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Dokumentenidentifikation DE202005013102U1 12.01.2006
Titel Gehäuse für Sub-D Steckverbinder
Anmelder FCT Electronic GmbH, 81829 München, DE
DE-Aktenzeichen 202005013102
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 17.08.2005
IPC-Hauptklasse H01R 13/648(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für Sub-D Steckverbinder. Das Gehäuse ist elektrisch leitfähig und kann eine elektrische Masseverbindung beim Stecken zu einem Gegensteckverbinder herstellen.

Solche Gehäuse sind allgemein bekannt. Um den elektrischen Übergangswiderstand zum Gegensteckverbinder zu vermindern, werden bekanntermaßen Schirmkontakte verwendet, die auch in Form von Vertiefungen im Gehäuse ausgebildet sein können, so genannte Kontaktnoppen oder Dimples.

Diese Kontaktnoppen oder Dimples im Gehäuseblech verursachen beim Gegenstecken eine mechanische Verspannung, die sich nachteilig auf die Steckkräfte und Abriebe auswirkt. Diese mechanischen Verspannungen beim Gegenstecken treten vor allem an den Seitenkanten links und rechts des Gehäuses auf wo eine hohe Steifigkeit vorhanden ist. Ebenfalls können in der Mitte vom Gehäuse bedingt durch Toleranzen die Kontaktnoppen beim Stecken mangels Elastizität und mangels Federwirkung abheben und dadurch an diesen Stellen keinen Kontakt herstellen und sich nachteilig auf den elektrischen Übergangswiderstand auswirken. Bekannt sind Gehäuse, die im Gehäuseblech ausgebildete Federelemente vorweisen, die diese Spannungen beim Stecken vermindern. Diese Federelemente sind im Gehäuseblech so ausgebildet, dass diese um 3 Seiten frei liegen bzw. auf 3 Seiten freigestanzt sind und somit Schlitze in U-Profile vorweisen. Unter Vibrationen und bei häufigen Steckbewegungen wirkt sich diese Ausführungsform nachteilig auf die Federkraft aus. Durch die Steckbewegungen werden die Federelemente aufgeweitet da das Gehäuseblech üblicherweise kein Federmaterial ist. Dadurch gehen die Elemente auf und verlieren ihre Federkraft und verursachen einen Verlust der elektrischen Kontaktübertragung.

Ausgehend hiervon ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, solche mechanischen Verspannungen beim Gegenstecken zu verringern und eine höhere Elastizität des Gehäusebleches zu erreichen, gleichzeitig aber auch den elektrischen Kontakt möglichst aufrecht zu halten und einen Verlust der Federkraft der Kontaktnoppen oder Dimples beim Stecken zu vermeiden.

Die Aufgabe wird gelöst durch im Gehäuseblech eingebrachte Schlitze, die insbesondere an den Seitenkanten links und rechts, wo eine hohe Steifigkeit vorliegt, den mechanischen Auflagedruck und damit Verspannungen verringert. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass die Steckkräfte und Abriebe verringert werden. In der Mitte vom Gehäuse wird durch die Schlitze zusätzlich die Elastizität und dadurch die Federwirkung vergrößert was den Vorteil hat, dass die Kontaktnoppen oder Dimples federn und einen besseren Kontakt beim Stecken aufweisen. Dies wirkt sich vorteilhaft auf den elektrischen Übergangswiderstand aus.

Diese Schlitze sind um die Kontaktnoppen oder Dimples an den äußeren Kanten vom Gehäuse in Form von L-Profile und in der Mitte in Form von T-Profile ausgebildet. Gemäß einer besonderen Ausführung können diese Schlitze anders gestaltet sein zum Beispiel als I-Profil. Durch diese L-, I-, und T-Schlitzprofile die zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples liegen, sind diese nicht an 3 Seiten frei und verlieren dadurch ihre Federkraft beim Stecken nicht in Gegensatz zu den Federelementen, um die ein U-Schlitzprofil ausgebildet ist.

Die Erfindung wird nachfolgend beispielshalber anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.

1 Darstellung von 2 Steckverbinder in ungestecktem Zustand.

2 eine perspektivische Ansicht von den Gehäusen in den Größen 1 bis 5 mit Schlitzen in der Mitte als T-Profil.

3 eine perspektivische Ansicht von den Gehäusen in den Größen 1 bis 5 mit Schlitzen in der Mitte als I-Profil.

In 1 ist ein 9-poliger Steckverbinder der Größe 1 (1) mit einem Gehäuse (2) dargestellt. Im Gehäuse sind Vertiefungen, auch Kontaktnoppen oder Dimples (3) genannt, ausgebildet. Diese sind zur Innenseite (4) vom Gehäuse (2) ausgeprägt und dienen zur Verringerung des elektrischen Übergangswiderstandes beim Stecken auf einen Gegenstecker (5). Diese Kontaktnoppen oder Dimples (3) im Gehäuse (2) wirken sich beim Gegenstecken nachteilig auf die Steckkräfte und Abriebe aus. Die auftretenden mechanischen Verspannungen beim Gegenstecken treten vor allem an den Seitenkanten links (6) und rechts (7) des Gehäuses (2) auf wo eine hohe Steifigkeit und wenig Elastizität vorhanden ist. Ebenfalls können vor allem in der Mitte (8) vom Gehäuse (2) bedingt durch Toleranzen die Kontaktnoppen oder Dimples (3) beim Stecken mangels Elastizität und mangels Federwirkung abheben und dadurch im Bereich (9) teilweise ohne Kontakt sein. Dadurch würde sich der elektrische Gesamtübergangswiderstand verschlechtern.

In 2 sind 9-polige (10), 15-polige (11), 25-polige (12), 37-polige (13) und 50-polige (14) Gehäuse dargestellt. Um die mechanischen Verspannungen zu verringern und ein Abheben der Kontaktnoppen oder Dimples (3) beim Gegenstecken zu vermeiden, sind L-formige Schlitze (15) in den Seitenbereichen (16) und (17) und T-formige Schlitze (18) im Restbereich ausgebildet. Die Schlitze (15) und (18) sind in den Bereichen (22) zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples (3) ausgebildet und sind im unteren Bereich (20) nicht komplett durchgezogen. Dadurch haben die Kontaktnoppen oder Dimples (3) oben (19) und unten (20) noch eine Verbindung (23) mit dem Gehäuse (21). Dadurch behalten die Kontaktnoppen oder Dimples (3) ihre Andrückkraft auch nach mehrmaligem Stecken besser als wenn die Kontaktnoppen oder Dimples (3) diese Verbindung (23) nicht hätten.

In 3 sind ebenfalls 9-polige (10), 15-polige (11), 25-polige (12), 37-polige (13) und 50-polige (14) Gehäuse dargestellt. Hier sind I-formige (24) Schlitze in den Bereichen (25) zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples (3) dargestellt.


Anspruch[de]
  1. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder als Masseverbindungselement zum Gegenstecken, ausgebildet mit Vertiefungen oder so genannte Kontaktnoppen oder Dimples (3) dadurch gekennzeichnet, dass um diese Vertiefungen Schlitze (15), (18) und (24) so ausgebildet sind, dass mechanische Spannungen beim Gegenstecken verringert werden und gleichzeitig die Federkraft und damit die elektrischen Kontaktpunkte erhalten bleiben.
  2. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze (15) als L-Form in den Seitenbereichen (16) und (17) ausgebildet sind.
  3. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (15) nicht durchgängig im Bereich (20) ausgebildet sind und somit in diesen Bereich (20) noch eine mechanische Verbindung (23) zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples (3) und dem Gehäuse (21) besitzen.
  4. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze (18) als T-Form ausgebildet sind.
  5. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (18) nicht durchgängig im Bereich (20) ausgebildet sind und somit in diesen Bereich (20) noch eine mechanische Verbindung (23) zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples (3) und dem Gehäuse (21) besitzen.
  6. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schlitze (24) als I-Form ausgebildet sind.
  7. Gehäuse (10), (11), (12), (13) und (14) für Sub-D Steckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (24) nicht durchgängig im Bereich (25) ausgebildet sind und somit in diesen Bereich (25) noch eine mechanische Verbindung (26) zwischen den Kontaktnoppen oder Dimples (3) und den Gehäusen (21) besitzen.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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