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Dokumentenidentifikation DE202005010962U1 12.01.2006
Titel Dreh- und Tretmaschine
Anmelder Chang, Chuan-Pin, Yangmei, Taoyuan, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202005010962
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 12.07.2005
IPC-Hauptklasse A63B 23/04(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Neuerung betrifft eine Dreh- und Tretmaschine, mit der der Benutzer sowohl eine Drehbewegung als auch eine Tretbewegung machen kann.

Stand der Technik

Um den Körper zu trainieren, muß man Sport treiben. Dafür sind ein geeigneter Platz und eine geeignete Ausrüstung erforderlich.

Damit man jederzeit die Sportbewegungen machen kann, wurden unterschiedliche Fitnessgeräte entwickelt. 1 zeigt eine Tretmaschine, mit der der Benutzer die Tretbewegung machen kann. Diese Tretmaschine besteht aus einem Fußrohrsatz 10, zwei Brettern 21, die an dem Fußrohrsatz angelenkt sind, und zwei Hydraulikzylindern 22 (oder Stützstangen), die zwischen den Brettern 21 und dem Fußrohrsatz 10 angeordnet sind. Wenn der Benutzer mit den beiden Füssen die Bretter 21 tritt, können die beiden Bretter 21 abwechselnd abgesenkt und angehoben werden, so daß eine Tretbewegung gemacht werden kann.

Diese Tretmaschine gestattet jedoch nur die Tretbewegung und somit nur eine Sportübung.

Aufgabe der Neuerung

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dreh- und Tretmaschine zu schaffen, mit der der Benutzer sowohl eine Drehbewegung als auch eine Tretbewegung machen kann.

Diese Aufgabe wird durch die neuerungsgemäße Dreh- und Tretmaschine gelöst, die aus einem Brettsatz, einem Drehkörper und einem Getriebe besteht, wobei der Brettsatz eine Auf- und Abbewegung gestattet und das Getriebe die Auf-und-Abbeweung des Brettsatzes in eine Hin- und Herdrehbewegung des Drehkörpers umwandeln kann.

Daher kann der Benutzer mit der neuerungsgemäßen Dreh- und Tretmaschine gleichzeitig eine Tretbewegung und eine Drehbewegung machen, so daß er gleichzeitig seine Beine und Taille trainieren kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine perspektivische Darstellung der herkömmlichen Lösung,

2(A) zeigt eine schematische Darstellung der Neuerung beim Einsatz,

2(B) zeigt eine weitere schematische Darstellung der Neuerung beim Einsatz,

3 zeigt eine Explosionsdarstellung des Brettsatzes des ersten Ausführungsbeispiels der Neuerung,

4 zeigt eine Explosionsdarstellung des Getriebes des ersten Ausführungsbeispiels der Neuerung,

5 zeigt eine Schnittdarstellung des Getriebes und des Widerstandsregelers des ersten Ausführungsbeispiels der Neuerung,

6 zeigt eine schematische Darstellung der Bewegung des Brettsatzes,

7 zeigt eine schematische Darstellung der Bewegung des Drehkörpers,

8 zeigt eine Explosionsdarstellung des Getriebes des zweiten Ausführungsbeispiels der Neuerung,

9 zeigt eine Explosionsdarstellung des Getriebes des dritten Ausführungsbeispiels der Neuerung.

Wege zur Ausführung der Neuerung

Wie aus den 2(A) bis 4 ersichtlich ist, besteht die Neuerung aus einer Fußplatte 10, einem Brettsatz 20, einem Drehkörper 30 und einem Getriebe 40. Die beiden Bretter des Brettsatzes 20 können von den beiden Füssen des Benutzers abwechselnd abgesenkt und angehoben werden, wodurch eine Tretbewegung gemacht werden kann. Der Brettsatz 20, der Drehkörper 30 und das Getriebe 40 bilden gleichzeitig eine Drehmaschine, weil der Brettsatz 20 über das Getriebe 40 den Drehkörper drehantreiben kann, wenn der Benutzer den Brettsatz 20 tritt.

Beim Einsatz der Neuerung wird der Brettsatz 20 auf und ab bewegt und bildet einen Antrieb. Der Drehkörper 30 trägt den Brettsatz 20, wird von dem Brettsatz 20 drehangetrieben und bildet einen Abtrieb. Das Getriebe 40 kann die Auf-und-Abbeweung des Brettsatzes 20 in eine Hin- und Herdrehbewegung des Drehkörpers 30 umwandeln, wodurch der Brettsatz 20 mit dem Drehkörper 30 gekuppelt ist.

Der Drehkörper 30 umfaßt einen Revolver, der drehbar auf der Fußplatte 10 befestigt ist. Der Brettsatz 20 ist mit den äußeren Enden von zwei Stützstangen 23 verbunden, die an dem Drehkörper 30 angelenkt sind und abwechselnd auf und ab geschwenkt werden können, wodurch die beiden Bretter des Brettsatzes 20 von den beiden Füssen des Benutzers abwechselnd abgesenkt und angehoben werden können, wie es in 6 dargestellt ist.

Wie aus den 2(A) bis 5 ersichtlich ist, umfaßt das Getriebe 40 ein Zahnsegment 41, das an der Schwenkachse der beiden Stützstangen 23 befestigt ist, und ein Kegelrad 42, das auf der Fußplatte 42 befestigt ist. Die Achse 31 des Drehkörpers 30 ist durch das Kegelrad 42 geführt. Das Zahnsegement 41 und das Kegelrad 42 greifen ineinander ein. Wenn die beiden Stützstangen 23 abwechselnd auf und ab geschwenkt werden, wird das Zahnsegment 41 hin und her um das Kegelrad 42 gedreht, da das Kegelrad 42 undrehbar befestigt ist, wie es in 7 dargestellt ist, wodurch der Drehkörper 30 mitgedreht wird.

Wie aus den 3 und 4 ersichtlich ist, ist eine Haube 12 auf der Fußplatte 10 befestigt, die die inneren Enden der beiden Stützstangen 23 abdeckt, um die Einsatzsicherheit zu erhöhen. Ferner ist zwischen dem Drehkörper 30 und der Fußplatte 10 ein Widerstandsregler 50 vorgeshen, die eine Druckplatte 51 für den Drehkörper 30 umfaßt, die durch eine Schraube 52 mit der Fußplatte 10 verschraubt ist. Ein Stift 53 wird durch die Druckplatte 30 in einen Schlitz 32 des Drehkörpers 30 gesteckt. Dadurch wird die Druckplatte 51 nicht mit dem Drehkörper 30 mitgedreht. Der Drehkörper 30 weist eine Vertiefung 33 für die Druckplatte 51 auf. Druch Drehen der Schraube 52 kann die Druckplatte 51 gegen die Vertiefung 33 des Drehkörpers 30 gedrückt werden, wodurch der Widerstand für die Tretkraft geregelt werden kann. Zwischen der Druckplatte 51 und der Vertiefung 33 sowie der Vertiefung 33 und der Fußplatte 10 kann jeweils eine Reibungsscheibe 54 vorgesehen sein, um die Reibungskraft des Widerstandsreglers 50 zu erhöhen.

Das Getreibe 40 kann, wie in 8 dargestellt ist, auch durch eine Kette 43, die an einer Seite des Drehkörpers 30 befestigt ist, und ein Kettenrad 44, das an einer Seite der Fußplatte 10 befestigt ist, oder wie in 9 dargestellt ist, durch ein Stahldrahtseil 45, das an einer Seite des Drehkörpers 30 befestigt ist, und eine Rolle 46, die an einer Seite der Fußplatte 10 befestigt ist, gebildet sein. Beim letzteren Fall sind das Stahldrahtseil 45 und die Rolle 46 jeweils mit Rastteilen 451 und Rastnuten 461 versehen. Dadurch kann der gleiche zweck erreicht werden.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Neuerung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster. Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Neuerung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Neuerung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Neuerung.

Die Neuerung betrifft eine Dreh- und Tretmaschine, die aus einer Fußplatte 10, einem Brettsatz 20, einem Drehkörper 30 und einem Getriebe 40 besteht, wobei die beiden Bretter des Brettsatzes 20 von den beiden Füssen des Benutzers abwechselnd auf und ab bewegt werden können, wodurch eine Tretbewegung gemacht werden kann, und das Getriebe die Auf-und-Abbeweung des Brettsatzes 20 in eine Hin- und Herdrehbewegung des Drehkörpers 30 umwandelt kann, wodurch eine Drehbewegung gemacht werden kann. Daher kann der Benutzer gleichzeitig seine Beine und Taille trainieren.


Anspruch[de]
  1. Drehmaschine, bestehend aus

    einer Fußplatte (10),

    einem Drehkörper (30), der drehbar auf der Fußplatte (10) befestigt ist,

    einem Brettsatz (20) , der auf dem Drehkörper (30) angeordnet ist, eine Auf- und Abbewegung gestattet und einen Antrieb bildet, und

    einem Getriebe (40), das zwischen dem Drehkörper (30) und der Fußplatte (10) angeordnet ist und die Auf-und-Abbeweung des Brettsatzes (20) in eine Hin- und Herdrehbewegung des Drehkörpers (30) umwandelt.
  2. Tretmaschine, bestehend aus

    einer Fußplatte (10),

    einem Drehkörper (30), der drehbar auf der Fußplatte (10) befestigt ist,

    einem Brettsatz (20), der auf dem Drehkörper (30) angeordnet ist, mit den äußeren Enden von zwei Stützstangen (23) verbunden ist, die abwechselnd auf und ab geschwenkt werden können, eine Auf- und Abbewegung gestattet und einen Antrieb bildet und

    einem Getriebe (40), das zwischen dem Drehkörper (30) und der Fußplatte (10) angeordnet ist und die Auf-und-Abbeweung des Brettsatzes (20) in eine Hin- und Herdrehbewegung des Drehkörpers (30) umwandelt.
  3. Drehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brettsatz (20) mit den äußeren Enden von zwei Stützstangen (23) verbunden ist, die abwechselnd auf und ab geschwenkt werden können.
  4. Dreh- und Tretmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (40) ein Zahnsegment (41), das an der Schwenkachse der beiden Stützstangen (23) befestigt ist, und ein Kegelrad (42), das auf der Fußplatte (42) befestigt ist, umfaßt.
  5. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (40) eine Kette (43), die an einer Seite des Drehkörpers (30) befestigt ist, und ein Kettenrad (44), das an einer Seite der Fußplatte (10) befestigt ist, umfaßt.
  6. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (40) ein Stahldrahtseil (45), das an einer Seite des Drehkörpers (30) befestigt ist, und eine Rolle (46), die an einer Seite der Fußplatte (10) befestigt ist, umfaßt.
  7. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß eine Haube (12) auf der Fußplatte (10) befestigt ist, die die inneren Enden der beiden Stützstangen (23) abdeckt.
  8. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Drehkörper (30) und der Fußplatte (10) ein Widerstandsregler (50) vorgeshen ist.
  9. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsregler (50) eine Druckplatte (51) umfaßt, die auf der Fußplatte (10) befestigt ist und gegen den Drehkörper (30) gedrückt werden kann.
  10. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (51) des Widerstandsregelers (50) durch eine Schraube (52) mit der Fußplatte (10) verschraubt ist und ein Stift (53) durch die Druckplatte (30) in einen Schlitz (32) des Drehkörpers (30) gesteckt wird.
  11. Dreh- und Trettmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (30) eine Vertiefung (33) für die Druckplatte (51) aufweist und zwischen der Druckplatte (51) und der Vertiefung (33) sowie der Vertiefung (33) und der Fußplatte (10) mindestens eine Reibungsscheibe (54) vorgesehen ist.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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