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Transportvorrichtung, insbesondere für eine Übergabestation eines Hakenförderers - Dokument DE102004029448A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004029448A1 05.01.2006
Titel Transportvorrichtung, insbesondere für eine Übergabestation eines Hakenförderers
Anmelder Gärtner, Franz, 97656 Oberelsbach, DE
Erfinder Gärtner, Franz, 97656 Oberelsbach, DE
Vertreter Sommer, P., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Pat.-Anw., 68165 Mannheim
DE-Anmeldedatum 18.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004029448
Offenlegungstag 05.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2006
IPC-Hauptklasse B65G 49/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B65G 19/02(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung, insbesondere zur Verwendung in einer Übergabestation für einen Hakenförderer (4) mit einer Gleitschiene (2), auf der Bügelhaken (16) mit z. B. auf Bügeln (16.1) hängendem Gut (17) mittels einer Antriebseinrichtung gleitend verschiebbar sind, wobei die Antriebseinrichtung nach Art eines Doppelumlaufförderers mit zwei Umlaufförderern (3, 3a) ausgebildet ist, welche jeweils ein Zugmittel (34, 34a) aufweisen, an denen Mitnehmereinrichtungen (39, 39a) befestigt sind, welche sich gegenüberliegend beabstandet zueinander und jeweils benachbart zur Gleitschiene (2) angeordnet sind und auf den Bügelhaken (16) z. B. eines zu transportierenden Kleiderbügels (16.1) einwirken.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung, insbesondere für eine Übergabestation eines Hakenförderers für Bügelhaken mit z.B. an Bügeln hängendem Gut nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei bekannten Transportvorrichtungen ist oftmals von Nachteil, dass die Transportvorrichtungen nur für eine bestimmte Art von Kleiderbügeln und deren Bügelhakengeometrien ausgelegt sind. Geometrisch stark unterschiedliche Hakenformen von Kleiderbügeln können nicht immer zuverlässig von bekannten Transportvorrichtungen erfasst und definiert transportiert werden. Ein weiteres Problem bei bekannten Transportvorrichtungen ist, dass die. Kleiderbügel und das auf ihnen aufgehängte Gut beim Transport um eine Hochachse schwingend verschwenkt wird. Dies ist ebenfalls unerwünscht, da beispielsweise bei der Übergabe eines solchen Kleiderbügels an einen Hakenförderer dessen Lage relativ zum Hakenförderer nicht immer exakt bestimmbar ist, so dass eine Übergabe an den Hakenförderer fehlschlagen kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transportvorrichtung für Bügelhaken mit z.B. an Bügeln, insbesondere Kleiderbügeln hängendem Gut anzugeben, mit welcher eine Vielzahl von unterschiedlichen Kleiderbügeln mit unterschiedlichen Kleiderbügelhakenabmessungen transportierbar ist. Weiterhin ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Transportvorrichtung anzugeben, bei der während des Transportvorganges die Lage des Kleiderbügels stets definiert ist und insbesondere eine unkontrollierte Verschwenkung um eine Hochachse vermieden wird.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vereinzelungsvorrichtung anzugeben, mit der eine beliebige Aufeinanderfolge von Kleiderbügeln mit unterschiedlichen Kleiderbügelhakengeometrien zuverlässig vereinzelbar ist.

Diese Aufgabe wird mit einer Transportvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hinsichtlich der Vereinzelungsvorrichtung wird die Aufgabe mit einer Vereinzelungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 109 beziehungsweise des Anspruchs 116 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den jeweils von den unabhängigen Ansprüchen abhängigen Unteransprüchen angegeben.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:

1: eine schematische Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung, welche im Bereich einer Übergabestation eines Hakenförderers angeordnet ist;

2a-2c: eine ausschnittsweise Vorderansicht auf die erfindungsgemäße Transportvorrichtung gemäß 1 in einer teilgeschnittenen Ansicht, wobei eine Transportsituation mit einem Drahtbügelhaken (2a), einem Kunststoffbügelhaken mit einem dickeren Bügelhakenquerschnitt (2b) und einem weiteren Kleiderbügel mit einer weiteren Ausführungsform einer Bügelhakengeometrie (2c) gezeigt ist;

3: eine Prinzipskizze einer Synchronantriebseinrichtung für die erfindungsgemäße Transportvorrichtung und die erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung in einer Schnittansicht;

4: eine Detail-Schnittansicht durch eine Antriebsmechanik für die Vereinzelungsvorrichtung und einen Teilbereich der Transportvorrichtung;

5: eine Prinzipdarstellung der Vereinzelungsvorrichtung in einem ersten Betriebszustand in Seitenansicht (Ausheber abgesenkt);

6: die Vereinzelungsvorrichtung gemäß 5 in einem zweiten Betriebszustand (Ausheber angehoben);

7: schematisch eine Bewegungskurve der Vereinzelungsvorrichtung während eines Antriebszyklus;

8a-8c: schematisch einen Vereinzelungsvorgang mit der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung am Beispiel eines kleinen Bügelhakenquerschnitts;

9a-9c: schematisch einen Vereinzelungsvorgang am Beispiel eines mittleren Bügelhakenquerschnitts;

10a-10c: schematisch einen Vereinzelungsvorgang am Beispiel eines großen Bügelhakenquerschnitts;

11: eine weitere schematische Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Transportvorrichtung und eine erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung;

12: eine schematische Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung mit einer Variante der Vereinzelungsvorrichtung und einer Variante der Antriebseinrichtung für die Vereinzelungsvorrichtung;

13: eine Detailschnittansicht durch die Antriebseinrichtung gemäß 12;

14:

a) eine schematische Seitenansicht auf eine Variante der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung (Ausgangsposition);

b) eine schematische Seitenansicht auf die Vereinzelungsvorrichtung nach 14a (Ausheberhebel ausgeschwenkt);

c) einen vergrößerten Ausschnitt aus einer schematischen Seitenansicht auf die Vereinzelungsvorrichtung nach 14a)

15a-15c schematisch einen Vereinzelungsvorgang mit der Variante der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorgang am Beispiel eines kleinen Bügelhakenquerschnitts;

16a-16c schematisch einen Vereinzelungsvorgang mit der Variante der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung am Beispiel eines mittleren Bügelhakenquerschnitts;

17a-17c schematisch einen Vereinzelungsvorgang mit der Variante der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung am Beispiel eines großen Bügelhakenquerschnitts;

Eine erfindungsgemäße Transportvorrichtung 1 (1) besitzt eine Gleitschiene 2 und einen als Umlaufförderer ausgebildeten Doppelkettenförderer mit zwei Kettenförderern 3, 3a. Die Transportvorrichtung 1 ist vertikal unterhalb eines Hakenförderers 4 angeordnet und bildet mit diesem zusammen eine Übergabestation für an z.B. Bügeln bzw. Kleiderbügeln 16.1 hängendes Gut 17, welches von der Transportvorrichtung 1 an den Hakenförderer 4 übergeben werden soll. Der Hakenförderer 4 besitzt eine Transportschiene 5, welche als Hohlprofilschiene ausgebildet ist und eine Nut oder einen Kanal aufweist, in welchem ein Zugmittel 62 (vgl. 3), zum Beispiel eine Kette, für Transporthaken 6 umläuft. Eine Vielzahl von Transporthaken 6 ist mit dem Zugmittel 62 verbunden. Die Transporthaken 6 sind mittels des Zugmittels 62 in einer Transportrichtung 7 bewegbar und sind voneinander in einem definierten Abstand d angeordnet. Der definierte Abstand d zwischen zwei Transporthaken 6 beträgt beispielsweise zwölf Kettenglieder des Zugmittels 62 in der Transportschiene 5.

Die Gleitschiene 2 hat einen Zuführbereich 10, welcher bevorzugt ein Gefälle aufweist und als Rutsche ausgebildet ist. An den Zuführbereich 10 schließt sich ein Talbogenbereich 11 und ein Mitnahmebereich 12 an, wobei der Talbogenbereich 11 den Übergang zwischen dem Gefälle des Zuführbereichs 10 und der Steigung des Mitnahmebereichs 12 bildet. In Transportrichtung 7 sich an den Mitnahmebereich 12 anschließend besitzt die Gleitschiene 2 einen Übernahmebereich 13. Der Übernahmebereich 13 verläuft parallel beabstandet unterhalb der Transportschiene 5 des Hakenförderers 4. Der Zuführbereich 10, der Talbogenbereich 11 und Teilbereiche des Mitnahmebereichs 12, die unterhalb eines Kollisionsniveaus 18 liegen, verlaufen unterhalb einer Unterkante 14 der Transporthaken 6.

Die Gleitschiene 2 weist eine Oberkante beziehungsweise eine obere Begrenzungsfläche 15 auf, auf der Bügelhaken 16 aufliegen, an denen das zu fördernde Gut 17 auf Bügeln 16.1 aufgehängt ist. Die Gleitschiene 2 ist im Zuführbereich 10, im Talbogenbereich 11 und zumindest in einem Teilbereich des Mitnahmebereichs 12, welcher unterhalb des Kollisionsniveaus 18 angeordnet ist, im Querschnitt rechteckrohrförmig ausgebildet. (vgl. 2a-2c) und besitzt eine Gleitschienenunterwandung 20, eine Gleitschienenoberwandung 21 sowie Gleitschienenseitenwandungen 22. Die Gleitschiene 2 ist mit ihrer Gleitschienenunterwandung 20 über einen Gleitschienenhalter 23 mit einer Vorrichtungswange 24 mechanisch fest verbunden. Der Vorrichtungswange 24 liegt symmetrisch zu einer Gleitschienenmittelebene 25 eine zweite Vorrichtungswange 26 gegenüber. Der Bügelhaken 16 eines Kleiderbügels 16.1 liegt somit bevorzugt im Eckbereich zwischen der Gleitschienenoberwandung 21 und den Gleitschienenseitenwandungen 22 auf, so dass der Bügelhaken 16 eines Kleiderbügels 16.1 an zumindest zwei Stellen die Gleitschiene 2 berührt.

In einem Bereich oberhalb des Kollisionsniveaus 18 ist die Gleitschiene 2 aus lediglich 2 im Wesentlich vertikal verlaufenden Gleitschienenseitenwandungen 22 gabelartig ausgebildet, so dass zwischen den Gleitschienenseitenwandungen 22 ein freier Durchtrittsspalt 22.1 für die Transporthaken 6 in Längsrichtung des Hakenförderers 5 gebildet ist. In diesem Bereich weist die Gleitschiene 2 also weder eine Gleitenschienenoberseitenwandung 21 noch eine Gleitschienenunterseitenwandung 20 auf, damit ein freier Durchgang der Transporthaken 6 entlang der Transportrichtung 7 ermöglicht ist.

Die weitere Beschreibung der Transportvorrichtung 1 erfolgt bezüglich eines Kettenförderers 3 des Doppelkettenförderers 3 und 3a anhand der 1. In einer Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Transportvorrichtung 1 ist im Bereich oberhalb des Talbogenbereichs 11 ein erstes Umlenkmittel 30, im Bereich eines freien Endes 31 des Übergabebereiches 13 ein zweites Umlenkmittel 32 und im Bereich vertikal oberhalb des Zuführbereichs 10 in etwa auf der Höhe des zweiten Umlenkmittels 32 ein weiteres Umlenkmittel 33 angeordnet. Um die Umlenkmittel 30, 32 und 33 ist ein Zugmittel 34 umlaufend angeordnet. Die Umlenkmittel 30, 32, 33 sind als Rollen oder Ritzel ausgebildet. Das Zugmittel 34 ist eine Kette und ist entlang einer Umlaufrichtung 35 antreibbar; insbesondere motorisch antreibbar.

Das Zugmittel 34 verläuft zumindest im Bereich des Talbogenbereichs 11, des Mitnahmebereichs 12 und des Übergabebereichs 13 in einer Seitenansicht parallel zur Gleitschienenoberwandung 21. Nach dem zweiten Umlenkmittel 32 verläuft der lastfreie Trum des Kettenförderers 3 ein Stück benachbart unterhalb der Transportschiene 5 des Hakenförderers 4. Im Übergangsbereich zwischen dem Mitnahmebereich 12 und dem Übergabebereich 13 kann gegebenenfalls noch ein weiteres Umlenkmittel, zum Beispiel eine Umlenkrolle (nicht gezeigt) angeordnet sein. Im Bereich zwischen dem dritten Umlenkmittel 33 und dem ersten Umlenkmittel 30 ist ein Spannmittel 36, zum Beispiel eine Rolle oder ein Ritzel angeordnet, welches beispielsweise in einer Richtung 37 senkrecht zur Umlaufrichtung 35 des Zugmittels 34 im Bereich zwischen den Umlenkmitteln 33 und 30 verstellbar ist, so dass der Verlauf des Zugmittels 34 zwischen den Umlenkmitteln 33 und 30 derart veränderbar ist, dass ein Teilbereich 34.1 des Zugmittels 34 beispielsweise parallel zur Gleitschienenoberwandung 21 des Zuführbereichs 10 verläuft. Somit ist der Einlaufwinkel des Zugmittels 34 im Teilbereich 34.1 relativ zur Gleitschiene 2 einstellbar.

Der Zuführbereich 10 der Gleitschiene 2 besitzt eine Vereinzelungsvorrichtung 110, welche den Zuführbereich 10 in einen Aufstauungsbereich 10.1 und einen Rutschrampenbereich 10.2 aufteilt. Die Vereinzelungsvorrichtung 110 ist beispielsweise in Transportrichtung 7 vor dem Bereich angeordnet, in dem der Kettenförderer 3 beziehungsweise das Zugmittel 34 des Kettenförderers 3 benachbart beziehungsweise auf dem Niveau der Gleitschienenoberwandung 21 der Gleitschiene 2 läuft.

Im Aufstauungsbereich 10.1 können gleitend rutschend eine Vielzahl von Bügelhaken 16 mit z.B. an Kleiderbügeln 16.1 aufgehängtem Gut 17 aufgestaut werden. Die Vereinzelungsvorrichtung 110, deren Funktion weiter unten beschrieben wird, stellt sicher, dass aus dem Aufstauungsbereich 10.1 die Bügelhaken 16 mit daran hängendem Gut 17 einzeln in den Rutschrampenbereich 10.2 der Gleitschiene 2 gelangen.

In der Ansicht gemäß 1 ist lediglich ein Kettenförderer 3 dargestellt, dessen Zugmittel 34 den vorbeschriebenen Verlauf hat. Erfindungsgemäß sind zwei solche Kettenförderer 3, 3a symmetrisch zur Mittelebene 25 benachbart zur Gleitschiene 2 angeordnet, so dass in der Ansicht gemäß 1 eine Kettenfördererebene 50 (2a-2c) des ersten Kettenförderers 3 vor der Gleitschiene 2 angeordnet ist und eine zweite Kettenfördererebene 50a des zweiten Kettenförderers 3a hinter der Gleitschiene 2 angeordnet ist. Die Kettenfördererebenen 50 und 50a sind in den 2a-2c und 3 schematisch dargestellt. In der Kettenfördererebene 50 verläuft der Kettenförderer 3 mit allen vorbeschriebenen Elementen. In der Kettenfördererebene 50a verläuft ein zum Kettenförderer 3 baugleicher Kettenförderer 3a, welcher identisch zum Kettenförderer 3 aufgebaut ist und symmetrisch zur Mittelebene 25 angeordnet ist. Beide Kettenförderer 3 und 3a verlaufen somit in der Ansicht gemäß 1 deckungsgleich, so dass die gesamte vorangehende Beschreibung für den Kettenförderer 3 sinngemäß auch für den Kettenförderer 3a gilt. Die Bestandteile des Kettenförderers 3a sind korrespondierend zu den Bestandteilen des Kettenförderers 3 jeweils hinsichtlich ihrer Bezugsziffern mit dem Zusatz "a" versehen. Somit entspricht zum Beispiel dem Zugmittel 34 des Kettenförderers 3 das Zugmittel 34a des Kettenförderers 3a. Die Kettenförderer 3, 3a bilden zusammen den als Umlaufförderer ausgebildeten Doppelkettenförderer 3, 3a.

An den Zugmitteln 34 und 34a der Kettenförderer 3, 3a sind in regelmäßigen Abständen 1 Mitnehmereinrichtungen 39 angeordnet (2a-2c, 3), welche sich von der jeweiligen Kettenfördererebene 50, 50a vom Zugmittel 34, 34a horizontal in Richtung auf die Mittelebene 25 erstrecken. Die Mitnehmereinrichtungen 39, 39a sind beispielsweise als Mitnehmerstifte ausgestaltet, welche jeweils ein freies Ende 40, 40a aufweisen. Die Mitnehmerstifte 39, 39a sind anderendig fest mit einem Kettenglied des Zugmittels 34, 34a verbunden und laufen somit mit dem Zugmittel 34, 34a entlang der Umlaufrichtung 35 um. Zumindest in dem Bereich, in dem die Zugmittel 34, 34a der Kettenförderer 3, 3a benachbart zur Gleitschiene 2 verlaufen, sind die Zugmittel 34, 34a in Zugmittelführungen 41, 41a definiert geführt. Die Zugmittelführungen 41, 41a sind an den Vorrichtungswangen 26, 24 befestigt.

Die freien Enden 40, 40a der sich einander gegenüberliegenden Mitnehmerstifte 39, 39a weisen zueinander einen Abstand auf, welcher bevorzugt mindestens derart groß gewählt ist, dass sie dem Spalt 22.1 entsprechen, so dass zwischen den freien Enden 40, 40a der Mitnehmerstifte 39, 39a die Transporthaken 6 frei durchtreten können.

Insbesondere ist es vorteilhaft, dass die freien Enden 40, 40a der Mitnehmerstifte 39, 39a direkt benachbart zur Gleitschiene 2 im Bereich der Gleitschienenoberwandung 21 verlaufen, ohne diese jedoch zu berühren (vgl. 2a).

Im Bereich oberhalb des Kollisionsniveaus 18, in dem keine Gleitschienenoberwandung 21 vorhanden ist, verlaufen die Mitnehmerstifte 39, 39a bevorzugt im Bereich der freien Oberkanten der Gleitschienenseitenwandungen 22 (vgl. 2b). In jedem Fall muss jedoch sichergestellt sein, dass die Mitnehmerstifte 39, 39a mit ihren freien Enden 40, 40a derart weit voneinander beabstandet sind, dass ein freier Durchtritt der Transporthaken 6 gewährleistet ist. Somit bilden die Mitnehmerstifte 39, 39a zusammen mit der Gleitschiene 2 die Möglichkeit, Bügelhaken 16 unterschiedlichster Bügelhakengeometrien (vgl. 2a, 2b und 2c) mit auf Bügeln hängendem Gut auf der Gleitschiene 2 rutschend beziehungsweise schiebend zu transportieren, da die Mitnehmerstifte 39, 39a an einem auf der Gleitschiene 2 aufliegenden Bügelhaken 16 beidseitig, insbesondere symmetrisch zur Mittelebene 25 anliegen und diesen schiebend auf der Gleitschiene 2 weiterbewegen, wenn das Zugmittel 34 beziehungsweise 34a in der Umlaufrichtung 35 bewegt wird.

Weiterhin ist wesentlich, dass die beiden Kettenförderer 3, 3a beziehungsweise deren Zugmittel 34, 34a zueinander synchron angetrieben werden, so dass zwei sich gegenüberliegende Mitnahmestifte 39, 39a bezüglich einer gemeinsamen Längsachse fluchtend entlang der Umlaufrichtung 35 bewegbar sind. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein an einem Stiftpaar 39, 39a anliegender Bügelhaken 16 gleichmäßig ohne eine Bewegung um eine Hochachse 42 durchzuführen entlang der Gleitschiene 2 transportiert werden kann.

Der Antrieb der Kettenförderer 3, 3a erfolgt erfindungsgemäß zueinander synchron mittels einer Synchronantriebseinrichtung 60. Die Synchronantriebseinrichtung 60 ist beispielsweise als Verteilergetriebe ausgebildet und in der Bauart eines Kegelradgetriebes gestaltet. Das Getriebe 60 steht ausgangsseitig jeweils über eine Antriebskette 61, 61a mit jedem Kettenförderer 3, 3a in Verbindung.

Das Verteilergetriebe 60 wird anhand der 3 im folgenden näher erläutert. Das Getriebe 60 sitzt oberhalb der Transportschiene 5, in der das Zugmittel 62 für die Transporthaken 6 läuft. Die Transportschiene 5 weist in einem Teilabschnitt ein Durchgriffsfenster 63 auf, (vgl. auch 1) welches von einem Antriebsritzel 64 durchgriffen wird. Das Antriebsritzel 64 steht mit einer Getriebeeingangswelle 65 in Verbindung, welche um eine vertikale Antriebsdrehachse 66 drehbar gelagert ist. Die Getriebeeingangswelle 65 hat dem Antriebsritzel 64 gegenüberliegend ein Kegelzahnrad 67, welches mit einem korrespondierenden Kegelzahnrad 68 einer Abtriebswelle 69 kämmt. Die Abtriebswelle 69 ist um eine horizontale Achse 69.1 drehbar gelagert und weist an ihrem ersten freien Ende ein Abtriebsritzel 70 auf. Dieses Abtriebsritzel 70 ist dem Kettenförderer 3 zugeordnet und steht mit diesem über einen Kettenantrieb 71 in Verbindung. Der Kettenantrieb 71 wirkt mit einer Antriebswelle 72 zusammen, auf der ein Antriebsritzel 73 sitzt. Anderendig sitzt auf der Antriebswelle 72 als Antriebsritzel das Umlenkmittel 32, welches mit dem Zugmittel 34 des Kettenförderers 3 in Eingriff steht. Die Antriebswelle 72 ist mittels einer Wälzlagerung 75 um eine horizontale Achse parallel zur Achse 69.1 drehbar in der Vorrichtungswange 26 gelagert.

Symmetrisch zur Mittelebene 25 sitzt auf der Antriebswelle 69 korrespondierend zum Ritzel 70 ein weiteres Ritzel 70a, welches über einen korrespondierenden Kettenantrieb 71a und ein korrespondierendes Ritzel 73a das Zugmittel 34a des Kettenförderers 3a antreibt. Dieser Antriebsstrang für den Kettenförderer 3a ist identisch zu dem des Kettenförderers 3 ausgebildet.

Die Antriebswelle 69 ist über das Ritzel 70a hinaus verlängert und weist an ihrem freien Ende ein weiteres Abtriebsritzel 80 auf, welches über einen weiteren Kettenantrieb 81 mit einem Antriebszahnrad beziehungsweise einem Antriebsritzel 82 in Verbindung steht. Das Antriebsritzel 82 sitzt auf einer Exzenterwelle 83, welche um eine horizontale Achse 84 drehbar gelagert ist. Die Exzenterwelle 83 ist in einem Lagerbock 85 drehbar gelagert, welcher an einer Lagerwange 86 befestigt ist. Die Lagerwange 86 sitzt beabstandet zur Vorrichtungswange 24 ein Stück außerhalb versetzt zu dieser. Zwischen der Lagerwange 86 und der Vorrichtungswange 24 ist ein plattenförmiger Steuerhebel 87 angeordnet, welcher mit einem Exzenter 88 der Exzenterwelle 83 in Verbindung steht. Der Steuerhebel 87 ist um eine horizontale Achse 89 schwenkbar gelagert und steht mit einem Betätigungsausleger 90 mechanisch fest in Verbindung. Der Betätigungsausleger 90 ist beispielsweise mittels Schrauben 90.1 mit dem Hebel 87 verbunden. Der Betätigungsausleger 90 ist gekröpft ausgebildet und erstreckt sich vom Hebel 87 den Kettenförderer 3a im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung 110 untergreifend bis zur Mittelebene 25 und steht dort mit einem Ausheberhebel 91 der Vereinzelungsvorrichtung 110, welche weiter unten detaillierter beschrieben werden wird, in Verbindung. Das Ritzel 80, der Kettenantrieb 81, das Ritzel 82, die Exzenterwelle 83 mit dem Exzenter 88, der Hebel 87 und der Betätigungsausleger 90 bilden somit eine Antriebseinrichtung für den Ausheberhebel 91 der Vereinzelungsvorrichtung 110, welche somit ebenfalls über das Getriebe 60 antreibbar ist.

In einer Variante der Antriebseinrichtung der Vereinzelungsvorrichtung 110 weist die Verlängerung der Antriebswelle 69 über das Ritzel 70a hinaus an ihrem freien Ende einen Exzenter 130 auf, der über das Getriebe 60 angetrieben wird. Der Exzenter 130 treibt über eine Exzenterbewegung einen Hebel 131 an, der beispielsweise unterhalb des Exzenters 130 um eine Achse 132 schwenkbar gelagert ist. Damit eine Kontaktfläche 133 an einem ersten freien Ende 134 des Hebels 131 ständig mit dem Exzenter 130 in Kontakt bleibt, ist das erste freie Ende 124 über eine Zugfeder 135 gegen den Exzenter gedrückt, beispielsweise indem die Zugfeder 135 auf ein zweites freies Ende 137 eine nach unten gerichtete Zugkraft ausübt. In einer Ausgangsposition ist der Hebel 131 mit seinem ersten freien Ende 134, das an der dünnsten Stelle des Exzenters 130 anliegt, maximal nach oben ausgelenkt, das zweite freie Ende 137 maximal nach unten. Beispielsweise an der dem ersten freien Ende 134 des Hebels 131 gegenüber der Achse 132 zugewandten Seite des Hebels 131, ist bevorzugt mittels eines Kugelkopfes 138 eine biegsame Welle 139 angeordnet, die anderendig mit dem Ausheberhebel 91' bevorzugt über einen zweiten Kugelkopf 140 mechanisch verbunden ist.

In der Variante der Antriebseinrichtung der Vereinzelungsvorrichtung 110 bilden somit der Exzenter 130, der Hebel 131 mit der Zugfeder 135, und die biegsame Welle 139 mit den Kugelköpfen 138, 140 eine Antriebseinrichtung für den Ausheberhebel 91' der Vereinzelungsvorrichtung 110. Die Ansteuerung des Ausheberhebels 91' mit einer biegsamen Welle 139 stellt eine mechanisch besonders einfache und nur wenig anfällige Bauweise dar.

Somit ist sowohl der Antrieb beider Kettenförderer 3 und 3a der Transportvorrichtung 1 als auch der Antrieb der Vereinzelungsvorrichtung 110 und 110', welche weiter unten detaillierter beschrieben wird, über das Getriebe 60 an das Zugmittel 62 des Hakenförderers 4 mechanisch gekoppelt. Die mechanisch feste Kopplung der Antriebseinrichtungen im Verhältnis zum Zugmittel 62 des Hakenförderers 4 hat den besonderen Vorteil, dass sowohl die Vereinzelung sich aufstauender Bügelhaken 16 im Stauungsbereich 10.1 als auch der Antrieb der Kettenförderer 3 und 3a eine mechanische feste Zuordnung hinsichtlich ihres Bewegungsablaufes in Abhängigkeit vom Hakenförderer 4 haben. Somit ist durch diesen Zentralabgriff des Antriebes der Transportvorrichtung 1 wie auch der Vereinzelungsvorrichtung 110 eine zuverlässige und wiederholbar sichere Zuführung von Bügelhaken 16 mit z.B. auf Bügeln 16.1 hängendem Gut 17 zu Transporthaken 6 gewährleistet. Diese Anordnung besitzt eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit und ist auch unter erschwerten Bedingungen mit hoher Betriebssicherheit betreibbar.

Im folgenden wird eine erste Variante der Vereinzelungsvorrichtung 110 anhand der 4-11 näher erläutert. Die 4 entspricht im Wesentlichen dem unteren Teil der 3 und ist etwas vergrößert dargestellt, so dass die Bezugszeichen aus 3 übernommen wurden. Die 4 ist eine schematische Schnittdarstellung im Zuführbereich 10 der Gleitschiene 2, in deren Gefälle die Vereinzelungsvorrichtung 110 angeordnet ist. Im Inneren der Gleitschiene 2 sitzt der Ausheberhebel 91, welcher einen Aushebervorsprung 92 besitzt. Benachbart zum Ausheberhebel 91 sitzen Stauungswangen 93, 94. Die Stauungswangen 93, 94 überragen die obere Begrenzungsfläche 15 der Gleitschiene 2 ein Stück, so dass ankommende Bügelhaken 16 von den Stauungswangen 93, 94 gestaut gehalten werden können. Die Stauungswangen 93, 94 besitzen eine Staukante 95 und eine Gleitrampe 96 (vgl. 5 und 6) . Die Staukante 95 ragt ein Stück über die Oberseite 15 der Gleitschiene 2 hervor, so dass Bügelhaken 16, welche im Aufstaubereich 10.1 an der Gleitschiene 2 herabrutschen, an den Staukanten 95 anliegen.

Der Ausheberhebel 91 ist um die Achse 89 schwenkbar bezüglich der Gleitschiene 2 gelagert. Diese Schwenkachse 89 ist die Achse, um die der Hebel 87 bezüglich der Wange 24 schwenkbar gelagert ist.

Der Hebel 87 ist im Wesentlichen flachplattenförmig ausgebildet und weist eine geschlossene Ausnehmung 97 auf, deren Ausnehmungsbegrenzungskante eine Steuerfläche bildet, die mit dem Exzenter 88 zusammenwirkt. Der Exzenter 88 führt über den Kettenantrieb 81 angetrieben eine Exzenterbewegung entlang der Kreisbahn 98 aus. Somit ist mittels des Exzenters 88 der Hebel 87 in eine Schwenkbewegung entlang der Doppelpfeilrichtung 99 um die Achse 89 hin und her bewegbar antreibbar. Damit die Steuerfläche der Ausnehmung 97 ständig mit dem Exzenter 98 in Kontakt bleibt, ist der Hebel 87 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse 89 mittels einer Zugfedereinrichtung 100 vorgespannt. Der Hebel 87 steht, wie vorbeschrieben, über den Betätigungsausleger 90, der in 5 nur schematisch dargestellt ist, mit dem Ausheberhebel 91 in Verbindung. In einer Ausgangsstellung gemäß 5 ist der Ausheberhebel 91 vollständig innerhalb der Gleitschiene 2 angeordnet. Der Ausheberhebel 91 weist einen Hebelschenkel 101 auf, welcher an seinem freien Ende 102 um die Achse 89 in der Gleitschiene 2 drehbar gelagert ist. An dem dem freien Ende 102 gegenüberliegenden Ende 103 sitzt am Ausheberhebel 91 an seiner Oberkante 104 der Aushebervorsprung 92, welcher in der gezeigten Ausgangsstellung vollständig innerhalb der Gleitschiene 2 angeordnet ist und sich in Transportrichtung 7 gesehen ein Stück vor den Stauungswangen 93, 94 befindet. Das freie Ende 103 des Ausheberhebels 91 fluchtet mit einer ersten Begrenzungskante 106 des Aushebervorsprunges 92. Gegenüberliegend zur Kante 106 ist der Aushebervorsprung 92 rampenförmig mittels einer Schrägkante 107 abfallend ausgebildet. Die Kanten 107 und 106 laufen in einer Seitenansicht konisch aufeinander zu und sind in einem Spitzenbereich 108 des Aushebervorsprungs 92 abgerundet ausgebildet. Die Kante 106 des Aushebervorsprungs 92 geht stetig in eine Begrenzungskante 109 des Ausheberhebels 91 über. Die Kanten 106 und 109 bilden zusammen eine ballige Endkante des Ausheberhebels 91.

In der Stellung gemäß 6 ist der Ausheberhebel 91 in seiner Aushebestellung gezeigt, also gegenüber der Stellung aus 5 entlang der Pfeilrichtung 120 verschwenkt angeordnet. Der Hebel 87 ist um die Achse 89 mittels des Exzenters 88 in Uhrzeigerrichtung entlang der Pfeilrichtung 99 verschwenkt angeordnet. Die Zugfedereinrichtung 100 ist gegenüber der Stellung gemäß 5 gestreckt. Die Oberkante 104 fluchtet in einer Seitenansicht in etwa mit der Oberkante 15 der Gleitschiene 2. Der Aushebervorsprung 92 ist zwischen den Stauungswangen 93, 94 entlang der Pfeilrichtung 120 nach oben bewegt, so dass der Spitzenbereich 108 die Stauungswangen 93, 94 ein Stück überragt (6).

In folgenden wird anhand der 7 die Aushebecharakteristik des Ausheberhebels 91 beschrieben.

Die Raumform der Ausnehmung 97 des Hebels 87 ist an den Exzenter 88 derart angepasst, dass ein ruckfreier Bewegungsablauf der Schwenkbewegung des Ausheberhebels 91 gewährleistet ist. Eine geeignete Aushebecharakteristik des Ausheberhebels 91 für eine Exzenterumdrehung ist in 7 dargestellt. Die Aushebecharakteristik verläuft ausgehend von einer Nulllinie 200 in einem Bereich bis zu 90° einer Exzenterdrehung bogenförmig ansteigend und steigt ab etwa 90° Exzenterdrehung bis etwas unterhalb von 180° der Exzenterdrehung linear an. Bei etwa 210° wird der maximale Aushebhub 201 erreicht.

Dieser bleibt bis etwa 240° konstant und geht dann in ein steiles Abfallen über. Das steile Abfallen findet in etwa zwischen 270° Exzenterdrehung und 300° Exzenterdrehung statt. Zwischen 300° Exzenterdrehung und 360° Exzenterdrehung erreicht der Aushebehub in einer stetigen Bogenform wieder die Null-Linie 200. Besonders bevorzugt ist der linear ansteigende Verlauf des Aushebehubes im Bereich zwischen 90° und 180° flacher als der lineare Rückhub im Bereich zwischen 270° und 300° Exzenterdrehung. Dies ergibt ein relativ sanftes Ansteigen des Ausheberhebels 91 und somit ein relativ sanftes Anheben eines zu vereinzelnden Bügelhakens 16. Nach dem Anheben eines Bügelhakens 16 mit dem Aushebervorsprung 92 wird der Ausheberhebel 91 relativ schnell beschleunigt beziehungsweise abgebremst in seine Ausgangslage gemäß 5 zurückbewegt.

Im folgendem wird anhand der 8a-8c die Funktionsweise der Vereinzelungsvorrichtung 110 beispielhaft für einen kleinen Bügelhakenquerschnitt erläutert. In 8a befindet sich der Ausheberhebel 91 in einer Ausgangsstellung, so dass der Aushebervorsprung 92 unterhalb der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 in Transportrichtung 7 den Stauungswangen 93 und 94 vorgeordnet ist. An den Stauungswangen 93 und 94 ist eine Vielzahl von Bügelhaken 16 beispielsweise unterschiedlicher Querschnittsgeometrie aufgestaut angeordnet, wobei an den Stauungswangen 93 und 94 ein zu vereinzelnder Bügelhaken 16' mit einem relativ kleinen Bügelhakenquerschnitt anliegt. In einem nächsten Schritt gemäß 8b wird der Ausheberhebel 91 über den Hebel 87 betätigt, so dass der Aushebervorsprung 92 mit seinem Spitzenbereich 108 den zu vereinzelnden Bügelhaken 16' erfasst und entlang der Stauungskanten 95 ein Stück nach oben bewegt, bis der zu vereinzelnde Bügelhaken 16' an der Rampenkante 96 der Stauungswangen 93, 94 in Transportrichtung 7 abrutschen kann. Die Rundung des Spitzenbereichs 108 ist dabei auf den kleinsten vorkommenden Bügelhakenquerschnitt eines Bügelhakens 16' derart angepasst, dass ein nachfolgender Bügelhaken 16'' sicher von der abgerundeten Spitze des Aushebervorsprungs 92 an der Kante 106 abgleitet und somit nicht zusammen mit dem Bügelhaken 16' über die Stauungswangen 93, 94 gehoben wird. In 8c hat der Ausheberhebel 91 seine Endstellung gemäß 6 erreicht. Der vereinzelte Bügelhaken 16' rutscht entlang der Rampenkante 96 der Stauungswangen 93, 94 ab und gleitet auf der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 ab. Die restlichen aufgestauten Bügelhaken 16 liegen in dieser Stellung an der Kante 106 an und bleiben aufgestaut. Anschließend wird mittels des Antriebes für den Ausheberhebel 91 dieser in seine Grundstellung gemäß 8a verfahren, aus der ein erneuter Vereinzelungsvorgang begonnen werden kann.

Anhand der 9a-9c wird nunmehr ein Vereinzelungsvorgang am Beispiel eines zu vereinzelnden Bügelhakens 16' mit einem mittleren Bügelhakenquerschnitt kurz beschrieben. Im Wesentlichen verläuft der Vereinzelungsvorgang für einen solchen mittleren Bügelhakenquerschnitt identisch zu dem für einen kleinen Bügelhakenquerschnitt gemäß den 8a-8c ab, wobei ein Bügelhaken mittleren Bügelhakenquerschnitts während des Anhebens durch den Ausheberhebel 91 im Wesentlichen aufliegend auf der Rundung des Spitzenbereiches 108 des Aushebervorsprungs 92 angehoben wird. Durch das Gefälle der Gleitschiene 2 im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung 110 ist der Bügelhaken 16 aufliegend auf dem gerundeten Spitzenbereich 108 und anliegend an den Stauungswangen 93, 94 definiert geführt. Nach Erreichen des Zenits der Stauungswangen 93, 94 rutscht der zu vereinzelnde Bügelhaken 16' analog zu dem Bügelhaken mit kleinen Querschnitt gemäß den 8a-8c an den Stauungswangen 93, 94 und im weiteren Verlauf auf der Gleitschiene 2 ab. Der dem zu vereinzelnden Bügelhaken 16' nachfolgende Bügelhaken 16'' ist aufgrund des etwas größeren Bügelhakenquerschnitts des zu vereinzelnden Bügelhakens 16' im Vergleich zur Situation gemäß 8a-8c ein Stück weiter weg von den Stauungswangen 93 , 94 entfernt, so dass der nachfolgende Bügelhaken 16'' lediglich im Bereich der Stirnkanten 106 mit dem Ausheberhebel 91 in Kontakt tritt. In der oberen Endstellung gemäß 9c gleitet der zu vereinzelnde Bügelhaken 16' mit mittlerem Bügelhakenquerschnitt analog zur Situation gemäß 8c auf den Stauungswangen 93, 94 und anschließend auf der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 ab. Abschließend wird der Ausheberhebel 91 mittels des oben beschriebenen Antriebs wiederum in die Ausgangsstellung beziehungsweise in die Grundstellung gemäß 9a verfahren. Anschließend kann ein neuer Vereinzelungsvorgang mit dem nachfolgendem Bügelhaken 16'' eingeleitet werden.

Im folgendem wird ein Vereinzelungsvorgang für einen großen Bügelhakenquerschnitt anhand der 10a-10c erläutert. Der Bewegungsablauf hinsichtlich des Ausheberhebels 91 ist identisch zu denen der beiden vorbeschriebenen Vereinzelungsvorgänge. In einer Grundstellung gemäß 10a tritt der Aushebervorsprung 92 im Bereich seines gerundeten Spitzenbereiches 108 mit dem zu vereinzelnden Bügelhaken 16' großen Querschnitts in Kontakt, wobei in dieser Stellung der Bügelhaken 16' an den Stauungswangen 93, 94 anliegt. Am zu vereinzelnden Bügelhaken 16' liegen wie auch in den vorbeschriebenen Vereinzelungssituationen weitere Bügelhaken 16 unterschiedlichen Querschnitts an. In einer Zwischenstellung gemäß 10b, in der sich der Ausheberhebel 91 in einer teilangehobenen Stellung befindet, liegt die Rundung des Spitzenbereiches 108 des Ausheberhebervorsprungs 92 im Bereich einer Unterseite des zu vereinzelnden Bügelhakens 16' mit großem Bügelhakenquerschnitt an. Weiterhin liegt der Bügelhaken 16' in dieser Stellung noch an den Stauungswangen 93, 94 an. Im Unterschied zu den vorbenannten Vereinzelungssituationen stützt sich der Bügelhaken 16' mit großem Querschnitt in einer solchen Zwischenstellung noch an einem nachfolgenden Bügelhaken 16'' ab. Der nachfolgende Bügelhaken 16'' hindert den zu vereinzelnden Bügelhaken 16' in dieser Stellung an einem Herabfallen entgegen der Transportrichtung 7, was eine Vereinzelung beziehungsweise ein zuverlässiges Anheben des Bügelhakens 16' über die Stauungsrampen 93, 94 verhindern würde. In der oberen Endstellung gemäß 10c des Ausheberhebels 91 liegt der nachfolgende Bügelhaken 16'' an der Kante 106 des Ausheberhebels 91 an. Der zu vereinzelnde Bügelhaken 16' gelangt aufgrund des Gefälles der Gleitschiene 2 von dem Spitzenbereich 108 des Aushebervorsprungs 92 auf die Rampenkante 96 der Stauungswangen 93, 94 und rutscht auf diesen und nachfolgend auf der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 ab und ist somit vereinzelt. Im Unterschied zu einem Vereinzelungsvorgang für kleine und mittlere Bügelhakenquerschnitte nutzt also ein Vereinzelungsvorgang für große Bügelhakenquerschnitte einen nachfolgend aufgestauten Bügelhaken 16'' während des Anhebens als Abstützung. Ein Bügelhaken 16' mit kleinem Bügelhakenquerschnitt (8a-8c) kann zwischen dem Aushebervorsprung 92 und den Stauungswangen 93, 94 ohne die Stützwirkung des ersten nachfolgend aufgestauten Bügels 16'' angehoben werden.

In einer zweiten Ausführungsform der Vereinzelungsvorrichtung 110' (14a, 14b, 14c) weist ein Ausheberhebel 91', der im Inneren der Gleitschiene 2 sitzt, einen Aushebervorsprung 92' auf, der eine Hebelspitze 141 und eine Gleitkante 142 besitzt. An die Gleitkante 142 schließt sich die Oberkante 104' des Ausheberhebels 91' an. Der um die Achse 89 bezüglich der Gleitschiene 2 schwenkbar gelagerte Ausheberhebel 91' besitzt an seinem von der Achse 89 abgewandten freien Ende eine Stirnkante 146, die stetig in die Begrenzungskante 109' des Aushebervorsprungs 92' übergeht. Die Begrenzungskante 109' bildet mit der Gleitkante 142 die Hebelspitze 141. Die Oberkante 104' ist bei vollständiger Lagerung des Ausheberhebels 91 innerhalb der Gleitschiene 2 im Bereich der Achse 89 von der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 beabstandet. Beidseitig benachbart zum Ausheberhebel 91' sitzen Stauungsstifte 93', 94', die wie die Stauungswangen 93, 94 in der vorher beschriebenen Variante die obere Begrenzungsfläche 15 der Gleitschiene 2 ein Stück überragen, so dass im Aufstaubereich 10.1 herabrutschende Bügelhaken 16 vor den Stauungsstiften 93', 94' gestaut werden. Die Stauungsstifte 93', 94' besitzen eine von der Transportrichtung 7 abgewandte Stauseite 95' und eine Oberseite 145. Die Stauungsstifte 93' und 94' sind nicht senkrecht zur Oberseite 15 der Gleitschiene 2 ausgerichtet, sondern in Transportrichtung 7 etwas geneigt, z. B. mit einem Winkel &agr; zwischen 50° und 80°, vorzugsweise zwischen 60° und 70°, wobei die Neigung des Rutschbereichs 10.1 des Zuführbereichs 10 der Gleitschiene 2 zur Horizontalen zwischen 10° und 40° , insbesondere zwischen 15° und 25° liegt. In einer in 14a gezeigten Ausgangsposition, die bei der weiter oben beschriebenen Ausgangsposition des Hebels 131 vorliegt, ist der Ausheberhebel 91' vollständig innerhalb der Gleitschiene 2 angeordnet. In dieser Ausgangsposition ist auch der Aushebervorsprung 92' vollständig in der Gleitschiene 2 angeordnet. Liegt die Hebelspitze 141 in der Ebene der Oberseite 15 der Gleitschiene 2, hat die Hebelspitze 141 entlang der Oberseite 15 von der Stauseite 95' der Stauungsstifte 93', 94' einen Abstand x. Der Abstand der Hebelspitze 141 von der Achse 89 bildet einen Radius r eines Kreisbogens 141a mit dem Kreismittelpunkt in der Achse 89 gelegen, wobei der Kreisbogen 141a als gedachte Hilfslinie (14c) beim Schwenken des Antriebshebels 91' aus der Gleitschiene 2 entsteht.

In der Aushebestellung (14b) ist der Ausheberhebel 91' entlang der Pfeilrichtung 120' in Uhrzeigerrichtung verschwenkt angeordnet. Der Aushebervorprung 92' ragt mit seiner Hebelspitze 141 der Gleitkante 142 und einem Teilbereich 104.1 der Oberkante 104' über die Oberseite 15 der Gleitschiene 2 heraus. Die Oberseite der Stauungsstifte 93', 94' schließt mit der Gleitkante 142 ab oder liegt etwas unterhalb dieser. Ein Abstand z der Hebelspitze 141 von der Stauseite 95' der Stauungsstifte 93', 94' entlang der Gleitkante 142 ist größer als der Abstand x der Hebelspitze 141 von der Stauungsseite 95' in der Ebene der Oberseite 15. Der Abstand x muss zwischen der halben und der eineinhalbfachen Dicke D eines kleinsten vorkommenden Bügelhakenquerschnitts liegen, damit genau ein Bügelhaken 16' aufgenommen werden kann. Der in 14c dargestellte gedachte Spalt 149 zwischen der Kreisbogenbahn 141a und den Stauungsstiften 93', 94' wächst mit wachsendem Abstand der Hebelspitze 141 von der Oberseite 15 der Gleitschiene 2. Diese Erhöhung des Abstands der Hebelspitze 141 zu den Stauungsstiften 93', 94' mit Ausschwenken des Ausheberhebels 92' bzw. die Verbreiterung des Spalts 149 zwischen gedachtem Kreisbogen 141a und Stauungsstiften 93', 94' ist wesentlich für den Aushebevorgang verschieden starker Bügelhaken 16, wie weiter unten beschrieben (in Verbindung mit 15a-15c, 16a-16c, 17a-17c). Dabei müssen Radius r , Winkel &agr; und Abstand x derart aufeinander abgestimmt sein, dass die an den Stauungsstiften 93' anliegenden Bügelhaken erfindungsgemäß sicher vereinzelt werden.

Wesentlich für die Erfindung ist, dass mit dem Ausheberhebel 91' der Vereinzelungsvorrichtung 110' Bügelhaken 16 sowohl des kleinsten vorkommenden Querschnitts als auch des größten vorkommenden Querschnitts, sowie sämtlicher dazwischen liegender Größen sicher aufgenommen und über die Stauungsstifte 93', 94' gehoben werden können, ohne dass sie auf die Oberseite 15 der Gleitschiene 2 im Rutschrampenbereich 10.1 zurückfallen. Andererseits wird selbst bei kleinstem vorkommenden Bügelhakenquerschnitt jeweils nur ein einziger Bügelhaken aufgenommen; ein zweiter, direkt nachfolgender Bügelhaken 16 verbleibt, ohne von der Hebelspitze 141 mitgenommen zu werden, auf der Oberseite 15 des Rutschrampenbereichs 10.1. Dies wird erfindungsgemäß durch eine Verkippung der Stauungsstifte 93', 94' in Transportrichtung 7 erreicht, kombiniert mit einem Schwenkkreis 141a der Hebelspitze 141, dessen Mittelpunkt in der Achse 89 unterhalb der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 liegt. Durch den tiefliegenden Schwenkkreismittelpunkt in der Achse 89 schwenkt die Hebelspitze 141 während des Ausschwenkens des Ausheberhebels 91' relativ stark in Transportrichtung 7, so dass eine entsprechend starke Verkippung der Stauungsstifte 93', 94' nötig ist, um eine Verbreiterung des Spalts 149 zwischen dem gedachten Kreisbogen 141a und den Stauungsstiften 93', 94' mit wachsendem Abstand von der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 zu erzielen.

Ein Ausschwenken des Ausheberhebels 92' geschieht durch ein Drücken der biegsamen Welle 139, die, wie oben beschrieben, mit dem Getriebe 60 über den Exzenter 130 angetrieben wird, ein Zurückschwenken durch ein Ziehen der biegsamen Welle 139. Aufgrund des Einsatzes des Exzenters 130 ähnelt die Aushebecharakteristik derjenigen der oben beschriebenen Variante der Vereinzelungsvorrichtung 110, die über den Exzenter 88 angetrieben wird. Der Ausheberhebel 91' weist an der der Oberkante 104' gegenüberliegenden Unterseite einen Vorsprung 150 auf, an dem das freie Ende der biegsamen Welle 139 mittels des Kugelkopfes 140 mit dem Ausheberhebel 92' verbunden ist. Dieser Aufbau ermöglicht, dass bereits bei geringer Auslenkung der biegsamen Welle 139 der Aushebervorsprung 92' über eine verhältnismäßig große Strecke relativ zur Oberseite 15 der Gleitschiene 2 bewegt wird.

Im folgenden wird anhand der 15a-c bis 17a-c die Funktionsweise der zweiten Ausführungsform der Vereinzelungsvorrichtung 110' erläutert.

Anhand der 15a-15c wird die Funktionsweise der Vereinzelungsvorrichtung 110' beispielhaft für einen kleinen Bügelhakenquerschnitt erläutert. In 15a befindet sich der Ausheberhebel 91' in einer Ausgangsstellung, so dass der Aushebervorsprung 92' unterhalb der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 in Transportrichtung 7 den Stauungsstiften 93', 94' vorgeordnet ist. An den Stauungsstiften 93', 94' ist eine Vielzahl von Bügelhaken 16 beispielsweise unterschiedlicher Querschnittsgeometrie aufgestaut angeordnet, wobei an den Stauungsstiften 93' und 94' ein zu vereinzelnder Bügelhaken 16' mit einem kleinen Bügelhakenquerschnitt anliegt. In einem nächsten Schritt gemäß 15b wird der Ausheberhebel 91' über die biegsame Welle 139 betätigt, so dass der Aushebervorsprung 92' mit seiner Hebelspitze 141 und dem der Hebelspitze 141 benachbarten Bereich der Gleitkante 142 den zu vereinzelnden Bügelhaken 16' erfasst und entlang der Stauseiten 95' der Stauungsstifte 93', 94' ein Stück nach oben bewegt. Durch das Gefälle der Gleitschiene 2 im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung 110 ist der Bügelhaken 16' aufliegend auf der Gleitkante 142 und anliegend an den Stauungsstiften 93', 94' beziehungsweise deren Stauseite 95', definiert geführt. Durch Verbreiterung des Spalts 149 mit zunehmendem Ausschwenken (vgl. 14c) liegt der Bügelhaken 16' sicher auf der Gleitkante 142 auf. Die restlichen aufgestauten Bügelhaken 16 liegen in dieser Stellung an der Stirnkante 146 an und bleiben aufgestaut. Fluchten die Oberseiten 145 der Stauungsstifte 93', 94' nach weiterem Ausschwenken des Ausheberhebels 91' mit der Gleitkante 142 oder liegen sie darunter (15c), rutscht der zu vereinzelnde Bügelhaken 16' auf der Gleitkante 142 und anschließend der Oberkante 104' des Ausheberhebels 91' in Transportrichtung 7 auf die Gleitschiene 2.

Anschließend wird mittels der biegsamen Welle 139 der Ausheberhebel 91' in seine Grundstellung gemäß 15a bewegt, aus der ein neuer Vereinzelungsvorgang begonnen werden kann. Der Abstand x der Hebelspitze 141 von den Stauungsstiften 93', 94' in der Grundstellung ist dabei mit 0,5 D ≤ x < 1,5 D derart auf den kleinsten vorkommenden Bügelhakenquerschnitt D eines Bügelhakens 16' angepasst, dass ein nachfolgender Bügelhaken 16'' sicher von der Gleitkante 142 wegen einer zu geringen Auflagefläche neben dem bereits aufgenommenen Bügelhaken 16' herabrutscht und somit nicht zusammen mit dem Bügelhaken 16' über die Stauungsstifte 93', 94' gehoben wird.

Anhand der 16a bis 16c wird nun ein Vereinzelungsvorgang am Beispiel eines zu vereinzelnden Bügelhakens 16' mit einem mittleren Bügelhakenquerschnitt mittels der Vereinzelungsvorrichtung 110' kurz beschrieben. Im Wesentlichen entspricht der Vereinzelungsvorgang für einen Bügelhaken 16' mit einem solchen mittleren Bügelhakenquerschnitt demjenigen für einen kleinen Bügelhakenquerschnitt gemäß den 15a-c, wobei ein Bügelhaken 16' mittleren Bügelhakenquerschnitts während des Anhebens durch den Ausheberhebel 91' im Wesentlichen aufliegend auf der Hebelspitze 141 und anliegend an den Stauseiten 95' der Stauungsstifte 93', 94' angehoben wird (16a). Wie bei der ersten Variante der Vereinzelungsvorrichtung 110 unterstützt das Gefälle der Gleitschiene 2 im Aufstauungsbereich 10.1 einen Verbleib des Bügelhakens 16' auf dem Aushebervorsprung 92'. Zusätzlich fördert die relativ scharfkantige Hebelspitze 141 ein Halten des Bügelhakens 16' mittleren Querschnitts.

Mit dem weiteren Ausschwenken des Aushebehebels 91' aus der Gleitschiene 2 (16b) vergrößert sich der Spalt 149 zwischen Schwenkkreisbogen 141a und Stauungsstiften 93', 94' (vgl. 14c), wodurch der Bügelhaken 16' nun auf der Gleitkante 142 aufliegt. Der über die Stauungsstifte 93', 94' herausragende Anteil der Gleitkante 142 vergrößert sich mit stärkerem Herausschwenken des Aushebehebels 91' dadurch, dass die Stauungsstifte 93' von der Verschwenkrichtung der Hebelspitze 141 abweichend gegenüber der Oberseite 15 der Gleitschiene 2 verkippt sind. Das anschließende Herabrutschen des Bügelhakens 16' mittleren Querschnitts in der Endstellung des Aushebehebels 91' (16c) entspricht dem eines Bügelhakens 16' kleinen Querschnitts (15c).

Liegt ein Bügelhaken großen Querschnitts an der Vereinzelungsvorrichtung 110' an (17a), wird dieser auf der Hebelspitze 141 ruhend und an der Stauseite 95' der Stauungsstifte 93', 94' abgestützt angehoben (17b). Im weiteren Verlauf des Anhebens vergrößert sich mit dem verbreiterten Spalt 149 (vgl. 14c) der Abstand zwischen Hebelspitze 141. und Stauungsstiften 93', 94' wie oben beschrieben. Der Bügelhaken 16' großen Querschnitts, z. B. eckigen Querschnitts, lehnt nicht mehr gegen die Stauungsstifte 93', 94', sondern ruht allein auf der Hebelspitze 141. Durch ihre relativ scharfkantig ausgeprägte Form und das relativ weiche Material der mittleren und großen Bügelhaken 16', bevorzugt Kunststoff, drückt sich die Hebelspitze 141 etwas in den Bügelhaken 16' ein und kann diesen ohne weitere Hilfsmittel halten. Insbesondere ist in diesem Fall nicht das Stützen des Bügelhakens 16' durch nachfolgende aufstauende Bügelhaken 16'' nötig. Bei Ausschwenken der Gleitkante 142 über die Oberseite 145 der Stauungsstifte 93', 94' verharrt der Bügelhaken 16' auf der Hebelspitze 141 und rutscht nicht von alleine auf die Gleitschiene 2. Ein Herabrutschen des Bügelhakens 16' auf die Gleitschiene 2 entsprechend Bügelhaken kleinen oder mittleren Querschnitts (16c, 17c) ist jedoch nicht von Nachteil und fällt ebenfalls unter die Erfindung.

In dieser Variante der Vereinzelungsvorrichtung 110' ist in Transportrichtung 7 das Spannmittel 36 bevorzugt vor der Vereinzelungsvorrichtung 110' angeordnet. Für diesen Fall ist es vorteilhaft, dass das Zugmittel 34 und damit die freien Enden 40, 40a der Mitnehmerstifte 39, 39a zumindest beim Passieren des Aushebervorsprungs 92' oberhalb der Gleitschienenoberwandung 15 in einem Abstand zur oberen Begrenzungsfläche 15 der Gleitschiene 2 verläuft, der beispielsweise dem Abstand der Hebelspitze 141 in der Aushebeposition relativ zur Gleitschienenoberwandung 15 entspricht. Die Mitnehmerstifte 39, 39a schieben einen Bügelhaken 16' insbesondere großen Querschnitts von der Hebelspitze 141 auf die Gleitkante 142 und anschließend auf die Oberkante 104'. Vorteilhafterweise verläuft zumindest, ab der Vereinzelungsvorrichtung 110' das Zugmittel 34 parallel zur Gleitschienenoberwandung 15 des Zuführbereichs 10. In einer Variante ist beispielsweise mit Hilfe des Spannmittels 36 der Verlauf des Zugmittels 34 so eingestellt, dass das Zugmittel sich vom Spannmittel 36 in Umlaufrichtung 35 vor der Vereinzelungsvorrichtung 110' bis zum Talbogenbereich 11, wo die Mitnehmereinrichtung 40, 40a auf dem Niveau der Gleitschienenoberwandung 21 verläuft, beständig der Gleitschienenoberwandung 21 nähert. Mit dieser Variante wird verhindert, dass schlecht rutschende Bügelhaken 16 im Rutschrampenbereich 10.2 verweilen, die ohne unterstützende Maßnahmen, d. h. alleine durch die Schwerkraft, eventuell nicht bis zum Talbogenbereich 11 gelangen würden, wo sie durch die Mitnehmer 39, 39a, beziehungsweise deren freien Enden 40, 40a den Mitnahmebereich 12 entlang geschoben werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform (vgl. 11) der Vereinzelungsvorrichtung 110 ist der Hebel 87 mittels einer Entkoppelungsvorrichtung 121 vom Exzenter 88 entkoppelbar, so dass der Antrieb des Ausheberhebels 91 abschaltbar ist. Die Entkoppelungsvorrichtung 121 ist beispielsweise ein lineares Stellelement, welches den Hebel 87 entgegen dem Federzug der Zugfeder 100 ein Stück um die Achse 89 verschwenkt, so dass der Exzenter 88 außer Eingriff mit der Steuerfläche der Ausnehmung 97 gelangt. In dieser Stellung geht der Exzenter 88 somit "leer durch". Eine Antriebsübertragung auf den Ausheberhebel 91 erfolgt in dieser Stellung nicht. Die Entkoppelungsvorrichtung 121 kann beispielsweise als Kolbenzylindereinrichtung, welche hydraulisch oder pneumatisch betreibbar ist, oder als Magnetstelleinrichtung ausgebildet sein.

Entsprechend ist bei der vorteilhaften Ausführungsform gemäß 12 und 13 der Vereinzelungsvorrichtung 110' der Hebel 130 entgegen dem Federzug der Zugfeder 136 mittels einer Entkoppelungsvorrichtung 143 arretierbar. In diesem Fall geht der Exzenter 130 „leer" durch.

Ein derartiges „leeres" Durchlaufen des Exzenters 88, 130 ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn ein Förderhaken 6, der im Übernahmebereich 13 einen Bügelhaken 16 aufnehmen soll, fehlt, beispielsweise weil er gebrochen ist. In einem solchen Fall würde ohne die oben beschriebene geeignete Vorkehrung ein auf der Gleitschiene 2 nachfolgender Bügelhaken 16 auf den aufgestauten ersten Bügelhaken 16 treffen und zusammen mit diesem von dem nächsten Förderhaken 6 unerwünschterweise gemeinsam aufgenommen werden. Durch die beschriebene Entkoppelungseinrichtung ist es möglich, Bügelhaken 16 solange vor der Vereinzelungsvorrichtung 110, 110' aufgestaut zu lassen, bis das Nachfolgen eines Förderhakens 6 gewährleistet ist.

Bei der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung 1 ist von besonderem Vorteil, dass der Umlaufförderer nach Art eines Doppelumlaufförderers ausgebildet ist, welcher zu transportierende Bügelhaken 16 von zu transportierenden Kleiderbügeln 16.1 definiert entlang einer Gleitschiene 2 transportierbar macht, ohne dass eine Drehschwingung um eine Hochachse des zu transportierenden Guts auftritt. Weiterhin ist aufgrund der Ausgestaltung als Doppelkettenförderer 3, 3a beziehungsweise als Doppelumlaufförderer mit beabstandeten Enden der Mitnehmereinrichtungen 39, 39a eine sehr platzsparende Konstruktion möglich, da zwischen den freien Enden der Mitnehmerstifte 39, 39a ein Transporthaken 6 eines Hakenförderers 4 durchtreten kann und somit im Übernahmebereich 13 der Gleitschiene 2 einen dort befindlichen Bügelhaken 16 mit z.B. auf einem Bügel 16.1 hängendem Gut zuverlässig fangen und fassen kann.

Von besonderem Vorteil ist, dass der Antrieb der Umlaufförderer synchron zueinander und mechanisch fest gekoppelt an ein Zugmittel des Hakenförderers 4 erfolgt, wodurch eine definierte Taktung beziehungsweise Zuführung vereinzelter Kleiderbügel 16.1 zum Hakenförderer erreichbar ist.

Eine erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung hat den besonderen Vorteil, dass sie hinsichtlich ihres Antriebs an den Umlaufförderer und insbesondere auch an den Hakenförderer gekoppelt ist, so dass die Vereinzelung von Kleiderbügeln in einfacher Weise an einen Hakenabstand d des Hakenförderers 4 anpassbar ist und während der Betriebsdauer fest eingestellt bleibt. Gleichwohl kann die Vereinzelungsvorrichtung 110, 110' in einfacher Art und Weise mittels der Entkoppelungseinrichtung vom Antrieb zumindest teilweise entkoppelt werden, so dass ein Leerlauf der Umlaufförderer und des Hakenförderers 4 beispielsweise für Justagezwecke oder zu Testläufen möglich ist, ohne dass Bügelhaken 16 beziehungsweise Kleiderbügel 16.1 dem Hakenförderer 4 zugeführt werden.

Die erfindungsgemäße Transportvorrichtung 1 insbesondere im Zusammenspiel mit der erfindungsgemäßen Vereinzelungsvorrichtung 110, 110' eignet sich in besonderer Art und Weise somit als Übergabestation von einzelnen aus einer Menge von aufgestauten Bügelhaken 16 entnommenen Bügelhaken 16 an einen Hakenförderer 4.

Die beschriebenen Varianten der Betätigungsvorrichtung, der Vereinzelungsvorrichtung 110, 110' und des Verlaufs des Zugmittels 34 können nach Bedarf vorteilhaft miteinander kombiniert werden.


Anspruch[de]
  1. Transportvorrichtung (1), insbesondere zur Verwendung in einer Übergabestation für einen Hakenförderer (4) mit einer Gleitschiene (2), auf der Bügelhaken (16), mit z.B. auf Bügeln 16.1 hängendem Gut (17) mittels einer Antriebseinrichtung gleitend verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung nach Art eines Doppelumlaufförderers mit zwei Umlaufförderern (3, 3a) ausgebildet ist, welche jeweils ein Zugmittel (34, 34a) aufweisen, an denen Mitnehmereinrichtungen (39, 39a) befestigt sind, welche sich gegenüberliegend beabstandet zueinander und jeweils benachbart zur Gleitschiene (2) angeordnet sind und auf den Bügelhaken (16) z.B. eines zu transportierenden Kleiderbügels (16.1) einwirken.
  2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufförderer (3, 3a) zu einer Mittelebene (25) symmetrisch angeordnet sind.
  3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Umlaufförderer (3) und der Umlaufförderer (3a) baugleich ausgebildet sind.
  4. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufförderer (3, 3a) als Kettenförderer ausgebildet sind.
  5. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (34, 34a) Ketten sind.
  6. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmereinrichtungen (39, 39a) Mitnehmerstifte (39, 39a) sind, welche vom Zugmittel (34, 34a) abgehen.
  7. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufförderer (3, 3a) zueinander synchron antreibbar sind.
  8. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufförderer (3, 3a) mittels einer Synchronantriebseinrichtung (60), welche mit dem Hakenförderer (4) gekoppelt ist, antreibbar ist.
  9. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte (39, 39a), welche sich gegenüberliegen, entlang einer gemeinsamen Längsachse fluchten.
  10. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte (39, 39a) zumindest teilbereichsweise benachbart zur Gleitschiene (2) im Bereich einer Oberseite (15) der Gleitschiene (2) angeordnet sind.
  11. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) vertikal unterhalb eines Hakenförderers (4) angeordnet ist.
  12. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (1) zusammen mit dem Hakenförderer (4) eine Übergabestation für Bügelhaken (16) mit z.B. an Bügeln (16.1) hängendem Gut (17) bildet.
  13. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hakenförderer eine Transportschiene (5) besitzt, in welchem ein Zugmittel (62), zum Beispiel eine Kette, für Transporthaken (6) umläuft, wobei die Transporthaken (6) mit dem Zugmittel (62) in einer Transportrichtung (7) bewegbar sind.
  14. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Transporthaken (6) ein definierter Abstand (d) vorhanden ist.
  15. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) der Transportvorrichtung (1) einen Zuführbereich (10) aufweist, welcher ein Gefälle hat und als Rutsche ausgebildet ist.
  16. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Zuführbereich (10) ein Talbogenbereich (11) und ein Mitnahmebereich (12) anschließt, wobei der Mitnahmebereich (12) eine Steigung aufweist.
  17. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Mitnahmebereich (12) in Transportrichtung (7) anschließend ein Übernahmebereich (13) vorhanden ist.
  18. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Übernahmebereich (13) parallel beabstandet unterhalb der Transportschiene (5) des Hakenförderers (4) verläuft.
  19. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführbereich (10), der Talbogenbereich (11) und Teilbereiche des Mitnahmebereichs (12), die unterhalb eines Kollisionsniveaus (18) liegen, unterhalb einer Unterkante (14) der Transporthaken (6) verlaufen.
  20. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) eine Oberkante beziehungsweise eine obere Begrenzungsfläche (15) aufweist, auf der Bügelhaken (16) aufliegen.
  21. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) in ihrem Verlauf unterhalb des Kollisionsniveaus (18) im Querschnitt rechteckrohrförmig ausgebildet ist und eine Gleitschienenunterwandung (20), eine Gleitschienenoberwandung (21) sowie Gleitschienenseitenwandungen (22) besitzt.
  22. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (2) mit ihrer Gleitschienenunterwandung (20) über einen Gleitschienenhalter (23) mit einer Vorrichtungswange (24) fest verbunden ist.
  23. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass symmetrisch zur Gleitschienenmittelebene (25) eine zweite Vorrichtungswange (26) der Vorrichtungswange (24) gegenüberliegt.
  24. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich oberhalb des Kollisionsniveaus (18) die Gleitschiene (2) lediglich aus Gleitschienenseitenwandungen (22) gabelartig ausgebildet ist, so dass zwischen den Gleitschienenseitenwandungen (22) ein freier Durchtrittsspalt (22.1) für die Transporthaken (6) des Hakenförderers (5) gebildet ist.
  25. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenförderer (3) im Bereich oberhalb des Talbogenbereiches (11) ein erstes Umlenkmittel (30), im Bereich des freien Endes (31) des Übergabebereichs (13) ein zweites Umlenkmittel (32) und im Bereich vertikal oberhalb des Zuführbereichs (10) in etwa auf der Höhe des zweiten Umlenkmittels (32) ein weiteres Umlenkmittel (33) besitzt.
  26. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass umlaufend um die Umlenkmittel (30, 32, 33) das Zugmittel (34) angeordnet ist.
  27. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmittel (30, 32, 33) als Rollen oder Ritzel ausgebildet sind.
  28. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (34) entlang einer Umlaufrichtung (35) motorisch antreibbar ist.
  29. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (34) zumindest im Bereich des Talbogenbereichs (11), des Mitnahmebereichs (12) und des Übergabebereichs (13) in einer Seitenansicht parallel zur Gleitschienenoberwandung (21) verläuft.
  30. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Umlaufrichtung nach dem zweiten Umlenkmittel (33) der lastfreie Trum des Kettenförderers (3) ein Stück benachbart unterhalb der Transportschiene (5) des Hakenförderers (4) verläuft.
  31. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Mitnahmebereich (12) und dem Übergabebereich (13) ein weiteres Umlenkmittel, zum Beispiel eine Umlenkrolle angeordnet ist.
  32. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannmittel (36) vorhanden ist, welches zwischen dem dritten Umlenkmittel (33) und dem ersten Umlenkmittel (30) angeordnet ist und in einer Richtung (37) senkrecht zur Umlaufrichtung (35) des Zugmittels (34) im Bereich zwischen Umlenkmittel (33) und (30) verstellbar ist, so dass der Verlauf des Zugmittels (34) zwischen diesen Umlenkmitteln veränderbar ist.
  33. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlaufwinkel des Zugmittels (34) relativ zur Gleitschiene (2) einstellbar ist.
  34. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuführbereich der Gleitschiene (2) eine Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') sitzt.
  35. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') in Transportrichtung (7) vor dem Bereich angeordnet ist, in dem der Kettenförderer (3) benachbart zur Gleitschiene (2) verläuft.
  36. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110, 110'), den Zuführbereich (10) in einen Aufstauungsbereich (10.1) und einen Rutschrampenbereich (10.2) teilt.
  37. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenförderer (3) in einer Kettenfördererebene (50) und der Kettenförderer (3a) in einer Kettenfördererebene (50a) angeordnet ist, welche symmetrisch zur Mittelebene (25) verlaufen.
  38. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmereinrichtungen (39, 39a) bezüglich der Zugmittel (34, 34a) in regelmäßigen Abständen (1) angeordnet sind.
  39. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte (39, 39a) sich von der jeweiligen Kettenfördererebene (50, 50a) vom Zugmittel (34, 34a) horizontal in Richtung auf die Mittelebene (25) zu erstrecken.
  40. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte (39, 39a) jeweils ein freies Ende (40, 40a) aufweisen und anderendig fest mit einem Kettenglied des Zugmittels (34, 34a') verbunden sind.
  41. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (34, 34a) zumindest teilbereichsweise in Zugmittelführungen (41, 41a) definiert geführt sind, welche an den Vorrichtungswangen (24, 26) befestigt sind.
  42. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte (39, 39a) im Bereich der freien Enden (40, 40a) zueinander einen Abstand aufweisen, welcher mindestens in etwa dem Spalt (22.1) entspricht, so dass zwischen den freien Enden (40, 40a) der Mitnehmerstifte (39, 39a) die Transporthaken (6) des Hakenförderers (4) frei durchtreten können.
  43. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (40, 40a) der Mitnehmerstifte (39, 39a) zumindest teilbereichsweise direkt benachbart zur Gleitschiene (2) im Bereich der Gleitschienenoberwandung (21) verlaufen, ohne diese zu berühren.
  44. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich oberhalb des Kollisionsniveaus (18) die Mitnehmerstifte (39, 39a) im Bereich der freien Oberkanten der Gleitschienenseitenwandungen (22) verlaufen.
  45. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich gegenüberliegende Mitnehmerstifte (39, 39a) eine gemeinsame Längsachse haben.
  46. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zu transportierender Bügelhaken (16) mit zwei sich gegenüberliegenden Mitnehmerstiften (39, 39a) in Verbindung steht, so dass eine Bewegung des am Bügelhaken (16) hängenden Bügels (16.1) um eine Hochachse (42) verhindert ist.
  47. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronantriebseinrichtung (60) als Verteilergetriebe nach Art eines Kegelradgetriebes ausgebildet ist.
  48. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (60) ausgangsseitig über eine Antriebskette (60, 61) mit jedem Kettenförderer (3, 3a) in Verbindung steht.
  49. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilergetriebe (60) oberhalb der Transportschiene (5) angeordnet ist und mittels einem Antriebsritzel (64) ein Durchgriffsfenster (63) der Transportschiene (5) durchgreifend mit dem Zugmittel (62) in Verbindung steht.
  50. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsritzel (64) mit einer Getriebeeingangswelle (65) in Verbindung steht, welche um eine vertikale Antriebsdrehachse (66) drehbar gelagert ist, wobei die Getriebeeingangswelle (65) dem Antriebsritzel (64) gegenüberliegend ein Kegelzahnrad hat, welches mit einem korrespondierenden Kegelzahnrad (68) einer Abtriebswelle (69) kämmt.
  51. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (69) um eine horizontale Achse (69.1) drehbar gelagert ist und an ihrem ersten freien Ende ein Abtriebsritzel (70) aufweist.
  52. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebsritzel (70) dem Kettenförderer (3) zugeordnet ist und mit diesem über einen Kettenantrieb (71) in Verbindung steht.
  53. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenantrieb (71) mit einer Antriebswelle (72) zusammenwirkt, auf der ein Antriebsritzel (73) sitzt, wobei anderendig auf der Antriebswelle (72) als Abtriebsritzel das Umlenkmittel (32), welches mit dem Zugmittel (34) des Kettenförderers (3) in Eingriff steht, sitzt.
  54. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (72) mittels einer Wälzlagerung (75) um eine horizontale Achse parallel zur Achse (69.1) drehbar in der Vorrichtungswange (26) gelagert ist.
  55. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass symmetrisch zur Mittelebene (25) auf der Antriebswelle (69) korrespondierend zum Ritzel (70) ein weiteres Ritzel (70a) sitzt, welches über einen korrespondierenden Kettenantrieb (71a) und ein korrespondierendes Ritzel (73a) das Zugmittel (34a) des Kettenförderers (3a) antreibt.
  56. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (69) über das Ritzel (70a) hinaus verlängert ausgebildet ist und an ihrem freien Ende ein weiteres Abtriebsritzel (80) aufweist, welches über einen weiteren Kettenantrieb (81) mit einem Antriebszahnrad beziehungsweise einem Antriebsritzel in Verbindung steht, wobei das Antriebsritzel (82) auf einer Exzenterwelle (83), welche um eine horizontale Achse (84) drehbar gelagert ist, sitzt.
  57. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (83) in einem Lagerbock (85) drehbar gelagert ist, welcher an einer Lagerwange (86) befestigt ist.
  58. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerwange (86) beabstandet zur Vorrichtungswange (24) ein Stück außerhalb versetzt zu dieser sitzt.
  59. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lagerwange (86) und der Vorrichtungswange (24) ein plattenförmiger Steuerhebel (87) angeordnet ist, welcher mit einem Exzenter (88) der Exzenterwelle (83) in Verbindung steht.
  60. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (87) um eine horizontale Achse (89) schwenkbar gelagert ist und mit einem Betätigungsausleger (90) mechanisch fest in Verbindung steht.
  61. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsausleger (90) gekröpft ausgebildet ist und sich vom Hebel (27) den Kettenförderer (3a) im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung (110) untergreifend bis zur Mittelebene (25) erstreckt und dort mit einem Ausheberhebel (91) der Vereinzelungsvorrichtung (110) in Verbindung steht.
  62. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (80), der Kettenantrieb (81), das Ritzel (82), die Exzenterwelle (83) mit dem Exzenter (88), der Hebel (87) und der Betätigungsausleger (90) eine Antriebseinrichtung für den Ausheberhebel (91) der Vereinzelungsvorrichtung (110) bilden.
  63. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (69) über das Ritzel (70a) hinaus verlängert ausgebildet ist und an ihrem freien Ende einen Exzenter (130) aufweist, der mit einem um eine Achse (132) schwenkbar gelagerten Hebel (131) an dessen Kontaktfläche (133) zusammenwirken kann, wobei an dem Hebel (131) ein erstes freies Ende (134) einer biegsamen Welle (139) angeordnet ist, deren zweites freies Ende (137) den Ausheberhebel (91') bewegt.
  64. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Welle (139) über einen ersten Kugelkopf (138) mit dem Hebel (131) und über einen zweiten Kugelkopf mit dem Ausheberhebel (91, 91') verbunden ist.
  65. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Welle (139) an dem ersten freien Ende (134) des Ausheberhebels (91', 91) befestigt ist.
  66. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (131) mittels einer Zugfedereinrichtung (136) um die Achse (132) gegen den Exzenter 130 vorgespannt ist.
  67. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (131) im Wesentlichen flachplattenförmig ausgebildet ist.
  68. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (130), der Hebel (131) mit der Zugfeder (135) und der biegsamen Welle (139) eine Antriebseinrichtung für den Ausheberhebel (91', 91) der Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') bilden.
  69. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') über das Verteilergetriebe (60) antreibbar ist.
  70. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') über das Getriebe (60) an das Zugmittel (62) des Hakenförderers gekoppelt ist.
  71. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91) im Inneren der Gleitschiene (2) sitzt und einen Aushebervorsprung (92) besitzt.
  72. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zum Ausheberhebel (91) beidseitig Stauungswangen (93, 94) angeordnet sind, wobei die Stauungswangen (93, 94) die Oberseite (15) der Gleitschiene (2) ein Stück überragen, so dass Bügelhaken (16) von den Stauungswangen (93, 94) gestaut gehalten werden können.
  73. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauungswangen (93, 94) je eine Staukante (95) und eine Gleitrampe (96) besitzen, wobei die Staukante (95) zur Anlage von ankommenden Bügelhaken (16) ausgebildet ist.
  74. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91) um die Achse (89) schwenkbar bzgl. der Gleitschiene (2) gelagert ist.
  75. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (87) im Wesentlichen flachplattenförmig ausgebildet ist und eine geschlossene Ausnehmung (97) aufweist, deren Ausnehmungsbegrenzungskante eine Steuerfläche bildet, die mit dem Exzenter (88) zusammenwirkt.
  76. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (87) um die Achse (89) schwenkbar hin und her bewegbar antreibbar ist.
  77. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (87) im Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse (89) mittels einer Zugfedereinrichtung (100) vorgespannt ist.
  78. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (87) über dem Betätigungsausleger (90) mit dem Ausheberhebel (91) in Verbindung steht.
  79. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91) einen Hebelschenkel (101) aufweist, welcher in einer Ausgangsstellung vollständig innerhalb der Gleitschiene (2) angeordnet ist
  80. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelschenkel (101) ein freies Ende (102) aufweist, an dem er um die Achse (89) in der Gleitschiene schwenkbar gelagert ist.
  81. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am gegenüberliegenden Ende (103) am Ausheberhebel (91) an seiner Oberkante (104) der Aushebervorsprung (92) angeordnet ist, welcher in der Ausgangsstellung innerhalb der Gleitschiene (2) angeordnet ist und sich in Transportrichtung (7) ein Stück vor den Stauungswangen (93, 94) befindet.
  82. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (103) des Ausheberhebels (91) mit einer ersten Begrenzungskante (106) des Aushebervorsprungs (92) fluchtet.
  83. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüberliegend zur Kante (106) der Aushebervorsprung (92) rampenförmig mittels einer Schrägkante (107) abfallend ausgebildet ist.
  84. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (107, 106) in einer Seitenansicht konisch aufeinander zulaufen und in einem spitzen Bereich (108) des Aushebervorsprungs (92) abgerundet ausgebildet sind.
  85. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante (6) des Aushebervorsprunges (92) stetig in eine Begrenzungskante (109) des Ausheberhebels (91) übergeht, so dass die Kanten (106, 109) zusammen eine ballige Endkante des Ausheberhebels (91) bilden.
  86. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91') im Inneren der Gleitschiene (2) sitzt und einen Aushebervorsprung (92') besitzt.
  87. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zum Ausheberhebel (91') auf der Oberseite (15) der Gleitschiene (2) beidseitig Stauungsstifte (93', 94') angeordnet sind, wobei die Stauungsstifte (93', 94') die Oberseite (15) der Gleitschiene (2) ein Stück überragen.
  88. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91') um die Achse (89) schwenkbar bezüglich der Gleitschiene (2) gelagert ist.
  89. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel an seinem von der Achse (89) abgewandten freien Ende eine Stirnkante (146) besitzt.
  90. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkante (146) stetig in eine Begrenzungskante (109') des Aushebervorsprungs (92') übergeht.
  91. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungskante (109') mit einer Gleitkante (142) des Ausheberhebels (91') die Hebelspitze (141) bildet, wobei der Abstand der Hebelspitze (141) von der Achse (89) einen Radius r eines Schwenkkreisbogens (141a) bildet, wobei zwischen dem Schwenkkreisbogen (141a) und den Stauungsseiten (95') ein Spalt (149) vorliegt.
  92. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkante (142) in Richtung zur Achse (89) in eine Oberkante (104') des Ausheberhebels (91') übergeht.
  93. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauungsstifte (93', 94') eine von der Umlaufrichtung (35) abgewandte Stauungsseite (95') und eine Oberseite (145) besitzen, wobei die Stauungsseite (95') zur Anlage von ankommenden Bügelhaken (16) ausgebildet ist und die Stauungsstifte (93', 94') in Transportrichtung (7) in einem Winkel &agr; zur Oberseite (15) der Gleitschiene (2) verkippt sind.
  94. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius r, die Lage der Achse (89) und die Größe des Winkels &agr; derart aufeinander abgestimmt sind, dass der Spalt (149) sich ausgehend von der Oberseite (15) entlang der Stauungsstifte (93', 94') verbreitert, wobei die Breite des Spalts (149) an der Oberseite (15) bei einer kleinsten vorkommenden Dicke D der Bügelhaken (16) mindestens 0,5 D beträgt und kleiner als 1,5 D ist.
  95. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91') an der der Oberkante (104') gegenüberliegenden Unterseite einen Vorsprung (150) aufweist, an dem ein freies Ende der biegsamen Welle (139) insbesondere mittels des Kugelkopfes (140) angeordnet ist.
  96. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (97) des Hebels (87) an den Exzenter (88) derart angepasst ist, dass ein ruckfreier Bewegungsablauf der Schwenkbewegung des Ausheberhebels (91) möglich ist.
  97. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aushebercharakteristik des Ausheberhebels (91) ausgehend von einer Nulllinie (200) in einem Bereich bis zu 90° einer Exzenterdrehung bogenförmig ansteigend verläuft und ab etwa 90° Exzenterdrehung bis etwas unterhalb von 180° Exzenterdrehung linear ansteigt, wobei bei etwa 210° der maximale Aushebehub (201) erreicht wird.
  98. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aushebehub bis etwa 240° Exzenterdrehung konstant ist und dann steil bis etwa 300° Exzenterdrehung abfällt.
  99. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aushebehub zwischen 300° Exzenterdrehung und 360° Exzenterdrehung in einer stetigen Bogenform die Nulllinie (200) erreicht.
  100. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (87) mittels einer Entkoppelungsvorrichtung (121) vom Exzenter (28) entkoppelbar ist.
  101. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkoppelungsvorrichtung (121) ein lineares Stellelement ist, welches den Hebel (87) entgegen dem Federzug der Zugfeder (100) ein Stück um die Achse (89) verschwenkt, so dass der Exzenter (88) außer Eingriff mit der Steuerfläche der Ausnehmung (97) gelangt.
  102. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplungsvorrichtung (121) als Kolbenzylindereinrichtung oder als Magnetstelleinrichtung ausgebildet ist.
  103. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (131) mittels einer Entkopplungsvorrichtung (147) vom Exzenter (130) entkoppelbar ist.
  104. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplungsvorrichtung (147) ein lineares Stellelement ist, welches den Hebel (131) entgegen dem Federzug der Zugfeder (136) ein Stück um die Achse (132) verschwenkt, so dass der Exzenter (130) außer Eingriff mit der Kontaktfläche (133) des Hebels (131) gelangt.
  105. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplungsvorrichtung (147) als Kolbenzylindereinrichtung oder als Magnetstelleinrichtung ausgebildet ist.
  106. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (40, 40a) der Mitnehmerstifte (39, 39a) im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') oberhalb der Gleitschiene (2) verlaufen.
  107. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (40, 40a) der Mitnehmerstifte (39, 39a) im Bereich der Vereinzelungsvorrichtung benachbart zum Aushebervorsprung (92') verlaufen.
  108. Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (40, 40a) der Mitnehmerstifte (39, 39a) sich von der Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') mit Annäherung an den Talbogenbereich (11) der Gleitschiene (2) nähern.
  109. Vereinzelungsvorrichtung für auf einer Schiene (2) hängende Bügelhaken (16) mit z. B. auf Bügeln (16.1) hängendem Gut (17), insbesondere für eine Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 108, mit zwei zueinander beabstandet benachbart angeordneten Stauungswangen (93, 94), welche zwischen sich einen Spalt begrenzen, in dem ein Ausheberhebel (91) um eine Achse (89) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Stauungswangen (93, 94) entgegen einer Transportrichtung (7) Stauungskanten (95) zur Aufstauung von Bügelhaken (16) besitzen, und der Ausheberhebel (91) einen Aushebervorsprung (92) mit einem Spitzenbereich (108) aufweist, wobei der Spitzenbereich (108) gerundet ausgebildet ist.
  110. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 86, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91) an einem freien Ende (103) eine ballige Stirnkante (106, 109) besitzt.
  111. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 86 und/oder 87, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110) mittels eines Exzenterantriebes antreibbar ist.
  112. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 86 bis 88, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91) der Vereinzelungsvorrichtung (110) mit dem Antrieb eines Hakenförderers (5) gekoppelt ist.
  113. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 86 bis 89, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) eine Gleitschiene einer Transportvorrichtung (1) ist, welche als Hohlprofil ausgebildet ist und der Ausheberhebel (91) und die Stauungswangen (93, 94) im Inneren des Hohlprofils angeordnet sind.
  114. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 86 bis 90, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstauungskanten (95) eine Oberseite (15) der Schiene (2) überragen.
  115. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 86 bis 91, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauungswangen (93, 94) in Transportrichtung (7) der Staukante (95) nachgeordnet eine Gleitrampenkante (96) besitzen.
  116. Vereinzelungsvorrichtung für auf eine Schiene (2) hängende Bügelhaken (16) mit z. B. auf Bügeln (16.1) hängendem Gut (17), insbesondere für eine Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 108, mit zwei zueinander beabstandet benachbart angeordneten Stauungsstiften (93', 94'), welche zwischen sich einen Spalt begrenzen, in dem ein Ausheberhebel (91') um eine Achse (89) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Stauungsstifte (93', 94') entgegen einer Transportrichtung (7) Stauungsseiten (95') zur Aufstauung von Bügelhaken (16) besitzen, und der Ausheberhebel (91') einen Aushebervorsprung (92') mit einer Hebelspitze (141) aufweist, wobei der Abstand der Hebelspitze (141) von der Achse (89) einen Radius r eines Schwenkkreisbogens (141a) bildet, wobei zwischen dem Schwenkkreisbogen (141a) und den Stauungsseiten (95') ein Spalt (149) vorliegt.
  117. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 116, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausheberhebel (91') an seinem von der Achse (89) abgewandten freien Ende eine Stirnkante (146) besitzt, die stetig. in eine Begrenzungskante (109') des Aushebervorsprungs (92') übergeht.
  118. Vereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 116 und/oder 117, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungskante (109') mit einer Gleitkante (142) des Ausheberhebels (91') eine Hebelspitze (141) bildet und die Gleitkante (142) in Richtung zur Achse (89) in eine Oberkante (104') des Ausheberhebels (91') übergeht.
  119. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 116 bis 118, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauungsstifte (93', 94') eine von der Umlaufrichtung (35) abgewandte Stauungsseite (95') und eine Oberseite (145) besitzen, wobei die Stauungsseite (95') zur Anlage von ankommenden Bügelhaken (16) ausgebildet ist und die Stauungsstifte (93', 94') in Transportrichtung (7) ein einem Winkel &agr; zur Oberseite (15) der Gleitschiene (2) verkippt sind.
  120. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 116 bis 119, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius r, die Lage der Achse (89) und die Größe des Winkels &agr; derart aufeinander abgestimmt sind, dass der Spalt (149) sich ausgehend von der Oberseite (15) entlang der Stauungsstifte (93', 94') verbreitert, wobei die Breite des Spalts (149) an der Oberseite (15) bei einer kleinsten vorkommenden Dicke D der Bügelhaken (16) mindestens 0,5 D beträgt und kleiner als 1,5 D ist.
  121. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 116 bis 119, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (110') mittels einer biegsamen Welle (139) antreibbar ist.
  122. Vereinzelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 116 bis 120, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) eine Gleitschiene einer Transportvorrichtung (1) ist, welche als Hohlprofil ausgebildet ist, und der Ausheberhebel (91') und die Stauungsstifte (93', 94') im Inneren des Hohlprofils angeordnet sind.
  123. Verwendung einer Vereinzelungsvorrichtung (110, 110') nach einem oder mehreren der Ansprüche 109 bis 122 in einer Transportvorrichtung für Bügelhaken (16) mit z.B. an Bügeln (16.1) hängendem Gut (17).
Es folgen 18 Blatt Zeichnungen






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