PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10112751B4 12.01.2006
Titel Gerät und Verfahren zum Einstellen einer Umgebung eines Client in einem Client/Server-System und Programm-Aufzeichnungsmedium dafür
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Yamada, Katsuya, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Suzuki, Masanori, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter W. Seeger und Kollegen, 81369 München
DE-Anmeldedatum 16.03.2001
DE-Aktenzeichen 10112751
Offenlegungstag 14.08.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse G06F 15/177(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Gerät und Verfahren zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System und auf ein Programmaufzeichnungsmedium dafür. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Gerät und Verfahren zum einfachen und automatischen Wiederherstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System nach Ersetzen einer Festplatte in einem Client und auf ein Programmaufzeichnungsmedium, um ein Programm dafür zu speichern.

Verschiedene Fähigkeiten, die einem Server erlauben, Clients in einem Client/Server-System zu verwalten, welches Clients wie z.B. Personalcomputer und einen Server umfaßt, der dafür eingerichtet ist, Ressourcen für solche Clients bereitzustellen und solche Clients zu verwalten, wurden entworfen. Zum Beispiel wird die Umgebung eines Client aufgebaut, indem Softwareprogramme nacheinander auf den Client installiert werden, welcher in einem selbständigen Modus arbeitet, oder indem Softwareprogramme, welche auf den Client installieren werden sollen, aus den in einem Server gespeicherten ausgewählt werden und dann das ausgewählte Softwareprogramm dann auf den Client installiert wird.

In jüngster Zeit wurden die folgenden Systeme in praktischen Gebrauch gebracht, d.h. ein System, in welchem ein Client gemäß einer von einem Server ausgegebenen Anweisung eingeschaltet wird, ein Aktivieren-auf-LAN-(WoL)-System, in welchem ein entfernter Client durch z.B. Senden eines Pakets an den Client eingeschaltet wird, ein System, in welchem ein Client mit einem Server verbunden wird, unmittelbar nachdem er eingeschaltet ist, und ein auf eine PXE-(Preboot-Ausführungsumgebung) -Umgebung gestütztes Netzwerksystem, in welchem ein Client eines Client/Server-Systems mit seinem Server verbunden wird, bevor das Betriebssystem auf dem Client hochgefahren oder gebootet wird (in diesem Fall ist es übrigens notwendig, einen speziellen Boot-ROM oder ROM zum Hochfahren in einem Netzwerkadapter des Client vorzusehen).

Wenn solch ein WoL-System oder ein auf eine PXE-Umgebung gestütztes Netzwerksystem in dem Fall. genutzt wird, in dem ein einzelnes Softwareprogramm installiert wird, kann dessen Fernladen ohne Ausführen einer Operation in einem Client erreicht werden.

In dem Fall, in dem ein einzelnes Softwareprogramm installiert wird, das ein erneutes Hochfahren (oder erneutes Starten) während eines Installierens des Programms erfordert (solch ein Fall schließt einen Fall ein, bei dem mehrere solche Softwareprogramme installiert werden), erfordert jedoch der Client, daß nach dem erneuten Hochfahren eine manuelle Benutzeroperation durchgeführt wird. Selbst wenn das oben erwähnte System genutzt wird, ist es daher unmöglich, eine Operation zum Laden aus der Ferne vollständig auszuführen.

Ein vorstellbares Beispiel des Falls, der solch eine Art einer Operation zum Laden aus der Ferne erfordert, ist ein Fall, in welchem ein Client ausfällt oder herunterfährt und dessen Wiederherstellung nötig ist. In diesem Fall ist erwünscht, daß die Wiederherstellung des Client vollkommen automatisch erreicht wird, indem der Client von einem Server manipuliert wird. Der Anmelder der vorliegenden Anmeldung reichte daher am 07. Juli 1999 eine japanische Patentanmeldung ein, die eine Technik zum Installieren einer äußerst zweckmäßigen Software betrifft (d.h. die japanische Patentanmeldung Nr. 11-210078). Diese Technik realisiert insbesondere eine Operation zum Laden aus der Ferne, die das Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System ermöglicht, indem Software gemäß einer Anweisung von einem Server automatisch installiert wird, selbst wenn der Server die gesamte Betriebsumgebung des Client vorbereitet und die Software ein erneutes Hochfahren während der Installation erfordert.

Die in der oben erwähnten japanischen Patentanmeldung Nr. 11-210078 offenbarte Technik zum Laden aus der Ferne erfordert, daß ein administrativer Operator oder ein Benutzer eine Festplatte ersetzen sollte, wenn die Festplatte eines Client physisch bricht, und daß anschließend, weil die Information über die Umgebung des Client, welche in der Festplatte gespeichert ist, die verwendet wurde, bevor sie durch eine neue ersetzt wurde, unbekannt ist, der administrative Operator die Umgebung des Client wiederherstellen sollte, indem der Client über eine Verwaltungskonsole von einem Server aus manipuliert wird. Die oben erwähnte Technik zum Laden aus der Ferne erfordert somit manuelle Operationen, die an zwei Stellen, d.h. der Verwaltungskonsole und dem Client, ausgeführt werden. Diese Technik weist daher insofern einen Nachteil auf, als die Umgebung eines Client nicht einfach und automatisch wiederhergestellt werden kann, nachdem eine Festplatte des Client durch eine neue ersetzt ist.

Die Druckschrift US 5,704,031 offenbart eine Client/Server-Umgebung, in der jeder Client seine Hardware und Software selbst diagnostizieren kann. Ergibt die Diagnose des Client einen Fehler, kann sich der Client selbst reparieren oder es kann Software von dem Server auf dem Client neu installiert werden.

Die Druckschrift US 5,852,713 beschreibt ein Backup-System in einer Client/Server-Umgebung, bei dem die Daten der Festplatte des Client auf dem Server hinterlegt sind, wobei periodisch die auf dem Server hinterlegten Daten der Festplatte aktualisiert werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile zu eliminieren und ein Gerät und Verfahren zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System zu schaffen, welche imstande sind, die Umgebung des Client ohne dessen Manipulation durch einen administrativen Operator von einem Server einfach und automatisch wiederherzustellen, nachdem der Client bei Beendigung eines Austausches einer Festplatte des Client gegen eine neue eingeschaltet ist oder nachdem der Client automatisch eingeschaltet ist, indem er von einem Server manipuliert wird, der eine WoL-Funktion ausführt, und ein Programmaufzeichnungsmedium zum Speichern eines Programms dafür zu schaffen.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ein Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System geschaffen, welches eine Einheit, die erkennt, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird, und eine Einheit aufweist, die Daten, welche von der in dem Client vor deren Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte installiert, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist.

In diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System werden mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet, eine der mehreren Arten von Daten werden ausgewählt und die ausgewählte Art von Daten wird dann in dem Client installiert.

In diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System ist die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden.

Alternativ dazu ist diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung zur Zeit gesichert wurden, zu der der Client anfangs eingestellt wurde.

In diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System wird vorzugsweise ein Anwendungsprogramm, das in den Daten enthalten ist, welche in der Umgebung zur Zeit eines anfänglichen Einstellens des Client gesichert werden, auf den Stand seiner letzten Version bis zum Austausch der Festplatte gebracht.

In diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-Sytem weist der Server vorzugsweise eine Einheit auf, die ein Protokoll einer auf dem Client durchgeführten Verarbeitung hält.

In diesem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System sendet der Client periodisch Dokumentdaten an den Server.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System geschaffen, welches den Schritt aufweist Erkennen, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird, und den Schritt Installieren von Daten, welche von der in dem Client vor dem Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf den Austausch auf eine Festplatte, die im Client nach dem Austausch vorgesehen ist.

In diesem Verfahren werden mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet, eine der mehreren Arten von Daten werden ausgewählt und die ausgewählte Art von Daten wird dann in dem Client installiert.

In diesem Verfahren ist die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden.

Alternativ dazu ist in diesem Verfahren die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung zur Zeit gesichert wurden, zu der der Client anfangs eingestellt wurde.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, wird gemäß noch einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ein computerlesbares Programmaufzeichnungsmedium geschaffen, um ein Programm aufzuzeichnen, das einen Computer veranlaßt, die Umgebung eines Client in einem Client/Server-System einzustellen. Dieses Medium zeichnet ein Programm auf, das einen Computer veranlaßt, den Schritt durchzuführen, bei dem erkannt wird, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird, und den Schritt, bei dem Daten, welche von der in dem Client vor dem Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf den Austausch auf eine Festplatte, die in dem Client nach dem Austausch vorgesehen ist, installiert werden.

Beim Ablauf des Programms auf dem Computer werden mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet, eine der mehreren Arten von Daten werden ausgewählt und die ausgewählte Art von Daten wird dann in dem Client installiert.

Beim Ablauf des Programms auf dem Computer ist die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden.

Alternativ dazu ist die ausgewählte Art von Daten Daten, die in der Umgebung zur Zeit gesichert wurden, zu der der Client anfangs eingestellt wurde.

Das Gerät und Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System und das Programmaufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung ermöglichen somit dem System, die Umgebung eines Client einfach und automatisch wiederherzustellen, nachdem der Austausch einer Festplatte durchgeführt ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Andere Merkmale, Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen mit Verweis auf die Zeichnungen ersichtlich werden, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile in allen verschiedenen Ansichten bezeichnen und in welchen:

1 ein schematisches Blockdiagramm ist, das den Aufbau eines Geräts zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

2 ein schematisches Blockdiagramm ist, das den Aufbau eines in 1 gezeigten Servers veranschaulicht;

3 ein schematisches Blockdiagramm ist, das den Aufbau eines in 1 gezeigten Client zeigt;

4 eine Tabelle ist, die eine Datenbank des Client veranschaulicht, welche im Server gespeichert ist;

5 ein Blockdiagramm ist, das eine Prozedur zum Einstellen der Umgebung eines Client in dem in 1 gezeigten Client/Server-System während des Austauschs einer Festplatte im Client veranschaulicht;

6 ein Blockdiagramm ist, das eine Prozedur einer Kommunikation zwischen einem Client und einem Server in dem in 1 gezeigten Client/Server-System während des Austauschs einer Festplatte im Client veranschaulicht;

7 ein Diagramm ist, das eine Prozedur zum Einschalten eines Client in dem in 1 gezeigten Client/Server-System veranschaulicht, indem der Client von einem eine WoL-Funktion ausführenden Server manipuliert wird;

8 ein Diagramm ist, das eine Prozedur zum Herunterladen von Daten, welche von einer Festplatte gesichert werden, von einem Server auf einen Client in dem in 1 gezeigten Client/Server-System veranschaulicht;

9 ein Diagramm ist, das Operationen des Client und des Servers veranschaulicht, die in 8 dargestellt sind;

10A ein perspektivisches Diagramm ist, das den prak tischen Aufbau eines Client oder eines Servers zum Veranschaulichen eines Verfahrens zum Installieren eines Programmaufzeichnungsmediums, welches in einem Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System der vorliegenden Erfindung verwendet wird, in dem Client oder dem Server zeigt; und

10B ein Blockdiagramm ist, das den inneren Aufbau des Client oder des Servers veranschaulicht, die in 10A gezeigt sind.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung durch Verweisen auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben. Gleiche Bezugsziffern bezeichnen übrigens gleiche Teile in den Zeichnungen.

1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das den Aufbau eines Geräts zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Das in 1 gezeigte Client/Server-System umfaßt einen Server 100, Clients 200, 200a, 200b, ... und 200n, die mit dem Server 100 über ein lokales Netzwerk (LAN) 300 verbunden sind, und eine Verwaltungskonsole 150, die mit dem LAN 300 verbunden ist und verwendet wird, um jeden der Clients vom Server 100 aus manuell zu manipulieren. In der folgenden Beschreibung wird übrigens zu Verständniszwecken angenommen, daß "der Client 200" alle Clients 200, 200a, 200b, ... und 200n repräsentiert.

Die Verwaltungskonsole 150 kann in den Server 100 eingebaut sein und wird verwendet, um aus in einer Festplatte 105 des Servers 100 gespeicherten Daten Sicherungsdaten auszuwählen, die zum Client 200 heruntergeladen werden sollen.

2 ist ein schematisches Blockdiagramm, das den Aufbau eines ein 1 gezeigten Servers veranschaulicht. Der Server 100 umfaßt eine CPU 102, einen RAM 103, einen ROM 104, ein HDD (Festplattenlaufwerk) 105, ein FDD (Diskettenlaufwerk), eine Kommunikationssteuertafel 107 zum Schaffen einer LRN-Kommunikationsumgebung, eine Anzeigeeinheit 108 und eine Eingabevorrichtung wie z.B. eine Tastatur 109.

Im HDD 105 sind ferner gespeichert eine Verwaltungsprotokolldatei 10 zum Aufzeichnen eines Protokolls des Ausführungszustandes einer Installation einer Datei in den Client 200, eine Skriptdatei 11, die als Steuerdatei dient, die ein Ausführungsskript S enthält, das eine Ausführungssteuerinformation zum Spezifizieren einer Installationsausführungsverarbeitung ist, eine Benutzerarbeitseinheit oder ein Agent 12 zum Ausführen einer Installation einer Datei in den Client 200 gemäß dem Ausführungsskript S, eine Installationsdatei 13, die in den Client 200 installiert werden soll.

Das Ausführungsskript S ist eine Definitionsinformation zum Festlegen von Ausführungsanweisungen (d.h. Setup-Befehlen), welche erforderlich ist, um eine Datei zu installieren, und durch die Benutzerarbeitseinheit 12 im Client 200 gelesen und darin dann ausgeführt wird. Das Ausführungsskript S legt die Setup-Befehle gemäß der Ordnung oder Reihenfolge der einzustellenden Installationsdateien 13 fest.

Die Benutzerarbeitseinheit 12 ist ferner ein unabhängiges Programm zum Ausführen einer Verarbeitung im Client 200, zu dem die Benutzerarbeitseinheit 12 heruntergeladen wird, gemäß den durch das Ausführungsskript S definierten Ausführungsanweisungen. In dieser Ausführungsform wird die Installationsdatei 13 vom Server 100 in den Client 200 installiert. Die Benutzerarbeitseinheit 12 soll immer auf die Verwaltungsprotokolldatei 10 zugreifen und den Zustand des Fortgangs einer Installation im Client 200 prüfen, bevor die Installation einer Datei durchgeführt wird. Die Benutzerarbeitseinheit 12 installiert dann weiter die Datei gemäß dem Ausführungsskript S. Bei jedem Abschluß einer Installation oder bei jeder Anforderung zum erneuten Hochfahren greift überdies die Benutzerarbeitseinheit 12 auf die Verwaltungsprotokolldatei 10 zu und aktualisiert den Zustand eines Fortgangs der Installation und aktualisiert diese Protokolldatei 10.

Die Installationsdatei 13 enthält eine Betriebssystem-(OS)-Installationsbilddatei 13b eines in dem Client 200 zu bootenden oder hochzufahrenden Betriebssystems, eine Anwendungs-Installationsbilddatei 13c eines Anwendungsprogramms, das in den Client 200 installiert werden soll, eine Dokumenten-Installationsbilddatei 13d eines Dokuments, das ähnlich in den Client 200 installiert werden soll, zusätzlich zu einer DOS-Boot-Bilddatei 13a (die einen (später zu beschreibenden) DOS-Verwalter und einen (später zu beschreibenden) LAN-Verwalter enthält), die im Client 200 zuerst hochgefahren werden soll. Diese Dateien werden in einem eine Umgebung einstellenden Gerät des Client im Client/Server-System vorbereitet, um den Client 200 zu Anfang hochzufahren und um die Wiederherstellung des Clients durchzuführen, nachdem der Client 200 herunterfährt.

Im Server 100 wird außerdem ein Programm aktiviert, das von dem HDD 105 gelesen und in der CPU 102 ausgeführt werden soll. Dieses Programm enthält einen Verwalter 14 zum Verwalten von Operationen zum Lesen und Schreiben (einschließlich Aktualisieren) der auf dem HDD 105 aufgezeichneten Verwaltungsprotokolldatei 10 und zum Verwalten einer Operation zum Lesen der Skriptdatei 11.

Dieser Verwalter 14 hat ferner eine Funktion zum Ausgeben einer Umschaltanweisung (d.h. eines Befehls zum Umschalten des Hochfahrens), um ein Boot-Verfahren oder Verfahren zum Hochfahren, das durchgeführt werden soll, von einem Hochfahren aus der Ferne in dem Clienten 200 unter Ausnutzung einer PXE-Funktion zu einem lokalen Hochfahren (d.h. einem Verfahren zum Hochfahren, das von einem Client allein durchgeführt und durch Lesen einer in dessen Festplatte gespeicherten Datei gestartet wird) bei einer Anforderung umzuschalten, die von der Benutzerarbeitseinheit 1 gesendet wird, gemäß der Beschreibung des Ausführungsskripts S, wenn eine Anforderung zum Hochfahren ausgegeben wird, während dessen Installation in dem Client 200 durchgeführt wird, und wenn eine Anforderung zum erneuten Hochfahren bei Abschluß von dessen Installation im Client 200 ausgegeben wird. Wenn diese Umschaltanweisung ausgeführt wird, wird das Setzen eines Hochfahren-Flags, das entsprechend jedem der Clients 200 vorgesehen ist, gleichzeitig in der Verwaltungsprotokolldatei 10 festgelegt (d.h. "1" wird in dem Fall des lokalen Hochfahrens gesetzt, während "0" im Fall des Hochfahrens aus der Ferne gesetzt wird).

3 ist ein schematisches Blockdiagramm, das den Aufbau des in 1 gezeigten Client veranschaulicht. Der Client 200 hat einen Aufbau, der nahezu der gleiche wie der des Servers 100 ist. Der Client 200 umfaßt ferner eine CPU 202, einen RAM 203, einen ROM 204, HDDs (Festplattenlaufwerke) 205, ein FDD (ein Diskettenlaufwerk) 206, eine Kommunikationssteuertafel 207 zum Schaffen einer LAN-Kommunikationsumgebung, eine Anzeigeeinheit 208 und eine Eingabe/Ausgabe-Vorrichtung wie z.B. eine Tastatur 209, welche durch einen Bus 201 miteinander verbunden sind.

Der Client 200 weist überdies ein Aktivieren-auf-LAN-(WoL)-Merkmal 210 und ein PXE-(Preboot-Ausführungsumgebung)-Merkmal auf, deren jeweilige entsprechende Umgebung realisiert ist, indem ein auf der Kommunikationssteuertafel 207 montierter ROM 207a genutzt wird. Dieses PXE-Merkmal 211 definiert die Ordnung, in der die Verfahren zum Hochfahren des Betriebssystems im Client 200 ausgewählt und durchgeführt werden. Der auf der Kommunikationssteuertafel 207 montierte ROM 207a bestimmt ferner gemäß der Einstellung des BIOS (Basis-I/O-Systems) des Client 200, ob die oben erwähnten Funktionen und Merkmale realisiert sind oder nicht. Eine Information über deren Einstellung wird in einem (nicht dargestellten) Flash-Speicher gespeichert, der auf der Kommunikationssteuertafel 207 vorgesehen ist.

Das WoL-Merkmal 210 hat eine Funktion zum Einschalten eines Ziel-Client 200, indem ein Paket vom Server 100 an den Ziel-Client 200 gesendet wird.

Das PXE-Merkmal 211 bewirkt außerdem, daß der Client mit dem Server 100 verbunden wird, unmittelbar nachdem der Client 200 eingeschaltet ist. Zu dieser Zeit wird ein in der Verwaltungsprotokolldatei 10 des Servers 100 vorgesehenes entsprechendes Hochfahren-Flag bei einem Wert eingestellt, der dem Hochfahren aus der Ferne entspricht (übrigens entspricht dessen Standardwert dem Hochfahren aus der Ferne). Der Server 100 sendet zuerst eine DOS-Boot-Bilddatei 14a an den Client 200. Der Client 200 wird in der DOS-(Plattenbetriebssystem)-Umgebung hochgefahren. Wenn der Client 200 durch einen LAN-Verwalter 14 in dieser DOS-Umgebung mit dem Server 100 verbunden ist, wird überdies die Benutzerarbeitseinheit 12 vom Server 100 an den RAM 203 des Client 200 gesendet. Selbst wenn das Betriebssystem in einem bootfähigen oder hochfahrbaren Zustand ist, wird der Client 200 durch den Server 100 hochgefahren, bevor dieses Betriebssystem hochgefahren wird, falls dieses PXE-Merkmal 211 wirksam ist, wenn der Client 200 eingeschaltet wird.

4 ist eine Tabelle, die eine Datenbank des Client veranschaulicht, welche im Server gespeichert ist.Der Server 100 enthält eine durch eine in 4 angegebene Information gebildete Datenbank entsprechend jedem der Clients 200, 200a, ..., 200n. Diese Datenbank enthält (1) einen Computernamen und eine Identifizierungsnummer zum Identifizieren von jedem der Clients, (2) ein Betriebssystem, Anwendungsprogramme und Dokumente repräsentierende Sicherungsdaten (d.h. Daten, die Dokumente, Bitmaps und Töne repräsentieren, welche erzeugt werden, indem die Anwendungsprogramme verwendet werden, oder erhalten werden, indem sie über eine Kommunikationsleitung installiert werden), welche als die Installationsdatei 13 gespeichert sind, und (3) eine Versionsinformation über die Version von jeder der Anwendungen, welche als die Verwaltungsprotokolldatei 10 gespeichert sind, und (4) eine Information über die Seriennummer der Festplatte.

5 ist ein Blockdiagramm, das eine Prozedur zum Einstellen der Umgebung eines Clients in dem in 1 gezeigten Client/Server-System während des Austauschs der Festplatte im Client veranschaulicht. 6 ist ein Blockdiagramm, das die Prozedur einer Kommunikation oder Übertragung zwischen einem Client und einem Server in dem Client/Server-System, das in 1 dargestellt ist, während des Austauschs der Festplatte im Client veranschaulicht. Die Wiederherstellung der Umgebung eines Client wird gemäß der folgenden Prozedur durchgeführt, die bei Schritten S1 bis S14 in 5 und 6 angegeben ist.

Bei Schritt S1 werden in einer Festplatte (D) vorbereitend und periodisch vom Client 200 erhaltene Sicherungsdaten gespeichert.

Bei Schritt S2 ist eine HD des Client beschädigt.

Bei Schritt S3 wird die beschädigte HD des Client 200 durch eine normale HD ersetzt.

Bei Schritt S4 wird der Client 200 eingeschaltet. Die Seriennummer dieser normalen HD wird dann gegen die der beschädigten HD ausgetauscht. Bei Schritt S4 kann, nachdem die Seriennummer der HD aktualisiert ist, der Client 200 vom Server 100 durch Verwenden des WoL-Merkmals eingeschaltet werden, statt durch einen administrativen Operator oder einen Nutzer des Client 200 eingeschaltet zu werden.

Bei Schritt S5 startet der Client 200 das Booten oder Hochfahren des Netzwerks durch Verwenden des PXE-Umgebungsmerkmals. Das heißt, das PXE-Merkmal 211 wird, wenn der Client 200 eingeschaltet wird, durch den Client 200 aktiviert.

Der nachfolgende Schritt S6 umfasst vier Unterschritte S6-1 bis S6-4 (nicht in 6 gezeigt).

Bei Schritt S6-1 sendet der Client ein Paket zum Netzwerk-Hochfahren, zu dem Daten, die die Seriennummer der im Client 200 nach dem Austausch vorgesehenen Festplatte repräsentieren, hinzugefügt sind, zusammen mit einer Anforderung nach einem PXE-Merkmal 211 an den Server 100. Der Client 200 gibt während eines Hochfahrens des Netzwerks einen Befehl VORRICHTUNG IDENTIFIZIEREN unter als ATA-Befehle definierten Befehlen aus. Der Ausdruck "ATA-Befehl" meint übrigens einen Befehl, der von einem Server zum Erhalten von Daten wie z.B. der Seriennummer der HD verwendet wird, die in einem BIOS des Client gespeichert sind.

Bei Schritt S6-2 empfängt der Server 100 die von dem Client 200 gesendeten Daten durch den Verwalter 14 und ermittelt die Seriennummer (angegeben durch ASCII-Codes aus 20 Zeichen) der HD, welche durch Wortbits 10 bis 19 des Befehls VORRICHTUNG IDENTIFIZIEREN repräsentiert wird.

Bei Schritt S6-3 wird an einer entfernten Stelle in einem Standardmodus das Boot- oder Hochfahren-Flag des Client 200 gesetzt, welches der Verwaltungsprotokolldatei 10 entspricht. Der Verwalter 14 fährt folglich den Client 200 aus der Ferne hoch und veranlaßt, daß der Server 100 eine DOS-Boot-Bilddatei 13a auf den RAM 203 des Client 200 herunterlädt. Zu dieser Zeit wird auch ein LAN-Verwalter zum Client 200 heruntergeladen und zusammen mit dem DOS hochgefahren.

Bei Schritt S6-4 verbindet in einer DOS-Umgebung dieser LAN-Verwalter den Client 200 mit dem Server 100. Die bei diesen Schritten S6-1 bis S6-4 durchgeführte Verarbeitung ist die Verarbeitung zum Hochfahren aus der Ferne, die durchgeführt wird, indem ein PXE-Merkmal 211 genutzt wird. Gleichzeitig mit diesem Hochfahren aus der Ferne wird ferner die Benutzerarbeitseinheit 12 vom Server 100 zum RAM 203 des Client 200 heruntergeladen.

Wenn die Seriennummer der HD des Client 200 von der Seriennummer, die vor dem Austausch der HD ermittelt und im Server 100 gespeichert wird, in die Seriennummer geändert wird, die nach dem Austausch der HD ermittelt und an den Server 100 gesendet wird, stimmen bei Schritt S7 diese Seriennummern nicht miteinander überein, und folglich entscheidet der Server 100, daß die HD des Client 200 durch eine neue ersetzt wurde. Der Server 100 führt dann eine Verarbeitung bei Schritten S8 bis S11 durch. Wenn diese Seriennummern miteinander übereinstimmen, entscheidet umgekehrt der Server 100, daß die HD des Client nicht durch eine andere ersetzt wurde. Der Server 100 führt eine Verarbeitung bei Schritt S12 durch.

Bei Schritt S8 spezifiziert der Server 100 die Sicherungsdaten, die zum Client 200 heruntergeladen werden sollen. Dies bedeutet, daß, weil mehrere Arten von Sicherungsdaten in dem Server 100 gespeichert sind, wie später beschrieben wird, der Server 100 eine der Arten von Sicherungsdaten auswählt, die in den Client installiert werden sollen.

Weil der Server 100 erkennt, daß die HD des Client 200 durch eine andere ersetzt worden ist, lädt bei Schritt S9 der Server 100 die Sicherungsdaten, welche von der HD des Client 200 gesichert und bei Schritt S8 spezifiziert werden, zum Client 200 herunter, um dadurch die Umgebung des Client 200 wiederherzustellen, welche vor dem Austausch der HD eingerichtet war.

Bei Schritt S10 meldet der Client 200 das Herunterladen der Sicherungsdaten dem Server 100, was durchgeführt wird, um dessen Umgebung wiederherzustellen.

Die Einzelheiten der bei den Schritten S9 und S10 durchgeführten Verarbeitung werden später mit Verweis auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

Bei Schritt S11 bestätigt der Server 100, daß das Herunterladen der spezifizierten Daten zum Client 200 abgeschlossen ist.

Bei Schritt S12 wird das Verfahren zum Hochfahren des Client 200 von dem Netzwerk-Hochfahren, das bei Schritt S5 durchgeführt wurde, zu dessen Hochfahren von dessen HD aus umgeschaltet. Der Client 200 wird dann erneut hochgefahren. Dies bedeutet, daß die Reihenfolge, in der die Verfahren zum Hochfahren ausgewählt und ausgeführt werden, gemäß der Einstellung des BIOS definiert ist. Das heißt; bei Schritt S5 wird das Verfahren zum Hochfahren des OS in der Reihenfolge vom Netzwerk-Hochfahren über das FDD-Hochfahren zum HDD-Hochfahren ausgewählt und durchgeführt. Diese Reihenfolge wird bei Schritt S13 geändert, so daß das Verfahren zum Hochfahren des OS in der Reihenfolge vom FDD-Hochfahren zum HDD-Hochfahren ausgewählt und durchgeführt wird.

Bei Schritt S13 wird somit der Client 200 von seiner HD aus hochgefahren.

Bei Schritt S14 startet der Client 200 eine Ausführung der gewöhnlichen Arbeit.

Der oben erwähnte Prozeß wird zwischen dem Server 100 und dem Ziel-Client 200 ausgeführt. Sogar in dem Fall, daß es Daten wie z.B. ein Betriebssystem, Anwendungssoftwareprogramme und Dokumente gibt, welche ein erneutes Hochfahren des Client während der Installation erfordern, werden, wenn der Client 200 ohne Anweisungen vom Server 100 eingeschaltet wird, nachdem dessen Festplatte durch eine ersetzt ist, oder wenn der Client 200 ohne Anweisungen vom Server 100 von dem Server 100 automatisch eingeschaltet wird, indem ein WoL-Merkmal genutzt wird, danach folglich diese Daten vom Server 100 automatisch in den Client 200 installiert. Dies ermöglicht den Aufbau der Umgebung des Client 200 im Client/Server-System. In dem Fall, daß der Client 200 zu Anfang hochgefahren wird, und in dem Fall, daß der Client 200 herunterfährt und dann dessen HD durch eine neue ersetzt und dessen Wiederherstellung benötigt wird, wird folglich die Umgebung des Client 200 ohne eine Manipulation durch den administrativen Operator vom Server 100 einfach und automatisch wiederhergestellt. Selbst wenn ein Benutzer kein technisches Wissen hat, ist es insbesondere nicht notwendig, eine manuelle Operation im Client 200 durchzuführen. Die Betriebsfreundlichkeit des Systems kann folglich gesteigert werden. Außerdem ist die Notwendigkeit, einen Arbeiter zum Client 200 zu entsenden, beseitigt. Dies erleichtert die Verwaltung des Systems. Außerdem kann ein Operator beim Server 100 den Status einer Installation im Client 200 erfassen. Dies erhöht die Zuverlässigkeit des Umgebungsaufbaus im Client/Server-System.

Als nächstes werden im folgenden die Arten von vom Client 200 gesicherten Sicherungsdaten beschrieben, welche bei Schritt S1 durch den Server 100 periodisch ermittelt und in diesem gespeichert werden. Es gibt mehrere Arten von Sicherungsdaten. Zum Beispiel werden die folgenden drei Arten von Sicherungsdaten in dem HDD 105 des Servers 100 gespeichert. Durch Manipulieren der Verwaltungskonsole 150 wird ausgewählt, welche der Sicherungsdaten, die jeweils den folgenden drei Optionen entsprechen, in den Client 200 installiert werden.

Erste Option: Daten, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch seiner H erhalten wurden.

Zweite Option: Daten, die in der Umgebung erhalten wurden, welche ein Betriebssystem und ein Anwendungsprogramm enthält, die bei der Initialisierung des Client installiert wurden.

Dritte Option: Daten, die unter den Bedingungen erhalten wurden, daß das Anwendungsprogramm die letzte Version ist und vor dem Austausch der HD aktualisiert ist, wenn die Bedingungen der zweiten Option erfüllt sind.

Zum Speichern der Daten als die Sicherungsdaten im Server 100 im Fall der ersten Option reicht es aus, zu veranlassen, daß der Server 100 in der HD des Client 200 gespeicherte Daten periodisch ermittelt.

Zum Speichern der Daten als die Sicherungsdaten im Server 100 im Fall der zweiten Option reicht es aus, zu veranlassen, daß der Server 100 das Betriebssystem und das Anwendungsprogramm, die bei der Initialisierung des Client 200 installiert wurden, speichert und hält.

Zum Speichern der Daten der dritten Option als die Sicherungsdaten im Server 100 reicht es aus, die Version des Anwendungsprogramms jedesmal aufzuzeichnen, wenn das in den Client 200 installierte Anwendungsprogramm aktualisiert wird.

Ferner können die in der HD von jeder von mehreren Clients 200 gespeicherten Daten in der HD des Servers 100 als Sicherungsdaten gespeichert werden. In dem Fall, daß die Anzahl von Clients groß ist, benötigt jedoch der Server 100 eine Massenspeicher-HD. Um die Kapazität einer solchen HD zu sparen, genügt es folglich, daß das Betriebssystem und das Anwendungsprogramm, die unter mehreren Clients 200 gemeinsam verwendet werden sollen, und das Anwendungsprogramm und das Dokument, welche für jeden der Clients speziell sind, im Server 100 gespeichert werden, indem den Betriebssystemen, den Anwendungsprogrammen und den Dokumenten Etiketten hinzugefügt werden, und daß, wenn zum Ziel-Client Sicherungsdaten heruntergeladen werden, der Server 100 auf das dort hinzugefügte Etikett verweist und danach das Betriebssystem und das Anwendungsprogramm herunterlädt, welche dem Etikett entsprechen. Andere Merkmale des Gerätes zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System der vorliegenden Erfindung werden als nächstes im folgenden beschrieben.

Der Server 100 hält ein Protokoll der Verarbeitung, die auf dem Client 200 durch den Server 100 automatisch durchgeführt werden soll. Das Protokoll wird dann in der HD des Servers 100 gespeichert. Solche Protokolldaten enthalten Daten, die eine Zeit repräsentieren, zu der das Herunterladen gestartet wird, und Daten, die eine Zeit repräsentieren, zu der das Herunterladen beendet wird. Ein Operator kann eine Historie der Verarbeitung prüfen, welche der Server auf dem Client automatisch durchführt, und die Historie zum Fehlersuchen (troubleshooting) nutzen, indem auf das Protokoll Bezug genommen wird.

Überdies kann die automatische Installation der Sicherungsdaten vom Server in den Client gleichzeitig auf mehreren Clients durchgeführt werden.

Wenn die HD des Client beschädigt und gegen eine andere HD ausgetauscht. wird, kann außerdem die Umgebung unmittelbar vor dem Austausch der HD wiederhergestellt werden, indem Daten von Dokumenten, welche von einem Client neu erzeugt oder aktualisiert werden oder über eine Kommunikationsleitung in den Client installiert und dann in dessen HD gespeichert werden, vom Server an den Client gesendet werden und indem die gesendeten Daten in der HD des Servers gespeichert werden.

7 ist ein Diagramm, das eine Prozedur zum Einschalten eines Client im in 1 gezeigten Client/Server-System veranschaulicht, indem der Client von einem eine WoL-Funktion ausführenden Server manipuliert wird.

Der Prozeß zum Einschalten des Client 200 vom Server 100 aus durch Verwenden der WoL-Funktion wird im folgenden mit Verweis auf 1 und 7 beschrieben.

Bei Schritt S71 wird ein Paket vom Server 100 an den Ziel-Client 200 gesendet. Der Client 200 wird dann durch Ausführen der WoL-Funktion eingeschaltet.

Bei Schritt S72 wird das PXE-Merkmal 211 aktiviert, wenn der Client 200 eingeschaltet wird. Eine Anforderung von dem PXE-Merkmal 211 wird an den Server 100 gesendet. Diese Anforderung wird dann vom Verwalter 14 empfangen.

Weil das Hochfahren-Flag entsprechend dem Client 200, welches in der Verwaltungsprotokolldatei 10 vorgesehen ist, in einem Standardmodus auf Entfernt gesetzt ist, lädt bei Schritt S73 der Verwalter 14 den Client 200 aus der Ferne. Das DOS-Boot-Bild wird dann auf den RAM 203 des Client 200 heruntergeladen. Zu dieser Zeit wird ein LAN-Verwalter ebenfalls zum Client 200 heruntergeladen. Dieser LAN-Verwalter wird zusammen mit dem DOS hochgefahren.

Bei Schritt S74 wird der Client 200 durch diesen LAN-Verwalter mit dem Server 100 in der DOS-Umgebung verbunden (übrigens ist der Prozeß bis zu diesem Schritt ein Prozeß zum Hochfahren aus der Ferne). Gleichzeitig mit diesem Prozeß zum Hochfahren aus der Ferne wird ferner bei Schritt S74 die Benutzerarbeitseinheit 12 zum RAM 203 des Clients 200 heruntergeladen.

8 ist ein Diagramm, das eine Prozedur zum Herunterladen von Daten, welche von der HD des Client 200 gesichert werden, vom Server 100 zum Client 200 in dem in 1 gezeigten Client/Server-System veranschaulicht. 9 ist ein Diagramm, das Operationen des Client und der Servers veranschaulicht, die in 8 dargestellt sind. Im folgenden wird mit Verweis auf 1, 8 und 9 die Verarbeitung beschrieben, die bei den in 6 veranschaulichten Schritten S7 und S8 durchgeführt werden soll.

Bei Schritt S75 greift zuerst die Benutzerarbeitseinheit 12 auf die Verwaltungsprotokolidatei 10 des Servers 100 zu, wenn hochgefahren wird. Zu dieser Zeit gibt es keine Aufzeichnung bezüglich des Laufzustands des Client 200. Anschließend greift die Benutzerarbeitseinheit 12 ähnlich auf eine Skriptdatei 11 des Servers 100 zu und führt dann einen Setup-Befehl zum Installieren eines Betriebssystems aus, welcher am Beginn ihres Ausführungsskripts S festgelegt ist. Zu dieser Zeit werden zuerst Befehle wie z.B. Fdisk und Format, die in der installierten Datei 13 zur Initialisierung des HDD 205 enthalten sind, ausgeführt. Skriptbefehle (z.B. Setup-Befehle zum Installieren von Betriebssystemen wie z.B. Windows) werden ferner in der DOS-Umgebung ausgeführt. Eine OS-Installationsbilddatei 13a wird somit installiert.

Bei Schritt S76 wird eine Anforderung zum erneuten Hochfahren auf halbem Wege in der Installation des Betriebssystems vorgenommen. Die Benutzerarbeitseinheit 12 meldet den Zustand der Ausführung dem Verwalter 14 des Servers 100. Wenn dieser Vermerk empfangen wird, zeichnet der Verwalter 14 den Zustand der Ausführung auf oder aktualisiert eine entsprechende Aufzeichnung. Gleichzeitig schaltet der Verwalter 14 das Verfahren zum Hochfahren vom Hochfahren aus der Ferne zum lokalen Hochfahren um. Ein in der Verwaltungsprotokolldatei entsprechend dem Client 200 vorgesehenes Hochfahren-Flag wird bei einem dem lokalen Hochfahren entsprechenden Wert gesetzt.

Bei Schritt S77 wird als Ergebnis dieses Umschaltens ein erneutes Hochfahren im Client 200 gemäß dem lokalen Hochfahren durchgeführt. Zu dieser Zeit wird die Benutzerarbeitseinheit 12 wieder zum Client 200 heruntergeladen. Nach dem erneuten Hochfahren wird die Benutzerarbeitseinheit 12 wieder hochgefahren. Die Benutzerarbeitseinheit 12 greift dann wieder auf die Verwaltungsprotokolleinheit 10 zu und detektiert den Zustand des Fortgangs der Installation im Ziel-Client 200. Die Benutzerarbeitseinheit 12 führt ferner den Rest des Ausführungsskripts S der Skriptdatei 11 aus, die gemäß dem detektierten Zustand bestimmt ist, und führt somit die Installation weiter durch.

Bei Schritt S78 wird die Installation des Betriebssystems in den Client 200 beendet. Ein erneutes Hochfahren wird dann wieder angefordert. Zu dieser Zeit meldet die Benutzerarbeitseinheit 12 den Abschluß der Installation des Betriebssystems dem Verwalter 14 des Servers 100. Wenn dieser Vermerk empfangen wird, zeichnet der Verwalter 14 den Abschluß der Installation in den Client 200 in der Verwaltungsprotokolldatei 10 auf und aktualisiert die Protokolldatei 10.

Bei Schritt S79 wird die Benutzerarbeitseinheit 12 bei Abschluß eines erneuten Hochfahrens zum Client 200 wieder heruntergeladen und dann hochgefahren. Die Benutzerarbeitseinheit 12 greift wieder auf die Verwaltungsprotokolldatei 10 zu und detektiert den Zustand des Fortgangs der Installation in den Client 200. Gemäß dem Zustand des Fortgangs wird die Installation einer Anwendungsprogramm-Installationsbilddatei 13b, die im Rest des Ausführungsskripts S der Skriptdatei 11 definiert ist, durchgeführt. Falls mehrere Anwendungsprogramm-Installationsbilddateien 13b installiert werden, wird, obgleich eine Anforderung zum erneuten Hochfahren während der Installation von jeder der Dateien 13b vorgenommen wird, die Benutzerarbeitseinheit 12 in dem Client 200 hochgefahren, und die Benutzerarbeitseinheit 12 greift dann auf die Verwaltungsprotokolldatei 10 zu und führt die Installation der Anwendungsprogramm-Installationsbilddateien 13b gemäß dem Ausführungsskript der Skriptdatei 11 wie im oben erwähnten Fall einer einzigen Anwendungs-Installationsbilddatei 13b durch.

Bei Schritt S80 wird bei Abschluß eines Installierens aller Anwendungsprogramme eine Anforderung zum erneuten Hochfahren vorgenommen. Die Benutzerarbeitseinheit 12 meldet dann den Abschluß einer Installation in allen Clients dem erver 100. Der Verwalter 14 des Servers 100 empfängt diesen Vermerk und schließt die Dienste ab.

Der oben erwähnte Prozeß wird zwischen dem Server 100 und dem Ziel-Client 200 durchgeführt. Sogar in dem Fall, daß es ein Betriebssystem und Anwendungssoftwareprogramme gibt, welche ein erneutes Hochfahren des Client während der Installation erfordern, wird somit die Installation des Betriebssystems und der Programme gemäß Anweisungen vom Server 100 automatisch durchgeführt, um dadurch den Aufbau der Umgebung des Clients 200 in dem Client/Server-System zu ermöglichen. Falls der Client 200 anfangs hochgefahren wird und falls der Client 200 herunterfährt und dessen Wiederherstellung benötigt wird, wird daher dessen Wiederherstellung durch die Manipulation des Servers 100 aus automatisch durchgeführt. Selbst wenn ein Benutzer kein technisches Wissen hat, ist es insbesondere nicht notwendig, eine manuelle Operation im Client 200 durchzuführen. Die Benutzerfreundlichkeit des Systems kann somit gesteigert werden. Die Notwendigkeit, einen Arbeiter zum Client 200 zu entsenden, ist außerdem beseitigt. Dies erleichtert die Verwaltung des Systems. Außerdem kann ein auf der Seite des Servers 100 befindlicher Operator den Status einer Installation im Client 200 erhalten. Dies steigert die Zuverlässigkeit des Umgebungsaufbaus im Client/Server-System.

Obgleich die Skriptdatei 11 immer im Server 100 vorgesehen ist, kann das System so angepaßt werden, daß die Skriptdatei 11 vor der Installation oder nach dem erneuten Hochfahren zum Client 200 heruntergeladen wird und daß die Benutzerarbeitseinheit 12 die Installation gemäß dem im Client 200 vorgesehenen Ausführungsskript S durchführt. In diesem Fall wird die Betriebseffizienz des Systems gesteigert, weil die Benutzerarbeitseinheit 12 auf das Ausführungsskript S Bezug nehmen kann, ohne auf den Server 100 zuzugreifen.

Obgleich die Verwaltungsprotokolldatei 10 im Server 100 im Fall der oben erwähnten Ausführungsform vorgesehen ist, kann ferner das System so angepaßt werden, daß die Protokolldatei 10 vom Server 100 zum Client 200 heruntergeladen und in diesem bereitgestellt wird, daß die Protokolldatei 10 im Client 200 gemäß dem Ausführungszustand der Installation im Client 200 aktualisiert wird und daß die Protokolldatei 10 zum Server 100 zurückgeleitet wird, bevor der Client 200 erneut hochgefahren wird, und zum Client 200 heruntergeladen wird, nachdem er erneut hochgefahren wurde, und danach gemäß der Ausführung der Installation im Client 200 aktualisiert wird. Sogar in solch einem Fall wird die Verwaltungsprotokolldatei 10, deren Historie vor dem erneuten Hochfahren aktualisiert wird, einmal zum Server 100 übertragen. Nach dem erneuten Hochfahren wird die Protokolldatei 10 wieder zum Client 200 heruntergeladen. Die Benutzerarbeitseinheit 12 führt dann weiter die Installation durch, indem auf die heruntergeladene Protokolldatei 10 Bezug genommen wird. Die Installation kann somit gemäß dem Rest des Ausführungsskripts S, das ausgeführt werden soll, nach dem erneuten Hochfahren durchgeführt werden. Dies schafft keine besonderen Probleme.

10A ist ein perspektivisches Diagramm, das den praktischen Aufbau des Client oder des Servers darstellt, um ein Verfahren zum Installieren eines Programmaufzeichnungsmediums, welches in einem Gerät zum Einstellen der Umgebung des Client in dem Client/Server-System der vorliegenden Erfindung verwendet wird, in dem Client oder dem Server zu veranschaulichen. 10B ist ein Blockdiagramm, das den inneren Aufbau des Client oder des Servers veranschaulicht, die in 10A dargestellt sind.

Der in 10A veranschaulichte Client oder Server (im folgenden als Computersystem bezeichnet) 700 hat eine Zentraleinheit 701, eine Anzeigeeinheit 702 zum Anzeigen einer Information auf Bildern auf einem Anzeigeschirm 702a gemäß Befehlen von der Zentraleinheit 701, eine Tastatur 703, über die verschiedene Arten von Information in das Computersystem 700 eingegeben werden, eine Maus 704 zum Spezifizieren einer beliebigen Stelle auf dem Anzeigebildschirm 702a der Anzeigeeinheit 702 und ein Modem 705, das mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden ist.

Wie in 10B veranschaulicht ist, enthält die Zentraleinheit 701 eine CPU 711, einen RAM 712, einen ROM 713, eine Plattenlaufwerkeinheit (d.h. ein Festplattenlaufwerk (HDD)) 14, ein CD-ROM-Laufwerk 713, ein Diskettenlaufwerk (FDD) 716, eine I/O-Schnittstelle 717, die mit der Anzeigeeinheit 702, mit der Tastatur 703 und mit der Maus 704 verbunden ist, und eine LAN-Schnittstelle 18, um über eine Kommunikationsleitung auf eine damit verbundene Datenbank zuzugreifen. Diese Bestandteile sind durch den Bus 719 miteinander verbunden.

Programme der vorliegenden Erfindung, die in tragbaren Speichermedien wie z.B. der CD-ROM 710a, der Diskette (FD) 710b, einer (nicht dargestellten) DVD-Platte, einer magnetooptischen Platte, einer IC-Karte gespeichert sind oder in einer durch das Modem 705 oder die LAN-Schnittstelle 718 mit dem Computersystem verbundenen Datenbank gespeichert sind, werden im Computersystem 700 installiert und darin ausgeführt. Die installierten Programme der vorliegenden Erfindung werden in einer in das HDD 714 eingesetzten Festplatte (HD) gespeichert und durch die CPU 711 unter Ausnutzung des RAM 712 ausgeführt.

Die Programmaufzeichnungsmedien der vorliegenden Erfindung umfässen übrigens ein tragbares Aufzeichnungsmedium wie z.B. eine CD-ROM 710a, eine Diskette (FD) 710b, eine DVD-Platte, eine magnetooptische Platte und eine IC-Karte und Speichervorrichtungen wie z.B. Festplatten, die in dem Computersystem 700 und außerhalb dessen vorgesehen sind, und eine Datenbank, die Programme der vorliegenden Erfindung hält, welche in einem Gerät gespeichert sind, das damit über eine Kommunikationsleitung verbunden ist, um z.B. zu installierende Programme zu liefern, eine Datenbank eines anderen Computersystems (PC) oder eines Servers, der durch Bezugsziffer 720 angegeben und über ein LAN mit dem Computersystem 700 verbunden ist, und ein Übertragungsmedium, das über eine Kommunikationsleitung übertragen wird. Das Computersystem 700 kann über ein lokales Netzwerk und/oder ein weiträumiges Netzwerk (LAN/WAN) mit einem anderen Computersystem (PC), einem Server oder einem Drucker verbunden sein, was durch Bezugsziffer 730 angezeigt wird.

Wie oben beschrieben werden gemäß der vorliegenden Erfindung ein Gerät und Verfahren zum Einstellen der Umgebung ei nes Client in einem Client/Server-System geschaffen, durch welche die Umgebung eines Client ohne Manipulation eines administrativen Operators von der Serverseite nach dem Austausch der Festplatte des Client einfach und automatisch wiederhergestellt werden kann, oder nachdem der Client vom Server durch Ausnutzen eines WoL-Merkmals eingeschaltet ist. Die vorliegende Erfindung schafft ferner ein Programmaufzeichnungsmedium dafür.

Obgleich die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegen den Erfindung oben beschrieben wurden, soll es sich verstehen, daß die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt ist und daß andere Modifikationen dem Fachmann ersichtlich sind, ohne vom Geist der Erfindung abzuweichen.

Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll daher allein durch die beigefügten Ansprüche bestimmt sein.


Anspruch[de]
  1. Gerät zum Einstellen einer Umgebung eines Client in einem Client/Server-System, welches Gerät aufweist:

    eine Einheit, die erkennt, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    eine Einheit, die Daten, welche von der im Client vorgesehenen Festplatte vor deren Austausch gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte installiert, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird;

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden; und

    worin der Client Dokumentdaten periodisch an den Server sendet.
  2. Gerät zum Einstellen einer Umgebung eines Client in einem Client/Server-System, welches Gerät aufweist:

    eine Einheit, die erkennt, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    eine Einheit, die Daten, welche von der im Client vorgesehenen Festplatte vor deren Austausch gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte installiert, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird;

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung zur Zeit eines anfänglichen Einstellens des Client gesichert wurden; und

    worin der Client Dokumentdaten periodisch an den Server sendet.
  3. Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System nach Anspruch 1 oder 2, worin ein Anwendungsprogramm, das in den Daten enthalten ist, die in der Umgebung zur Zeit eines anfänglichen Einstellens des Client gesichert werden, auf den Stand seiner letzten Version bis zum Austausch der Festplatte gebracht wird.
  4. Gerät zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Server eine Einheit aufweist, die ein Protokoll einer auf dem Client durchgeführten Verarbeitung hält.
  5. Verfahren zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System, welches Verfahren die Schritte aufweist:

    Erkennen, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    Installieren von Daten, welche von der in dem Client vor deren Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird; und

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden.
  6. Computerlesbares Programmaufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen eines Programms, das einen Computer veranlaßt, die Umgebung eines Client in einem Client/Server-System einzustellen, welches Medium ein Programm aufzeichnet, das einen Computer veranlaßt, die Schritte durchzuführen:

    Erkennen, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    Installieren von Daten, welche von der in dem Client vor deren Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird; und

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung unmittelbar vor dem Austausch gesichert wurden.
  7. Verfahren zum Einstellen der Umgebung eines Client in einem Client/Server-System, welches Verfahren die Schritte aufweist:

    Erkennen, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    Installieren von Daten, welche von der in dem Client vor deren Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird; und

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung zur Zeit eines anfänglichen Einstellens des Client gesichert wurden.
  8. Computerlesbares Programmaufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen eines Programms, das einen Computer veranlaßt, die Umgebung eines Client in einem Client/Server-System einzustellen, welches Medium ein Programm aufzeichnet, das einen Computer veranlaßt, die Schritte durchzuführen:

    Erkennen, daß ein Austausch einer Festplatte eines Client durchgeführt wird; und

    Installieren von Daten, welche von der in dem Client vor deren Austausch vorgesehenen Festplatte gesichert und anschließend und vorläufig in einem Server gespeichert werden, als Antwort auf deren Austausch auf eine Festplatte, die in dem Client nach deren Austausch vorgesehen ist;

    worin mehrere Arten von Daten in dem Server als die gesicherten Daten vorbereitet werden, worin eine der mehreren Arten ausgewählt wird und worin die ausgewählte Art von Daten dann in dem Client installiert wird; und

    worin die ausgewählte Art von Daten Daten sind, die in der Umgebung zur Zeit eines anfänglichen Einstellens des Client gesichert wurden.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com