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Dokumentenidentifikation DE102004027573A1 12.01.2006
Titel Vorrichtung zur Herabsetzung der Verletzungsgefahr beim Absturz an einem Klettersteig
Anmelder Reichenberger, Joseph, 83451 Piding, DE
Erfinder Reichenberger, Joseph, 83451 Piding, DE
Vertreter Haft, von Puttkamer, Berngruber, Karakatsanis, 81669 München
DE-Anmeldedatum 05.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004027573
Offenlegungstag 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse A63B 29/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herabsetzung der Verletzungsgefahr beim Absturz eines Bergsteigers an einem Klettersteig, mit einem am Ankerhaken (3) befestigten Seil (1) zur Sicherung des Bergsteigers mit einem Karabinerhaken (10), wobei eine oberhalb des Ankerhakens (3) um das Seil (1) angeordnete Seilabdeckung (17), die sich vom Ankerhaken (3) nach oben verjüngt, vorgesehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herabsetzung der Verletzungsgefahr beim Absturz eines Bergsteigers an einem Klettersteig nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei Klettersteigen wird das meist als Stahlseil ausgebildete, von unten nach oben verlaufende, gespannte Seil mit Ankerhaken verankert. Zur Befestigung des Stahlseils am Ankerhaken werden unterschiedliche Befestigungsmittel verwendet. Häufig ist es eine Schelle, d.h. ein Befestigungsbügel, der das Seil umgreift und mit seinen beiden Enden einen am Ankerhaken befestigten, beispielsweise angeschweißten Ansatz, durchragt, wobei auf die beiden mit einem Gewinde versehenen Enden des Bügels Schrauben geschraubt werden, um das Seil fest gegen den Ansatz bzw. gegen ein zwischen dem Ansatz und dem Seil angeordnetes Zwischenstück zu ziehen.

Der Bergsteiger ist mit zwei Gurten, Seilen oder dergleichen Zugmittel gesichert, an deren einem Ende ein Karabinerhaken befestigt ist. Dabei ist stets einer der beiden Haken an dem Drahtseil eingehängt. Das andere Ende des Zugmittels, das am Bergsteiger befestigt ist, kann beispielsweise mit einem Brustgeschirr und/oder einem Sitzgurt verbunden sein.

Ein Karabinerhaken weist an einer seiner beiden Längsseitenabschnitte ein nach innen schwenkbares, in Schließstellung federndes Verschlussstück auf. Häufig ist zur Sicherung eine Schiebemuffe vorgesehen, die in der Schließstellung des Karabinerhakens den Bereich übergreift, an dem das Verschlussstück und das gegenüberliegende Ende des Karabinerhakens aneinander liegen. Die Schiebemuffe ist dabei in die gesicherte Stellung federbelastet.

Wenn der Bergsteiger den Halt verliert und abstürzt, rutscht der am Drahtseil befestigte Karabinerhaken nach unten, bis er am nächsten Ankerhaken hängen bleibt. Dabei hat sich gezeigt, dass der Karabinerhaken, der auf den Ankerhaken oder die zum Teil scharfkantigen Befestigungsmittel, wie den Ansatz am Ankerhaken, die Enden der Befestigungsbügel mit den Schrauben und dergleichen, mit großer Wucht aufschlägt, bricht. Dieses Problem tritt insbesondere dann auf, wenn der Karabinerhaken nur mit einem Längsseitenabschnitt aufschlägt. So beträgt die Bruchfestigkeit eines herkömmlichen Kletterkarabinerhakens z.B. 25 kN, die eines Längsseitenabschnitts aber weniger als die Hälfte. Noch gravierender wird ein solcher Aufschlag, wenn dadurch die Schiebemuffe aus der gesicherten Position verschoben und der Karabinerhaken geöffnet wird. Denn dadurch wird die Bruchfestigkeit noch weiter herabgesetzt. Vor allem aber kann sich dann der Karabinerhaken vom Seil lösen, schlimmstenfalls mit tödlichen Verletzungen als Folge. Hinzu kommt, dass der Bergsteiger, wenn er den Halt verliert und abstürzt, mit dem Kopf oder anderen Körperteilen auf den Ankerhaken aufschlagen und sich dadurch erhebliche Verletzungen zuziehen kann.

Es gibt daher Bestrebungen, aus Sicherheitsgründen überhaupt auf gespannte Seile zu verzichten, und stattdessen nur noch schlaffhängende Drahtseile zu verwenden, so dass sich eine Seilschlaufe unterhalb des Ankerhakens ausbilden kann, wenn der Bergsteiger abstürzt, in der dann der Karabinerhaken hängen bleibt. Ein solches schlaffes Seil bietet jedoch keinen festen Halt. Insbesondere wenn sich an einem Abschnitt des Seiles zwischen zwei Ankerhaken zwei Bergsteiger befinden, kann der eine das Seil zur einen Seite und der andere zur anderen Seite ziehen, was nicht nur äußerst irritierend, sondern auch höchst gefährlich ist.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Verletzungsgefahr an den Ankerhaken bei einem Klettersteig, insbesondere mit straff gespanntem Seil, zu verhindern, jedenfalls drastisch herabzusetzen.

Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass um das im allgemeinen als Drahtseil ausgebildete Seil oberhalb der einzelnen Ankerhaken Seilabdeckungen vorgesehen sind, die sich von unten nach oben verjüngen.

Vorzugsweise weist die Seilabdeckung an ihrem unteren, dem Ankerhaken zugewandten Bereich einen Durchmesser auf, der größer ist als der Innendurchmesser des Karabinerhakens.

Der Innendurchmesser eines Karabinerhakens, also der Abstand zwischen seinen Längsseitenabschnitten, beträgt normalerweise etwa 5 cm. Der Außendurchmesser der Seilabdeckung beträgt daher normalerweise im unteren Bereich vorzugsweise mindestens 6 cm, insbesondere etwa 7 cm. Das obere Ende der Seilabdeckung kann an dem Seil anliegen. Auch kann eine gewisse Toleranz zwischen dem oberen Ende der Seilabdeckung und dem Seil vorgesehen sein. Jedoch sollte die Seilabdeckung an ihrer oberen Spitze nicht breiter als der doppelte Seildurchmesser sein. So kann bei einem Seil mit einem Durchmesser von 1,5 cm die Spitze der Seilabdeckung beispielsweise eine Breite von 2 cm aufweisen. Die Höhe der Seilabdeckung kann unterschiedlich sein, jedoch hat sich eine Höhe von 5 cm bis 20 cm, insbesondere von etwa 10 cm, als geeignet erwiesen.

Vorzugsweise ist die Seilabdeckung so ausgebildet, dass sie zugleich die scharfkantigen Befestigungsmittel, wie den Ansatz an dem Ankerhaken, die Enden des Befestigungsbügels mit den Schrauben und dergleichen, mit abdeckt. Die Seilabdeckung stützt sich auf dem Ankerhaken ab, und zwar entweder direkt oder über den Ansatz.

Vorzugsweise ist die Seilabdeckung als Konus oder Kegel ausgebildet, wobei das Seil an der nach oben ragenden Kegelspitze austritt. Der Konuswinkel, als der Winkel zwischen der Kegelachse und dem Kegelmantel, beträgt vorzugsweise mehr als 10 ° und ist vorzugsweise kleiner als 40 °.

Bei einem mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehenen Klettersteig schlägt der Karabinerhaken, wenn der Bergsteiger abstürzt, auf die Seilabdeckung auf. D.h., der Karabinerhaken rutscht an dem Seil nach unten, wodurch die Abdeckung mit ihrer Spitze in den Karabinerhaken eintritt und damit der Karabinerhaken mit seinen beiden Längsseitenabschnitten auf der leicht nach außen gewölbten Außenseite der Seilabdeckung zu liegen kommt. Damit ist verhindert, dass der Karabinerhaken auf scharfkantige Teile auftreffen kann. Zugleich trifft er an drei Stellen, nämlich mit beiden Längsseitenabschnitten und dem diese verbindenden oberen Abschnitt, auf der Seilabdeckung auf. Auch wird durch die Wölbung des Konus das Verschlussstück des Karabinerhakens nach außen, also in die Schließposition, gedrückt. Da die scharfkantigen Teile am Ankerhaken abgedeckt werden, ist zudem verhindert, dass sich der Bergsteiger durch Aufschlagen an diesen Teilen verletzen kann.

Die Seilabdeckung kann aus Vollmaterial bestehen, das eine Bohrung für das Seil aufweist, und am unteren Ende mit einer Ausnehmung für die Befestigungsmittel am Ankerhaken versehen sein kann. Das Vollmaterial kann beispielsweise Gummi, Kunststoff, ein Leichtmetall oder dergleichen sein.

Vorzugsweise wird die Seilabdeckung jedoch durch einen mit seiner Spitze nach oben weisenden Trichter gebildet, der die scharfkantigen Teile am Ankerhaken abdeckt. Der Trichter kann aus Kunststoff, insbesondere faserverstärktem Kunststoff, bestehen. Vorzugsweise besteht er jedoch aus Metallblech, insbesondere Stahlblech, vor allem aus rostfreiem Stahlblech. Die Wandstärke des Trichters, also die Dicke des Stahlblechs, kann beispielsweise 0,5 mm bis 1,5 mm betragen.

Zur nachträglichen Montage der Seilabdeckung, insbesondere um bestehende Klettersteige nachrüsten zu können, weist die Seilabdeckung über ihre gesamte Länge einen Schlitz, vorzugsweise einen Längsschlitz auf, der zum Aufschieben der Seilabdeckung auf das Seil von der Seite her eine Breite aufweist, die mindestens dem Seildurchmesser entspricht. Nach dem Aufschieben wird die Seilabdeckung so zusammengedrückt, dass die Breite des Schlitzes kleiner ist als der Seildurchmesser. Wenn die Seilabdeckung aus einem federnden Material besteht, z.B. Federstahlblech, kann der Schlitz auf eine mindestens dem Seildurchmesser entsprechende Breite aufgespreizt werden, wobei er sich, wenn die Seilabdeckung auf das Seil von der Seite her geschoben worden ist, aufgrund seiner Federeigenschaft wieder schließt.

Damit sich der Schlitz nicht von selbst öffnen und damit die Seilabdeckung vom Seil lösen kann, sind vorzugsweise die beiden Seiten der Abdeckung beiderseits des Schlitzes miteinander verbindbar ausgebildet. Dazu kann ein nach innen ragender Falz mit einer nach außen gerichteten Öffnung an der einen Seite des Schlitzes vorgesehen sein, in die eine nach innen gebogene Kante an der anderen Seite des Schlitzes steckbar ist.

Um zu verhindern, dass die Seilabdeckung unbeabsichtigt nach oben verschoben werden kann, ist sie vorzugsweise mit einer Einrichtung gegen Verschieben fixiert. Diese Einrichtung kann beispielsweise eine Spiralfeder sein, die mit einem Ende an der Innenseite der Abdeckung, vorzugsweise in deren oberem Bereich befestigt ist, und die am anderen Ende eine Einhängevorrichtung, beispielsweise einen Haken, eine Öse oder dergleichen aufweist, welche z.B. an den Enden oder den Schrauben an den Enden des Befestigungsbügels einhängbar ist. Die Einrichtung zur Fixierung der Seilabdeckung kann jedoch in unterschiedlichster Weise ausgebildet sein, beispielsweise kann sie wenigstens zwei Blattfedern aufweisen, die an der Innenseite der Seilabdeckung befestigt sind, und von der einen bzw. anderen Seite gegen das Seil gedrückt werden. Auch kann eine Hülse aus Kunststoff oder dergleichen gummielastischem Material vorgesehen sein, welche das Seil umschließt. Durch diese Fixiereinrichtung werden auch Klappergeräusche vermieden, insbesondere wenn die Seilabdeckung aus Metall besteht.

Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Darin zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Ankerhakens mit daran befestigtem Seil mit Karabinerhaken;

2 eine der 1 entsprechende Seitenansicht, jedoch nach Aufschlag des Karabinerhakens auf den Ankerhaken;

3 und 4 eine Seitenansicht bzw. Stirnansicht auf den Ankerhaken mit einer Seilabdeckung nach einer Ausführungsform der Erfindung; und

5 einen Schnitt durch die Seilabdeckung entlang der Linie V-V in 4.

Gemäß 1 und 2 ist das Stahlseil 1 eines Klettersteiges mit einem Befestigungsbügel 2 an einem Ankerhaken 3 befestigt, der mit seinem in 1 weggebrochen dargestellten Ende im Felsen verankert ist.

An dem vom Felsen abgewandten, freien Ende ist an dem Ankerhaken 3 ein plattenförmiger Ansatz 4 angeschweißt. Das Seil 1 wird von dem Befestigungsbügel 2 und einem Zwischenstück 5 mit einer konkaven Ausnehmung 6 umschlossen, die, wie der Bügel 2, eine Krümmung aufweist, die dem Seildurchmesser entspricht. Die beiden Enden des Befestigungsbügels 2 sind durch Bohrungen in dem Ansatz 4 gesteckt, so dass sie mit ihren Enden, die mit einem Gewinde 7 versehen sind, auf der dem Seil 1 gegenüberliegenden Seite aus dem Ansatz 4 herausragen. Auf die Gewinde 7 sind Schrauben 8 geschraubt, um das Seil 1 mit dem Befestigungsbügel 2 fest gegen das Zwischenstück 5 zu ziehen und damit zu fixieren.

Der Karabinerhaken 10, der an dem Seil 1 befestigt ist, weist an einer Längsseite ein Verschlussstück 11 auf, das um eine Achse 12 aus der in 1 und 2 dargestellten Schließposition nach innen verschwenkbar ist, um den Karabinerhaken 10 zu öffnen und vom Seil 1 lösen zu können. Das Verschlussstück 11 ist in die Schließposition durch eine nicht dargestellte Feder belastet.

Ferner ist auf dem Verschlussstück 11 eine Schiebemuffe 13 angeordnet, die in der in 1 und 2 dargestellten Schließstellung des Karabinerhakens 10 den Bereich übergreift, an dem das Verschlussstück 11 und das gegenüberliegende Ende des Karabinerhakens aneinander liegen. Dieser Bereich wird gemäß 1 und 2 durch einen Schlitz 14 an dem von der Achse 12 abgewandten Ende des Verschlussstückes 11 gebildet, in den eine Zunge 15 eingreift, die an dem gegenüberliegenden Karabinerende vorgesehen ist. Die Schiebemuffe 13 ist durch eine nicht dargestellte Feder von der Schwenkachse 12 weg in die gesicherte Position belastet. An dem Gurtband 16, das am Karabinerhaken 10 befestigt ist, ist der Bergsteiger befestigt.

Wie in 2 dargestellt, schlägt der Karabinerhaken 11 beim Absturz des Bergsteigers z.B. auf den scharfkantigen Ansatz 4 auf, und zwar mit normalerweise nur einer Längsseite, wodurch der Karabinerhaken 10 abbrechen kann. Auch ist ersichtlich, dass, wenn der Karabinerhaken 10 um das Seil 1 gedreht wird, die Schiebemuffe 13 z.B. mit dem Ansatz 4 in Berührung kommt und damit zur Achse 12 hin verschoben werden kann, wodurch sich der Karabinerhaken 10 öffnen kann.

Demgegenüber ist bei der in 3 und 4 dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsform oberhalb des Karabinerhakens 3 um das Stahlseil 1 eine Seilabdeckung 17 vorgesehen, die als mit der Spitze nach oben gerichteter Trichter 18 z.B. aus rostfreiem Stahlblech ausgebildet ist. Die Seilabdeckung 17 deckt die Befestigungsmittel ab, mit denen das Seil 1 an dem Ankerhaken 3 befestigt ist, also den Befestigungsbügel 2, den Ansatz 4, das Zwischenstück 5 und die Schrauben 8. An ihrem unteren Ende weist die Seilabdeckung 17 einen Durchmesser D auf, der größer ist als der Innendurchmesser d des Karabinerhakens 10. Die Seilabdeckung 17 stützt sich mit ihrem unteren Ende auf dem Ankerhaken 3 ab.

Die Seilabdeckung 17 bzw. der Trichter 18 weist einen Schlitz 19 auf, der sich vom oberen zum unteren Ende der Abdeckung erstreckt. Der Schlitz ist als Längsschlitz ausgebildet, d.h. er verläuft parallel zum Seil 1. Er kann jedoch beispielsweise auch wendelförmig ausgebildet sein oder einen anderen Verlauf aufweisen.

Der Schlitz 19 kann durch Aufbiegen des z.B. aus Stahlblech bestehenden Trichters 18 aufgeweitet werden, so dass die Seilabdeckung 17 von der Seite auf das Seil 1 gesteckt werden kann. Anschließend wird der Schlitz 19 geschlossen, indem der Trichter 18 wieder zusammengedrückt wird.

Gemäß 5 sind die beiden Seiten der Seilabdeckung 17 beiderseits des Schlitzes 19 miteinander verbindbar ausgebildet. Dazu ist an der Innenseite des Trichters 18 an der einen Seite des Schlitzes 19 ein nach innen ragender Falz 22 vorgesehen, dessen Falzöffnung nach außen zeigt, während der Trichter 18 an der anderen Seite des Schlitzes 19 eine nach innen ragende Kante 23 aufweist, die in den Falz 22 gesteckt ist.

Wenn der Bergsteiger abstürzt, schlägt bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform gemäß 3 und 4 der Karabinerhaken 10 auf die Seilabdeckung 17 bzw. den Trichter 18 auf. D.h., der Karabinerhaken 10 rutscht an dem Seil 1 nach unten, die Seilabdeckung 17 tritt mit ihrer Spitze in den Karabinerhaken 10 ein und der Haken kommt mit seinen beiden Längsseitenabschnitten bei 24 und 25 und mit dem die Längsseitenabschnitte verbindenden oberen Abschnitt bei 26 auf der gewölbten Außenseite des Trichters 18 zu liegen. Damit ist verhindert, dass der Karabinerhaken 10 auf scharfkantige Teile an dem Ankerhaken 3, wie den Enden der Befestigungsbügel 2 oder den Ansatz 4 auftreffen kann. Darüber hinaus wird das Verschlussstück 11 in die Schließstellung gedrückt. Zugleich wird durch die Seilabdeckung 14 verhindert, dass der Bergsteiger beim Anstürzen sich durch Aufschlagen auf diese scharfkantigen Teile verletzt.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Herabsetzung der Verletzungsgefahr beim Absturz eines Bergsteigers an einem Klettersteig mit einem am Ankerhaken befestigten Seil zur Sicherung des Bergsteigers mit einem Karabinerhaken, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Ankerhakens (3) um das Seil (1) angeordnete Seilabdeckung (17), die sich vom Ankerhaken (3) nach oben verjüngt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) an ihrem dem Ankerhaken (3) zugewandten unteren Bereich einen größeren Durchmesser (D) aufweist als der Innendurchmesser (d) des Karabinerhakens (10).
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) die Befestigungsmittel (2, 4, 5, 8) abdeckt, mit denen das Seil (1) an dem Ankerhaken (3) befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) einen von ihrem oberen zum unteren Ende verlaufenden Schlitz (19) aufweist, der zum Aufschieben der Seilabdeckung (17) auf das Seil von der Seite auf eine mindestens dem Seildurchmesser entsprechende Breite aufgeweitet oder aufweitbar ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten der Seilabdeckung (17) beiderseits des Schlitzes (19) miteinander verbindbar ausgebildet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) zur Verjüngung vom unteren Bereich nach oben konisch ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) als mit seiner Spitze nach oben weisender Trichter (18) ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilabdeckung (17) aus Metallblech besteht.
  9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Fixierung der Seilabdeckung (17) gegen Verschiebung an dem Seil (1) nach oben vorgesehen ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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