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Dokumentenidentifikation DE10130939B4 12.01.2006
Titel Wischleiste
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Kessler, Peter, 77880 Sasbach, DE
Vertreter Raue, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 88046 Friedrichshafen
DE-Anmeldedatum 27.06.2001
DE-Aktenzeichen 10130939
Offenlegungstag 16.01.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse B60S 1/38(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die Erfindung geht von einer Wischleiste nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus.

Bekannte Scheibenwischer besitzen einen Wischarm, mit dem ein Wischblatt gelenkig verbunden ist. Das Wischblatt umfasst ein Tragbügelsystem oder einen bügellosen, elastischen Träger, die eine Wischleiste halten und über eine Fahrzeugscheibe, eine Windschutzscheibe oder Heckscheibe führen. Die Wischleiste besteht aus einem Elastomer, z.B. einem Natur- oder Synthesekautschuk, oder aus Äthylenpropylen. Sie hat eine Kopfleiste, die über einen Kippsteg mit einer auf der Fahrzeugscheibe aufliegenden Wischlippe verbunden ist. Durch den Kippsteg kann die Wischlippe im Umkehrpunkt der Wischbewegung in die entgegengesetzte Richtung umklappen, so dass sie stets einen günstigen Winkel zur Fahrzeugscheibe einnimmt. Wird der Scheibenwischer betätigt, gleitet die Wischleiste mit der Wischlippe über die Kraftfahrzeugscheibe, wobei sie sich durch Reibung zwischen der Wischlippe und der Windschutzscheibe abnutzt. Ferner wirken Umwelteinflüsse auf die Wischleiste, wie beispielsweise Temperaturschwankungen, UV-Strahlung, Salzwasser, Abgase usw., die zu einer frühzeitigen Werkstoffalterung und einem verstärkten Verschleiß führen können.

Es ist bekannt, die Wischleiste mit einem Schutzprofil abzudecken, bevor ein neues Kraftfahrzeug konserviert wird, um sicher zu stellen, dass die Wischleiste in einem einwandfreiem Zustand ist, wenn das Kraftfahrzeug ausgeliefert wird. Das Schutzprofil wird erst entfernt, wenn das neue Kraftfahrzeug nach einer Entkonservierung einem Käufer übergeben wird. Wird jedoch die Windschutzscheibe bei einer Zwischenlagerung des Kraftfahrzeugs, bei der Konservierung usw. verschmutzt oder ist die Sicht durch Regen behindert, kann die Windschutzscheibe nicht ohne weiteres zum Rangieren des Kraftfahrzeugs mit der Wischanlage des Kraftfahrzeugs gereinigt werden, da das Schutzprofil steif und hart ist und nur teilweise auf der Windschutzscheibe aufliegt.

Aus der DE 30 05 965 A1 ist es bekannt, auf der der Windschutzscheibe zugewandten Seite am Schutzprofil ein biegsames Band mit der Längskante zu befestigen, z.B. ist das Band an das Schutzprofil anextrudiert. Das Schutzprofil besteht vorzugsweise aus Hart-PVC und das Band aus Weich-PVC. Wird der Wischer betätigt, wird das Band über die Länge des Wischblatts mehr oder weniger umgelegt und ist dadurch in der Lage, sich in bestimmten Grenzen der Krümmung der Windschutzscheibe anzupassen. Das Band wirkt als Wischlippe, wodurch bei Rangiervorgängen die Wischanlage zum Reinigen der Windschutzscheibe genutzt werden kann, ohne die eigentliche Wischleiste des Wischblatts abzunutzen.

Das Schutzprofil ist am Wischblatt befestigt, indem es mit Krallen in Längsnuten eingreift, die seitlich des Kippstegs angeordnet sind. Um das Schutzprofil in Längsrichtung zu sichern und die Wischleiste an der Stirnseite von Umwelteinflüssen zu schützen, ist es ferner bekannt, das Schutzprofil an den Stirnseiten zu verschweißen. Es wird hierfür an den Stirnseiten erwärmt und gegen eine Platte gedrückt. Es entsteht eine Materialplatte, die das Schutzprofil verschließt. Vor der Montage kann nur eine Stirnseite verschweißt werden. Wird die zweite Stirnseite verschweißt nachdem das Schutzprofil auf die Wischleiste aufgeschoben ist, muss zur Demontage das Schutzprofil aufgeschnitten werden. Die Montage und Demontage des Schutzprofils sind entsprechend aufwändig.

Aus der DE 199 35 859 A1 ist ein ähnliches Schutzprofil bekannt, das aus einem elastischen Material gebildet und durch elastische Verformung Krümmungen der Fahrzeugscheibe weit gehend anpassbar ist. Das Schutzprofil ist vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt, z.B. aus Polypropylen und besitzt zumindest teilweise eine Wandstärke kleiner als 0, 8 mm.

Vorteile der Erfindung

Nach der Erfindung ist das Schutzelement aus einem gleichen Werkstoff wie die Wischleiste hergestellt und stoffschlüssig mit dieser verbunden. Es verfügt somit über annähernd gleiche Wischeigenschaften wie die Wischleiste und ist für den provisorischen Wischbetrieb bis zur Auslieferung des Fahrzeugs gut geeignet. Durch die stoffschlüssige Verbindung mit der Wischleiste ist das Schutzelement in allen Richtungen sicher an der Wischleiste fixiert, jedoch nur so fest, dass es mit wenigen Handgriffen nach der Entkonservierung des Fahrzeugs entfernt werden kann. Es eignet sich in besonderem Maße für bügellose, flach bauende Wischblätter, bei denen die Wischleisten wenig Möglichkeiten bieten, Schutzschienen mit ausreichender Sicherheit formschlüssig aufzustecken.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Schutzelement ein der Wischlippe angepasstes Querschnittprofil aufweisen und an der einer Fahrzeugscheibe abgewandten Seite über eine Bindenaht mit einem Teil der Wischleiste verbunden sein, z.B. mit der Kopfleiste, einem Stützabschnitt oder einem Wischkeil der Wischlippe. Die Bindenaht ist so ausgebildet, dass das Schutzprofil an dieser Stelle leicht von der Wischleiste getrennt werden kann. Um den Trennvorgang zu erleichtern, ist es zweckmäßig, dass die Bindenaht durch Perforationen oder Einschnitte auf ein geeignetes Maß geschwächt ist. Ferner kann es vorteilhaft sein, dass das Schutzelement im Bereich der Verbindung nach außen weisende Laschen aufweist, um das Schutzelement beim Trennen von der Wischleiste gut handhaben zu können. Ein solches Schutzelement kann in einfacher Weise gemeinsam mit der Wischleiste durch ein Extrusionsverfahren hergestellt werden, wodurch sich zusätzliche Montagevorgänge erübrigen und somit die Montagekosten reduziert werden. Gleichzeitig können bei dem Extrusionsverfahren an der Außenseite des Schutzelements längs verlaufende Stege angespritzt werden, die den gleichen Zweck wie die Laschen erfüllen und aus denen die Laschen durch Beschneiden ausgeformt werden können.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das Schutzelement aus einem dünnwandigen Elastomer besteht und mittels einer Haftschicht am Wischkeil befestigt ist. Hierbei dient die Wischlippe und der Wischkeil unmittelbar zum Abstützen des Schutzelements, so dass im wesentlichen die Wischeigenschaften der Wischleiste durch das Schutzelement nicht beeinträchtigt werden. Das Schutzelement, das keine nennenswerte Eigensteifigkeit hat und seine für das Wischen erforderliche Steifigkeit erst durch die stoffschlüssige Verbindung mit der Wischleiste erhält, hat nur eine Schutzfunktion für die Wischlippe gegenüber Abrieb und Umgebungseinflüssen. Das Schutzelement, das mittels einer Haftschicht am Wischkeil befestigt ist, wird kurz vor der Auslieferung des Fahrzeugs von der Wischleiste entfernt. Die Haftschicht kann von einer Haftfolie gebildet sein, die beidseitig mit einem Haftmedium beschichtet ist. Es ist auch möglich, dass die Haftschicht nicht großflächig auf das Schutzelement aufgetragen wird, sondern aus einzelnen Haftelementen besteht, die sich über die Länge des Schutzelements verteilen. Dadurch lässt sich das Schutzelement leichter entfernen.

Das Schutzelement kann vor dem Befestigen an der Wischlippe eine der Wischlippe angepasste Querschnittkontur besitzen, die einen geringen Abstand von der Wischlippe bzw. dem Wischkeil besitzt und bei der Montage an diese leicht angedrückt wird. Da ein solches Schutzelement sehr dünnwandig sein kann und eine geringe Eigensteifigkeit besitzt, besteht die Möglichkeit, dass das Schutzelement nur sehr grob vorgeformt ist und bei der Montage an die Wischlippe bzw. den Wischkeil angeformt wird und durch die Haftschicht in dieser Form gehalten wird. So kann z.B. das vorgefertigte Schutzelement im wesentlichen ein v-förmiges Querschnittprofil mit ebenen Seitenwänden aufweisen oder eine im wesentlichen ebene Platte sein, bei der die Biegekanten durch längs verlaufende Nuten vorgegeben sind. Zum Gestalten des Schutzelements im Bereich der Wischlippe kann es dabei zweckmäßig sein, die Nutenränder zu überhöhen, um an der Außenseite des Schutzelements Wischkanten zu bilden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass das Schutzelement aus einer Schutzschicht besteht und durch Beschichten der Wischlippe bzw. des Wischkeils in einem Beschichtungsbereich hergestellt wird. Dabei werden zweckmäßigerweise mehrere Schichten aufgetragen, z.B. zusätzlich zu der äußeren Schutzschicht eine innere lösbare Haftschicht, die die stoffschlüssige Verbindung zur Wischlippe und zum Wischkeil herstellt. Dadurch lässt sich ein extrem dünnwandiges Schutzelement realisieren, das die Wischqualität der Wischleiste kaum verfälscht. Um die Schutzschicht bzw. die Haftschicht leichter und vollständig von der Wischleiste entfernen zu können, ist es vorteilhaft, dass diese Schichten eine Gewebeeinlage besitzen.

Ferner ist es vorteilhaft, dass das Schutzelement eine Farbe hat, die sich deutlich von der Farbe der Wischleiste unterscheidet. Dadurch kann leichter erkannt werden, ob sich auf der Wischleiste noch ein Schutzelement befindet oder nicht. Es ist auch möglich, dass die Verschleißeigenschaften des Schutzelements so ausgelegt werden, dass das Schutzelement nach der zu erwartenden provisorischen Betriebszeit verschlissen ist und die Wischlippe der Wischleiste aus der Schutzschicht hervortritt und die Wischfunktion übernimmt.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Wischleiste,

2 eine Variante zu 1,

3 einen Querschnitt durch ein Schutzelement vor seiner Montage,

4 eine Draufsicht auf ein Schutzelement nach 3 mit einzelnen Haftelementen,

5 eine Variante zu 3 und 6 eine Variante zu 1.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Bei den Ausführungen nach 1, 2 und 6 besitzt eine Wischleiste 10 einen Profilrücken 14 und ein Funktionsteil 16, wobei eine Kopfleiste 18 des Profilrückens 14 von einer Kralle 12 eines nicht näher dargestellten Tragbügelsystems umfasst ist, die in zwei seitliche Längsnuten 22 eingreift. Die Wischleiste 10 kann auch in leicht abgewandelter Form von einem bügellosen, elastischen Träger gehalten werden, wobei aber das für die Erfindung bedeutsame Funktionsteil 16 gleich ist.

Die Kopfleiste 18, in der in einem zentralen Längskanal 24 eine Federschiene 26 untergebracht ist, ist über eine Einschnürung 44 zwischen den Längsnuten 22 mit einem Stützabschnitt 20 verbunden. An diesen schließt sich das Funktionsteil 16 mit einem Kippsteg 28 einem Wischkeil 30 und einer Wischlippe 32 an.

Bei der Ausführung nach 1 umgibt ein Schutzelement 34 die Wischlippe 32 und den Wischkeil 30 und bildet zu diesen einen Zwischenraum 42. An der Seite, die dem Stützabschnitt 20 zugewandt ist, ist das Schutzelement 34 über seine Länge durch dünne Bindenähte 36, 38 mit einem Teil der Wischleiste 10 verbunden, und zwar auf der linken Seite der 1 über die Bindenaht 36 mit dem Stützabschnitt 20 und auf der rechten Seite der 1 als alternative Möglichkeit mit dem oberen, breiteren Teil des Wischkeils 30. Die Bindenähte 36, 38 sind sehr dünn ausgeführt, damit das Schutzelement 34 bei Bedarf leicht von der Wischleiste 10 abgetrennt werden kann. Das Abtrennen kann durch eine Perforation oder Einschnitte in der Bindenaht 36, 38 begünstigt werden. Um das Schutzelement 34 beim Abtrennen besser handhaben zu können, besitzt es nach außen weisende Laschen 40, die leicht erfasst werden können. Das Schutzelement 34 wird zusammen mit der Wischleiste 10 in einem Extrusionsverfahren hergestellt, wobei die Laschen 40 in Form längs verlaufender Stege angespritzt werden. Aus diesen Stegen können anschließend in Längsrichtung kürzere Laschen 40 ausgeschnitten werden.

Die Ausführung nach 2 unterscheidet sich von der Ausführung nach 1 dadurch, dass das Schutzelement 46 durch eine Haftschicht 48 mit der Wischlippe 32 bzw. dem Wischkeil 30 stoffschlüssig verbunden ist. Die Haftschicht 48 kann als Haftfolie ausgebildet sein, die beidseitig mit einem Haftmedium beschichtet ist. Sie kann ferner großflächig auf die Seitenwände 62 des Schutzelements 46 aufgetragen sein (3) oder aus begrenzten Haftelementen 50 bestehen (4). Zum Entfernen des Schutzelements 46 dienen ebenfalls Laschen 52, die in ähnlicher Weise wie die Laschen 40 hergestellt werden können.

Das Schutzelement 46 kann im wesentlichen der Form der Wischlippe 32 und des Wischkeils 30 nachgeformt sein. Da es sehr dünnwandig ist, reicht es aus, dass es die Querschnittform nur grob wiedergibt und insbesondere ebene Seitenwände 62 aufweist (3), die bei der Montage an die Außenkontur der Wischlippe 32 bzw. des Wischkeils 30 angelegt oder angerollt werden und durch die Haftschicht 48 die Form beibehalten. Bei der Ausführung nach 5 ist das Schutzelement 46 eine im wesentlichen ebene Platte und besitzt zu beiden Seiten einer inneren Nut 64 und einer äußeren Nut 66 Teile 70, die bei der Montage um die innere Nut 64 aufgebogen werden und über die Haftschicht 48 an die Außenkontur der Wischlippe 32 bzw. des Wischkeils 30 angelegt werden. Dabei ist es zweckmäßig, dass die äußere Nut 66 an ihren Rändern 68 überhöht ist, so dass die überhöhten Ränder 68 definierte Wischkanten des Schutzelements 46 bilden.

Bei der Ausführung nach 6 ist die Wischlippe 32 in einem Beschichtungsbereich 54 mit einer Schutzschicht 58 beschichtet. Zwischen der Schutzschicht 58 und der Wischlippe 32 ist eine Haftschicht 56 vorgesehen, die eine stoffschlüssige Verbindung zwischen der Schutzschicht 58 und der Wischlippe 32 herstellt. Die Haftschicht 56 hat die Eigenschaft, dass die Schutzschicht 58 ausreichend fest an der Wischlippe 32 haftet und fixiert ist, aber andererseits einwandfrei von der Wischlippe 32 abgezogen werden kann. Um die Schutzschicht 58 leicht und rückstandsfrei von der Wischlippe 32 zu entfernen, ist es zweckmäßig, in die Schutzschicht 58 bzw. die Haftschicht 56 eine Gewebeeinlage 60 vorzusehen. Die Verschleißeigenschaften der Haftschicht 56 und der Schutzschicht 58 können so ausgelegt werden, dass sie nach der zu erwartenden provisorischen Betriebszeit verschlissen sind, so dass die Wischlippe 32 aus der Schutzschicht 58 hervortritt und ihre Funktion übernehmen kann. Um deutlich kenntlich zu machen, dass die Wischlippe 32 durch ein Schutzelement 34, 46 oder eine Schutzschicht 58 geschützt ist, besitzen diese eine Farbe, die sich deutlich von der Farbe der übrigen Wischleiste 10 unterscheidet.


Anspruch[de]
  1. Wischleiste (10) für Scheibenwischer mit einem abnehmbaren Schutzelement (34, 46, 58) zum Schutz einer Wischlippe (32) vor der Auslieferung eines Neufahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (34, 46, 58) aus einem gleichen Werkstoff wie die Wischleiste (10) hergestellt und stoffschlüssig mit dieser verbunden ist.
  2. Wischleiste (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (34) ein der Wischlippe (32) angepasstes Querschnittprofil aufweist und an der einer Fahrzeugscheibe abgewandten Seite über eine dünne Bindenaht (36, 38) mit einem Teil (20, 30) der Wischleiste (10) verbunden ist.
  3. Wischleiste (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindenaht (36, 38) eine Perforation oder Einschnitte aufweist.
  4. Wischleiste (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (34) im Bereich, der mit der Wischleiste (10) verbunden ist, mindestens eine nach außen weisende Lasche (40, 52) hat.
  5. Verfahren zum Herstellen einer Wischleiste (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischleiste (10) zusammen mit dem Schutzelement (34) extrudiert wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Schutzelements (34) längs verlaufende Stege angespritzt werden, aus denen die Laschen (40) geschnitten werden.
  7. Wischleiste (10) nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (46) aus einem dünnwandigen Elastomer besteht und mittels einer Haftschicht (48) am Wischkeil (30) und/oder der Wischlippe (32) befestigt ist.
  8. Wischleiste (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht (48) von einer Haftfolie gebildet ist.
  9. Wischleiste (10) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht aus einzelnen Haftelementen (50) besteht.
  10. Wischleiste (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (46) ein keilförmiges Querschnittprofil mit ebenen Seitenwänden (62) zur Aufnahme der Wischlippe (32) aufweist und während der Montage an die Kontur der Wischlippe (32) und des Wischkeils (30) angedrückt wird.
  11. Wischleiste (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (46) ein im Wesentlichen ebenes Element mit in Längsrichtung verlaufenden Nuten (64, 66) ist, die im Bereich der Wischlippe (32) ein Umbiegen der seitlichen Teile (70) erlauben, die während der Montage an die Kontur der Wischlippe (32) und des Wischkeils (30) angedrückt werden.
  12. Wischleiste (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement aus mindestens einer lösbaren Haftschicht (56) und einer Schutzschicht (58) besteht, mit denen die Wischlippe (32) und der Wischkeil (30) in einem Beschichtungsbereich (54) beschichtet sind.
  13. Wischleiste (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (58) und die Haftschicht (56) eine begrenzte Standzeit besitzen, die auf die zu erwartende, provisorische Betriebszeit abgestimmt ist.
  14. Wischleiste (10) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (58) eine Farbe hat, die sich deutlich von der Farbe der Wischleiste (10) unterscheidet.
  15. Wischleiste (10) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (58) und/oder die Haftschicht (56) eine Gewebeeinlage (60) besitzen.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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