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Dokumentenidentifikation DE202005009402U1 12.01.2006
Titel Drahtloses Handgerät für VoIP
Anmelder Wistron Corp., Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Patentanwälte Eder & Schieschke, 80796 München
DE-Aktenzeichen 202005009402
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 14.06.2005
IPC-Hauptklasse H04M 11/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse H04M 1/02(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein drahtloses Handgerät, insbesondere ein drahtloses Handgerät, bei dem Voice over Internet Protocol (VoIP) angewandt wird. Demzufolge kann der Gegenstand der vorliegenden Erfindung angewendet werden, um durch die Internetverbindung eines Computers, wie z.B. eines Laptops, eines Desktop-Computers o.Ä., mit einer Kommunikationsvorrichtung zu kommunizieren.

2. Beschreibung des Standes der Technik:

Heutzutage schafft die Informationstechnologie Verbindungen zum Internet, die es den Menschen ermöglichen, auf einfache Weise Informationen untereinander auszutauschen. Ein Resultat hiervon besteht darin, dass die Menschen begonnen haben, sich auf tragbare elektronische Vorrichtungen zu verlassen, wobei man sich nun insbesondere auf Computer verlässt.

Obwohl auf dem Gebiet der Kommunikation E-Mails und Kurzmitteilungen sehr gebräuchlich sind, werden herkömmliche Kommunikationsformen, wie die Konversation über das Telefon, von den meisten Benutzern bevorzugt. Mobiltelefone (oder Handies) sind zwar bequem, aber es können sich Probleme mit dem Empfang in entlegenen Gebieten ergeben. Außerdem können die Kommunikationssysteme in verschiedenen Ländern unterschiedlich sein, was für Benutzer, die häufig reisen müssen, mit großen Unannehmlichkeiten verbunden sein kann. Außerdem muss ein Benutzer, wenn er zur Kommunikation ein Mobiltelefon verwendet, ein Ladegerät oder mehrere Batterien für das Mobiltelefon mitnehmen, was auf Reisen ebenfalls eine Unannehmlichkeit für den Benutzer darstellt.

Eine sehr bequeme und preiswerte Art der Kommunikation ist die Verwendung von VoIP über das Internet. Bei der VoIP-Technologie wird das Sprachsignal zu Sprachdatenpaketen komprimiert, und die Sprachdaten werden über ein IP-Netzwerk übertragen. Das heißt, beim VoIP wird das Internet verwendet, um ein Sprachsignal unter Verwendung einer Telekommunikationsanwendung zu übertragen. Das Internet bietet nicht nur unmittelbare Sprachdienste, sondern es ist auch an jedem Punkt der Erde verfügbar, was es für Benutzer sehr viel einfacher machen kann, mit VoIP Ferngespräche über herkömmliche öffentliche Telefonnetze (PSTN) zu führen.

Die VoIP-Technologie hat sich seit einiger Zeit weiterentwickelt und hat eine geeignete Kommunikationsqualität erreicht. Wenn ein Benutzer jedoch unter Verwendung eines integrierten Lautsprechers und Mikrofons in einem Computer sprechen will, macht der Lautsprecher es einem Dritten möglicherweise leicht, das Gespräch mit anzuhören, und das Mikrofon ist in seinem wirksamen Bereich eingeschränkt. Der Benutzer muss also sehr nahe an das Mikrofon und/oder den Lautsprecher herangehen, was für den Benutzer unbequem sein kann.

Auf dem Markt existiert ein Bluetooth-Handgerät, das der Benutzer tragen kann. Es kann jedoch störend sein, das Bluetooth-Handgerät ständig am Ohr zu tragen. Insbesondere weibliche Benutzer können es unangenehm finden, das Bluetooth-Handgerät zu tragen. Wenn das Bluetooth-Handgerät abgenommen wird, wird es zu einem weiteren Gegenstand, den man mit sich herumträgt. Normalerweise ist das Bluetooth-Handgerät recht klein, so dass es einfach getragen werden kann. Da es jedoch so klein ist, geht es auch leicht verloren, wenn es keinen festen Platz gibt, an dem es aufbewahrt wird. Darüber hinaus ist der Abstand zwischen dem Mund und dem Mikrofon eines Bluetooth-Handgeräts mit kleinen Abmessungen relativ groß, was sich störend auf die Gesprächsqualität auswirken kann.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein drahtloses Handgerät für Voice over Internet Protocol (nachfolgend zu „VoIP" abgekürzt) zu schaffen, das in einen Erweiterungsschlitz eines Computers, wie z.B. einen PCMCIA-Schlitz eines Laptops oder eines Desktop-Computers, eingebracht werden kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein wieder aufladbares drahtloses VoIP-Handgerät für Langzeitbenutzer zu schaffen. Eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein drahtloses VoIP-Handgerät zu schaffen, das auf die gleiche Weise gehalten wird, wie ein herkömmliches Mobiltelefon.

Die vorliegende Erfindung schafft ein drahtloses VoIP-Handgerät, das in einen Erweiterungs-Steckplatz eines Computers eingesetzt werden kann. Der Computer kann über die Internetverbindung des Computers eine Verbindung mit einer anderen Kommunikationsvorrichtung herstellen, um Sprachdaten zu übertragen.

Das drahtlose VoIP-Handgerät der vorliegenden Erfindung weist einen Lautsprecher, ein Mikrofon, eine Leiterplatte, einen Verbindungsstecker und ein Gehäuse zum Abdecken der Leiterplatte auf. Der Lautsprecher und das Mikrofon sind jeweils elektronisch mit der Leiterplatte verbunden. Die Leiterplatte weist einen Prozessor und eine Übertragungsschnittstelle auf. Mit der Übertragungsschnittstelle können Sprachdaten zwischen dem drahtlosen VoIP-Handgerät und dem Computer übertragen werden. Dann können die Sprachdaten durch die Internetverbindung des Computers an eine Kommunikationsvorrichtung übertragen werden, die sich an einem anderen Ort befindet, um sofortige Kommunikation zu ermöglichen.

Der Verbindungsstecker des drahtlosen VoIP-Handgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung ist elektronisch mit der Leiterplatte verbunden, und das drahtlose VoIP-Handgerät kann in den Erweiterungs-Steckplatz des Computers eingesetzt werden, um eine elektronische Verbindung herzustellen. Der Verbindungsstecker stellt vorzugsweise eine Verbindung zwischen dem drahtlosen VoIP-Handgerät und dem Computer her und ermöglicht außerdem das Aufladen einer Batterie in dem drahtlosen VoIP-Handgerät.

Weitere Aufgaben, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnung näher beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In der Zeichnung zeigen:

1 eine schematische Zeichnung eines drahtlosen VoIP-Handgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Verbindungen des drahtlosen VoIP-Handgeräts, ein Laptop und eine andere Kommunikationsvorrichtung dargestellt sind;

2 ein Systemdiagramm eines drahtlosen VoIP-Handgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung;

3 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;

4 eine perspektivische Darstellung gemäß 3, wobei ein Mikrofonbereich geöffnet ist;

5 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung mit unterschiedlichen Knöpfen;

6 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform mit einem unterschiedlichen Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung;

7A eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform mit einem anderen Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung; und

7B eine perspektivische Darstellung gemäß 7A, wobei ein Mikrofonbereich geöffnet ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen erfolgt, um die Merkmale und den Aufbau des Gegenstands der vorliegenden Erfindung besser verständlich zu machen.

Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, wie er in 1 dargestellt ist, nämlich ein drahtloses Handgerät 1 für VoIP (als drahtloses VoIP-Handgerät 1 bezeichnet), kann in einen Erweiterungsschlitz 22 eines Computers 2 eingesetzt werden; das heißt, das drahtlose VoIP-Handgerät 1 kann in jeden Computer eingesetzt werden, der einen Erweiterungs-Steckplatz besitzt. Obwohl in 1 ein Laptop 2 dargestellt ist, kann der Computer 2 auch ein Desktop-Computer oder Ähnliches sein. Der Erweiterungsschlitz 22 kann jeglicher Steckplatz sein, der für eine PCMCIA-Karte, eine PC-Karte oder eine Express Card geeignet ist.

Mit der Entwicklung der VoIP-Technologie kann der Computer 2 dazu vorgesehen sein, mit einer Kommunikationsvorrichtung 4 (wie z.B. mit einem anderen Laptop 41 oder einem Desktop-Computer 42), die sich an einem anderen Ort befindet, über das Internet 31 zu kommunizieren, um Sprachdaten zu übertragen, oder mit einem herkömmlichen Telefon 43 oder Mobiltelefon 44 über ein PSTN 32 mittels eines Service-Providers.

Wie in 2, 3 und 4 dargestellt, weist das drahtlose VoIP-Handgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfindung einen Lautsprecher 11 und ein Mikrofon 12 auf, die ein Benutzer verwenden kann, um wie bei einem herkömmlichen Mobiltelefon hören und sprechen zu können. Das drahtlose VoIP-Handgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfindung weist außerdem einen Verbindungsstecker 14 und eine Leiterplatte 13 auf. Der Lautsprecher 11, das Mikrofon 12 und der Verbindungsstecker 14 sind elektronisch mit der Leiterplatte 13 verbunden. Der Verbindungsstecker 14 des drahtlosen VoIP-Handgeräts 1 kann in den Erweiterungsschlitz 22 eingesetzt und elektronisch mit dem Computer 2 verbunden werden. Somit kann das drahtlose VoIP-Handgerät 1 in dem Erweiterungsschlitz 22 des Computers 2 platziert werden, wodurch eine festgelegte Stelle geschaffen wird, an der das drahtlose Handgerät 1 aufbewahrt wird, wenn es nicht gebraucht wird, und wodurch die Gefahr, das drahtlose Handgerät 1 zu verlieren, beseitigt wird.

Wie in 3 dargestellt, ist ein Gehäuse 15 vorgesehen, das die Leiterplatte 13 abdeckt. Vorzugsweise entspricht die Form des Gehäuses 15 im Wesentlichen der einer typischen Erweiterungskarte, wie z.B. einer PCMCIA-Karte, einer PC-Karte oder einer Express Card. Wie in 6 dargestellt, entspricht die Form eines Gehäuses 65 für ein drahtloses VoIP-Handgerät 6 im Wesentlichen der einer allgemeinen PC-Karte. Alternativ dazu entspricht die Form eines Gehäuses 75 für ein drahtloses VoIP-Handgerät 7 im Wesentlichen der einer allgemeinen PC-Karte, wie in 7A und 7B dargestellt. Wenn das drahtlose VoIP-Handgerät 1, 6 oder 7 in den Erweiterungsschlitz 22 eingesetzt wird, kann folglich das drahtlose VoIP-Handgerät 1, 6 oder 7 vollständig in dem Erweiterungsschlitz 22 platziert werden, da das drahtlose VoIP-Handgerät 1 und die PC-Karte (wie z.B. eine PCMCIA-Karte) im Wesentlichen die gleiche Form haben.

Wie in 2 dargestellt, weist die Leiterplatte 13, die bei der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, einen Prozessor 131 und eine Übertragungsschnittstelle 132 auf. Die Übertragungsschnittstelle 132 wird verwendet, um Sprachdaten zwischen dem drahtlosen VoIP-Handgerät 1 und dem Computer 2 zu übertragen, wenn der Benutzer in einem Telefongespräch ist. Darüber hinaus kann, wie in 1 dargestellt, die Sprachdatenkommunikation zwischen dem Computer 2 und der Kommunikationsvorrichtung 4, wie z.B. dem vorgenannten Laptop 41, dem Desktop-Computer 42, dem PSTN-Telefon 43 oder dem Mobiltelefon 44, durch das Internet 3 übertragen werden, und zusätzlich durch ein PSTN 32 mittels eines Service-Providers. Die Übertragungsschnittstelle 132 ist vorzugsweise eine Bluetooth-Übertragungsschnittstelle, eine Hochfrequenz (RF)-Übertragungsschnittstelle, eine General Packet Radio Service (GPRS)-Übertragungsschnittstelle, eine Übertragungsschnittstelle der dritten Generation (3G), eine Ultrabreitband (UWB)-Übertragungsschnittstelle, eine Wi-Fi-Übertragungsschnittstelle oder eine Wimax-Übertragungsschnittstelle.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das drahtlose VoIP-Handgerät 1 gemäß dieser Erfindung außerdem eine Batterie 16 auf, die elektronisch mit der Leiterplatte 13 verbunden ist. Wenn das drahtlose VoIP-Handgerät 1 in den Erweiterungsschlitz 22 des Computers 2 eingesetzt wird, kann der Computer 2 dazu verwendet werden, die Batterie 16 über den Verbindungsstecker 14 aufzuladen. Um für eine längere Betriebszeit zu sorgen, kann die Batterie 16 eine Li-Batterie oder eine Li-Polymer-Batterie sein.

Für diejenigen, die es bevorzugen, ein Handgerät in der herkömmlichen Weise zu verwenden, wie in 4 dargestellt, weist das Gehäuse 15 gemäß der vorliegenden Erfindung einen Lautsprecherbereich 151, einen Mikrofonbereich 152 und eine Drehbefestigung 153 auf, wobei der Lautsprecher 11 und das Mikrofon 12 sich jeweils im Inneren des Lautsprecherbereichs 151 und des Mikrofonbereichs 152 befinden. Die Drehbefestigung 153 ist dazu vorgesehen, den Lautsprecherbereich 151 und den Mikrofonbereich 152 miteinander zu verbinden. Somit kann der Lautsprecherbereich 151 dem Mikrofonbereich 152 entsprechend um die Drehbefestigung 153 rotieren. Wenn das drahtlose VoIP-Handgerät 1 in Gebrauch ist, wie in 4 dargestellt, kann der Benutzer den Mikrofonbereich 152 um die Drehbefestigung 153 öffnen, so dass eine Verwendung in einer Position wie die eines herkömmlichen Mobiltelefons ermöglicht wird.

Wie in 7A und 7B dargestellt, weist alternativ dazu in einer anderen bevorzugten Ausführungsform ein Gehäuse 75 einen Lautsprecherbereich 751, einen Mikrofonbereich 752 und mindestens eine Verbindungsstützstange 78 auf. Ein Lautsprecher 71 und ein Mikrofon 72 befinden sich jeweils im Inneren des Lautsprecherbereichs 751 und des Mikrofonbereichs 752. Die Verbindungsstützstange 78 ist dazu vorgesehen, den Lautsprecherbereich 751 mit dem Mikrofonbereich 752 zu verbinden, so dass der Lautsprecherbereich 751 entlang der Verbindungsstützstange 78 von dem Mikrofonbereich 751 weggezogen werden kann, indem der Benutzer daran zieht.

Der Benutzer muss sich somit nicht vor den Computer 2 beugen, um ein Gespräch zu führen. Darüber hinaus wird durch die vorliegende Erfindung verhindert, dass Gespräche durch den Gebrauch der Lautsprecher des Computers 2 mitgehört werden. Wenn der Mikrofonbereich 152 geöffnet wird, wie in 5 dargestellt, oder wenn der Mikrofonbereich 752 durch Herausziehen geöffnet wird, wie in 7B dargestellt, wird das Mikrofon 12 oder 72 näher an den Mund des Benutzers bewegt, wodurch Störungen beim Sprechen vermieden werden.

Wie aus 4, 6, 7A und 7B ersichtlich, weist bei einer bevorzugten Ausführungsform das drahtlose VoIP-Handgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfindung mindestens einen Knopf 17a, 17b oder 17c auf, mit welchen der Benutzer Instruktionen eingeben kann. Obwohl die Knöpfe 17a, 17b oder 17c auf den Gehäusen 15 und 75 kreisförmig sind, sollen die Figuren keine Einschränkung für die vorliegende Erfindung darstellen. Wie aus 5 ersichtlich, können die Knöpfe 17a, 17b oder 17c beispielsweise auch als 5-Wege-Funktionsknopf 17d auf dem Gehäuse 15 vorliegen, mit dem eine Eingabe erfolgt. Es ist auch möglich, andere einzelne Funktionstasten oder -knöpfe (nicht dargestellt) hinzuzufügen, um eine Eingabe zu ermöglichen.

Die Knöpfe 17a, 17b, 17c oder 17d sind elektronisch mit der Leiterplatte 13 verbunden, damit der Benutzer mindestens eine Instruktion eingeben kann, um die Arbeitsvorgänge des Prozessors 131 zu steuern. So können die Instruktionen beispielsweise das An- und Abschalten des drahtlosen Handgeräts 1, 6 oder 7 steuern, das Anpassen von Signalen zwischen dem drahtlosen Handgerät 1, 6 oder 7 und dem Computer 2, das Höherstellen und Reduzieren der Lautstärke und/oder das Abheben/Auflegen des drahtlosen VoIP-Handgeräts 1, 6 oder 7.

Wie aus 4, 5, 6, 7A oder 7B ersichtlich, kann das drahtlose VoIP-Handgerät 1, 6 oder 7 gemäß der Erfindung außerdem mindestens eine Anzeige 18a, 18b, wie z.B. eine LED-Anzeige, aufweisen, die elektronisch mit der Leiterplatte 13 verbunden ist. Jede der Anzeigen 18a oder 18b kann von mindestens einem Bereich der Oberfläche des Gehäuses 15 gesehen werden. Durch die Anzeige 18a und/oder 18b können Benutzer den Gesprächsstatus und/oder den Batteriestatus des drahtlosen VoIP-Handgeräts 1, 6 oder 7 erfahren.

Obwohl die vorliegende Erfindung in Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform erläutert wurde, versteht es sich, dass noch viele andere Modifikationen und Änderungen möglich sind, ohne von der Essenz und vom Umfang der nachfolgend beanspruchten Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Drahtloses Handgerät für die Voice over Internet Protocol (VoIP)-Kommunikation, das in der Lage ist, in einen Erweiterungsschlitz eines Computers eingesetzt zu werden, um über ein Netzwerk zur Sprachdatenübertragung mit einer Kommunikationsvorrichtung zu kommunizieren, wobei das drahtlose Handgerät Folgendes aufweist:

    einen Lautsprecher,

    ein Mikrofon,

    eine Leiterplatte, die einen Prozessor und eine Übertragungsschnittstelle aufweist, wobei der Lautsprecher und das Mikrofon elektronisch mit der Leiterplatte verbunden sind, so dass die Sprachdaten drahtlos zwischen dem drahtlosen Handgerät und dem Computer übertragen werden und dann durch die Netzwerk-Verbindung des Computers weiter an die Kommunikationsvorrichtung übertragen werden;

    einen Verbindungsstecker, der elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wodurch eine elektronische Verbindung zwischen dem drahtlosen Handgerät und dem Computer hergestellt wird, wenn das Handgerät in den Computer eingesetzt wird; und

    ein Gehäuse zum Abdecken der Leiterplatte.
  2. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse im Wesentlichen die gleiche Form hat wie eine Erweiterungskarte, wobei die Erweiterungskarte ausgewählt wird aus einem Satz, der aus einer PCMCIA-Karte, einer PC-Karte und einer Express Card besteht.
  3. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, das außerdem eine Batterie aufweist, die elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wobei die Batterie durch den Computer über den Verbindungsstecker aufgeladen wird, wenn das drahtlose Handgerät in den Computer eingesetzt wird.
  4. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 3, bei dem die Batterie eine Lithium- (Li-) Batterie oder eine Li-Polymer-Batterie ist.
  5. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse außerdem aufweist:

    einen Lautsprecherbereich, wobei der Lautsprecher in dem Lautsprecherbereich angeordnet ist;

    einen Mikrofonbereich, wobei das Mikrofon in dem Mikrofonbereich angeordnet ist; und

    eine Drehbefestigung zum Verbinden des Lautsprecherbereichs und des Mikrofonbereichs, wobei der Mikrofonbereich entsprechend dem Lautsprecherbereich um die Drehbefestigung rotieren kann.
  6. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse außerdem aufweist:

    einen Lautsprecherbereich, wobei der Lautsprecher in dem Lautsprecherbereich angeordnet ist;

    einen Mikrofonbereich, wobei das Mikrofon in dem Mikrofonbereich angeordnet ist; und

    mindestens eine Verbindungsstützstange zum Verbinden des Lautsprecherbereichs und des Mikrofonbereichs, wobei der Lautsprecherbereich entlang der Verbindungsstützstange von dem Mikrofonbereich weggezogen werden kann.
  7. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, bei dem das Übertragungsschnittstellenprotokoll ein Bluetooth-, Hochfrequenz (RF)-, General Packet Radio Service (GPRS)-Protokoll, ein Protokoll der dritten Generation (3G), Ultrabreitband (UWB)-, Wi-Fi- oder Wimax-Protokoll ist.
  8. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 1, das außerdem mindestens einen Knopf zum Eingeben mindestens einer Instruktion aufweist, wobei der Knopf elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, um einen Arbeitsvorgang des Prozessors durch die Instruktion zu steuern.
  9. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 8, bei dem der Knopf ein Knopf zum An-/Abschalten, ein Knopf zum Anpassen, ein Knopf zum Abheben/Auflegen oder ein Knopf zum Regeln der Lautstärke ist.
  10. Drahtloses Handgerät nach Anspruch 3, das außerdem mindestens eine Anzeige aufweist, die elektrisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wobei die Anzeige einen Gesprächsstatus oder einen Batteriestatus anzeigt.
  11. Computer zum Kommunizieren mit einer Kommunikationsvorrichtung über eine Internetverbindung für die Übertragung von Sprachdaten, wobei der Computer einen Erweiterungsschlitz aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Erweiterungsschlitz des Computers ein drahtloses Handgerät für Voice over Internet Protocol (VoIP) eingesetzt werden kann, wobei das drahtlose Handgerät Folgendes aufweist:

    einen Lautsprecher,

    ein Mikrofon,

    eine Leiterplatte, die einen Prozessor und eine Übertragungsschnittstelle aufweist, wobei der Lautsprecher und das Mikrofon elektronisch mit der Leiterplatte verbunden sind, wobei Sprachdaten drahtlos zwischen dem drahtlosen Handgerät und dem Computer übertragen werden und dann durch die Internetverbindung des Computers weiter an die Kommunikationsvorrichtung übertragen werden;

    einen Verbindungsstecker, der elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wobei der Verbindungsstecker eine elektronische Verbindung zwischen dem drahtlosen Handgerät und dem Computer herstellt, wenn das Handgerät in den Computer eingesetzt wird; und

    ein Gehäuse zum Abdecken der Leiterplatte.
  12. Computer nach Anspruch 11, bei dem das Gehäuse des drahtlosen Handgeräts im Wesentlichen die gleiche Form hat wie eine Erweiterungskarte, wobei die Erweiterungskarte ausgewählt wird aus einem Satz, der aus einer PCMCIA-Karte, einer PC-Karte und einer Express Card besteht.
  13. Computer nach Anspruch 11, bei dem das drahtlose Handgerät außerdem eine Batterie aufweist, die elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wobei die Batterie durch den Computer über den Verbindungsstecker aufgeladen wird, wenn das Handgerät in den Computer eingesetzt wird.
  14. Computer nach Anspruch 11, bei dem das Gehäuse des drahtlosen Handgeräts außerdem Folgendes aufweist:

    einen Lautsprecherbereich, wobei der Lautsprecher in dem Lautsprecherbereich angeordnet ist;

    einen Mikrofonbereich, wobei das Mikrofon in dem Mikrofonbereich angeordnet ist; und

    eine Drehbefestigung zum Verbinden des Lautsprecherbereichs und des Mikrofonbereichs, wobei der Mikrofonbereich entsprechend dem Lautsprecherbereich um die Drehbefestigung rotieren kann.
  15. Computer nach Anspruch 11, bei dem das Gehäuse des drahtlosen Handgeräts außerdem Folgendes aufweist:

    einen Lautsprecherbereich, wobei der Lautsprecher in dem Lautsprecherbereich angeordnet ist;

    einen Mikrofonbereich, wobei das Mikrofon in dem Mikrofonbereich angeordnet ist; und

    mindestens eine Verbindungsstützstange zum Verbinden des Lautsprecherbereichs und des Mikrofonbereichs, wobei der Lautsprecherbereich entlang der Verbindungsstützstange von dem Mikrofonbereich weggezogen werden kann.
  16. Computer nach Anspruch 11, bei dem das Übertragungsschnittstellenprotokoll ein Bluetooth-, Hochfrequenz (RF)-, General Packet Radio Service (GPRS)-Protokoll, ein Protokoll der dritten Generation (3G), Ultrabreitband (UWB)-, Wi-Fi- oder Wimax-Protokoll ist.
  17. Computer nach Anspruch 11, bei dem das drahtlose Handgerät außerdem mindestens einen Knopf aufweist, der elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, um die Eingabe von Instruktionen zu ermöglichen, um einen Arbeitsvorgang des Prozessors zu steuern.
  18. Computer nach Anspruch 17, bei dem der Knopf ein Knopf zum An-/Abschalten, ein Knopf zum Anpassen, ein Knopf zum Abheben/Auflegen oder ein Knopf zum Regeln der Lautstärke ist.
  19. Computer nach Anspruch 13, bei dem das drahtlose Handgerät außerdem mindestens eine Anzeige aufweist, die elektronisch mit der Leiterplatte verbunden ist, wobei die Anzeige einen Gesprächsstatus oder einen Batteriestatus anzeigt.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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