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Dokumentenidentifikation DE202004011382U1 12.01.2006
Titel Schutzstopfen
Anmelder VERITAS AG, 63571 Gelnhausen, DE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202004011382
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 20.07.2004
IPC-Hauptklasse F16L 55/11(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schutzstopfen vorzugsweise für Rohr- oder Schlauchkupplungen sowie auf eine Rohr- oder Schlauchkupplung mit einem Schutzstopfen.

Derartige Schutzstopfen sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt. Sie bestehen zumeist aus Kunststoff und verfügen über einen im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt, der zur Aufnahme in die zumeist rohrförmig gestaltete Rohr- oder Schlauchkupplung vorgesehen ist. Der eingesetzte Schutzstopfen verschließt dabei die Öffnung der Rohr- oder Schlauchkupplung und verhindert dadurch, dass Verschmutzung ins Innere der Rohr oder Schlauchkupplung, bzw. den Schlauch gelangt.

Solche mit Schutzstopfen geschützte Rohr- oder Schlauchkupplungen kommen insbesondere bei sogenannten Ladeluftschläuchen und -rohren zum Einsatz. Die Ladeluftschläuche aus zumeist elastomeren Material sind mit der Schlauchkupplung vorkonfektioniert und werden zum Einbau in ein Kraftfahrzeug mit eingesetztem Schutzstopfen angeliefert. Durch den Schutzstopfen sollen insbesondere Beschädigungen während des Transports und vor der eigentlichen Endmontage im Kraftfahrzeug vermieden werden. Zumeist sind diese Kupplungen aus Metall oder Aluminium oder Kunststoff gefertigt.

Um eine reibungslose Montage sicherzustellen und die Dichtheit der Kupplung zu gewährleisten, werden die Schutzstopfen vom Hersteller des Schlauchs in die Schlauchkupplung eingesetzt. Der Außenumfang des topfförmigen Abschnitts entspricht dabei im Wesentlichen dem Innenumfang der Schlauchkupplung, so dass ein Reibschluss zwischen Schlauchkupplung und Schutzstopfen entsteht. Da der Schutzstopfen nur in den Ladeluftschlauch eingesteckt ist, kann er vor dem eigentlichen Einbau des Ladeluftschlauchs durch einfaches Herausziehen entfernt werden. Die Ladeluftschläuche, bzw. die Schlauchkupplungen verfügen über einen Kupplungsbügel, der zumeist zwischen zwei Stellungen bewegbar ist. In einer ersten Stellung ist die Kupplung geöffnet, so dass die Endmontage erfolgen kann. In der zweiten Stellung ist die Kupplung verriegelt, um dadurch den Schlauch sicher im Kraftfahrzeug zu befestigen. Da der Kupplungsbügel von außen zugänglich ist, kommt es während des Transports und der Endmontage häufig zu einem unbeabsichtigten Betätigen des Kupplungsbügels. Die mit der Endmontage betraute Person muss daher zunächst sicherstellen, dass der Kupplungsbügel sich in der Montageposition befindet. Dadurch wird jedoch die Montage des Ladeluftschlauchs unnötig verkompliziert.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schutzstopfen der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass Beschädigungen der Schlauchkupplung einerseits wirksam vermieden und andererseits der Einbau der Schlauchkupplung erleichtert wird.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Schutzstopfen der eingangs genannten Art, der eine Halteeinrichtung aufweist, die wenigstens einen im Wesentlichen zapfenförmigen Halteabschnitt aufweist, der sich in Achsrichtung im Wesentlichen parallel zum topfförmigen Abschnitt erstreckt und radial vom topfförmigen Abschnitt beabstandet ist, um die Schlauchkupplung zwischen dem topfförmigen Abschnitt und der Halteeinrichtung aufzunehmen.

Diese Lösung ist einfach und hat den Vorteil, dass es durch den Halteabschnitt möglich ist, einen Anschlag für den Kupplungsbügel einer bekannten Schlauchkupplung vorzusehen. Der Halteabschnitt kann bei aufgesetztem Schutzstopfen zwischen der Schlauchkupplung und dem Kupplungsbügel angeordnet sein, um dadurch zu verhindern, dass der Kupplungsbügel unbeabsichtigt in eine verschlossene Stellung überführt wird.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann der Halteabschnitt eine dem topfförmigen Abschnitt zugewandete Innenseite und eine dem topfförmigen Halteabschnitt abgewandte Außenseite aufweisen. Dadurch ergibt sich eine im Wesentlichen zungenförmige Gestalt des Halteabschnitts und das Anbringen des Schutzstopfens an die Schlauchkupplung kann erleichtert werden.

Um eine Arretierung zwischen dem Kupplungsbügel und dem Schutzstopfen zu ermöglichen, kann die Außenseite des Halteabschnitts sich in Achsrichtung entgegen einer Einsteckrichtung radial erweitern. Dadurch verläuft der Halteabschnitt im Wesentlichen keilförmig und kann zu einer Klemmung zwischen dem Kupplungsbügel und dem Schutzstopfen führen.

Dabei kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Außenseite des Halteabschnitts sich in Achsrichtung des topfförmigen Abschnitts im Wesentlichen gerade erstreckt mit einem Neigungswinkel von ca. 3° bis 5°. Auch dadurch lässt sich die Keilwirkung erzielen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann der Schutzstopfen in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnitts voneinander beabstandete Halteabschnitte aufweisen, von denen die Außenseiten von wenigstens zweien der Halteabschnitte radial versetzt zueinander angeordnet sind. Auf diese Weise kann der Schutzstopfen komplexeren Geometrien eines Haltebügels angepasst werden.

Auch kann es sich als günstig erweisen, wenn von den mehreren Halteabschnitten die Außenflächen der in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnitts äußeren Halteabschnitte radial näher am topfförmigen Abschnitt angeordnet sind. Auf diese Weise kann zusätzlich eine Zentrierung des Schutzstopfens gegenüber der Schlauchkupplung erfolgen.

Dabei kann es von Vorteil sein, wenn drei, vorzugsweise fünf Halteabschnitte vorgesehen sind und die Außenflächen des mittleren Halteabschnitts radial am weitesten vom topfförmigen Abschnitt beabstandet sind. Auf diese Weise kann eine im Wesentlichen dachförmige Gestalt oder Anordnung der Halteabschnitte erfolgen, wodurch ein Zentrieren in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnitts vereinfacht werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die Halteabschnitte jeweils über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sein. Dadurch kann die Halteeinrichtung im Wesentlichen wandförmig gestaltet werden. Auch dadurch kann eine Verschmutzung der darunter liegenden Bereiche der Kupplung vermieden und die Stabilität der Halteeinrichtung verbessert werden.

Um definierte Anlageflächen zwischen Kupplungsbügel und Halteeinrichtung zu definieren, kann der Verbindungsabschnitt radial gegenüber den Außenflächen zurückgesetzt sein. Dann liegen nur die Außenflächen der Halteabschnitte und der Kupplungsbügel aneinander an.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die Halteabschnitte über einen sich im Wesentlichen radial erstreckenden flanschförmigen Randabschnitt mit einem topfförmigen Abschnitt verbunden sein. Auf diese Weise lässt sich eine kostengünstige und einfache Verbindung zwischen Halteeinrichtung und dem topfförmigen Abschnitt erzielen und ein stirnseitiger Schutz der Schlauchkupplung gewähren.

Um einen stirnseitigen Schutz der Schlauchkupplung zu verbessern, kann der Randabschnitt sich im Wesentlichen über den gesamten Umfang des topfförmigen Abschnitts erstrecken.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der topfförmige Abschnitt eine Rasteinrichtung aufweisen. Dadurch kann eine zusätzliche Verbindung zwischen Schlauchkupplung und Schutzkappe erzielt werden.

Auch kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Rasteinrichtung einen gegenüber dem topfförmigen Abschnitt radial vorstehenden Rastabschnitt aufweist. Auf diese Weise lässt sich eine einfache und wirkungsvolle Rasteinrichtung realisieren.

Um die Rastwirkung zu verbessern, kann der Rastabschnitt sich abschnittsweise in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnitts erstrecken.

Um die Montage und Demontage des Schutzstopfens zu erleichtern, kann der Schutzstopfen aus flexiblem Kunststoff bestehen.

Weiterhin wird erfindungsgemäß eine Rohr- oder Schlauchkupplung mit einem Schutzstopfen beansprucht, wobei die Rohr- oder Schlauchkupplung einen Kupplungsabschnitt mit einem Kupplungsbügel aufweist, der von einer ersten Stellung, in der ein sich in radialer Richtung erstreckender Zwischenraum zwischen dem Kupplungsabschnitt und dem Kupplungsbügel vorgesehen ist, in eine zweite Stellung überführbar ist, in der der Zwischenraum zwischen Kupplungsbügel und Schutzstopfen reduziert wird und der Schutzstopfen einen im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt aufweist, der lösbar innerhalb des Kupplungsabschnitts angeordnet ist, und der Kupplungsabschnitts angeordnet ist, und der Schutzstopfen eine Halteeinrichtung mit wenigstens einem Halteabschnitt aufweist, der in der ersten Stellung des Kupplungsbügels zwischen Kupplungsbügel und Kupplungsabschnitt angeordnet ist, um den Kupplungsbügel in der ersten Stellung zu halten. Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

1 Den erfindungsgemäßen Schutzstopfen in einer Schrägansicht;

2 eine Schnittansicht einer Schlauchkupplung mit aufgesetztem Schutzstopfen und

3 die Schlauchkupplung aus 2 in einer Schrägansicht.

1 zeigt den erfindungsgemäßen Schutzstopfen 1 in einer Schrägansicht. Der Schutzstopfen 1 besteht aus flexiblem Kunststoff und verfügt über einen im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt 2, an den sich ein Randabschnitt 3 anschließt. Der topfförmige Abschnitt 2 besteht aus einem zylindrischen Abschnitt 4 und einem im Wesentlichen kreisrunden Bodenabschnitt 5.

Der zylindrische Abschnitt erstreckt sich entlang einer Einsteckrichtung. Der Bodenabschnitt 5 verläuft im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse.

Am zylindrischen Abschnitt 4 ist darüber hinaus eine Rasteinrichtung 6 vorgesehen, die aus einem sich in Umfangsrichtung des zylindrischen Abschnitts 4 erstreckenden Rastvorsprung 7 besteht. Die in 1 sichtbare Rasteinrichtung 6 erstreckt über ca. 90° des zylindrischen Abschnitts. Auf der gegenüberliegenden Seite des zylindrischen Abschnitts ist eine weitere Rasteinrichtung vorgesehen, die jedoch nicht sichtbar ist.

Insgesamt entspricht die axiale Erstreckung des zylindrischen Abschnitts im Wesentlichen einem Fünftel seines Durchmessers.

In der Darstellung in 1 befindet sich oberhalb des topfförmigen Abschnittes 2 eine Halteeinrichtung 8, die über fünf Halteabschnitte 9 verfügt, die jeweils über Verbindungsabschnitte 10 miteinander verbunden sind.

Die Halteabschnitte 9 verfügen jeweils über Außenflächen 11, die sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse des zylindrischen Abschnitts erstrecken. Die Außenflächen steigen dabei abschnittsweise unter einem Winkel von ca. 3° bis 5° gegenüber der Symmetrieachse des topfförmigen Abschnittes an. Der ansteigende Teil beträgt dabei in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Gesamtlänge der Außenfläche 11. Der verbleibende Teil der Außenfläche 11 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur Längsachse des topfförmigen Abschnitts. Der Anstieg erfolgt dabei entgegen der Einsteckrichtung des Schutzstopfens, also in der Darstellung in 1 im Wesentlichen von links nach rechts. Aufgrund ihrer Gestaltung bilden die Halteabschnitte 9 mit ihren Außenflächen 11 Rampen. Die Halteabschnitte 9 sind in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnittes voneinander beabstandet, wobei die Außenfläche des mittigen Halteabschnittes einen radial größeren Abstand einhält, als die seitlich benachbarten Halteabschnitte. Die Verbindungsabschnitte 10 sind in radialer Richtung gegenüber den Außenflächen 11 zurückgesetzt.

Ein zusätzlicher Versteifungsabschnitt 12 erstreckt sich von dem mittleren Halteabschnitt radial nach innen. Die Halteabschnitte 9 verfügen darüber hinaus über nicht dargestellte Innenflächen, die im Wesentlichen nahtlos in die Verbindungsabschnitte 10 übergehen. Aufgrund der Gestaltung und Anordnung der Halteabschnitte und der Verbindungsabschnitte bilden die Verbindungsabschnitte eine im Wesentlichen meanderförmig verlaufende Wand, die sich im Wesentlichen parallel zur Längserstreckung des topfförmigen Abschnittes erstreckt.

In 3 ist eine Schlauchkupplung dargestellt. Alternativ kann es sich auch um eine Rohrkupplung handeln. Die Schlauchkupplung besteht aus Metall. In der Darstellung in 3 rechts schließt sich ein nicht dargestellter Schlauch aus Elastomer an. Bei diesem Schlauch kann es sich um einen sogenannten Ladeluftschlauch handeln, der zum Transport von Ansaugluft für Brennkraftmaschinen dient. Derartige Ladeluftschläuche werden insbesondere bei Turbodieselmotoren eingesetzt. Die Schlauchkupplung 13 verfügt über einen aus Metall gefertigten Kupplungsabschnitt 14 und einen beweglichen Kupplungsbügel 15. Der Kupplungsbügel 15 besteht ebenfalls aus Metall und kann von einer ersten Stellung, wie sie in 3 dargestellt ist, in eine zweite Stellung überführt werden. Der Kupplungsbügel umgreift im Wesentlichen den Kupplungsabschnitt 14 und verfügt über einen Eingriffsabschnitt 16, der in radialer Richtung gegenüber dem übrigen Kupplungsbügel hervorsteht. In der Darstellung in 3 wird zwischen dem Kupplungsabschnitt und dem Kupplungsbügel, insbesondere im Bereich des Eingriffsabschnittes 16 ein Zwischenraum gebildet. Zur Montage in einem Kraftfahrzeug bzw. an einem Gegenstück wird der Kupplungsabschnitt 14 auf das Gegenstück aufgeschoben und der Kupplungsbügel 15 in seine zweite Stellung überführt, in der der Eingriffsabschnitt 16 radial näher an den Kupplungsabschnitt 14 angeordnet ist. In dieser Stellung liegt der Kupplungsbügel im Wesentlichen am Kupplungsabschnitt 14 an, bis auf den Eingriffsabschnitt 16. Derartige Schlauchkupplungen sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt, so dass sich ein näheres Erläutern der Funktionsweise dieser Schlauchkupplung erübrigt.

Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert: Nach der Herstellung der bekannten Schlauchkupplung 13 bzw. deren Anbringung wird der Schutzstopfen 1 mit dem topfförmigen Abschnitt 2 entsprechend der Darstellung in 2 in die Schlauchkupplung 13 eingesetzt. Der Außendurchmesser des topfförmigen Abschnittes entspricht dabei im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Kupplungsabschnittes 14 der Schlauchkupplung 13. Durch diese Dimensionierung entsteht ein Reibschluss zwischen Kupplungsabschnitt und Schutzstopfen. Der Bodenabschnitt 5 verhindert dabei, dass Verschmutzungen in das Innere des Kupplungsabschnittes bzw. den Ladeluftschlauch gelangen. Durch den Randabschnitt 3 wird der Kupplungsabschnitt 14 zusätzlich stirnseitig geschützt. Der Schutzstopfen 1 kann dabei soweit in den Kupplungsabschnitt 14 eingesteckt werden, bis der Randabschnitt 3 stirnseitig am Kupplungsabschnitt 14 anliegt. Die Abmessung des Randabschnitts ist dabei so bemessen, dass der Randabschnitt radial gegenüber dem Kupplungsabschnitt und auch gegenüber dem Kupplungsbügel in seiner ersten Position vorsteht.

Eine zusätzliche Sicherung erfährt der Schutzstopfen durch die Rasteinrichtung mit dem Rastvorsprung 7. Durch diese Rasteinrichtung kann die Reibung zwischen dem Schutzstopfen und dem Kupplungsabschnitt im Bereich der Rasteinrichtung erhöht werden. Gegebenenfalls kann die Rasteinrichtung auch in eine umlaufende Nut des Kupplungsabschnittes eingreifen. Eine solche Nut ist jedoch im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht dargestellt.

Durch die Gestaltung der Halteeinrichtung 8 wird während des Einsetzens des Schutzstopfens in den Kupplungsabschnitt 14 der Kupplungsbügel 15 angehoben. Hierzu wird die Halteeinrichtung 8 in den Zwischenraum zwischen Kupplungsbügel 15 und Kupplungsabschnitt 14 eingeführt. Durch die keilförmige Gestaltung wird der Kupplungsbügel 15 bzw. Eingriffsabschnitt radial angehoben und in seine erste Stellung überführt. In dieser Stellung ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Kupplung geöffnet. Der Schlauch mit Kupplung ist nunmehr transportfähig. Vor dem Einbau des Schlauchs kann der Schutzstopfen entfernt werden. Aufgrund der Gestaltung des Schutzstopfens befindet sich der Kupplungsbügel nunmehr in der ersten Position. Die Kupplung kann dann auf das entsprechende Gegenstück aufgesteckt werden und der Kupplungsbügel zum Verschließen der Kupplung in seine zweite Position überführt werden, wobei der Zwischenraum zwischen Kupplungsbügel bzw. Eingriffsabschnitt und Kupplungsabschnitt 14 verkleinert wird.

Aufgrund der Gestaltung des topfförmigen Abschnittes wird somit einerseits der Kupplungsabschnitt während des Transports geschützt und andererseits sichergestellt, dass sich der Kupplungsbügel in seiner ersten Stellung befindet. Durch die Gestaltung des Schutzstopfens wird der Kupplungsbügel automatisch während des Anbringens des Schutzstopfens in seine erste Stellung überführt. Die Gestaltung des Randabschnitts führt darüber hinaus dazu, dass der Kupplungsbügel zusätzlich geschützt ist. Der Randabschnitt ist dabei so bemessen, dass in radialer Richtung der Kupplungsbügel stets innerhalb des Randabschnitts angeordnet ist. Dies führt zu einem verbesserten Schutz des Kupplungsbügels. Der Kupplungsbügel besteht üblicher Weise aus Metalldraht. Bei herkömmlichen Lösungen ist es oft zu Beschädigungen des Kupplungsbügels gekommen. Die Schlauchkupplung war dann nicht mehr funktionstüchtig. Zudem musste vor dem Einbau der Kupplung zunächst der Kupplungsbügel manuell in seine erste Stellung überführt werden. Dadurch wurde die Montagezeit der Schlauchkupplung unnötig verlängert.


Anspruch[de]
  1. Schutzstopfen (1) vorzugsweise für Rohr- oder Schlauchkupplungen (13), mit einem im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt (2) zur Aufnahme in einer rohrförmigen Rohr- oder Schlauchkupplung (13) oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstopfen (1) eine Halteeinrichtung (8) aufweist, die wenigstens einen im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt (2) aufweist, der sich in Achsrichtung im Wesentlichen parallel zum topfförmigen Abschnitt (2) erstreckt und radial vom topfförmigen Abschnitt (2) beabstandet ist, um die Rohr- oder Schlauchkupplung (13) zwischen dem topfförmigen Abschnitt (2) und der Halteeinrichtung (8) aufzunehmen.
  2. Schutzstopfen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (9) eine dem topfförmigen Abschnitt (2) zugewandte Innenseite und eine dem topfförmigen Abschnitt (2) abgewandte Außenseite aufweist.
  3. Schutzstopfen (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des Halteabschnitts (9) sich in Achsrichtung entgegen einer Einsteckrichtung radial erweitert.
  4. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des Halteabschnitts (9) sich in Achsrichtung des topfförmigen Abschnittes (2) im Wesentlichen gerade erstreckt mit einem Neigungswinkel von ca. 3° bis 5°.
  5. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (8) mehrere voneinander in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnittes (2) beabstandete Halteabschnitte (9) aufweist, von denen die Außenseiten von wenigstens zwei der Halteabschnitte (9) radial versetzt zueinander angeordnet sind.
  6. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von den mehreren Halteabschnitten (9) die Außenflächen (11) der in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnittes (2) äußeren Halteabschnitte (9) radial näher am topfförmigen Abschnitt (2) angeordnet sind.
  7. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei, vorzugsweise fünf Halteabschnitte (9) vorgesehen sind und die Außenflächen (11) des mittleren Halteabschnitts (9) radial am weitesten vom topfförmigen Abschnitt (2) beabstandet ist.
  8. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteabschnitte (9) jeweils über einen Verbindungsabschnitt (12) miteinander verbunden sind.
  9. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (12) radial gegenüber der Außenfläche (11) zurückgesetzt ist.
  10. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteabschnitte (9) über einen sich im Wesentlichen radial erstreckenden flanschförmigen Randabschnitt (3) mit dem topfförmigen Abschnitt (2) verbunden sind.
  11. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (3) sich im Wesentlichen über den gesamten Umfang des topfförmigen Abschnittes (2) erstreckt.
  12. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der topfförmigen Abschnitt (2) eine Rasteinrichtung (6) aufweist.
  13. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (6) einen gegenüber dem topfförmigen Abschnitt (2) radial vorstehenden Rastabschnitt aufweist.
  14. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastabschnitt sich abschnittsweise in Umfangsrichtung des topfförmigen Abschnittes (2) erstreckt. förmigen Abschnittes (2) erstreckt.
  15. Schutzstopfen (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstopfen (1) aus flexiblem Kunststoff besteht.
  16. Rohr- oder Schlauchkupplung (13) mit Schutzstopfen (1), wobei die Rohr- oder Schlauchkupplung (13) einen im Wesentlichen rohrförmigen Kupplungsabschnitt (14) mit einem Kupplungsbügel (15) aufweist, der von einer ersten Stellung, in der ein sich in radialer Richtung erstreckender Zwischenraum zwischen dem Kupplungsabschnitt (14) und dem Kupplungsbügel (15) vorgesehen ist, in eine zweite Stellung überführbar ist, in der der Zwischenraum zwischen Kupplungsabschnitt (14) und Kupplungsbügel (15) verringert ist, und der Schutzstopfen (1) einen im Wesentlichen topfförmigen Abschnitt (2) aufweist, der lösbar innerhalb des Kupplungsabschnitts (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstopfen (1) eine Halteeinrichtung (8) mit wenigstens einem Halteabschnitt (9) aufweist, der in der ersten Stellung des Kupplungsbügels (15) im Zwischenraum zwischen Kupplungsbügel (15) und Kupplungsabschnitt (14) angeordnet ist, um den Kupplungsbügel (15) in der ersten Stellung zu halten.
  17. Rohr- oder Schlauchkupplung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsbügel (15) einen radial gegenüber dem Kupplungsabschnitt (14) vorstehenden Eingriffsabschnitt (16) aufweist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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