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Dokumentenidentifikation DE202005012501U1 12.01.2006
Titel Urogenitalmodell
Anmelder Opel, Karl-Heinz, 90542 Eckental, DE
DE-Aktenzeichen 202005012501
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 09.08.2005
IPC-Hauptklasse G09B 23/30(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Urogenitalmodell zur verständlichen bildhaften Darstellung und Demonstration der OP-Techniken, bei einer Patientenaufklärung.

Urogenitalmodelle in herkömmlicher Art sind dreidimensional aufgebaut und lassen zur Darstellung der inneren Organe Abdeckungen entfernen oder gewähren durch transparente Abdeckungen, Blickschacht, oder Fenster einen Einblick auf das Innenleben.

Der im Schutzanspruch 1–7 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, das die bisher verwendeten Modelle zur Patientenaufklärung keinen Gesamtüberblick gestatteten. Es konnten die zur Verwendung kommenden Originale, der endourologische Produkte, nicht in die Modelle eingesetzt werden. Dadurch konnte die Lage (End- und Zwischenposition) oder die Vorgehensweise beim Legen, Austausch (Wechsel) nicht gezeigt werden.

Diese Probleme werden mit dem im Schutzanspruch 1–7 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht. Das der Arzt das jeweilige von Ihm verwendete endourologische Produkt (z.B. Implantat) der Firma A bis Z in das beschriebene Urogenitalmodell einsetzen kann.

Die quaderförmige Grundform (großes Buchformat), welche vor allem der Übersicht dient, gestattet auch eine griffbereite Platzierung am Schreibtisch, stehend, liegend oder im Bücherregal. Zusätzlich kommt noch eine rückseitige Aufhängemöglichkeit (Q) hinzu. Diese ermöglicht ein griffbereites Aufhängen, z.B. im Bereich der Patientenliege. Die Aufhängung (Q) ist auf der Rückseite in die Abdeckung (O) implementiert.

Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Figur erläutert.

Beschreibung der 1

In der Figur wird das Modell mit einer durchsichtigen Frontscheibe A abgedeckt, Die beiden Nieren werden in unterschiedlichen ansichten dargestellt. Rechts, die Nierenkapsel (F), links die Niere im Schnitt (G), so dass die Nierenkelche dargestellt werden. Rechts und links kann getauscht werden. Bei beiden Nieren wird der Holraum des Nierenbeckens (H) dargestellt. Beide Nierenbecken werden mit einem transparenten Rohr (B1 u. B2), das den jeweiligen Ureter verkörpert, mit der Blase (I) verbunden. Strecke (C1 u. C2). Diese beiden transparenten Röhren (B) können sowohl flexibel, als auch starr ausgeformt sein. Die Blase (I) ist im Schnitt und dreidimensional ausgeformt und führt über die Harnröhre (J) nach außen. Die Prostata (K), die die Harnröhre in einem Teilbereich umschließt, wird auch mit dargestellt.

Das Modell ist nach unten offen, so dass über einen Führungsdraht (D) ein Endourologisches Produkt eingeführt, oder gewechselt werden kann.

In einer der beiden Nieren (in unserem Beispiel links (G)) ist ein (Double-J Stent (L)) gelegt, der durch die Transparente Röhre geführt wurde und die Niere mit der Blase verbindet.

In das Nierenbecken der anderen rechten Niere (F) ist ein Zugang von Außen (E) Transcutan gelegt. Der Zugang ist ebenfalls durch eine Röhre (E1), die n diesem Fall nicht transparent sein muss geschaffen worden. Über diesem Zugang (E) kann Nephrostomiekatheter (M) eingesetzt werden.

Rein zur anatomischen Orientierung werden die Hauptgefäße (N) mit dargestellt.

Beschreibung der 2

Draufsicht von unten.

Diese Figur zeigt den Mehrschichtigen Aufbau

Die Transparente Frontscheibe (A).

Das Material (P) aus dem die Hohlräume für die Harnröhre (J), die Prostata-Loge, in der die Prostata (K) eingebettet ist, die Blase (I), die Ureter (B), die Nierenkelche (H) und dem transcutanen Zugang, gearbeitet sind.

Die Rückseite (O) in der die Aufhängung (Q) gebohrt ist.

Beschreibung der 3

Linke Seitenansicht. In der der Zugang (E) dargestellt ist.

Beschreibung der 4

Rückseite (O). In dieser Seite ist die Aufhängung als loch realisiert. Bohrung 4mm.


Anspruch[de]
  1. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Quaderförmiges Modell mit rückseitig angebrachter Aufhängevorrichtung (Q).
  2. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Transparente Frontabdeckung (A) min 0,5mm maximal 7mm vorzugsweise 3mm dick.
  3. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Aufhängevorrichiung (Q), die als Bohrung auf der Rückseite (O) des Modells realisiert wurde. Kleinste Bohrung 1mm maximal 8mm, wobei vorzugsweise 4mm angestrebt werden sollen.
  4. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Einsehbare Ureter (B), die als transparente Röhrenverbindung zwischen Niere und der Blase (C) gestaltet sind.
  5. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Dreidimensionale Ausgestaltung des Trägermateriales (P) für die Ureter (B), der Blase (I) und der Nierenbecken zum aufrollen der Pigtails (R).
  6. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet:

    Von Außen mittels Führungsdraht (D) zugängige Ureter (B) und Nierenbecken (H), Röhrenverbindung der Nieren mit der Blase (C).
  7. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet: Transkutaner Zugang (E) einer oder beider Nieren mittels Röhrenverbindung (E1) bis Nierenbecken (H).
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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