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Dokumentenidentifikation DE69732578T2 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000989657
Titel Wechselstromgenerator für Kraftfahrzeuge
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Kusase, Shin, Kariya-shi, Aichi-pref., 448-8661, JP;
Shiga, Tsutomu, Kariya-shi, Aichi-pref., 448-8661, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69732578
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.10.1997
EP-Aktenzeichen 991187188
EP-Offenlegungsdatum 29.03.2000
EP date of grant 23.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse H02K 9/06
IPC-Nebenklasse H02K 3/24   H02K 9/22   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lichtmaschine für ein Fahrzeug, welche an einem Personenkraftwagen, einem Lastwagen oder Ähnlichem angebracht ist.

Stand der Technik

Verschiedene Verbesserungen wurden vorgeschlagen, um eine Lichtmaschine für ein Fahrzeug kampakter und leistungsfähiger zu machen.

JP-A-6-46550 schlägt vor, zur Erhöhung der Ausgangsleistung einer Lichtmaschine Dauermagneten zu verwenden. Um jedoch der Nachfrage nach einer Verkleinerung der Lichtmaschine nachzukommen, muss die Größe des Kühlgebläses verringert werden. Dies reduziert die Kühlluftmenge, während sich die joulesche Wärme und demnach der Temperaturanstieg bei Erhöhung der Ausgangsleistung vergrößern. Anders gesagt, um eine kompakte und leistungsfähige Lichtmaschine zu schaffen, ist es notwendig, den Temperaturanstieg, insbesondere die Wärmeabfuhr der Ankerspule in einem begrenzten Raum zu beherrschen.

Unter diesen Umständen offenbart JP-A-7-194060 wegen des größeren Kühleffekts einem Luftkühlungssystem ein Wasserkühlungssystem für eine Lichtmaschine. Es ist jedoch offensichtlich, dass das Wasserkühlungssystem zwangsläufig Wasserleitungen und einen in der Lichtmaschine angebrachten Wassermantel bedarf und sich deshalb deren Größe und Gewicht erhöht. Dies ist entgegen der Zielsetzung.

In einem gewöhnlichen Luftkühlungssystem werden hauptsächlich die Spulenenden einer Ankerspule gekühlt. In den folgenden Veröffentlichungen wurden dafür verschiedene Verbesserungen vorgeschlagen: JP-B2-4-24939, JP-A-63-59744, JP-Y2-1-27406 und JP-A-57-132743.

Trotz eines gewissen Effekts hat jedes dieser Systeme die folgenden Probleme.

In JP-B2-4-24939 sind einige Zwischenräume zwischen den jeweiligen Phasenwicklungen vorgesehen, so dass Kühlluft dort hindurchströmen kann. Die Kühlluft bläst jedoch nur auf einen Teil der Wicklung, da der Kühleffekt des Parallelstroms proportional zur 0,6ten Potenz der Windgeschwindigkeit und im Vergleich zum Kühleffekt eines rechtwinkligen Stroms nicht ausreichend ist, der proportional zum Quadrat der Windgeschwindigkeit ist. 3 der Veröffentlichung zeigt ein Spulenende mit voneinander beabstandeten Drähten, wobei Kühlluft die Räume zwischen den Drähten passiert. Obwohl solch ein Aufbau einen gewissen Kühleffekt liefert, ist die Kühlluftmenge begrenzt, wie in den 2 und 3 der Veröffentlichung zeigt, da eine Hälfte des Spulenendes genau durch ein anderes Spulenende abgedeckt wird.

In JP-A-63-59744 weist das Spulenende einige Zwischenräume zur Reduzierung des Luftdurchzugwiderstandes auf, und ist ein Kühlgebläse vorgesehen, um darauf Kühlluft radial nach außen zu blasen, und somit den Kühleffekt der Spule und anderer Teile zu erhöhen. Dieser Aufbau, in dem ein Lundell-Rotor eine wie in 1 der Veröffentlichung gezeigte axial lange Feldspule und dicke Polkernscheiben aufweist, um ein ausreichendes Magnetfeld zu schaffen, hat jedoch einen geringen Effekt, da das Gebläse zwischen der Mitte und dem oberen Ende des Spulenendes angeordnet ist und nicht das ganze Spulenende abdeckt. Anders gesagt, obwohl die Zwischenräume für die Kühlluft in dem begrenzten Abschnitt der Spulenenden, die sich mit dem Gebläse decken, Kühlluft passieren lassen, kühlt die Kühlluft nicht das gesamte Spulenende.

Da die Luftdurchzugsräume umlaufend zu gleichen Intervallen, die dem Wicklungsabstand der Spulenenden entsprechen, ausgebildet sind, wird die durch die Gebläseschaufeln komprimierte Kühlluft an den Luftdurchzugsräumen periodisch dekomprimiert, wodurch sirenenartige oder stampfende Geräuschen auftreten.

Darüber hinaus werden die Spulenendeneinheiten zur Schaffung von Räumen verschoben, nachdem die Spulenenden ausgerichtet und abgeflacht werden, um ausreichende Oberflächen aufzuweisen. Demzufolge wird die axiale Länge des Spulenendes notwendiger Weise erhöht. Dies ist ebenso entgegen der Zielsetzung.

JP-Y2-1-27406 zeigt Räume zwischen den Spulen der gleichen Phasenwicklung. Diese zeigt jedoch, so wie JP-B2-4-24939 ebenfalls, keine Räume zwischen den Spulen der Wicklungen unterschiedlicher Phasen. Wie zum Beispiel in 4 der Veröffentlichung gezeigt, sind die meisten Abschnitte eines Spulenendes mit Ausnahme des Abschnitts A-A genau durch ein anderes Spulenende einer anderen Phasenwicklung verdeckt, wodurch der Kühleffekt begrenzt wird.

Obwohl verschiedene Versuche unternommen wurden, um jedes Element des Spulenendes so anzuordnen, dass die Belüftung mit Kühlluft und die Wärmeabfuhr verbessert wird. Obwohl jedes von diesen einen Aufbau hat, der zwischen den Spulenelementen desselben Spulenendes Zwischenräume aufweist, und miteinander derart ausgerichtet und abgeflacht ist, um einen großen Kühlluftdurchlass zu schaffen, wird jedoch der Durchlass durch ein anderes Spulenende verdeckt, wodurch sich der Durchzugswiderstand erhöht. Ferner wird nur ein begrenzter Abschnitt in der Nähe des Gebläses gekühlt, und die Geräusche des Gebläses erhöhen sich beträchtlich, was zu Schwierigkeiten im praktischen Einsatz führt.

Beschreibung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Probleme zu lösen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Aufbau zum Einbringen eines Kühlmediums innerhalb der Spulenenden zu schaffen, um somit die Wärmeabfuhr der Spulenenden zu verbessern.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, neben der Wärmeabfuhr die Geräusche zu reduzieren.

Diese Aufgaben werden durch eine Lichtmaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen hiervon sind Gegenstand der Unteransprüche.

Vorzugsweise sind die Spulenenden voneinander beabstandet, um eine Zickzackform oder einen Gitteraufbau in einem Abschnitt auszubilden. Anders gesagt, sie sind voneinander beabstandet wie ein sternförmiges Cluster, so dass die Kühlluft durch das Innere der Spulenendabschnitte strömen kann. Die Kühlluft trifft auf jedes der Spulenenden und der Zickzackabschnitte darin, so dass die gesamten Oberflächen aller Drähte Hochgeschwindigkeitskühlluft bekommt und der Wärmeaustausch verbessert wird, wodurch sich die Wärmeabfuhr und der Kühleffekt erhöht.

Die Geräusche können drastisch reduziert werden, weil die Kühlluft mit einer großen Anzahl von Spulen und von hierum angeordneten Räumen wiederholt zahlreiche Reflexionen und Absorptionen der Schallwellen verursacht. Ferner wird die Kühlluft kaum behindert, weil die Spulenendabschnitte nicht flach, sondern wie sternförmige Cluster auf geweitet sind. Es ist möglich, dass eine Vielzahl von Spulenenden derart gebündelt werden, dass sie eine Vielzahl von Bündeln und Räume zwischen den Bündeln auszubilden. Wenn sich die Anzahl der Spulenenden in einem Bündel erhöht, wird die Oberfläche jedes Spulenendes, das der Kühlluft ausgesetzt ist, kleiner, so dass sich die Wärmeabfuhr verringert. Deshalb ist es wünschenswert, dass jedes Bündel zwei oder drei Spulenenden aufweist.

Vorzugsweise wird eine großen Anzahl von Spulenenden gleichmäßig in einem der Spulenendabschnitte verteilt. Sie können jedoch in einem entweder axialen oder radialen Abschnitt hiervon in eine Vielzahl von Gruppen aufgeteilt werden. Zum Beispiel werden vergleichweise kleine Räume in jedem der X-, Y- und Z-Phasenwicklungen verteilt und die Spulenenden sind derart ausgebildet, dass sie von deren Grundabschnitten sich in einem Winkel voneinander erstrecken. Entsprechend kann die Ankerspule einfach befestigt werden.

Vorzugsweise wird das Durchmesserverhältnis eines Drahts der Spulenenden zu jeder Größe der Zwischenräume in den Spulenendabschnitten festgelegt, um eine maximale Wärmeabfuhr bereitzustellen. Vorzugsweise liegt die Größe der Räume zwischen dem Durchmesser des Drahtes und etwa einem Zehntel des Durchmessers. Deshalb können die Spulenenden innerhalb der Spulendabschnitte ausreichend Kühlluft bekommen.

Vorzugsweise ist eine Vielzahl der Spulenenden, die sich von einem der Schlitze aus erstrecken, nur an den Grundabschnitten mit einem Imprägnierklebstoffs verklebt, um die Räume zu schließen. Die Grundabschnitte, welche dem größten Verformungsmoment ausgesetzt sind, werden durch einen Kleber verstärkt, und die anderen Abschnitte haben genügend Freiräume für die Wärmeabfuhr, so dass sowohl der Vibrationswiderstand als auch die Wärmeabfuhr verbessert werden können.

Vorzugsweise ist jedes der Spulenenden innerhalb der Spulendabschnitte derart angeordnet, dass die Wärmeabfuhr verbessert wird. Eine Vielzahl von Spulenenden sind in Schichten ausgebildet, so dass die Kühlluft zwischen den Schichten strömen und tief in die Spulenendabschnitte reichen kann. Die Spulenenden können parallel zur Rotorachse, von der Rotorachse in radialer Richtung aufeinander oder wie Radspeichen angeordnet werden. Die Spulenenden können in mehreren Schichten angeordnet werden, und die Räume sind zwischen den Spulenenden und zwischen den Schichtenenden ausgebildet.

Vorzugsweise sind Kühlluftwege zwischen den Schichten so ausgebildet, dass sie an den axialen Enden der Spulenendabschnitte geöffnet sind. Somit kann das Kühlmedium von den axialen Enden der Spulendabschnitte eingeführt werden. Die Wege des Kühlmittels sind entlang der Mittelachse der Spulenenden derart angeordnet, dass das Kühlmedium zur Innenseite der sich axial erstreckenden Spulenendabschnitte sowohl nach innen als auch nach außen gleichmäßig zugeführt werden können, wodurch eine gleichmäßige Wärmeabfuhr der Spulenendabschnitte geschaffen wird.

Vorzugsweise ist ein Kühlgebläse radial innerhalb der Spulenendabschnitte angeordnet, sind die einen Enden der Spulenendabschnitte radial innerhalb des Innenumfangs des Statorkerns angeordnet, und sind die Spulenenden kegelförmig, um das Kühlgebläse abzudecken. Deshalb können die Spulenenden weit verteilt werden.

Die Spulenendabschnitte können mit einem Abstand, der in etwa gleich der Größe der Zwischenräume ist, nahe dem Gehäuse angeordnet werden. Deswegen kann das Kühlmedium einfacher durch das Innere der Spulenendabschnitte als zwischen den Spulenendabschnitten und dem Gehäuse durchströmen, wodurch die Wärmeabfuhr verbessert wird.

Die Spulenendabschnitte können in Kontakt mit dem Gehäuse sein, um den Durchzugwiderstand zu erhöhen und damit das Kühlmedium durch das Innere der Spulenendabschnitte strömt, so dass die Wärme der Spulenenden auf das Gehäuse übertragen werden kann, wodurch die Temperatur der Spulenendabschnitte verringert wird.

Vorzugsweise ist ein flexibles, wärmeleitendes Isolierteil nahe oder in Kontakt mit den Spulenendabschnitten angeordnet, um das Spulenende vom Gehäuse zu isolieren und die Wärme der Spulenenden zum Gehäuse zu leiten, wenn die Spulenendabschnitte nahe dem Gehäuse angeordnet sind.

Um den Durchzugwiderstand um die Spulenendabschnitte herum zu erhöhen, sind die Grundabschnitte, die Grundabschnitte der Spulenenden nahe dem Statorkern – wo sich die Spulenenden von den Schlitzen aus erstrecken und die Kühlluft leicht passieren kann – mit Isolierfolien versehen, die sich von den gegenüberliegenden Enden des Statorkerns aus erstrecken. Somit kann das Kühlmedium in das Innere der Spulenenden von den Abschnitten zwischen den Spulenendabschnitten und dem Statorkern eingeführt werden.

Ein mit dem Rotor drehbares Zentrifugalkühlgebläse kann nahe hierzu, radial innerhalb der Spulenendabschnitte angeordnet werden, wobei die Spulenendabschnitte in einem Bereich angeordnet werden, in den die durch das Kühlgebläse angetriebene Windkraft am stärksten ist. Entsprechend kann zusätzlich zu der Kühlluft, welche sich auf die Differenz in den Durchzugwiderständen zwischen den Abschnitten um und innerhalb der Spulenendabschnitte zurückführen lässt, Hochgeschwindigkeitsluftströme direkt zum Inneren der Spulenendabschnitte zugeführt werden, wodurch eine äußerst effektive Wärmeabfuhr bereitgestellt wird. Die Spulenendabschnitte, die aus einem dichten Bündel von Spulenenden mit wenig Zwischenräumen bestehen, müssen vom Kühlgebläse entfernt angeordnet sein. Zum Beispiel beträgt der Abstand vom Kühlgebläse etwa 5% des Kühlgebläsedurchmessers. Andererseits können die Spulenendabschnitte gemäß der vorliegenden Erfindung, welche eine große Anzahl von Räumen mit einem ausreichend niedrigen Durchzugwiderstand haben, so nahe wie 2% des Kühlgebläsedurchmessers von diesem entfernt angeordnet werden.

Vorzugsweise hat der Rotor einen Lundell-Polkern, das Kühlgebläse und ein Absperrteil zum Schließen der U-förmigen Öffnungen des Scheibenabschnitts des Polkerns, und bildet dabei die Wandflächen der U-förmigen Öffnung in dem Gebläse aus, so dass die Menge und die Geschwindigkeit des Kühlmediums, welches zu den Spulenendabschnitten strömt, und dabei die Wärmeabfuhr erhöht werden kann. Zusätzlich werden die U-förmigen Öffnungen derart angeordnet, dass sie sich mit Gebläseschaufeln des Kühlgebläses decken, damit die Kühlluft vom Kühlgebläse und den Wandflächen der U-förmigen Öffnungen gemeinsam erzeugt wird. Das Sperrteil kann derart angeordnet sein, dass es den Grundabschnitten eines Endes des Statorkerns entspricht. Deshalb kann die Kühlluft auf ausreichende Weise durch das Kühlgebläse und die Wandflächen der U-förmigen Öffnungen zugeführt werden.

Das Sperrteil kann ein nichtmagnetisches Teil, ein Dauermagnet mit einer Polung, um den Streufluss zwischen den Polen zu unterdrücken, oder ein Magnethalter sein.

Vorzugsweise wird das Kühlmedium von der radial äußeren Seite der Spulenendabschnitte eingeführt. Deshalb kann Kühlluft, welche nicht durch ein Hochtemperaturteil, wie zum Beispiel dem Rotor, erhitzt wurde, mit einer vergleichsweise niedrigen Temperatur zu den Spulenendabschnitten geführt werden, wodurch sich die Wärmeabfuhr erhöht.

Jeder der Spulenendabschnitte der Ankerwicklung kann ausgebildet sein, indem Drähte geteilt werden, welche sich von demselben Schlitz aus in zwei Gruppen erstrecken, die jeweils in entgegengesetzte Umfangsrichtungen zeigen. Daher kann die Anzahl der Spulenenden reduziert werden, wodurch sich auf leichtere Weise ausreichende Räume zur Verfügung stellen lässt.

Die Ankerwicklung kann aus doppelgeschichteten wellengewickelten Wicklungen bestehen. Deswegen können die wellengewickelten Spulen ausgebildet werden, indem flache Bündel von Spulen verformt werden, um sie einfach in die Schlitze einzusetzen. Die Ankerwicklung kann aus Wicklungen mit einem 2&pgr;/3-Kurz-Abstand bestehen. Deswegen wird eine Interferenz zwischen den Spulenenden unterbunden, und die Räume zwischen den Spulenenden können auf einfache Weise vorgesehen werden.

Die Ankerwicklung kann mit kompakten Spulenenden versehen sein, und jede der Schichten kann einfach versetzt werden, um das Kühlmedium zwischen den Schichten leicht passieren zu lassen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Längsquerschnittsansicht, welche eine Lichtmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine Draufsicht, welche einen Abschnitt eines Stators mit den Spulenenden zeigt;

3 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Abschnitt des Stators mit Spulenenden zeigt;

4 ist ein Diagramm, welches ein Testergebnis zeigt;

5 ist ein Diagramm, welches ein Testergebnis zeigt;

6 ist eine schematische Ansicht, welche den Kühlluftstrom in den Spulenenden zeigt;

7 ist eine Querschnittsteilansicht, welche einen Abschnitt gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 ist eine Querschnittsteilansicht, welche einen Abschnitt gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

9 ist eine Querschnittsteilansicht, welche einen Abschnitt gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

10 ist eine Draufsicht, welche den Spulenendabschnitt gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

11 ist eine Querschnittsansicht des in 10 gezeigten Spulenendabschnitts;

12 ist eine Draufsicht des in 10 dargestellten Spulenendabschnitts;

13 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Rotor gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

14 ist eine Querschnittsansicht einer Lichtmaschine gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

15 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Magnetdraht gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung

Im Folgenden werden Lichtmaschinen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Mit Bezug auf die Zeichnungen wird ein Grundaufbau einer Lichtmaschine für ein Fahrzeug beschrieben. 1 ist eine Querschnittsteilansicht, welche eine Lichtmaschine für ein Fahrzeug zeigt.

Die Lichtmaschine 1 hat ein Gehäuse 10. Das Gehäuse 10 besteht aus einem vorderen Gehäuseteil 11 und einem hinteren Gehäuseteil 12, welche durch eine Vielzahl von Schrauben 13 miteinander verbunden sind. Das Gehäuse 10 hat an seinen gegenüberliegenden Enden Einlassöffnungen 14 und 15 für Kühlluft. Das Gehäuse 10 hat ebenfalls eine Vielzahl von schlitzähnlichen Auslassöffnungen 16 und 17 für Kühlluft an seinen Umfangsoberflächen um die später beschriebenen Kühlgebläse.

Eine Antriebswelle 20 ist drehbar durch das Gehäuse 10 getragen. Eine Riemenscheibe 21 ist an einem Ende der Antriebswelle befestigt, um das Motordrehmoment zu erhalten. Ein Rotor 30 wird durch die Welle 20 an deren Mitte getragen. Ein Stromabnehmer 42, bestehend aus Schleifringen und Bürsten, ist an einem hinteren Abschnitt der Welle 20 angeordnet, um Feldstrom zu einer Feldspule 32 zu liefern.

Der Rotor 30 hat einen "Lundell"-Polkern 31 und eine Feldspule 32, welche in dem Polkern 31 angeordnet ist. Der Polkern 31 besteht aus einem Paar von Klauenpolen 31a und 31b. Jeder der Klauenpole 31a und 31b hat einen der Welle 20 angepassten Nabenabschnitt 31c und einen Scheibenabschnitt, der sich von dem Nabenabschnitt 31c radial nach außen erstreckt, und eine Vielzahl von Klauenstücke 31e. In 1 sind die Abschnitte 31c, 31d und 31e des Klauenpols 31a angedeutet.

Kühlgebläse 33 und 34 sind an gegenüberliegenden Enden des Rotors 30 angebracht. Das vordere Kühlgebläse 33 hat Gebläseschaufeln für ein Zentrifugalgebläse und Gebläseschaufeln für ein Mischstromgebläse. Jede der Gebläseschaufeln für ein Mischstromgebläse ist auf einer Oberfläche der Scheibe 31d entlang einer Seite der U-förmigen Öffnungen angeordnet, welche zwischen den benachbarten Klauenstücken ausgebildet sind. Das hintere Kühlgebläse hat Zentrifugalgebläseschaufeln.

Der Rotor 30 hat eine Hilfsmagneteinheit 35 zur Erhöhung des effektiven Magnetflusses. Die Hilfsmagneteinheit 35 ist zwischen den Klauenstücken 31e angeordnet, so dass die Hilfsmagneteinheit der Magnetkraft des dazu benachbarten Klauenstücks entgegen wirkt. Die Hilfsmagneteinheit 35 besteht aus einer Vielzahl von Dauermagneten, von welchen jeder zwischen einem Paar von Klauenstücken und einem Magnethalter zur Zusammenfassung aller Dauermagneten angeordnet ist. Der Magnethalter hat Fächer, welche die Dauermagneten halten, von welchen jedes zwischen zwei Klauenstücke angeordnet ist. Die Dauermagneten werden magnetisiert, um den benachbarten Klauenstücken entgegen zu wirken, und der Magnethalter besteht aus nicht-magnetischen, harzigem Material. Die Hilfsmagneteinheit ist derart angeordnet, dass deren axialen Enden den axialen Enden des Statorkerns 40 entsprechen. Die axialen Enden der Hilfsmagneteinheit 35 funktionieren wie eine Teilsperre der Kühlluft, welche zwischen den Klauenstücken 31e strömt. Entsprechend lässt die Wandfläche (bspw. 31d in 13) der U-förmigen Öffnung den Luftstrom radial nach außen strömen. Im Übrigen können die Dauermagneten von den Magnethaltern an den axialen Enden der Hilfsmagneteinheit 35 ausgesetzt werden.

Der Statorkern 40 ist um den Rotor 30 angeordnet. Der Statorkern 40 ist am Gehäuse 10 befestigt. Der Statorkern 40 besteht aus zylindrischen, mehrschichtigen Stahlblechen und hat an seinem Innenumfang eine Vielzahl von Schlitzen.

Eine Ankerwicklung 50, die aus isolierten Magnetdrähten besteht, ist auf den Statorkern 40 gewickelt. Die Ankerwicklung 50 hat Abschnitte, die in den Schlitzen angeordnet sind, und Spulenendabschnitte 54 und 55, die sich axial vom Statorkern 40 erstrecken. 2 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Ankerwicklung 50 und den Stator 40 zeigt.

Die Ankerwicklung 50 ist eine Dreiphasenwicklung, welche aus einer X-Phasenwicklung, einer Y-Phasenwicklung und einer Z-Phasenwicklung besteht. Die Spulenendabschnitte 54 und 55 bestehen aus einer Vielzahl von Spulenenden 56, welche die Schlitze kreuzen.

Abschnitte der Spulenenden 56 auf der Außenseite der Spulenendabschnitte 54 und 55 über wärmeleitende Isolierungsschichten 10a mit den Innenumfängen der Gehäuse 11 und 12 in Kontakt. Die Isolierungsschichten 10a sind auf der gesamten Innenoberfläche des Gehäuses ausgebildet. Sie können jedoch auch nur teilweise auf den Abschnitten ausgebildet sein, die den Spulenenden 56 zugewandt sind. Um die Schicht an die Spulenenden 56 zu kleben, werden diese mit der Schicht in Kontakt gebracht, bevor sie trocknet. Andererseits kann das Material, welches eine zeitlang eine klebende Eigenschaft besitzt, als Schicht verwendet werden. Ein Klebstoff kann an die Spulenenden angebracht werden, nachdem sie in Berührung mit der Schicht sind.

Eine wärmeleitende Isolierungsfolie oder -form kann anstatt der Schicht verwendet werden. In diesem Fall wird ein klebendes Material für die Folie oder Form ausgewählt oder ein Klebstoff an die Spulenenden angebracht, um das Teil an die Spulenenden zu kleben.

Ein Spannungsregler 60 und ein Gleichrichter 70 sind an der äußeren Oberfläche des hinteren Gehäuseteils 12 montiert und durch ein Abdeckblech 80 abgedeckt.

Als nächstes wird der grundsätzliche Betrieb der in 1 gezeigten Lichtmaschine für ein Fahrzeug beschrieben. Wenn der Rotor 30 durch einen Motor angetrieben wird, wird Feldstrom von dem Spannungsregler 60 durch den Stromabnehmer 42 zu der Feldspule 32 geliefert, und ein rotierendes Feld wird derart ausgebildet, dass Wechselstrom in der Ankerwicklung 50 auf dem Statorkern 40 erzeugt wird. Der Wechselstrom wird durch den Gleichrichter 70 gleich gerichtet und als Ausgangsstrom bereitgestellt.

Wenn sich der Rotor 30 dreht, drehen sich ebenfalls die Kühlgebläse 33 und 34, um von dessen gegenüberliegenden Enden Luft anzusaugen und radial nach außen abzuleiten.

Die Kühlluft, welche durch das vordere Kühlgebläse von der Einlassöffnung 14 eingebracht wird, wird zur Kühlung des Rotors in einen Luftstrom zu den Spulenendabschnitten 54 hin und in einen Luftstrom entlang von Durchgängen zwischen den Klauenstücken 31e aufgeteilt. Ein Teil des Luftstroms wird durch die Wandoberflächen (zum Beispiel 31d in 13) der U-förmigen Öffnung radial nach außen zu den Spulenendabschnitten 54 geleitet.

Die durch das hintere Kühlgebläse von einer Vielzahl von Einlassöffnungen der Abdeckung 80 eingebrachte Kühlluft kühlt den Spannungsregler 60, den Gleichrichter 70 und den Stromabnehmer 42, und wird durch die Einlassöffnung 15 eingeführt und zu den Spulenendabschnitten 55 geleitet. Die Kühlluft, welche entlang der Durchgänge zwischen den Klauenstücken strömt, wird durch die Wandabschnitte der U-förmigen Öffnungen des hinteren Klauenpols 31b radial nach außen auf die Spulenendabschnitte 55 geleitet.

Somit kühlen die durch die zwei Kühlgebläse 33 und 34 angetriebenen Kühlluftströme verschiedene Teile der Lichtmaschine 1. Insbesondere kühlen die Luftströme kurz bevor sie abgelassen werden die Spulenenden 56, welche die Spulenendabschnitte 54 und 55 bilden.

Der Aufbau und der Betrieb der Spulenendabschnitte 54 und 55 werden im Folgenden detaillierter beschrieben.

Wie in 1 gezeigt, sind die Spulenendabschnitte 54 und 55 in den Luftstromdurchgängen angeordnet, welche zu den Auslassöffnungen 16 und 17 gerichtet sind. Jeder der Spulenendabschnitte 54 und 55 besteht aus einer Vielzahl von Spulenenden 56, welche gleichmäßig verteilt angeordnet sind, um Räume dazwischen zu bilden, von welchen jeder so weit wie der Durchmesser des Drahtes der Spulenenden ist.

Wie in 2 gezeigt, sind die Spulenenden 56, die sich von jedem der Schlitze des Statorkerns 40 aus erstrecken, gebündelt und durch einen Klebstoff 57 an einem Grundabschnitt vor dem Schlitz angeklebt. Die Räume zwischen den Spulenenden 56 außer den Grundabschnitten werden durch den Klebstoff nicht geschlossen. In anderen Worten, jedes der Spulenenden 56, welche jede der Spulen 51, 52 und 53 bilden, hat außer dessen Grundabschnitt Räume ohne den Klebstoff. Solche Räume sind zwischen den Spulen derart ausgebildet, dass jedes der Spulenenden 56 einer Phasenwicklung von einem anderen der gleichen Phasenwicklung und auch einer unterschiedlichen Phasenwicklung beabstandet ist.

Die Spulenenden 56 derselben Phasenwicklung sind, wie in 1 und 3 gezeigt, radial in eine Vielzahl von Schichten aufgeteilt. Jede der Spulenenden 56 in einer äußeren Schicht ist zwischen zwei Spulenenden einer inneren Schicht angeordnet. In anderen Worten, eines der Spulenenden 56 einer von einer Vielzahl von Schichten ist zwischen zwei benachbarten Spulenenden der anderen innerhalb hiervon angeordneten Schicht angeordnet. Somit ist jede der Spulenenden einer Schicht zwischen zwei benachbarten Spulen der anderen Schicht angeordnet, welche radial innerhalb der erstgenannten Schicht angeordnet ist. Die obige Beziehung wird auf die Spulenenden der anderen Spulenschichten angewandt.

Obwohl die Spulenenden 56 außer dem Grundabschnitt nicht miteinander verklebt sind, ist deren Vibrationswiderstand durch Verkleben der Grundabschnitte und durch die Gehäuseabschnitte, welche in Kontakt mit der Außenoberfläche der Spulenendabschnitte 54 und 55 sind, sichergestellt.

Die in die Schlitze eingefügte Ankerwicklung 50 ist durch Isolierfolien 51 abgedeckt, um die Ankerwicklung 50 von dem Statorkern 40 zu isolieren. Die Isolierfolien 51 erstrecken sich axial von den gegenüberliegenden Enden des Statorkerns 40 an den Grundabschnitten der Spulenenden, um die Räume zwischen den Bündeln der Spulenenden zu reduzieren und somit den Durchzugwiderstand zu schaffen.

Entsprechend werden die Spulenendabschnitte 54 und 55 sehr dicht an den Innenoberflächen der Gehäuse 11 und 12 angeordnet, um den Durchzugwiderstand der Luftdurchgänge um die Spulenenden 54 und 55 herum zu erhöhen. Der Durchzugwiderstand der Grundabschnitte der Spulenenden 56 wird ebenfalls durch den Isolierfilm 41 erhöht.

Andererseits haben die Spulenendabschnitte 54 und 55 eine Vielzahl von Spulenenden 56, welche voneinander beabstandet sind, um eine Vielzahl von Luftdurchgängen zu schaffen und somit den Durchzugwiderstand zu reduzieren. Deshalb ist der Durchzugwiderstand der Durchgänge in den Spulenendabschnitten kleiner als der Durchzugwiderstand des Durchgangs um die Spulenendabschnitte. Demzufolge strömt die meiste durch die Kühlgebläse 33 und 34 angetriebene Kühlluft durch das Innere der Spulenendabschnitte 54 und 55 und kühlen dabei jedes der Spulenenden auf wirksame Weise. Demzufolge werden die Spulenendabschnitte 54 und 55 sehr effizient gekühlt und dabei der Temperaturanstieg der Ankerwicklung 50 verringert.

Die Testergebnisse der Wärmeabfuhr der Spulenenden werden als Nächstes beschrieben.

4 und 5 sind Diagramme, welche Testergebnisse bei der Verwendung von Lichtmaschinen der Klassen 70A (Ampere) und 100A und 130A zeigen, wenn der Raum zwischen jeder der Spulenenden variiert. 4 zeigt eine Beziehung zwischen einem Durchschnittswert der Abstände der Spulenenden zwischen den Phasenwicklungen und deren Temperatur oder Wärmeabfuhr. Jede der X-Phasenwicklung, Y-Phasenwicklung und Z-Phasenwicklung besteht aus gebündelten Spulenenden und deren axialen Enden sind voneinander beabstandet. Die Abstände der Spulenenden zwischen zwei der Phasenwicklungen werden an Abschnitten außer den Grundabschnitten als Durchschnittswerte einschließlich teilweise angeklebte Abschnitte gemessen.

5 zeigt eine Beziehung zwischen einem Durchschnittswert der Abstände der Spulenenden in der gleichen Phasenwicklung und der Temperatur der Spulenenden, wenn sich ein Verhältnis zwischen einem Durchschnittswert der Abstände der Spulenenden der gleichen Phasenwicklung und dem Durchmesser des Drahts der Spulenenden ändert. Die Abstände der Spulenenden werden an Abschnitten außer den Grundabschnitten als Durchschnittswerte einschließlich der teilweise verklebten Abschnitte gemessen.

4 und 5 zeigen, dass, wenn das Verhältnis des Abstandes zum Durchmesser 0,1 oder größer ist, die Temperatur der Ankerwicklung unabhängig von der Lichtmaschinenleistung auf dem niedrigsten Niveau (150°C in 4, 120°C in 5) gehalten werden kann. Andererseits, auch wenn das Verhältnis etwa 1,0 wird, ändert sich die Temperatur der Ankerwicklung nicht wesentlich. Wenn das Verhältnis einen Wert zwischen 1,0 und 1,5 annimmt, nimmt die Temperatur zu. Wenn das Verhältnis größer als 1 wird, erhöht sich die Größe der Spulenendabschnitte 54 und 55 und somit die Größe der Lichtmaschine. Deshalb liegt der bevorzugte Bereich des Verhältnisses ungefähr zwischen 0,1 und 1,0. Angesichts der Temperatur der Ankerwicklung ist ein Verhältnis von 0,5 oder größer wünschenswert.

Wenn das Verhältnis größer als 1,0 wird, ist anzunehmen, dass demnach die Temperatur zunimmt. 6 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung, welche drei Spulenenden 56a bis 56c der Spulenendabschnitte 54 zeigt. Die durch das Kühlgebläse 33 angetriebene Kühlluft strömt wie in 6 durch dicke Pfeile angedeutet zwischen den Spulenenden. Die Kühlluft bläst auf die Seiten stromaufwärts der Spulenenden 56a und 56b, welche auf der Außenoberfläche der Spulenendabschnitte angeordnet sind, und ebenso auf deren Seiten stromabwärts, weil das Spulenende 56c auf der Seite stromabwärts des Luftstromdurchgangs angeordnet ist. Das Spulenende 56c ist auf der Seite stromabwärts der Spulenenden 56a und 56b angeordnet, um dem dazwischen liegenden Raum zugewandt zu sein, und um somit Kühlluft direkt zu erhalten, welche sich in einem Luftstrom verzweigt, der den Raum zwischen den Spulenenden 56a und 56c durchströmt, und in einen Luftstrom, der durch den Raum zwischen den Spulenenden 56b und 56c entlang der Seiten und Rückenoberflächen des Spulenendes 56c strömt. Die Pfeile in 6 deuten den Betrag der Windkraft an, und die auf das Spulenende 56c ausgeübte Windkraft nimmt nicht ab, sondern nimmt nach der Kompression des Luftstroms zwischen den Spulenenden 56a und 56b eher zu.

Somit kann durch Einrichten geeigneter Abstände zwischen den Spulenenden eine effektive Kühlluft, die entlang der Spulenenden strömt, bereitgestellt werden. Wenn die Abstände zu klein sind, nimmt der Betrag der Kühlluft und die Wärmeabfuhr ab. Andererseits, wenn die Abstände zu groß sind, bläst die Kühlluft nicht richtig auf die Oberflächen der Spulenenden. Deshalb werden Grenzabreißschichten der Kühlluft ausgebildet, um die Wärmeabfuhr zu verringern.

Die Kühlgebläse 33 und 34, welche sich mit dem Rotor drehen, sind nahe den Innenoberflächen der Spulenendabschnitte 54 und 55 angeordnet, welche an einer Stelle angeordnet sind, an der der Luftstrom der Kühlgebläse 33 und 34 am stärksten ist. Deshalb blasen die Kühlgebläse 33 und 34 Hochgeschwindigkeitsluft in das Innere der Spulenendabschnitte 54 und 55, zusätzlich zu der Luft, welche durch die Differenz im Durchzugwiderstand zwischen der Umgebung und dem Inneren der Spulenendabschnitte 54 und 55 angetrieben wird, wodurch die Wärme auf effektive Weise abgeführt wird. Herkömmliche Spulenendabschnitte, welche dichte Spulenenden ohne irgendeinen Abstand haben, müssen einen bestimmten Abstand von dem Kühlgebläse aufweisen, um die Geräusche zu unterbinden. Beispielsweise ist ein Abstand von etwa 5% des Gebläsedurchmessers notwendig. Da die Spulenendabschnitte gemäß der vorliegenden Erfindung zahlreiche Zwischenräume aufweisen, können die Stampfgeräusche wegen der reflektierenden Schallwellen und bedingt durch den Aufprall des Windes minimiert werden, und die Druckwellenhöhe kann durch einen ausreichend niedrigen Durchzugwiderstand verkleinert werden, wodurch das Sirenengeräusch verringert wird. Demzufolge können die Spulenendabschnitte so nah wie 2% des Kühlgebläsedurchmessers am Kühlgebläse angeordnet werden, ohne dass dabei die Geräusche zu nehmen.

Die oben beschriebene Ausführungsform verbessert die Wärmeabfuhr der Spulenendabschnitte und erhöht die Ausgangsleistung. Insbesondere kann der Temperaturanstieg (aufgrund der Joule'schen Wärme) einer Lichtmaschine, welche zur Erhöhung der Ausgangsleistung eine Hilfsmagneteinheit verwendet, unterdrückt werden, so dass ein harzartiges Isoliermaterial mit einem niedrigen Temperaturwiderstand verwendet werden kann. Die Hilfsmagneteinheit erhöht den magnetischen Fluss, so dass die Anzahl der Windungen der Ankerspule 50 reduziert werden kann und die Spulenendabschnitte 54 und 55 die Räume auf einfache Weise bereitstellen können, wodurch eine kompakte, leistungsfähige und hocheffiziente Lichtmaschine geschaffen wird.

Bei der oben beschriebenen Lichtmaschine hat jeder der Spulenendabschnitte eine Vielzahl von gleichmäßig verteilten Spulenenden, welche so angeordnet sind, dass sie ein sternförmiges Cluster in den Kühlluftpassagen ausbilden. Sie können jedoch auch wie in den 7 bis 10 gezeigt angeordnet werden.

In 7 sind die Cluster der Spulenenden 50a, 50b, 50c, 50a', 50b' und 50c' so angeordnet, dass sie vergleichweise kleine Abstände haben, so dass sie um einen Winkel zwischen &thgr;1 bis &thgr;4 zur axialen Richtung geneigt sind, um sich zum Mittelpunkt der Lichtmaschine zu erstrecken. Zwischen den Clustern sind keilförmige Zwischenräume. Das Spulenende 56 ist in dieser Ausführungsform nicht in Kontakt mit dem Gehäuse 11. Es gibt einen wesentlich kleineren Raum zwischen dem Spulenende 56 und dem Gehäuse 11 als der Durchschnittswert der Räume zwischen den Spulenenden.

Die Cluster der Spulenenden 50a und 50b sind zur Richtung des Luftstroms von dem Kühlgebläse 33 geneigt, um die Kühlluft zur Hinterseite einzuführen. Die Cluster der Spulenenden sind zur entgegengesetzten Richtung geneigt, um die Kühlluft zur Vorderseite einzuführen.

Wie in 8 gezeigt, können die Cluster der Spulen 50c, 50d in einer Linie in axialer Richtung ausgebildet sein. Beispielsweise sind die Cluster der Spulenenden 50c und 50d bei jeder der X-, Y- und Z-Phasenwicklungen derart ausgebildet und aufeinander gesetzt, dass sie den Spulenendabschnitt 54 bilden. Es gibt relativ große Räume, welche sich zwischen den Clustern der Spulenende 50c und 50d zum axialen Ende der Spulenendabschnitte 54 hin öffnen. Der Abstand zwischen dem äußeren Cluster der Spulenenden 50c und dem Gehäuse 11 ist kleiner als der Durchschnittswert der Räume zwischen den Spulenenden.

Die durch das Kühlgebläse 33 angetriebene Kühlluft strömt wie durch die Pfeile in 8 angedeutet vom axialen Ende des Spulenendabschnitts 54 und strömt durch die Räume zwischen den Clustern der Spulenenden.

Die Spulenendabschnitte sind kegelförmig, um das Kühlgebläse wie in 9 gezeigt abzudecken. Das heißt, die Spulenenden sind in einem Winkel &thgr; derart geneigt, dass die Innenoberfläche der Spulenendabschnitte 54 parallel zum Außenumfang des Kühlgebläses 33 ist.

Entsprechend kann ein größerer Raum für die Spulenendabschnitte bereitgestellt werden, wodurch mehr Räume zwischen den Spulenenden bereitgestellt werden kann. Wie in 9 gezeigt, ist der Abstand D zwischen den Spulenenden 56, welche auf der äußersten Schicht der Spulenendabschnitte 54 angeordnet sind, und dem Gehäuse etwa so groß wie der Abstand d des Drahtes des Spulenendes 56. Somit kann zwischen den Spulenenden ausreichende Räume bereitgestellt werden, um den Durchzugwiderstand zu reduzieren und somit die Kühlluft zwischen der Außenoberfläche der Spulenendabschnitte und dem Gehäuse einzuführen.

Die Spulenendabschnitte, die in 9 gezeigt sind, können derart ausgebildet sein, dass sie mit dem Gehäuse in Kontakt sind, wenn sie innerhalb des Gehäuses befestigt sind, um deren Kontaktoberfläche mit dem Gehäuse und dabei die Wärmeleitung zu erhöhen. Zusätzlich können alle Spulenendabschnitte dem starken Kühlluftstrom ausgesetzt sein, so dass das Kühlgebläse auf effektive Weise verwendet werden kann.

Die in 2 gezeigten einfach-geschichteten wellengewickelten Spulen können zu doppelt-geschichteten wellengewickelten Spulen abgeändert werden. Die doppelt-geschichteten wellengewickelten Spulen sehen nicht nur Spulenenden von jeder der Phasenwicklungen, sondern auch Spulenenden von zwei geschichteten Clustern von Spulenenden vor, wodurch aufgrund des vergleichsweise einfachen Herstellungsprozess in den Spulenendabschnitten viele Räume bereitgestellt werden. Solche doppelt-gewickelten Spulen sind in JP-B2-3-73225 und in den 10, 11 und 12 offenbart, wo doppelt-geschichtete 2&pgr;/3-Kurz-Abstand-wellengewickelte Spulen offenbart sind. Bei den doppelt-geschichteten 2&pgr;/3-Kurz-Abstand-wellengewickelten Spulen erstrecken sich deren Spulenenden von dem gleichen Schlitz in entgegengesetzten Richtungen. Deshalb können die Räume zwischen den Spulenenden einfach bereitgestellt werden. Wie in 10 gezeigt, ist eine Spule von jedem der drei Phasenwicklungen in jedem 2-Pol-Abstand angeordnet. Zusätzlich werden eine der Spulen 51a, 52a und 53a der ersten Schicht und eine entsprechende der Spulen 51b, 52b und 53b einer zweiten Schicht um einen elektrischen Winkel 60° zueinander versetzt.

Wie in 1 gezeigt, funktioniert die Hilfsmagneteinheit 35 als Sperre für den Kühlluftstrom und die Seitenwände der U-förmigen Öffnungen zwischen den Klauenstücken und dem Polkern treiben die Kühlluft radial nach außen an. Es ist jedoch auch möglich, anstatt den oben beschriebenen Abschnitten eine wie in 13 gezeigte spezifische Platte 370 am Rotor 300 zu haben. Es ist ebenso möglich, Gebläseschaufeln 331 und 341 auf den Kühlgebläsen 330 vorzusehen, welche sich von den Wandflächen der U-förmigen Öffnungen sich erstrecken, um die Gebläseleistung zu erhöhen.

Die vorliegende Erfindung kann bei einer Lichtmaschine mit einem Außenkühlgebläse, wie in 14 gezeigt, angewandt werden. Das Kühlgebläse 331, welches auf der Vorderseite angeordnet ist, bringt die Kühlluft von den Einlassöffnungen 140 und 150, welche am Außenumfang der Lichtmaschine ausgebildet sind, in das Innere der Lichtmaschine und leitet sie von der Lichtmaschine ab. Deshalb können die Spulenendabschnitte 540 und 550 frische Kühlluft direkt von der Außenseite erhalten und auf so effektive Weise gekühlt werden. Es ist wichtig, dass eine Vielzahl von Spulenenden gleichmäßig in den Kühlluftdurchgängen verteilt sind, und dass der Durchzugwiderstand innerhalb der Spulenendabschnitte niedriger ist als der um die Spulenendabschnitte herum.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen werden für die Ankerwicklung 50 runde Drähte verwendet. Es können jedoch Drähte mit anderen Formen, wie einem polygonalen Draht, verwendet werden. Beispielsweise ist ein abgeschrägter, rechteckiger Draht 560, welcher aus einem Kupferdraht 560a und einer harzartigen Isolierschicht 560b, wie in 15 gezeigt, aus Sicht des Abnutzungswiderstandes, der Bearbeitbarkeit und der Wärmeabfuhr vorzuziehen. Um den Abnutzungswiderstand und die Wärmeabfuhr zu verbessern, wird die Dicke der Isolierschicht auf 80% bis 40% der Dicke der Isolierschicht der zweiten Klasse, welche 400 &mgr; bis 200 &mgr; dick ist, beispielsweise reduziert. Solche Drähte kann man unter dem Namen "Superarbeitsbeständiger Schutzmagnetdraht" der Furukawa Denko Inc. oder unter der Bezeichnung "Abnützungswiderstandsfähiger dünner Schichtmagnetdraht" der Sumitomo Denko Inc. erhalten.


Anspruch[de]
  1. Lichtmaschine (1) für ein Fahrzeug, mit:

    einer Riemenscheibe (21),

    einem Gehäuse (10), welches eine Vielzahl an Kühlluftöffnungen (140, 150) besitzt, die sich in radialer Richtung öffnen,

    einem Statorpaket bzw. Ankerkern (40) mit einer Vielzahl an Schlitzen,

    einem Rotor (30), der innerhalb des Statorpakets (40) angeordnet ist und durch die Riemenscheibe (21) angetrieben wird,

    einem Kühlgebläse (331), das an einem axialen Ende des Rotors (30) befestigt ist,

    einer Ankerwicklung (50), welche gerade Abschnitte hat, die in der Vielzahl von Schlitzen angeordnet sind, und

    Spulenendabschnitte (540, 550), die sich von der Vielzahl von Schlitzen in Kühlwege zwischen dem Kühlgebläse (331) und den Kühlluftöffnungen (140, 150) erstrecken, um einem sehr starken Luftstrom durch das Luftgebläse (33, 34) ausgesetzt zu sein, wobei

    die Ankerwicklung (50) eine Vielzahl von Phasenwicklungen aufweist, von welchen jede eine Vielzahl von sich axial erstreckenden Bündeln von Spulenenden (56) hat, die einen radialen Abstand von einander haben, um große Räume zu bilden, die zu einem axialen Ende der Spulenendabschnitte (540, 550) offen sind,

    die Spulenenden (56) eines jeden Bündels einen axialen Abstand von einander haben, und wobei

    die Bündel einen radialen Abstand voneinander haben, der größer ist als der axiale Abstand der Spulenenden (56) eines jeden Bündels.
  2. Lichtmaschine nach Anspruch 1, bei der die Spulenenden (56) eines radial äußeren Bündels einen größeren Abstand von einander haben als die Spulenenden (56) eines radial inneren Bündels.
  3. Lichtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Bündel an einem Ende des Statorpakets (40) in der Nähe der Riemenscheibe (21) angeordnet sind.
  4. Lichtmaschine nach Ansprüchen 1 bis 3, bei der ein Raum zwischen einem radial äußeren Bündel und dem Gehäuse (10) kleiner ist als der Mittelwert der Räume zwischen den Spulenenden (56) dieses Bündels.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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