PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005009845U1 12.01.2006
Titel Sprungbrett
Anmelder Magg, Jürgen, 80997 München, DE
Vertreter Harders, G., Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 23879 Mölln
DE-Aktenzeichen 202005009845
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 21.06.2005
IPC-Hauptklasse A63B 5/08(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sprungbrett gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, dessen Sprungplatte durch herausnehmbare und dadurch auswechselbare Federelemente gestützt wird.

Solche Sprungbretter sind im Handel. Sie werden beispielsweise durch die Firma Bänfer unter der Bezeichnung Sprungbrett Kids vertrieben.

Diese Sprungbretter weisen herausnehmbare Federelemente auf, die die Sprungplatte federnd abstützen. Die Federelemente können eine unterschiedliche Federstärke aufweisen, sodaß die Federkraft des Sprungbretts an das Gewicht des Sportlers angepaßt werden können. Durch entsprechende Auswahl der Federelemente kann auch die Sprunghöhe bzw. -weite des Sportlers variiert werden.

Zum Auswechseln der Federelemente müssen diese in ihrer Höhe zusammengedrückt werden, damit sie aus ihren Halterungen herausgenommen werden können. Das Zusammendrücken der Federelemente erfordert einen hohen Kraftaufwand und ist deshalb schwierig.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sprungbrett zu schaffen, bei dem das Auswechseln der Federelemente ohne großen Kraftaufwand möglich ist, um das Auswechseln auch weniger kräftigen Personen zu ermöglichen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Sprungbrett mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.

Da der Abschluß der Vertiefungen, die die Federelemente aufnehmen, zur Außenkante der Basisplatte bzw. der Sprungplatte hin durch herausnehmbare Abschlußstücke erfolgt, können diese zum Auswechseln der Federelemente einfach entfernt werden. Schon durch Entfernen eines dieser Abschlußstücke, gleichgültig ob an der Basisplatte oder an der Sprungplatte angeordnet sind, können die Federelemente infolge ihrer Elastizität leicht seitlich zu den Außenkanten hin aus den Vertiefungen herausgeschoben werden. Dies Herausschieben der Federelemente erfordert einen wesentlich geringeren Kraftaufwand beim Auswechseln der Federelemente als das bei den vorbekannten Ausführungsformen erforderliche Zusammendrücken der Federelemente.

Um das seitliche Herausschieben der Federelemente zu ermöglichen, müssen die Abschlußstücke in ihrer Breite mindestens der Breite der Federelemente entsprechen. Eine größere Breite ist nicht erforderlich und auch nicht vorteilhaft, da hierdurch die Stabilität der Basisplatte bzw. der Sprungplatte unnötig vermindert wird.

Die Abschlußstücke können durch einen über die Oberkante der anschließenden Basis- bzw. Sprung platte und über die Oberkante des Abschlußstücks verlaufenden Klettverschluß in ihrer Position gehalten werden. Es sind aber auch andere Haltevorrichtungen möglich, wie z. B. Schieber – oder Klemmvorrichtungen.

Da die zum Federelement hin angeordnete Kante des Abschlußstücks beim normalen Sprungbetrieb nicht sehr stark auf Schub beansprucht wird, ist hier keine hohe Haltekraft erforderlich.

Es ist vorteilhaft, wenn die Abschlußstücke zur Außenkante der Sprungplatte bzw. der Basisplatte des Sprungbretts hin sich verjüngend ausgestaltet sind und der Ausschnitt in der Basis- bzw. Sprungplatte, der zur Aufnahme des Abschlußstücks dient, eine dementsprechend ebenfalls sich verjüngende Ausgestaltung aufweist. Mit einer solchen Ausgestaltung wird ein Herausrutschen der Abschlußstücke aus dem zur Aufnahme dienenden Ausschnitt zur Seite hin wirksam vermieden. Im Zusammenwirken mit dem Klettverschluß ist dadurch eine sichere Halterung der Federelemente in den Vertiefungen der Basis- bzw. Sprungplatte gewährleistet.

Die Federelemente bestehen im allgemeinen aus Spiralfedern. Es können aber auch andere Federelemente eingesetzt werden, beispielsweise Würfel oder Quader aus elastischem Kunststoff, z. B. Schaumstoff.

In allen Fällen ist es erforderlich, daß die zur Aufnahme der Federelemente dienenden Vertiefungen in der Basis- bzw. Sprungplatte eine an die äußere Form der Federelemente angepaßte Ausgestaltung aufweisen. Bei Einsatz von Würfeln oder Quadern ist daher die zum Federelement hin gewandte Kante des Abschlußstücks gerade ausgestaltet, beim Einsatz von Spiralfedern ist sie halbkreisförmig. Beim Einsatz von Würfeln oder Quadern ist eine Ausgestaltung mit einem rechteckförmigen Ausschnitt möglich.

Um eine optimale Federkraft der Sprungplatte des Sprungbretts zu gewährleisten, werden vorzugsweise an der seitlichen Außenkante auf beiden Seiten der Basisplatte mehrere Federelemente angeordnet. Ebenso können an dem Bereich der Kante der Basisplatte an der Absprungseite auf beiden Seiten mehrere Federelemente angeordnet sein.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figurenbeschreibung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Sprungbretts mit drei seitlich angeordneten Federelementen;

2 eine Ansicht des gleichen Sprungbretts von oben;

3 einen vergrößerten Ausschnitt aus 1 mit Federelement und Abschlußstück;

4 einen Schnitt durch die Darstellung der 3 entlang der Pfeillinie der 3.

Das Sprungbrett der 1 enthält eine Basisplatte 12 und eine Sprungplatte 14, die an ihrer Anlaufseite 16 schwenkbar miteinander verbunden sind, beispielsweise mit einem Scharnier oder mit einem biegsamen Streifen aus Leder, Kunststoff oder Gummi. An der der Anlaufseite 16 entgegengesetzten Absprungseite 18 sind an den Außenkanten 30 der Basisplatte 12 auf jeder Seite drei Federelemente 20 angeordnet, die in Vertiefungen 22 in der Basisplatte 12 und der Sprungplatte 14 gehalten werden. Die Vertiefungen 22 in der Basisplatte 12 oder in der Sprungplatte 14 werden in Richtung zur Außenkante 30 der entsprechenden Platte einseitig durch herausnehmbare Abschlußstücke begrenzt, die in ihrer Breite der Breite der Federelemente 20 entsprechen und an ihrer den Federelementen zugewandten Kante 26 den äußeren Konturen der Federelemente 20 angepaßt sind. Diese Abschlußstücke werden durch einen an ihrer Oberkante und an der Oberkante der Basisplatte 12 angeordneten Klettverschluß 28 gehalten.

Die Abschlußstücke 24 sind zur Außenkante 16 des Sprungbretts 10 hin keilförmig sich verjüngend ausgestaltet. Entsprechend dieser keilförmigen Ausgestaltung der Abschlußstücke 24 sind auch die Randbereiche der Vertiefungen 22 zur Außenkante 16 hin an die keilförmig sich verjüngende Form angepaßt. Auf diese Weise wird ein seitliches Herausrutschen der Abschlußstücke aus den Vertiefungen wirksam vermieden. Im Zusammenwirken mit den Klettverschlüssen 28 sind die Abschlußstücke dadurch fixiert, sodaß sie den Belastungen des Sprungbetriebs ohne Lageveränderung standhalten.

Die Basisplatte 12 ist zur Erzielung eines sicheren Stands eben ausgestaltet, während die Sprungplatte 14 leicht konvex gebogen ist. Für spezielle Sprungtechniken ist aber auch eine andere Form möglich, z. b. eine gerade.

Im vorderen Bereich der Absprungseite 18 sind zu beiden Außenkanten 30 hin jeweils drei Federelemente 20 nebeneinander angeordnet. Diese Anordnung hat sich für normale Sprungbelastungen bewährt, kann aber nach den jeweiligen Anforderungen variiert werden.


Anspruch[de]
  1. Sprungbrett (10) mit einer Basisplatte (12) und einer Sprungplatte (14), die an der Anlaufseite (16) des Sprungbretts (10) schwenkbar miteinander verbunden sind und an der Absprungseite (18) des Sprungbretts (10) über Federelemente (20) in Wirkverbindung stehen, wobei die Federelemente(20) in Vertiefungen (22) in der Basisplatte (12) und der Sprungplatte (14) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (22) in der Basisplatte (12) bzw. in der Sprungplatte (14) in Richtung zur Außenkante ( ) der Basisplatte (12) bzw. der Sprungplatte (14) einseitig durch herausnehmbare Abschlußstücke (24) begrenzt sind, die in ihrer Breite der Breite der Federelemente (20) entsprechen und an ihrer den Federelementen (20) zugewandten Kante (26) den äußeren Konturen der Federelemente angepaßt ist.
  2. Sprungbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußstücke (24) durch einen an der Oberkante (32) der Basisplatte (12) und der Abschlußstücke (24) angeordneten Klettverschluß gehalten werde.
  3. Sprungbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußstücke (24) zur Außenkante (16) des Sprungbretts (10) hin keilförmig sich verjüngend ausgestaltet sind.
  4. Sprungbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (20) aus Spiralfedern bestehen und die Kante (26) der Abschlußstücke halbkreisförmig ausgestaltet ist.
  5. Sprungbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (10) aus elastischen Kunststoffwürfeln oder Kunststoffquadern bestehen und die Kante (26) der Abschlußstücke (24) einen rechteckförmigen Ausschnitt aufweist.
  6. Sprungbrett nach einem oder mehreren der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich an der seitlichen Außenkante (30) mindestens drei Federelemente (20) angeordnet sind.
  7. Sprungbrett nach einem oder mehreren der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kante der Sprungplatte (14) an der Anlaufseite (16) an beiden Außenkanten (30) mindestens drei Federelemente (20) angeordnet sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com