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Dokumentenidentifikation DE102005030102A1 12.01.2006
Titel Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils für ein manuelles Getriebe
Anmelder Honda Motor Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Motonaga, Toyoaki, Wako, Saitama, JP;
Ikawa, Masaharu, Wako, Saitama, JP;
Emoto, Junichi, Tochigi, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Anmeldedatum 28.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005030102
Offenlegungstag 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse F16H 61/36(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse F16C 1/26(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Ein Übertragungsseil (12; 13) zum Übertragen einer Betätigung eines Getriebehebels (11) zu einem Wählarm oder einem Schaltarm (38) ist in einem gekrümmten Zustand in einem manuellen Getriebe angeordnet. Ein inneres Seil (15; 17) ragt von einem äußeren Schlauch (14; 16) des Übertragungsseils (12; 13) aus vor, wodurch in dem inneren Seil (15; 17) eine eingestellte Last in einer Druckrichtung erzeugt wird. Indem jedoch sichergestellt wird, dass die Steifigkeit einer Gummihülse (36) zum Verbinden eines Endes des inneren Seils (15; 17) mit dem Wählarm oder dem Schaltarm (38) derart eingestellt ist, dass sie in einer Schubrichtung des inneren Seils (15; 17) geringer ist als in einer Zugrichtung des inneren Seils (15; 17), um eine anisotropische Eigenschaft bereitzustellen, kann die eingestellte Last in der Druckrichtung in dem inneren Seil (15; 17) durch einen Unterschied der Steifigkeit der Gummihülse (36) zwischen einer Schieberichtung und einer Zugrichtung ausgeglichen werden, um eine Verschlechterung bei dem Schaltgefühl zu beseitigen.

Beschreibung[de]
Daten verwandter Anmeldungen

Die japanische Prioritätsanmeldungen mit den Nummern 2004-190111 und 2004-190112, auf welchen die vorliegende Anmeldung basiert, sind hiermit vollumfänglich durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung einbezogen und Teil deren Offenbarung.

Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils für ein manuelles Getriebe, bei welchem ein Übertragungsseil für eine Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch und ein inneres Seil umfasst, welches innerhalb des äußeren Schlauchs verschiebbar aufgenommen ist, wobei der äußere Schlauch an einem Ende an einem Gehäuse des manuellen Getriebes befestigt ist, und das innere Seil an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm des manuellen Getriebes durch ein elastisches Element verbunden ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenso eine Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils für ein manuelles Getriebe, bei welchem ein Übertragungsseil für eine Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch und ein inneres Seil umfasst, welches innerhalb des äußeren Schlauchs verschiebbar aufgenommen ist, wobei das innere Seil an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm des manuellen Getriebes verbunden ist, und der äußere Schlauch an einem Ende an einem Gehäuse des manuellen Getriebes gelagert ist, wobei ein elastisches Element dazwischen angeordnet ist.

Die japanische Patentanmeldung, Offenlegungsschrift mit der Nummer 6-257668, offenbart eine Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils, bei welcher ein kugelförmiges Element an einem Zwischenabschnitt eines Getriebehebels angebracht ist, der an seinem oberen Ende mit einem Knauf versehen ist, welcher derart angepasst ist, dass er durch einen Fahrer gehandhabt werden kann, und der an seinem unteren Ende mit dem manuellen Getriebe durch ein Übertragungsseil verbunden ist. Ein Lager zum schwenkbaren Lagern des kugelförmigen Elements ist auf einer Halterung durch einen inneren Metallzylinder, ein Gummielement mit einem Leerraum in einer Schieberichtung und einen äußeren Metallzylinder gestützt, wodurch ein Unterschied verringert wird zwischen der Schwingung, welche bei einer Handhabung des Knaufes in der Schieberichtung hin erhalten wird und der Schwingung, welche bei einer Handhabung des Knaufes in einer Auswahlrichtung hin erhalten wird, um das Gefühl bei der Betätigung des Getriebehebels zu verbessern.

Ein sogenanntes Bowden-Seil, welches einen äußeren Schlauch und ein inneres Seil umfasst, das innerhalb des äußeren Schlauchs verschiebbar aufgenommen ist, wird als das Übertragungsseil verwendet, um den Getriebehebel und das manuelle Getriebe miteinander zu verbinden. Ein derartiges Übertragungsseil ist oft in einem Zustand angeordnet, in welchem wenigstens ein Teil des Übertragungsseils gekrümmt ist. Deshalb begegnet man dem folgenden Problem:

Ein oberer Teil von 10 ist ein Diagramm, welches einen Fall zeigt, in welchem ein Übertragungsseil 03, das einen äußeren Schlauch 01 und ein inneres Seil 02 umfasst, geradlinig angeordnet ist, wobei das innere Seil 02 um eine Länge „a" von den jeweils entgegengesetzten Enden des äußeren Schlauchs 01 vorragt. Wenn das Übertragungsseil 03 gekrümmt ist, wie in einem unteren Teil von 10 gezeigt ist, beträgt die Länge des inneren Seils 02, welches aus dem äußeren Schlauch 01 vorragt, einen Wert „b", welcher größer als die Länge „a" ist (b > a). Der Grund dafür ist, dass ein kleiner Spalt zwischen dem äußeren Schlauch 01 und dem inneren Seil 02 vorgesehen ist, um das Verschieben des Seils zu ermöglichen (der Spalt ist in 10 übertrieben dargestellt), und daher dann, wenn das Übertragungsseil 03 gekrümmt ist, die Krümmung des inneren Seils 02 kleiner als die Krümmung des äußeren Schlauchs 01 ist, sodass das innere Seil 02 mit der geringeren Krümmung weiter aus dem äußeren Schlauch 01 mit der größeren Krümmung vorragt.

Diese Struktur ist jedoch derart konstruiert, dass ein Abstand zwischen einem Verbindungspunkt des äußeren Schlauchs 01 mit einem unbeweglichen Element und einem Verbindungspunkt des inneren Seils 02 mit einem beweglichen Element gleich der Länge „a" ist, welche in dem oberen Teil von 10 gezeigt ist und somit dann, wenn der Abstand auf die Länge „b" vergrößert wird, eine eingestellte Last in einer Druckrichtung in dem inneren Seil 02 erzeugt wird. Wenn das innere Seil in eine Schieberichtung betätigt wird, ist folglich eine größere Schiebekraft erforderlich, um eine derartige eingestellte Last in der Druckrichtung zu überwinden, was zu einem harten Betätigungsgefühl führt. Wenn das innere Seil 02 in eine Zugrichtung betätigt wird, ist lediglich eine geringere Zugkraft erforderlich, da das innere Seil 02 durch die eingestellte Last in der Druckrichtung vorgespannt wird, was zu einem weichen Betätigungsgefühl führt.

Von einem weiteren Standpunkt aus betrachtet bewirkt eine resultierende Reaktionskraft dann, wenn in dem inneren Seil 02 eine eingestellte Last in der Druckrichtung erzeugt wird, dass eine eingestellte Last in der Zugrichtung auf den äußeren Schlauch 01 wirkt, und somit dann, wenn das innere Seil 02 in der Schieberichtung betätigt wird, eine größere Schiebekraft erforderlich ist, um eine den äußeren Schlauch 01 zusammendrückende Last zu überwinden, was zu einem harten Betätigungsgefühl führt, und dann, wenn das innere Seil 02 in der Zugrichtung betätigt wird, lediglich eine geringere Zugkraft erforderlich ist, da das innere Seil 02 durch die den äußeren Schlauch 01 zusammendrückende Last vorgespannt wird, was zu einem weichen Betätigungsgefühl führt.

Deshalb gibt es das Problem, dass das Schaltgefühl härter gemacht wird, zum Beispiel wenn das innere Seil 02 geschoben wird, um eine Schaltstufe eines dritten Gangs einzulegen, und dass das Schaltgefühl weicher gemacht wird, zum Beispiel dann, wenn das innere Seil 02 gezogen wird, um eine Schaltstufe eines vierten Gangs einzulegen.

Abriss der Erfindung

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verschlechterung des Gangschaltgefühls eines manuellen Getriebes aufgrund einer Eigenschaft eines Übertragungsseils zu beseitigen.

Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, ist gemäß einem ersten Merkmal der vorliegenden Erfindung eine Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils für ein manuelles Getriebe bereitgestellt, bei welchem ein Übertragungsseil für die Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch und ein innerhalb des äußeren Schlauchs verschiebbar aufgenommenes inneres Seil umfasst, wobei der äußere Schlauch an einem Ende an einem Gehäuse des manuellen Getriebes befestigt ist, das innere Seil an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm des manuellen Getriebes durch ein elastisches Element verbunden ist, und wobei die Steifigkeit des elastischen Elements für eine Schieberichtung und eine Zugrichtung des inneren Seils unterschiedlich ist.

Ein Wählseil 12 und ein Übertragungsseil 13 in einer hier offenbarten ersten Ausführungsform entsprechen dem Übertragungsseil der vorliegenden Erfindung und eine Gummihülse 36 in der ersten Ausführungsform entspricht dem elastischen Element der vorliegenden Erfindung.

Bei der obigen Anordnung kann die eingestellte Last in der Druck- oder Zugrichtung des inneren Seils durch einen Unterschied in der Steifigkeit des elastischen Elements zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung ausgeglichen werden, und zwar sogar dann, wenn aufgrund der Krümmung des Übertragungsseils zur Übertragung der Betätigung des Getriebehebels zu dem Wählarm oder dem Schaltarm des manuellen Getriebes eine eingestellte Last in einer Zugrichtung oder einer Druckrichtung auf das innere Seil ausgeübt wird, da die Steifigkeit des elastischen Elements, welches ein Ende des äußeren Schlauchs mit dem Wählarm oder dem Schaltarm verbindet, derart eingestellt ist, dass die Steifigkeit zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung des inneren Seils abweicht. Dadurch wird eine Verschlechterung in dem Gangschaltgefühl beseitigt.

Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung ist ebenfalls eine Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils für ein manuelles Getriebe bereitgestellt, in welcher ein Übertragungsseil zur Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch und ein verschiebbar innerhalb des äußeren Schlauchs aufgenommenes inneres Seil umfasst, wobei das innere Seil an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm des manuellen Getriebes verbunden ist, der äußere Schlauch an einem Ende an einem Gehäuse des manuellen Getriebes mit einem dazwischen angeordneten elastischen Element gelagert ist, wobei die Steifigkeit des elastischen Elements für eine Schieberichtung und eine Zugrichtung des äußeren Schlauchs unterschiedlich ist.

Ein Wählseil 12 und ein Übertragungsseil 13 in einer hier offenbarten zweiten Ausführungsform entsprechen dem Übertragungsseil der vorliegenden Erfindung und eine erste und eine zweite Gummihülse 24 und 25 in der zweiten Ausführungsform entsprechen dem elastischen Element der vorliegenden Erfindung.

Bei der obigen Anordnung kann die eingestellte Last in der Druck- oder Zugrichtung, welche auf den äußeren Schlauch ausgeübt wird, durch einen Unterschied in der Steifigkeit des elastischen Elements zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung ausgeglichen werden, und zwar sogar dann, wenn aufgrund der Krümmung des Übertragungsseils zur Übertragung der Betätigung des Getriebehebels zu dem Wählarm oder dem Schaltarms des manuellen Getriebes eine eingestellte Last in einer Zugrichtung oder einer Druckrichtung auf das innere Seil ausgeübt wird, sodass eine eingestellte Last in der Zugrichtung oder der Druckrichtung auf den äußeren Schlauch ausgeübt wird, da die Steifigkeit des elastischen Elements, welches ein Ende des äußeren Schlauchs mit dem Wählarm oder dem Schaltarm verbindet, derart eingestellt ist, dass sich die Steifigkeit zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung des äußeren Schlauchs unterscheidet. Dadurch wird eine Verschlechterung des Geschwindigkeitsschaltgefühls beseitigt.

Die obige und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der vorliegenden Ausführungsformen offensichtlich werden, wenn man sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet. Man sollte jedoch verstehen, dass die spezifischen Beispiele, während sie die vorliegenden Ausführungsformen der Erfindung angezeigen, als Darstellung und nicht als Beschränkung ausführlich beschrieben wird. Viele Änderungen und Modifizierungen können innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden, ohne von dem Geist derselben abzuweichen, und die Erfindung umfasst alle derartigen Modifizierungen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 bis 6 zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es stellt dar:

1 eine Ansicht, welche Enden eines Wählseils und eines Übertragungsseils auf der Seite eines manuellen Getriebes zeigt;

2 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts 2 in 1;

3 eine Schnittansicht entlang einer Linie 3-3 in 1;

4 eine Schnittansicht entlang einer Linie 4-4 in 1;

5 eine Schnittansicht entlang einer Linie 5-5 in 4; und

6 ein Graph zur Erklärung einer Wirkung der vorliegenden Erfindung.

Die 7 bis 9 zeigen eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es stellt dar:

7 eine Ansicht, welche der 2 entspricht;

8 eine Ansicht, welche der 4 entspricht; und

9 eine Ansicht, welche der 5 entspricht.

10 ein Diagramm zur Erklärung eines herkömmlichen Problems in einem Fall, in welchem ein Bowden-Draht gebogen ist.

11 ein der 6 ähnlicher Graph, betrifft aber das Beispiel des Standes der Technik.

Beschreibung der vorliegenden Ausführungsformen

Die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf die 1 bis 6 beschrieben werden.

Wie in 1 gezeigt ist, wird die Betätigung eines Getriebehebels 11 eines Automobils, welches mit einem manuellen Getriebe versehen ist, zu einem Schaltmechanismus des manuellen Getriebes durch ein Wählseil 12 und ein Übertragungsseil 13 übertragen, welche jeweils ein Bowden-Seil umfassen. Das Wählseil 12 umfasst ein aus verseilten Metalldrähten hergestelltes inneres Seil 15, welches in einem äußeren Schlauch 14 mit einer Innenumfangsfläche untergebracht ist, die mit einer Lage 14a mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten beschichtet ist. Das Übertragungsseil 13 umfasst ein aus verseilten Metalldrähten hergestelltes inneres Seil 17, welches in einem äußeren Schlauch 16 mit einer Innenumfangsfläche untergebracht ist, die mit einer Lage 16a mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten beschichtet ist.

Eine Halterung 20 ist an einer äußeren Fläche eines Gehäuses 18 des manuellen Getriebes durch vier Bolzen 19 befestigt. Der äußere Schlauch 14 des Wählseils 12 und der äußere Schlauch 16 des Übertragungsseils 13 sind an ihren Enden an der Halterung 20 schwimmend gelagert. Die Strukturen von Abschnitten, welche die Enden des Wählseils und des Übertragungsseils 13 mit dem Schaltmechanismus des manuellen Getriebes verbinden, sind im Wesentlichen dieselben, und daher wird hauptsächlich die Struktur des Wählseils 12 als eine repräsentative Darstellung beschrieben werden.

Wie man durch Bezugnahme auf eine Kombination der 2 und 3 sehen kann, ist ein kreisförmiges Durchgangsloch 20b in einer senkrechten Wand 20a ausgebildet, welche sich von der Halterung 20 aus erhebt, und ein passender Abschnitt 21a einer gestuften zylindrischen Buchse 21 ist in das Durchgangsloch 20b eingepasst. In diesem Zustand ist eine ein Rutschen verhindernde Platte 22 mit einer U-förmigen Kerbe 22a von oben mit einer ringförmigen Nut 21b in Eingriff, welche in der Buchse 21 ausgebildet ist, wodurch die Buchse 21 an der senkrechten Wand 20a der Halterung 20 befestigt ist.

Ein in der Buchse 21 untergebrachtes Gehäuseende 23 umfasst einen säulenartigen Körper 23a, einen ersten zylindrischen Abschnitt 23b, welcher mit einem rechten Ende des Körpers 23a verbunden ist, einen zweiten zylindrischen Abschnitt 23c, welcher mit einem linken Ende des Körpers 23a verbunden ist, eine Führungsbohrung 23d, welche den Körper 23a durchsezt, um eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten zylindrischen Abschnitt 23b und 23c bereitzustellen, und einen Flansch 23e, welcher um einen Außenumfang des Körpers 23a herum ausgebildet ist. Eine ringförmige erste Gummihülse 24 und eine ringförmige zweite Gummihülse 25 mit jeweils einem L-förmigen Querschnitt sind an entgegengesetzten Seitenflächen des Flansches 23e des Gehäuseendes 23 angeordnet. Die erste und die zweite Gummihülse 24 und 25 werden in der Buchse 21 gehalten, indem eine Scheibe 26 befestigt wird, welche eine rechte Seitenfläche der zweiten Gummihülse 25 durch einen Bördelabschnitt 21c der Buchse 21 abdeckt.

Ein linkes Ende des äußeren Schlauchs 14 des Wählseils 12 ist durch Bördeln bzw. Sicken an einem Innenumfang des ersten zylindrischen Abschnitts 23b des Gehäuseendes 23 angebracht und befestigt. Folglich ist das linke Ende des äußeren Schlauchs 14 des Wählseils 12 an dem Gehäuse 18 des manuellen Getriebes durch das Gehäuseende 23, die erste und die zweite Gummihülse 24 und 25, die Buchse 21 und die Halterung 20 befestigt. Gleichzeitig ist der äußere Schlauch 14 durch die elastische Verformung der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 axial schwimmend gelagert, wodurch die Übertragung der Schwingung durch das Wählseil 12 behindert wird.

Ein rechtes Ende eines Führungsrohrs 27 ist durch Verstemmen an einem Innenumfang des zweiten zylindrischen Abschnitts 23c des Gehäuseendes 23 angebracht und befestigt. Eine zylindrische Drahtdichtung 28 ist zwischen Außenumfängen des zweiten zylindrischen Abschnitts 23c des Gehäuseendes 23 und des Führungsrohrs 27 und einem Innenumfang des Gehäuseendes 23 eingepasst und durch eine Klammer 29 an dem Außenumfang des Führungsrohrs 27 befestigt. Eine Stange 30 ist innerhalb des Führungsrohrs 27 verschiebbar gelagert. Ein Abschnitt des Innenseils 15, welcher von dem äußeren Schlauch 14 aus exponiert ist, ist durch die Führungsbohrung 23d in das Gehäuseende 23 geführt und mit einem rechten Ende der Stange 30 gekoppelt. Eine Schutzmanschette 31, welche eine linke Hälfte des Führungsrohrs 27 und einen exponierten Abschnitt der Stange 30 abdeckt, ist an ihren entgegengesetzten Enden an dem Führungsrohr 27 und der Stange 30 durch Klammern 32 bzw. 33 befestigt, wobei die Klammer 33 in den 4, 5 gezeigt ist.

Wie man aus den 4 und 5 sehen kann, ist eine äußere Ummantelung 34, welche an einem linken Ende der Stange 30 integral vorgesehen ist, über einer Außenumfangsfläche der Gummihülse 36 angebracht. Weiterhin ist eine innere Ummantelung 35, welche innerhalb der äußeren Ummantelung 34 angeordnet ist, durch Anbacken an einer Innenumfangsfläche der Gummihülse 36 befestigt. Ein Paar von Leerräumen (Abständen) 36a und 36b sind zwischen der äußeren Ummantelung 34 und der Außenumfangsfläche der Gummihülse 36 ausgebildet. Der Leerraum 36a auf der Seite der Stange 30 weist eine radiale Breite W1 auf, welche größer als die radiale Breite W2 des Leerraums 36b ist, der der Stange 30 gegenüberliegt. Ein Wählarm 38 zum Auswählen einer Betätigung des Schaltmechanismus des manuellen Getriebes ist an seinem Längsende über einen Bolzen 37, der durch die innere Ummantelung 35 läuft und durch eine Mutter 39 zur Verhinderung eines Abrutschens befestigt ist, schwenkbar angebracht.

Ein Ende des Übertragungsseils 13 ist in ähnlicher Weise mit einem Schaltarm 40 für einen Schaltbetrieb des Schaltmechanismus des manuellen Getriebes verbunden (siehe 1).

Im Folgenden wird die Betätigung der ersten Ausführungsform mit der oben beschriebenen Anordnung beschrieben werden.

Wenn der Getriebehebel 11 in Seitenrichtung betätigt wird, wird das Wählseil 12 geschoben oder gezogen, wodurch der Wählarm 38 zu einer beliebigen einer aus einer "Erste-Zweite Gangschaltposition", einer "Dritte-Vierte-Gangschaltposition" und einer "Fünfte-Rückwärts-Gangschaltposition" bewegt wird. Wenn der Getriebehebel 11 in Längsrichtung betätigt wird, wird das Übertragungsseil geschoben oder gezogen, wodurch der Schaltarm 40 zu einer "ersten Gangschaltposition", einer "dritten Gangschaltposition", einer "fünften Gangschaltposition", einer "zweiten Gangschaltposition", einer "vierten Gangschaltposition" oder einer "Rückwärts-Gangschaltposition" bewegt wird, wodurch ein gewünschter Gangschaltzustand in dem manuellen Getriebe hergestellt wird.

Es folgt eine Beschreibung, bei welcher das Wählseil 12 als ein Beispiel dient. Wie bereits in dem in 10 verwendeten Abschnitt der "BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK" beschrieben ist, stellt sich dann, wenn das Wählseil 12 derart angeordnet ist, dass es zwischen dem Getriebehebel 11 und dem manuellen Getriebe gekrümmt ist, das folgende Problem: In dem inneren Seil 15 wird die eingestellte Last in einer Druckrichtung erzeugt, und somit wird ein Betätigungsgefühl härter gemacht, wenn das innere Seil 15 in einer Schieberichtung betätigt wird (nämlich dann, wenn das innere Seil 15 weiter zusammengedrückt wird), während ein Betätigungsgefühl weicher gemacht wird, wenn das innere Seil 15 in einer Zugrichtung betätigt wird (nämlich dann, wenn das Zusammendrücken des inneren Seils 15 gelockert wird).

In der vorliegenden Ausführungsform jedoch wird das Ungleichgewicht des Betätigungsgefühls dadurch gemäßigt, dass sichergestellt wird, dass die Gummihülse 36, welche zwischen dem inneren Seil 15 und dem Wählarm 38 angeordnet ist, mit einer anisotropischen Eigenschaft versehen ist.

Genauer gesagt wird dann, wenn das innere Seil 15 geschoben wird, die äußere Ummantelung 34, welche mit der Stange 30 verbunden ist, in eine durch einen Pfeil A in 5 gezeigte Richtung bewegt, wodurch ein Abschnitt B der Gummihülse 36 zusammengedrückt wird. Der Abschnitt b weist jedoch wegen der größeren Breite W1 des Leerraums 36a in der Gummihülse 36 eine geringere Steifigkeit auf und kann in einfacher Weise zusammengedrückt und verformt werden. Deshalb kann das härter gemachte Betätigungsgefühl bei einem Schieben des inneren Seils 15 aufgrund der Eigenschaft des Wählseils 12 durch eine Verringerung der Steifigkeit der Gummihülse 36 ausgeglichen werden und derart korrigiert werden, dass es weich ist.

Wenn das innere Seil 15 gezogen wird, wird umgekehrt die äußere Ummantelung 34, welche mit der Stange 30 verbunden ist, in eine durch einen Pfeil C in 5 gezeigte Richtung bewegt, wodurch ein Abschnitt D der Gummihülse 36 zusammengedrückt wird. Der Abschnitt D weist jedoch wegen der geringeren Breite W2 des Leerraums 36b in der Gummihülse 36 eine höhere Steifigkeit auf, und kann nicht in einfacher Weise zusammegedrückt oder verformt werden. Deshalb kann das weicher gemachte Betätigungsgefühl bei einem Ziehen des inneren Seils 15 aufgrund der Eigenschaft des Wählseils 12 durch eine Vergrößerung der Steifigkeit der Gummihülse 36 ausgeglichen werden und derart korrigiert werden, dass es hart ist.

Folglich wird ein Unterschied zwischen Lasten, welche bei einem Schieben und Ziehen des inneren Seils 15 des Wählseils 12 erzeugt werden, verringert, wodurch das Betätigungsgefühl in der Wählbetätigung des Getriebehebels 11 verbessert wird. Genauso wird ein Unterschied zwischen Lasten, welche bei einem Schieben und Ziehen des inneren Seils 17 des Übertragungsseils 13 erzeugt werden, wegen einer entsprechenden strukturellen Anordnung der Erfindung verringert, wodurch das Betätigungsgefühl bei der Schaltbetätigung des Getriebehebels 11 verbessert wird.

Die Graphen der 6 und 11 zeigen jeweils die Beziehung zwischen dem Schalthub und der Schaltlast beim Schalten zu einem dritten Gangschaltzustand und einem vierten Gangschaltzustand. 11 entspricht dem Stand der Technik, in welchem die Gummihülse 36 nicht mit einer anisotropischen Eigenschaft versehen ist. 6 entspricht der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei welcher die Gummihülse 36 mit der anisotropischen Eigenschaft versehen ist. Wie aus diesen Figuren, in der in 6 gezeigten Ausführungsform, ersichtlich ist, ist der Unterschied zwischen den Schaltlasten, welche für denselben Schalthub beim Schalten zu dem dritten Gangschaltzustand und dem vierten Gangschaltzustand erforderlich sind, gering verglichen mit dem in 11 gezeigten Stand der Technik.

Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf die 7 bis 9 beschrieben werden.

In der ersten Ausführungsform weisen die erste und die zweite Gummihülse 24 und 25 dieselbe Dicke auf, aber in der zweiten Ausführungsform, wie aus 7 ersichtlich ist, weist eine erste Gummihülse 24 eine Dicke T1 auf, welche kleiner als die Dicke T2 einer zweiten Hülse 25 ist. Wenn der äußere Schlauch 14 in 7 nach rechts gezogen wird, wird deshalb die dünnere erste Gummihülse 24 in einfacher Weise derart verformt, dass sie die Bewegung des äußeren Schlauchs 14 nach rechts gestattet. Wenn umgekehrt der äußere Schlauch 14 in 7 nach links geschoben wird, ist es schwierig, die dickere zweite Gummihülse 25 zu verformen, und daher widersteht die zweite Gummihülse 25 der Bewegung des äußeren Schlauchs 14 nach links. Die Gesamtsteifigkeit der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 ist nämlich in der Zugrichtung des äußeren Schlauchs 14 geringer und in der Druckrichtung des äußeren Schlauchs 14 höher.

Zusätzlich ist in der ersten Ausführungsform ein Paar von Leerräumen (Abständen) 36a und 36b zwischen der äußeren Ummantelung 34 und der äußeren Umfangsfläche der Gummihülse 36 ausgebildet. In der zweiten Ausführungsform sind dagegen keine Leerräume zwischen einer äußeren Ummantelung 34 und einer äußeren Umfangsfläche einer Gummihülse 36 ausgebildet, wie aus den 8 und 9 ersichtlich ist.

Die Anordnung der anderen Komponenten in der zweiten Ausführungsform ist dieselbe wie in der ersten Ausführungsform.

Der Betrieb der zweiten Ausführungsform mit der oben beschriebenen Anordnung wird unten beschrieben werden.

Wenn der Getriebehebel 11 in Seitenrichtung betätigt wird, wird das Wählseil 12 geschoben oder gezogen, wodurch der Wählarm 38 zu einer beliebigen einer "Erste-Zweite Gangschaltposition", einer "dritten-vierten Gangschaltposition" und einer "fünften-Rückwärtsgangschaltposition" bewegt wird. Wenn der Getriebehebel 11 in Längsrichtung betätigt wird, wird das Übertragungsseil 13 geschoben oder gezogen, wodurch der Schaltarm 40 zu einer "ersten Gangschaltposition", einer "dritten Gangschaltposition", einer "fünften Gangschaltposition", einer "zweiten Gangschaltposition", einer "vierten Gangschaltposition" oder einer "Rückwärtsgangschaltposition" bewegt wird, wodurch ein gewünschter Gangschaltzustand in dem manuellen Getriebe hergestellt wird.

Die folgende ist eine Beschreibung am Beispiel des Wählseils 12. Wie bereits in dem Abschnitt der "BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK" unter Verwendung von 10 beschrieben ist, stellt sich dann, wenn das Wählseil 12 derart angeordnet ist, dass es zwischen dem Getriebehebel 11 und dem manuellen Getriebe gekrümmt ist, das folgende Problem: In dem inneren Seil 15 wird eine eingestellte Last in einer Druckrichtung erzeugt und eine daraus resultierende Reaktionskraft erzeugt eine eingestellte Last in einer Zugrichtung in dem äußeren Schlauch 14. Somit wird ein Betätigungsgefühl härter gemacht, wenn das innere Seil 15 in eine Schieberichtung betätigt wird (nämlich wenn das innere Seil 15 weiter zusammengedrückt wird, während der äußere Schlauch 14 gedehnt wird), und andererseits wird ein Betätigungsgefühl weicher gemacht, wenn das innere Seil 15 in einer Zugrichtung betätigt wird (nämlich bei einer Lockerung des Zusammendrückens des inneren Seils 15, während das Ziehen des äußeren Schlauchs 14 gelockert wird).

In der zweiten Ausführungsform wird jedoch das Ungleichgewicht des Betätigungsgefühls dadurch gemäßigt, dass sichergestellt wird, dass sowohl die erste als auch die zweite Gummihülse 24 und 25 zum Abstützen des Endes des äußeren Schlauchs 14 in der Buchse 21 mit einer anisotropischen Eigenschaft versehen ist.

Genauer gesagt bewirkt dann, wenn das innere Seil 15 in eine durch einen Pfeil A in 7 gezeigte Richtung geschoben wird, eine resultierende Reaktionskraft, dass der äußere Schlauch 14 in eine durch einen Pfeil B gezeigte Richtung gezogen wird. Wenn der äußere Schlauch 14 jedoch in die durch den Pfeil B gezeigte Richtung bewegt wird, schiebt der Flansch 23e des Gehäuseendes 23 die dünnere erste Gummihülse 24 derart, dass er sie ziemlich stark verformt. Dadurch kann die Bewegung des äußeren Schlauchs 14 in die durch den Pfeil B gezeigte Richtung gestattet werden, um die Steifigkeit beim Zusammengedrücken des inneren Seils 15 in die durch den Pfeil A gezeigte Richtung zu verringern. Deshalb kann das härter gemachte Betätigungsgefühl bei einem Schieben des inneren Seils 15 aufgrund der Eigenschaft des Wählseils 12 durch die geringere Steifigkeit der ersten Gummihülse 24 ausgeglichen werden und derart korrigiert werden, dass es weich ist.

Wenn umgekehrt das innere Seil 15 in die Richtung des Pfeils B in 7 gezogen wird, bewirkt eine resultierende Reaktionskraft, dass der äußere Schlauch 14 in die Richtung des Pfeils A geschoben wird. Wenn jedoch der äußere Schlauch 14 in die Richtung des Pfeils A bewegt wird, schiebt der Flansch 23e des Gehäuseendes 23 die dickere zweite Gummihülse 25 derart, dass er sie relativ wenig verformt. Dadurch kann die Bewegung des äußeren Schlauchs 14 in der Richtung des Pfeils A derart behindert werden, dass die Steifigkeit beim Ziehen des inneren Seils 15 in der Richtung des Pfeils B vergrößert wird. Deshalb kann das weicher gemachte Betätigungsgefühl bei einem Ziehen des inneren Seils 15 aufgrund der Eigenschaft des Wählseils 12 durch die hohe Steifigkeit der zweiten Gummihülse 25 ausgeglichen werden und derart korrigiert werden, dass es hart ist.

Folglich wird ein Unterschied zwischen Lasten, welche bei einem Schieben und Ziehen des inneren Seils 15 des Wählseils 12 erzeugt werden, verringert, wodurch das Betätigungsgefühl in der Wählbetätigung des Getriebehebels 11 verbessert wird. In ähnlicher Weise wird ein Unterschied zwischen Lasten, welche bei einem Schieben und Ziehen des inneren Seils 17 des Übertragungsseils 13 erzeugt werden, wegen einer entsprechenden strukturellen Anordnung der vorliegenden Erfindung verringert, wodurch das Betätigungsgefühl bei der Schaltbetätigung des Getriebehebels 11 verbessert wird.

Ebenso kann gemäß der zweiten Ausführungsform somit dieselbe Betätigungswirkung wie in der ersten Ausführungsform erreicht werden.

Obwohl die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, können verschiedene Modifizierungen hinsichtlich der Konstruktion vorgenommen werden, ohne von dem Gegenstand der Erfindung abzuweichen.

Zum Beispiel ist in der ersten Ausführungsform die Steifigkeit der Gummihülse 36 derart eingestellt, dass sie in der Schieberichtung geringer ist als in der Zugrichtung. Wenn jedoch in dem inneren Seil 15, 17 eine eingestellte Last in der Zugrichtung abhängig davon erzeugt wird, wie das Wählseil 12 und das Übertragungsseil 13 angeordnet sind, kann die Steifigkeit der Gummihülse 36 derart eingestellt werden, dass sie in der Schieberichtung größer ist als in der Zugrichtung.

Zusätzlich wird der Gummihülse 36 in der ersten Ausführungsform eine anisotropische Eigenschaft verliehen, indem die radialen Breiten W1 und W2 der Leerräume 36a und 36b der Gummihülse 36 in der Umfangsrichtung verändert werden, aber die anisotropische Eigenschaft kann der Gummihülse 36 auch verliehen werden, indem die Gummihülse 36 in zwei Farben von Gummis ausgebildet wird, welche hinsichtlich ihrer Härte unterschiedlich sind oder durch jedes andere Mittel.

In der zweiten Ausführungsform ist die Steifigkeit sowohl der ersten als auch der zweiten Gummihülse 24 und 25 derart eingestellt, dass sie in der Richtung des Ziehens der äußeren Schläuche 14 und 16 geringer ist als in der Richtung des Schiebens der äußeren Schläuche 14 und 16. Wenn jedoch eine eingestellte Last in der Druckrichtung in dem äußeren Schlauch 14, 16 abhängig davon erzeugt wird, wie das Wählseil 12 und das Übertragungsseil 13 angeordnet sind, kann die Steifigkeit sowohl der ersten als auch der zweiten Gummihülse 24 Schubrichtung.

Zusätzlich wird in der zweiten Ausführungsform der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 eine anisotropische Eigenschaft verliehen, indem die Dicken der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 geändert werden. Sie kann der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 jedoch verliehen werden, indem Leerräume (Abstände) in der ersten und der zweiten Gummihülse 24 und 25 gebildet werden oder indem Gummis mit unterschiedlichen Härten verwendet werden oder durch jedes andere Mittel.

Weiterhin ist in den Ausführungsformen die vorliegende Erfindung sowohl auf das Wählseil 12 als auch auf das Übertragungsseil 13 angewendet. Sie kann jedoch lediglich auf eines aus Wählseil 12 und Übertragungsseil 13 angewendet werden.

Ein Übertragungsseil zum Übertragen einer Betätigung eines Getriebehebels zu einem Wählarm oder einem Schaltarm ist in einem gekrümmten Zustand in einem manuellen Getriebe angeordnet. Ein inneres Seil ragt von einem äußeren Schlauch des Übertragungsseils aus vor, wodurch in dem inneren Seil eine eingestellte Last in einer Druckrichtung erzeugt wird. Indem jedoch sichergestellt wird, dass die Steifigkeit einer Gummihülse zum Verbinden eines Endes des inneren Seils mit dem Wählarm oder dem Schaltarm derart eingestellt ist, dass sie in einer Schubrichtung des inneren Seils geringer ist als in einer Zugrichtung des inneren Seils, um eine anisotropische Eigenschaft bereitzustellen, kann die eingestellte Last in der Druckrichtung in dem inneren Seil durch einen Unterschied der Steifigkeit der Gummihülse zwischen einer Schieberichtung und einer Zugrichtung ausgeglichen werden, um eine Verschlechterung bei dem Schaltgefühl zu beseitigen.


Anspruch[de]
  1. Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils (12; 13) für ein manuelles Getriebe, bei welcher ein Übertragungsseil (12; 13) für eine Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels (11) durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch (14; 16) und ein im äußeren Schlauch (14; 16) verschiebbar aufgenommenes inneres Seil (15; 17) umfasst, wobei der äußere Schlauch (14; 16) an einem Ende an einem Gehäuse des manuellen Getriebes befestigt ist, und wobei das innere Seil (15; 17) an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm (38) des manuellen Getriebes durch ein elastisches Element verbunden (36) ist, wobei sich die Steifigkeit des elastischen Elements (36) zwischen einer Schieberichtung und einer Zugrichtung des inneren Seils (15; 17) unterscheidet.
  2. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 1, wobei das elastische Element (36) ein Paar von Leerräumen (36a, 36b) aufweist, welche Flächen auf gegenüberliegenden Seiten desselben derart zugeordnet sind, dass sich die Steifigkeit des elastischen Elements (36) zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung des inneren Seils (15; 17) unterscheidet.
  3. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 2, wobei die Leerräume (36a, 36b) unterschiedliche Breiten (W1, W2) aufweisen.
  4. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 2 oder 3, wobei das elastische Element (36) innerhalb einer Ummantelung (34) angeordnet ist, und die Leerräume (36a, 36b) zwischen dem elastischen Element (36) und der Ummantelung (34) ausgebildet sind.
  5. Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils (12; 13) für ein manuelles Getriebe, in welcher ein Übertragungsseil (12; 13) für eine Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels (11) durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch (14; 16) und ein im äußeren Schlauch (14; 16) verschiebbar aufgenommenes inneres Seil (15; 17) umfasst, wobei das innere Seil (15; 17) an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm (38) des manuellen Getriebes verbunden ist, und der äußere Schlauch (14; 16) an einem Ende an einem Gehäuse (21) des manuellen Getriebes mit einem darin eingesetzten elastischen Element (24, 25) gelagert ist, wobei sich die Steifigkeit des elastischen Elements (24, 25) zwischen einer Schieberichtung und einer Zugrichtung des äußeren Schlauchs (14; 16) unterscheidet.
  6. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 5, wobei das elastische Element (24, 25) ein Paar von Hülsen (24, 25) umfasst, wobei eine der Hülsen (25) zwischen dem Getriebegehäuse (21) und dem äußeren Schlauch (14; 16) in der Schieberichtung des äußeren Schlauchs (14; 16) zusammengedrückt ist und die andere Hülse (24) zwischen dem Getriebegehäuse und dem äußeren Schlauch (14; 16) in der Zugrichtung des äußeren Schlauchs (14; 16) zusammengedrückt ist, und die Hülsen (24, 25) unterschiedliche Steifigkeiten aufweisen.
  7. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 6, wobei die Hülsen (24, 25) unterschiedliche Dicken aufweisen, welche die unterschiedlichen Steifigkeiten ergeben.
  8. Steifigkeitseinstellstruktur eines Übertragungsseils (12; 13) für ein manuelles Getriebe, in welcher ein Übertragungsseil (12; 13) für eine Übertragung einer Betätigung eines Getriebehebels (11) durch einen Fahrer zu einem manuellen Getriebe einen äußeren Schlauch (14; 16) und ein im äußeren Schlauch (14; 16) verschiebbar aufgenommenes inneres Seil (15; 17) umfasst, wobei der äußere Schlauch (14; 16) an einem Ende an einem Gehäuse (21) des manuellen Getriebes mit einem darin eingesetzten ersten elastischen Element (24, 25) befestigt ist, und das innere Seil (15; 17) an einem Ende mit einem Wählarm oder einem Schaltarm (38) des manuellen Getriebes durch ein zweites elastisches Element (36) verbunden ist, wobei sich die Steifigkeit wenigstens eines elastischen Elements (24, 25; 36) zwischen einer Schieberichtung und einer Zugrichtung des inneren Seils (15; 17) unterscheidet.
  9. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 8, wobei das zweite elastische Element (36) ein Paar von Leerräumen (36a, 36b) aufweist, welche Flächen auf gegenüberliegenden Seiten desselben derart zugeordnet sind, dass sich die Steifigkeit des elastischen Elements (36) zwischen der Schieberichtung und der Zugrichtung des inneren Seils (15; 17) unterscheidet.
  10. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 9, wobei die Leerräume (36a, 36b) unterschiedliche Breiten (W1, W2) aufweisen.
  11. Steifigkeitseinstellstruktur nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei das zweite elastische Element (36) innerhalb einer Ummantelung (34) angeordnet ist, und die Leerräume (36a, 36b) zwischen dem elastischen Element (36) und der Ummantelung (34) ausgebildet sind.
  12. Steifigkeitseinstellstruktur nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei das erste elastische Element (24, 25) ein Paar von Hülsen (24, 25) umfasst, wobei eine der Hülsen (25) zwischen dem Getriebegehäuse (21) und dem äußeren Schlauch (14; 16) in der Schieberichtung des äußeren Schlauchs (14; 16) zusammengedrückt ist, und die andere Hülse (24) zwischen dem Getriebegehäuse (21) und dem äußeren Schlauch (14; 16) in der Zugrichtung des äußeren Schlauchs (14; 16) zusammengedrückt ist, und die Hülsen (24, 25) unterschiedliche Steifigkeiten aufweisen.
  13. Steifigkeitseinstellstruktur nach Anspruch 12, wobei die Hülsen (24, 25) unterschiedliche Dicken aufweisen, welche die unterschiedlichen Steifigkeiten ergeben.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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