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Dokumentenidentifikation DE60202486T2 05.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001427288
Titel FUNGIZIDE ZUSAMMENSETZUNG ENTHALTEND PYRIMETHANIL UND IPRODIONE
Anmelder Bayer CropScience S.A., Lyon, FR
Erfinder DUVERT, Patrice, F-69004 Lyon, FR;
HIDEO, Dodo, Jardim Rizzo, BR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60202486
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.09.2002
EP-Aktenzeichen 027723592
WO-Anmeldetag 17.09.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/11125
WO-Veröffentlichungsnummer 0003024228
WO-Veröffentlichungsdatum 27.03.2003
EP-Offenlegungsdatum 16.06.2004
EP date of grant 29.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2006
IPC-Hauptklasse A01N 47/38(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue fungizide Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione im Verhältnis 1/3 bis 3 enthält, sowie die Verwendung solch einer Zusammensetzung für die Bekämpfung von bestimmten Pflanzenkrankheiten oder die Bekämpfung von gewissen phytopathogenen Pilzen, die auf Pflanzen vorkommen bzw. vorkommen können.

Pyrimethanil ist in dem Buch mit dem Titel The Electronic Pesticide Manual, Version 1.1 (vom British Crop Protection Council, Herausgeber: Clive Tomlin) beschrieben; in diesem Buch wird auch Iprodione mit seinen fungiziden Eigenschaften beschrieben.

In der französischen Patentanmeldung Nr. 2 692 108, die im wesentlichen Mischungen auf der Grundlage von Pyrimethanil und zahlreichen anderen Verbindungen beruhen, betrifft, findet sich eine Aufzählung von über elf Arten von Familien fungizider Verbindungen und über 70 Verbindungen, die für die Mischung in Frage kommen; aus dieser systematischen Aufzählung von Verbindungen haben nur 23 Mischungen zu Laborversuchen, von denen keiner unter Feldbedingungen im Freien durchgeführt wurde, geführt. Es finden sich also auch dann, wenn die Pyrimethanil-Iprodione-Mischung im Verhältnis 5 zu 1 als Beispiel für die Bekämpfung von Botrytis cinerea unter Laboratoriumsbedingungen angeführt ist, keine Angaben unter Feldbedingungen im Freien.

Weiterhin werden in einer Darstellung der japanischen Patentanmeldung JP-5 112 408 zahlreiche Zusammensetzungen, die auf bestimmten Pyrimidinderivaten in Abmischung mit insbesondere Iprodione beruhen, erwähnt. In dieser Schrift werden jedoch sehr weite Mischungsverhältnisse zwischen den vorhandenen Wirkstoffen beschrieben, und sie bleibt in bezug auf die Eigenschaften dieser Zusammensetzungen sehr allgemein, ohne Ergebnisse anzuführen.

Es ist jedoch nach wie vor wünschenswert, die Produkte, die vom Landwirt für die Bekämpfung von fungiziden Krankheiten von Pflanzen, insbesondere Kulturpflanzen, verwendet werden können, zu verbessern.

Es ist auch nach wie vor wünschenswert, die fungiziden Produkte, die für die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, die von Pilzen der Gattungen Alternaria, Sclerotinia, Monilinia, Wilsonomyces, Ascochyta und Mycosphaerella verursacht werden, zu verbessern.

Es ist auch nach wie vor wünschenswert, die auf Pflanzen oder Früchte ausgebrachten Aufwandmengen an Chemikalien zu reduzieren, insbesondere dadurch, daß man die ausgebrachten Produktaufwandmengen reduziert.

Schließlich ist es nach wie vor wünschenswert, die Palette der verfügbaren Produkte gegen Pilze zu erweitern, um darunter diejenigen, die sich für bestimmte Anwendungszwecke am besten eignen, aufzufinden.

Weiterhin ist es unabdingbar geworden, Mittel für die Behandlung gegen Pilze verfügbar zu haben, bei denen Resistenzerscheinungen bei phytopathogenen Organismen niedrig gehalten bzw. vermieden werden, insbesondere das Auftreten bzw. Ausbreiten von Stämmen der Gattung Alternaria, die gegen Iprodione resistent sind.

Weiterhin ist es vorteilhaft, über Produkte mit dem weitest möglichen Wirkungsspektrum zu verfügen.

Außerdem ist es sehr vorteilhaft, dem Anwender eine Lösung in der Form eines Mittels gegen Pilze zur Verfügung stellen zu können, mit dem eine bessere Schutzwirkung durch eine Umverteilung durch die behandelte Pflanze hindurch, insbesondere das Blattwerk, ermöglicht wird.

Zu den zahlreichen Problemen, die soeben beschrieben wurden, kommen noch am häufigsten Probleme, die mit dem Umweltschutz in Zusammenhang stehen hinzu; diesen Umweltproblemen stehen die Anwender von fungiziden Wirkstoffen sowie Konsumenten von Produkten, die von diesen Kulturpflanzen stammen, immer kritischer gegenüber.

Eine weitere Schwierigkeit, die die Verwendung von zahlreichen fungiziden Substanzen betrifft, ist die Kumulierung von mehreren der Probleme, die soeben beschrieben wurden. Tatsächlich ist es noch schwieriger, die Probleme zu lösen, die sich bei einer Kumulierung stellen, da die Lösungen, die in Betracht gezogen werden können, manchmal widersprüchlich oder sogar antagonistisch sind.

Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung von fungiziden Zusammensetzungen, die über ein breites Wirkungsspektrum verfügen, d.h. die über eine beträchtliche Wirksamkeit gegen eine größere Anzahl von phytopathogenen Pilzen als die Anzahl der phytopathogenen Pilze, die mit bekannten Verbindungen behandelt werden können, verfügen.

Eine zweite Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung von fungiziden Zusammensetzungen, die sowohl eine präventive als auch eine kurative Wirkung, insbesondere eine verbesserte kurative Wirkung, im Vergleich zu bekannten fungiziden Zusammensetzungen, aufweisen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung von fungiziden Zusammensetzungen, die wirksam Pilzstämme, die gegenüber bekannten fungiziden Zusammensetzungen, insbesondere Iprodione, resistent sind, bekämpfen können.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung von fungiziden Zusammensetzungen, die im Vergleich zu den zur Zeit ausgebrachten Aufwandmengen in wesentlich niedrigeren Aufwandmengen wirksam sind.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer fungiziden Zusammensetzung, die über präventive, kurative, ausmerzende und sporulationshemmende Eigenschaften verfügt.

Weitere Aufgaben der Erfindung ergeben sich aus der Offenbarung der Erfindung, die im Rest der vorliegenden Beschreibung vorgestellt wird.

Überraschenderweise wurde gefunden, daß alle diese Aufgaben ganz oder teilweise mit den fungiziden Zusammensetzungen, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung darstellen, gelöst werden können.

In der vorliegenden Erfindung wird auch vorgeschlagen, alle oder einige der soeben genannten Zielsetzungen zu erfüllen.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione in entsprechenden Anteilen im Bereich von 1/3 bis 3, vorzugsweise im Bereich von 1/2 bis 2 enthält.

Angaben zu Verfahren zur Herstellung von Pyrimethanil und Iprodione finden sich in dem obengenannten Buch.

Üblicherweise enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen 0,00001 bis 100%, vorzugsweise 0,001 bis 80%, Wirkstoffe, egal, ob diese Verbindungen kombiniert werden oder ob sie in Form von zwei einzeln verwendeten Wirkstoffen vorliegen.

Falls nicht anders erwähnt, handelt es sich bei den Anteilen und Prozentangaben, die in der gesamten vorliegenden Beschreibung und in den hierauf folgenden Ansprüchen verwendet oder beschrieben werden, um Gewichtsanteile bzw. Gewichtsprozent.

Die Wirkstoffe der erfindungsgemäßen Zusammensetzung werden für die praktische Verwendung selten allein verwendet.

So werden diese Wirkstoffe für ihre Verwendung üblicherweise mit einem festen oder flüssigen Träger, der insbesondere auf dem Gebiet der Landwirtschaft verwendet werden kann, und gewünschtenfalls mit mindestens einem Tensid und/oder einem oder mehreren Hilfsstoffen kombiniert.

Als Träger können insbesondere inerte übliche Träger verwendet werden; als Tensid können ebenso die auf dem Gebiet der Formulierung von Zusammensetzungen, die für die landwirtschaftliche Verwendung, insbesondere die Behandlung oder den Schutz von Kulturpflanzen, wie denjenigen der vorliegenden Erfindung, üblichen Tenside verwendet werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die verschiedenen erfindungsgemäßen fungiziden Zusammensetzungen, die bis jetzt beschrieben wurden, auch in Form von Tankmischungen vorliegen.

Diese fungiziden Zusammensetzungen in Form von Tankmischungen liegen üblicherweise in Form von verdünnten fungiziden Zusammensetzungen vor.

Am häufigsten werden diese sogenannten Tank-Mix-Fungizidzusammensetzungen im Tank des Ausbringungsgeräts gemischt.

Üblicherweise werden die bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendeten fungiziden Verbindungen daher mit einem oder mehreren Trägern und/oder einer oder mehreren Substanzen, die sich für ihre Formulierung eignen, kombiniert. So können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gegebenenfalls bis zu 99% Träger und/oder bis zu 25% an einem oder mehreren Tensiden und/oder bis zu 25% an einem oder mehreren Formulierungsmitteln enthalten.

In der vorliegenden Offenbarung bedeutet der Begriff Träger ein natürliches oder künstliches, organisches oder anorganisches Material, mit dem der Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorliegen, insbesondere um ihre Behandlung auf eine Pflanze, eine Frucht oder auch auf Saatgut oder den Boden zu erleichtern.

Dieser Träger ist daher im allgemeinen inert und sollte am häufigsten in der Landwirtschaft annehmbar sein, insbesondere in bezug auf die behandelte Pflanze oder die Früchte dieser Pflanze im weiten Sinn.

Als feste Träger, die verwendet werden können, sind beispielsweise natürliche oder künstliche Silicate, Harze, Wachse, feine Tonpulver oder -granulate, insbesondere Kaolinton, Diatomeenerde, Bentonit oder saurer Ton, künstliche Siliciumoxidhydrate, Talke, Keramik, sonstige Mineralien, darunter Sericit, Quarz, Schwefel, Aktivkohle, Calciumcarbonat, hydratisierte Silica oder auch Industriedünger wie Ammoniumsulfat, Ammoniumphosphat, Ammoniumnitrat, Harnstoff oder Ammoniumchlorid, zu nennen.

Als flüssige Träger, die verwendet werden können, sind beispielsweise Wasser, Alkohole, insbesondere Methanol oder Ethanol, Ketone, insbesondere Aceton, Methylethylketon oder Cyclohexanon, Erdölfraktionen, aromatische Kohlenwasserstoffe, darunter Benzol, Toluol, Xylol, Ethylbenzol oder Methylnaphthalin, nichtaromatische Kohlenwasserstoffe, darunter Hexan, Cyclohexan, Kerosin oder Dieselöl, verflüssigtes Gas, Ester, darunter Essigester und Butylacetat, Nitrile, darunter Acetonitril und Isobutyronitril, Ether, darunter Diisopropylether oder Dioxan, Amide, darunter N,N-Dimethylformamid oder N,N-Dimethylacetamid, halogenierte Kohlenwasserstoffe, darunter Dichlormethan, Trichlorethan oder Tetrachlorkohlenstoff, Dimethylsulfoxid, pflanzliche Öle, darunter Sojaöl oder Baumwollsaatöl, zu nennen.

Bei dem Tensid bzw. den Tensiden kann es sich um Emulgatoren, Dispergiermittel oder Netzmittel des ionischen oder nichtionischen Typs handeln.

So können z.B. Salze von Polyacrylsäuren, Salze von Ligninsulfonsäuren, Salze von Phenolsulfonsäuren oder Naphthalinsulfonsäuren, Polykondensate des Ethylenoxids mit Fettalkoholen oder mit Fettsäuren oder mit Fettaminen, substituierte Phenole, insbesondere Alkylphenole oder Arylphenole, Salze von Sulfobernsteinsäureestern, Derivate des Taurins, insbesondere Alkyltaurate, Phosphorsäureester von polyoxyethylierten Alkoholen oder Phenolen genannt werden; auch können insbesondere Alkylsulfonatsalze, Alkylarylsulfonate, Alkylarylether, deren Polyoxyethylenderivate, Polyethylenglykolether, Polyalkoholester, Zuckerderivate, Alkohole und dergleichen genannt werden.

Wenn mindestens einer der Wirkstoffe und/oder der inerte Träger nicht löslich, insbesondere nicht in Wasser löslich sind, so ist es, wenn es sich bei dem Trägerstoff für die Behandlung um Wasser handelt, im allgemeinen unabdingbar, daß mindestens ein Tensid vorliegt.

Bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kann man auch verschiedene sonstige Bestandteile oder Mittel, wie z.B. Schutzkolloide, Haftmittel, Verdickungsmittel, Thixotropierungsmittel, Penetrationsförderer, Stabilisatoren, darunter Isopropylhydrogenphosphat, 2,6-Ditert.-butyl-4-methylphenol, 2-tert.-Butyl-4-methoxyphenol und 3-tert.-Butyl-4-methoxyphenol, pflanzliche oder mineralische Öle, Fettsäuren oder deren Ester, Sequestriermittel, Dispergiermittel, darunter Casein, Gelatine, Saccharide, insbesondere Stärkepulver, Gummi arabicum, bestimmte Cellulose- oder Alginsäurederivate, Ligninderivate, Bentonit, synthetische wasserlösliche Polymere, insbesondere Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylsäuren und dergleichen, sowie sonstige Wirkstoffe, von denen bekannt ist, daß sie pestizide Eigenschaften, insbesondere insektizide oder fungizide Eigenschaften, oder pflanzenwachstumsfördernde Eigenschaften, insbesondere Düngermittel, oder insekten- oder pflanzenwachstumsregulierende Eigenschaften, aufweisen, mit den Wirkstoffen kombinieren.

So können die erfindungsgemäßen fungiziden Zusammensetzungen ziemlich unterschiedliche Formen annehmen, insbesondere können sie in fester oder flüssiger Form vorliegen.

Allgemeiner ausgedrückt können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in zahlreichen Formulierungsformen vorliegen so können diese Zusammensetzungen, die die Wirkstoffe enthalten, in Form eines Aerosol-Dispensers, eines (gebrauchsfertigen) Köders, einer Kapselsuspension, eines Kaltvernebelungskonzentrats, eines Staubs, eines Emulsionskonzentrats, einer wäßrigen Emulsion bzw. einer Emulsion des wäßrigen Typs, einer Ölemulsion bzw. einer Emulsion des Inverstyps, eines verkapselten Granulats, eines Feingranulats, einer Suspensionsbeize, eines komprimierten Gases, eines gaserzeugenden Produkts, eines Granulats, eines Heißvernebelungskonzentrats, eines Makrogranulats, eines Mikrogranulats, eines öldispergierbaren Pulvers, eines ölmischbaren Suspensionskonzentrats, einer ölmischbaren Flüssigkeit, einer Paste, eines Pflanzenstäbchens, einer Trockenbeize, eines pillierten Saatguts, einer Räucherkerze, einer Räucherpatrone, eines Räuchermittels, eines Räucher-Pellets, eines Räucherstäbchens, einer Räuchertablette, einer Räucherdose, eines löslichen Konzentrats, eines löslichen Pulvers, einer Feuchtbeize, eines Suspensionskonzentrats („Flowable"), einer ULV-Lösung, eines ULV-Suspensionskonzentrats, eines verdampfende Wirkstoffe enthaltenden Produkts, eines wasserdispergierbaren Granulats, einer wasserdispergierbaren Tablette, einer Schlämmbeize, eines wasserlöslichen Granulats, einer wasserlöslichen Tablette, einer Naßbeize, eines Spritzpulvers, sowie den möglichen Mischungen, Assoziationen oder Kombinationen dieser verschiedenen Formen, verwendet werden.

Zusätzlich zu Pyrimethanil und Iprodione kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung noch weitere Wirkstoffe, insbesondere einen oder mehrere Wirkstoffe, die sich für den Schutz von Pflanzen gegen Schädlinge eignen, enthalten.

Durch solche Zusätze von weiteren Wirkstoffen kann man nun die bekannten oder unbekannten Eigenschaften von solchen zusätzlichen Wirkstoffen zu den neuen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen hinzufügen.

Unter diesen weiteren Wirkstoffen kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung daher eine oder mehrere insektizide, herbizide oder fungizide Verbindungen oder wachstumsregulierende Verbindungen enthalten.

Unter den weiteren fungiziden Wirkstoffen, die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung allein oder in Kombination mit sonstigen Wirkstoffen, insbesondere Pestiziden, verwendet werden können, sind zu nennen: 2-Phenylphenol; 8-Hydroxychinolinsulfat; AC 382042; Ampelomyces quisqualis; Azaconazol; Azoxystrobin; Bacillus subtilis; Benalaxyl; Benomyl; Biphenyl; Bitertanol; Blasticidin-s; Bordeaux-Mischung; Borax; Bromuconazol; Bupirimat; Calboxin, Calciumpolysulfid; Captafol; Captan; Carbendazim; Carpropamid (KTU 3616); CGA 279202; Quinomethionat; Chlorothalonil; Chlozolinat; Kupferhydroxid; Kupfernaphthenat; Kupferoxychlorid; Kupfersulfat; Kupferoxid; Cymoxanil; Cyproconazol; Dazomet; Debacarb; Dichlofluanid; Dichlomezin; Dichlorophen; Diclocymet; Dicloran; Diethofencarb; Difenoconazol; Difenzoquat; Difenzoquatmetilsufat; Diflumetorim; Dimethirimol; Dimethomorph; Diniconazol; Diniconazol-m; Dinobuton; Dinocap; Diphenylamin; Dithianon; Dodemorph; Dodemorph-Acetat; Dodine; Dodine freie Base; Edifenphos; Epoxiconazol (BAS 480F); Ethasulfocarb; Ethirimol; Etridiazol; Famoxadon; Fenamidon; Fenarimol, Fenbuconazol; Fenfin; Fenfuram; Fenhexamid; Fenpiclonil; Fenpropidin; Fenpropimorph; Fentin-Acetat; Fentin-Hydroxid; Ferbam; Ferimzon; Fluazinam; Fludioxonil; Fluorimid; Fluquinconazol; Flusilazol; Flusulfamid; Flutolanil; Flutriafol; Fluoxastrobin; Folpet; Formaldehyd; Fosetyl; Fosetyl-Aluminium; Fuberidazol; Furalaxyl; Fusarium oxysporum; Gliocladium virens; Guazatin; Guazatine-Acetate; GY-81; Hexachlorbenzol; Hexaconazol; Hymexazol; ICIA 0858; IKF-916; Imazalil; Imazalil-Sulfat; Imibenconazol; Iminoctadin; Iminoctadine-Triacetat; Iminoctadine-Tris[albesilat]; Ipconazol; Iprobenfos; Iprodione; Iprovalicarb; Kasugamycin; Kasugamycinhydrochlorid-Hydrat; Kresoxim-Methyl; Mancopper; Mancozeb; Maneb; Mepronil; Quecksilber(II)-chlorid; Quecksilber(II)-oxid; Quecksilber(I)-chlorid; Metalaxyl; Metalaxyl-m; Metam; Metam-Natrium; Metconazol; Methasulfocarb; Methylisothiocyanat; Metiram; Metominostrobin (SSF-126); Mon65500; Myclobutanil; Nabam; Naphthensäure; Natamycin; Nickelbis(dimethyldithiocarbamat); Nitrothal-Isopropyl; Nuarimol; Octhilinon; Ofurace; Ölsäure (Fettsäuren); Oxadixyl; Oxine-Kupfer; Penconazol; Pencycuron; Pentachlorphenol; Pentachlorphenyllaurat; Perfurazoat; Phenylquecksilber-Acetat; Phlebiopsis gigantea; Phthalid; Piperalin; Polyoxin B; Polyoxine; Polyoxorim; Kaliumhydroxychinolinsulfat; Probenazol; Prochloraz; Procymidon; Propamocarb; Propamocarb-hydrochlorid; Propiconazol; Propineb; Prothiioconazote; Pyrazophos; Pyributicarb; Pyrifenox; Pyroquilon; Quinoxyfen; Quintozen; RH-7281; sec.-Butylamin; Natrium-2-phenylphenolat; Natriumpentachlorphenolat; Spiroxamin (KWG 4168); Streptomyces griseoviridis; Schwefel; Teeröle; Tebuconazol; Tecnazen; Tetraconazol; Thiabendazol; Thifluzamid; Thiophanat-Methyl; Thiram; Tolclofos-Methyl; Tolylfluanid; Triadimefon; Triadimenol; Triazoxid; Trichoderma harzianum; Tricyclazol; Tridemorph; Triflumizol; Triforin; Triticonazol; Validamycin; Vinclozolin; Zinknaphthenat; Zineb; Ziram; die Verbindungen mit der chemischen Bezeichnung (E,E)-2-(2-(1-(1-(2-Pyridyl)propyloxyimino)-1-cyclopropylmethyloxymethyl)phenyl)-3-methoxypropenoat und 3-(3,5-Dichlorphenyl)-4-chlorpyrazol.

Gemäß einem weiteren genauso vorteilhaften Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren für die kurative oder präventive Bekämpfung von phytopathogenen Organismen von Pflanzen der Gattungen Alternaria, Sclerotinia, Monilinia, Wilsonomyces, Ascochyta und Mycosphaerella, wobei solch ein erfindungsgemäßes Verfahren auf der Verwendung von Pyrimethanil und Iprodione beruht.

Vorzugsweise wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine wie soeben beschriebene erfindungsgemäße Zusammensetzung verwendet.

Bei ihrer Verwendung in dem erfindungsgemäßen Verfahren wird Pyrimethanil in Mengen von 50 bis 1000 g/ha, vorzugsweise 100 bis 600 g/ha, verwendet.

Iprodione wird vorteilhaft in Mengen von 50 bis 1000 g/ha, vorzugsweise 100 bis 600 g/ha, verwendet.

Unter den erfindungsgemäßen Behandlungs- und/oder Schutzmethoden oder -verfahren sind diejenigen für die Behandlung und/oder den Schutz von Kulturpflanzen bevorzugt, und unter solchen Verfahren oder Methoden sind diejenigen für den Schutz von Gemüse-, Frucht- oder Ölkulturen ganz besonders bevorzugt.

Die genannte Verwendung der erfindungsgemäßen Verfahren kann in verschiedenen Formen durchgeführt werden, insbesondere mit ziemlich vielen verschiedenen Ausbringungsarten, jedoch auch gemäß verschiedenen Ausbringungstechniken, oder auch für den Schutz von verschiedenen Gemüse- oder Pflanzenarten, -sorten oder -familien, oder auch für die Bekämpfung oder Kontrolle von verschiedenen Arten von pythopathogenen Organismen.

Was die verschiedenen Ausbringungsarten, die nutzbringend bei den erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden, betrifft, sind insbesondere gleichzeitige, getrennte, abwechselnde oder aufeinanderfolgende Ausbringungsarten möglich.

Am häufigsten bestehen die bei den erfindungsgemäßen Verfahren nützlichen Ausbringungsarten, die durchgeführt werden, aus Arten, bei denen die Wirkstoffe gleichzeitig ausgebracht werden.

Bei einer relativ vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird jedoch eine abwechselnde Ausbringungsart der Wirkstoffe verwendet.

Zusätzlich zu den verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Verfahren, die soeben beschrieben wurden, können bei diesen Verfahren auch ziemlich viele Ausbringungstechniken verwendet werden; als solche Techniken sind insbesondere Stäuben, Tauchen, Spritzen, Verräuchern oder Vernebeln und dergleichen zu nennen.

Es existieren noch weitere Varianten der Ausbringungsarten, die sich für die erfindungsgemäßen Verfahren eignen, insbesondere je nach dem Teil bzw. den Teilen der Pflanze, der behandelt wird bzw. die behandelt werden, oder den bzw. die es zu behandeln gilt.

So können die erfindungsgemäßen Verfahren für die Behandlung oder den Schutz von pflanzlichem Vermehrungsgut oder Saatgut, insbesondere Sämereien, Knollen oder Rhizome, für die Behandlung von Wurzeln oder für die Behandlung der Stengel oder Blätter der Pflanze sowie für die Behandlung der Wurzeln oder auch der Früchte oder von anderen Teilen der Pflanze, die einen beträchtlichen (land-)wirtschaftlichen Wert aufweisen, durchgeführt werden.

Weiterhin können diese erfindungsgemäßen Verfahren für die Behandlung von Pflanzen in zahlreichen Entwicklungsstadien, insbesondere für die Behandlung der Samen, Keimlinge oder Setzlinge oder Pflanzen, die umgesetzt werden sollen, oder auch Pflanzen, Früchte oder Erntegut, durchgeführt werden.

Unter den phytopathogenen Pilzen von Kulturpflanzen, die vorteilhaft erfindungsgemäß bekämpft werden können, sind Adelomyces der folgenden Gattungen zu nennen:

  • – Alternaria, z.B. Alternaria solani (Alternaria-Krankheit der Solanaceen, insbesondere Blattfleckenkrankheit der Tomate und Dürrefleckenkrankheit der Kartoffel), Alternaria dauci (Möhrenblattbrand), Alternaria porri (Purpurfleckenkrankheit der Zwiebel), Alternaria kikuchiana (Birnenschwärze), Alternaria mali (Blattfleckenkrankheit des Apfels), Alternaria brassicae und Alternaria brassicicola (Dürrfleckenkrankheit des Kohls),
  • – Sclerotinia, z.B. Sclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum (Sklerotinia-Krankheit des Salats, der Bohne usw.),
  • – Monilinia, z.B. Monilinia fructicola, Monilinia fructigena oder Monilinia laxa (Monilia-Fruchtfäule des Steinobsts),
  • – Wilsonomyces, z.B. Wilsonomyces carpophila (Schrotschußkrankheit des Steinobsts),
  • – der Gattung Ascochyta, z.B. Ascochyta pisi,
  • – Mycosphaerella, z.B. Mycosphaerella pinodes (Anthracnose-Krankheit der Hochproteinerbsen).

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Produkt für die gleichzeitige, getrennte, abwechselnde oder aufeinanderfolgende Behandlung von Pyrimethanil und Iprodione.

Mit den folgenden Beispielen lassen sich die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Erfindung besser veranschaulichen, insbesondere diejenigen Aspekte, die die Zusammensetzung und die erfindungsgemäßen Verfahren, bei denen diese fungiziden Zusammensetzungen verwendet werden, betreffen. Diese Beispiele sollen jedoch den Umfang der vorliegenden Erfindung keinesfalls einschränken.

Beispiel 1:

In diesem Beispiel wird die Wirksamkeit einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione als Wirkstoffe enthält, bei der Bekämpfung von Alternaria solani an der Kartoffel beschrieben.

Man kann so insbesondere die sehr gute Wirkungsdauer der erfindungsgemäßen Zusammensetzung nachweisen.

Die folgenden fungiziden Verbindungen werden verglichen:

  • – Iprodione in einer Aufwandmenge von 750 g/ha,
  • – Pyrimethanil in einer Aufwandmenge von 600 g/ha,
  • – Iprodione + Pyrimethanil in Aufwandmengen von 250 + 150, 300 + 180 und 375 + 225 g/ha, Behandlung in einem Mischungsvolumen von 1000 l/ha.

Die Produkte werden auf eine für Alternaria solani anfällige Kartoffel (Sorte Bintje) ausgebracht.

Die Ausbringung der verschiedenen Testprodukte erfolgt durch insgesamt 3 Spritzungen alle 12 Tage in Form eines Bekämpfungsprogramms, bei dem Mancozeb in einer Aufwandmenge von 2400 g/ha alle 13 Tage ausgebracht wird, und zwar zwischen jeder einzelnen Spritzung nach dem Schema:

Mancozeb – Testprodukt – Mancozeb – Testprodukt – Mancozeb – Testprodukt.

15 Tage nach der zweiten Ausbringung der Versuchsprodukte (15 DAB), 8 und 17 Tage nach der dritten Ausbringung der Versuchsprodukte (8 DAC und 17 DAC) wird der Befall bonitiert (Prozentsatz der zerstörten Blattoberfläche).

Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 wiedergegeben.

Tabelle 1
Beispiel 2:

In diesem Beispiel wird die Wirksamkeit einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione als Wirkstoffe enthält, bei der Bekämpfung von Alternaria dauci an der Karotte beschrieben.

Die folgenden fungiziden Verbindungen werden verglichen:

  • – Iprodione in einer Aufwandmenge von 750 g/ha,
  • – Pyrimethanil in einer Aufwandmenge von 600 g/ha,
  • – Iprodione + Pyrimethanil in Aufwandmengen von 300 + 180 und 375 + 225 g/ha, Behandlung in einem Mischungsvolumen von 1000 l/ha.

Die Produkte werden auf eine für Alternaria dauci anfällige Karotte (Sorte Nantes) ausgebracht.

Die Ausbringung der verschiedenen Testprodukte erfolgt durch insgesamt 3 Spritzungen mit einem Abstand von 8 Tagen zwischen der 1. und der 2. Ausbringung und von 10 Tagen zwischen der 2. und der 3. Ausbringung.

7 Tage nach der 1. und 2. Ausbringung und dann 3 und 8 Tage nach der 3. Ausbringung wird der Befall bonitiert (Prozentsatz der zerstörten Blattoberfläche).

Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.

Tabelle 2
Beispiel 3:

In diesem Beispiel wird die Wirksamkeit einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione als Wirkstoffe enthält, bei der Bekämpfung von Alternaria porri an der Zwiebel beschrieben.

Die folgenden fungiziden Verbindungen werden verglichen:

  • – Iprodione in einer Aufwandmenge von 750 g/ha,
  • – Pyrimethanil in einer Aufwandmenge von 600 g/ha,
  • – Iprodione + Pyrimethanil in Aufwandmengen von 300 + 150 g/ha, Behandlung in einem Mischungsvolumen von 1000 l/ha.

Zwiebelpflanzen, die zu Beginn 31 Tage alt waren, wurden im 13-Tage-Rhythmus mit insgesamt 5 aufeinanderfolgenden Präventivspritzungen behandelt.

32 Tage nach der letzten Ausbringung wird geerntet und die Ernte wird als kg Zwiebeln/ha berechnet und die Mehrernte wird durch Vergleichen mit der unbehandelten Kontrolle ausgedrückt.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3
Beispiel 4:

In diesem Beispiel wird die Wirksamkeit einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione als Wirkstoffe enthält, bei der Bekämpfung von Sclerotinia sclerotinium am Salat beschrieben.

Die folgenden fungiziden Verbindungen werden verglichen:

  • – Iprodione in einer Aufwandmenge von 750 g/ha,
  • – Pyrimethanil in einer Aufwandmenge von 800 g/ha,
  • – Iprodione + Pyrimethanil in Aufwandmengen von 375 + 400 g/ha.

Alle Produkte werden in einem Mischungsvolumen von 500 l/ha ausgebracht.

Insgesamt werden 5 Spritzungen an Salatpflanzen (Sorte Manita) durchgeführt.

Am ersten Tag nach der ersten Ausbringung wird mit Sclerotinia inokuliert, und zwar dadurch daß man kontaminierte Rapspflanzenstengel auf den Boden streut. Während des gesamten Versuchs werden 11 Zählungen der von Sclerotinia befallenen Salatpflanzen durchgeführt.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt.

Tabelle 4
Beispiel 5:

In diesem Beispiel wird die Wirksamkeit einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione als Wirkstoffe enthält, bei der Bekämpfung von Ascochyta pisi an Hochproteinerbsen beschrieben.

Die folgenden fungiziden Verbindungen werden verglichen:

  • – Iprodione in einer Aufwandmenge von 500 g/ha,
  • – Pyrimethanil in einer Aufwandmenge von 600 g/ha,
  • – Iprodione + Pyrimethanil in Aufwandmengen von 400 + 400 und 500 + 500 g/ha, Behandlung in einem Mischungsvolumen von 300 l/ha.

Zwei aufeinanderfolgende Spritzungen werden an Erbsenpflanzen (Sorte Baccara) durchgeführt, und zwar zum Blühzeitpunkt und dann zwei Wochen nach der ersten Behandlung. 23 Tage nach der zweiten Behandlung wird der Prozentsatz an befallenen Blättern und Hülsen berechnet; die Ergebnisse sind in Tabelle 5 dargestellt.

Tabelle 5

Mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung, insbesondere in einer Aufwandmenge von 500 + 500 g/ha Wirkstoffe, wird eine hohe Schutzwirkung der Blätter der Pflanzen, und insbesondere der Hülsen, die insbesondere aufgrund ihrer landwirtschaftlichen Bedeutung diejenigen Pflanzenteile sind, die in erster Linie zu schützen sind, erzielt.

Alle diese Beispiele zeigen die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen im Vergleich zu bekannten Wirkstoffen bei alleiniger Verwendung.


Anspruch[de]
  1. Fungizide Zusammensetzung, die Pyrimethanil und Iprodione in entsprechenden Anteilen im Bereich von 1/3 bis 3, vorzugsweise im Bereich von 1/2 bis 2, enthält.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, die einen Träger, der fest oder flüssig ist und insbesondere auf dem Gebiet der Landwirtschaft eingesetzt werden kann, sowie gegebenenfalls mindestens ein Tensid und/oder einen oder mehrere Hilfsstoffe enthält.
  3. Verfahren für die kurative oder präventive Bekämpfung von phytopathogenen Organismen von Pflanzen der Gattungen Alternaria, Sclerotinia, Monilinia, Wilsonomyces, Ascochyta und Mycosphaerella, dadurch gekennzeichnet, daß man Pyrimethanil und Iprodione verwendet.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Pyrimethanil in Mengen im Bereich von 50 bis 1000 g/ha verwendet wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Pyrimethanil in Mengen im Bereich von 100 bis 600 g/ha verwendet wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Iprodione in Mengen im Bereich von 50 bis 1000 g/ha verwendet wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Iprodione in Mengen im Bereich von 100 bis 600 g/ha verwendet wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7 für die Behandlung und/oder den Schutz von Kulturen, vorzugsweise für den Schutz von Gemüse-, Obst- oder Ölkulturen.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8 für die Behandlung und/oder den Schutz von Gemüse-, Obst- oder Ölkulturen.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 9 für die Bekämpfung von Pilzen der Gattungen

    – Alternaria, z.B. Alternaria solani (Solanaceen-Alternaria, insbesondere Blattfleckenkrankheit der Tomate und Dürrfleckenkrankheit der Kartoffel), Alternaria dauci (Möhrenschwärze), Alternaria porri (Purpurfleckenkrankheit der Zwiebel), Alternaria kikuchiana (Birnenschwärze), Alternaria mali (Blattfleckenkrankheit des Apfels), Alternaria brassicae und Alternaria brassicicola (Dürrfleckenkrankheit des Kohls),

    – Sclerotinia, z.B. Sclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum (Sklerotinia-Fäule des Salats, der Bohne und dergleichen),

    – Monilinia, z.B. Monilinia fructicola, Monilinia fructigena oder Monilinia laxa (Braunfäule des Steinobsts),

    – Wilsonomyces, z.B. Wilsonomyces carpophila (Schrotschußkrankheit des Steinobsts),

    – der Gattung Ascochyta, z.B. Ascochyta pisi,

    – Mycosphaerella, z.B. Mycosphaerella pinodes (Anthraknose-Krankheiten von proteinreichen Erbsen).
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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