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Dokumentenidentifikation EP1343965 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001343965
Titel HOCHDRUCKEINSPRITZSYSTEM MIT AUSFÜHRUNG EINER STEUERDROSSEL ALS KASKADENDROSSEL
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder VON DIRKE, Michael, 93107 Thalmassing, DE;
KLÜGL, Wendelin, 92358 Seubersdorf, DE;
BARANOWSKI, Dirk, 93059 Regensburg, DE
DE-Aktenzeichen 50108204
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 13.12.2001
EP-Aktenzeichen 019894047
WO-Anmeldetag 13.12.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/DE01/04703
WO-Veröffentlichungsnummer 0002050423
WO-Veröffentlichungsdatum 27.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 17.09.2003
EP date of grant 23.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse F02M 47/02
IPC-Nebenklasse F02M 61/16   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hochdruckeinspritzsystem mit Ausführung einer Steuerdrossel als Kaskadendrossel und insbesondere ein Hochdruckeinspritzsystem nach Art eines Common Rail Einspritzsystems eines direkt einspritzenden Dieselmotors.

Hochdruckspeichereinspritzsysteme, auch als sogenannte Common Rail Einspritzsysteme bezeichnet, zeichnen sich gegenüber herkömmlichen Einspritzsystemen dadurch aus, dass der Einspritzdruck unabhängig von der Motordrehzahl erzeugt werden kann. Die Entkopplung von Druckerzeugung und Einspritzung wird dabei mit Hilfe eines Speichervolumens realisiert, in dem Kraftstoff unter hohem Druck bereitgestellt wird. Der hohe Druck im Speichervolumen wird mittels einer Hochdruckpumpe erzeugt. Mit dem Kraftstoff aus dem Speichervolumen werden sowohl eine Einspritzdüse als auch eine Steuerkammer gespeist, über die eine Düsennadel der Einspritzdüse angesteuert wird. Dazu ist ein Steuerkolben in der Steuerkammer verschiebbar gelagert, dessen eines Ende mit der Düsennadel verbunden ist und dessen anderes Ende in der Steuerkammer mit Druck beaufschlagt wird. Der Druck in der Steuerkammer wird über eine Verbindungsleitung durch den Druck im Speichervolumen erzeugt. Zur Druckentlastung ist die Steuerkammer mit einem Ventil verbunden. Weiterhin sind zwischen Speichervolumen und Steuerkammer eine Zulaufdrossel sowie zwischen Steuerkammer und Ventil eine Ablaufdrossel vorgesehen, um einen vorbestimmten Druckaufbau bzw. -abbau in der Steuerkammer nach Schließen bzw. Öffnen des Ventils zu gewährleisten. Ein solches system ist aus der EP-A-0 976 924 bekannt.

Die Ablaufdrossel ist so gestaltet, dass der Kavitationsumschlagpunkt, also der Gegendruck, bei dessen Unterschreiten der Durchfluss durch die Drossel aufgrund Kavitation nicht mehr weiter gesteigert werden kann und damit unabhängig von in Strömungsrichtung hinter der Drossel herrschenden Gegendruck ist, möglichst hoch liegt. Dadurch kavitiert die Ablaufdrossel bei geöffneten Ventil (niedrigen Gegendruck) und der Durchfluss durch die Drossel und damit die Bewegung des Steuerkolbens wird unabhängig vom Ventilströmungsquerschnitt.

Der vorherbestimmte Druckaufbau/- Abbau in der Steuerkammer schafft eine kontrollierte Bewegung des Steuerkolbens und der damit verbundenen Düsennadel. Unter kontrolliert versteht man dabei, dass der Zeitpunkt des Bewegungsbeginns beim Öffnen und Schließen als auch die Geschwindigkeit der Bewegung selbst durch die Größe der druckbeaufschlagten Querschnittsflächen von Steuerkolben und Düsennadel sowie durch den Kraftstoffdruck in dem Speichervolumen und die Strömungseigenschaften der Drosseln, insbesondere Strömungswiderstand und Kavitationspunkt, vorgegeben werden kann. Das reproduzierbare Einspritzen definierter Kraftstoffmengen mit hoher Präzision erfordert somit eine hohe Fertigungsgenauigkeit von Steuerkolben und Drosseln. Die relativ großen Querschnittsflächen der Steuerkolben können sehr genau gefertigt werden; die Herstellung von Drosseln mit geringer Fertigungstoleranz bedarf dagegen eines sehr hohen Aufwandes, wie nachfolgend erläutert wird.

Die im Stand der Technik bei Einspritzvorrichtungen verwendeten Drosseln sind in Form zylindrischer Querschnittsverengungen im Strömungsweg zwischen Steuerkammer und Speichervolumen bzw. zwischen Steuerkammer und Ventil verwirklicht. Solche herkömmliche Drosseln haben typischerweise eine Länge von ca. 1 mm und weisen einen Drosseldurchgang mit typischerweise 0,3 mm Durchmesser auf. Die Drosseldurchgang wird beispielsweise durch Bohren oder durch elektrochemisches Ätzen hergestellt. Die Drossellänge an sich ist für die Strömungseigenschaften der Drossel von untergeordneter Bedeutung. Die Strömungseigenschaften der Drosseln werden jedoch nicht nur durch den Durchmesser des Drosseldurchganges, sondern auch durch eine eventuelle Konizität, die Form von Ein- und Auslaufkanten sowie die Oberflächenbeschaffenheit des Drosseldurchganges bestimmt. Das Einstellen des die Funktion der Drossel bestimmenden Strömungswiderstandes auf den Sollwert erfolgt durch hydroerosives Verrunden der Einlaufkanten der Drossel. Drosseln mit nur geringen Toleranzen und gleichbleibender Qualität in den Strömungsparametern sind demgemäß nur unter hohem Aufwand zu fertigen. In der Praxis muss bei der Drosselherstellung mit einer entsprechend hohen Ausschussrate gerechnet werden.

Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den fertigungstechnischen Aufwand bei der Herstellung von Speichereinspritzsystemen, insbesondere hinsichtlich der Drosseln, zu verringern.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Speichereinspritzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen.

Demnach ist die Zulaufdrossel eines Speichereinspritzsystems als eine mehrstufige Drossel ausgeführt. Der Aufbau der Zulaufdrossel in Form mehrerer Drosselstufen bzw. von in Reihe geschalteten Drosseln, gestattet größere Fertigungstoleranzen bei der Herstellung der einzelnen Drosseln bzw. Drosselstufen, ohne dass dabei die Strömungseigenschaften der derart gebildeten Zulaufdrossel beeinträchtigt werden. Folglich sind die Anforderungen an die Fertigungstoleranz einer einzelnen Drosselstufe bzw. Drossel und somit der Zulaufdrossel selbst erheblich gesenkt, wodurch ein geringerer Fertigungsaufwand bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung erzielt wird.

Die geringeren Anforderungen an die Fertigungstoleranz der mehrstufigen Drossel ergibt sich wie folgt: Die Streuung eines Durchflusses infolge Fertigungstoleranz eines Strömungsquerschnittes berechnet sich nach der Formel ΔQ = ΔA / (AQ , wobei A die Querschnittsfläche, ΔA die Fertigungstoleranz, Q der Durchfluss und ΔQ die Streuung der Durchflusses Q ist. Der Gesamtströmungsquerschnitt Agesamt einer mehrstufigen Drossel berechnet sich aus den Strömungsquerschnitten A der Einzeldrosseln nach Agesamt = sqrt(N)·A , wobei N die Anzahl der Einzeldrosseln ist. Die Einzeldrosseln einer N-stufigen Zulaufdrossel weisen also einen um den Faktor sqrt(N) vergrößerten Strömungsquerschnitt gegenüber einer als Einzeldrossel ausgeführten Zulaufdrossel auf. Die Streuung ΔQ des Durchflusses Q berechnet sich bei einer mehrstufigen Drossel nach ΔQ = 1 / (N)·ΔA / (AQ .

Die Streuung des Durchflusses einer N-stufigen Drossel fällt demnach auf den N-ten Teil des Wertes einer als Einzeldrossel ausgeführten Zulaufdrossel ab.

Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung können durch die Ausgestaltung der Zulaufdrossel als mehrstufige Drossel somit Einzeldrosseln mit einerseits höherem Strömungsquerschnitt und andererseits größerer Fertigungstoleranz eingesetzt werden. Somit wird gegenüber den Einspritzsystemen mit Zulaufdrosseln des Standes der Technik eine Verringerung des fertigungstechnischen Aufwandes erzielt.

Die mehrstufige Ausgestaltung der Zulaufdrossel verringert außerdem in vorteilhafter Art und Weise den Druckabfall an den einzelnen Drosselstufen. Bei einem Gesamtdruckabfall ΔPgesamt ist der Druckabfall an der ersten Drosselstufe durch ΔP1 = 1 / (N)·ΔPgesamt und an der N-ten Drosselstufe durch ΔPN = 2 / (N+1)·ΔPgesamt gegeben. Bei einer 3-stufigen Drossel liegt der Druckabfall der Drosselstufen zwischen 17% und 25% des Gesamtdruckabfalls und bei einer 10-stufigen Drossel bereits lediglich zwischen 5% und 9% des Gesamtdruckabfalls. In der Zulaufdrossel kann dadurch Kavitation in vorteilhafter Art und Weise weitgehend vermieden werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Zulaufdrossel als eine separate Kaskadendrossel ausgeführt. Eine solche Ausgestaltung fördert die kompakte Bauweise der Speichereinspritzvorrichtung. Die Ausgestaltung der mehrstufigen Drossel als ein separates, einsetzbares Bauelement in Form einer Kaskadendrossel erleichtert außerdem die Handhabung bzw. den Einbau der Drossel beim Fertigungsprozess.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die mehrstufige Zulaufdrossel aus einer Mehrzahl gleicher Einzeldrosseln bzw. Drosselelemente aufgebaut. Die Verwendung gleicher Einzeldrosseln bzw. Drosselelemente ermöglicht eine Rationalisierung der Fertigung. Zudem kann der Strömungsquerschnitt einer Einzeldrossel bzw. eines Drosselelementes so gewählt werden, dass unterschiedliche Gesamtströmungsquerschnitte der Zulaufdrossel, die beispielsweise bei verschiedenen Typen von Speichereinspritzvorrichtungen zum Einsatz kommen können, lediglich durch Variation der Anzahl der Einzeldrosseln bzw. Drosselelemente realisiert werden. Durch einen solchen modulartigen Aufbau der Zulaufdrossel wird die Anzahl unterschiedlicher Bauelemente verringert und variablere Einstellbarkeit hinsichtlich des Strömungswiderstandes erzielt.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Einzeldrosseln bzw. Drosselelemente derart zueinander ausgerichtet, dass ihre Drosseldurchführungen zueinander versetzt angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, dass die Drosselwirkung einer Drossel bzw. eines einzelnen Drosselelementes im wesentlichen unbeeinflusst von der Wirkung der übrigen Drosseln bzw. Drosselelemente erfolgt. Die Strömungseigenschaften der mehrstufigen Drossel können somit genauer vorherbestimmt und unerwünschte bzw. nicht vorhersehbare Wechselwirkungen zwischen den Drosselelementen weitgehend ausgeschlossen werden.

Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben. Es zeigen:

Figur 1
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung und
Figur 2
eine mehrstufige Zulaufdrossel der erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung entsprechend Figur 1 in vergrößerter Darstellung.

Figur 1 zeigt eine schematisch dargestellte erfindungsgemäße Speichereinspritzvorrichtung 1, die beispielsweise nach Art eines Common Rail Einspritzsytems mit 2/2-Wege-Piezoventil ausgeführt ist. Die Speichereinspritzvorrichtung 1 umfasst einen Hochdruckspeicher 2a, eine Hochdruckleitung 2, ein Einspritzventil 3, sowie Mittel 8 zur hydraulischen Steuerung des Einspritzventiles 3. Als Steuermittel 8 sind eine Steuerkammer 9, die mit dem Hochdruckspeicher 2a über eine Hochdruckleitung 2 verbunden ist, sowie ein ebenfalls mit der Steuerkammer verbundenes Ventil 10 vorgesehen. Das Ventil 10 wird über einen Piezoaktor 11 betätigt. Bezugszeichen 12 stellt eine schematisch Veranschaulichung der elektronischen Ansteuerung des Piezoaktors 11 dar.

In der Steuerkammer 9 ist ein Steuerkolben 14 verschiebbar gelagert. Ein Ende 15 des Steuerkolbens 14 wird vom Druck der Steuerkammer 9 beaufschlagt und sein anderes Ende 16 wirkt auf eine Düsennadel 5 des Einspritzventiles 3. Die Düsennadel 5 ist in dem Einspritzventil 3 beweglich gelagert, um Düsenöffnungen 6 des Einspritzventils 3 freizugeben bzw. abzudecken. Die Düsennadel 6 ist durch eine Feder 7 gegen den Ventilsitz des Einspritzventils 3 vorgespannt. Das Einspritzventil 3 wird über eine Zuleitung 7 mit Kraftstoff aus dem Hochdruckspeicher 2a gespeist.

Zwischen der Steuerkammer 9 und dem Hochdruckspeicher 2a sowie der Steuerkammer 9 und dem Ventil 10 sind jeweils Drosseln 19, 20 vorgesehen, über die Kraftstoff aus dem Hochdruckspeicher 2a in die Steuerkammer 9 einfließen und aus der Steuerkammer 9 abfließen kann. Die Drosseln 19, 20 ermöglichen das Einstellen von vorbestimmten Strömungsparametern des Kraftstoffes beim Einströmen bzw. Ausströmen des Kraftstoffes aus der Steuerkammer 9. Die Zulaufdrossel 19 ist erfindungsgemäß in Form einer mehrstufigen Drossel ausgeführt.

Bei geschlossenem Ventil 10 fließt aus dem Hochdruckspeicher 2a und der Hochdruckleitung 2 Kraftstoff über die Zulaufdrossel 19 in die Steuerkammer 9. Dadurch wird in der Steuerkammer 9 ein entsprechender Kraftstoffdruck des Hochdruckspeichers 2a aufgebaut und somit der Steuerkolben 14 an seinem steuerkolbenseitigen Ende 16 mit dem Druck der Steuerkammer 9 beaufschlagt. Dadurch wird eine Bewegung des Steuerkolbens 14 in Richtung der Düsenöffnungen 6 des Einspritzventils 3 bewirkt, die über das düsennadelseitige Ende 15 des Steuerkolbens 14 auf die Düsennadel 5 übertragen wird. Die Düsennadel 5 verschließt die Düsenöffnungen 6 des Einspritzventils 3 gegen des Druck des einzuspritzendes Kraftstoffes. Nach Öffnen des Ventils 10 kann Kraftstoff aus der Steuerkammer 9 über die Ablaufdrossel 20 aus der Steuerkammer 9 schneller abfließen als über die Zulaufdrossel 19 aus dem Hochdruckspeicher 2a zugeführter Kraftstoff nachfließt. Durch entsprechend gewählte Strömungswiderstände der Zu- und Ablaufdrossel 19, 20 wird eine kontrollierte Bewegung des Steuerkolbens 14 in Richtung des Ventils 10 und damit ein kontrolliertes Abheben der Düsennadel 5 vom Ventilsitz des Einspritzventils 3 gewährleistet. Über die von der Düsennadel 5 freigegebenen Düsenöffnungen 6 wird Kraftstoff aus dem Hochdruckspeicher 2a eingespritzt. Nach Schließen des Ventils 10 wird der Druck in der Steuerkammer 9 wieder durch über die Zulaufdrossel 19 nachfließenden Kraftstoff aufgebaut. Dadurch wird die Düsennadel 5 mittels des Steuerkolben 14 kontrolliert auf den Ventilsitz des Einspritzventils 3 aufgesetzt und die Düsenöffnungen 6 verschlossen. Eine präzise zeitliche Steuerung des Öffnungs- und Schließvorganges des Einspritzventils wird durch eine genaue Einstellung der Strömungsverhältnisse an Zulauf- und Ablaufdrossel gewährleistet. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Zulaufdrossel 19 als mehrstufige Drossel gewährleistet eine hinreichende Einstellgenauigkeit des Strömungswiderstandes bei verringertem Fertigungsaufwand.

Figur 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung der mehrstufigen Zulaufdrossel 19 der erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung 1 von Figur 1. Die mehrstufige Zulaufdrossel 19 ist aus einer Mehrzahl Drosselelemente 22 aufgebaut, die beispielsweise in einem zylindrischen Gehäuse 21 angeordnet sind. Die beiden offenen Enden des Gehäuses 21 sind Zulauf- bzw. Ablauföffnung der Drossel 19. Die beispielhaften Drosselelemente 21 sind scheibenförmig und weisen Drosseldurchgänge 23 auf. In der dargestellten Ausführungsform ist der Drosseldurchgang 23 in Form einer Vertiefung bzw. einer Nut in der Mantelfläche des scheibenförmigen Drosselelementes 22 ausgeführt, wobei ein definierter Strömungsquerschnitt des Drosselelementes 22 durch Zusammenwirken der Nut mit der inneren Mantelfläche des zylindrischen Gehäuses 21 in im Gehäuse eingesetzten Zustand gegeben ist. Die Durchführungen bzw. Durchgänge können aber auch als Durchgangsbohrungen oder sonstige querschnittsverengende Ausgestaltungen der Drosselelemente ausgeführt sein. Zwischen den einzelnen Drosselelementen 22 sind Abstandsmittel 24 vorgesehen, die einen Mindestabstand der Drosselelemente 22 zueinander gewährleisten. Die Abstandsmittel 24 können integral mit den Drosselelementen 22 ausgebildet oder auch am Gehäuse 21 vorgesehen sein. Die Drosselelemente 22 sind bevorzugt derart in dem zylindrischen Gehäuse 21 ausgerichtet, dass die jeweiligen Durchführungen 23 zueinander versetzt angeordnet sind. Dadurch wird eine weitgehend unabhängige Drosselwirkung eines Drosselelementes 22 gegenüber den übrigen Drosselelementen 22 geschaffen. Die im Ausführungsbeispiel dargestellte mehrstufige Drossel 19 ist als ein separates Bauteil ausgeführt und kann bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Speichereinspritzvorrichtung 1 mit geringem Aufwand in dieselbe eingebaut werden.


Anspruch[de]
  1. Speichereinspritzsystem mit wenigstens einem Hochdruckspeicher (2a), einer Steuerkammer (9) mit Steuerkolben (14), einem Ventil (10), und einem Einspritzventil (3) mit einer Düsennadel (5), wobei das Einspritzventil (3) mittels der Steuerkammer (9) und des Steuerkolbens (14) gesteuert wird und die Steuerkammer (9) mit dem Hochdruckspeicher (2a) über eine Zulaufdrossel (19) sowie mit dem Ventil (10) über eine Ablaufdrossel (20) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zulaufdrossel (19) als eine mehrstufige Drossel ausgeführt ist.
  2. Speichereinspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zulaufdrossel (19) eine Kaskadendrossel ist.
  3. Speichereinspritzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrstufige Zulaufdrossel (19) aus einer Mehrzahl gleicher Einzeldrosseln (22) und/oder Drosselelemente (22) aufgebaut.
  4. Speichereinspritzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzeldrosseln (22) bzw. Drosselelemente (22) der mehrstufigen Zulaufdrossel (19) derart zueinander ausgerichtet, dass ihre Drosseldurchgänge (23) zueinander versetzt angeordnet sind.
  5. Speichereinspritzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrstufige Zulaufdrossel (19) scheibenförmige Drosselelemente (22) mit nutförmig ausgebildeten Drosseldurchgängen (23) umfasst, in einem Gehäuse (21) nach Art einer Reihenschaltung angeordnet sind.
  6. Speichereinspritzvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Abstandsmittel (24) zwischen den Drosselelemente (22) vorgesehen sind.
Anspruch[en]
  1. Accumulator injection system with at least one high-pressure accumulator (2a), a control chamber (9) with a control plunger (14), a valve (10), and an injection valve (3) with a valve needle (5), with the injection valve (3) being controlled by means of the control chamber (9) and control plunger (14), and the control chamber (9) being connected to the high-pressure accumulator (2a) via an inlet throttle (19) and also to the valve (10) via an outlet throttle (20),characterized in that the inlet throttle (19) is configured as a multistage throttle.
  2. Accumulator injection device in accordance with Claim 1,characterized in that the inlet throttle (19) is a cascade throttle.
  3. Accumulator injection device in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that the multistage inlet throttle (19) is constructed from a number of similar single throttles (22) and/or throttle elements (22).
  4. Accumulator injection device in accordance with at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the single throttles (22) or throttle elements (22) of the multistage inlet throttle (19) are aligned relative to each other in such a way that their throttle passages (23) are offset relative to each other.
  5. Accumulator injection device in accordance with at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the multistage inlet throttle (19) includes disk-shaped throttle elements (22) with groove-shaped throttle passages (23), arranged in a housing (21) in the manner of a series circuit.
  6. Accumulator injection device in accordance with at least one of Claims 1 to 5, characterized in that spacers (24) are provided between the throttle elements (22).
Anspruch[fr]
  1. Système d'injection à réservoir avec au moins un réservoir à haute pression (2a), une chambre de commande (9) avec un piston pilote (14), une soupape (10), et une soupape d'injection (3) comprenant une aiguille d'injecteur (5), la soupape d'injection (3) étant commandée au moyen de la chambre de commande (9) et du piston pilote (14) et la chambre de commande (9) étant reliée avec le réservoir à haute pression (2a) via un organe d'étranglement d'admission (19) ainsi qu'avec la soupape (10) via un organe d'étranglement de refoulement (20), caractérisé en ce que l'organe d'étranglement d'admission (19) est réalisé comme un organe d'étranglement à étages multiples.
  2. Dispositif d'injection à réservoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe d'étranglement d'admission (19) est un organe d'étranglement en cascade.
  3. Dispositif d'injection à réservoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe d'étranglement d'admission (19) à étages multiples est réalisé à partir de plusieurs organes d'étranglement individuels identiques (22) et/ou d'éléments d'organe d'étranglement (22).
  4. Dispositif d'injection à réservoir selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les organes d'étranglement individuels (22) ou les éléments d'organe d'étranglement (22) de l'organe d'étranglement d'admission (19) à étages multiples sont ajustés ensemble de telle façon que leurs passages d'étranglement (23) sont disposés de façon décalée les uns par rapport aux autres.
  5. Dispositif d'injection à réservoir selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'organe d'étranglement d'admission (19) à étages multiples comprend des éléments d'organe d'étranglement (22) en forme de disque avec des passages d'étranglement (23) sous forme d'encoche et qui sont disposés dans un boîtier (21) à la manière d'un circuit en série.
  6. Dispositif d'injection à réservoir selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des moyens de séparation (24) sont prévus entre les éléments d'organe d'étranglement (22).






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