführungsform.

25 ist eine Rückseitenansicht eines Säulenbesatzes gemäß 24.

26 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt um eine Brücke und ein Band des in 24 gezeigten Säulenbesatzes herum, wobei ein Mittelabschnitt weggelassen ist.

27 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Hauptabschnittes einer Einheit zum Fixieren eines Bandes des Säulenbesatzes der 24 an einem Innenpaneel der Säule.

28 ist eine vergrößerte Schnittansicht und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt einer Struktur eines Horizontalschnittes eines Vordersäulenabschnittes gemäß der elften Ausführungsform.

29 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt einer Brücke (die einen ausgenommenen Abschnitt zum Zentrieren des Bandes bildet) gemäß einer zwölften Ausführungsform.

30 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt einer Brücke (die eine Vielzahl von Langlöchern zum Absorbieren von Energie zusätzlich zu einem ausgenommenen Abschnitt zum Zentrieren des Bandes bildet) gemäß einer dreizehnten Ausführungsform.

31 ist eine Draufsicht der in 30 gezeigten Brücke.

32 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt einer Brücke (einer in zwei Stufen geschichteten Brücke) gemäß einer vierzehnten Ausführungsform.

33 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Hauptabschnittes eines Bandes, das für die in 32 gezeigte Brücke verwendet wird.

34 ist eine vergrößerte Schnittansicht entsprechend 27, die einen Hauptabschnitt in einem Zustand zeigt, in dem das in 32 gezeigte Band um die in 32 gezeigte Brücke herum gewickelt ist, um an einem Innenpaneel einer Säule fixiert zu werden.

35 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt in vergrößerter Weise einen Hauptabschnitt einer Brücke (einer in drei Stufen geschichteten Brücke) gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform.

36 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt eines Beispieles (bei der ein Band und eine Brücke über eine Verriegelungsplatte miteinander verbunden sind) einer Baueinheit, die ein Band und einen Säulenbesatz verbindet, gemäß einer sechzehnten Ausführungsform.

37 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt eines Beispieles (bei dem ein Band in eine Brücke und eine Ankerplatte eingesetzt und danach in Schleifenform gebracht ist) einer Baueinheit, die das Band und den Säulenbesatz in entsprechender Weise verbindet.

38 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Hauptabschnittes eines Beispieles (bei dem ein Endabschnitt eines Bandes in eine Brücke eingesetzt und durch einen Stift fixiert ist) einer Baueinheit, die das Band und den Säulenbesatz in entsprechender Weise verbindet.

39 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt eines Beispieles (bei dem ein Vorsprung vom Säulenbesatz aufrecht vorsteht und ein Faltabschnitt des Bandes angeordnet und danach die Brückenplatte in den Faltabschnitt eingesetzt wird, um den Vorsprung thermisch zu verstemmen) einer Baueinheit, die das Band und den Säulenbesatz verbindet, in entsprechender Weise.

40 ist eine Seitenansicht und zeigt schematisch eine Baueinheit zum zeitweisen Anordnen eines Säulenbesatzes, der eine Luftsackvorrichtung für einen Kopfabschnitt gemäß einer siebzehnten Ausführungsform aufnimmt.

41 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Säulenbesatz in der Baueinheit zum zeitweisen Anordnen des Säulenbesatzes, der die Luftsackvorrichtung zum Schützen eines Kopfabschnittes aufnimmt, gemäß der siebzehnten Ausführungsform.

42 ist eine Schnittansicht, im Wesentlichen von einem oberen Abschnitt eines Fahrzeuges aus gesehen und zeigt eine Baueinheit zum Anordnen einer Schutzvorrichtung für einen Fahrzeuginsassen bei einem Kraftfahrzeug gemäß einer achtzehnten Ausführungsform.

43 ist eine Seitenansicht, von einer Innenseite eines Fahrzeuginnenraumes aus gesehen und zeigt eine Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß der achtzehnten Ausführungsform.

44 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht und zeigt einen Kappen- und einen Ausnehmungsabschnitt in der Baueinheit zum Anordnen der Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß der achtzehnten Ausführungsform.

45 ist eine Schnittansicht, im Wesentlichen von einem oberen Abschnitt eines Fahrzeuges aus gesehen und zeigt eine Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß einer neunzehnten Ausführungsform.

46 ist eine Seitenansicht eines Hauptabschnittes, von einer Innenseite eines Fahrzeuginnenraumes aus gesehen und zeigt ein Montageloch und einen Eingriffsstift in einer Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß der neunzehnten Ausführungsform.

47 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt einer Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß einem modifizierten Beispiel der neunzehnten Ausführungsform.

48 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt einer Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß einem anderen modifizierten Beispiel der neunzehnten Ausführungsform.

49 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt einen Hauptabschnitt einer Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß einem anderen modifizierten Beispiel der neunzehnten Ausführungsform.

50 ist eine Schnittansicht, im Wesentlichen von einem oberen Abschnitt eines Fahrzeuges aus gesehen und zeigt eine Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß einem modifizierten Beispiel der achtzehnten Ausführungsform.

51 ist eine perspektivische Ansicht einer Rückseite eines Säulenbesatzes gemäß einer zwölften Ausführungsform.

52 ist eine schematische Ansicht und zeigt einen Klebevorgang eines Bandes gemäß der zwölften Ausführungsform.

53A ist eine schematische Ansicht und zeigt einen Montagezustand für einen Säulenbesatz vor der Expansion eines Luftsacks gemäß der zwölften Ausführungsform.

53B ist eine schematische Ansicht und zeigt die Bewegung eines Säulenbesatzes bei Expansion des Luftsacks gemäß der zwölften Ausführungsform.

54 ist eine perspektivische Ansicht auf eine Rückseite und zeigt einen Säulenbesatz gemäß einem modifizierten Beispiel der zwölften Ausführungsform.

55 ist eine schematische Ansicht und zeigt eine Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß dem Stand der Technik.

Bevorzugte Ausführungsformen zur Ausführung der Erfindung Erste Ausführungsform

Eine erste Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit den 1 bis 4 beschrieben.

Eine schematische Darstellung einer Luftsackvorrichtung 10, die als Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil dient, in einem Betriebszustand ist in den 2 und 3 in Seitenansichten gezeigt. Wie in diesen Figuren dargestellt, wird die Luftsackvorrichtung 10 hauptsächlich von einem Sensor 12 zum Detektieren eines vorgegebenen Zustandes der Aufbringung einer hohen Belastung auf einen Seitenabschnitt einer Fahrzeugkarosse, einer zylindrischen Aufblaseinrichtung zum Abgeben eines Gases im Betrieb und einem Luftsack 16, der in einer vorgegebenen Weise gefaltet ist, gebildet. Diese Elemente werden in dieser Reihenfolge kurz beschrieben. Danach wird ein Hauptabschnitt der vorliegenden Ausführungsform erläutert.

Der Sensor 12 ist in dem Abschnitt benachbart zu einem unteren Endabschnitt eines Mittelsäulenabschnittes (eines B-Säulenabschnittes) 18 angeordnet und so ausgebildet, dass er einen vorgegebenen Zustand der Aufbringung einer hohen Belastung in dem Fall detektiert, dass eine hohe Belastung, die höher ist als ein vorgegebener Wert, auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse einwirkt. Ein Beschleunigungssensor o. ä. findet als Sensor 12 Verwendung. Neben dem Abschnitt, der eng benachbart zum unteren Endabschnitt des Mittelsäulenabschnittes 18 angeordnet ist, kann ein Innenabschnitt einer Seitentür o. ä. als der Abschnitt ausgewählt werden, an dem der Sensor 12 angeordnet ist.

Die Aufblaseinrichtung 14 ist in dem Abschnitt eng benachbart zu einem Verbindungsabschnitt zwischen einem Vordersäulenabschnitt (einem A-Säulenabschnitt) 20 und einem Instrumentenpaneel 22 angeordnet und an den vorstehend erwähnten Sensor 12 über eine zentrale Steuereinheit (nicht gezeigt) angeschlossen, die unterhalb einer Konsolenbox (nicht gezeigt) angeordnet ist. Wenn daher der vorgegebene Zustand der Aufbringung einer hohen Belastung vom Sensor 12 detektiert wird, fließt ein vorgegebener Betriebsstrom zur Aufblaseinrichtung 14 von der zentralen Steuereinheit, so dass die Aufblaseinrichtung 14 betätigt wird.

Wenn die Aufblaseinrichtung 14 in dem Abschnitt eng benachbart zum Verbindungsabschnitt angeordnet ist, gibt es den Vorteil einer direkten Verbindung eines vorderen Endabschnittes 16A des Sacks 16 mit der Aufblaseinrichtung 14, wie hiernach beschrieben wird. Es kann jedoch auch eine Ausführungsform Anwendung finden, bei der die Aufblaseinrichtung 14 in einem anderen Abschnitt der Fahrzeugkarosse angeordnet und an den vorderen Endabschnitt 16A des Sacks 16 mit Hilfe eines Rohres o. ä. angeschlossen ist. Ferner kann als Aufblaseinrichtung 14 ein Gaserzeugungsmitteldichtungstyp zum Erzeugen eines Gases, so dass das darin abgedichtete Gaserzeugungsmittel verbrannt wird, oder ein Hochdruckgasdichtungstyp zum Einblasen eines Hochdruckgases durch Aufbrechen einer darin vorgesehenen Trennwand o. ä. vorgesehen sein.

Der Sack 16 ist so ausgebildet, dass eine expandierte Form im wesentlichen die eines Parallelogramms in der Seitenansicht besitzt. Eine Vielzahl von nichtexpandierenden Abschnitten 24, die durch Nähen oder Kleben o. ä. geformt sind und eine Linie T, die einen Vorderendfixierungspunkt des Sacks 16 und einen nachfolgend erwähnten Hinterendfixierungspunkt verbindet, und deren Längsrichtung die Vertikalrichtung des Sacks ist, sind im Mittelabschnitt in Vertikalrichtung des Sacks 16 in vorgegebenen Intervallen ausgebildet. Des weiteren wird der Sack 16 in einer vorgegebenen Weise gefaltet, so dass er eine längliche Form besitzt, und danach in einem langen Gehäuse 26 aus Kunstharz untergebracht (siehe 5), das durch einen vorgegebenen Sackexpansionsdruck aufgebrochen und entfaltet wird.

Ferner ist der vorstehend erwähnte Sack 16 zwischen einem Vordersäulenabschnitt 20 und einem Dachseitenschienenabschnitt 28 angeordnet. Genauer gesagt, der Vorderendabschnitt 16A des Sacks 16 ist an einer Stelle angeordnet, an der die Aufblaseinrichtung angeordnet ist, so dass ein von der Aufblaseinrichtung 14 abgegebenes Gas in den Vorderendabschnitt 16A strömt. Ein Mittelabschnitt 16B ist entlang dem Vordersäulenabschnitt 20 und dem Dachseitenschienenabschnitt 28 angeordnet, und der Hinterendabschnitt 16C ist in dem Abschnitt eng benachbart zu einem Viertelsäulenabschnitt (einem C-Säulenabschnitt) 30 angeordnet. In Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform findet daher ein Sack 16 Verwendung, der in Längsrichtung des Fahrzeuges länger als der, der im Stand der Technik verwendet wird, ausgebildet ist.

Als nächstes wird die Ausbildung des Vordersäulenabschnittes 20, der die Luftsackvorrichtung 10 enthält, beschrieben. In 1 ist ein Horizontalschnitt des Mittelabschnittes in Längsrichtung des Vordersäulenabschnittes 20 dargestellt. Wie in dieser Figur gezeigt, umfasst der Vordersäulenabschnitt 20 einen Vordersäulenhauptkörper 38 und einen Säulenbesatz 40 aus Kunstharz, der innerhalb des Fahrzeuginnenraumes des Vordersäulenhauptkörpers 38 im Abstand angeordnet ist. Der Vordersäulenhauptkörper 38 wird von einem Säulenaußenpaneel 32, das außerhalb des Fahrzeuginnenraumes angeordnet ist und einen hutförmigen Querschnitt besitzt, einem im wesentlichen flachen plattenförmigen Säuleninnenpaneel 34, das innerhalb des Fahrzeuginnenraumes angeordnet ist, und einer Säulenverstärkung 36 gebildet, die so angeordnet ist, dass sie sich zischen dem Säulenaußenpaneel 32 und dem Säuleninnenpaneel 34 befindet und einen hutförmigen Querschnitt mit einer geschlossenen Querschnittsstruktur besitzt. Ein Öffnungsdichtungsstreifen beschriebenen Weise ausgebildeten Säulenbesatz 40 steht elastisch mit dem vorstehend erwähnten Öffnungsdichtungsstreifen 39 in Eingriff.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform ist ein vorgegebener Freiraumabschnitt 48 zwischen dem Basiselement 42 des Säulenbesatzes 40 und dem Säuleninnenpaneel 34 ausgebildet, indem der Säulenbesatz 40, der, wie vorstehend erwähnt, konvex gekrümmt ausgebildet ist, in dem im wesentlichen flachen plattenförmigen Säuleninnenpaneel 34 mit einem vorgegebenen Intervall dazwischen angeordnet ist.

An der Vorderseite des Freiraumabschnittes 48 ist eine Kunstharzrippe 50, die als Energieabsorptionselement zum Absorbieren einer sekundären Kollisionsbelastung des Kopfabschnittes des Fahrzeuginsassen zum Zeitpunkt einer seitlichen Kollision mit leichter Beanspruchung mit dem Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse (d. h. zu dem Zeitpunkt, bei dem die leichte Belastung in einem Ausmaß, in dem die Luftsackvorrichtung 10 nicht betätigt wird, auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse einwirkt) so angeordnet, dass sie den Freiraumabschnitt 48 quert. Eine Montagesitzfläche, die an der Außenseite des Fahrzeuginnenraumes ausgebildet ist, der Rippe 50 ist benachbart zu einem konvexen Abschnitt 52 angeordnet, der im Säuleninnenpaneel 34 ausgebildet ist und in Richtung auf das Ende des Säulenbesatzes 40 vorsteht.

Andererseits ist ein Sackvorderabschnitt 16D in der Rückseite des Freiraumabschnittes 48 zusammen mit dem Gehäuse 26 untergebracht. Der Vorderabschnitt 16D des Sacks ist in einem gefalteten Zustand mit einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt angeordnet, wobei ein vorgegebenes Faltverfahren Anwendung findet. Des weiteren ist ein rippenförmiger Sackfixierabschnitt 16E, der in einem geeigneten Intervall vorgesehen ist, zwischen die vorstehend erwähnte Montagesitzfläche der Rippe 50 und den konvexen Abschnitt 52 des Säuleninnenpaneels 34 eingesetzt. Dementsprechend ist auch das Gehäuse 26 zur Unterbringung des Vorderabschnittes 16D des Sacks im wesentlichen in eine im Querschnitt rechteckige Form gebogen. Des weiteren ist ein Paar von Gehäusefixierabschnitten 26A so zwischen die Montagesitzfläche der Rippe 50 und den konvexen Abschnitt 52 eingesetzt, dass die Vorderseite und Rückseite des Sackfixierabschnittes 16E abgedeckt werden. Dann werden in diesem Zustand der Sackfixierabschnitt 16E und der Gehäusefixierabschnitt 26A am konvexen Abschnitt 52 des Säuleninnenpaneels 34 zusammen mit der Rippe 50 und dem Basisabschnitt 42A des Basiselementes 42 im Säulenbesatz 40 über Fixiereinrichtungen, wie einen Bolzen 54 und eine Mutter 56, befestigt.

Des Weiteren ist bei der vorliegenden Ausführungsform, wie man 4 entnehmen kann, die den Zustand zu einem Zeitpunkt zeigt, an dem der Sack expandiert ist, ein nichtexpandierender Abschnitt 16D1r der durch Nähen mit Hilfe eines Nähfadens 58 o. ä. ausgebildet ist, in dem Abschnitt, der dem Säulenbesatz 40 im Vorderabschnitt 16D des Sacks entspricht, vorgesehen. Das von der Aufblaseinrichtung 14 abgegebene Gas strömt daher nicht in den nichtexpandierenden Abschnitt 16D1. Als anderes Verfahren zur Ausbildung des nichtexpandierenden Abschnittes 16D1 kann beispielsweise ein Klebeverfahren mit Hilfe eines Klebers o. ä. Anwendung finden.

Als nächstes werden die Funktionsweise und die Effekte der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

Wenn eine vorgegebene hohe Belastung auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse einwirkt, wird der Zustand der Einwirkung der hohen Belastung vom Sensor 12 detektiert. Der vorgegebene Betriebsstrom fließt daher von der zentralen Steuereinheit zur Aufblaseinrichtung 14, so dass diese betätigt wird. Auf diese Weise wird die vorgegebene Gasmenge von der Aufblaseinrichtung 14 abgegeben. Dann beginnt der Sack 16 mit seiner Expansion und bewirkt, dass das Gehäuse 26 an seinem Eckabschnitt infolge des Expansionsdrucks zu diesem Zeitpunkt bricht, um den Sack zu entfalten. Der expandierte Sack 16 expandiert nach unten in der Art eines Vorhanges entlang dem Dachseitenschienenabschnitt 28 vom Vordersäulenabschnitt 20, während der Säulenbesatz 40 des Vordersäulenabschnittes 20 und der äußere Endabschnitt der Dachkopfauskleidung, die am Dachseitenschienenabschnitt 28 angeordnet ist, unter Pressung gesetzt und geöffnet werden. Infolgedessen wird der Sack 16 zwischen dem Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse und dem Kopfabschnitt des Fahrzeuginsassen angeordnet und wird der Kopfabschnitt des Fahrzeuginsassen durch den Sack 16 geschützt.

Der Expansionsprozess des Sacks 16 wird weiter beschrieben. Da bei der vorliegenden Ausführungsform eine Vielzahl von nichtexpandierenden Abschnitten 24 im Mittelabschnitt in Vertikalrichtung des Sacks 16 ausgebildet ist, wie vorstehend erwähnt, strömt das von der Aufblaseinrichtung 14 abgegebene Gas vom Vorderendabschnitt 16A des Sacks 16 aus und danach separat in den oberen und unteren Abschnitt infolge des nichtexpandierenden Abschnittes 24, der am vorderen Ende angeordnet ist. Daher wird der Sack 16 so expandiert, dass ein äußerer Umfangsabschnitt desselben einen Rahmen bildet, und das Gas strömt kontinuierlich in die Abschnitte zwischen den nichtexpandierenden Abschnitten 24, um die entsprechenden Abschnitte in Dickenrichtung des Sacks zu expandieren. Daher wirkt eine vorgegebene Zugkraft zwischen den nichtexpandierenden Abschnitten 24, und der Sack 16 wird schließlich im wesentlichen in die Form eines Parallelogramms aufgeblasen, das durch die große Zugspannung geformt wird, die entlang der Zuglinie T wirkt, welche den Vorderendfixierpunkt und den Hinterendfixierpunkt verbindet (siehe 3).

Wie in 4 gezeigt, ist in diesem Fall in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform der nichtexpandierende Abschnitt 16D1 in dem Abschnitt ausgebildet, der dem Säulenbesatz 40 am Sackvorderabschnitt 16D entspricht, welcher in der Rückseite des Freiraumabschnittes 48 zwischen dem Säuleninnenpaneel 34 und dem Säulenbesatz 40 im Vordersäulenhauptkörper 38 untergebracht ist. Daher kann die auf das Ende des Sackunterbringungsabschnittes 42B des Säulenbesatzes 40 einwirkende Restkraft F1 zu dem Zeitpunkt reduziert werden, zu dem der Sackvorderabschnitt 16D den Sackunterbringungsabschnitt 42B des Säulenbesatzes 40 um den Scharnierabschnitt 46 herum entfaltet. Wenn daher der nichtexpandierende Abschnitt 16D1 wie der der vorliegenden Ausführungsform, nicht ausgebildet ist, wird die auf das Ende des Sackunterbringungsabschnittes 42B des Säulenbesatzes 40 einwirkende Presskraft F1 groß, da der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird, wie durch die strichpunktierte Linie mit zwei Punkten in der Zeichnung dargestellt ist. Wenn jedoch die Baueinheit so ausgebildet ist, dass eine Expansion des Sackvorderabschnittes 16D innerhalb des Sackunterbringungsabschnittes 42B verhindert wird, wie dies bei der vorliegenden Ausführungsform der Fall ist, kann die auf das Ende des Sackunterbringungsabschnittes 42B des Säulenbesatzes 40 einwirkende Presskraft F1 reduziert werden. Wenn daher in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform der Sack 16 (der Sackvorderabschnitt 16D) ausgeweitet wird, kann verhindert werden, dass sich der am Vordersäulenabschnitt 20 angeordnete Säulenbesatz 40 zerstreut.

Da, wie vorstehend erwähnt, das Gas nicht in den nichtexpandierenden Abschnitt 16D1 im Sackvorderabschnitt 16D strömt, kann auch das Volumen des für den Sackvorderabschnitt 16D erforderlichen Gases reduziert werden. Da ferner das Gas in den expandierenden Abschnitt 16D2 im Sackvorderabschnitt 16D sofort strömen kann, weil es nicht in den nichtexpandierenden Abschnitt 16D1 im Sackvorderabschnitt 16D strömt, kann die Expansionskraft F2, die auf den unteren Abschnitt der Dachseitenschiene gerichtet ist und die versucht, den Expansionsabschnitt 16D2 zu expandieren, erhöht werden. Infolgedessen ist es in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Expansionszeit des Sackvorderabschnittes 16D zu verkürzen.

Da des Weiteren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform der Sackunterbringungsabschnitt 42B so ausgebildet ist, dass er sich um den Scharnierabschnitt 46 herum entfaltet, indem der Basisabschnitt 42A des Basiselementes 42 dick und der Sackunterbringungsabschnitt 42B dünn ausgebildet sind, ist es möglich, in einfacher Weise zu vermeiden, dass die durch den Sackexpansionsdruck verursachte Belastung gegen den Sackunterbringungsabschnitt 42B wirkt. Ferner ist es möglich, zu verhindern, dass sich übermäßig große Spannungen am Sackunterbringungsabschnitt 42B konzentrieren. Daher ist es bei der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf wirksame Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 40 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Wie in 4 gezeigt, wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform der nichtexpandierende Abschnitt 16D1 geformt, indem mit einem Nähfaden 58 auf dem Abschnitt genäht wird, der dem Säulenbesatz 40 im Sackvorderabschnitt 16D entspricht. In Relation zu dem vorstehend beschriebenen dritten Aspekt ist es jedoch nicht immer erforderlich, den nichtexpandierenden Abschnitt 16D1 vorzusehen. Dieser Punkt kann in entsprechender Weise auch bei der achten bis zehnten Ausführungsform Verwendung finden, die später beschrieben werden.

Zweite Ausführungsform

Eine zweite Ausführungsform wird nunmehr in Verbindung mit den 5 und 6 beschrieben. Dabei finden die gleichen Bezugszeichen für die gleichen Elemente wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform Verwendung. Auf eine Beschreibung derselben wird verzichtet.

In der Ausführungsform gemäß 5 wird ein Säulenbesatz 60 von einem Basiselement 62 und einer Außenhaut 44 gebildet, die die gleiche Dicke besitzen. Des weiteren ist bei dieser Ausführungsform eine Vielzahl von Schlitzen 64, die einem geschwächten Abschnitt entsprechen, in einem Verbindungsabschnitt zwischen einem Basisabschnitt 62A und einem Sackunterbringungsabschnitt 62B im Basiselement 62 (einem mittleren Abschnitt in Breitenrichtung des Säulenbesatzes 60) in Längsrichtung des Besatzes in vorgegebenen Intervallen ausgebildet. Daher ist die Steifigkeit des Bereiches, in dem die Schlitze 64 im Basiselement 62 ausgebildet sind, reduziert. Ein Montagesitz 66 mit einem im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt ist einstückig in einem Abschnitt ausgebildet, der eng benachbart zum Basisabschnitt 62A im Basiselement 62 angeordnet ist, und der Montagesitz 66 ist am konvexen Abschnitt 52 im Säuleninnenpaneel 34 mit Hilfe einer Kunstharzklemme 68 fixiert.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sackvorderabschnitt 16D expandiert, so dass ein vorgegebener Expansionsdruck auf den Sackunterbringungsabschnitt 62B im Säulenbesatz 60 einwirkt, wird der Sackunterbringungsabschnitt 62B in einfacher Weise zur Innenseite des Fahrzeuginnenraumes hin entfaltet, wobei das Entfalten in dem Bereich beginnt, in dem die Schlitze 64 ausgebildet sind und der eine geringe Steifigkeit besitzt. Daher dient der Bereich, in dem die Schlitze 64 ausgebildet sind und der eine geringe Steifigkeit besitzt, als Entfaltungsscharnier des Sackunterbringungsabschnittes 62B. Infolgedessen ist es ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, weiter auf wirksame Weise zu verhindern, dass der Säulenbesatz 60 sich zerstreut, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Da ferner die vorstehend erwähnten Schlitze 64 zum Zeitpunkt des Formens des Basiselementes 62 mit eingeformt werden können, ist der Vorteil vorhanden, dass die Einheit im Vergleich zu dem Fall, in dem ein separates Teil zusätzlich verwendet wird, einfach ausgebildet ist.

Bei einem in 6 gezeigten modifizierten Beispiel der zweiten Ausführungsform ist anstelle der vorstehend erwähnten Schlitze 64 ein dünner Abschnitt 70 mit einer Form einer konkaven Nut, der als Schwächungsabschnitt dient, einstückig in den Verbindungsabschnitt zwischen dem Basisabschnitt 62A und dem Sackunterbringungsabschnitt 62B des Basiselementes 62 eingeformt. Daher können auch bei diesem modifizierten Beispiel die gleiche Funktionsweise und die gleichen Effekte wie bei der in 5 gezeigten Ausführungsform erhalten werden.

Dritte Ausführungsform

Eine dritte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit 7 beschrieben. In diesem Fall finden die gleichen Bezugszeichen zur Bezeichnung von gleichen Elementen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen Verwendung, und es wird auf eine Beschreibung dieser Elemente verzichtet.

Wie in 7 gezeigt, ist der Aufbau dahingehend der gleiche, wie der der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, dass ein Säulenbesatz 80 von einem Basiselement 82 und der Außenhaut 44 gebildet ist. Es besteht jedoch in der vorliegenden Ausführungsform insofern ein Unterschied, dass ein Basisabschnitt 82A im Basiselement 82 dick ausgebildet ist, jedoch ein Sackunterbringungsabschnitt 82B im Basiselement 82 dünner als der Basisabschnitt 82A ausgebildet ist. Das Merkmal der vorliegenden Ausführungsform betrifft diesen Punkt. Daher ist die Steifigkeit des dünnen Sackunterbringungsabschnittes 82B geringer als die des dicken Basisabschnittes 82A.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sackvorderabschnitt 16D so expandiert, dass ein vorgegebener Expansionsdruck auf den Sackunterbringungsabschnitt 82B des Säulenbesatzes 80 aufgebracht wird, kann der Sackunterbringungsabschnitt 82B, dessen Steifigkeit gering ist, ohne weiteres in bezug auf den Scharnierabschnitt 84, der den Verbindungsabschnitt zwischen dem Sackunterbringungsabschnitt 82B und dem Basisabschnitt 82A bildet, elastisch verformt werden, wobei dies den Ausgangspunkt für das Entfalten bildet. Daher ist es ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, weiter auf wirksame Weise zu verhindern, dass der Säulenbesatz 80 zerstreut wird, wenn der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird.

Zum Zeitpunkt des Formens des Basiselementes 82 ist es extrem einfach, den Basisabschnitt 82A dick und den Sackunterbringungsabschnitt 82B dünn auszubilden. Daher wird die Zahl der Herstellschritte nicht erhöht, und die Baueinheit kann daher einfach gestaltet werden.

Da der Sackunterbringungsabschnitt 82B dünn ausgebildet ist, kann er in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform in einfacher Weise unter Ausnutzung der elastischen Verformung des Sackunterbringungsabschnittes 82B montiert werden, wenn der Säulenbesatz 80 am Hauptkörper 38 der Vordersäule montiert wird. Daher ist es möglich, einen Bruch des Säulenbesatzes 80 zum Montagezeitpunkt und die Erzeugung einer restlichen Verformung zu verhindern.

Vierte Ausführungsform

Eine vierte Ausführungsform wird nachfolgend anhand der 8 und 9 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen werden zur Bezeichnung von gleichen Elementen wie diesen in den vorstehenden Ausführungsformen beschriebenen verwendet, und es wird auf eine Beschreibung hiervon verzichtet.

Das Merkmal der Ausführungsform der 8 betrifft den Punkt, dass ein Basiselement 92 eines Säulenbesatzes 90 von zwei Arten von Basiselementen gebildet wird, nämlich einem weichen Element 94 aus einem Urethan, TPO o. ä. mit einer geringen Steifigkeit und einem harten Element 96 aus ABS, PP o. ä. mit einer hohen Steifigkeit. Genauer gesagt, das weiche Element 94 umfasst einen verdickten Basisabschnitt 94A und einen ausgedünnten Sackunterbringungsabschnitt 94B und hat eine gekrümmte Form. Eine Fläche des weichen Elementes 94 (eine Fläche innerhalb des Fahrzeuginnenraumes) wird von der Außenhaut 44 bedeckt, und ein Verbindungsabschnitt zwischen dem Basisabschnitt 94A und dem Sackunterbringungsabschnitt 94B ist als Scharnierabschnitt 97 ausgebildet. Des weiteren ist das harte Element 96 nur auf der Seite des Basisabschnittes 94A im weichen Element 94 angeordnet, während der vorstehend erwähnte Montagesitz 66 auf der Fläche an der Außenseite des Fahrzeuginnenraumes ausgebildet ist. Ein konkaver Abschnitt 98 mit einem flachen Boden ist an einem Bodenabschnitt des harten Elementes 96 ausgebildet, und das harte Element 96 ist am Basisabschnitt 94A des weichen Elementes 94 mit einem Kleber 99 mit einem Verstärkungsband 164 (das später in einer nachstehenden Ausführungsform beschrieben wird), welches im konkaven Abschnitt 98 angeordnet ist, verklebt.

Das harte Element 96 kann auch durch Schweißen o. ä. anstelle des Klebers 99 oder durch ein Verfahren zum gleichzeitigen Formen beider Teile durch Doppelspritzgießen zum Zeitpunkt des Formens des Basiselementes 92 mit dem weichen Element 94 verbunden werden.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird, so dass ein vorgegebener Expansionsdruck auf den Sackunterbringungsabschnitt 94B des Säulenbesatzes 90 aufgebracht wird, kann sich der Sackunterbringungsabschnitt 94B in einfacher Weise elastisch verformen, wobei der Ausgangspunkt des Entfaltens der Scharnierabschnitt 97 ist, der den Verbindungsabschnitt zwischen dem Sackunterbringungsabschnitt 94B und dem Basisabschnitt 94A bildet, da der Sackunterbringungsabschnitt 94B einen Abschnitt des weichen Elementes 94 bildet und eine geringe Steifigkeit besitzt. Demzufolge ist es in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf noch wirksamere Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 90 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Des Weiteren ist in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform das Basiselement 92 in das weiche Element 94 und das harte Element 96 unterteilt und befindet sich das harte Element 96 in dem Abschnitt, der zum Basisabschnitt 94A des weichen Elementes 94 benachbart ist. Daher ist die Formhalteeigenschaft (das Formhaltevermögen) des Säulenbesatzes 90 ausgezeichnet, und es ist möglich, in einfacher Weise den Montagesitz 66 zum Montieren des Säulenbesatzes 90 am Säuleninnenpaneel 34 der Vordersäule 38 einzustellen.

Ferner besteht das Merkmal der Ausführungsform der 9 (das modifizierte Beispiel der vierten Ausführungsform) aus den Punkten, dass ein Basiselement 102 eines Säulenbesatzes 100 an einem Abschnitt, der einem Scharnier entspricht, getrennt ist, dass ein hartes Element 104 in dem Abschnitt angeordnet ist, der benachbart zum Basisabschnitt vorgesehen ist, und dass ein weiches Element 106 in dem Abschnitt angeordnet ist, der benachbart zum Sackunterbringungsabschnitt vorgesehen ist. Das harte Element 104 und das weiche Element 106 sind über einen Kleber (nicht gezeigt) o. ä. einstückig miteinander ausgebildet. Ebenso können bei der vorliegenden Ausführungsform die gleiche Funktionsweise und die gleichen Effekte wie bei der in 8 gezeigten Ausführungsform erzielt werden. Des weiteren besteht in Übereinstimmung der vorliegenden Ausführungsform der Vorteil, dass die Menge des für das weiche Element 106 verwendeten Materiales geringer ist als im Fall der 8 gezeigten Ausführungsform.

Fünfte Ausführungsform

In Verbindung mit den 10 und 11 wird nunmehr eine fünfte Ausführungsform beschrieben. Gleiche Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung von gleichen Elementen, wie diese in den vorstehenden Ausführungsformen beschrieben, wobei auf eine Beschreibung derselben verzichtet wird.

Gemäß der Ausführungsform in 10 ist ein Basiselement 112 eines Säulenbesatzes 110 in einen Basisabschnitt 114, der an dem Abschnitt benachbart zu einem Vorderabschnitt angeordnet ist, und einen Sackunterbringungsabschnitt 116, der am Abschnitt benachbart zu einem hinteren Abschnitt angeordnet ist, unterteilt. Der Basisabschnitt 114 ist so ausgebildet, dass er einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt besitzt, und ein Endabschnitt außerhalb des Fahrzeuginnenraumes ist mit Hilfe der Klemme 68 mit dem konvexen Abschnitt 52 des Innenpaneels 34 der Säule befestigt. Ferner hat der Sackunterbringungsabschnitt 116 eine konvex gekrümmte Form, um den Sackvorderabschnitt 16D unterzubringen. Des weiteren sind der Basisabschnitt 114 und eine Außenfläche (eine Fläche innerhalb des Fahrzeuginnenraumes) des Sackunterbringungsabschnittes 116 mit der Außenhaut 44 bedeckt, so dass beide einstückig ausgebildet sind. Ein geringfügiger Spalt ist am Verbindungsabschnitt zwischen dem Basisabschnitt 114 und dem Sackunterbringungsabschnitt 116 ausgebildet, wobei dieser Bereich, an dem der Spalt ausgebildet ist, als Scharnier 118 dient.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird, so dass ein vorgegebener Expansionsdruck auf den Sackunterbringungsabschnitt 116 des Säulenbesatzes 110 ausgeübt wird, wird der Sackunterbringungsabschnitt 116 extrem einfach entfaltet, wobei der Ausgangspunkt für das Entfalten der Scharnierabschnitt 118 ist, der den Verbindungsabschnitt zwischen dem Sackunterbringungsabschnitt 116 und dem Basisabschnitt 114 bildet, da der Sackunterbringungsabschnitt 116 vom Basisabschnitt 114 getrennt ist. Infolgedessen ist es in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf noch wirksamere Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 110 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Da ferner der Basisabschnitt 114, der am Hauptkörper 38 der Vordersäule fixiert ist, und der Sackunterbringungsabschnitt 116, der den Sackvorderabschnitt 16D aufnimmt, voneinander unabhängige Teile bilden, ist es in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Fixierfestigkeit des Basisabschnittes 114 an der Vordersäule 38 im Vergleich zu dem Fall, bei dem ein Basiselement Verwendung findet, bei dem sowohl der Basisabschnitt als auch der Sackunterbringungsabschnitt als ein Teil ausgebildet sind, zu verringern. Da bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Entfaltungsbelastung, die auf das Ende des Basisabschnittes 114 aufgebracht wird, wenn der Sackunterbringungsabschnitt 116 entfaltet wird, reduziert werden kann, bestehen selbst dann keine Probleme, wenn die Steifigkeit des Basisabschnittes 114 reduziert wird. Von einem anderen Standpunkt aus betrachtet ist es somit möglich, die Entfernbarkeit des Säulenbesatzes 110 vom Hauptkörper 38 der Vordersäule zu verbessern.

Die in 11 gezeigte Ausführungsform (das modifizierte Beispiel der fünften Ausführungsform) besitzt das Merkmal, dass sowohl der Basisabschnitt 114 als auch der Sackunterbringungsabschnitt 116 über ein mittleres Element 120 einstückig ausgebildet sind. Dieses mittlere Element ist zwischen der Außenhaut 44 und dem Basiselement 112 angeordnet und besteht aus einem textilen Material auf Nylonbasis o. ä. Es kommt anstelle der Ausführungsform zur Anwendung, bei der der Basisabschnitt 114 und der Sackunterbringungsabschnitt 116 über die Außenhaut 44 einstückig ausgebildet sind. Die gleiche Funktionsweise und die gleichen Effekte wie bei der vorstehend beschriebenen fünften Ausführungsform können bei Anwendung dieses Aufbaus erhalten werden. Des weiteren ist in dem Fall, in dem der Basisabschnitt 114 und der Sackunterbringungsabschnitt 116 unter Verwendung der Außenhaut 44 einstückig ausgebildet sind, das Material, das eingesetzt werden kann, von Haus aus begrenzt. Es besteht jedoch der Vorteil, dass es möglich ist, ein Material auszuwählen, das eine hohe Verbindungsfestigkeit besitzt, indem das Mittelelement 120 verwendet wird.

Sechste Ausführungsform

Eine sechste Ausführungsform wird nunmehr in Verbindung mit 12 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie diesen in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, und es wird auf eine Beschreibung derselben verzichtet.

Wie in 12 gezeigt, ist ein Basiselement 132 eines Säulenbesatzes 130 in einen Basisabschnitt 134, der an dem Abschnitt benachbart zu einem Vorderabschnitt angeordnet ist, und einen Sackunterbringungsabschnitt 136, der an dem Abschnitt benachbart zu einem hinteren Abschnitt angeordnet ist, unterteilt. Ferner besitzt der Basisabschnitt 134 eine leicht gekrümmte Form und ist am konvexen Abschnitt 52 des Innenpaneels 34 der Säule mit Hilfe der Klemme 68 über den Montagesitz 66, der einstückig am rückseitigen Ende desselben ausgebildet ist, befestigt. Der Sackunterbringungsabschnitt 136 ist so ausgebildet, dass der Sackvorderabschnitt 16D im wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt besitzt, der den Abschnitt 160 aufnehmen kann. Der Vorderendabschnitt desselben ist zur Vorderseite hin gekrümmt, so dass das Montageelement 136A einstückig ausgebildet ist. Dieses Montageelement 136A ist am konvexen Abschnitt 52 des Innenpaneels 34 der Säule mit Hilfe eines Bolzens 138 und einer Mutter 140 befestigt, wodurch der Sackunterbringungsabschnitt 136 am Innenpaneel 34 der Säule montiert ist.

Bei dem vorstehend beschriebenen Ausfbau ist eine Außenhaut 142 des Säulenbesatzes 130 in eine Außenhaut 144 des Basisendes, die das Flächenende des Basisabschnittes 134 bedeckt, und eine Außenhaut 146 des Unterbringungsabschnittsendes, die das Flächenende des Sackunterbringungsabschnittes 136 bedeckt, unterteilt.

Eine Kerbe 148, die als Schwächungsabschnitt zum Erleichtern des Entfaltens wirkt, ist auf der Rückseite des zur Basis benachbarten Eckabschnittes im Sackunterbringungsabschnitt 136 ausgebildet. In der vorliegenden Ausführungsform ist, obwohl die Kerbe 148 als Schwächungsabschnitt ausgebildet ist, die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und es kann auch ein Schlitz o. ä. ausgebildet sein.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird, so dass der vorgegebene Expansionsdruck auf den Sackunterbringungsabschnitt 136 des Säulenbesatzes 130 aufgebracht wird, kann der Sackunterbringungsabschnitt 136 in einfacher Weise entfaltet werden, wobei die Kerbe 148 als Ausgangspunkt zum Entfalten dient, während die Entfaltungsbelastung direkt vom Innenpaneel 34 der Säule aufgenommen wird, da der Sackunterbringungsabschnitt 136 vom Basisabschnitt 134 getrennt ist. Demzufolge ist es ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, weiter wirksam zu verhindern, dass der Säulenbesatz 130 zerstreut wird, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Da ferner in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform der gesamte Säulenbesatz 130 in das Basisabschnittsende und das Sackunterbringungsabschnittsende als unabhängige Teile aufgeteilt ist, können diese Teile fest am Innenpaneel 34 des Hauptkörpers 38 der Vordersäule angebracht werden. Es ist somit möglich, den Zerstreuungsverhinderungseffekt des Säulenbesatzes 130 noch wirksamer sicherzustellen. In diesem Fall wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform, da die Entfaltungsbelastung nicht an dem Basisabschnitt 134 des Säulenbesatzes 130 aufgebracht ist, dieser an dem Säuleninnenpaneel 34 mittels der Klemme 62 fixiert. Angesichts der Verwirklichung des vorstehend genannten Effekts kann jedoch der Basisabschnitt 134 an dem Säuleninnenpaneel 34 mittels eines Bolzens und einer Mutter fest fixiert werden.

Siebte Ausführungsform

Eine siebte Ausführungsform ist nachstehend unter Bezugnahme auf 13 beschrieben. Die gleichen Nummern sind den gleichen Elementen wie diesen in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen gegeben und ihren Beschreibung ist weggelassen.

Wie in 13 gezeigt ist, gibt es in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform das Merkmal, dass das ganze Basiselement 152 des Säulenbesatzes 150 (der ganze einschließlich einem Basisabschnitt 152A und einem Sackunterbringungsabschnitt 152B) aus einem weichen Material wie beispielsweise Urethan, TPO, Perplene-Material oder dergleichen gebildet ist.

In Übereinstimmung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert, so dass ein vorgegebener Expansionsdruck an dem Sackunterbringungsabschnitt 152B des Säulenbesatzes 150 aufgebracht ist, der Sackunterbringungsabschnitt 152B ohne Schwierigkeit verformt und entfaltet, da das ganze Basiselement 152 durch ein weiches Material ausgebildet ist. Als ein Ergebnis ist es ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform wirksamer möglich, zu verhindern, dass der Säulenbesatz 150 zerstreut wird, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Achte Ausführungsform

Eine achte Ausführungsform ist nachstehend unter Bezugnahme auf die 14 bis 18 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen sind den gleichen Elementen wie diesen in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen gegeben und ihre Beschreibung ist weggelassen.

Die in den 14 bis 16 beschriebene Ausführungsform besitzt das Merkmal, dass ein bandförmiger Streifen 164 in ein Basiselement 162 eines Säulenbesatzes 160 durch Spritzgießen eingesetzt ist. Wie in 14 gezeigt, ist das Band 164 in Längsrichtung des Säulenbesatzes 160 eingesetzt. Wie ferner in 15 gezeigt ist, bei der es sich um eine Horizontalschnittansicht des Säulenbesatzes 160 handelt, ist das Band 164 nur in einen Basisabschnitt 162A des Basiselementes 162 eingesetzt. Der vorstehend erwähnte Montagesitz 66 ist einstückig auf der Rückseite des Basisabschnittes 162A ausgebildet, und das Basiselement 162 ist am Innenpaneel 34 der Säule durch den Montagesitz 66 mit Hilfe der Klemme 68 fixiert. Wie ferner in 16 gezeigt ist, bei der es sich um eine Vertikalschnittansicht des Säulenbesatzes 160 handelt, erstreckt sich ein oberer Endabschnitt 164A des Bandes 164 von einem oberen Endabschnitt des Basiselementes 162 aus und ist an einem Abschnitt benachbart zum oberen Endabschnitt des Innenpaneels 34 der Säule mit Hilfe eines Bolzens 166 und einer Mutter 168 befestigt. Ferner erstreckt sich ein unterer Endabschnitt 164B des Bandes 164 von einem unteren Endabschnitt des Basiselementes 162 so, dass er gefaltet ist und danach an einem Abschnitt benachbart zum unteren Endabschnitt des Innenpaneels 34 der Säule mit Hilfe des Bolzens 166 und der Mutter 168 fixiert ist. In diesem Fall kann das vorstehend erwähnte Band 164 aus Metall oder einem Harz mit hoher Steifigkeit hergestellt sein.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist der bandförmige Streifen 164 in das Basiselement 162 des Säulenbesatzes 160 durch Spritzgießen eingesetzt, und der obere Endabschnitt 164A sowie der untere Endabschnitt 164B des Bandes 164 sind mit Hilfe des Bolzens 166 und der Mutter 168 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert. Daher ist es möglich, die Lagerfestigkeit gegen das Innenpaneel 34 des Säulenbesatzes 160 zu verbessern. Selbst wenn daher zu dem Zeitpunkt, zu dem der Sackvorderabschnitt 16D expandiert, so dass der Sackunterbringungsabschnitt 162B des Basiselementes 162 entfaltet wird, sich die Klemme 68 außerhalb ihrer Position vom Innenpaneel 34 der Säule befindet, wird der Säulenbesatz 160 durch das Band 164 sicher vom Innenpaneel 34 der Säule gelagert. Demzufolge ist es auch bei der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf wirksame Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 160 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

In diesem Fall ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Baueinheit so ausgebildet, dass der obere Endabschnitt 164A und der untere Endabschnitt 164B des Bandes 164 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert sind. Die Baueinheit ist jedoch hierauf nicht beschränkt. Es ist ausreichend, wenn der obere Endabschnitt 164A und der untere Endabschnitt 164B am Korpus fixiert sind. Beispielsweise kann sich der untere Endabschnitt 164B des Bandes 164 weiter erstrecken, um an einer Verkleidung fixiert zu werden, oder der obere Endabschnitt 164A kann sich weiter erstrecken, um am Dach fixiert zu werden.

Bei der in den 17 und 18 gezeigten Ausführungsform ist das Merkmal vorhanden, dass ein Streifen bzw. Band 172 sowohl in einem oberen Abschnitt als auch in einem unteren Abschnitt eines Säulenbesatzes 170 angeordnet ist. Das Band 172 ist nur in einen Basisabschnitt 174A eines Basiselementes 174 eingebettet, und zwar derart, dass die Breitenrichtung des Besatzes die Längsrichtung des Bandes 172 bildet. Ferner ist ein Endabschnitt 172A, der sich vom Basiselement 174 des Bandes 172 aus erstreckt, mit Hilfe des Bolzens 166 und der Mutter 168 am konvexen Abschnitt 52 des Innenpaneels 34 der Säule fixiert. Auch bei dieser Ausführungsform können die gleiche Funktionsweise und die gleichen Effekte wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erzielt werden.

Neunte Ausführungsform

Eine neunte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit den 19 bis 21 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen bezeichnen die gleichen Elemente wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Die in den 19 bis 21 gezeigte Ausführungsform besitzt das Merkmal, dass ein Netz 184 mit einer Fläche eines Basiselementes 182 eines Säulenbesatzes 180 verbunden ist. Wie die 19 und 20 zeigen, ist das Netz 184, das aus Metall oder einem starren Harz besteht, mit Hilfe eines Klebers (nicht gezeigt) mit der Oberfläche des Basiselementes 182 des Säulenbesatzes 180 in Richtung der Fläche desselben verklebt. Wenn das Netz 184 mit der Oberfläche des Basiselementes 182 verklebt ist, werden das Basiselement 182 und das Netz 184 mit der Außenhaut 44 versehen. Des weiteren erstreckt sich ein bandförmiges Fixierungselement 184A sowohl vom oberen als auch vom unteren Endabschnitt des Netzes 184. Diese Fixierungselemente 184A sind am oberen Endabschnitt und am unteren Endabschnitt des Innenpaneels 34 der Säule mit Hilfe der Bolzen 166 und der Muttern 168 fixiert, so dass das Netz 184 auf diese Weise am Innenpaneel 34 der Säule montiert wird (siehe 21).

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist das Netz 184 mit der Oberfläche des Basiselementes 182 des Säulenbesatzes 180 verklebt. Ferner ist das Fixierungselement 184A des Netzes 184 mit Hilfe des Bolzens 166 und der Mutter 168 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert. Daher ist es möglich, die Lagerfestigkeit gegen das Innenpaneel 34 der Säule des Säulenbesatzes 180 in der gleichen Weise wie bei der vorstehend beschriebenen achten Ausführungsform zu erhöhen. Selbst wenn sich daher zu dem Zeitpunkt, zu dem der Sackvorderabschnitt 16D expandiert, so dass der Sackunterbringungsabschnitt 182B des Basiselementes 182 entfaltet wird, sich die Klemme 68 außerhalb ihrer Position vom Innenpaneel 34 der Säule befindet, wird der Säulenbesatz 180 durch das Netz 184 sicher am Innenpaneel 34 der Säule gelagert. Daher ist es auch bei der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf wirksame Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 180 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Da ferner bei der vorliegenden Ausführungsform das Netz 184 mit der Oberfläche des Basiselementes 182 verklebt ist, um am Innenpaneel 34 der Säule fixiert zu werden, wird der größte Teil des Expansionsdrucks zu dem Zeitpunkt, zu dem der Sackvorderabschnitt 16D expandiert, über das Netz 184 auf das Innenpaneel 34 der Säule übertragen. Es ist daher möglich, das Basiselement 182 des Säulenbesatzes 180 unter Verwendung eines leicht brechendes Materiales (eines Materiales, das in herkömmlicher Weise für den Besatz verwendet wird, wie PP, ABS o. ä.) herzustellen, und der Freiheitsgrad zur Auswahl des Materiales kann vergrößert werden.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Fixierungselement 184A des Netzes 184 am Innenpaneel 34 der Säule befestigt. Die Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Es ist ausreichend, wenn das Fixierungselement 184A am Korpus fixiert ist.

Des Weiteren ist bei der vorliegenden Ausführungsform das Netz 184 mit Hilfe eines Klebers mit der Oberfläche des Basiselementes 182 verbunden. Die vorliegende Ausführungsform ist jedoch auch auf diese Ausführungsform nicht beschränkt. Es kann auch ein Einsatzvorgang durch Einsatzgießen Anwendung finden.

Zehnte Ausführungsform

Eine zehnte Ausführungsform wird nunmehr in Verbindung mit den 22 und 23 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen werden für gleiche Elemente wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen verwendet.

Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet.

Wie in den 22 und 23 gezeigt, ist eine Vielzahl von Außenhauterstreckungsabschnitten 192A, die sich von einem vorderen Endrand einer Außenhaut 192 bis zu einem Windschutzscheibenende 194 erstrecken, einstückig an der Außenhaut 192 eines Säulenbesatzes 190 ausgebildet. Jeder der Außenhauterstreckungsabschnitte 192A besitzt die Form eines Bandes und erstreckt sich bis zum konvexen Abschnitt 52 entlang der Oberfläche des Innenpaneels 34 der Säule zur Vordersäule 38, nachdem er über ein Rückseitenende eines Basiselementes 196 gefaltet worden ist. Dann ist der Außenhauterstreckungsabschnitt 192A mit Hilfe einer Schraube 198 am konvexen Abschnitt 52 fixiert, wodurch die Außenhaut 192 am Innenpaneel 34 der Säule gelagert wird. Obwohl in dieser Figur nicht dargestellt, ist auch der Montagesitz bei der vorliegenden Ausführungsform am Basiselement 196 ausgebildet und am Innenpaneel 34 der Säule mit Hilfe der Klemme fixiert.

Selbst wenn sich bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Klemme außerhalb ihrer Position vom Innenpaneel 34 der Säule zu einem Zeitpunkt befindet, zu dem der Sackvorderabschnitt 16D ausgeweitet wird, so dass der Sackunterbringungsabschnitt 196B des Basiselementes 196 entfaltet wird, wird der Säulenbesatz 190 nur in Richtung auf die Windschutzscheibe 194 entfaltet, wobei die Außenhauterstreckungsabschnitte 192A als Drehpunkt wirken, da die Außenhauterstreckungsabschnitte 192A am Innenpaneel 34 der Säule fixiert sind. Infolgedessen ist es auch mit der vorliegenden Ausführungsform möglich, auf wirksame Weise eine Zerstreuung des Säulenbesatzes 190 zu verhindern, wenn der Sackvorderabschnitt 16D expandiert.

Da ferner bei der vorliegenden Ausführungsform eine Vielzahl von Außenhauterstreckungsabschnitten 192A so an der Außenhaut 192 ausgebildet sind, dass sie am Innenpaneel 34 der Säule fixiert werden, können die Außenhauterstreckungsabschnitte 192A fest am Innenpaneel 34 der Säule angebracht werden. Ohne Erhöhung der Zahl der speziellen Teile ist es daher möglich, auf zuverlässige Weise zu verhindern, dass der Säulenbesatz 190 gegenüber dem Innenpaneel 34 der Säule aus seiner Position gerät.

Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Säulenbesatz 190 vom Basiselement 196 und der Außenhaut 192 gebildet, wobei die Außenhauterstreckungsabschnitte 192A, die an der Außenhaut 192 vorgesehen sind, zum Zeitpunkt des Entfaltens als Scharnier wirken. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Vielmehr kann der Säulenbesatz auch nur vom Basiselement gebildet werden, und die Abschnitte, die sich in Richtung auf die Windschutzscheibe 194 erstrecken, können am Säulenbesatz vorgesehen sein, so dass die Erstreckungsabschnitte am Innenpaneel 34 der Säule befestigt sind und ein einstückig damit ausgebildetes Scharnier in der Nähe der Fußabschnitte der Erstreckungsabschnitt vorgesehen ist.

Elfte Ausführungsform

In Verbindung mit den 24 bis 28 wird nachfolgend eine elfte Ausführungsform beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Nachfolgend wird eine Baueinheit zur Montage eines Säulenbesatzes 240 am Innenpaneel 34 einer Säule, die einen Hauptabschnitt der vorliegenden Ausführungsform bildet, beschrieben.

24 ist eine perspektivische Gesamtansicht des Säulenbesatzes 240 von einer Seite aus gesehen. 25 ist eine Rückansicht des Säulenbesatzes 240. 24 ist eine perspektivische Ansicht, die vergrößert ist, von der Rückseite aus gesehen nur von der Nachbarschaft des oberen und unteren Endabschnittes des Säulenbesatzes 240, wobei der Zwischenabschnitt desselben nicht dargestellt ist.

Wie dargestellt, ist eine Brücke 254 einstückig mit einem Basiselement 242 an einem Mittelabschnitt in Breitenrichtung benachbart zum oberen Endabschnitt und unteren Endabschnitt am rückseitigen Ende des Säulenbesatzes 240 ausgebildet. Genauer gesagt, wie in 26 gezeigt, hat die Brücke 254 einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt mit einem Paar von Schenkelabschnitten 254A und einem oberen Abschnitt 254B. Ein bandförmiger Streifen 256 ist um jeden oberen Abschnitt 254B der Brücken 254 gewickelt (hiernach wird dieser Abschnitt als „gewickelter Abschnitt 256A" bezeichnet). Des weiteren ist ein Bolzeneinsetzloch 258 in jedem der beiden Endabschnitte 256B des Streifens 256 ausgebildet, und beide Endabschnitt 256B überlappen sich so, dass beide Bolzeneinsetzlöcher 258 koaxial angeordnet sind.

Wie in den 25 und 27 gezeigt, ist ein Fixierbolzen 260 in die Bolzeneinsetzlöcher 258 von der Innenseite des Fahrzeuginnenraumes aus eingesetzt, und beide Endabschnitte 256B des Streifens 256 sind mit der Fixierbolzen 260 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert, wobei der Fixierbolzen mit einer verschweißten Mutter 262, die vorher an die Rückseite des Innenpaneels 34 der Säule geschweißt worden ist, verschraubt ist.

Infolgedessen sind der Säulenbesatz 240 und das Innenpaneel 34 der Säule über die an beiden Endabschnitten in Längsrichtung des Säulenbesatzes 240 (d. h. am oberen Endabschnitt und am unteren Endabschnitt) angeordneten Streifen 256 miteinander verbunden. Die Längsabmessung des überlappten Streifens 256 ist so eingestellt, dass sie um eine vorgegebene Strecke größer ist als der Abstand zwischen der Brücke 254 des Säulenbesatzes 240 im montierten Zustand und einem Bereich zum Fixieren des Innenpaneels 34 der Säule (derart, dass ein vorgegebenes Spiel ermöglicht wird)(siehe 27).

In diesem Fall ist die Harzklemme 68 (siehe 28) einstückig am Rückseitenende des vorstehend beschriebenen Säulenbesatzes 240 in Längsrichtung desselben in einem geeigneten Intervall ausgebildet. Der Säulenbesatz 240 wird durch diese Klemmen 68, die elastisch mit dem Innenpaneel 34 der Säule in Eingriff stehen, zeitweise am Innenpaneel 34 der Säule fixiert.

Als nächstes werden die Funktionsweise und die Effekte der vorliegenden Ausführungsform erläutert.

Wenn, wie vorstehend beschrieben, der Sack 16 ausgeweitet wird, wird ein relativ großer Sackexpansionsdruck auf den Säulenbesatz 240 in Richtung auf die Innenseite des Fahrzeuginnenraumes ausgeübt. Daher verlässt die Klemme 68, die zeitweise den Säulenbesatz 240 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert, ihre Position vom Innenpaneel 34 der Säule und trennt sich der Säulenbesatz 240 vom Innenpaneel 34 der Säule in Richtung auf die Innenseite des Fahrzeuginnenraumes.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist jedoch die Brücke 254 an jedem Mittelabschnitt in Breitenrichtung in der Nachbarschaft des oberen Endabschnittes und des unteren Endabschnittes auf der Rückseite des Säulenbesatzes 240 ausgebildet und sind der Säulenbesatz 240 und das Innenpaneel 34 der Säule über die um die Brücken 254 gewickelten Streifen 256 miteinander verbunden. Daher wird der Säulenbesatz 240 durch das Paar der Streifen 256 sicher am Innenpaneel 34 der Säule gelagert, selbst wenn die Klemme 68, die den Säulenbesatz 240 zeitweise fixiert, ihre Position vom Innenpaneel 34 der Säule verlassen hat. Der Säulenbesatz 240 trennt sich daher nicht vom Innenpaneel 34 der Säule infolge des Expansionsdrucks des Sacks 16. Daher ist es möglich, zu verhindern, dass der Säulenbesatz 240 zur Innenseite des Fahrzeuginnenraumes herausfällt, wenn der Sack 16 expandiert.

Da die Bewegung des sich vom Innenpaneel 34 der Säule trennenden Säulenbesatzes 240 zu dem Zeitpunkt eingeschränkt wird, zu dem das Paar der Streifen 256 ausgeweitet wird, schwimmt der Säulenbesatz 240 nicht mehr als unbedingt erforderlich nach oben zur Innenseite des Fahrzeuginnenraumes.

Da sich ferner bei der vorliegenden Ausführungsform der Säulenbesatz 240 vom Innenpaneel 34 der Säule weg bewegen kann, bis das Paar der Streifen 256 ausgeweitet ist, kann der Sackexpansionsraum vergrößert werden.

Da des Weiteren bei der vorliegenden Ausführungsform die Streifen 256 an zwei Abschnitten, d. h. einem oberen und einem unteren Abschnitt, des Säulenbesatzes 240 angeordnet sind, kann die Streifenlänge im Vergleich zu einem Fall, bei dem ein einstückiger Streifen in Längsrichtung des Säulenbesatzes 240 angeordnet ist, verkürzt werden. Auf diese Weise können die Kosten reduziert werden.

In diesem Fall sind bei der vorliegenden Ausführungsform die Brücken 254 einstückig auf der Rückseite des Basiselementes 42 des Säulenbesatzes 240 ausgebildet. Diese Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Vielmehr können die Brücken auch in einem späteren Schritt an der Rückseite des Basiselementes 42 befestigt werden. Dies trifft auch auf die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen zu.

Zwölfte Ausführungsform

Ein zwölfte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit 29 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung von gleichen Elementen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Wie in der Zeichnung dargestellt, wird auch bei der vorliegenden Ausführungsform eine Brücke 270 von einem Paar von Schenkelabschnitten 270A und einem oberen Abschnitt 270B gebildet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind konkave Abschnitte 272, die in Längsrichtung der Brücke 270 (Einsetzrichtung des Streifens 256 bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform) und in sich einander nähernden Richtungen ausgenommen sind, in Mittelabschnitten von beiden Längsendabschnitten des oberen Abschnittes 270B der Brücke 270 ausgebildet. Die Größe in Breitenrichtung dieser konkaven Abschnitte 272 ist geringfügig größer ausgebildet als die Größe des Streifens 256 in Breitenrichtung.

Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sich die Klemme 68 außerhalb ihrer Position vom Innenpaneel 34 der Säule befindet, so dass sich der Säulenbesatz 240 vom Innenpaneel 34 der Säule beim Expandieren des Sacks 16 trennt, wird der Streifen 256 ausgeweitet. Hierdurch wird der Sackexpansionsdruck, der auf den Säulenbesatz 240 wirkt, direkt auf den Längsseitenendabschnitt der Brücke 270 über den gewickelten Abschnitt 256A des Streifens 256 aufgebracht. Wenn sich in diesem Fall der vom Innenpaneel 34 der Säule getrennte Säulenbesatz 240 verdreht, besteht die Möglichkeit, dass der gewickelte Abschnitt 256A des Streifens 256 entlang den Endrändern der Längsseitenendabschnitte der Brücke 270 gleitet, um die Eckabschnitte derselben vorzuspannen.

Da jedoch bei der vorliegenden Ausführungsform die konkaven Abschnitte 272 im Mittelabschnitt der beiden Längsendabschnitte des oberen Abschnittes 270B der Brücke 270 ausgebildet sind, wird der gewickelte Abschnitt 256A des Streifens 256 innerhalb der konkaven Abschnitte 272 vorgespannt (zentriert). Daher wird bei der vorliegenden Ausführungsform der gewickelte Abschnitt 256A des Streifens 256 immer an den konkaven Abschnitten 272 an den Mittelabschnitten beider Längsendabschnitte des oberen Abschnittes 270B der Brücke 270 gehalten. Demzufolge ist es möglich, zu verhindern, dass sich die Spannungen an den Eckabschnitten der Längsseitenendabschnitte des oberen Abschnittes 270B der Brücke 270 konzentrieren, und einen Bruch der Brücke 270 zu verhindern.

Dreizehnte Ausführungsform

Eine dreizehnte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit den 30 und 31 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei der vorstehend beschriebenen zwölften Ausführungsform. Auf eine Beschreibung derselben wird verzichtet.

Diese Ausführungsform weist das Merkmal auf, dass eine Vielzahl von Langlöchern 282, 284, 286 im oberen Abschnitt 280B der Brücke 280, die das Paar der Schenkelabschnitte 280A und den oberen Abschnitt 280B aufweist und bei der vorstehenden zwölften Ausführungsform beschrieben wurde, ausgebildet ist. Diese Langlöcher 282, 284 und 286 sind so ausgebildet, dass sie benachbart zu den konkaven Abschnitten 272 angeordnet sind, und so, dass die Breitenrichtung des oberen Abschnittes 280B ihre Längsrichtung ist. Daher wird der Abschnitt benachbart zum konkaven Abschnitt 272 am oberen Abschnitt 280B der Brücke 280 geschwächt. In diesem Fall ist der gewickelte Abschnitt 256A des Streifens 256 im konkaven Abschnitt 272 benachbart zu dem Abschnitt angeordnet, in dem die Langlöcher 282 bis 286 ausgebildet sind. Wenn bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Sack 16 infolge der bei der vorstehend beschriebenen zwölften Ausführungsform erläuterten Funktionsweise ausgeweitet wird, so dass sich der Säulenbesatz 240 vom Innenpaneel 34 der Säule trennt, wird der gewickelte Abschnitt 256A des Streifens 256 an den konkaven Abschnitten 272 der Brücke 280 zentriert und daran gehalten.

Wenn die direkt auf den konkaven Abschnitt 272 der Brücke 280 vom gewickelten Abschnitt 256A des Streifens 256 aufgebrachte Belastung relativ groß ist, wird zuerst ein Umfangsabschnitt 288 zwischen dem konkaven Abschnitt 272 und dem benachbart hierzu angeordneten Langloch 282 plastisch verformt (gebrochen), wodurch Energie absorbiert werden kann. Wenn die entsprechende Belastung groß ist, wird ein Umfangsabschnitt 290 zwischen den benachbarten Löchern 282 und 284 als nächstes plastisch verformt, wodurch weiter Energie absorbiert wird. Wenn die Belastung noch größer ist, wird ein Umfangsabschnitt 292 zwischen den benachbarten Langlöchern 284 und 286 als nächstes plastisch verformt, wodurch nochmals Energie absorbiert wird.

Bei der vorliegenden Ausführungsform werden daher die Umfangsabschnitte 288 bis 292 in Abhängigkeit von der Größe der auf den konkaven Abschnitt 272 der Brücke 280 einwirkenden Belastung nacheinander plastisch verformt, so dass die Energie absorbiert wird. Es ist daher möglich, insgesamt zu verhindern, dass die Brücke 280 bricht. Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist eine Vielzahl von Langlöchern 282, 284 und 286 im oberen Abschnitt 280B der Brücke 280 ausgebildet. Diese Ausführungsform ist jedoch nicht hierauf beschränkt, und es ist ausreichend, wenn eine Öffnung vorgesehen ist. Daher kann die Baueinheit auch so ausgebildet sein, dass kleine Löcher an Stellen angeordnet sind, an denen die Langlöcher 282, 284 und 286 ausgebildet sind. Des weiteren müssen auch nicht immer mehrere Öffnungen ausgebildet sein. Vielmehr kann auch eine einzige Öffnung vorhanden sein.

Vierzehnte Ausführungsform

Eine vierzehnte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit den 32 bis 34 erläutert. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung von gleichen Elementen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Wie in 32 gezeigt, besitzt die vorliegende Ausführungsform das Merkmal, dass eine Brücke 304 Verwendung findet. Diese Brücke 304 wird ausgebildet, indem durch Integralformen eines Brückenabschnittes 302 einer oberen Stufe, der durch ein Paar von Schenkelabschnitten 302A und einen oberen Abschnitt 302B gebildet wird, auf einem Brückenabschnitt 300 einer unteren Stufe, der durch ein Paar von Schenkelabschnitten 300A und einen oberen Abschnitt 300B geformt wird, eine Überlappung hergestellt wird. Der vorstehend erwähnte konkave Abschnitt 272 wird in jedem Mittelabschnitt beider Längsendabschnitte des oberen Abschnittes 300B des Brückenabschnittes 300 der unteren Stufe und des oberen Abschnittes 302B des Brückenabschnittes 302 der oberen Stufe ausgebildet.

Wie in 33 gezeigt, wird dementsprechend der gewickelte Abschnitt eines Streifens 206 in einen ersten gewickelten Abschnitt 306A und einen zweiten gewickelten Abschnitt 306B unterteilt. Ein Bolzeneinsetzloch 308 wird in einem Basisendabschnitt 306C des Streifens 306 und in jedem Vorderendabschnitt des ersten gewickelten Abschnittes 306A und des zweiten gewickelten Abschnittes 306B ausgebildet.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird, wie in 34 gezeigt, nach dem Einsetzen des ersten gewickelten Abschnittes 306A und des zweiten gewickelten Abschnittes 306B zwischen den oberen Abschnitt 300B des Brückenabschnittes 300 der unteren Stufe und den oberen Abschnitt 302B des Brückenabschnittes 302 der oberen Stufe der erste gewickelte Abschnitt 306A gefaltet und nach außen zur Außenseite (zur Seite des Innenpaneels 34 der Säule) des oberen Abschnittes 302B des Brückenabschnittes 302 der oberen Stufe gewickelt, während der zweite gewickelte Abschnitt 306B gefaltet und nach innen zur Innenseite (zur Seite des Basiselementes 42) des oberen Abschnittes 300B des Brückenabschnittes 300 der unteren Stufe gewickelt wird. Wenn der Basisendabschnitt 306C des Streifens 306 zwischen dem Vorderendabschnitt des ersten gewickelten Abschnittes 306A und dem Vorderendabschnitt des zweiten gewickelten Abschnittes 306B gehalten wird, wird jedes Bolzeneinsetzloch 308 zur Überlappung gebracht, und ein Fixierbolzen 360 wird an einer angeschweißten Mutter 362 auf der Rückseite des Innenpaneels 34 der Säule befestigt.

Wenn die Baueinheit auf diese Weise ausgebildet worden ist, kann die auf die Brücke 304 zum Zeitpunkt der Expansion des Sacks 16 einwirkende Belastung vom ersten gewickelten Abschnitt 306A auf den oberen Abschnitt 302B des Brückenabschnittes 302 der oberen Stufe oder vom zweiten gewickelten Abschnitt 306B auf den oberen Abschnitt 300B des Brückenabschnittes 300 der unteren Stufe verteilt werden. Auf diese Weise wird die Brücke 304 an einem Bruch gehindert.

Da ferner bei der vorliegenden Ausführungsform die Brücke 304 in mehreren Stufen schichtweise ausgebildet ist, ist es vorteilhaft, dass sie fest ist gegenüber der auf den Säulenbesatz 240 in einer Richtung zum Inneren des Fahrzeuginnenraumes hin einwirkenden Belastung.

Da darüber hinaus bei der vorliegenden Ausführungsform die Konstruktion der vorstehend beschriebenen zwölften Ausführungsform Verwendung findet, können der erste gewickelte Abschnitt 306A und der zweite gewickelte Abschnitt 306B des Streifens 306 zentriert werden.

Bei der vorliegenden Ausführungsform findet eine Brücke 304 Verwendung, die in zwei Stufen schichtweise aufgebaut ist. Diese Konstruktion ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, und es ist ausreichend, wenn die Brücke in mehreren Stufen schichtweise aufgebaut ist. In dem Fall, dass der Brückenabschnitt schichtweise drei oder mehr Stufen aufweist, kann die Zahl der gewickelten Abschnitte des Streifens in Abhängigkeit von der Zahl der Stufen erhöht werden.

Fünfzehnte Ausführungsform

Eine fünfzehnte Ausführungsform wird nachfolgend in Verbindung mit 35 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Diese Ausführungsform weist das Merkmal auf, dass ein Brückenabschnitt 310 einer unteren Stufe, der von einem Paar von Schenkelabschnitten 310A und einem oberen Abschnitt 310B gebildet wird, ein Brückenabschnitt 312 einer mittleren Stufe, der von einem Paar von Schenkelabschnitten 312A und einem oberen Abschnitt 312B gebildet wird, und ein Brückenabschnitt 314 einer oberen Stufe, der von einem Paar von Schenkelabschnitten 314A und einem oberen Abschnitt 314B gebildet wird, einstückig ausgebildet sind, so dass sie eine aus drei Schichten bestehende Brücke 316 bilden.

Diese aus drei Schichten bestehende Brücke 316 findet bei der vorliegenden Ausführungsform Verwendung. Als Streifen wird jedoch der Streifen 306 verwendet, der den ersten gewickelten Abschnitt 306A und den zweiten gewickelten Abschnitt 306B gemäß der vierzehnten Ausführungsform aufweist. Daher sind die konkaven Abschnitte 272, die in den Mittelabschnitten beider Längsendabschnitte des oberen Abschnittes 310B des Brückenabschnitt 310 der unteren Stufe und des oberen Abschnittes 312B des Brückeabschnittes 312 der mittleren Stufe vorgesehen sind, erforderlich. Die konkaven Abschnitte 272, die im Mittelabschnitt der beiden Längsendabschnitte des oberen Abschnittes 314B des Brückenabschnittes 314 der oberen Stufe vorgesehen sind, können jedoch entfallen.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist es möglich, den oberen Abschnitt 314B des Brückenabschnittes 314 der oberen Stufe in der Brücke 316 als Klemmensitz für die Halteklemme 68 zum zeitweisen Fixieren des in der vorstehenden elften Ausführungsform beschriebenen Säulenbesatzes 240 am Innenpaneel 34 der Säule auszunutzen. Daher ergibt sich eine einfache Konstruktion im Vergleich zu dem Fall, in dem der Montagesitz für die Fixiereinrichtung zum zeitweisen Fixieren des Säulenbesatzes 240 am Innenpaneel 34 der Säule separat und unabhängig auf der Rückseite des Säulenbesatzes 240 vorgesehen ist. Auf diese Weise können die Produktivität verbessert und die Kosten reduziert werden.

Sechzehnte Ausführungsform

Als nächstes werden einige Konstruktionsbeispiele anstelle der vorstehend beschriebenen Verbindungskonstruktion zwischen dem Streifen und dem Säulenbesatz in Verbindung mit den 36 bis 39 beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet. Bei der in 36 gezeigten Ausführungsform findet eine Metallverriegelungsplatte 328 Verwendung, die von einem Basisabschnitt 324 und einem Paar von sich hiervon erstreckenden Abschnitten 324 gebildet wird. Der Basisabschnitt 324 hat die Form eines Rechteckrahmens und besitzt ein Langloch 322, in das ein relativ kurzer Streifen 320 eingesetzt werden kann. Das Paar der Abschnitte 326 erstreckt sich vom Basisabschnitt 324 aus und separat in zwei Zweigen von einem mittleren Abschnitt zu einem Vorderendabschnitt. Das Paar der Abschnitte 326 ist so konstruiert, dass es sich in Richtungen aufeinander zu elastisch verformen kann. Des weiteren ist eine Außenfläche des Abschnittes 326 als Schrägfläche ausgebildet, die nach vorne hin schräg verläuft. Ein Eingriffsabschnitt 326A, der mit dem Schenkelabschnitt 254A der Brücke 254 in Eingriff treten kann, ist an einem äußeren Endabschnitt auf einer Seite gegenüber der Einsetzrichtung des Abschnittes 326 ausgebildet.

Der Streifen 320 wird in das Langloch 322 im Basisabschnitt 324 der vorstehend beschriebenen Verriegelungsplatte 328 eingesetzt und gefaltet und zur Überlappung gebracht. Dann wird der vorstehend erwähnte Fixierbolzen 260 in Bolzeneinsetzlöcher 330 eingesetzt, die koaxial an beiden Endabschnitten 320A des Streifens 320 ausgebildet sind, und wird mit der angeschweißten Mutter 262 auf der Rückseite des Innenpaneels 34 der Säule verschraubt, wodurch beide Endabschnitte 320A, die den anderen Endabschnitt des Streifens 320 bilden, vorher am Innenpaneel 34 der Säule fixiert werden.

Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion kann, wie oben erläutert, der andere Endabschnitt des Streifens 320 vorher am Innenpaneel 34 der Säule fixiert werden, und die an einem Endabschnitt des Streifens 320 montierte Verriegelungsplatte 328 wird zum Zeitpunkt der Montage des Säulenbesatzes 240 in die Brücke 254 eingesetzt und mit dieser in Eingriff gebracht. Auf diese Weise kann die Montage des Säulenbesatzes 240 am Innenpaneel 34 der Säule verbessert werden.

Bei der in 37 dargestellten Ausführungsform wird eine Ankerplatte 338 durch einen Hauptkörperabschnitt 338A und einen Montageabschnitt 338B gebildet. Der Hauptkörperabschnitt 338A hat eine im Wesentlichen rechteckige Plattenform und ein Langloch 334, in das ein Streifen 332 eingesetzt werden kann. Der Montageabschnitt 338B steht vom Hauptkörperabschnitt 338A vor und besitzt ein Bolzeneinsetzloch 336, das im Mittelabschnitt desselben ausgebildet ist.

Nachdem der Streifen 332 in das Langloch 334 der Ankerplatte 338 eingesetzt und um den oberen Abschnitt 254B der Brücke 254 gewickelt worden ist, werden beide Endabschnitte durch Annähen oder Verkleben o. ä. aneinander befestigt, wodurch der Streifen 332 eine Schleifenform erhält.

Bei der in 38 gezeigten Ausführungsform ist ein Stifteinsetzloch 340 im Mittelabschnitt des oberen Abschnittes 254B der Brücke 254 ausgebildet. Des Weiteren ist der Streifen 342 als einzelnes bandförmiges Element ausgebildet. Ein Stifteinsetzloch 344 und ein Bolzeneinsetzloch 346, in das ein Fixierbolzen 260 eingesetzt ist, sind in beiden Endabschnitten des Streifens 342 ausgebildet.

Ein Endabschnitt des Streifens 342 wird an der Rückseite des oberen Abschnittes 254B der Brücke 254 eingesetzt, und der Stift 348 wird in das Stifteinsetzloch 340 der Brücke 254 und das Stifteinsetzloch 344 des Streifens 342 eingesetzt. Daher wird der Einsetzendabschnitt verstemmt und auf diese Weise ein Endabschnitt des Streifens 342 am oberen Abschnitt 254B der Brücke 254 fixiert.

Bei der in 39 gezeigten Ausführungsform werden vier Vorsprünge 350 aus Harz vorher von einer vorgegebenen Position der Rückseite des Säulenbesatzes 240 nach oben vorgesehen. Nachdem dann ein einziger Streifen 352 am Mittelabschnitt gefaltet worden ist, so dass er sich in zwei Schichten überlappt, wird ein gefalteter Abschnitt 352A zwischen den Vorsprüngen 350 in Breitenrichtung des Säulenbesatzes 240 angeordnet, und die flache rechteckförmige Brückenplatte 354 wird in den gefalteten Abschnitt 352A eingesetzt. Kleine Löcher, in die die Vorsprünge 350 eingesetzt werden können, sind an den vier Ecken der Brückenplatte 354 ausgebildet. Die Vorsprünge 350, die den Innenbereichen dieser kleinen Löcher entsprechen, werden eingesetzt und thermisch verstemmt. Auf diese Weise wird die Brückenplatte 354 an der Rückseite des Säulenbesatzes 240 montiert.

Siebzehnte Ausführungsform

Eine siebzehnte Ausführungsform wird nunmehr in Verbindung mit den 40 und 41 beschrieben. Diese Ausführungsform entspricht der achten Ausführungsform. Bei der Beschreibung dieser Ausführungsform finden die gleichen Bezugszeichen wie bei der achten Ausführungsform Verwendung und dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei der achten Ausführungsform. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet. Des weiteren wird auf die Zeichnungen der achten Ausführungsform Bezug genommen, falls erforderlich.

In den Figuren ist mit dem Pfeil FR die Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges, mit dem Pfeil UP die Aufwärtsrichtung des Fahrzeuges und mit dem Pfeil IN die Innenrichtung des Fahrzeuges angedeutet.

Der Säulenbesatz 440 ist nicht auf die Ausführungsform beschränkt, bei der das Basiselement 162 von der Außenhaut 44 bedeckt ist, wie in 15 gezeigt. Beispielsweise kann auch ein Säulenbesatz aus weichem Harz Verwendung finden, das nicht von einer Außenhaut bedeckt ist.

Wie in 41 gezeigt, wird der bandförmige Streifen 164 durch Einsatzformen in das Basiselement 162 des Säulenbesatzes 440 eingesetzt. Der Streifen 164 wird in Längsrichtung des Säulenbesatzes 440 eingesetzt.

Wie in 15 gezeigt, wird der Streifen 164 nur in den Basisabschnitt 162A im Basiselement 162 des Säulenbesatzes 440 eingesetzt. Der Montagesitz 66 ist einstückig mit der Rückseite des Basisabschnittes 162A ausgebildet, und das Basiselement 162 wird über den Montagesitz 66 mit Hilfe der Klemme 68 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert.

Wie in 16 gezeigt, erstreckt sich der oberen Endabschnitt 164A des Streifens 164 vom oberen Endabschnitt des Basiselementes 162 aus und wird mit Hilfe des Bolzens 166 und der angeschweißten Mutter 168 an dem Abschnitt fixiert, der benachbart zum oberen Endabschnitt des Innenpaneels 34 der Säule angeordnet ist. Nachdem der untere Endabschnitt 164B des Streifens 164 vom unteren Endabschnitt des Basiselementes 162 verlängert und gefaltet worden ist, wird er mit Hilfe des Bolzens 166 und der angeschweißten Mutter 168 am Abschnitt fixiert, der benachbart zum unteren Endabschnitt des Innenpaneels 34 der Säule angeordnet ist. Der Streifen 164 kann aus einem Metall oder einem Harz mit großer Härte bestehen. Die vorstehend beschriebene Konstruktion ist die gleiche wie bei der achte Ausführungsform.

Wie in 40 gezeigt, wird als nächstes ein Einsetzabschnitt 464 im unteren Abschnitt des Säulenbesatzes 440 ausgebildet. Ein Öffnungsabschnitt 466, in den der Einsetzabschnitt 464 des Säulenbesatzes 440 eingesetzt wird, ist im Einsatz 422A des Armaturenbrettes 422 ausgebildet.

Des Weiteren ist eine Kerbe 468, die als Eingriffsabschnitt dient, in einem Seitenwandabschnitt benachbart zum hinteren Ende des Fahrzeuges im Einsetzabschnitt 464 des Säulenbesatzes 440 ausgebildet. Der Säulenbesatz 440 kann unter einem vorgegebenen Winkel in Richtung auf den rückwärtigen Abschnitt des Fahrzeuges von einer normalen Montageposition aus (der durch die strichpunktierte Linie mit zwei Punkten in 40 dargestellten Position) geneigt werden, indem die Kerbe 468 mit einem Randabschnitt des Öffnungsabschnittes 466 in Eingriff gebracht wird, so dass der untere Endabschnitt 164B des Streifens 164 zeitweise an der geneigten Position (der durch die durchgezogene Linie in 40 gezeigten Position) angeordnet werden kann, an der der untere Endabschnitt 164B am Innenpaneel 34 der Säule fixiert werden kann.

Als nächstes wird die Funktionsweise der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

Bei der vorliegenden Ausführungsform wird die Kerbe 468, die im Einsetzabschnitt 464 ausgebildet ist, der im unteren Abschnitt des Säulenbesatzes 440 angeordnet ist, an den Randabschnitt des Öffnungsabschnittes 466 im Einsatz 422A des Armaturenbrettes 422 gehakt. Der Säulenbesatz 440 wird zeitweise in der geneigten Lage (die durch die durchgezogene Linie in 40 gezeigte Position) angeordnet, in der er unter einem vorgegebenen Winkel aus der normalen Montageposition (der durch die strichpunktierte Linie mit zwei Punkten in 40 gezeigten Position) zur Rückseite des Fahrzeuges geneigt ist. In diesem geneigten Zustand wird der untere Endabschnitt 164B des Streifens 164 beispielsweise mit Hilfe des Bolzens 166 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert.

Da es somit möglich ist, den Säulenbesatz in der vorstehend beschriebenen Weise zeitweise anzuordnen, indem die Form des einfachen Säulenbesatzes 440, in dem der Einsetzabschnitt 464 mit der Kerbe im unteren Abschnitt desselben ausgebildet ist, zum Zeitpunkt der Montage verändert wird, muss ein Arbeiter die Säule 440 nicht mit einer Hand in der Nachbarschaft einer Montageposition des Vordersäulenabschnittes 20 halten (siehe 2). Der Arbeiter kann vielmehr den unteren Endabschnitt 164B des Streifens 164 und den Bolzen 166 mit einer Hand positionieren und in einfacher Weise den Bolzen 166 über ein Werkzeug 470 mit der anderen Hand befestigen.

Daher kann die Montage des Säulenbesatzes 440 stark verbessert werden.

Vorstehend wurde eine Ausführungsform im Detail beschrieben. Es versteht sich jedoch für den Fachmann, dass diese Ausführungsform auf verschiedene Weise modifiziert werden kann. Beispielsweise ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Kerbe 468, die dem Eingriffsabschnitt entspricht, im Rückseitenwandabschnitt des Fahrzeuges des Einsetzabschnittes 464 des Säulenbesatzes 440 ausgebildet. Die Position zur Ausbildung des Eingriffsabschnittes im Einsetzabschnitt 464 ist jedoch nicht auf den Rückseitenwandabschnitt des Fahrzeuges beschränkt. Vielmehr kann der Eingriffsabschnitt auch an irgendeinem anderen Abschnitt, wie beispielsweise dem Vorderseitenwandabschnitt des Fahrzeuges, ausgebildet sein. Des weiteren ist der Eingriffsabschnitt nicht auf die Kerbe 468 beschränkt, und es kann auch ein gebogener Abschnitt, ein konvexer Abschnitt o. ä. Verwendung finden. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind der obere Endabschnitt 164A und der untere Endabschnitt 164B des Streifens 164 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert. Auch in bezug auf diese Ausführungsform liegt jedoch keine Beschränkung vor. Es ist ausreichend, wenn der obere Endabschnitt 164A und der untere Endabschnitt 164B an der Karosse befestigt sind. Beispielsweise kann der untere Endabschnitt 164B des Streifens 164 so ausgedehnt werden, dass er an einer Verkleidung fixiert wird, oder der obere Endabschnitt 164A kann weiter ausgedehnt werden, so dass er am Dach befestigt wird.

Achtzehnte Ausführungsform

Eine achtzehnte Ausführungsform einer Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug wird nachfolgend in Verbindung mit den 42 bis 44 beschrieben. Es finden die gleichen Bezugszeichen wie bei der ersten Ausführungsform zur Bezeichnung von gleichen Elementen wie diesen der ersten Ausführungsform Verwendung. Auf eine Beschreibung hiervon wird verzichtet.

Ein Säulenbesatz 532 des Vordersäulenabschnittes 20 besteht aus einem Harz oder einem laminierten Faserelement, das generell für ein Dachbasiselement eines Kraftfahrzeuges verwendet wird. Der Säulenbesatz 532 wird von einem Basiselement 544 gebildet, das aus einem bruchfesten Element, beispielsweise aus TPO o. ä., besteht, bei dem es sich um ein Harzmaterial handelt, das in einfacher Weise elastisch verformt wird und bruchfest ist, und von einer Außenhaut 548, die eine Fläche des Basiselementes 544 (eine Fläche innerhalb des Fahrzeuginnenraumes) abdeckt. Der Endabschnitt des Besatzes 532 steht elastisch mit dem Dichtungsstreifen 39 der Öffnung in Eingriff. Des weiteren ist ein hinterer Abschnitt 532a des Besatzes 532, der in Richtung auf einen Innenabschnitt des Fahrzeuginnenraumes zu einem Zeitpunkt entfaltet wird, wenn der Sack entfaltet wird, innerhalb des Fahrzeuginnenraumes unter einem vorgegebenen Intervall in bezug auf das Innenpaneel 34 der Säule angeordnet, wodurch ein vorgegebener hinterer Raumabschnitt 550 zwischen dem Besatz 532 und dem Innenpaneel 34 der Säule gebildet wird. Der Vorderabschnitt 16D (siehe 2) des Sacks 16, der über ein vorgegebenes Faltverfahren in eine rechteckige Querschnittsform gefaltet wird, ist zusammen mit dem Gehäuse 26, das durch einen vorgegebenen Expansionsdruck entfaltet wird, im hinteren Raumabschnitt 550 untergebracht. Der rippenförmige Sackfixierabschnitt 16E und der Gehäusefixierabschnitt 26A sind einstückig am Vorderabschnitt 16D des Sacks 16 und einem geeigneten Abschnitt des Gehäuses 26 ausgebildet, und der Sackfixierabschnitt 16E und der Gehäusefixierabschnitt 26A sind so konstruiert, dass sie am Innenpaneel 34 der Säule fixiert sind.

Der Vorderabschnitt 532B des Besatzes 532 ist innerhalb des Fahrzeuginnenraumes in einem vorgegebenen Intervall zum Innenpaneel 34 der Säule angeordnet, wodurch ein vorgegebener Vorderraumabschnitt 556 zwischen dem Vorderabschnitt 532B des Besatzes 532 und dem Innenpaneel 34 der Säule gebildet wird. Der Vorderraumabschnitt 556 dient als Raum zur Anordnung eines Entwässerungsschlauches oder eines Kabelbaumes. Die Dicke des hinteren Abschnittes 532A des Säulenbesatzes 532 ist geringer als die Dicke des Vorderabschnittes 532B, so dass der hintere Abschnitt 532A des Säulenbesatzes 532 einfacher entfaltet werden kann.

Wie in 43 gezeigt, ist ein rechteckiger konkaver Abschnitt 558 auf einer Designfläche des Mittelabschnittes in Längsrichtung des Besatzes 532 ausgebildet, und eine Kappe 576 ist in den konkaven Abschnitt 558 eingepasst. In diesem Fall befindet sich ein Logo, wie beispielsweise „SRS AIR BAG" o. ä., auf der Designfläche der Kappe 576.

Die Kappe 576 und der konkave Abschnitt 558 sind in der Nachbarschaft des oberen und unteren Endabschnittes (beide Endabschnitte in Längsrichtung) des Besatzes 532 angeordnet.

Wie in 42 gezeigt, ist der konkave Abschnitt 558 des Besatzes 532 mit Hilfe eines Bolzens 572 und einer angeschweißten Mutter 574, die als Fixierelemente dienen, über den zylindrischen Abstandshalter 562 aus Harz am Innenpaneel 34 der Säule fixiert. Daher ist der Besatz 532 direkt am Innenpaneel 34 der Säule mit Hilfe des Bolzens 572 oder Intervention der Klemme o. ä. fixiert, und ein Kopfabschnitt 572A des Bolzens 572 ist im konkaven Abschnitt 558 untergebracht. Des weiteren ist ein Flanschabschnitt 572B am Kopfabschnitt 572A des Bolzens 572 ausgebildet, und die Kappe 576 ist durch Eingriff eines Eingriffshakens 576B der Kappe 576 mit dem Flanschabschnitt 572B fixiert.

Wie in 44 gezeigt, ist ein Verbindungsabschnitt 578, der als Ausfallverhinderungseinrichtung zum Verbinden der Kappe 576 und des Basiselementes 544 des Säulenbesatzes 532 dient, einstückig auf der Rückseite der Kappe 576 ausgebildet. Dieser Verbindungsabschnitt 578 ist bandförmig ausgebildet, und ein Vorderendabschnitt desselben ist ein T-förmiger Eingriffsabschnitt 578A.

Wie in 42 gezeigt, ist der Verbindungsabschnitt 578 in eine Kerbe 580 eingesetzt, die im konkaven Abschnitt 558 des Besatzes 532 ausgebildet ist, und der Eingriffsabschnitt 578A ist so eingestellt, dass er eine Abmessung besitzt, so dass er mit einem äußeren Umfangsabschnitt der Kerbe 580 in Eingriff treten kann. Beim Einsetzen des Eingriffsabschnittes 578A in die Kerbe 580 ist es daher erforderlich, den Verbindungsabschnitt 578 elastisch zu verformen und den Eingriffsabschnitt 578A, der im Vorderende angeordnet ist, in Richtung auf die Kerbe 580 zu führen. Wenn sich jedoch die Kappe 576 außerhalb des konkaven Abschnittes 558 befindet, steht der Eingriffsabschnitt 578A mit dem äußeren Umfangsabschnitt der Kerbe 580 in Eingriff, so dass die Kappe 576 daran gehindert wird, aus dem Besatz 532 herauszufallen.

Als nächstes wird die Funktionsweise der achtzehnten Ausführungsform beschrieben.

In Übereinstimmung mit der achtzehnten Ausführungsform, da das Basiselement 544 des Säulenbesatzes 532 aus einem bruchfesten Material, wie TPO o. ä., geformt ist, wird der Säulenbesatz 532 beim Entfalten des Sacks nicht einfach verformt und zerbrochen. Da ferner das Basiselement 544 des Säulenbesatzes 532 direkt über dem Abstandshalter 562 mit Hilfe des Bolzens 572 und der Mutter 574 am Innenpaneel 34 der Säule fixiert ist, wird der Säulenbesatz 532 daran gehindert, vom Innenpaneel 34 der Säule herauszufallen, selbst in dem Fall, in Übereinstimmung mit der achtzehnten Ausführungsform, in dem sich die Kappe 576 außerhalb des Säulenbesatzes 532 befindet, wenn der Sack entfaltet wird, steht der auf der Kappe 576 ausgebildete Eingriffsabschnitt 578A des Verbindungsabschnittes 578 mit dem äußeren Umfangsabschnitt der Kerbe 580 in Eingriff, so dass die Kappe 576 daran gehindert wird, aus dem Besatz 532 herauszufallen, wie durch die strichpunktierte Linie mit zwei Punkten in 42 gezeigt. Infolge der Kappe 576 liegt der Bolzen 572 nicht frei, so dass die äußere Erscheinungsform verbessert werden kann.

Neunzehnte Ausführungsform

Als nächstes wird eine neunzehnte Ausführungsform in Verbindung mit den 45 und 46 beschrieben.

Die gleichen Bezugszeichen dienen zur Bezeichnung der gleichen Elemente wie bei der achtzehnten Ausführungsform. Auf eine Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet.

Wie in 45 gezeigt, in Übereinstimmung mit der neunzehnten Ausführungsform, ist ein als Eingriffseinrichtung dienender Eingriffsstift 582 am Ende des Säulenbesatzes 532 angeordnet. Ein Abschnitt 532A mit großem Durchmesser, der in einem Endabschnitt des Eingriffsstiftes 582 ausgebildet ist, ist durch Einsatzformen an einem Abschnitt, der dem konkaven Abschnitt 558 der achtzehnten Ausführungsform im Basiselement 544 entspricht, fixiert. Ein Abschnitt 582C mit kleinem Durchmesser ist in der Nähe des anderen Endabschnittes 582B des Eingriffsstiftes 582 ausgebildet. Der andere Endabschnitt 582B steht mit einem Umfangsrandabschnitt eines Montageloches 584 in Eingriff, das als Eingriffseinrichtung dient, und ist im Innenpaneel 34 der Säule ausgebildet.

Wie in 46 gezeigt, besitzt das Montageloch 584 einen Abschnitt 584A mit großem Durchmesser, durch den sich der andere Endabschnitt 582B des Eingriffsstiftes 582 erstreckt, und einen Abschnitt 584B mit kleinem Durchmesser, der als Eingriffskraftvergrößerungsabschnitt dient und sich in Längsmittenrichtung (Richtung des Pfeiles A in 46) des Innenpaneels 34 der Säule vom Abschnitt 584A mit großem Durchmesser aus erstreckt. Wenn daher der Säulenbesatz 34 am Längsmittenabschnitt im wesentlichen L-förmig gebogen wird, wenn der Sack entfaltet wird, bewegt sich der Eingriffsstift 582 zusammen mit dem Säulenbesatz 34 in Richtung eines Pfeiles A in 46 relativ zum Innenpaneel 34 der Säule, so dass er in der mit der strichpunktierten Linie mit zwei Punkten in 46 gezeigten Position angeordnet wird und der Eingriff zwischen dem Eingriffsstift 582 und dem Innenpaneel 34 der Säule weiter verfestigt wird. 46 zeigt den Montageabschnitt des unteren Endes des Säulenbesatzes 532. Im Montageabschnitt des oberen Endes des Säulenbesatzes 532 sind jedoch der Eingriffsstift 582, das als Eingriffseinrichtung dienende Montageloch 584 und der Abschnitt 582C mit kleinem Durchmesser, der als Eingriffseinrichtung dient, in entsprechender Weise vorgesehen. Der Abschnitt 582C mit kleinem Durchmesser erstreckt sich jedoch in Längsmittenrichtung (in Diagonalrichtung nach unten) des Innenpaneels 34 der Säule, d. h. in einer Richtung, die zu der Richtung in 46 entgegengesetzt ist, vom Abschnitt 584A mit großem Durchmesser.

Als nächstes wird die Funktionsweise der neunzehnten Ausführungsform beschrieben.

In Übereinstimmung mit der neunzehnten Ausführungsform wird der andere Endabschnitt 582B des Eingriffsstiftes 582, der im Säulenbesatz 532 vorgesehen ist, in den Abschnitt 584A mit großem Durchmesser des Montageloches 584, das im Innenpaneel 34 der Säule ausgebildet ist, eingesetzt, so dass er mit dem Umfangsrandabschnitt des Abschnittes 582C mit kleinem Durchmesser im Montageloch 584 in Eingriff tritt. Auf diese Weise kann der Säulenbesatz 532 einfach am Innenpaneel 536 der Säule montiert werden.

Des Weiteren wird der Säulenbesatz 532 am mittleren Abschnitt in Längsrichtung im wesentlichen L-förmig gebogen, wenn der Sack entfaltet wird. Auf diese Weise kann der Entfaltungsraum für den Sack 16 sichergestellt werden, und der Sack 16 wird glatt entlang dem Seitenfenster entfaltet. Wenn der Säulenbesatz 532 am mittleren Abschnitt in Längsrichtung im wesentlichen L-förmig gebogen wird, bewegt sich der Eingriffsstift 582 zusammen mit dem Säulenbesatz 532 in Richtung des Pfeiles A in 46 relativ zum Innenpaneel 34 der Säule, um in der mit der strichpunktierten Linie mit zwei Punkten in 46 dargestellten Position angeordnet zu werden, so dass der Eingriff zwischen dem Eingriffsstift 582 und dem Innenpaneel 34 der Säule stärker gemacht wird. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass der Säulenbesatz 532 seine Lage verlässt, wenn der Sack entfaltet wird.

In Übereinstimmung mit der neunzehnten Ausführungsform ist der als Eingriffseinrichtung dienende Eingriffsstift 582 im Säulenbesatz 532 angeordnet. Wie in 47 gezeigt, kann jedoch stattdessen auch ein Kopfabschnitt 588A mit großem Durchmesser des Eingriffsstiftes 588, der als Eingriffseinrichtung dient und mit Hilfe der Mutter 586 o. ä. am Innenpaneel 34 der Säule befestigt ist, mit einem Gleitvorsprung 590 in Eingriff stehen, der als Eingriffseinrichtung dient und vom Basiselement 544 des Säulenbesatzes 532 nach oben vorsteht. Ein Schlitz 592, der einem Vergrößerungsabschnitt der Eingriffskraft entspricht und in den ein Schaftabschnitt 588B des Eingriffsstiftes 588 eingesetzt ist, ist in einem oberen Wandabschnitt 590A des Gleitvorsprunges 590 ausgebildet. Die Breite W des Schlitzes 592 verengt sich allmählich von einem Öffnungsabschnitt 592A aus, in den der Schaftabschnitt 588E eingesetzt ist, im Normalzustand in Richtung auf einen unteren Abschnitt 592B. Infolgedessen bewegt sich der Gleitvorsprung 590 zusammen mit dem Säulenbesatz 532 in der durch den Pfeil B in 47 gezeigten Richtung relativ zum Eingriffsstift 588, wenn der Säulenbesatz 532 am Mittelabschnitt in Längsrichtung gebogen und im wesentlichen L-förmig verformt wird, wenn der Sack entfaltet wird, so dass der Eingriff zwischen dem Eingriffsstift 588 und dem Gleitvorsprung 590 stark gemacht wird. Daher kann der Säulenbesatz 532 daran gehindert werden, beim Entfalten des Sacks nicht am Platz zu sein. In 47 ist der Montageabschnitt des oberen Endes des Säulenbesatzes 532 gezeigt.

Wie ferner in 48 gezeigt ist, können ringförmige Flanschabschnitte 594B in vorgegebenen Intervallen in Axialrichtung an einem Schaftabschnitt 594A des Eingriffsstiftes 594, der als Eingriffseinrichtung dient und am Innenpaneel 34 der Säule mit Hilfe der Mutter 586 o. ä. befestigt ist, ausgebildet sein. Der Flanschabschnitt 594B steht mit einem Gleitvorsprung 596 in Eingriff, der als Eingriffseinrichtung dient, und steht aufrecht vom Basiselement 544 des Säulenbesatzes 532 vor. Der Gleitvorsprung 596 wird von einem U-förmigen stehenden Wandabschnitt gebildet. Das Intervall L zwischen gegenüberliegenden Wandabschnitten 596A und 596B, die als Erhöhungsabschnitte der Eingriffskraft, mit der der Flanschabschnitt 594B des Eingriffsstiftes 594 in Eingriff steht, dienen, verengt sich allmählich vom Ende eines Öffnungsabschnittes 596C aus, mit dem der Flanschabschnitt 594B in einem normalen Zustand in Eingriff steht, in Richtung auf das Ende eines unteren Abschnittes 596D. Wenn daher der Säulenbesatz 532 an einem Mittelabschnitt in Längsrichtung gebogen und im wesentlichen L-förmig verformt wird, wenn der Sack entfaltet wird, bewegt sich der Gleitvorsprung 596 zusammen mit dem Säulenbesatz 532 in der durch den Pfeil C in 48 gezeigten Richtung relativ zum Eingriffsstift 594, so dass der Eingriff zwischen dem Eingriffsstift 594 und dem Gleitvorsprung 596 stärker gemacht wird. Infolgedessen wird der Säulenbesatz 532 daran gehindert, nicht seinen Platz einzunehmen, wenn der Sack entfaltet wird.

Wie in 49 gezeigt, kann die Konstruktion auch so gestaltet sein, dass eine Schneidklaue 598, die als Eingriffseinrichtung dient und am Innenpaneel 34 der Säule ausgebildet ist, mit einem Gleitvorsprung 599 in Eingriff steht, der als die Eingriffseinrichtung dient und aufrecht auf dem Basiselement 544 des Säulenbesatzes 532 steht. Der Gleitvorsprung 599 wird von gegenüberliegenden vertikalen Wandabschnitten 599A und 599B, die als Eingriffskrafterhöhungsabschnitte dienen, und einem oberen Wandabschnitt 599C gebildet. Ein Intervall S zwischen den vertikalen Wandabschnitten 599A und 599B, die gegen beide Seitenflächen 598A und 598B der Schneidklaue 598 stoßen, verengt sich allmählich von einem Ende eines Öffnungsabschnittes 599D, mit dem die Schneidklaue 598 im Normalzustand in Eingriff steht, in Richtung auf einen gegenüberliegenden Öffnungsabschnitt 599E. Wenn daher der Säulenbesatz 532 am Mittelabschnitt in Längsrichtung gebogen und im wesentlichen L-förmig geformt wird, wenn der Sack entfaltet wird, bewegt sich der Gleitvorsprung 599 zusammen mit dem Säulenbesatz 532 in der durch den Pfeil D in 49 gezeigten Richtung relativ zur Schneidklaue 598, so dass der Eingriff zwischen der Schneidklaue 598 und dem Gleitvorsprung 599 stärker gemacht wird. Infolgedessen kann der Säulenbesatz 532 daran gehindert werden, seine Lage zu verlassen, wenn der Sack entfaltet wird. In diesem Fall kann auch anstelle der Schneidklaue 598 ein Arm verwendet werden, um eine Klaue zu bilden, die mit dem Gleitvorsprung 599 in Eingriff tritt.

In der vorstehenden Beschreibung sind die achtzehnte und neunzehnte Ausführungsform im Detail erläutert. Es sind jedoch viele modifizierte Bespiele dieser Ausführungsformen möglich. Bei einem modifizierten Beispiel der achtzehnten Ausführungsform, die in 50 gezeigt ist, kann die Konstruktion so ausgebildet sein, dass ein Abstandshalterabschnitt 542 durch Integralformen von der Rückseite des Basiselementes 544 im Säulenbesatz 532 vorsteht, eine Eisenplattenmanschette 546 mittels Presspassung im Abstandshalterabschnitt 542 angeordnet ist und ein Bolzen 572 in die Eisenplattenmanschette 546 eingesetzt ist. Ferner kann ein Abschnitt, mit dem die angeschweißte Mutter 574 des Innenpaneels 34 der Säule verbunden ist, zum Säulenbesatz 532 vorstehen, dieser vorstehende Abschnitt mit dem Innenpaneel 34 der Säule in Kontakt stehen und der Besatz 532 sowie das Innenpaneel 34 der Säule über den Bolzen 572 direkt aneinander fixiert sein.

Eine Baueinheit zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Automobil gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch bei den anderen Säulen, beispielsweise einer Viertelsäule o. ä., Anwendung finden.

Zwanzigste Ausführungsform

Als nächstes wird eine zwanzigste Ausführungsform in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben.

Wie in 51 gezeigt, wird ein Säulenbesatz 620 von einer Doppelschichtkonstruktion gebildet, die ein Basiselement 620a und eine Außenhaut 620b aus Kunstharz, wie ABS-Harz, Polypropylen o. ä., umfasst und eine längliche Form entlang der Vordersäule besitzt. Brücken 621, 622 und 623 mit Führungslöchern 621a, 622a und 623a, die sich in Längsrichtung des Säulenbesatzes 620 erstrecken, sind im Basiselement 620a am Rückseitenende ausgebildet. Diese Brücken 621, 622 und 623 sind in der Nähe von beiden Enden und einem Mittelabschnitt in Längsrichtung des Rückseitenendes des Säulenbesatzes 620 angeordnet. Des Weiteren sind Klemmen 624 unter Verwendung von Pass- und Montageabschnitten 621b und 623b an den Brücken 621 und 623 montiert.

Die Klemmen 624 sind am Innenpaneel 34 der Säule vorgesehen. Zusammen mit Eingriffslöchern 605 (siehe 52), in die die Klemmen 424 eingesetzt sind und mit denen sie in Eingriff stehen, bilden die Klemmen 624 eine Eingriffs- und Befestigungseinrichtung zum lösbaren Befestigen des Säulenbesatzes 620 am Innenpaneel 34 der Säule.

Ferner ist ein einzelner Streifen 626 in die Führungslöcher 621a, 622a und 623a der entsprechenden Brücken 621, 622 und 623 eingesetzt. Der Streifen 626 ist aus einem textilen Material hergestellt, das Flexibilität und eine große Zugfestigkeit besitzt und aus Polyamid, Aramid o. ä. besteht. Ein Montageloch 626a ist in beiden Enden desselben ausgebildet. Der Streifen 626 ist mit Hilfe eines Bolzens 627, der mit einem Montageloch 603 (siehe die 52 und 53A), das durch ein Schraubenloch des Innenpaneels 34 der Säule gebildet wird, durch das Montageloch 626a verschraubt ist, am Innenpaneel 34 der Säule befestigt. Die Positionen, in denen die Montagelöcher 603 angeordnet sind, liegen in den Nachbarschaften von beiden Enden des Säulenbesatzes 620, wenn der Säulenbesatz unter Verwendung der Klemmen 624 mit dem Innenpaneel 34 der Säule in Eingriff gebracht und daran befestigt wird. Des weiteren ist eine Länge des Streifens 626 so eingestellt, dass eine Länge zur Ausbildung einer Öffnung 629 (siehe 53B) gebildet wird, durch die der Sack 16 in einen Innenbereich des Fahrzeuges zwischen dem Säulenbesatz 620 und dem Innenpaneel 34 der Säule vorstehen kann, wenn die Klemmen 624 aus den Verriegelungslöchern 605 treten, wenn sie vom expandierenden Sack 16 zusammengepresst werden, und sich der Säulenbesatz 620 vom Innenpaneel 34 der Säule trennt.

Als nächstes wird die Montage des Säulenbesatzes 620 am Innenpaneel 34 der Säule beschrieben.

Eine Endseite des Streifens 626, die durch jedes Führungsloch 621a, 622a und 623a des Säulenbesatzes 620 eingesetzt wird, wird unter Verwendung des Bolzens 627 am Innenpaneel 34 der Säule befestigt. Die andere Endseite des Streifens 626 wird unter Verwendung des Bolzens 627 am Innenpaneel 34 der Säule befestigt. Wie in 52 gezeigt, besitzt zu diesem Zeitpunkt der Streifen 626 eine Länge, die die Ausbildung der Öffnung 629, durch die der Luftsack 16 vorsteht, ermöglicht und sich von der Länge unterscheidet, die nur zum Montieren des Säulenbesatzes 620 am Innenpaneel 34 der Säule benötigt wird. Daher kann der Säulenbesatz 620 so bewegt werden, dass er sich vom Montageloch 603 (dem linken Montageloch in 52) verschiebt und nicht mit einem Werkzeug zum Befestigen des Bolzens 627 kollidiert, so dass der Befestigungsvorgang in einfacher Weise durchgeführt werden kann. Insbesondere, weil die Verschiebungsstrecke einer Strecke 2L entspricht, die etwa doppelt so groß ist wie die Strecke L, die die Ausbildung der Öffnung 629 ermöglicht (siehe die 52 und 53B), kann der Befestigungsvorgang für den Streifen 424 noch weiter erleichtert werden.

Wenn danach die Klemmen 624 in die Eingriffslöcher 605 eingesetzt und damit in Eingriff gebracht werden, kann der Säulenbesatz 620 am Innenpaneel 34 der Säule montiert werden.

Wenn das Gas zum Aufweiten von der Aufblaseinrichtung 14 abgegeben wird, so dass der Sack 16 zum Zeitpunkt der Betätigung der Luftsackvorrichtung expandiert, wird der Säulenbesatz 620 vom Sack 16 unter Pressung gesetzt, treten die Klemmen 624 aus den Eingriffslöchern 605 heraus, trennt sich der Säulenbesatz 620 vom Innenpaneel 34 der Säule und steht der Sack 16 von der getrennten Öffnung 629 nach unten vor.

Der Säulenbesatz 620 ist mit dem Streifen 626, der durch die Führungslöcher 621a, 622a und 623a eingesetzt ist, verbunden und wird von diesem gehalten. Selbst wenn daher der Sack 16 nach außen vorsteht, kann eine überflüssige Zerstreuung verhindert werden.

Wie vorstehend erwähnt, kann bei der Konstruktion zur Montage des Säulenbesatzes 620 der vorliegenden Ausführungsform der Säulenbesatz 620 zum Zeitpunkt der Befestigung des Streifens 626 stark verschoben werden, selbst wenn die Konstruktion beim Aufweiten des Sacks 16 gegenüber dem Innenpaneel 34 der Säule verschoben ist. Da das Verbindungswerkzeug o. ä. frei verwendet und die Befestigung in einfacher Weise durchgeführt werden kann, kann die Montage des Säulenbesatzes 620 einfach bewerkstelligt werden.

Bei dem Säulenbesatz 620 der vorliegenden Ausführungsform sind die Brücken 621, 622 und 623, durch die der Streifen 626 eingesetzt wird, in der Nähe von beiden Enden und in der Nähe des Mittelabschnittes an der Rückseite des Säulenbesatzes 620 angeordnet. Wie in den 53A bis 53B gezeigt, können daher die Belastungen verteilt werden, wenn der Säulenbesatz 620 vom Luftsack 16 beim Aufweiten desselben unter Druck gesetzt wird, so dass die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Streifen 626 und dem Säulenbesatz 620 verbessert werden kann.

Um die vorstehend erwähnte Funktionsweise sowie die vorstehend erwähnten Effekte zu erzielen, kann die Zahl der Brücken auch weiter erhöht werden. Wie in 54 gezeigt, kann jedoch auch nur eine Brücke 631 mit einem Führungsloch 631a vorgesehen werden, die sich vom Abschnitt eng benachbart zum Mittelabschnitt der Rückseite des Säulenbesatzes 630 bis zu dem Abschnitt benachbart zu beiden Enden erstreckt. Des weiteren kann die Brücke 631 am Abschnitt benachbart zum Mittelabschnitt aufgeteilt werden, so dass zwei Brücken gebildet werden, deren Abstand nicht groß ist. In jedem Fall kann der gleiche Effekt wie der der vorliegenden Ausführungsform erhalten werden. Solange daher die Brücke an den Abschnitten benachbart zu beiden Enden und benachbart zum Mittelabschnitt an der Rückseite des Säulenbesatzes 620 angeordnet ist, ist deren Anzahl nicht auf die Zahl von Brücken beschränkt, die bei der vorliegenden Ausführungsform Verwendung findet. Selbst wenn die Brücken nur an zwei Abschnitten benachbart zu beiden Enden des Säulenbesatzes 620 vorgesehen sind oder eine Brücke nur an einem Abschnitt benachbart zum Mittelabschnitt angeordnet ist, kann der entsprechende Effekt erzielt werden.

Ferner ist bei der vorliegenden Ausführungsform ein Fall gezeigt, bei dem die Klemmen 624 auf der Seite des Säulenbesatzes 620 als Eingriffs- und Befestigungseinrichtungen zum lösbaren Befestigen des Säulenbesatzes 620 am Innenpaneel 34 der Säule vorgesehen und die Eingriffslöcher 605, in die die Klemmen 424 eingesetzt und hiermit befestigt werden, im Innenpaneel 34 der Säule angeordnet sind. Es kann jedoch auch eine solche Konstruktion gewählt werden, bei der nur ein Eingriffsschenkelabschnitt 624a (siehe 51) der Klemme 624, der in das Eingriffsloch 605 eingesetzt und damit in Eingriff gebracht werden kann, einstückig am Säulenbesatz 620 ausgebildet ist. Des Weiteren kann das Eingriffsloch im Säulenbesatz 620 vorgesehen sein, und die Klemme 624 und deren Verriegelungsschenkelabschnitt kann am Innenpaneel 34 der Säule angeordnet sein.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Befestigung mit Hilfe des Bolzens 627 als Beispiel zur Befestigung von beiden Enden des Streifens 626 am Innenpaneel 34 der Säule herausgestellt. Es kann jedoch auch eine Befestigung über ein Niet o. ä. erfolgen.

Bei jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die Konstruktion so gewählt, dass die Luftsackvorrichtung 10 entlang dem Dachseitenschienenabschnitt 28 vom Vordersäulenabschnitt 20 angeordnet ist, wie in 2 gezeigt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise kann die Luftsackvorrichtung auch so angeordnet sein, dass sie sich vom Vordersäulenabschnitt 20 über den Dachseitenschienenabschnitt 28 und weiter bis zum Viertelsäulenabschnitt 30 erstreckt (so dass eine Ausführungsform zum Schützen des Kopfabschnittes eines Fahrzeuginsassen, der sich auf dem Rücksitz befindet, sowie zum Schützen des Kopfabschnittes eines Fahrzeuginsassen, der sich auf dem Vordersitz befindet, gebildet wird).

Des Weiteren ist bei jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Sack 16 im Gehäuse 26 untergebracht. Es kann jedoch auch eine solche Konstruktion gewählt werden, bei der das Gehäuse 26 durch das Aufwickeln des Sacks 16 entfällt.

Wie vorstehend beschrieben, ist die Konstruktion zum Anordnen der Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung als Konstruktion zum Anordnen der Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung zum Schützen des Fahrzeuginsassen im Kraftfahrzeug zu dem Zeitpunkt, wenn eine vorgegebene hohe Belastung auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse des Automobiles aufgebracht wird, und insbesondere zur Verwendung in einer Baueinheit zum Anordnen der Luftsackvorrichtung in einer Fahrzeugkarosse geeignet erstreckt (so dass eine Ausführungsform zum Schützen des Kopfabschnittes eines Fahrzeuginsassen, der sich auf dem Rücksitz befindet, sowie zum Schützen des Kopfabschnittes eines Fahrzeuginsassen, der sich auf dem Vordersitz befindet, gebildet wird).

Des Weiteren ist bei jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Sack 16 im Gehäuse 26 untergebracht. Es kann jedoch auch eine solche Konstruktion gewählt werden, bei der das Gehäuse 26 durch das Aufwickeln des Sacks 16 entfällt.

Wie vorstehend beschrieben, ist die Konstruktion zum Anordnen der Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung als Konstruktion zum Anordnen der Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung zum Schützen des Fahrzeuginsassen im Kraftfahrzeug zu dem Zeitpunkt, wenn eine vorgegebene hohe Belastung auf den Seitenabschnitt der Fahrzeugkarosse des Automobiles aufgebracht wird, und insbesondere zur Verwendung in einer Baueinheit zum Anordnen der Luftsackvorrichtung in einer Fahrzeugkarosse geeignet.


Anspruch[de]
  1. Fahrzeugschutzvorrichtung für ein Fahrzeug, das einen Innenraum, einen Säulenabschnitt (20), einen fahrzeugkörperseitigen Abschnitt und einen dachseitigen Holm (28) hat, wobei die Vorrichtung

    eine Aufblaseeinrichtung (14) zum Ausstoßen von Gas bei Auftreten eines Seitenaufpralls; und

    einen Sack (16) hat, der betriebsmäßig mit der Aufblaseeinrichtung (14) verbunden ist, um während eines Hervorstoßen des Gases zu expandieren, wobei der Sack (16) in einem gefalteten Zustand aufgenommen ist und konstruiert und angeordnet ist, um seine Platzierung zwischen dem Säulenabschnitt (20) und dem dachseitigen Holm (28) zu erlauben, so dass eine Expansion unterhalb des dachseitigen Holms und innerhalb des Innenraums auftritt;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Vorrichtung ferner einen Säulenbesatz (40), der ein Verkleidungselement hat, das an einer inneren Seite des Säulenabschnitts (20) anbringbar ist und sich in eine Längsrichtung um eine ausreichende Länge erstreckt, um mindestens einen Abschnitt des Sacks (16) in dem gefalteten Zustand abzudecken; und

    ein verformbares Element hat, das gelenkig mit dem Säulenbesatz (40) verbunden ist, und in der Nähe des Sackes (16) vorgesehen ist, wobei das verformbare Element (i) aus einem Abschnitt des Säulenbesatzs (40) ausgebildet ist und (ii) konfiguriert ist, um eine Öffnung zur Expansion des Sacks (16) ohne Brechen oder Zersplittern des Säulenbesatzs (40) auszubilden;

    wobei das verformbare Element einen ungelenkigen Endabschnitt hat, der in der Nähe des fahrzeugkörperseitigen Abschnitts angeordnet ist, wobei sich der ungelenkige Abschnitt von dem fahrzeugkörperseitigen Abschnitt wegbewegt, wenn der Sack beginnt, zu expandieren;

    wobei der Säulenbesatz (40) eine Fahrzeugvorderseite des Säulenabschnitts (20) abdeckt und durch einen fahrzeugvorderseitigen Trägerabschnitt (42), der fahrzeugvorderseitig angeordnet ist und durch den Säulenabschnitt abgestützt wird, und einen aufklappbaren Abschnitt (42B) ausgebildet ist, der fahrzeughinterseitig angeordnet ist und den Sack (16) abdeckt und ein Ende, das in den Trägerabschnitt übergeht, und ein anderes Ende hat, das ein freies Ende ist, und

    ein Grenzabschnitt zwischen dem Lagerabschnitt und dem aufklappbaren Abschnitt ein Gelenk (46) für den aufklappbaren Abschnitt wird, wenn sich der Sack entfaltet, und der Sack sich von einem Abschnitt zwischen einem freien Ende und dem Säulenabschnitt entfaltet;

    wobei der Sack (16) in einem Raum (48) angeordnet ist, der im Wesentlichen durch den aufklappbaren Abschnitt (42B) und den Säulenabschnitt (20) definiert ist.
  2. Aufbau zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei der Trägerabschnitt (42) an dem Säulenabschnitt (20) mit einem Zwischenraum dazwischen fixiert ist, und das freie Ende des aufklappbaren Abschnitts (42B) an den Säulenabschnitt (20) angrenzt.
  3. Aufbau zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei eine Festigkeit von mindestens einem von dem aufklappbaren Abschnitt (42B) und dem Grenzabschnitt (46) niedriger als eine Festigkeit des Lagerabschnitts (42) festgesetzt ist.
  4. Aufbau zum Anordnen einer Fahrzeuginsassenschutzvorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei ein dünner Abschnitt, der eine Gestalt einer vertieften Nut (70) hat, in dem Grenzabschnitt ausgebildet ist.
Es folgen 54 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

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