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Dokumentenidentifikation DE69828749T2 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000920048
Titel Plasma-Anzeigetafel
Anmelder Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Akiba, Yutaka, Fujisawa-shi, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69828749
Vertragsstaaten DE, FR, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.11.1998
EP-Aktenzeichen 981225220
EP-Offenlegungsdatum 02.06.1999
EP date of grant 26.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse H01J 17/49

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Plasmaanzeigefeld und eine Bildanzeigevorrichtung, die selbiges verwendet, welche als Informationsverarbeitungsendgerät für einen Flachfernseher oder einen an der Wand hängenden Fernseher o.ä. verwendet werden.

Die Anzeige der Art mit Gasentladung, wie etwa eine Plasmaanzeige, macht die Anzeige vermittels Abstrahlen von selbsterzeugtem Licht und hat daher einen großen Gesichtsfeldwinkel und stellt eine bessere, leicht anzuschauende Anzeigecharakteristik dar. Ferner kann sie so hergestellt sein, dass sie dünn und von großer Größe ist. Es wurde mit der Anwendung von Plasmaanzeigen auf Anzeigen für Informationsendgerätausrüstungen und hochauflösende Fernsehempfänger begonnen. Die Plasmaanzeige kann grob in die Art mit Gleichstromantrieb und die Art mit Wechselstromantrieb eingeteilt werden. Von diesen Arten hat sich die Plasmaanzeige mit Wechselstromantrieb dahingehend entwickelt, dass durch die Speicherwirkung die elektrodenbedeckende dielektrische Schicht die Helligkeit erhöht werden kann, und dass durch Bilden einer Schutzschicht ihre Lebensdauer genügend ausgedehnt werden kann, damit sie von praktischer Bedeutung wird. Das Ergebnis ist, dass die Plasmaanzeige nun einer praktischen Verwendung als Vielzweck-Videomonitor zugeführt wird.

Die Plasmaanzeige mit Wechselstromantrieb besteht allgemein aus einer Frontplatte, einer Rückplatte und einem Entladungsraumbereich, der zwischen der Front- und Rückplatte ausgebildet ist und eine große Anzahl von durch Wände aufgeteilten Zellen aufweist. Die Frontplatte hat in sich gebildet eine Mehrzahl von Paaren von Anzeigeelektroden. Die Rückplatte hat in sich gebildet eine Mehrzahl von Adresselektroden, welche im Wesentlichen senkrecht auf diesen Anzeigeelektroden stehen. Wenn zwischen den Adresselektroden und den Anzeigeelektroden eine Pulsspannung zugeführt wird, wird in den entsprechenden Zellen, welche von der Front- und Rückplatte und den Trennwänden gebildet sind, eine Hilfsentladung bewirkt. Unter der Wirkung dieser Hilfsentladung wird eine Hauptentladung bewirkt, indem zwischen den Anzeigeelektroden der jeweiligen Paare der Frontplatte, welche dazu gebildet sind, den jeweiligen Zellen gegenüberzuliegen, eine Pulsspannung zugeführt wird. Das ultraviolette Licht aus der Hauptentladung regt den Phosphor an, Licht abzustrahlen. Das Licht von dem Phosphor durchläuft die Frontplatte, zeigt daher an und es erfolgt eine Lichtabstrahlung.

Diese herkömmliche Plasmaanzeige mit Wechselstromantrieb schuf das Anzeigen und die Lichtabstrahlung durch Oberflächenentladung zwischen den Anzeigeelektroden jedes Paars. Beispiele dieser herkömmlichen Plasmaanzeige mit Wechselstromantrieb sind in der JP-A-5-190099 und der JP-A-4-181633 beschrieben.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein neuartiges Plasmaanzeigefeld der Wechselstromart mit verbesserter Lichtabstrahlungswirksamkeit bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Plasmaanzeigefeld der Wechselstromart, wie es im unabhängigen Anspruch 1 abgegrenzt ist, gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 beansprucht.

Um die Aufgabe erfindungsgemäß zu lösen, wird ein Plasmaanzeigefeld bereitgestellt, das zumindest eine Rückplatte hat, die eine Vielzahl von Adresselektroden und eine Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden aufweist, die so angeordnet sind, dass sie die Adresselektroden kreuzen, und eine Frontplatte hat, die eine Vielzahl von zweiten Anzeigeelektroden aufweist, die so angeordnet sind, dass sie der Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden gegenüberliegen, so dass zwischen der zweiten Elektrode und der ersten Anzeigeelektrode, welche unter Verwendung der Adresselektroden angesteuert wird, eine Entladung bewirkt werden kann.

Da die ersten und zweiten Anzeigeelektroden einander gegenüberliegen oder eine gegenüberliegende Elektrodenstruktur verwenden, kann die Länge der Lücke zwischen den ersten und zweiten Anzeigeelektroden in der Ebene der Anzeigeelektrode im Wesentlichen konstant gemacht werden. Ferner kann, weil die Anzeigeelektroden jedes Paars für jeden Elektrodenbereich auf der Front- bzw. Rückplatte als breit ausgebildet werden, ein stabiler Entladungsvorgang bewirkt werden. In anderen Worten kann, selbst wenn zwischen den Entladungselektroden eine Wandentladung erzeugt wird, der Entladungsstrom stabil gehalten werden (Stromdichte konstant gehalten werden), weil die Länge der Lücke in der Ebene der Anzeigeelektrode konstant ist. Weiterhin kann, weil der Elektrodenbereich groß gemacht werden kann, die Lichtabstrahlleistung erhöht werden, und daher ist die Wirksamkeit der Lichtabstrahlung genügend groß.

Ferner kann, weil die Anzeigeelektroden die gegenüberliegende Elektrodenstruktur verwenden, der Widerstand der Verdrahtung der zweiten Anzeigeelektroden, welche von lichtdurchlässigen Elektroden und lichtundurchlässigen Elektroden (Buselektroden) gebildet sind, leicht verringert werden, weil jede Breite einer Elektrode in einer Ebene wie oben beschrieben erhöht werden kann. In ähnlicher Weise kann, weil nur die ersten Anzeigeelektroden auf der Rückplatte ausgebildet sind, die Breite der Elektrode größer gemacht werden als bei denen der Art mit Oberflächenentladung, und daher kann der Widerstand der Verdrahtung der Elektroden um sehr vieles verringert werden. Daher kann, weil der Widerstand der Verdrahtung bedeutend verringert werden kann, eine geringe Verbrauchsleistung erzielt werden, was zu einer hohen Lichtabstrahlwirksamkeit führt. Ferner kann auch, weil der Spannungsabfall an den angetriebenen Anzeigelektroden bedeutend verringert werden kann, die Betriebsschwelle erhöht werden.

Zusätzlich können, weil die Anzeigelektroden die gegenüberliegende Elektrodenstruktur verwenden, Trennwände mit hohem Ansichtsverhältnis verwendet werden, und der Bereich auf der Trennwand, auf den Phosphor aufgebracht wird, kann erhöht werden, um die Wirksamkeit der Ausgabe von sichtbarem Licht zu erhöhen. Mit anderen Worten kann die Lichtabstrahlwirksamkeit des Feldes verbessert werden.

Ferner kann bei der obigen Struktur, falls eine Mehrzahl von ersten Anzeigeelektroden jeweils Eigenelektroden sind (Y-Elektroden), und falls eine Mehrzahl von zweiten Anzeigeelektroden eine diesen Elektroden gemeinsame Elektrode (X-Elektrode) ist, die zweite Anzeigeelektrode durch eine Ein-Ebenen-Elektrode gebildet sein, um die gesamte Oberfläche des Feldes zu bedecken. Durch Verwendung der Ein-Ebenen-Elektrode zur Bedeckung des gesamten Feldes, ist es möglich, nicht nur den Widerstand der zweiten Anzeigeelektroden zu verringern, sondern auch den bisher zum Erzeugen von lichtdurchlässigen Elektroden eines Anzeigeelektrodenmusters verwendeten hochpräzisen Ätzprozess verzichtbar zu machen.

Das Ausbilden der zweiten Anzeigenelektroden in einer Form einer einzigen Ebene bewirkt, dass elektrische Ladungen sich leicht zu anderen Anzeigezellen hin bewegen können, aber die in einer Gitterform, um die Anzeigezellen zu umgeben gebildeten Trennwände können die Bewegung der Ladung unterdrücken und daher eine irrtümliche Entladung in den anderen Anzeigezellen verhindern.

Ferner kann, wenn die zweiten Anzeigeelektroden durch eine lichtdurchlässige ebene Elektrode und darauf abgelagerte Buselektrode gebildet sind, und falls die Buselektrode in einer Gitterform gebildet ist, um sich mit den gitterförmigen Trennwänden zu überlappen, der Widerstand der zweiten Anzeigeelektroden verringert werden, ohne die Öffnungsrate verglichen mit der Struktur, die die linienförmigen Buselektroden aufweist, zu verringern. Mit anderen Worten kann, falls die lichtundurchlässige Buselektrode als Buselektrode so ausgebildet wird, dass sie sich der Form der Trennwände der Anzeigezellen anpasst, die Öffnungsrate der Anzeigezellen wesentlich erhöht werden, um die Helligkeit zu verbessern, weil sie nicht von der Form und Größe der lichtundurchlässigen Elektrode abhängt.

Zusätzlich kann, falls das lichtdurchlässige Elektrodenmuster der zweiten Anzeigeelektroden ähnlich zu dem linienförmigen Elektrodenmuster der ersten Anzeigelektrode (lichtundurchlässigen Elektrode) ausgebildet wird, die Stabilität der sich wiederholenden Entladungscharakteristik im Sinne gegen die Erzeugung der Wandladung stark verbessert werden. Dann sind beide Anzeigeelektroden parallel oder senkrecht zueinander angeordnet. Da die auf der lichtdurchlässigen Elektrode gebildete Buselektrode so gebildet ist, dass sie auf den gitterförmigen Trennwänden überlappt, kann der Widerstand der Anzeigeelektroden verringert werden, die Öffnungsrate der Anzeigezellen kann verbessert werden, und die Kapazität zwischen den Elektroden kann verringert werden (Öffnungen werden erzeugt, indem ein Linienmuster gebildet wird, das den Elektrodenbereich verkleinert). Dieses Merkmal ist insbesondere, weil das Ergebnis betreffend die Form der Buselektrode klein ist, für die extrem kleine Struktur des Feldes von Vorteil.

Um die Wirksamkeit der Entladung zu verbessern, wird ein Plasmaanzeigefeld mit zumindest einer Rückplatte bereitgestellt, die eine Vielzahl von Adresselektroden und eine Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden aufweist, die so angeordnet sind, dass sie die Adresselektroden kreuzen, und eine Frontplatte, die eine Vielzahl von zweiten Anzeigeelektroden aufweist, die so angeordnet sind, dass sie der Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden gegenüberliegt, so dass zwischen der zweiten Anzeigeelektrode und der ersten Anzeigeelektrode, welche von der Adresselektrode angesteuert wird, eine Entladung mit einer positiven Säule gebildet wird.

Daher kann, weil die Anzeigeelektroden die gegenüberliegende Elektrodenstruktur verwenden, der zum Erzeugen der positiven Säule notwendige Abstand zwischen den ersten und zweiten Anzeigeelektroden gewährleistet werden, selbst wenn die Größe der Entladungszellen wegen der äußerst kleinen Struktur des Feldes begrenzt ist. Deshalb kann, weil die positive Säule durch die obige Struktur erzeugt wird, die Entladungswirksamkeit im Vergleich zu dem negativen Glühen erhöht werden. Die Entladungswirksamkeit ist die Menge von ultraviolettem Licht, welches pro Einheit elektrischer Leistung erzeugt wird. Die ultravioletten Lichtstrahlen regen den Phosphor an, so dass dieser sichtbares Licht abstrahlt. Hier bezeichnet der Begriff der positiven Säule einen der Zustände der Lichtabstrahlung im normalen Glühmodus einer Glühentladung. In anderen Worten erfolgt, auch wenn ein Kathodendunkelraum, ein negatives Glühen, ein Faraday-Dunkelraum und eine positive Säule in dieser Reihenfolge in der Richtung von der Kathode zur Anode hervorgerufen werden, der Vorgang des Abstrahlens von anzeigendem Licht hauptsächlich unter Verwendung der positiven Säule, um ultraviolette Strahlen abzustrahlen. Grund hierfür ist, dass die Entladungswirksamkeit der positiven Säule höher als das negative Glühen ist. In diesem Fall wird in Richtung der Achse der positiven Säule ein Feld konstanter Intensität erzeugt. Da diese Stärke des Feldes durch die Energie, die die Elektroden pro Einheitslänge in der Richtung der Wandoberfläche der Anzeigeentladungszellen gewinnen, und dem Energieverlust durch elastische Stöße oder ähnliches, falls die Diffusion zu Trennwänden als Fluoreszenzlicht unterdrückt wird, bestimmt wird, hängt die Charakteristik der Abstrahlung von Entladungslicht bei der positiven Säule von der Länge der Entladungszellen in der Wandoberflächenrichtung ab, hängt aber nicht von der Länge der Lücke zwischen den einander gegenüberliegenden Elektroden ab. Daher bewirkt, selbst wenn die Länge der Lücke gewährleistet sein kann, die ausreicht, die positive Säule zu stabilisieren, ein weiteres Erhöhen der Länge der Lücke in der Nachbarschaft der Trennwände keine größere Stärke des Feldes, und der die Ladung aufrechterhaltende Strom (die Entladungsstromdichte) zum Aufrechterhalten einer normalen Glühentladung kann vollständig reduziert werden.

Wenn die Zellgröße oder der Röhrendurchmesser des Feldes jedoch genügend klein wird, kann der Energieverlust aufgrund der Diffusion zu Trennwänden hin nicht vernachlässigt werden. Um eine solche Schwierigkeit aufzulösen, wird an die Metalltrennwände, die zwischen der Front- und Rückplatte angeordnet sind, und deren Oberfläche isoliert ist, eine konstante Speisespannung angelegt. Daher kann die Intensität des elektrischen Feldes (der Potentialunterschied) in der Richtung der Wandoberfläche, welche für die gebildete positive Säule notwendig ist, über den Ionenmantel stabil und wirksam aufrecht erhalten werden, der in der Nähe der Oberfläche der isolierenden (dielektrischen) Schicht ausgebildet wird, wodurch die positive Säule so erzeugt wird, dass die Entladungswirksamkeit stark verbessert wird.

Der die Entladung aufrecht erhaltende Strom wurde bisher erhöht, um die positive Säule zu stabilisieren, daher überschreitet die Stromdichte eine konstante Höhe. Deshalb ist das ultraviolette Licht in Sättigung, die Stabilität der Entladung ausgenommen, wodurch die Verbesserung der Wirksamkeit der Entladung in gewisser Hinsicht begrenzt wird. Falls an die Metalltrennwände eine Speisespannung angelegt wird, um eine Wandspannung (Wandladung) auf der dielektrischen Schicht der Metalloberfläche zu erzeugen, wird unterdrückt, dass die geladenen Teilchen neutralisiert werden, und es wird der übermäßige Energieverlust aufgrund der Diffusion zu Trennwänden hin verringert. Daher kann die Entladung stabil gehalten werden, selbst durch Verringern des die Entladung aufrechterhaltenden Stroms (der Stromdichte). Deshalb kann der Umfang der Ladung, der zum Aufrechterhalten der Entladung notwendig ist (der minimale Strom, der notwendig ist, um die Entladung aufrechtzuerhalten), gewährleistet werden, ohne dass das ultraviolette Licht in Sättigung geht, und die Wirksamkeit der Entladung kann verbessert werden.

Zusätzlich sind die Metallblätter, mit isolierten Oberflächen, laminiert, um eine Platte für diese Metalltrennwände zu bilden. Wenn an zumindest eines der Metallblätter eine Speisespannung angelegt wird, sind die jeweils mit einer isolierenden (dielektrischen) Schicht überzogenen Metallblätter dazwischen selbstanlegend, so dass in der axialen Richtung eine elektrische Feldintensität (Potentialunterschied) erzeugt werden kann. Demzufolge kann die für das Bilden der positiven Säule notwendige elektrische Feldintensität (Potentialunterschied) im Vergleich zu der einzelnen Metallplatte wirksam und stabil erzeugt werden. Weil die stabile positive Säule auf diese Weise erzeugt werden kann, kann die die Entladung aufrechterhaltende Stromdichte für die normale Glühentladung völlig verringert werden. Daher kann die positive Säule unter der Bedingung erzeugt werden, dass die ultravioletten Lichtstrahlen nicht in Sättigung gehen, und die Wirksamkeit der Entladung kann maximiert werden.

Auch wenn sich die bisher beschriebene gegenüberliegende Elektrodenstruktur mit dem Vorgang des Antreibens schwer tut, erhöht das Erhöhen der Länge der Lücke zwischen den einander gegenüberliegenden X-, Y-Anzeigeelektroden das Feuerpotential Vo, welches von der Länge der Lücke abhängt, und das Feldübersprechen und das Ladungsübersprechen, welche die benachbarten Zellen beeinflussen, und eine Verwendung von Metalltrennwänden, deren Seiten mit einem isolierenden Material überzogen sind, und das geeignete Ausbilden des Potentials durch Anlegen einer Speisespannung, wie oben beschrieben, kann die Länge der Lücke zwischen den X-, Y-Anzeigeelektroden wirksam verringern (die Feldstärke zwischen den Elektroden erhöhen), und der Schirm zwischen den angrenzenden Zellen kann verhindern, dass das Feld leckt und die zugehörige überflüssige Ladung erzeugt wird.

Genauer können, weil die wirksame Länge der Lücke zwischen den ersten und zweiten Anzeigeelektroden durch diese Metalltrennwand reduziert werden kann, das Feuerpotential Vo oder die Arbeitspunktspannung zum Abschaltzeitpunkt des ersten Entladungslichts verringert werden.

Es wird eine Lastgerade (Lastwiderstand, strombegrenzender Widerstand) dazu verwendet, den die Entladung steuernden Strom am Arbeitspunkt zu steuern und die Entladungswirksamkeit geeignet zu machen. Dieser Arbeitspunkt ist durch den Schnittpunkt von Lastgeraden und der Strom-Spannungskennlinie (I-V-Kennlinie) der Zellen selbst gegeben. Da die I-V-Kennlinie der Zellen selbst erfindungsgemäß die Diffusion zu Trennwänden hin unterdrückt, vergrößert sich der Niederstrombereich (normaler Glühentladungsbereich). Daher kann der Strom an dem Betriebspunkt, welcher mittels der Lastgeraden vorgegeben ist, stabiler verringer werden als durch Mittelung, und zwar um eine Stelle oder mehr.

Da in der Zellstruktur der Wechselstrom-angetriebenen Art Wandspannung auf der Anzeigeelektrode erzeugt wird, beeinträchtigt sie die normale Glühspannung Vn. Diese normale Glühspannung Vn ist hauptsächlich von der Kathodenfallspannung Vc oder dem Potential der positiven Säule in der axialen Richtung (dem Produkt der elektrischen Feldstärke E in der axialen Richtung und der Länge 1, welche im Wesentlichen gleich der Lücke zwischen den Elektroden ist) vorgegeben. Wenn durch den Antrieb mit Wechselspannung die positive Säule erzeugt wird, kann im Vergleich zur Antriebsart mit Gleichstrom die Wandspannung verwendet werden, und daher können die normale Glühspannung Vn oder die Kathodenfallspannung Vc ersichtlich verringert werden. Deshalb kann der Antrieb der Art mit Wechselstrom die Betriebspunktspannung (normale Glühspannung Vn) ersichtlich um den Wert der Wandspannung bezogen auf die I-V-Kennlinie der Zellen selbst verringern, weil die Wandspannung erzeugt wird.

Daher wird bewirkt, dass der normale Glühentladungsbereich der I-V-Kennlinie Niederstrom und Niederspannung miteinander vereint, indem die Diffusion von der positiven Säule unter dem Antrieb mit Wechselstrom unterdrückt wird. Entsprechend können, während eine stabile Entladung (positive Säule) aufrechterhalten (erzeugt) wird, der Betriebspunktstrom und die Betriebspunktspannung gemäß der Lastgeraden gleichzeitig verringert werden. Da der Strom und die Spannung auf dem Betriebspunkt niedrig sind, kann die Verbrauchsleistung verringert werden, und auch der die Entladung aufrechterhaltende Strom (Stromdichte) kann geeignet gemacht werden. Daher kann die Entladungswirksamkeit bedeutend verbessert werden.

In dem Plasmaanzeigefeld mit einer großen Anzahl von Anzeigezellen, welche von den Front- und Rückplatten gebildet sind, die Elektroden aufweisen, welche mit einem Antriebskreissystem verbunden sind, und bei dem die Trennwände zwischen diesen Platten gehalten sind, sind die Trennwände durch Laminieren einer Mehrzahl von Metallblättern mit isolierten Oberflächen gebildet. Zumindest eines der Blätter der Trennwände ist mit dem Antriebskreissystem verbunden, damit eine Speisespannung anliegt. Die Elektroden und die Trennwände, bei denen an zumindest einem der Blätter eine Speisespannung anliegt, sind jeweils mit geeigneten Lastwiderständen verbunden.

Daher wird zwischen den X-, Y-Elektroden in einer ausgewählten Anzeigezelle eine Adressentladung bewirkt, so dass auf der Y-Elektrode eine Wandladung erzeugt wird. Zwischen der Y-Elektrode mit der erzeugten Wandladung und den Metallwänden, denen eine Speisespannung zugeführt wurde, und die als Elektroden dienen, um so Teilchen für eine Initialzündung zu erzeugen, wird eine vorläufige Entladung bewirkt. Die für eine Initialzündung erzeugten Teilchen können das Feuerpotential Vox-y zwischen den X-, Y-Anzeigeelektroden verringern. Die Entladung kann unter der die Entladung aufrechterhaltenden Spannung, welche um den Betrag, der der Wandspannung entspricht, verringert ist, stabil aufrecht erhalten werden.

Ferner kann diese Struktur für die Metalltrennwände das Phänomen des Lichteindringens (Lichtübersprechens) lösen, welches in den Anzeigezellen auftaucht, die von dielektrischen Trennwänden umgeben sind.

Deshalb ist diese gegenüberliegende Elektrodenstruktur durch Verwendung der Metalltrennwände unter Berücksichtigung von Verfahren und Zusammenbau, Feuerpotential und verschiedenen Arten von Übersprechen konstruiert.

Zusätzlich wird, wenn die Metalltrennwände verwendet werden, die Kapazität zwischen den einander gegenüberliegenden X-Y-Anzeigeelektroden erhöht, und daher wird die Verbrauchsleistung, welche proportional zu CV2 pro Puls ist, erhöht. Diese Erhöhung kann, wenn die Metalltrennwände vermittels einer Vielzahl von Vorsprüngen, die auf der Seite der Metalltrennwände oder der Front- oder Rückplattenseite ausgebildet sind, in Kontakt mit der Frontplatte oder der Rückplatte geraten oder mit dieser verbunden sind, unterdrückt werden.

Genauer sind in dem Plasmaanzeigefeld, das eine Vielzahl von durch die Front- und Rückplatten gebildeten Anzeigezellen aufweist, die Elektroden aufweisen, die mit einem Antriebsschaltkreissystem verbunden sind, und wobei die Trennwände zwischen ihnen gehalten sind, eine Vielzahl von Vorsprüngen auf den Oberflächen der Trennwände vorgesehen, welche der Front- und Rückplatte gegenüberliegen und dazu ausgelegt sind, nicht in Kontakt mit den auf der Front- oder Rückplatte ausgebildeten Elektroden zu geraten, wodurch man es möglich macht, wegen der Metalltrennwände eine Erhöhung der Kapazität zu unterdrücken. Zusätzlich sollten, wenn auf der Frontplatte eine Ein-Ebenen-Elektrode als gemeinsame Anzeigeelektrode für die Vielzahl von Anzeigezellen ausgebildet wird, lokal Öffnungen in der ebenen Elektrode bereitgestellt sein, so dass die Vorsprünge auf den Trennwänden nicht in Kontakt zur ebenen Elektrode geraten. Daher kann der Kontaktbereich oder Verbindungsbereich zwischen den Metalltrennwänden und der Front- oder Rückplatte verringert werden, was zu der Erniedrigung der Kapazität zwischen den X-Y-Elektroden führt. In diesem Falle ist es vorzuziehen, dass die Vorsprünge so angeordnet sind, dass sie nicht auf den Elektroden, welche auf der Front- oder Rückplatte ausgebildet sind, überlappen. Selbst wenn die Metalltrennwände bei dem herkömmlichen Plasmaanzeigefeld der Art mit Oberflächenentladung verwendet werden, kann man die Kapazität zwischen den Adresselektroden und den Anzeigeelektroden, die dazu ausgelegt sind, gegenüberzuliegen, daran hindern, zu steigen.

Ferner wird bei der schon erwähnten Kreuzungsstruktur von Adresselektroden und Anzeigeelektroden Y, falls man versucht, das Feuerpotential Voa-y zu verringern, indem man die Dicke der isolierenden Schicht zwischen der Adresselektrode A und der Anzeigeelektrode Y verringert, die dielektrische Stärke der isolierenden Schicht verringert, wodurch die Zuverlässigkeit des Felds verschlechtert wird, oder es wird die Verbrauchsleistung bei einer Erhöhung der Zwischenelektrodenkapazität proportional zu CV2 pro Puls erhöht. Andererseits wird bei der Anzeigezellenstruktur, bei der die Frontplatte auf einem isolierenden Substrat eine erste isolierende Schicht, A-Elektroden, eine zweite isolierende Schicht, Y-Elektroden, und eine dritte isolierende Schicht aufweist, welche in dieser Reihenfolge gebildet sind, eine vierte isolierende Schicht als Ein-Schicht- oder Viel-Schicht-Struktur (die verhindert, dass Defekte wie etwa feine Löcher verursacht werden) für die Elektroden Y zwischen der zweiten isolierenden Schicht und den Y-Elektroden abgelagert.

Ferner wird bei der Kreuzungsstruktur der Adresselektroden A und der Anzeigeelektroden Y, wenn man versucht, die Kapazität zwischen den Elektroden und die dielektrische Stärke der isolierenden Schicht zu verringern bzw. zu vergrößern, indem im Gegensatz hierzu die Dicke der isolierenden Schicht zwischen den Adresselektroden A und den Anzeigeelektroden Y erhöht wird, das Feuerpotential Voa-y erhöht, und der Antriebsschaltkreis erfordert eine hohe dielektrische Stärke. Bei der Anzeigezellenstruktur, bei der die Rückplatte auf einem isolierenden Substrat eine erste isolierende Schicht, A-Elektroden, eine zweite isolierende Schicht, Y-Elektroden und eine dritte isolierende Schicht, welche in dieser Reihenfolge gebildet sind, aufweist, bedeckt die dritte isolierende Schicht die Y-Elektroden und den sie umgebenden Bereich, bedeckt jedoch zumindest einen Teil der zweiten isolierenden Schicht nicht.

Ein bisher aufgrund unserer Forschungen aufgefundenes Grundprinzip verwendet die Mittel zum wirksamen und gleichzeitigen Aufbau des Hochfeldbereichs in dem Kathodendunkelraum und dem Äquipotentialbereich in der positiven Säule, unter Berücksichtigung der Bedingungen zur Aufrechterhaltung der Glühentladung, wie es unten beschrieben wird.

Zwischen den einander gegenüberliegenden Anzeigeelektroden sind Metalltrennwände mit isolierenden Oberflächen und von hohem Ansichtsverhältnis angeordnet. An die Metalltrennwände wird eine Spannung angelegt, die im Wesentlichen gleich der an der Anodenelektrode ist, was eine Wandspannung Vw auf der dielektrischen Schicht auf der Oberfläche der Metalltrennwände hervorruft (Wandladung Qw=C·Vw0, wobei C die Kapazität des Dielektrikums auf der Oberfläche der Metalltrennwände ist). Die Wandladung, die dazu verwendet wird, die Wandspannung Vw zu erzeugen, liegt immer auf Anodenpotential, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Äquipotentialbereich der positiven Säule im Wesentlichen gleich dem Anodenpotential ist, weil es erforderlich ist, dass diese Ladung während der wiederholten Entladung nicht verbraucht oder ausgetauscht wird. Um den Antriebsschaltkreis für die Metalltrennwände überflüssig zu machen und um eine Masse in der Feldstruktur bereitzustellen und dadurch stabil anzutreiben, wird die Anodenelektrode auf Masse gelegt. Die stabile Wandspannung Vw wird durch Selbstausgleich erzeugt, und die Diffusion von geladenen Partikeln zu den Trennwänden hin (Energieverlust) aufgrund der Verringerung der Zellgröße (Röhrendurchmesser) wird stark unterdrückt, was zu einer wirksamen Erzeugung von Plasma (positiver Säule) führt. Ferner wird, weil zusätzlich zur Unterdrückung der Diffusion zu Trennwänden hin die Wandspannung Vq auf den Anzeigeelektroden durch den Antrieb der Wechselstromart erzeugt wird, die I-V-Kennlinie (normaler Niederentladungsbereich) zu den Zellen selbst auf einen Bereich mit niedrigem Strom und niedriger Spannung hin geändert, und Strom und Spannung am Arbeitspunkt entsprechend der Lastgeraden können stark verringert werden. Daher kann die Entladung stabil gehalten werden, selbst unter der minimal nötigen Stromdichte, wobei die Sättigung von ultraviolettem Licht (Sättigung der Helligkeit) nicht bewirkt wird.

Wenn die Diffusion zu Trennwänden hin nicht völlig unterdrückt wird, kann die Entladung nicht stabil aufrechterhalten werden, selbst wenn die positive Säule erzeugt werden kann. Daher muss der die Entladung aufrechterhaltende Strom ansteigen, und daher steigt der Energieverlust an, was die Verbesserung der Wirksamkeit der Entladung in gewisser Hinsicht einschränkt.

Durch Verwendung des obigen Prinzips ist es möglich, den die Entladung aufrechterhaltenden Strom geeignet zu machen und die Entladung unter der minimal notwendigen Stromdichte, bei der eine Sättigung von ultraviolettem Licht (Sättigung der Helligkeit) nicht bewirkt wird, stabil aufrechtzuerhalten. Daher kann die Wirksamkeit der Entladung um eine Größenordnung oder um eine Stelle oder nach oben verbessert werden.

Ferner kann das Prinzip auch auf von dem Plasmaanzeigefeld verschiedene elektronische Geräte zum Erzeugen der positiven Säule unter Verwendung von Glühentladung angewendet werden. Zumindest kann die Wirksamkeit der Entladung oder die Wirksamkeit der Erzeugung von ultraviolettem Licht verbessert werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein durch den Pfeil I-I in 3 angezeigtes Querschnittsschaubild, welches die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

2 ist ein Grundriss, der die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

3 ist ein Grundriss, der die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

4 ist eine Querschnittsansicht, welche die Elektrodenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

5 ist eine Querschnittsansicht, welche die Elektrodenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

6 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Metalltrennwandstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

7 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Metalltrennwand eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

8 ist ein Grundriss, der die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

9 ist eine Querschnittsansicht, welche durch den Pfeil IX-IX in 8 angegeben ist, welche die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

10 ist ein Grundriss, der die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

11 ist eine Querschnittsansicht, welche von dem Pfeil XI-XI in 10 angegeben ist, und welche die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

12 ist ein Zeitablauf der in einem Plasmaanzeigefeld verwendeten Antriebswellenformen.

13 ist ein Grundriss, der die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

14 ist eine von dem Pfeil XIV-XIV in 13 angegebene Querschnittsansicht, welche die Zusammenbaustruktur von Trennwänden und Elektroden eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

15 ist eine durch den Pfeil XV-XV in 18 angegebene Querschnittsansicht, welche die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

16 ist eine von dem Pfeil XVI-XVI in 18 angegebene Querschnittsansicht, welche die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

17 ist ein Grundriss, der die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

18 ist ein Grundriss, der die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

19 ist ein Grundriss, der die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds gemäß der Erfindung zeigt.

20 ist ein Schaubild, das die Potentialverteilung in der Anzeigezelle eines Plasmaanzeigefelds zeigt.

21 ist ein Schaubild, das die Potentialverteilung in der Anzeigezelle eines Plasmaanzeigefelds zeigt.

22 ist ein Schaubild, das die Potentialverteilung in der Anzeigezelle eines Plasmaanzeigefelds zeigt.

23 ist ein Schaubild, das die Potentialverteilung in der Anzeigezelle eines Plasmaanzeigefelds zeigt.

24 ist ein Zeitablauf für die in einem Plasmaanzeigefeld verwendeten Antriebswellenformen.

25 ist ein charakteristisches Schaubild eines Plasmaanzeigefelds.

26 ist eine Querschnittsansicht, welche die Anzeigezellenstruktur eines Plasmaanzeigefelds zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es werden einige Ausführungsformen der Erfindung unter Bezug auf die begleitende Zeichnung beschrieben.

1 ist eine von dem Pfeil I-I in 3 angegebene Querschnittsansicht, welche die Struktur der Anzeigezelle 2 des Plasmaanzeigefelds 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.

Das Plasmaanzeigefeld 1 hat eine dreiteilige Struktur, die aus der Frontplatte 3, der Rückplatte 4 und Metalltrennwänden 5 gebildet ist.

Auf der Frontplatte 3 sind auf einem lichtdurchlässigen Glassubstrat 6 nacheinander ein lichtdurchlässiger Unterschichtfilm 7 aus SiO2, eine lichtdurchlässige Elektrode 8 aus ITO-Film und Buselektroden 9 (9-1, 9-2) von kleiner Widerstandsfähigkeit &rgr; ausgebildet. Die Buselektroden 9 und die lichtdurchlässige Elektrode 8 stellen eine ebene Elektrode dar, welche die gemeinsame Anzeigeelektrode (X-Elektrode) 10 als Elektrode der Anzeigezellen 2 bildet. Die Buselektrode 9 wird herkömmlicherweise aus einem lichtundurchlässigen dickfilmigen Leiter aus einem Material auf Grundlage von Silber gebildet, sie kann jedoch mittels eines Metalllaminatfilms aus Cr/Cu/Cr in einer Dicke von mehreren Mikrometern (&mgr;m) gebildet sein. Ferner ist die Buselektrode 9 manchmal aus einem schwarzen leitfähigen Material gebildet, um sowohl als schwarze Matrix und als sie selbst zu dienen. Auf der lichtdurchlässigen Elektrode 8 und den Buselektroden 9 sind eine dielektrische Schicht 11 aus einem dicken Film zum Speichern der elektrischen Wandladung ausgebildet (manchmal wird ein dünner Film verwendet), und dann eine Schutzschicht 12 aus einem MgO-Film, der einen großen Sekundärelektronenabstrahlkoeffizient aufweist und hervorragend in seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Sputtern ist. Die Schutzschicht 12 ist aus Gründen des Verfahrens und aus Kostengründen manchmal dick ausgebildet. Das Material für den Schutzfilm 12 kann außer MgO auch BaO, Y2O3, ZnO, RuO2 sein, welche wirksam dabei sind, die Kathodenfallspannung Vc zu verringern.

Auf der Rückplatte 4 ist auf einem Glassubstrat 13 eine Unterschicht 14 aus SiO2, die Adresselektrode (A-Elektrode) 15 aus einem dickfilmigen Leiter, der aus einem Material auf der Grundlage von Silber besteht o.ä., die dickfilmige dielektrische Schicht 16, die Anzeigeelektrode (Y-Elektrode) 17 eines dickfilmigen Leiters, der aus einem Material auf Grundlage von Silber o.ä. besteht, eine dickfilmige dielektrische Schicht 18a und dann eine Schutzschicht 19 aus MgO-Film nacheinander ausgebildet. Auch wenn die Verwendung von dickfilmigen Leitern für die A-Elektrode 15 und die Y-Elektrode 17 das Verfahren einfach machen kann und die Kosten verringern kann, kann für diese Elektroden auch ein Metalllaminat aus Cr/Cu/Cr verwendet werden.

Die Metalltrennwände 5 werden als Rest ausgebildet, wenn eine Vielzahl von dünnen Platten auf der Grundlage von Fe-Ni, deren thermischer Ausdehnungskoeffizient gleich dem des Glassubstrats 6, 13 ist, durch Ätzen oder ähnliches gelocht wird. Ferner wird auf den Oberflächen der Wände eine isolierende Oxydschicht 20 (20-1, 20-2) ausgebildet. Die Oxid-Schicht 20 kann durch einen elektrisch abgelagerten isolierenden Glasfilm oder einen ionenplattierten Aluminium-Oxydfilm ersetzt werden, damit der isolierende Film eine Verbesserung in den Spannungswiderstandscharakteristika erhält. Die Oberflächen der Metalltrennwände 5 oder die inneren Wände der Löcher sind ferner mit Phosphor 21 (21-1, 21-2) von im Wesentlichen gleichmäßiger Dicke überzogen. Der Phosphor 21 wird abgelagert, bevor die Metalltrennwände 5 mit der Rückplatte 4 verbunden werden, kann aber nach der Verbindung ausgebildet werden. Was die Metalltrennwände 5 angeht, so können, weil eine Vielzahl von Blättchen, die für die Isolierung verarbeitet wurden, gestapelt und gelocht sind, Löcher mit hohem Ansichtsverhältnis leicht ausgebildet werden, und die Kapazität zwischen den Blättern und die Kapazität zwischen den Anzeigeelektroden kann verringert werden.

Die Anzahl der um die Anzeigezellen 2 herum bereitgestellten Elektroden ist drei. Die X-Elektrode 10 und die Y-Elektrode 17 liegen einander gegenüber, wobei die Metalltrennwände 5 mit der isolierenden Schicht auf den Oberflächen dazwischen angeordnet sind. Zusätzlich stehen die A-Elektrode 15 und die Y-Elektrode 17 senkrecht aufeinander mit dazwischen angeordneter dielektrischer Schicht 16. Insbesondere wenn die Teiltrennwände 5 kein Problem beim Betrieb unter der Elektrodenstruktur, die später beschrieben werden wird, oder unter dem Vorhandensein einer Verdrahtungskapazität zwischen den Elektroden, die wegen eines Leistungswiederherstellungsschaltkreises als Lastkapazität wirkt, aufweisen, ist es nicht nötig, dass der auf den Oberflächen der Metalltrennwände 5 gebildete Oxydfilm 20 eine perfekte Isolierung zeigt (die Verringerung der dielektrischen Stärke und Verringerung des Oberflächenwiderstands aufgrund der Überziehung mit Phosphor o.ä. kann in gewisser Hinsicht gestattet werden), solange die dielektrischen Schichten 11, 18a, welche auf den Oberflächen der X-Elektrode 10 und der Y-Elektrode 17 ausgebildet sind, eine ausreichend hohe dielektrische Stärke haben. Ferner kann das Verfahren zum Erzeugen der Metalltrennwände 5 vereinfacht werden, und die Kosten können verringert werden.

2 ist ein Grundriss des Plasmaanzeigefelds 1, gesehen von der Seite der Frontplatte 3 her.

Die Buselektrode 9 ist in einer Gitterform gebildet, um sich so an die Lochform 22 der Öffnungen der Anzeigezellen 2 anzupassen, die von den Metalltrennwänden 5 bestimmt ist, so dass die Öffnungsbereiche der Anzeigezellen 2 von dem Buselektrodenmuster nicht beeinträchtigt werden. Der Phosphor 21 ist auf der Innenseite der Lochform 22 ausgebildet, und weil die Längsdicke der Anzeigezellen zwei- oder mehrmals dicker als die Querdicke ist, ist die Wirksamkeit der Lichtabstrahlung umso mehr erhöht. Da die lichtdurchlässige Elektrode 8 aus ITO-Film in einer ebenen Struktur ausgebildet ist, und da die Buselektrode 9 in einer Gitterstruktur ausgebildet ist, ist der Elektrodenwiderstand der X-Elektrode 10 verringert, so dass die Verbrauchsleistung beträchtlich verringert werden kann, und dass die Antriebsspannung daran gehindert werden kann, aufgrund des Fließens von Ladungsstrom verringert zu werden (verbessert an der Vorgangsschwelle).

3 ist ein Grundriss des Plasmaanzeigefelds 1, gesehen von der Seite der Rückplatte 4 her.

Die A-Elektroden 15 und die Y-Elektroden 17 kreuzen einander inmitten der Lochformen 22 der Metalltrennwände 5 oder in Kreuzungspunkten 23. Die Y-Elektroden 17 sind in der Längsrichtung der Lochform 22 verbreitert, so dass der Elektrodenwiderstand der Y-Elektroden 17 ähnlich verringert werden kann, was zur Verringerung der Verbrauchsleistung führt, wie es zuvor für die X-Elektrode 10 erwähnt wurde.

Die Struktur der Kreuzungspunkte 23 bestimmt das Feuerpotential V0 und die dielektrische Stärke Vd zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 und eine Lastkapazität Clay. Wie sich aus der Querschnittsansicht aus 1 und dem Grundriss aus 3 ergibt, ist die Dicke der dielektrischen Schicht 16 (die in 1 gezeigt ist) unter einer konstanten Bedingung wohl ausgewählt, weil die Verringerung des Feuerpotentials V0 und die Vergrößerung der dielektrischen Stärke Vd nicht gleichzeitig zufriedenstellend erfolgen kann, oder weil die Verringerung des Feuerpotentials V0 und die Verringerung der Lastkapazität Clay nicht gleichzeitig erfolgen können. Um nur die Erhöhung der dielektrischen Stärke Vd und die Erniedrigung der Lastkapazität Clay zu bewirken, ist es notwendig, die Dicke der dielektrischen Schicht 16 (die in 1 gezeigt ist) zu erhöhen. Um zusätzlich der Bedingung der Verringerung des Feuerpotentials V0 zu genügen, ist es notwendig, dass die Dicke der dielektrischen Schicht 16 (die in 1 gezeigt ist) konstant gehalten wird, und dass der Bereich der Kreuzung 23 oder die Breiten der Elektroden verringert werden.

4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, welche eine andere Rückplatte 4 anstelle der in 1 gezeigten zeigt.

Eine dielektrische Schicht 24 bedeckt die Y-Elektrode 17 und den sie umgebenden Bereich der dielektrischen Schicht 16, bedeckt jedoch nicht den anderen Bereich der dielektrischen Schicht 16, wie es dargestellt ist, so dass der nicht-bedeckte Teil im Rahmen der in 1 gezeigten Anzeigezelle bleibt. Da die dielektrische Schicht 24 die dielektrische Schicht 18a der Zwei-Schicht-Struktur von dielektrischen Schichten 16, 18a, die bezogen auf die A-Elektrode 15 in 1 gezeigt sind, ersetzt, kann die Dicke der dielektrischen Schicht 18a zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 entfallen, mit dem Ergebnis, dass das Feuerpotential Vo verringert werden kann.

5 zeigt eine noch weitere Ausführungsform der Erfindung, welche eine andere Rückplatte 4 anstelle der in 1 gezeigten zeigt.

Es wird eine andere dielektrische Schicht 25 als Unterschicht ausgebildet, welche unter der Y-Elektrode 17 liegt, sie wird zwischen der dielektrischen Schicht 16 und der Y-Elektrode 17, die auf dieser ausgebildet ist, abgelagert, und der Abschnitt der dielektrischen Schicht 16, der nicht mit der dielektrischen Schicht 25 bedeckt ist, bleibt innerhalb der in 1 gezeigten Anzeigezelle 2. Eine über der Y-Elektrode 17 abgelagerte dielektrische Schicht 26 bedeckt den umgebenden Bereich der Y-Elektrode 17 und ist auf der dielektrischen Schicht 25 ausgebildet. Insbesondere dann, wenn die dielektrische Schicht 26 zusätzlich zur dielektrischen Schicht 25 auf der dielektrischen Schicht 16 ausgebildet ist, verbleibt der Abschnitt der dielektrischen Schicht 16, der nicht mit der dielektrischen Schicht bedeckt ist, innerhalb der Anzeigezelle 2, die in 1 gezeigt ist.

Die Struktur dieser beiden dielektrischen Schichten hat die Wirkung, die Erhöhung des Feuerpotentials V0 zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 zu unterdrücken, wobei dieses Feuerpotential dazu gezwungen wird, aufgrund der Dicke der dielektrischen Schichten 25, 26 anzusteigen und das Feuerpotential Vd zu erhöhen und die Lastkapazität Clay aufgrund der Dicke der dielektrischen Schicht 25, die zwischen die A-Elektrode 15 und die Y-Elektrode 17 eingefügt ist, zu erniedrigen. Die Erhöhung der dielektrischen Stärke Vd und die Erniedrigung der Lastkapazität Clay erhält man leicht durch Verringern des Bereichs der Kreuzungsbereiche 23 (3) und durch Bilden der dielektrischen Schicht 25 in einer Viel-Schicht-Form, um die Dicke zu erhöhen. Die Verringerung des Feuerpotentials Vo kann man leicht durch Verringern der Dicke der dielektrischen Schichten 16, 26 erhalten. Daher kann diese Struktur die dielektrische Stärke Vd erhöhen und auch die Lastkapazität Clay erniedrigen, ohne dass das Feuerpotential Vo zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 erhöht wird. Deshalb können die neuerdings eingefügte dielektrische Schicht 25 und die unter der Bedingung einer neuen Struktur zugefügte dielektrische Schicht 26 die Freiheit des Entwurfs einer Struktur betreffend das Feuerpotential Vo, die dielektrische Stärke Vd und die Lastkapazität Clay erhöhen.

6 zeigt noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung oder ist eine perspektivische Ansicht, welche die Struktur von Metalltrennwänden 5 zeigt.

Die Metalltrennwände 5 haben jeweils eine Vielzahl von Vorsprüngen 28, welche dazu vorgesehen sind, in den 1 bis 5 der Rückplatte 4 gegenüberzuliegen, um den Kontaktbereich mit der Rückplatte 4 zu verringern, die Kontaktpositionen festzulegen und um Luftlöcher oder Öffnungen für die Strömung von Entladungsgas in die Anzeigezellen 2 oder aus denen bereitzustellen. Diese Vorsprünge sind so ausgebildet, dass sie zur Lochform 22 der in 3 gezeigten Anzeigezellen 2 passen. Zusätzlich sind gekrümmte Oberflächen oder Vertiefungen 31, 32 durch Ätzen oder ähnliches ausgebildet. Die Form der Vertiefungen 31, 32 ist manchmal lokal im Hinblick auf die Größe der Anzeigezelle 2 bereitgestellt, um das elektrische Übersprechen zu verhindern.

7 zeigt noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung oder ist eine perspektivische Ansicht der Struktur von Metalltrennwänden 5.

Die Metalltrennwände 5 haben auf ähnliche Weise jeweils eine Vielzahl von Vorsprüngen 34, die dazu vorgesehen sind, um der Rückplatte 4 aus den 1 bis 5 gegenüberzuliegen, um den Kontaktbereich bezogen auf die Rückplatte 4 zu verringern, die Kontaktpositionen festzulegen und Lüftungslöcher für die Strömung von Entladungsgas in die in 3 gezeigten Anzeigezellen oder aus diesen hinaus zu bilden. Die Vorsprünge sind auch so gebildet, dass sie zur Lochform 22 der in 3 gezeigten Anzeigezellen passen. Ferner sind in der Längsrichtung 35 und in der Querrichtung 36 rechteckige Vertiefungen 37, 38 in unterschiedlichen Tiefen ausgebildet. Die Vertiefungen sind durch Zwei-Schritt-Ätzen gebildet. Die Tiefen der Vertiefungen 37, 38 sind verschieden, so dass die Vertiefung 37 in der eingeschränkteren Längsrichtung 35 nicht so tief ist wie die Vertiefung 38 in der Querrichtung 36, um das elektrische Übersprechen zwischen den in 3 gezeigten benachbarten Anzeigezellen 2 zu verhindern. Zusätzlich sind die Tiefen der Vertiefungen 37, 38 im Vergleich zu der in 6 gezeigten Struktur in einer rechteckigen Form konstant gemacht. Die Vorsprünge 34 werden üblicherweise gebildet, indem das Metall selbst von den Metalltrennwänden 5 bearbeitet wird, sie können jedoch gemacht sein, indem dielektrische Pfähle oder Höcker auf der Oberfläche des gelochten Metallblatts ausgebildet werden. Es können als Vorsprünge 34 Glasvorsprünge auf der gitterförmigen Metalloberfläche ausgebildet werden, indem die Oberflächenspannung zum Zeitpunkt des Feuerns verwendet wird. Daher kann die Kapazität zwischen den Elektroden durch diese Vorsprünge weiter verringert werden.

Die 8 und 9 zeigen eine noch weitere Ausführungsform der Erfindung, oder einen Grundriss und eine Querschnittsansicht der Struktur, in der die Metalltrennwände 5 auf einer Rückplatte 4 vorgesehen sind. 9 ist eine Querschnittsansicht längs dem Pfeil IX-IX in 8.

Ein auf der in 9 gezeigten Metalltrennwand 5 ausgebildeter Vorsprung 41 wird in Kontakt mit einem MgO-Film 45 der Rückplatte 4 in jedem der Kontaktbereiche 44 gebracht, die regelmäßig angeordnet sind, so dass sie nicht mit A-Elektroden 15 und Y-Elektroden 17 in der in 8 gezeigten Ebene überlappen. Daher kann das kapazitive Koppeln zwischen den Metalltrennwänden 5 und den A-, Y-Elektroden 15, 17 in einem großen Ausmaß verringert werden. Mit anderen Worten werden Lastkapazitäten Clxy, Clxa zwischen der gemeinsamen Anzeigeelektrode 10, die in 1 gezeigt ist, und der Anzeigeelektrode 17 und zwischen der gemeinsamen Anzeigeelektrode 10 und der Adresselektrode 15 verringert. Insbesondere wenn die Vorsprünge 41 aus dielektrischen Pfählen bestehen, kann die Kapazität noch weiter verringert werden.

Die vorliegende Erfindung kann die Verringerung der Lastkapazität zwischen den Anzeigeelektroden grundsätzlich erzielen, was bei der Art mit Flächenentladung schwer war. Zusätzlich kann die Erfindung eine Koppelkapazität Cla-m-y zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 auf der Rückplatte 4 bei bereitgestellten Metalltrennwänden 5 verringern. Daher kann die Metalltrennwandstruktur, welche die dielektrische Trennwand ersetzt, das kapazitive Koppeln zwischen den Elektroden unterdrücken und mit Leichtigkeit die Lastkapazität Clxy verringern.

Die 10 und 11 zeigen noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung oder einen Grundriss und eine Querschnittsansicht der Struktur, bei der die Metalltrennwände 5 an der Frontplatte 3 vorgesehen sind. 11 ist eine Querschnittsansicht längs dem Pfeil XI-XI in 10.

Die auf der in 11 gezeigten Metalltrennwand 5 gebildeten Vorsprünge 41 werden in Kontakt mit einem MgO-Film 54 auf der Frontplatte 3 in Kontaktbereichen 44 gebracht, die regelmäßig in Öffnungen 52 angeordnet sind, welche in der X-Elektrode 10 der ebenen Elektroden bereitgestellt sind, wobei jede von diesen aus einer lichtdurchlässigen Elektrode 8 aus ITO-Film und einer Buselektrode 9-1, 9-2, welche in 10 gezeigt sind, gebildet ist. Diese Öffnungen 52 sind an den Kreuzungspunkten der Buselektroden 9-1, 9-2 angeordnet, und daher können die Bereiche der Öffnungen 52 erhöht werden, was zur Tatsache führt, dass das kapazitive Koppeln unterdrückt werden kann und dass die erforderliche Genauigkeit beim Zusammenbau weniger bedeutsam wird. In ähnlicher Weise kann, wenn die Vorsprünge 41 aus Glaspfählen gemacht sind, die Kapazität weiter verringert werden.

Als weitere Ausführungsform der Erfindung können zwei Erfindungen kombiniert werden, wie man aus den 8 und 9 versteht. Es ist daher auch möglich, das kapazitive Koppeln zwischen den Elektroden, welche auf der Frontplatte 3 und der Rückplatte 4 ausgebildet sind, mit Metallwänden 5, die wie in 1 gezeigt bereitgestellt sind, zu verringern (abzuschwächen).

Wie in 9 und 11 gezeigt, sind die Vorsprünge 41, welche an den Metalltrennwänden 5 bereitgestellt sind, durch zweiseitiges Ätzen gebildet. Zusätzlich können diese Vorsprünge 41 als dielektrische Pfosten auf beiden Seiten bereitgestellt sein. Wenn die dielektrischen Pfosten aus Glas gemacht werden, können Glaspfosten von der Höhe von etwa zehn Mikron an den in 8 und 10 gezeigten Orten leicht ausgebildet werden, indem die Feuertemperatur auf der gelochten Metallstruktur erhöht wird, um die Viskosität von Glas zu verringern, indem die Oberflächenspannung verwendet wird. Es gibt eine andere Einrichtung, bei der die Vorsprünge 41 auf einer Seite des Metallblatts gebildet sind, und dann wird ein anderes Metallblatt an der anderen flachen Seite befestigt. Zwei Metallblätter können über einen isolierenden Glasfilm zusammenhängen, welcher auf der Oberfläche nach dem Ätzen der Metalltrennwände 5 ausgebildet ist. Wenn (nicht gezeigte) Metalltrennwände einer einteiligen Konstruktion, welche aus den Metalltrennwänden 5 besteht, an der in 11 gezeigten Frontplatte und der in 9 gezeigten Rückplatte 4 vorgesehen sind, können die Lastkapazitäten zwischen der Y-Elektrode 17 und der X-Elektrode 10 und zwischen der A-Elektrode 15 und der X-Elektrode 10 weiter verringert werden. Daher können Vorrichtungen, integrierte Schaltkreise mit kleiner Fähigkeit zum Antrieb, verwendet werden, und die Verbrauchsleistung (reaktive Leistung), welche proportional zur Lastkapazität Clxy ist, kann stark verringert werden. Dies führt zur Tatsache, dass der Leistungsrückgewinnungsschaltkreis kompakt gemacht sein kann, und dass der Antriebsschaltkreis zu niedrigen Kosten erzeugt werden kann.

Ferner wird, weil die Metalltrennwände mit hohem Ansichtsverhältnis mit hoher Genauigkeit und leicht erzeugt werden können, in einigen Fällen eine blattartige dünne Platten geätzt, und sie weist aus mehr als drei Schichten bestehende Vielschichten auf sich gestapelt auf. Auf der Oberfläche jedes genau geätzten Blatts wird durch Ionenplattieren ein Aluminiumoxydfilm ausgebildet oder durch Elektroablagerung eine isolierende Glasschicht ausgebildet. Die Vorsprünge 41 oder ähnliches sind auf zwei äußeren Oberflächenschichten ausgebildet, welche die Vielschicht-Metalltrennwände bilden, und als andere Schicht ist auf beiden Seiten eine ebene Schicht ausgebildet. Die Metalltrennwände von hohem Ansichtsverhältnis werden durch Laminieren von blattartigen dünnen Platten gebildet. Gleichzeitig wird die Lochform des Blatts, das in den inneren Schichten der Metalltrennwände gebildet wird, manchmal verengt, um das Licht aus der Entladung zwischen den A-, Y-Elektroden abzuschirmen, wodurch der Kontrast erhöht wird. In einigen Fällen wird die Dicke oder die Anzahl der Schichten eines Aluminiumoxyds oder einer isolierenden Glasschicht erhöht, indem eine Viel-Schicht-Struktur hergenommen wird, um dadurch die Streukapazität Clmm, gesehen von der äußeren Oberflächenschicht der Metalltrennwände, zu verringern, und um die Koppelkapazität zwischen den Elektroden zu verringern, die auf der Frontplatte 3 und der Rückplatte 4, die in 1 gezeigt sind, ausgebildet sind. Auch wenn die Lastkapazität Clxy hauptsächlich durch eine Reihenverbindung einer (nicht gezeigten) zwischen der X-Elektrode 10 und der Metalltrennwand ausgebildeten Kapazität Clxm und einer (nicht gezeigten) zwischen der Y-Elektrode 17 und einer Metalltrennwand ausgebildeten Kapazität Clym gegeben ist, so wird sie zur Reihenverbindung mit der zusätzlich hinzugefügten Streukapazität Clmm, falls die Wirkung der Streukapazität Clmm der Metalltrennwand selbst vorhanden ist. Insbesondere können die beiden Kapazitäten Clxm, Clym aus Sicht des stabilisierten Betriebs gegen die symmetrischen Pulsspannungswellenformen, die zwischen den X-, Y-Elektroden angelegt werden, im Wesentlichen gleich gemacht werden.

12 ist ein Zeitablaufsbild des Antriebssystems und der Antriebswellenform eines in den 1 bis 9 gezeigten Plasmaanzeigefeldes.

Die Grundwellenform eines Unterfelds (mit einer Zeitdauer von 1,6 bis 2 ms), die in 12 gezeigt ist, besteht aus vier Zeitabschnitten (aus Zeitdauern), nämlich der Schreibdauer, der Ansprechdauer, der Haltedauer und der Auslöschdauer. Die Symbole 0, +, –, die in den kleinen, in 12 gezeigten Kreisen hinzugefügt wurden, stehen für elektrische Wandladungen nach Entladung der drei Elektroden X, Y und A (in der Tat ist die wahre Elektrode der dielektrische Film aus MgO, der auf den Leiterelektroden ausgebildet ist, da es sich um eine Entladungsart mit Wechselstrom handelt).

Sie zeigen die Fälle, in denen die Wandladung Null ist oder vernachlässigt werden kann, in denen eine positive Ladung gebildet wird bzw. eine negative Ladung gebildet wird. Zusätzlich zeigen die Symbole * mit Pfeilen, dass eine Hauptentladung zwischen zwei Elektroden bewirkt wird. Die Wandentladungen an diesen drei Elektroden sind zum Startzeitpunkt t056 und zum Endzeitpunkt t757 eines Unterfelds im Wesentlichen gleich Null. Die Betriebsweise während jeder Zeitdauer wird nachfolgend beschrieben.

Während der Schreibdauer wird zu Zeitpunkten t1, t2 zwischen den beiden Y-, A-Elektroden eine Entladung bewirkt. Zum Endzeitpunkt des Zeitabschnitts werden beispielsweise eine negative Ladung bzw. eine positive Ladung auf der Y-Elektrode bzw. der A-Elektrode in den Anzeigezellen aller Bereiche des in 1 gezeigten Plasmaanzeigefelds erzeugt. Diese Ladungserzeugung erfolgt zum Verringern der Spannung, die zwischen den Y-, A-Elektroden angelegt ist, um eine Schreibentladung während der nächsten Ansprechdauer zu bewirken.

Zum Entladungszeitpunkt t1 wird eine Pulsspannung Vy, die der Y-Elektrode zugeführt werden soll, von einer positiven Spannung (180v) zu einer negativen Spannung –180v) geändert, oder es erfolgt ein Wechselstrombetrieb unter Berücksichtigung des Feuerpotentials Vo zwischen den Elektroden, wodurch die Pulsspannung Vy effektiv verringert wird. Gleichzeitig wird die Pulsspannung Va zur anderen A-Elektrode hin auf eine Niederspannung (60v) verringert. Insbesondere wird, wenn die Entladungsbedingungen von den Pulsspannungen Vy, Va zu den Y-, A-Elektroden hin nicht erfüllt werden, eine positive Spannung (250 bis 350v) einer Pulsspannung Vx zum Zeitpunkt t1 an der X-Elektrode angelegt (nicht in 12 gezeigt), was eine Gesamtschreibentladung zwischen den X-, Y-Elektroden, insbesondere zwischen der Y-Elektrode und der M-Elektrode von Metalltrennwänden bewirkt. Zu diesem Zeitpunkt gibt es, weil der Entladungsort von der Oberfläche der Anzeigezelle getrennt ist, eine kleine Wirkung betreffend den Kontrast.

Wenn die Pulsbreite zum anfänglichen Entladungszeitpunkt t1 ausgewählt ist, dass sie etwa 10 bis 20 &mgr;s dauert, löst sich die Wandladung zum nächsten Entladungszeitpunkt t2 von selbst auf. Ferner wird eine Pulsspannung Vy von einer positiven Spannung (180v) für mehr als 10 &mgr;s angelegt, um wirksam eine negative Ladung auf der Y-Elektrode und eine positive Ladung auf der A-Elektrode direkt nach der Entladungszeit t2 zu erzeugen. Wenn die Pulsspannung Vx verwendet wird, wird der X-Elektrode eine positive Spannung (um 50v) zugeführt, damit keine Wandladung erzeugt wird (nicht in 12 gezeigt).

Während der Ansprechdauer wird unter der Bedingung, dass eine positive Ladung bzw. eine negative Ladung an der A-Elektrode bzw. der Y-Elektrode erzeugt werden, die Pulsspannung Vy von 40v als Y-Abfragepuls der Y-Elektrode zugeführt, und die Pulsspannung Va von 60v wird der aus den Anzeigezellen 2, die in 1 gezeigt sind, ausgewählten A-Elektrode zugeführt, um durch die Y-Abfrage eine Erregung zu erzeugen. Zum Zeitpunkt t3 wird eine Schreibentladung bewirkt, um eine positive Ladung auf der Y-Elektrode zu erzeugen. Daher wird auf der Y-Elektrode eine positive Ladung erzeugt, die zum Zeitpunkt der Schreibentladung ausgewählt wird, und eine negative Ladung zum Zeitpunkt des Gesamtschreibvorgangs wird auf den Y-Elektroden nicht mehr ausgewählt gehalten. Die Entladungsbedingungen entstehen entsprechend der Wandladung (Wandspannung), die zum Zeitpunkt des Gesamtschreibens erzeugt wird, die die Pulsspannung Vy hat abfallen lassen, und des Wertes der anzulegenden Pulsspannung Va.

Wie sich aus der in den 1 bis 9 gezeigten ebenen Elektrodenstruktur ergibt, wird die Länge der Lücke zwischen der A-Elektrode und der Y-Elektrode auf einige 10 &mgr;m reduziert, und die Pulsbreite der Pulsspannung Va zum Zeitpunkt t3 wird im Vergleich zum Fall der Elektrodenstruktur mit gegenüberliegenden Elektroden auf 1,0 bis 1,5 &mgr;s verringert. Daraus folgt eine Verringerung der Länge der Ansprechdauer, welche proportional mit der Pulsbreite (Beschleunigung des Ansprechens) ansteigt, und eine Erhöhung der Länge der Haltedauer in einem Unterfeld. Mit anderen Worten kann die In-line-Struktur der Elektroden die Pulsbreite des Schreibpulses zur A-Elektrode verringern und die Anzahl der Haltepulse, welche später beschrieben werden, erhöhen, wodurch eine höhere Helligkeit erzielt wird.

Während der Haltedauer wird zwischen den X-, Y-Elektroden einer ausgewählten Anzeigezelle eine Entladungslichtabstrahlung aufrechterhalten. Die Pulsspannungen Vy und Vx, die den X-, Y-Elektroden zugeführt werden sollen, werden mit entgegengesetztem Vorzeichen (+ –) ausgeführt, ihre absoluten Werte sind jedoch gleich. Es ist daher möglich, das Entladungsphänomen zu stabilisieren und die Spannung zum Betreiben des Antreibsschaltkreises zu erniedrigen. Für den ersten Puls ist die M-Elektrode der Metalltrennwände auf Masse gelegt oder als Kathodenelektrode angetrieben, indem sie synchron gleich auf das Potential der X-Elektrode gelegt wird, so dass eine Entladung bei der Schreibzelle bewirkt wird (Austausch von Trennwandladung auf Y-Elektroden). Für den zweiten Puls und die nachfolgenden Pulse wird die M-Elektrode als Anodenelektrode angetrieben, indem eine höhere Pulsspannung als die an den X-, Y-Elektroden angelegte Spannung angelegt wird. Der absolute Wert der in 12 gezeigten Pulsspannung Vy, Vx ist 180v. Gleichzeitig wird synchron zu den Pulsspannungen Vy, Vx eine Pulsspannung von 180v der Metalltrennwand zugeführt. Das Potential der Anodenelektrode kann auch stark verringert werden, indem die Antriebsbedingungen geeignet ausgewählt werden. Deshalb kann die M-Elektrode der Metalltrennwände für die Pulse, welche den zweiten Puls und die nachfolgenden einschließen, immer auf Masse gelegt sein.

Die positive Spannung (180v) wird als erster Puls der Pulsspannung Vy angelegt, was eine Abstrahlung von Entladungslicht zum Zeitpunkt t4 unter dem Vorhandensein der Wandladung (positive Ladung) auf der Y-Elektrode einer ausgewählten Anzeigezelle während der Ansprechdauer bewirkt. Insbesondere wird die Pulsbreite so ausgewählt, dass sie 10 &mgr;s lang ist, damit zum Zeitpunkt des zweiten Pulses und der nachfolgenden Pulse sicher eine Entladung bewirkt wird, oder damit notwendige Wandladungen auf den X-, Y-Elektroden erzeugt werden. Mit dem zweiten und den nachfolgenden Pulsen wird die Pulsbreite verringert, indem ausreichend Wandladung erzeugt wird, und die Anzahl der Zeitpunkte von Entladungslichtabstrahlung (Haltepulsanzahl) wird erhöht, wodurch die Helligkeit verbessert wird.

Was den abschließenden Puls zum Zeitpunkt t5 während der Haltedauer betrifft, so sind die Pulsspannung Vy und die Pulsspannung Vx eine negative Spannung (–180v) bzw. eine positive Spannung (+180v).

Zusätzlich kann, wenn eine irrtümliche Entladung bei nicht-ausgewählten Zellen verhindert werden muss, ein kurzer Puls mit einer Breite (von etwa 0,5 &mgr;s) und einer positiven Spannung (+200v) an der X-Elektrode zum Anfangszeitpunkt der Haltedauer [in 12 in Klammern gezeigt] angelegt werden, was die Entladung auslöscht, um die negative Ladung, welche auf der Y-Elektrode erzeugt wurde, zu entfernen.

Wie es in den 1 bis 9 gezeigt ist, steigt, wenn die X-, Y-Elektroden die Struktur der gegenüberliegenden Elektrode annehmen und die Trennwände ein hohes Ansichtsverhältnis haben, die Länge der Lücke zwischen den X-, Y-Elektroden an, die die dielektrischen Trennwände ersetzenden Metalltrennwände können jedoch die wirksame Länge der Lücke verringern. Der Mechanismus der Entladung zwischen den X-, Y-Elektroden zum Zeitpunkt des ersten Pulses t4 wird nachfolgend beschrieben.

In der durch Schreibentladung ausgewählten Anzeigezelle wird zwischen der Y-Elektrode, an der eine positive Ladung erzeugt wird, und die als Anodenelektrode angetrieben wird, und der als Kathodenelektrode angetriebenen Metalltrennwand (M-Elektrode) eine vorläufige Entladung (Zündflammenentladung) bewirkt, welche ionisiertes Gas (Zündteilchen) aus Ne-Xe (5%) erzeugt, wobei das Gas auf einen Druck von 500 Torr in den Zellen eingeschlossen ist. Direkt anschließend beginnt die Hauptentladung zwischen den X-, Y-Elektroden, welche eine positive Säule erzeugt.

Zusätzlich werden die Kapazitäten Clxm, Clym, welche zwischen der Metalltrennwand und den X-, Y-Elektroden wie oben beschrieben gebildet sind, gleichgemacht, indem der Elektrodenbereich, die dielektrische Dicke und die dielektrische Konstante angepasst werden, um die Stabilität der Entladung gegen die zugeführte Spannung zu gewährleisten.

Andererseits können, um mit Sicherheit mit dem ersten Puls eine Entladung zu bewirken, die Kapazitäten Clym, Clxm verschieden voneinander gemacht werden, so dass die an den beiden Lücken anliegenden Spannungen eine Verschiebung aufweisen. Dadurch wird die aus der Pulsspannung Vy (180v) und der Pulsspannung Vx (–180v) bestehende Haltespannung effektiv reduziert und auch die Wandladung (Wandspannung) auf der Y-Elektrode zum Schreiben während der Ansprechdauer verringert.

Im Falle der Auslöschdauer werden die auf den Y-, X- und A-Elektroden gebildeten Wandladungen zum Zeitpunkt t5, wenn die Haltedauer endet, ausgelöscht (initialisiert). Die Entladung zwischen den X-, Y-Elektroden zum Zeitpunkt t6 dient als Auslöschungsentladung (Feinlinienauslöschungssystem), weil das elektrische Feld direkt nach der Entladung entfernt wird, indem die Pulsbreite verringert wird, so dass die Wandladung von ihrer Bildung abgehalten werden kann. Gleichzeitig kann auch die auf der A-Elektrode erzeugte Wandladung neutralisiert werden. Insbesondere wenn eine positive Ladung auf der A-Elektrode verbleibt, erfolgt eine Auslöschung zum Zeitpunkt t7 zwischen benachbarten Y-, A-Elektroden.

Für die Auslöschung/Neutralisierung der verbleibenden Wandladung kann die zugeführte Spannung zwischen den X-, Y-Elektroden auf das minimal aufrechterhaltende Spannungsniveau verringert werden, und die Pulsbreite kann lang gemacht werden (Breitlinienauslöschsystem). Ferner können diese beiden Auslöschsysteme miteinander kombiniert werden, um die Auslöschung wirksam zu machen.

Die 13 und 14 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die 13 und 14 sind ein Grundriss und eine Querschnittsansicht der Zusammenbaustruktur, welche eine Frontplatte 3, Metalltrennwände 5 und eine Rückplatte 4 miteinander kombiniert. 14 ist eine Querschnittsansicht längs dem Pfeil XIV-XIV in 13.

Eine Anzeigezelle 2 besteht als Ein-Zell-Bereich aus drei Teilen der Frontplatte 3 mit einer X-Elektrode 10 der gemeinsamen Anzeigeelektrode und einer Y-Elektrode 17 der Anzeigeelektrode, welche gegenüberliegend in derselben Ebene angeordnet ist, wobei die Metalltrennwand 5 durch Lochen einer Vielzahl von Metallblättern auf der Grundlage von Fe-Ni gebildet ist und die Oberfläche des erzeugten Zellraumes mit einem Aluminiumoxyd oder einem isolierenden Glasfilm 73 (73-1, 73-2) überzieht, und wobei die Rückplatte 4 eine Adresselektrode (A-Elektrode) 15 aufweist, die so angeordnet ist, dass sie die X-Elektrode 10 und die Y-Elektrode 17 kreuzt. Die Entladung zur Anzeigelichtabstrahlung zwischen der X-Elektrode 10 und der Y-Elektrode 17 wird zur Entladung der Art einer Oberflächenentladung. Die Metalltrennwand 5 dient zu dieser Zeit als Anodenelektrode und liegt auf Masse. Daher wird einer der X-Elektroden und Y-Elektroden, welche als Kathodenelektrode dient, ein negativer Puls Vsus (180v) zugeführt.

Die X-Elektrode 10 und die Y-Elektrode 17 sind mittels einer lichtdurchlässigen Elektrode aus ITO-Film und einer Buselektrode (welche eine dickfilmige Elektrode sein kann) aus Cr/Cu/Cr-Film gebildet, nachdem eine Unterschicht aus SiO2 auf einem lichtdurchlässigen Glasssubstrat gebildet wurde, auch wenn Symbole weggelassen worden sind. Zusätzlich ist eine dielektrische Schicht, ein MgO-Film, darauf abgelagert, um die Frontplatte 3 zu vervollständigen. Die Rückplatte 4 wird erzeugt, indem eine Unterschicht aus SiO2 auf einem Glassubstrat abgelagert wird und der Cr/Cu/Cr-Film der A-Elektrode (welche eine dickfilmige Elektrode sein kann) gebildet wird, und dann eine dielektrische Schicht. Die Metalltrennwände 5 können erzeugt werden, indem zwei oder mehrere dünne Blätter gestapelt werden (deren Dicke etwa 50 bis 70 &mgr;m beträgt), auf denen nach der Lochung der Aluminiumoxyd- oder isolierende Glasfilm 73 abgelagert wird. Auch wenn es nicht gezeigt ist, wird Phosphor von einer Dicke von etwa 20&mgr;m auf die innere Oberfläche der Anzeigezelle 2 aufgezogen, welche von den Metalltrennwänden 5 und der Rückplatte 4 umgeben ist. Der Phosphor kann getrennt vor dem Zusammenbau, mit Ausnahme des Zusammenbaus der Rückplatte 4 und den Metalltrennwänden 5, überzogen werden.

Da anstelle der dielektrischen Trennwände Metalltrennwände 5 verwendet werden, können dicke Trennwände leicht erzeugt werden, und durch die Abschirmwirkung kann auch das Feldübersprechen und Ladungsübersprechen verhindert werden. Dies ist dann vorteilhaft, wenn man die Zellen des Feldes in einer sehr kleinen Größe ausbildet. Ferner wird, weil die Metalltrennwände 5 die Länge der Lücke zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 effektiv verringern, das Feuerpotential Vo,a-y verringert, und die Adressspannung (Ansprechspannung) kann leicht verringert werden. Ferner kann man ein schnelles Ansprechen (um 1&mgr;s) bei der Ansprechentladung zwischen den einander gegenüberliegenden Elektroden durch ein Verfahren zum Erzeugen einer negativen Ladung (Elektronen) anstelle von einer positiven Ladung auf der Y-Elektrode erzielen.

Im Falle der Drei-Elektroden-Struktur von Metalltrennwänden 5 bewirkt die Erhöhung der Kapazität zwischen zwei Elektroden über die Metalltrennwand 5 jedoch ein Problem. Erfindungsgemäß sind auf beiden Seiten der Metalltrennwand 5 Vorsprünge 41 vorgesehen, um dieses Problem zu lösen. Die Vorsprünge 41 sind so angeordnet, dass sie in Kontaktbereichen 44 angeordnet sind, in denen sie nicht in Überlapp mit den drei Elektroden stehen, die auf der Front- und Rückplatte 3, 4 ausgebildet sind. Zusätzlich sind die Form, Abmessungen und der Bereich der Vorsprünge 41 so ausgewählt, dass sie klein sind, damit die Kapazitäten zwischen den Elektroden nicht im Vergleich zu den dielektrischen Trennwänden erhöht sind. Die Höhe 79 der Metalltrennwände 5 wird so ausgewählt, dass sie in einem Bereich von 100 bis 200 &mgr;m ausgehend von den Eigenschaften der Oberflächenentladungsart liegt. An den Orten, die sich von den Kontaktbereichen 44 unterscheiden, an denen die auf beiden Seiten gebildeten Vorsprünge über die Frontplatte und Rückplatte 4 überlappen, werden jedoch in Anbetracht des Ladungsübersprechens und der abführenden Leitfähigkeit zwischen den Zellen Lücken von 5 bis 50 &mgr;m gebildet. Insbesondere werden die Längen 79, 80 der Lücken in der Längsrichtung der Anzeigezellen 2 so gesetzt, dass sie um 5 bis 30 &mgr;m liegen, um das optische Übersprechen und das Ladungsübersprechen zwischen den Zellen zu verhindern. In diesem Fall sind die Vorsprünge 41 aus Metall erzeugt. Wenn die Kapazitäten zwischen den Elektroden verringert werden müssen, können dielektrische Pfosten bereitgestellt werden. In diesem Falle sind die dielektrischen Pfosten auf den Metalltrennwänden 5 oder den Front- und Rückplatten 3, 4 gebildet.

15 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung und ist eine Querschnittsansicht der Anzeigezelle 2 des Plasmaanzeigefeldes 1, die von dem Pfeil XV-XV in 18 angegeben ist und sich längs der längeren Richtung erstreckt.

Das Plasmaanzeigefeld 1 nimmt die dreiteilige Struktur an, die aus der Frontplatte 3, der Rückplatte 4 und der Metalltrennwand 5 besteht (5-1a, 5-1b, 5-1c, 5-2a, 5-2b, 5-2c).

Auf der Frontplatte 3 sind nacheinander das lichtdurchlässige Glassubstrat 6, die lichtdurchlässige Unterschicht 7 aus SiO2, die lichtdurchlässige Elektrode 8 aus ITO-Film und die Buselektroden 9 (9-1, 9-2) mit geringer Widerstandsfähigkeit &rgr; ausgebildet. Die Buselektroden 9 und die lichtdurchlässige Elektrode 8 bilden die ebene Elektrode oder die gemeinsame Anzeigeelektrode (X-Elektrode) 10 für die Anzeigezellen 2.

Die Buselektroden 9 sind aus einem dicken Filmleiter eines lichtdurchlässigen Materials auf der Grundlage von Silber gebildet, können jedoch bis zu einer Dicke von einigen &mgr;m aus einem Metalllaminat (dünnen Film) aus Cr/Cu/Cr gebildet sein. Ferner können die Elektroden 9 unter Verwendung eines schwarzen leitfähigen Materials gebildet sein, um sowohl als schwarze Matrix als auch als Elektroden zu dienen. Auf der lichtdurchlässigen Elektrode 8 und den Buselektroden 9 sind nacheinander die dielektrische Schicht 11 aus einem dicken Film (der auch ein dünner Film sein kann, um die Wandladung oder Wandspannung zu steuern) zum Gewährleisten einer dielektrischen Stärke und zum Ansammeln von Ladung und die Schutzschicht 12 aus MgO abgelagert, welche einen großen Koeffizienten für diese zweite Elektronenabstrahlung hat und hervorragend im Widerstand gegenüber Sputtern ist. Die Schutzschicht 12 kann, was Verfahren und Kosten angeht, aus einem dicken Film gebildet sein. Zusätzlich ist es sehr zu bevorzugen, dass die Schutzschicht 12 aus einem Material für eine niedrige Kathodenabfallspannung Vc erzeugt ist, um die Entladungswirksamkeit (Lichtabstrahlwirksamkeit) zu verbessern.

Auf der Rückplatte 4 sind nacheinander das Glassubstrat 13, die Unterschicht 14 aus SiO2, die Adresselektrode (A-Elektrode) 15 aus einem dickfilmigen Leiter auf der Grundlage von Silber und die dickfilmige dielektrische Schicht 16 ausgebildet. Zusätzlich ist die Anzeigelektrode (Y-Elektrode) 17 aus einem dicken Filmleiter auf der Grundlage von Silber auf der dielektrischen Schicht in einem Linienmuster ausgebildet, wobei sich eine andere dielektrische Schicht 18a dazwischen angeordnet befindet. Die dielektrische Schicht 18a liegt unter der dielektrischen Schicht 17. Die Bereiche 19 (19-1, 19-2) verbleiben im Inneren der Anzeigezellen 2, weil die dielektrische Schicht 18a die dielektrische Schicht 16, die die Unterschicht unter der dielektrischen Schicht 18a ist, nicht vollständig bedeckt.

Außerdem bedeckt die dielektrische Schicht 60 die Y-Elektrode 17, den umgebenden Bereich der Y-Elektrode 17 und die dielektrische Schicht 18a.

Insbesondere wenn die dielektrische Schicht 60 auf der dielektrischen Schicht 16 wie auch auf der dielektrischen Schicht 18a ausgebildet ist, belässt die dielektrische Schicht 60 die Bereiche [unter Einschluss der blanken Bereiche 19 (19-1, 19-2)], welche nicht von der dielektrischen Schicht 16 im Inneren der Anzeigezellen 2 bedeckt sind. Die Schutzschicht 22 aus MgO-Film bedeckt die gesamte Oberfläche der Rückplatte 4 mit der dielektrischen Schicht 60, der dielektrischen Schicht 18a oder der dielektrischen Schicht 16. Auch wenn die A-Elektrode 15 und die Y-Elektrode 17 aus einem dickfilmigen Leiter gebildet sind, um ein einfaches Verfahren und niedrige Kosten zu erzielen, können sie aus einem Metalllaminat aus Cr/Cu/Cr gebildet sein.

Die Struktur der beiden dielektrischen Schichten 18a, 60, die in der Nähe der Y-Elektrode 17 abgelagert sind, kann die Erhöhung des Feuerpotentials Voa-y zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 beseitigen, während die ebene Schichtstruktur nicht verhindern konnte, dass das Feuerpotential aufgrund der Dicke der dielektrischen Schichten 18a, 60 erhöht wurde. Zusätzlich können die dielektrische Stärke Vdo bzw. die Lastkapazität Cla-y erhöht bzw. verringert werden, weil die dielektrische Schicht 18a mit einer Dicke zwischen die A-Elektrode 15 und Y-Elektrode 17 eingefügt ist. Mit anderen Worten kann man die Erhöhung der dielektrischen Stärke Vdo und die Erniedrigung der Lastkapazität Cla-y leicht durch Verringern der Bereiche der Kreuzungen 71 (18) zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 und durch Ausbilden der dielektrischen Schicht 18a als Vielschichtstruktur zum Erhöhen der Dicke erreichen. Zusätzlich kann man die Verringerung des Feuerpotentials Voa-y leicht erreichen, indem man die Wirkungen der Dicke der dielektrischen Schicht 18a beseitigt und die Dicke der dielektrischen Schicht 16, 60 an den Kreuzungen 23 (3) zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 verringert. Ferner wird die Adressantriebsspannung, welche die elektrische Kraftlinie E2 erzeugt, stabil und merklich verringert. Daher können die Erhöhung der dielektrischen Stärke Vdo und die Erniedrigung der Lastkapazität Cla-y gleichzeitig erfolgen, ohne dass das Feuerpotential Voa-y zwischen der A-Elektrode 15 und der Y-Elektrode 17 erhöht wird. Das heißt, dass die nunmehr eingefügte dielektrische Schicht 18a und die bei einer neuen Struktur zugefügte dielektrische Schicht 60 die Freiheit des Entwurfs der Struktur hinsichtlich des Feuerpotentials Voa-y, der dielektrischen Stärke Vdo und der Lastkapazität Cla-y vergrößern kann.

Die Metalltrennwände 5 (5-1a, 5-1b, 5-1c, 5-2a, 5-2b, 5-2c) können leicht durch Lochen, durch Ätzen o.ä. eines Blatts auf der Grundlage von Fe-Ni erzeugt werden, dessen thermischer Ausdehnungskoeffizient so gestaltet wird, dass er mit dem des Glassubstrats 6, 13 übereinstimmt, indem der isolierende Oxydfilm 66 (66-1, 66-2) auf der Oberfläche abgelagert wird, und indem drei Blätter (a, b, c) laminiert werden, damit die Löcher ein hohes Ansichtsverhältnis haben. Der Oxydfilm 66 kann durch einen isolierenden Glasfilm ersetzt werden, der durch Elektroablagerung ausgebildet wird, oder durch einen Aluminiumoxydfilm, der durch Ionenplattieren ausgebildet wird, um so die dielektrische Stärke des isolierenden Films zu erhöhen.

Der Phosphor 21 (21-1, 21-2) wird mit einer im Wesentlichen gleichförmigen Dicke auf die Innenseite der Löcher, welche von den Metalltrennwänden 5 bereitgestellt sind, überzogen. Zusätzlich kann die Trennstruktur von hohem Ansichtsverhältnis (Elektrodenintervall: etwa 0,5 bis 2,0 mm) den Phosphorüberziehungsbereich um das zwei- bis fünffache (so groß wie bei der Art mit Oberflächenentladung) erhöhen, wodurch die Helligkeit mit Leichtigkeit erhöht wird. Auch wenn der Phosphor 21 übergezogen wird, bevor die Metalltrennwände 5 mit der Rückplatte 4 verbunden werden, so kann er auch nach der Verbindung übergezogen werden.

Die Anzahl der auf den Anzeigezellen 2 bereitgestellten Elektroden ist drei, mit Ausnahme der gemeinsamen Elektrode der Metalltrennwand 5. Die ebene X-Elektrode 10 und die linienförmige Y-Elektrode 17 liegen durch die Metalltrennwand 5 mit einem isolierenden Film auf der Oberfläche gesehen einander gegenüber, und die linienförmige A-Elektrode 15 und die Y-Elektrode 17 kreuzen sich über der dielektrischen Schicht 16 rechtwinklig. Die Metalltrennwände 5 sind zwischen der Frontplatte 3 und der Rückplatte 4 angeordnet, um so die Anzeigezellen 2 zu bilden. Zwei Lücken 64 (64-1, 64-2), 65 (65-1, 65-2) sind auf den beiden Seiten der Front- und Rückplatten 3, 4 gebildet, um einen Hochfeldbereich im Kathodendunkelraum zu bilden, die Kapazität der Verdrahtung zwischen den Elektroden (Clx-y, Cla-y) zu verringern und die Leitfähigkeit für das Ableiten zu gewährleisten. Die Größe der beiden Lücken wird vorzugsweise aus obigen Grund ein wenig groß gemacht, aber auf die Dicke &dgr; (mehrere zehn &mgr;m) des Mantels wegen der Erzeugung von Ladungsübersprechen beschränkt. Die zwischen den Metalltrennwänden 5 und der Frontplatte 3 oder der Rückplatte 4 zum Erzeugen der Lücken 64, 65 ausgebildeten Kontaktstrukturen sind die an den Positionen dort (beispielsweise den Kontaktbereichen 72, 73 an den vier Ecken der in 18 und 19 gezeigten Anzeigezelle 2, wie es später beschrieben wird), wo die Oberflächen der Trennwand und der Front- oder Rückplatte 3, 4 einander gegenüberliegen und die Vorsprünge nicht über den Elektroden, welche auf der Platte 3 oder 4 ausgebildet sind, überlappen, bereitgestellten Vorsprünge. Falls es kein Problem mit der Struktur gibt, müssen die Kontaktbereiche 72, 73 nicht notwendigerweise an allen vier Ecken der Anzeigezelle 2 vorgesehen sein, um die Kapazität zwischen den Elektroden zu verringern. Die Vorsprünge sind in einer Form oder Struktur gebildet, indem beide Seiten (oder eine Seite) der Metalltrennwand 5 prozessual bearbeitet wird, oder indem zusätzlich eine neue dielektrische Schicht auf der Front- oder Rückplatte 3, 4 abgelagert wird, um kreisförmige, linienförmige oder kreuzförmige dielektrische Pfosten (nicht gezeigt) zu bilden. Insbesondere wenn die Vorsprünge auf der Rückplatte 4 ausgebildet sind, kann die neue dielektrische Schicht durch die oben erwähnte dielektrische Schicht 18a, 60 ersetzt werden, so dass die Anzahl der Verfahrensschritte verringert werden kann.

Das Feuerpotential Vox-y zwischen der X-Elektrode 10 und der Y-Elektrode 17, welche so angeordnet sind, dass sie einen großen Elektrodenabstand (0,5 bis 2,0 mm) haben, um eine positive Säule hervorzurufen, wird durch die Metalltrennwand 5 von hohem Ansichtsverhältnis wirksam verringert. Daher wird die Struktur der beiden Lücken hauptsächlich geändert, um das Feuerpotential nicht in Abhängigkeit von dem Elektrodenabstand zu bringen, wie es durch die elektrische Kraftlinie E1 dargestellt ist. Die Entladung für eine Anzeigelichtabstrahlung wird durch den Potentialunterschied zwischen der gleich dem Potential Vm der Metalltrennwand 5 gesetzten Anzeigefeldspannung VA an der Anodenelektrode und der Anzeigepulsspannung VK der Kathodenelektrode mit hinzugefügter negativer Wandspannung erzeugt. Ein für den Kathodendunkelraum notwendiger Bereich mit hohem elektrischem Feld wird um die beiden Lücken 64, 65 abwechselnd erzeugt.

16 ist eine Querschnittsansicht der Anzeigezelle 2 des Plasmaanzeigefelds 1, wie sie durch den Pfeil XVI-XVI in 18 angegeben ist, gesehen in der Richtung der kürzeren Seite. Die Lücken 62 (67-1, 67-2), 68 (68-1, 68-2) zwischen der Metalltrennwand 5 (5-3, 5-4) und der Frontplatte 3 oder der Rückplatte 4 werden in Größe und Form von den Lücken 64, 65, die in 15 gezeigt sind, verschieden gemacht, um einen Bereich hohen elektrischen Feldes in dem Kathodendunkelraum zu erzeugen, die Kapazität der Verdrahtung zwischen den Elektroden zu verringern und die Leitfähigkeit für die Ableitung zu gewährleisten. Insbesondere zum Erhöhen der ableitenden Leitfähigkeit in der Richtung der Linie der A-Elektrode 15 wird die Größe der Lücken 64, 65 um das zweifache größer als die der Lücken 67, 68 gemacht, entsprechend der Dicke &dgr; des Mantels. Daher sind die dielektrischen Schichten 11, 69 durch ein Vielschichtmuster gebildet.

17 ist ein Grundriss des Plasmaanzeigefeldes 1, gesehen von der Seite der Frontplatte 3.

Die Buselektrode 9 (9-1, 9-2) ist in einer Gitterform ausgebildet, um an die Lochform 70 der Metalltrennwände 5 (16) angepasst zu sein, welche die Öffnungen der Anzeigezellen 2 festlegt, und um den Öffnungsbereich der Anzeigezellen 2 nicht zu beeinflussen. Der Phosphor 21 ist auf die Innenseite der Lochform 70 aufgezogen, so dass die Dicke in der Längsrichtung der Anzeigezelle 2 das zwei- oder mehrfache der Dicke als in der Querrichtung ist, wodurch die Helligkeit und die Wirksamkeit der Lichtabstrahlung erhöht werden. Die Struktur der in einer Gitterform ausgebildeten Buselektrode 9 wirkt zusätzlich zu der in der ebenen Struktur ausgebildeten lichtdurchlässigen Elektrode 8 aus ITO-Film dahingehend, dass sie den Elektrodenwiderstand der X-Elektrode 10 verringert, so dass die Verbrauchsleistung stark verringert werden kann, und dass verhindert werden kann, dass die Antriebsspannung aufgrund des Elektrodenwiderstands verringert wird (die Schwelle des Vorgangs kann verbessert werden). Zusätzlich kann, selbst wenn die Breite der Buselektrode 9, die in einer Gitterform ausgebildet ist, klein genug ist, anders als bei der kammartigen Elektrode, der Elektrodenwiderstand der X-Elektrode 10 verringert werden. Daher kann die Breite der Buselektrode 9 verringert werden (um 50 bis 100 &mgr;m oder weniger ), um zu der der Metalltrennwand 5 zu passen, und daher kann das Öffnungsverhältnis der Anzeigezelle 2 auf das dreifache oder mehr (verglichen mit der Art mit Oberflächenentladung) erhöht werden.

18 ist ein Grundriss des Plasmaanzeigefeldes 1, gesehen von der Seite der Rückplatte 4.

Die A-Elektroden 15 und Y-Elektroden 17 kreuzen sich im Kreuzungsbereich 71 im mittleren Abschnitt der Anzeigezellen, wie sie durch die Lochform 70 der Metalltrennwände 5 angezeigt sind. Der Kontaktbereich 72 zwischen der Metalltrennwand 5 und der Rückplatte 4, welcher unter Bezug auf 15 erwähnt wurde, ist an den vier Ecken jeder der Anzeigezellen 2 bereitgestellt, wo keine A-, Y-Elektroden 15, 17 sind. Daher kann die Kapazität zwischen der Metalltrennwand 5 und der A-Elektrode 15 oder der Y-Elektrode 17 oder die Lastkapazität Clx-y, Cla-y verringert werden.

Da die Y-Elektrode 17 in der Längsrichtung der Lochform 70 außer in der Nachbarschaft des Kreuzungsbereichs 71 breit gemacht wird, ist die Lastkapazität (Verdrahtungskapazität) Cla-y nicht erhöht, und der Widerstand der Y-Elektrode ist wie bei der X-Elektrode 10 verringert, was zu einer Verringerung der Verbrauchsleistung führt.

Die Struktur des Kreuzungsbereichs 71 bestimmt das Feuerpotential Voa-y, die dielektrische Stärke Vdo und die Lastkapazität Cla-y zwischen den A-, Y-Elektroden 15, 17. Aus der Querschnittsstruktur aus 15 und der Ebenenstruktur aus 18a wird klar, dass die Dicke der dielektrischen Schicht 16 (die in 15 gezeigt ist) nicht gleichzeitig sowohl für eine Verringerung des Feuerpotentials Voa-y und eine Erhöhung der dielektrischen Stärke Vdo oder sowohl für eine Verringerung des Feuerpotentials Voa-y und eine Verringerung der Lastkapazität Cla-y sorgen kann. Daher werden neue dielektrische Schichten 18a, 60 ausgebildet, wie es in den 15, 16 gezeigt ist.

19 ist ein Grundriss des Plasmaanzeigefeldes 1, welcher die Anordnung von Elektroden zeigt.

Der Kontaktbereich 73 zwischen der Metalltrennwand 5 und der Frontplatte 3, welcher unter Bezug auf die 15 erwähnt wurde, ist an den vier Ecken der Anzeigezelle 2 bereitgestellt, an denen die A-, Y-Elektroden 15, 17 nicht vorhanden sind, wie bei den in 18 gezeigten Kontaktbereichen 72. Es sind jedoch lokal an den Positionen, welche den vier Ecken der Anzeigezelle 2 entsprechen, Öffnungen 74 auf der lichtdurchlässigen Elektrode 8 und der Buselektrode 9 vorgesehen, welche durch gestrichelte Linien angezeigt sind, so dass die auf der Metalltrennwand 5 oder der Frontplatte 3 ausgebildeten Vorsprünge nicht direkt mit der X-Elektrode 10 überlappen. Diese Struktur ist dahingehend wirksam, dass sie die Kapazität zwischen der Metalltrennwand 5 und der X-Elektrode oder die Kapazität Clx-y verringert.

20 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Diese Figur zeigt die Potentialverteilung Vi in der Richtung 85 der mittleren Achse (Z-Achse) im Fall, dass in der Anzeigezelle 2 des Plasmaanzeigefeldes 1, das in 15 gezeigt ist, eine Glühentladung mit einer positiven Säule auftritt. Die mittlere Achse (Z-Achse) entspricht der symmetrischen Achse bezogen auf die Querschnittsstruktur aus 15, 16, und der Bereich der Potentialverteilung Vi ist der Abstand 1 zwischen den X-, Y-Elektroden. 21 zeigt die Potentialverteilung Vi in der r-Achsen-Richtung 87 in dem Bereich, in dem die positive Säule in 20 erzeugt wird. Die r-Achse ist eine der beiden kurzen und langen Achsen von der Röhrenmitte 88, die der Mittelpunkt der rechteckigen Form der Zellgröße (L × W, L ≥ W gezeigt in den 15, 16) ist, zur Trennwand hin. Hier wird der Röhrenradius r (W/2) der kurzen Achse verwendet.

Während der lichtabstrahlenden Entladung, die während der Anzeigedauer auftritt, wenn das Metallpotential Vm und das Anodenpotential VA auf näherungsweise null Volt gebracht wurden, und wenn das Kathodenpotential VK als negative Anzeigepulsspannung Vsus (–180v) gesetzt wurde, könnte das Plasmapotential Vp der positiven Säule dahin gebracht werden, dass es im Wesentlichen gleich dem Metallpotential Vm (im Bereich von einigen zehn Volt) ist, wodurch die positive Säule stabil und wirksam erzeugt wird.

Da das Plasmapotential Vp dem Metallpotential Vm im Wesentlichen gleich gemacht wird, können das Streupotential Vf welches zur Dicke &dgr; des Mantels gehört, wie sich aus der Gleichung (1) ergibt, und die negative Wandspannung Vp aufgrund der Ablagerung von Elektronen auf dem dielektrischen Film (isolierendem Film + Phosphorschicht) der Metalltrennwand 5 stark reduziert werden, verglichen mit denjenigen der dielektrischen Trennwand.

Grund hierfür ist, dass der für die positive Säule notwendige Äquipotentialbereich von dem Metallpotential Vm bereitgestellt wird, um die elektrische Feldstärke E1 in der Richtung der Achse zu verringern. Dies wird auch der Tatsache zugeschrieben, dass das Kathodenpotential VK auf die negative Anzeigepulsspannung Vsus (–180v) gesetzt wird, deren absoluter Wert gleich der Kathodenfallspannung Vc ist, und dass alle dem Anodenpotential VA und dem Kathodenpotential VK zugeführten Anzeigepulsspannungen dem Kathodendunkelraum zugefügt werden, wodurch der Hochfeldbereich wirksam erzeugt wird. Hier wird das Metalltrennwandoberflächenpotential Vw, welches man durch Hinzufügen der Wandspannung Vq zu dem Metallpotential Vm erhält, über das an dem Ionenmantel auf der Grundlage des Plasmapotentials Vp erzeugte Streupotential Vf durch die Wandspannung Vq ausgeglichen. Insbesondere neigt das im Bereich der positiven Säule erzeugte Streupotential Vf dazu, im Wesentlichen konstant zu sein, weil die Elektronentemperatur Te gleich gehalten wird.

Daher kann, weil die überschüssige Ionisierungsenergie nicht notwendig ist, indem die Regelbedingungen (aufrechterhaltende Bedingungen) der Glühentladungscharakteristik zum Erzeugen der positiven Säule bereitgestellt werden, der die Entladung aufrechterhaltende Strom I (Stromdichte J) verringert werden, und die Entladungswirksamkeit kann stark (mehr als eine Größenordnung oder eine Stelle) erhöht werden. Zusätzlich wird, weil die Wirkung auftritt, dass die überschüssige Ionisierungsenergie überflüssig gemacht wird, selbst wenn der die Entladung aufrechterhaltende Strom I (Stromdichte J) erhöht wird, auch die Helligkeit B (brightness) in dem Bereich verbessert, in dem die Helligkeit nicht gesättigt ist. Phänomenologisch kann das Schrumpfphänomen der positiven Säule und eine angesammelte Ionisierung am Auftreten gehindert werden, und die erforderliche minimale Stromdichte kann in dem Bereich erhalten werden, in dem die Helligkeit nicht gesättigt ist (ultraviolettes Licht).

Als die Metalltrennwand 5 gebildet wurde, indem drei isolierte Blättchen (die Streukapazität wurde zwischen den Blättchen gebildet) wie in 15 gezeigt gestapelt wurden, konnte das Metallpotential Vmj (j = a, b, c) erzeugt werden, indem an einem dieser drei Blättchen ein äußeres Potential angelegt wurde und entsprechend einem leichten Potentialgradienten im Bereich der positiven Säule geändert werden. Daher konnte die positive Säule stabiler und wirksamer erzeugt werden als das erzeugte Metallpotential Vm, wenn ein einzelnes Blättchen wie in 20 gezeigt verwendet wurde.

Hier wurden sowohl das äußere Potential als auch das Streukapazitätspotential zugeführt, um das Metallpotential Vm zu bilden, und beide Potentiale wurden im Wesentlichen gleich null Volt (Massenpotential) gemacht. Daher wurden die Wirkungen der Gleichspannungskomponente völlig entfernt, und die Spannungsschwelle beim Betrieb und die Spannungsstabilität (Stabilisierung des X-, Y-Elektrodenpotentials) wurden verbessert. Als die Metalltrennwand 5 gebildet wurde, indem drei Blättchen wie in 15 gezeigt gestapelt wurden, wurde das äußere Potential nur dem Zwischenblättchen j = b zugeführt, um die Stabilität der Entladung unter Berücksichtigung von Symmetrie zu verbessern.

24 ist ein Zeitablaufschaubild für das Antriebssystem und antreibende Wellenformen in dem Plasmaanzeigefeld, das in den 15 bis 21 gezeigt ist.

Die Grundwellenform eines Unterfeldes (einer Zeitdauer von etwa 1,6 bis 2ms), welche in 24 gezeigt ist, umfasst vier Zeitdauern, nämlich die Schreibdauer, die Ansprechdauer, die Haltedauer und die Auslöschdauer.

Die in den kleinen Kreisen, welche in 24 gezeigt sind, eingeschlossenen Symbole 0, +, – stehen für Wandladungen auf den drei X-, Y-, A-Elektroden (wobei die tatsächlichen Elektroden die dielektrischen MgO-Filme sind, welche auf den Leiterelektroden ausgebildet sind, weil es sich um eine Entladung der Art mit Wechselstrom handelt) nach der Entladung, und zeigen jeweils die Fälle, dass die Größe jeder Wandladung gleich null ist oder vernachlässigt werden kann, dass eine positive Ladung gebildet wird, und dass eine negative Ladung erzeugt wird.

Wie beschrieben wurde, wird dem Metallpotential Vm der Metalltrennwand 5 unter Bezug auf die 20, 21 sowohl das äußere Potential als auch das Streukapazitätspotential zugeführt und im Wesentlichen gleich null Volt gemacht, um die die positive Säule erzeugende Glühentladung stabil zu machen, und um die Wirksamkeit der Lichtabstrahlung und die Helligkeit zu erhöhen. Daher werden die Gleichspannungskomponenten der antreibenden Wellenformen auf den X-, Y-Elektroden in einem Unterfeld auf im Wesentlichen null Volt gesetzt. Sie können in einem TV-Feld auf null Volt gesetzt sein, wobei die Stabilität der Schwelle beim Spannungsbetrieb o.ä. berücksichtigt wird.

Das Symbol * mit Pfeilen zeigt hauptsächlich an, dass eine Entladung zwischen zwei Elektroden erzeugt wird. Die Wandladungen auf drei Elektroden sind im Wesentlichen zum Startzeitpunkt t0 und zum Endzeitpunkt t7 eines Unterfelds gleich null.

Die Wirksamkeit der Lichtabstrahlung &eegr; der gesamten Glühentladung wird verbessert, indem der Elektrodenabstand 1, der in 20 oder anderen Figuren gezeigt ist, in den gegenüberliegenden Elementen Strukturenanzeigeelektrode und Strukturmetalltrennwand mit hohem Ansichtsverhältnis vergrößert wird. Wenn der Elektrodenabstand 1 jedoch lang wird, werden die Entladungsverzögerungszeit und die Wandladungsablagerungszeit erhöht, was einen Unterschied bewirkt. Daher wird, um diese Probleme zu lösen, ein Schnellantriebssystem hauptsächlich für den Elektronenantrieb, was noch beschrieben wird, für die entgegengesetzte Entladung während der Haltedauer verwendet.

Zwischen der Anzeigeelektrodengruppe (Y-Elektrodengruppe) 17 und der Trigger-Elektrodengruppe (Adresselektrodengruppe, A-Elektrodengruppe) 15 der Anzeigezelle 2 wird bewirkt, dass eine Schreibentladung wie in 15 gezeigt ausgewählt wird, welche eine positive Ladung auf der dielektrischen Oberfläche der Y-Elektrode 17 (genauer der MgO-Filmoberfläche, welche auf der dielektrischen Schicht ausgebildet ist) erzeugt.

Wenn die Haltedauer zum Zeitpunkt der ersten anzeigelichtabstrahlenden Entladung kommt, werden die Anzeigepulsspannung VK (null Volt) und die Anzeigepulsspannung VA (positive Spannung Vsus) der Metalltrennwand 5, der gemeinsamen Anzeigelektrode (X-Elektrode) 10 und der Y-Elektrode 17 unter Bildung einer positiven Wandspannung für die Kathodenelektrode und die Anodenelektrode zugeführt, so dass zwischen der Metalltrennwand 5 der Kathodenelektrode und der Y-Elektrode der Anodenelektrode eine Zündentladung (vorläufige Entladung) hervorgerufen wird. Anschließend entwickelt sich die Hauptentladung zwischen den X-, Y-Anzeigeelektroden (auf der Kathode und der Anode), um die Glühentladung zu erreichen, welche die positive Säule erzeugt. Die Pulsbreite ist zu diesem Zeitpunkt gleich etwa 10 &mgr;s, um mit Sicherheit eine Wandladung (Wandspannung) zu erzeugen.

Zum Zeitpunkt der zweiten und nachfolgenden anzeigelichtabstrahlenden Entladung wird unmittelbar (ungefähr 1 &mgr;s anschließend) eine ausreichend große Menge von Elektroden auf der Anodenelektrode abgelagert, wenn der Elektrodenabstand 1 gleich 0,5 bis 2,0 mm ist, was es ermöglicht, eine stabile und schnell gespeicherte Entladung, welche hauptsächlich eine negative Ladung bildet, zu erzielen.

Während dieser Haltedauer wird das Potential der Metalltrennwand 5 auf Massenpotential gelegt, aber der erste Puls, der zweite Puls und die folgenden Pulse werden den Kathoden- bzw. Anodenelektroden zugeführt. Das heißt, dass der erste Puls dazu dient, die auf die Y-Elektrode geschriebene positive Ladung in eine negative Ladung umzuwandeln. Der zweite und die folgenden treffen während der ursprünglichen Haltedauer ein. Wenn während der Ansprechdauer eine negative Ladung auf die Y-Elektrode geschrieben wird, ist der positive Puls nicht notwendig, und das Schreiben kann ausgehend mit dem zweiten Puls beginnen.

Die Betriebsweise während jeder Zeitdauer wird unter Bezug auf die 24 beschrieben.

Während der Schreibdauer wird zwischen den beiden Elektroden, der Y-, A-Elektrode zum Zeitpunkt t1 und zum Zeitpunkt t2 eine Entladung bewirkt. Am Ende der Zeitdauer werden negative bzw. positive Ladungen auf der Y-Elektrode bzw. der A-Elektrode in den Anzeigezellen 2 beispielsweise aller Bereiche des in 15 gezeigten Plasmaanzeigefeldes 1 ausgebildet. Dieser Vorgang erfolgt, um die an den Y-, A-Elektroden anliegende Spannung zu verringern, welche während der nachfolgenden Ansprechdauer eine Schreibentladung bewirkt.

Die Entladung zum Zeitpunkt t1 wirkt dahingehend, dass sie die Pulsspannung Vy wirksam verringert, indem die Pulsspannung Vy, welche der Y-Elektrode zuzuführen ist, von einer positiven Spannung (180v) in eine negative Spannung (–180v) umändert, oder sie arbeitet im Wechselstrombetrieb, unter Berücksichtigung des Feuerpotentials Voa-y zwischen den Elektroden. Die Pulsspannung Va auf der anderen Elektrode wird gleichzeitig auf eine Niedrigspannung (60v) verringert. Insbesondere wenn die Pulsspannungen Vy, Va an den Y-, A-Elektroden nicht den Entladungsbedingungen genügen, wird die positive Spannung (180 bis 250v) der Pulsspannung Vx zum Zeitpunkt t1 (in 24 wird ein kleiner Puls in Klammern angezeigt) der X-Elektrode zugeführt, um eine Zündentladung zu bewirken, welche Zündteilchen zwischen den X-, Y-Elektroden erzeugt, insbesondere zwischen der Elektrode der Metalltrennwand 5 und der Y-Elektrode, was mit Sicherheit zu der Hauptentladung zwischen den Y-, A-Elektroden führt. In diesem Fall ist das Streukapazitätsverhältnis zwischen der Metalltrennwand 5 und den X-, Y-Elektroden geeignet ausgewählt. Ferner ist, weil die Entladung am Boden der Anzeigezelle 2 in ausreichendem Abstand von der Oberfläche hervorgerufen wird, die Wirkung der Kontrastverringerung während der Schreibdauer gering.

Wenn zum Zeitpunkt t1 auf den Y-, A-Elektroden eine Wandentladung stabil erzeugt werden kann, beginnt direkt der Ansprechzeitabschnitt, und während der Ansprechdauer kann das Vorzeichen der Ladung umgedreht werden. Das bedeutet, dass der Ladungsaustausch auf der Y-Elektrode während der Haltedauer vor der Ansprechdauer durchgeführt wird. Daher ist der erste, der Y-Elektrode zuzuführende Puls während der Haltedauer nicht notwendig.

Die Pulsbreite zum Zeitpunkt t1 der anfänglichen Entladung wird auf einen Wert von etwa 10 bis 20 &mgr;s ausgewählt und bewirkt so die Entladung, durch die die Wandladung von selbst zum Zeitpunkt t2 der nächsten Entladung gelöscht wird. Ferner wird als Pulsspannung Vy für eine Dauer von mehr als 10 &mgr;s eine positive Spannung (180v) zugeführt, um wirksam und stabil direkt nach der Entladungszeit t2 eine negative Ladung auf der Y-Elektrode und eine positive Ladung auf der A-Elektrode hervorzurufen.

Während der Ansprechdauer wird die Pulsspannung Vy eines Y-Abfragepulses (40v) den A-, Y-Elektroden unter Ablagerung von positiven und negativen Ladungen zugeführt, und die Pulsspannung Va (60v) wird der A-Elektrode zugeführt, welche von der Y-Abfragung für eine Lichtabstrahlung aus den in 1 gezeigten Anzeigezellen 2 ausgewählt wurde, wodurch eine Schreibentladung zum Zeitpunkt t3 zum Bilden einer positiven Ladung auf der Y-Elektrode bewirkt wird. Während der Schreibdauer wird auf der ausgewählten Y-Elektrode eine positive Ladung erzeugt, und während der Schreibdauer wird auf den nicht-ausgewählten Y-Elektroden eine negative Ladung erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt werden die Bedingungen der Entladung unter Verwendung von Wandladung (Wandspannung) eingestellt, welche durch das Gesamtschreiben erzeugt wird, den sich entwickelnden Spannungsabfall, wenn die Pulsspannung Vy abfällt, und die zugeführte Spannung der Pulsspannung Va.

Da die A-, Y-Elektroden von der in den 15 und 16 gezeigten Struktur mit Kreuzung von Elektroden in einer Ebene sind, kann die Länge der Lücke zwischen den Elektroden um mehrere zehn &mgr;m verglichen zu der Struktur mit gegenüberliegenden Elektroden verringert werden. Zusätzlich wird die Pulsbreite der Pulsspannung Va zum Zeitpunkt t3 von einem Bereich von 2 bis 3 &mgr;s auf die Hälfte davon oder auf einen Bereich von 1 bis 1,5 &mgr;s verringert. Infolge dessen kann die Länge der Ansprechdauer, welche proportional zur Pulsbreite ansteigt, verringert werden (was zu schnellem Ansprechen führt). Daher kann die Länge der Haltedauer eines Unterfelds oder die Lichtabstrahlleistung um das zweifache erhöht werden. Mit anderen Worten wirkt die Struktur mit in einer Ebene liegenden Kreuzungen von Elektroden dahingehend, dass die Pulsbreite des Schreibpulses verringert wird und die Anzahl von Haltepulsen durch diese Verringerung erhöht wird, die später beschrieben werden wird, wodurch die Helligkeit verbessert wird.

Während der Haltedauer wird, nachdem in der ausgewählten Anzeigezelle der Ladungsaustausch durch den ersten Puls erfolgt ist, von den zweiten und folgenden Pulsen zwischen den ausgewählten X-, Y-Elektroden eine die Entladung erhaltende Lichtabstrahlung bewirkt. Wie unter Bezug auf die 20, 21 beschrieben, werden zwei Anzeigepulsspannungen VA, VK den Anodenelektroden, einer der X-, Y-Elektroden bzw. der Kathode, der anderen Elektrode von diesen, zugeführt. In diesem Fall sind diese Anzeigepulsspannungen so ausgewählt, dass sie null Volt sind bzw. eine negative Haltespannung Vsus (–180v), so dass die die positive Säule erzeugende Glühentladung stabil und wirksam hervorgerufen wird. Insbesondere wird durch Verwenden der Anzeigepulsspannung VA einer positiven Haltespannung Vsus (180v) als erster Puls der Pulsspannung Vy und der Anzeigepulsspannung VK von der Spannung null als ersten Puls der Pulsspannung Vx und der Metalltrennwand 5 zwischen der Metalltrennwand, an der zunächst eine Feldkonzentration auftritt und der Anodenelektrode (Y-Elektrode) zum Zeitpunkt t4 eine vorläufige Entladung (Zündentladung) hervorgerufen, welche ionisiertes Gas (Zündpartikel) aus 5%igem Ne-Xe-Gas bei 0,5 bis 0,7 bar (400 bis 500 Torr) im Inneren der Zellen eingeschlossen erzeugt, wobei dann direkt zur Hauptentladung zwischen den X-, Y-Elektroden übergegangen wird, um die positive Säule zu erzeugen.

Die Pulsbreite des ersten Pulses zum sicheren Erzeugen der Entladung zum Zeitpunkt t4 wird insbesondere auf eine Breite von 6 bis 10 &mgr;s gebracht. Was den zweiten und die folgenden Pulse angeht, so wird die Pulsbreite durch eine Schnellspeicherentladung hauptsächlich zum Erzeugen einer negativen Ladung verringert, um die Anzahl von Entladungslichtabstrahlungen (die Anzahl von Haltepulsen) zu erhöhen, wodurch die Lichtabstrahlleistung verbessert wird. Beim Endpuls zum Zeitpunkt t5 während der Haltedauer liegen die Pulsspannung Vy und die Pulsspannung Vx auf einer Spannung von null bzw. einer negativen Haltespannung Vsus (–180v). Zusätzlich kann, um eine irrtümliche Entladung in den nicht-ausgewählten Zellen zu verhindern, der X-Elektrode zum Anfangszeitpunkt der Haltedauer eine positive Spannung (+180v) von kleiner Breite (0,5 &mgr;s) zugeführt werden, wodurch eine Auslöschentladung zum Entfernen der negativen Ladung auf der Y-Elektrode erzeugt wird.

Während der Auslöschdauer werden die Wandladungen auf den Y-, X- und A-Elektroden zum Ende der Haltedauer, oder zum Zeitpunkt t5 ausgelöscht (initialisiert). Die Entladung von kurzer Pulsbreite zwischen den X-, Y-Elektroden zum Zeitpunkt t6 wird ausgelöscht, so dass durch Entfernen des Felds direkt nach der Entladung (Feinlinienauslöschsystem) verhindert werden kann, dass die Wandladung erzeugt wird. Ferner wird die Wandladung auf der A-Elektrode neutralisiert. Insbesondere wenn eine positive Ladung auf der A-Elektrode verbleibt, wird sie durch die Entladung zwischen den benachbarten Y-, A-Elektroden zum Zeitpunkt t7 ausgelöscht.

Um die verbleibende Wandladung auszulöschen/zu neutralisieren, ist es möglich, die zwischen den X-, Y-Elektroden zugeführte Spannung auf das minimal aufrechterhaltende Spannungsniveau zu verringern und die Pulsbreite zu erhöhen (Breitlinienauslöschsystem). Zusätzlich können diese beiden Auslöschsysteme kombiniert und wirksam verwendet werden.

25 ist ein Graph, welcher die Beziehung zwischen dem Stromdichteverhältnis Ji/Jo und dem Lichtabstrahlwirksamkeitsverhältnis &eegr;i/&eegr;o und die Beziehung zwischen dem Stromdichteverhältnis Ji/Jo und dem Helligkeitsverhältnis Bi/Bo des Plasmaanzeigefelds 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.

Die Abszisse ist das Stromdichteverhältnis Ji/Jo, und die Ordinate ist das Lichtabstrahlwirksamkeitsverhältnis &eegr;i/&eegr;o und das Helligkeitsverhältnis Bi/Bo. Jede Achse ist in einer logarithmischen Skala abgestuft. Das Lichtabstrahlwirksamkeitsverhältnis &eegr;i/&eegr;o und das Helligkeitsverhältnis Bi/Bo werden ausgehend von der Charakteristik 90 zur Charakteristik 91 bzw. von der Charakteristik 92 zur Charakteristik 93 durch die in den 20 und 21 gezeigten Ausführungsformen der Erfindung stark erhöht.

Die Charakteristiken 90, 92 sind in den 22, 23 gezeigt. Bei feinen Anzeigezellen von einer Größe von etwa 0,03 cm können sich geladene Teilchen leicht auf den Trennwandoberflächen (mit dem Phosphor) ablagern, und daher ist es notwendig, die Stromdichte (den die Entladung aufrechterhaltenden Strom) zu erhöhen, um die positive Säule aufrechtzuerhalten. Daher gibt es einen minimalen Wert von Jmin/Jo. Die schwarzen Markierungen

und
auf den charakteristischen Kurven 90 und 92 stehen für begrenzte Werte bei der Verwendung von dielektrischen Trennwänden. Die Helligkeit B und die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; können nicht gleichzeitig miteinander existieren, und daher muss umgekehrt die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; geopfert werden, um die Helligkeit zu erhöhen.

Wie oben beschrieben, sind die Elektrodenstruktur und die Feldstärkeverteilung (Potentialverteilung) so gebildet, dass sie den Regelbedingungen für die oben erwähnte Glühentladungscharakteristik entsprechen und die Diffusion von Ladungen zu den Trennwänden hin unterdrücken. Daher kann man die charakteristischen Kurven 91, 93 erhalten, und die Stromdichte kann ebenfalls um eine Größenordnung verringert werden, so dass man ein minimales neues Stromdichtenverhältnis von J'min/Jo erhält. Weil die charakteristischen Kurven 91, 93 erhalten werden können, können die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; und die Helligkeit B gleichzeitig verbessert werden, wie es durch die weißen Markierungen

94 und
95 auf den charakteristischen Kurven 91, 93 angegeben ist.

Ferner kann gleichzeitig, wie es durch das Verhältnis zwischen den Minimalwerten Jmin/Jo und J'min/Jo gezeigt ist, die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; verbessert werden, indem die Stromdichte J verringert wird, was bisher schwierig war. Beim neuen minimalen Wert J'min/Jo kann die Helligkeit B ein bisschen verringert werden, und die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; kann stark verbessert werden, wie es durch die weißen Zeichen

96,
97 auf den Charakteristika 91, 93 gezeigt ist. Daher wird, selbst wenn die Haltepulszahl erhöht wird, um die Lichtabstrahlleistung zu steigern, die Verbrauchsleistung nicht so stark erhöht, und daher kann die Helligkeit B stark verbessert werden. Mit anderen Worten können die Lichtabstrahlwirksamkeit und die Helligkeit viel leichter im Verhältnis zu den herkömmlichen erhöht werden.

Wie oben beschrieben, werden gemäß dem Plasmaanzeigefeld der Wechselstromart der vorliegenden Erfindung die Lichtabstrahlwirksamkeit und Helligkeit auf der Grundlage des Grundprinzips zum wirksamen Herstellen eines Hochfeldbereichs bzw. eines Äquipotentialbereichs im Kathodendunkelraum bzw. der positiven Säule unter Berücksichtigung der aufrechterhaltenden Bedingungen der Glühentladung, welche die positive Säule verwendet, und zum Halten eines niedrigen Stroms und einer niedrigen Spannung in der Stromspannungs-Kennlinie (I-V-Kennlinie) der Zellen, verbessert.

  • (1) Dieses Prinzip kann auch beim Plasmaanzeigefeld der Gleichstromart verwendet werden. Zusätzlich kann es auf andere elektronische Ausrüstungen zum Erzeugen der positiven Säule durch Glühentladung (beispielsweise Rücklicht einer Flüssiganzeige) als beim Plasmaanzeigefeld verwendet werden, und es kann die Entladungswirksamkeit (Wirksamkeit der Erzeugung von ultravioletten Lichtstrahlen) verbessern.
  • (2) Es wird durch Antreiben der Wechselstromart eine Wandspannung auf der Anzeigeelektrode erzeugt, so dass man einen niedrigen Spannungsmodus in der I-V-Kennlinie von Zellen erhält, wodurch ersichtlich die Kathodenfallspannung Vc zum Beginn der Entladung verringert wird, um die Entladungswirksamkeit oder die Lichtabstrahlwirksamkeit zu verbessern.
  • (3) Die Trennwände können so gebaut sein, dass sie ein hohes Ansichtsverhältnis haben, welches notwendig ist, um durch die einander gegenüberliegenden Elektroden und Metalltrennwände die positive Säule zu erzeugen, wodurch die Öffnungsrate und der Phosphorüberzugsbereich erhöht werden, um so die Lichtabstrahlwirksamkeit zu verbessern.
  • (4) Es wird an die Metalltrennwand, deren Oberfläche mit einer isolierenden Schicht bedeckt ist, eine Speisespannung angelegt, welche eine negative Wandspannung erzeugt, um eine Diffusion von geladenen Teilchen zu den Trennwänden (Energieverlust) zu unterdrücken und um die Entladungswirksamkeit und die Lichtabstrahlwirksamkeit zu verbessern.
  • (5) Zusätzlich wird der die Entladung aufrechterhaltende Strom verringert, indem die Diffusion zu Trennwänden (Energieverlust) unterdrückt wird, um den Niederstrombereich der I-V-Kennlinie zu erweitern. Daher kann im Niederstrombereich durch Verwendung von Lastgeraden (Lastwiderstand, den Strom begrenzender Widerstand) ohne Sättigung von ultravioletten Lichtstrahlen die Entladung im Niederspannungsbereich stabil gehalten werden, und daher kann die Entladungswirksamkeit auf ein Maximum erhöht werden, oder die Lichtabstrahlwirksamkeit kann maximiert werden.
  • (6) Wenn zum Zeitpunkt der Entladung für Anzeigelichtabstrahlung die Metalltrennwand als Anode bezogen auf die Anoden- und Kathodenelektroden verwendet wird, können wirksam der Hochfeldbereich in dem Kathodendunkelraum und der Äquipotentialbereich in der positiven Säule hergestellt werden, was die Bedingungen zum Aufrechterhalten einer Glühentladung unter Verwendung der positiven Säule sind, wodurch die Entladungswirksamkeit oder die Lichtabstrahlwirksamkeit erhöht werden.
  • (7) Ferner kann eine Speicherentladung der Art mit Elektronenbewegung bewirkt werden, welche sehr schnell durch den Antriebsmodus der Wechselstromart, bei dem die Metalltrennwand als Anodenelektrode verwendet wird, zwischen den Anzeigeelektroden mit einer langen Länge der Lücke eine negative Wandspannung erzeugt. Die Anzahl von Anzeigelichtabstrahlungspulsen ist gegenüber einer konstanten Lichtabstrahlleistung erhöht, wodurch die Helligkeit erhöht wird.
  • (8) Wenn der Metalltrennwand als Anodenelektrode eine Speise-Gleichspannung zugeführt wird, wird die auf der die Oberfläche isolierenden Schicht der Metalltrennwand erzeugte Wandspannung nicht ausgelöscht oder muss nicht wieder zum Zeitpunkt der wiederholten Lichtabstrahlungsentladung erzeugt werden. Daher kann die Entladungswirksamkeit oder die Lichtabstrahlwirksamkeit verbessert werden.
  • (9) Wenn zum Zeitpunkt der Lichtabstrahlung der Anodenelektrode und der Kathodenelektrode Massenpotential bzw. eine negative Spannung zugeführt werden, kann die Metalltrennwand auf Massenpotential gehalten werden, selbst wenn die Anzeigeelektrodenpotentiale ausgetauscht werden. Daher kann in dem Feld eine Grundebene ausgebildet werden, und der Antriebsschaltkreis für die Metalltrennwände kann entfernt werden. Mit anderen Worten kann das Feld so gebaut sein, dass es im Wesentlichen ein Drei-Elektroden-Antriebssystem hat.
  • (10) Zusätzlich können, weil die Streukapazität zwischen den Elektroden des Feldes durch die Grundplatte in dem Feld erniedrigt wird, das Massenpotential und das Leistungszufuhrpotential stabilisiert werden, um den irrtümlichen Betrieb seltener zu machen (die Betriebsschwelle des Vorgangs zu verbessern), und um die magnetischen und elektrischen Felder in der Nachbarschaft zu verringern. Daher kann eine nicht notwendige, elektromagnetische Abstrahlung (EMI, Electromagnetic Irradiation) unterdrückt werden.
  • (11) Da die Kreuzelektrodenstruktur für die Adresselektrode und die Y-Elektrode so gebaut ist, dass in einer Ebene kurze Lücken gebildet werden, und dass die Schreibzeit verringert werden kann (schnelles Adressieren), kann die Anzeigelichtabstrahlleistung erhöht werden, um die Helligkeit zu erhöhen.
  • (12) Die Metalltrennwände mit der isolierten Oberfläche werden zwischen die einander gegenüberliegenden Anzeigelektroden mit einer langen Länge der Lücke eingefügt, und zwischen ihnen werden sehr kleine Raumlücken (in der Größenordnung von einigen zehn Mikron) gebildet, wodurch das elektrische Feld konzentriert wird, damit das Feuerpotential Vo verringert wird.
  • (13) Da der Kontaktbereich zwischen der Metalltrennwand und der Frontplatte und/oder der Rückplatte durch Verwendung von Vorsprüngen von dielektrischem Pfosten o.ä. verringert ist, oder die Vorsprünge bereitgestellt werden, damit keine Kreuzung mit den Elektroden auftritt, kann die Lastkapazität zwischen den Anzeigeelektroden verringert werden, so dass die Verbrauchsleistung verringert werden kann.
  • (14) Durch die Kreuzelektrodenstruktur der Rückplatte ist es möglich, dass eine dielektrische Schicht in die Kreuzungsabschnitte zwischen den Elektroden eingefügt wird, um die dielektrische Stärke zu verbessern und die Lastkapazität zu verringern, ohne das Feuerpotential Vo zu erhöhen.

26 zeigt die Struktur des Plasmaanzeigefeldes 1. Dieses Feld besteht aus Front- und Rückplatten 3, 4, auf denen Elektroden bereitgestellt sind, die mit einem Antriebsschaltkreissystem zu verbinden sind, und aus Trennwänden 5, deren Seiten mit einem Phosphor 21 überzogen sind, und die dazwischen bereitgestellt sind, um eine Vielzahl von diesen Komponenten umgebenen Anzeigezellen 2 zu bilden. Eine ebene Elektrode ist auf der Frontplatte 3 als gemeinsame Anzeigeelektrode 10 für die Vielzahl von Anzeigezellen ausgebildet. Auf der Rückplatte 4 sind eine Anzeigeelektrodengruppe 17 und eine Triggerelektrodengruppe 15 einer Vielzahl von linienförmigen Elektroden ausgebildet, um sich miteinander zu kreuzen. Die Kreuzungsbereiche sind so angeordnet, dass sie den Anzeigezellen 2 gegenüberliegen, oder es wird eine gegenüberliegende anzeige-/elektrodenartige Struktur des Feldes aufgebaut. Diese Struktur ermöglicht es, positive Entladungssäulen zu bilden. Zusätzlich können, weil diese Struktur die Öffnungsrate und die mit Phosphor überzogenen Bereiche der Anzeigezellen 2 stark erhöhen kann, die Lichtabstrahlwirksamkeit und die Helligkeit gleichzeitig erhöht werden, verglichen mit der Struktur der Wechselstromart. Die Trennwände 5 sind aus einem dielektrischen Material hergestellt. Außerdem kann die eine ebene Elektrode, die als gemeinsame Elektrode 10 für die Vielzahl von Anzeigezellen 2 ausgebildet ist, aus einer Mehrzahl von linienförmigen Elektroden gebildet sein, und die Anzeigeelektrodenleitungen auf beiden Seiten sind wegen der Stabilität der Anzeigelichtabstrahlungsentladung parallel zueinander angeordnet.

Wir fanden in unseren Forschungen, dass, wenn die Trennwände 5 in diesem Plasmaanzeigefeld aus einem dielektrischen Material hergestellt sind, die Diffusion von geladenen Teilchen zu den Trennwänden 5 während der Erzeugung von positiven Entladungssäulen zu der Verringerung der Entladungswirksamkeit führt.

22 zeigt die Potentialverteilung Vi der Struktur aus 26 in der Richtung 50 der mittleren Achse (Z-Achse) der Anzeigezelle 2. Diese Potentialverteilung wird bewirkt, wenn Spannungen VA (null Volt) und VK (negative Spannung Vsus) einem Paar von Anzeigeelektroden (X-, Y-Elektroden) zugeführt werden, wobei das Paar als Anodenelektrode für die eine Spannung und als Kathodenelektrode für die andere Spannung verwendet wird. In 22 sind Verteilungskurven des Potentials Vd auf der dielektrischen Trennwand vor der Lichtabstrahlentladung gezeigt, das Potential Vw auf dieser direkt nach der Lichtabstrahlentladung und das Plasmapotential Vp im Zellraum.

Wie dargestellt, ändert sich das Potential Vdo der dielektrischen Trennwand vor der Lichtabstrahlentladung linear von einem Anodenpotential VA von im Wesentlichen Null Volt auf ein Kathodenpotential VK, welches auf eine negative Anzeigepulsspannung Vsus gesetzt ist. Wenn unter diesen Bedingungen eine Lichtabstrahlentladung bewirkt wird, werden Elektroden zu der dielektrischen Trennwand diffundiert und auf dieser abgelagert, wodurch das Potential Vdo der dielektrischen Trennwand auf ein Oberflächenpotential Vw der dielektrischen Trennwand nach der Entladung geändert wird. Grund hierfür ist, dass, wenn die Lichtabstrahlungsentladung bewirkt wird, geladene Teilchen auf die Oberfläche der dielektrischen Trennwand diffundiert und abgelagert werden, so dass die dielektrische Trennwandoberfläche eine im Wesentlichen konstante Potentialverteilung einnimmt, so dass sich auf der Wand eine negative Wandspannung Vq entwickelt. Die negative Wandspannung Vq auf der dielektrischen Trennwandoberfläche bewirkt einen übermäßigen Energieverlust, wodurch die Entladungswirksamkeit verringert wird. Die Ablagerung der geladenen Teilchen auf der dielektrischen Trennwand ist einer der Faktoren für das Reduzieren der Entladungswirksamkeit.

Der sogenannte Ionenmantel, wie er in 23 gezeigt ist, wird erzeugt, so dass man zwischen diesem Plasma und der dielektrischen Trennwand eine Dicke &dgr; hat und somit ein Streupotential Vf (Vfmax) proportional zur Elektronentemperatur Te zwischen dem Plasmapotential Vp und dem Oberflächenpotential Vw der dielektrischen Trennwand hervorgerufen wird.

Dieses Streupotential Vf (Vfmax) ist in dem Bereich konstant (in der Z-Achsen-Richtung), in der die positive Säule erzeugt wird, weil die Elektronentemperatur Te im Wesentlichen gleichmäßig ist. Wenn die Ionisierungsenergie jedoch aufgrund der Diffusion von geladenen Teilchen zu den Trennwänden unzulänglich ist, so dass die Elektronendichte ne verringert wird, kann das Streupotential Vf (Vfmax) nicht in ausreichender Weise erzeugt werden, wie sich aus der Gleichung (1) ergibt, welche ein erneut abgeleiteter Ausdruck ist. Mithin steigt die Dicke &dgr; des Ionenmantels an, um das Streupotential Vf (Vfmax) aufrechtzuerhalten. Vf ∝ ne·&dgr;2(1)

Wenn die Dicke &dgr; des Ionenmantels ansteigt, so dass sie die minimale Zellgröße der Zelle mit einem Röhrenradius r oder einer rechteckigen Form überschreitet, verringert sich der Radius rp des Plasmas wie in 23 gezeigt mit dem Ergebnis, dass das Plasma schwer verstärkt werden kann. Daher kann die Glühentladung nicht stabil gehalten werden. In diesem Falle ist es, um die Glühentladung stabil zu halten, notwendig, dass der die Entladung aufrechterhaltende Strom I (Stromdichte J) erhöht wird, um die Ionisiserungsenergie stark zu erhöhen und um das Streupotential Vf zu erhöhen und die Elektronendichte ne oder die Dicke &dgr;' des Ionenmantels zu verringern, um ein stabiles Plasmapotential Vp' hervorzurufen. Daher ist, wenn dielektrische Trennwände verwendet werden, die Verbesserung der Entladungswirksamkeit eingeschränkt, und die Lichtabstrahlwirksamkeit &eegr; wird stark verringert, weil der die Entladung aufrechterhaltende Strom ansteigt, selbst wenn die positive Säule in der Glühentladung erzeugt werden kann.

Wenn daher die Trennwände der in 26 gezeigten Struktur als Metalltrennwände gemacht sind, und wenn an diese eine Speisespannung angelegt wird, werden der Äquipotentialbereich, der im Wesentlichen dem Anodenpotential VA gleicht, bzw. der Hochfeldbereich über die gesamte Säule bzw. Kathodendunkelraum hergestellt, was die fundamentalen Eigenschaften einer Glühentladung unter Erzeugung der positiven Säule sind, wie es in den 20, 21 gezeigt ist. Entsprechend können das Streupotential Vf (Vfmax) und die Wandspannung Vq stark verringert werden.

Es wird ein Plasmaanzeigefeld der Art mit einander gegenüberliegenden Anzeigeelektroden bereitgestellt, bei dem eine Vielzahl von Anzeigezellen durch die Front- und Rückplatten gebildet sind, welche Elektroden aufweisen, die mit einem Antriebsschaltkreissystem verbunden sind, und wobei Metalltrennwände zwischen ihnen gehalten sind und isolierte Oberflächen haben, wobei auf der Frontplatte eine Ein-Ebenen-Elektrode als gemeinsame Anzeigeelektrode für die Mehrzahl von Anzeigezellen gebildet ist (welche gemeinsame Anzeigeelektroden sein können, die aus einer Vielzahl von linienförmigen Elektroden gebildet sind), und es werden eine Anzeigenelektrodengruppe und eine Trigger-(Adress-) Elektrodengruppe, die aus einer Vielzahl von linienförmigen Elektroden gebildet sind, auf der Rückplatte bereitgestellt, so dass sie sich miteinander kreuzen, damit die Anzeigezellen in Richtung der Kreuzungsbereiche weisen. Bei diesem Plasmaanzeigefeld wird eine Glühentladung erzeugt, indem zwischen der Anzeigelektrodengruppe und der gemeinsamen Anzeigenelektrode in der Anzeigezelle, die durch die Anzeigenelektrodengruppe und die Triggerelektrodengruppe ausgewählt wurde, eine Schreibentladung erzeugt wird, der Äquipotentialbereich wird im Bereich der positiven Säule der Glühentladung durch das Metallpotential Vm der Metalltrennwände hergestellt, welches im Wesentlichen gleich dem Anodenpotential Va ist, und im Kathodendunkelraum wird von diesem Metallpotential Vm und dem Kathodenpotential VK der Hochfeldbereich erzeugt.

(1) Erzeugung des Äquipotentialbereichs im Bereich der positiven Säule

Wie es in den 20, 21 gezeigt ist, verwenden wir, um den Äquipotentialbereich mit einem konstanten Metallpotential Vm unter Verwendung der Metalltrennwände 5 zu erzeugen und ihn im Wesentlichen gleich dem Plasmapotential Vp des Bereichs der positiven Säule zu machen, die Tatsache, dass das Plasmapotential Vp der positiven Säule, welches von der Glühentladungscharakteristik stabil erzeugt ist, im Wesentlichen gleich dem Anodenpotential VA ist. Jeweils eine Elektrode aus der Gruppe der Anzeigeelektroden und der gemeinsamen Anzeigeelektrode werden als Anodenelektrode und als Kathodenelektrode ausgewählt, und die Anzeigepulsspannung VA, welche der Anodenelektrode zugeführt wird, aus den beiden Anzeigepulsspannungen VA, VK wird im Wesentlichen gleich dem Metallpotential Vm gemacht, wodurch der notwendige Äquipotentialbereich hergestellt wird. Während dieses Vorgangs werden, weil eine negative Pulsspannung nur der Kathodenelektrode zugeführt wird und weil die Metalltrennwände und die Anodenelektrode auf Masse gelegt werden, die Metalltrennwände auf dem Anodenelektrodenpotential oder Massenpotential (Gleichspannungsspeisepotential) gehalten, selbst wenn die einander gegenüberliegenden Anzeigeelektroden ausgetauscht sind oder wenn die Anodenelektrode und die Kathodenelektrode ausgetauscht werden, weil es sich um eine Wechselstromart handelt. Daher bilden die in dem Feld angeordneten Metalltrennwände eine wirksame Grundebene, wodurch die Wirkung der Streukapazität zwischen den Elektroden und zwischen den die Verdrahtung bildenden Leitern stark verringert wird, weil die Metalltrennwände sehr nah zu den Anzeigelektroden, den gemeinsamen Anzeigelektroden und den Adresselektroden angeordnet sind.

Das Metallpotential Vm wird vermittels zweier Einrichtungen oder durch Verwendung eines äußeren Potentials (beispielsweise Massenpotentials) und eines streukapazitiven Potentials zugeführt.

Das äußere Potential ist beim Metallpotential Vm äußerst stabil, wird jedoch von der Gleichspannungskomponente der Antriebswellenform, welche den X-, Y-Elektroden zugeführt werden, beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, werden die erzeugten Gleichspannungskomponenten dem äußeren Potential gleichgemacht.

Das streukapazitive Potential für das Metallpotential Vm der Metalltrennwände 5 kann entsprechend dem Verhältnis zwischen den Kapazitätsverteilungen, die sich zwischen der Metalltrennwand und den über das Feld gebildeten gegenüberliegenden Elektroden befinden, eingestellt sein [dem Verhältnis zwischen zwei Kapazitäten, oder der Kapazität zwischen der gemeinsamen Anzeigeelektrode (X-Elektrode) und der Metalltrennwandelektrode (M-Elektrode) und der Kapazität zwischen der Anzeigeelektrodengruppe (A-Elektrodengruppe) und der Metalltrennwandelektrode (M-Elektrode)], und auch gemäß dem Unterschied (dem Unterschied zwischen zwei Komponenten, X und Y) zwischen den Gleichspannungskomponenten von Antriebswellenform, welche zwischen den einander gegenüberliegenden Anzeigeelektroden zugeführt werden. Beispielsweise werden die beiden Gleichspannungselektroden, selbst wenn zwischen den beiden Kapazitäten ein Unterschied besteht, gleichgemacht, so dass das Metallpotential Vm so eingestellt sein kann, dass es eine Gleichspannungskomponente ist.

Zusätzlich sollte der Absolutwert des Metallpotentials Vm durch das äußere Potential (Massenpotential, Gleichstromspeisepotential oder anderes Potential) gegeben sein, wobei das streukapazitive Potential berücksichtigt wird, oder sollte umgekehrt so gegeben sein oder eingestellt sein, dass er im Wesentlichen auf null Volt (im Bereich von +30v) liegt, unter Berücksichtigung der Wirkung des Antriebssystems, von Gleichspannungskomponenten von Antriebswellenform (Unterfeldeinheit oder 1-TV-Feld-Einheit), und von der Verbesserung der Stabilität des Spannungsrandbereichs bei diesem Vorgang.

Daher kann die der Anodenelektrode und dem Metallpotential VM zugeführte Anzeigepulsspannung VA im Wesentlichen zu null Volt gemacht werden, und auch die Anzeigepulsspannung VK, welche der Kathodenelektrode zugeführt wird, kann so eingestellt sein, dass sie die negative Anzeigepulsspannung Vsus ist.

Wenn die Menge von unnötigem Entladungsstrom, welcher zu den Metalltrennwänden 5 fließt, durch Verwendung von Massenpotential eingeschränkt ist, sind die Metalltrennwände 5 so konstruiert, dass sie eine hohe Impedanz (hohen Widerstand) gegen die Anodenelektrode oder die Kathodenelektrode aufweisen, oder die Metalltrennwände 5 werden über einen viel höheren Widerstand als den Lastwiderstand der beiden Anzeigeelektroden auf Masse gelegt.

Ferner ist, wenn das Metallpotential Vm so eingestellt ist, dass es ein zufälliger Wert ist, es sowohl durch das äußere Potential als auch das streukapazitive Potential gegeben, und beide Potentiale sind im Wesentlichen einander gleich. Daher können die Wirkungen der Gleichspannungskomponenten völlig beseitigt werden, und die Stabilität der Spannungsbetriebsschwelle (die Stabilität des X-, Y-Elektrodenpotentials) kann verbessert werden.

(2) Herstellen eines Hochfeldbereichs im Kathodendunkelraum

Ein Hochfeldbereich wird im Kathodendunkelraum hergestellt, indem der Lückenabstand zwischen der Metalltrennwand 5 und der Kathodenelektrode, an der die Anzeigepulsspannung VK zugeführt ist (Luftlücken 64, 65, 67, 68, die in den 15 und 16 gezeigt sind), stark verringert wird (um einige zehn Mikron). Mit anderen Worten werden zwischen der Metalltrennwand 5 und der Frontplatte 3 oder der Rückplatte 4, welche Elektroden aufweisen, indem Vertiefungen oder Vorsprünge aus Metall oder Dielektrikum auf einer der Strukturen (Metalltrennwände oder Frontplatte 3, Rückplatte 4) bereitgestellt sind, Luftlücken gebildet.

Daher kann die der Anodenelektrode zugeführte Anzeigepulsspannung VA im Wesentlichen dem Metallpotential Vm gleichgemacht werden, und nahezu der gesamte Potentialunterschied (VA-VK) zwischen den Anzeigepulsspannungen, welche der Anodenelektrode und der Kathodenelektrode zugeführt werden, wird über die Luftlücke zwischen der Metalltrennwand 5 und der Kathodenelektrode zugeführt, wodurch ein Hochfeldbereich erzeugt wird.

Wenn diese Luftlücke ferner um die Kreuzungsbereiche zwischen der Metalltrennwand 5 und der Anzeigeelektrode (Anzeigeelektrodengruppe) 17 oder zwischen der Metalltrennwand 5 und der gemeinsamen Anzeigeelektrode 10, getrennt von der Struktur von Anzeigezellen 2, vorgesehen ist, kann in der Mitte des Zellinneren getrennt von diesem Kreuzungsbereich ein Niederfeldbereich erzeugt werden. Mit anderen Worten wird durch Selbstausgleich im Kathodendunkelraum zwischen den Luftlücken 65, 68 ein notwendiger und geeigneter Hochfeldbereich erzeugt.


Anspruch[de]
  1. Plasmaanzeigefeld der Wechselstromart mit einer Frontplatte (3) und einer Rückplatte (4), wobei die Rückplatte (4) eine Vielzahl von Adresselektroden (15) und eine Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden (17) aufweist, die so angeordnet sind, dass sie die Adresselektroden (15) kreuzen, und wobei die Frontplatte (3) mindestens eine zweite Anzeigeelektrode (10) aufweist, die so angeordnet ist, dass sie der Vielzahl von ersten Anzeigeelektroden (17) gegenüberliegt, wobei die Adresselektroden (15) mit einer ersten dielektrischen Schicht (16), die ersten Anzeigeelektroden (17) mit einer zweiten dielektrischen Schicht (18a) und die mindestens eine zweite Anzeigeelektrode (10) mit einer dritten dielektrischen Schicht (11) bedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Frontplatte (3) und der Rückplatte (4) Trennwände (5) vorgesehen sind, die aus Metall bestehen, wobei die Oberflächen isoliert sind, um darauf Wandladungen zu bilden, und dass die Trennwände (5) hergestellt sind durch Laminieren einer Vielzahl von blechartigen Metallplatten (5-1a, 5-1b, 5-1c, 5-2a, 5-2b, 5-2c), deren Oberflächen isoliert sind, und dass mindestens eine der Metallplatten der Trennwände (5) mit einem elektrischen Steuerkreis für die Elektroden (10, 15, 17) des Plasmaanzeigefeldes verbunden ist.
  2. Plasmaanzeigefeld gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zweite Anzeigeelektrode (10) mindestens eine durchsichtige Elektrode (8) und Buselektroden (9) hat, die auf der mindestens einen durchlässigen Elektrode gebildet sind.
  3. Plasmaanzeigefeld gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontplatte (3) eine ebene Elektrode (10) hat, die als gemeinsame Anzeigeelektrode für die Vielzahl von Anzeigezellen gebildet ist.
  4. Plasmaanzeigefeld gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Buselektroden (9) in einer Gitterform gebildet sind, um sich mit gitterförmigen Trennwänden (5) zu überdecken.
  5. Plasmaanzeigefeld gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (5) eine Vielzahl von Vorsprüngen (28, 34, 41) aufweisen, die auf Oberflächen gebildet sind, welche der Frontplatte (3) oder der Rückplatte (4) gegenüberliegen, und dass die Vorsprünge (28, 34, 41) angeordnet sind, dass sie sich mit den Elektroden (10, 15, 17), die auf der Frontplatte (3) oder der Rückplatte (4) gebildet sind, nicht überdecken.
  6. Plasmaanzeigefeld gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (28, 34, 41), die auf den Trennwänden (5) gebildet sind, aus dielektrischem Material oder aus dem Trennwandmetall bestehen.
  7. Plasmaanzeigefeld gemäß Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Elektrode (10) lokale Öffnungen (52) aufweist, die so vorgesehen sind, dass sie sich nicht mit den Vorsprüngen (41) der Trennwände (5) überdecken.
  8. Plasmaanzeigefeld gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontplatte (3) oder die Rückplatte (4) eine Vielzahl von Vorsprüngen hat, die auf einer Oberfläche gebildet sind, welche den Trennwänden (5) gegenüberliegt, und dass die Vorsprünge so angeordnet sind, dass sie sich mit den Elektroden (10, 15, 17), die auf der Frontplatte (3) oder der Rückplatte (4) gebildet sind, nicht überdecken.
  9. Plasmaanzeigefeld gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge, die auf der Frontplatte (3) oder der Rückplatte (4) gebildet sind, aus einem dielektrischen Material bestehen.
Es folgen 21 Blatt Zeichnungen






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