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Dokumentenidentifikation DE202005012225U1 12.01.2006
Titel Gerät zum Mischen von Farben
Anmelder Zdenek, Jorda, 81375 München, DE
DE-Aktenzeichen 202005012225
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 03.08.2005
IPC-Hauptklasse B01F 7/26(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Technischer Bereich

Die technische Lösung bezieht sich auf ein Gerät zum Mischen von Farben.

Stand der Technik

Bei der Zubereitung von Farben für die gewerbliche Verwendung wie z.B. Fassadenfarben oder Malerfarben müssen – um den gewünschten Farbton zu erreichen – verschiedene Farben vermischt werden. Hierbei werden größtenteils kleinere Mengen der Farbe benötigt, die direkt vor Ort gemischt werden. Meistens verwendet man hierfür ein größeres Anmachgefäß, in welchem man die Farbe anmischt und anschließend in kleinere Gefäße abfüllt. Beim Farbmischen geht man in sehr einfacher, jedoch nicht immer effektiver Art und Weise vor. Am einfachsten ist es die Farbe mit einem Stock, meistens aus Holz, zu vermischen. Allerdings ist das Vermischen hierbei sehr ungleichmäßig und langsam und das Ergebnis am Gefäßboden keinesfalls perfekt.

Eine andere Methode ist die maschinelle Vorgehensweise und zwar so, dass man z.B. in eine Bohrmaschine einen spiralförmigen Rühraufsatz einsetzt. Zu solch einer Mischmethode benötigt man allerdings ein entsprechendes Rührwerk und eine Elektroenergiequelle – dies stellt oft ein Problem dar, hinzu kommt beim plötzlichen Starten des Rührwerks ein Verspritzen der Farbe. Und zudem ermöglicht auch diese Methode keineswegs ein optimales Vermischen der Farben, hauptsächlich am Boden des Anmischgefäßes.

Die Zielstellung der nachstehend vorgestellten technischen Lösung besteht darin, ein Farbmischgerät vorzustellen, welches sich sowohl durch seine große Effektivität als auch durch seine Einfachheit in Hinsicht Bedienung und Reinigung auszeichnet.

Wesen der Erfindung

Die oben angegebenen Unzulänglichkeiten werden in einem beträchtlichen Maß durch ein Gerät zum Vermischen von Farben nach der vorgestellten technischen Lösung behoben, dessen Wesen darin besteht, daß ein Aufsatz verwendet wird, der aus einem Stiel und einer fest angebrachten Rührscheibe mit Öffnungen besteht. Mit diesem Rührwerk kann man intensiv und effektiv Farben vermischen, ohne dabei etwas zu verspritzen.

In einer bevorzugten Ausführung besteht die Rührscheibe aus einer kreisrunden dünnen Scheibe mit Öffnungen, welche kreisförmig und regelmäßig auf der Scheibenfläche angeordnet sind. Bei solch einer Anordnung der Öffnungen wird die Farbe beim Mischvorgang mit gleichmäßigem Widerstand verrührt.

In einer anderen bevorzugten Ausführung ist das Rührwerk am anderen Ende mit einem T-förmigen Stück als Halterung beendet. Dadurch ist ein einfacheres Manipulieren beim Einsetzen und während des Mischens gewährleistet.

Bild auf der Zeichnung

Die technische Lösung wird mittels einer Zeichnung näher erläutert, wobei durch eine perspektivische Darstellung das Rührwerk zum Mischen von Farben nach der aufgeführten technischen Lösung dargestellt ist.

Beispiel einer Ausführung der technischen Lösung

Aus dem Bild geht hervor, daß das Gerät 1 zum Mischen von Farben aus einem Aufsatz 2 in Form eines Stiels und einer Rührscheibe 3 besteht, die am Ende des Aufsatzes 2 fest angebracht ist. Am anderen Ende des Aufsatzes ist eine T-förmige Halterung 4 angeordnet. Die Rührscheibe 3 besteht aus einer dünnen kreisförmigen Scheibe mit Öffnungen 5. In der vorgestellten Ausführung ist die Rührscheibe 3 kreisförmig, ebenso wie die Öffnungen 5, die am Rand und zudem auch zur Mitte hin angeordnet sind. Diese Form der Rührscheibe 3 stellt nicht die einzige Ausführungsmöglichkeit dar, auch die Öffnungen 5 können hinsichtlich ihrer Form und Anordnung anders ausgeführt werden. Die dargestellte Ausführung ermöglicht eine optimale Bewegung in Richtung Mittelachse des Mischgefäßes, welches in der Regel eine zylindrische Form besitzt; gleichzeitig wird auch eine Drehbewegung in der zu mischenden Farbe erzeugt.

Beim Mischvorgang muß die Rührscheibe 3 in der Farbe zuerst in Richtung Gefäßboden gedrückt werden, wobei die Öffnungen 5 ein Durchlaufen der Farbe während des Mischens ermöglichen; gleichzeitig kann durch eine rotierende Bewegung der Rührscheibe ein intensiveres Durchmischen der Farbe erzielt werden. Die Rührscheibe 3 kann bis an den Gefäßboden geführt werden, um auch dort ein vollwertiges Durchmischen zu erzielen – dadurch wird ein gleichmäßiges Vermischen der Farbe über die gesamte Gefäßhöhe garantiert. Beim Herausziehen des Rührwerks aus dem Gefäß ermöglichen die Öffnungen 5 wiederum ein Ablaufen der Farbe unterhalb der Rührscheibe 3, welche weiterhin rotiert. Dieser Bewegungsablauf nach oben und unten in Kombination mit der rotierenden Bewegung wird solange wiederholt, bis die Farbe gleichmäßig und einwandfrei vermischt ist. Zur besseren Handhabung ist am Ende des Rührwerkes ein T-förmiges Endstück als Halterung 4 angebracht.

Beim vorgestellten Rührgerät kann der Aufsatz 2 von der Rührscheibe 3 abnehmbar gestaltet sein, z.B. als abschraubbare Scheibe oder als Scheibe zum Aufstecken, wobei aber bei einer solchen Ausführung eine sichere Verbindung gewährleistet werden müßte, damit es während der rotierenden Bewegung in beiden Richtungen nicht zur Lockerung bzw. zum Ablösen der Rührscheibe kommen kann. Auf der anderen Seite würde eine solche Ausführung eine bessere Aufbewahrung des Rührwerks ermöglichen, zudem könnte das Gerät zusammen mit dem Mischgefäßes geliefert werden.


Anspruch[de]
  1. Das Gerät zum Mischen von Farben dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (2) aus einem Stiel und einer Rührscheibe (3) besteht, welche fest an einem Ende des Rühraufsatzes (2) angebracht und mit Öffnungen (3) versehen ist.
  2. Das Gerät nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Rührscheibe (3) aus einer kreisrunden dünnen Scheibe mit Öffnungen (5) besteht, welche kreisförmig und regelmäßig auf der Scheibenfläche angeordnet sind.
  3. Das Gerät nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Rühraufsatz (2) am seinem freien Ende mit einem T-förmigen Stück (4) als Halterung versehen ist.
  4. Das Gerät nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Rührscheibe (3) zum Rühraufsatz (2) zerlegbar befestigt ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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