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Dokumentenidentifikation DE102004027595A1 12.01.2006
Titel Plektrum
Anmelder Sauerteig, Jörg, 98587 Steinbach-Hallenberg, DE
Erfinder Sauerteig, Jörg, 98587 Steinbach-Hallenberg, DE
Vertreter Schmalz, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 98574 Schmalkalden
DE-Anmeldedatum 05.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004027595
Offenlegungstag 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse G10D 3/16(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Aufgabe der Erfindung ist es, ein Plektrum zu entwickeln, welches in allen Temperaturbereichen sowohl mit kalten und sehr trockenen Händen/Fingern, aber auch bis hin zu sehr stark verschwitzten Händen/Fingern stets eine hohe Verdreh- und Verrutschsicherheit bei minimierter Plektrum-Anpresshaltekraft gewährleistet, dabei stets einen sicheren Griff des Plektrums ermöglicht und darüber hinaus selbst bei sehr schnellem Spiel stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite/n gewährleistet, so dass auch Variationen im Anschlag selbst bei sehr schnellen Tonfolgen mit diesem Plektrum spielbar sind.
Die erfindungsgemäße Plektrum zum Zupfen und/oder Anschlagen der Saiten von Saiteninstrumenten aus einer zu einem Plättchen ausgeformten Formmasse (1), zeichnet sich dadurch aus, dass in einer oder mehreren in der Formmasse (1) des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnungen Korkeinleger (2) angeordnet sind.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Plektrum, ein Spielplättchen für Saiteninstrumente, wie beispielsweise Gitarren, Ukulelen, Mandolinen usw.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Plektrum, ein Spielplättchen für Saiteninstrumente, wie beispielsweise Gitarren, Ukulelen, Mandolinen, usw..

Im Stand der Technik sind seit Jahren Plektren allgemein bekannt und werden zum Zupfen und/oder Anschlagen der Saiten von Saiteninstrumenten eingesetzt.

Als Material für derartige Plektrum kommen seit Jahren Kunststoff, Metall, Filz aber auch Knochen und Stein zum Einsatz.

Die Formgebung der Plektrum ist dabei der Spielfunktion und/oder den jeweiligen Wünschen des Spielers angepasst, so dass selbst bei ebenen, dünnwandigen, zu einem Plättchen ausgeformten Plektrum unterschiedliche Geometrien wie beispielsweise rund, dreieckig, oval, tropfenförmig, herzförmig, länglich wie auch andere geometrische Formen Verwendung finden.

Ein wesentlicher Nachteil dieser dünnwandigen, ebenen im Stand der Technik vorgeschriebenen Plektren besteht darin, dass die zwischen Daumen und Zeigefinger gehaltene Plektren verrutschen während man das Saiteninstrument spielt.

Mit den unterschiedlichsten technischen Mitteln wurde versucht diesen Nachteil zu beseitigen.

So beschreibt beispielsweise die US 1, 117, 056 ein Plektrum mit vier versetzt zueinander ausgeformten Noppen bzw. in vier versetzt zueinander angeordneten Löchern angeordneten Gummistöpseln, oder beidseitig auf dem ebenen Plektrum analog aufgeklebten Gummistöpseln.

Die ausgeformten Noppen ermöglichen zwar bei trockenen Händen zunächst ein Verbesserung der Verrutsch- und Verdrehsicherheit des Plektrums.

Jedoch wird bei Schweißbildung an den das Plektrum haltenden Fingern diese Verrutsch- und Verdrehsicherheit deutlich eingeschränkt, so dass es während des Spiels eines ständig anwachsenden Kraftaufwandes zwischen Daumen und Zeigefinger (Plektrum-Anpresshaltekraft) bedarf um ein Verrutschen und/oder Verdrehen des Plektrums zu vermeiden. Bei stark verschwitzter Hand/Fingern und längerem Spiel ist daher mit dieser Bauform ein fester, sicherer Halt des Plektrums selbst bei sehr extrem hoher Plektrum-Anpresshaltekraft bei kraftvollem Spiel mit schnellen Tonfolgen nicht mehr zu gewährleisten.

Dabei erfordert die ständige Angst das Plektrum während des Spielens zu verlieren zusätzlich einen sehr hohen Konzentrationsaufwand.

Auch die ebenfalls in der US 1, 117, 056 vorgeschlagenen, am Plektrum angeordneten Gummistöpsel können bei Schweißbildung infolge des Flüssigkeitsfilmes zwischen dem Plektrum und den das Plektrum haltenden Fingern den bereits erläuterten Verlust an Verrutsch- und Verdrehsicherheit mit den daraus resultierenden, bereits erläuterten Wirkungen selbst bei sehr hoher Plektrum-Anpresshaltekraft nicht vermeiden.

Darüber hinaus wirken beim Spielen die am Plektrum angeordneten Gummistöpsel zwischen den Fingern und dem Plektrum wie elastische Unterlegscheibe die keinen optimalen Kontakt der Finger zum Plektrum ermöglichen, so dass beim Anschlag dann zwangsläufig die den Ton erzeugende Kraft von den Fingern auch nur gedämpft über das Plektrum auf die Saite/n übertragen werden, so dass Variationen im Anschlag insbesondere bei schnellen Tonfolgen mit derartigen, mit „elastischen Dämpfern" (Gummistöpseln oder Gummiaufklebern) versehenen Plektren nicht spielbar sind.

Aus der US 3,112,668 ist ein rundes Plektrum mit einem mittig angeordneten Loch vorbeschrieben. Bei diesem aus Nylon bestehenden Plektrum wird ein direkter Kontakt von Daumen und Zeigefinger gewährleistet, so dass zwar in Verbindung mit einer sehr hohen Anpresshaltekraft ein „Herausrutschen" des Plektrums zwischen Daumen und Zeigefinger während des Spieles vermieden werden kann.

Doch besteht neben der hohen Plektrum-Anpresshaltekraft ein anderer Nachteil dieser Ausführungsform darin, dass in Folge der runden Form die Fläche des Plektrums welche beim Spielen auf die Saiten trifft viel zu groß ist, wodurch ein flexibles schnelles Spielen mit einem solchen Plektrum nicht mehr möglich ist.

Darüber hinaus kann jedoch selbst mit einer extrem hohen Plektrum-Anpresshaltekraft keinesfalls ein Verdrehen des runden Plektrums während des Spielens vermieden werden.

Da sich jedoch das Plektrum während des Spielens abnutzt, führt diese Abnutzung dann in Verbindung mit dem Drehen des Plektrums während des Spielens dazu, dass mit einem solchen auch nur geringfügig abgenutzten, mit einem runden mittigen Loch versehenen Plektrum ein sauberes Spiel kaum noch möglich ist.

Aus der US 4,150,601 ist darüber hinaus ein Plektrum mit auf der Oberfläche des Plektrums angeordneten streifenförmigen Erhebungen bekannt, welche an den beiden Oberflächen des Plektrums zueinander um 90° versetzt sind.

Diese Ausführungsform ermöglicht zwar bei trockenen Fingern einen festen Halt, d.h eine Verrutsch- und Verdrehsicherheit des Plektrum.

Mit zunehmender Schweißabsonderung an den Fingern vermag jedoch auch diese Ausführungsform bei schnellem Spiel selbst bei sehr hoher Plektrum-Anpresshaltekraft ein Verrutschen des Plektrums zwischen Daumen und Zeigefinger nicht zu vermeiden.

Die US 4,711,150 beschreibt ein Plektrum welches im Griffbereich auf beiden Oberfläche mit einer speziellen trapezförmigen Mulde versehenen ist.

Die Oberfläche in diesen Mulden ist darüber hinaus noppenförmig strukturiert. Zwar ermöglicht auch diese Bauform eine verbesserte Griffigkeit des Plektrums bei trockenen Händen/Fingern.

Im Zusammenhang mit der Schweißbildung an den Fingern bildet sich jedoch auch bei dieser Ausführungsform zwangsläufig ein Flüssigkeitsfilm in den trapezförmigen Mulden. Mit zunehmender Schweißfilmbildung erhöht sich wiederum die erforderliche Plektrum-Anpresshaltekraft, wobei mit zunehmend verschwitzten Händen dann auch bei dieser Ausführungsform ein fester, sicherer, kraftvoller „Griff" des Plektrums selbst mit größtmöglicher Plektrum-Anpresshaltekraft nicht mehr zu gewährleistet ist.

In der US 6,417,431 B1 wird zur Verbesserung der Griffigkeit eines tropfenförmigen Plektrums vorgeschlagen die Oberfläche dieses Plektrums mit einem Warenzeichen erhaben zu profilieren und zusätzlich eine mit Noppen versehenen Schräge derart am Plektrum anzuordnen, dass diese zu einem mittig am Plektrum angeordneten runden Loch abfällt.

Auch diese Bauform ermöglicht lediglich eine Verbesserung der Griffigkeit des Plektrums bei trockenen Händen/Fingern, doch erhöht sich auch bei dieser Bauform mit zunehmender Schweißfilmbildung die erforderliche Plektrum-Anpresshaltekraft so stark, dass bei stark verschwitzter Hand/Fingern und längerem Spiel eine hohe Verrutsch- und Verdrehsicherheit, die einen sicheren, kraftvollen „Anschlag" ermöglicht, mit diesem Plektrum nicht mehr gewährleistet ist.

Im Stand der Technik sind darüber hinaus auch Bauformen bekannt bei denen auf ein Plektrum anderer Materialien wie beispielsweise Filz oder Klettverschlussmaterial (z.B. US 6,040,512) aufgeklebt wurden.

Diese Ausführungsformen können zwar einen besseren Griff des Plektrums in Verbindung mit einer Reduzierung der Plektrum-Anpresshaltekraft bewirken, haben jedoch stets den Nachteil, dass die jeweils aufgeklebten Materialien beim Spielen, wie bereits erläutert, wie elastische Unterlegscheibe wirken, wodurch beim Anschlag die den Ton erzeugende Kraft von der Hand/den Fingern nur gedämpft auf die Saite übertragen wird, so dass Variationen im Anschlag, insbesondere bei schnellen Tonfolgen, mit derartigen, mit „elastischen Dämpfern" versehenen Plektren nicht mehr spielbar sind.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Plektrum zu entwickeln, welches die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik beseitigt, in allen Temperaturbereichen sowohl mit kalten und sehr trockenen Händen/Fingern aber auch bis hin zu sehr stark verschwitzten Händen/Fingern stets eine hohe Verdreh- und Verrutschsicherheit bei minimierter Plektrum-Anpresshaltekraft gewährleistet, dabei stets einen sicheren Griff des Plektrums ermöglicht, und darüber hinaus selbst bei sehr schnellem Spiel stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite gewährleistet, so dass auch Variationen im Anschlag selbst bei sehr schnellen Tonfolgen mit diesem zu entwickelnden Plektrum spielbar sind.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem Plektrum zum Zupfen und/oder Anschlagen der Saiten von Saiteninstrumenten aus einer zu einem Plättchen ausgeformten elastischen Formmasse gelöst, welches sich dadurch auszeichnet, dass in einer oder mehreren in der elastischen Formmasse des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnungen Korkeinleger angeordnet sind. Diese erfindungsgemäße, direkte Anordnung von Korkeinleger innerhalb der in der elastischen Formmasse des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnungen bewirkt, dass im Bereich der Korkeinleger die Haftreibung der Oberfläche des Plektrums sich in allen Temperaturbereichen (d.h. von kalt bis sehr warm) wesentlich erhöht, wodurch in Verbindung mit einer deutlichen Verringerung der Plektrum-Anpresshaltekraft die Verdreh- und Verrutschsicherheit des Plektrums gleichzeitig wesentlich erhöht wird.

Gleichzeitig bewirken die Korkeinleger, dass bei Schweißabsonderung an den das Plektrum haltenden Fingern dieser Schweiß von den Korkeinlegern aufgesaugt wird. Dadurch erhöht sich zugleich deren Haftreibungswiderstand und bewirkt selbst sehr stark verschwitzten Händen/Fingern eine wesentliche Reduzierung der Plektrum-Anpresshaltekraft, so dass so selbst unter diesen sehr extremen Bedingungen eine sehr hohe Verdreh- und Verrutschsicherheit des Plektrums gewährleistet ist.

Darüber hinaus ermöglichen die flachen Korkeinleger andererseits gleichzeitig stets einen direkten Kontakt der das Plektrum haltenden Finger mit der plättchenförmigen elastischen Formmasse des Plektrums, wodurch selbst bei sehr schnellem Spiel stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist, wodurch auch Variationen im Anschlag selbst bei sehr schnellen Tonfolgen mit diesem erfindungsgemäßen Plektrum exakt spielbar sind.

Erfindungswesentlich ist in diesem Zusammenhang auch, dass der/die Korkeinleger in der Materialdicke etwa der Dicke der Formmasse des Plektrums entspricht/entsprechen und gemeinsam mit der Oberfläche der Formmasse eine ebene Oberfläche ausbildet/ausbilden, bzw. bis zu 30% der Materialdicke derart in der/den Durchgangsöffnung/en versetzt angeordnet ist/sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums mit Vertiefungen und die gegenüberliegende Seite der Oberfläche des Plektrums mit Erhöhungen versehen ist.

Die so ausgebildete leichte Strukturierung der Oberfläche des Plektrums erhöht nochmals zusätzlich die Haftreibung der Oberfläche des Plektrums ohne dabei den Kontakt der das Plektrum haltenden Finger mit der plättchenförmigen elastischen Formmasse des Plektrums zu unterbinden, so dass auch in dieser Ausführungsform stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist.

Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der/die Korkeinleger in seiner/ihrer Materialdicke etwa bis ca. 30 % schwächer gegenüber die Dicke der elastischen Formmasse des Plektrums ausgebildet ist/sind, und derart in der/den Durchgangsöffnung/en der elastischen Formmasse des Plektrums angeordnet ist/sind, dass dieser/diese in Verbindung mit der Oberfläche der Formmasse des Plektrums ein- oder beidseitig muldenförmige Vertiefungen in einer/beiden Seite/n der Oberfläche des Plektrums ausbilden.

Die so erzielte leichte Strukturierung der Oberfläche des Plektrums erhöht ebenfalls zusätzlich die Haftreibung der Oberfläche des Plektrums ohne dabei den Kontakt der das Plektrum haltenden Finger mit der plättchenförmigen elastischen Formmasse des Plektrums zu unterbinden, so dass auch in dieser Ausführungsform stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist.

Kennzeichnend ist in diesem Zusammenhang auch, dass der/die Korkeinleger in seiner/ihrer Materialdicke etwa bis ca. 30 % stärker gegenüber die Dicke der elastischen Formmasse des Plektrums ausgebildet ist/sind, und derart in der/den Durchgangsöffnung/en der elastischen Formmasse des Plektrums angeordnet ist/sind, dass diese in Verbindung mit der Oberfläche der Formmasse des Plektrums ein- oder beidseitig noppenförmige Erhöhungen bzw. Erhöhungen und Vertiefungen gegenüber der Oberfläche des Plektrums ausbilden.

Auch mit einer so ausgebildeten leichten Strukturierung der Oberfläche des Plektrums kann zusätzlich die Haftreibung der Oberfläche des Plektrums erhöht werden, ohne dass dabei den Kontakt der das Plektrum haltenden Finger mit der plättchenförmigen elastischen Formmasse des Plektrums unterbunden wird, wodurch auch in dieser Ausführungsform stets eine optimale Kraftübertragung von der Hand über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist.

Mit der erfindungsgemäßen Lösung kann sowohl mit kalten sehr trockenen Händen/Fingern, bis hin zu sehr stark verschwitzten Händen/Fingern stets ein fester Griff des Plektrums bei minimierter Plektrum-Anpresshaltekraft gewährleistet werden, so dass selbst bei sehr schnellem Spiel stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist, und selbst Variationen im Anschlag selbst bei sehr schnellen Tonfolgen mit einem solchen Plektrum sehr gut spielbar sind.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich zudem neben dem Wortlaut der Ansprüche, auch in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen, aus den nachfolgenden Erläuterungen zu den Ausführungsbeispielen.

In der 1 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit drei bespielbaren Ecken und einer kreisrunden mittig in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnung dargestellt, in welcher ein Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 2 zeigt den Schnitt A-A durch das erfindungsgemäßen Plektrum gemäß 1 mit dem Korkeinleger 2 welcher in seiner Materialstärke in etwa der Materialdicke der elastischen Formmasse entspricht und gemeinsam mit der Oberfläche der elastischen Formmasse 1 beidseitig eine ebene Oberfläche des Plektrum ausbildet.

In der 3 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und zwei kreisrunden in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnungen dargestellt, in welchen jeweils ein Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 4 zeigt den Schnitt B-B durch das erfindungsgemäßen Plektrum gemäß 3 mit den Korkeinlegern 2 welche in ihrer Materialstärke in etwa der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 entsprechen jedoch derart versetzt in den Durchgangsöffnung angeordnet sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums mit Vertiefungen und die gegenüberliegende Seite der Oberfläche des Plektrums mit Erhöhungen versehen ist.

In der 5 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und einer knochenförmigen in der elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnung dargestellt, in welcher ein knochenförmiger Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 6 zeigt den Schnitt bei C-C durch das erfindungsgemäßen Plektrum gemäß 5 mit dem Korkeinlegern 2. Dieser ist in seiner Materialstärke etwa 15% schwächer gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet und derart symmetrisch in der knochenförmigen Durchgangsöffnung angeordnet ist, dass sich beidseitig in der Oberfläche des Plektrums eine leichte gleichförmige knochenförmige Vertiefung ausbildet.

In der 7 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und einer ovalen, länglichen in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnung dargestellt, in welcher ein ovaler, länglicher Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 8 zeigt den Schnitt bei D-D durch das erfindungsgemäßen Plektrum gemäß 7 mit den Korkeinlegern 2. Dieser ist in seiner Materialstärke in etwa 10% schwächer gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet und in der ovalen Durchgangsöffnung derart angeordnet, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums eben mit dem Korkeileger abschließt, und sich in der gegenüberliegenden Oberfläche des Plektrums eine ovale muldenförmige Vertiefung ausbildet.

In der 9 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und zwei untereinander in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten kreisrunden Durchgangsöffnung dargestellt, in denen jeweils ein kreisrunder Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 10 zeigt den Schnitt bei E-E durch das erfindungsgemäße Plektrum gemäß 9 mit den beiden kreisrunden Korkeinlegern 2 welche in ihrer Materialstärke etwa 20% stärker gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet sind. Diese sind derart symmetrisch in den zugeordneten Durchgangsöffnung angeordnet, dass die Korkeinleger an den Oberflächen des Plektrums beidseitig gleichförmige noppenartige Erhöhungen ausbilden.

In der 11 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und zwei diagonal versetzt in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten kreisrunden Durchgangsöffnung dargestellt, in denen wiederum jeweils ein kreisrunder Korkeinleger 2 angeordnet ist.

Die 12 zeigt den Schnitt bei F-F durch das erfindungsgemäße Plektrum gemäß 11 mit den beiden kreisrunden Korkeinlegern 2 welche in ihrer Materialstärke etwa 15% stärker gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet sind. Diese sind in den zugeordneten Durchgangsöffnung derart angeordnet sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums eben ausgebildet ist und die Korkeinleger auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Plektrums noppenförmige Erhöhungen ausbilden.

In der 13 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit wiederum einer bespielbaren Ecke und nebeneinander in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten streifenförmigen Durchgangsöffnungen dargestellt, in denen zugeordnete streifenförmige Korkeinleger 2 angeordnet sind.

Die 14 zeigt den Schnitt bei G-G durch das erfindungsgemäße Plektrum gemäß 13 mit den streifenförmigen Korkeinlegern 2 welche in ihrer Materialstärke etwa 30% stärker gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet sind und in den Durchgangsöffnung derart angeordnet sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums vom Korkeinleger etwa um 20 % der Materialstärke der elastischen Formmasse überragt wird, wobei die der gegenüberliegenden Oberfläche des Plektrums etwa um 10 % der Materialstärke der elastischen Formmasse überragt wird.

In der 15 ist ein erfindungsgemäßes Plektrum mit einer bespielbaren Ecke und vier untereinander in der plättchenförmigen elastischen Formmasse 1 des Plektrums angeordneten streifenförmigen Durchgangsöffnungen dargestellt, in welchen zugeordnete streifenförmige Korkeinleger 2 angeordnet sind.

Die 16 zeigt den Schnitt bei H-H durch das erfindungsgemäße Plektrum gemäß 15 mit den streifenförmigen Korkeinlegern 2 welche in ihrer Materialstärke etwa 10% stärker gegenüber der Materialdicke der elastischen Formmasse 1 ausgebildet, und in den Durchgangsöffnung derart angeordnet sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums vom Korkeinleger etwa um 20% der Materialstärke der elastischen Formmasse überragt wird, wobei die Korkeinleger in der gegenüberliegenden Oberfläche des Plektrums muldenförmige Vertiefungen von ca. 10 % der Materialstärke der elastischen Formmasse ausbilden.

Mittels der in verschiedenen Ausführungsbeispielen vorgestellten spezielle „Profilierungen" können die erfindungsgemäßen Korkeinlagen zudem noch individuell unterschiedlichen Plektrenformen, unterschiedlichen Fingergrößen aber gleichzeitig auch unterschiedlichen Spielgewohnheiten optimiert angepasst werden, so dass stets ein optimaler Griff des Plektrums gewährleistet werden kann. Zudem wird mit all diesen Ausführungsformen in allen Temperaturbereichen, d.h. sowohl bei kalten und sehr trockenen Händen/Fingern bis hin zu sehr stark verschwitzten Händen/Fingern, stets eine hohe Verdreh- und Verrutschsicherheit des Plektrums bei minimierter Plektrum-Anpresshaltekraft gewährleistet, so dass selbst bei sehr schnellem Spiel in all den vorgenannten Temperaturbereichen stets eine optimale tonerzeugende Kraftübertragung von der Hand/den Fingern über das Plektrum auf die Saite gewährleistet ist, wodurch auch Variationen im Anschlag selbst bei sehr schnellen Tonfolgen mit den hier vorgestellten Plektren optimal spielbar sind.


Anspruch[de]
  1. Plektrum zum Zupfen und/oder Anschlagen der Saiten von Saiteninstrumenten aus einer zu einem Plättchen ausgeformten Formmasse (1), dadurch gekennzeichnet, dass in einer oder mehreren in der Formmasse (1) des Plektrums angeordneten Durchgangsöffnungen Korkeinleger (2) angeordnet sind.
  2. Plektrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Korkeinleger (2) in der Materialdicke etwa der Dicke der elastischen Formmasse (1) des Plektrums entspricht/entsprechen und gemeinsam mit der Oberfläche der Formmasse eine ebene Oberfläche ausbildet/ausbilden, bzw. bis zu 30% der Materialdicke der elastischen Formmasse (1) des Plektrums derart in der/den Durchgangsöffnung/en versetzt angeordnet ist/sind, dass eine Seite der Oberfläche des Plektrums mit Vertiefungen und die gegenüberliegende Seite der Oberfläche des Plektrums mit Erhöhungen versehen ist.
  3. Plektrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Korkeinleger (2) in seiner/ihrer Materialdicke etwa bis ca. 30 % schwächer gegenüber die Dicke der elastischen Formmasse (1) des Plektrums ausgebildet ist/sind, und derart in der/den Durchgangsöffnung/en der elastischen Formmasse (1) des Plektrums angeordnet ist/sind, dass dieser/diese in Verbindung mit der Oberfläche der Formmasse des Plektrums ein- oder beidseitig muldenförmige Vertiefungen in einer/beiden Seite/n der Oberfläche des Plektrums ausbilden.
  4. Plektrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der/die Korkeinleger (2) in seiner/ihrer Materialdicke etwa bis ca. 30 % stärker gegenüber die Dicke der elastischen Formmasse (1) des Plektrums ausgebildet ist/sind, und derart in der/den Durchgangsöffnung/en der elastischen Formmasse des Plektrums angeordnet ist/sind, dass diese in Verbindung mit der Oberfläche der Formmasse des Plektrums ein- oder beidseitig noppenförmige Erhöhungen bzw. Erhöhungen und Vertiefungen gegenüber der Oberfläche des Plektrums ausbilden.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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