PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005014477U1 12.01.2006
Titel Klappvorrichtung für Laufbänder
Anmelder Chou, Ming-Fu, Taichung, TW
Vertreter Schneiders & Behrendt Rechts- und Patentanwälte, 44787 Bochum
DE-Aktenzeichen 202005014477
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 14.09.2005
IPC-Hauptklasse A63B 22/02(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Klappvorrichtung zum Klappen des Rahmens relativ zur Basis eines Laufbandes.

Stand der Technik

Die 9 bis 11 zeigen zwei konventionelle Laufbänder, wobei jedes Laut band eine Basis 60 (70), einen Rahmen 62 (72) und eine Klappvorrichtung 63 (73) aufweist. Die Klappvorrichtung 63 (73) umfasst eine Gelenkanordnung 64 (74), die mit den Stangen 61 (71) und dem Rahmen 62 (72) verbunden ist. Wenn eine Kraft auf die Gelenkanordnung 64 (74) übertragen wird, wird der Rahmen 62 (72) zu den Stangen 61 (71) relativ zur Basis 60 (70) geschwenkt, so dass er in einen eingeklappten Zustand überführt wird, der weniger Platz benötigt und für die Lagerung vorteilhafter ist.

Ein anderes konventionelles Laufband mit einer Klappvorrichtung ist in 12 gezeigt und umfasst eine Basis 80 und zwei Platten 81, die jeweils mit den beiden Verlängerungsstücken der Basis 80 verbunden sind. Eine Seite jeder dieser Platten 81 ist drehbar mit dem Rahmen 83 des Laufbandes verbunden, und die andere Seite jeder Platte 81 ist drehbar mit der Basis 80 verbunden. Ein Verbindungsstück befindet sich zwischen den beiden Platten 81. Ein Zylinder befindet sich zwischen dem Verbindungsstück 82 und einer quer verlaufenden Stange des Rahmens 83, so dass der Rahmen 83 durch Betätigung des Zylinders eingestellt werden kann.

Die herkömmlichen Klappvorrichtungen weisen jedoch zu viele Einzelteile auf, was mit einer erhöhten Zeit zum Zusammenbau und entsprechend höheren Fertigungskosten verbunden ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein klappbares Laufband mit einer Basis und einem rechteckigen Hauptrahmen, der an einem Ende drehbar mit der Basis verbunden ist. Ein endloses Laufband befindet sich am Hauptrahmen. Eine Klappvorrichtung ist mit der Basis und dem Hauptrahmen verbunden und umfasst zwei Führungsglieder, die sich in Verbindung mit zwei Verlängerungsstücken der Basis befinden. Jedes Führungsglied weist eine L-förmige Nut auf, die sich aus einer ersten und einer zweiten Nut zusammensetzt. Ein U-förmiger Rahmen befindet sich zwischen den beiden Verlängerungsstücken der Basis und weist zwei Stangen auf, wobei jede Stange einen ersten und einen zweiten Drehpunkt hat. Der erste und der zweite Drehpunkt stehen beweglich in Verbindung mit den beiden jeweils L-förmigen Nuten der beiden Führungsglieder. Ein Stützelement befindet sich zwischen der Basis und der Unterseite des Hauptrahmen.

Der primäre Gegenstand der Erfindung ist die Zurverfügungstellung einer Klappvorrichtung für ein Laufband, wobei die Klappvorrichtung einen einfachen Aufbau und weniger Teile aufweist.

Die Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Figuren näher erläutert, die, lediglich zur Verdeutlichung, eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen.

Kurzbeschreibung der Figuren

1 zeigt eine perspektivische Sicht auf ein Laufband mit einer Klappvorrichtung gemäß der Erfindung;

2 zeigt eine Explosionszeichnung mit der Klappvorrichtung gemäß der Erfindung;

2a zeigt wie die Hebevorrichtung der Klappvorrichtung relativ zur Basis verschwenkt wird;

3 zeigt eine Ansicht von oben der Klappvorrichtung gemäß der Erfindung;

4 ist eine seitliche Ansicht der Klappvorrichtung;

5 zeigt, wie ein Ende des Hauptrahmens um einen Winkel nach oben bewegt wird;

6 zeigt, wie der Hauptrahmen relativ zur Basis und unterstützt durch das Stützelement verschwenkt wird;

7 zeigt, wie der Hauptrahmen in eine aufrechte Position gebracht wird;

8 zeigt die beiden Drehpunkte, die in den L-förmigen Nuten bewegt werden, wenn der Hauptrahmen verschwenkt wird;

9 zeigt eine seitliche Ansicht eines ersten herkömmlichen Laufbandes;

10 zeigt, wie der Hauptrahmen des herkömmlichen Laufbandes aus 9 angehoben wird;

11 zeigt ein zweites herkömmliches Laufband;

12 zeigt ein drittes herkömmliches Laufband.

Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform

Mit Bezug auf die 1, 2, 2a, 3 und 4 weist das Laufband gemäß der Erfindung eine Basis 10 auf, die über zwei Verlängerungsstücke und zwei Stangen 11 verfügt, die von der Basis 10 ausgehen. Jede Stange 11 umfasst einen Handgriff 12 und eine Kontrolleinheit 13, die sich zwischen den beiden Handgriffen 12 und den Stangen 11 befinden.

Ein rechteckiger Hauptrahmen 20 ist an einem Ende schwenkbar mit den beiden Verlängerungsstücken der Basis 10 verbunden und eine Übertragungseinheit 22 steht in Kontakt mit dem Hauptrahmen 20. Die Übertragungseinheit 22 umfasst Walzen und ein Endloslaufband 23, das durch die Walzen angetrieben wird. Die Antriebseinrichtung 24 ist elektrisch mit der Kontrolleinheit 13 verbunden. Das andere Ende des Hauptrahmens 20 weist zwei Rollfüße 25 auf.

Eine Klappvorrichtung 30 befindet sich zwischen der Basis 10 und dem Hauptrahmen 20 und umfasst zwei Führungsglieder 31, die mit den beiden Verlängerungsstücken der Basis 10 in Verbindung stehen. Jedes Führungsglied 31 weist eine L-förmige Nut 32 auf, die sich aus einer ersten Nut 321 und einer zweiten Nut 322 zusammensetzt. Die Führungsglieder 31 können zwei Blöcke oder direkt in die beiden Verlängerungsstücke der Basis 10 eingebettet sein. Ein U-förmiger Rahmen 33 ist zwischen den beiden Verlängerungsstücken der Basis 10 angeordnet und weist zwei Schenkel auf. Jeder Schenkel hat einen ersten Drehpunkt und einen zweiten Drehpunkt, wobei es sich bei diesen Drehpunkten 34, 35 um zwei Stangen handeln kann, die bewegbar mit den beiden entsprechenden L-förmigen Nuten 32 der Führungsglieder 31 in Eingriff stehen.

Eine Hebevorrichtung 40 umfasst einen H-förmigen Rahmen mit zwei seitlichen Stangen 41 und einer Querstange 42. Die beiden seitlichen Stangen 41 sind schwenkbar mit dem U-förmigen Rahmen 33 und einer Frontstange 21 des Hauptrahmen 20 verbunden. Die Hebevorrichtung 40 weist des Weiteren einen Motor 43 mit einem mit dem Hauptrahmen 20 verbundenen schwenkbaren Ende auf, wobei das andere Ende des Motors 43 schwenkbar mit dem U-förmigen Rahmen 33 in Verbindung steht. Ein Ende des Motors 43 ist schwenkbar mit zwei abgerundeten Platten 211 an der Frontstange 21 des Hauptrahmens 20 verbunden, wobei das andere Ende des Motors 43 eine Gewindestange 431 aufweist, die schwenkbar mit den beiden Anschlussstücken 331 am U-förmigen Rahmen 33 verbunden ist.

Ein Stützelement 50 ist mit der Basis 10 und der Unterseite des Hauptrahmens 20 verbunden. Das Stützelement 50 umfasst einen pneumatischen Zylinder, der schwenkbar mit dem Hauptrahmen 20 verbunden ist, und der pneumatische Zylinder umfasst eine Gewindestange 51, die wiederum schwenkbar mit der Unterseite des Hauptrahmens 20 in Verbindung steht.

Mit Bezug auf die 2a und 5 wird die Gewindestange 431 des Motors 43 aktiviert, wenn der Winkel des Hauptrahmens 20 relativ zum Grund verändert wird, so dass die abgerundete Platte 211 und die seitlichen Stangen 41 angehoben werden, um den Winkel des Hauptrahmens 20 relativ zum Boden einzustellen. Wenn die Gewindestange 431 so weit ausgefahren ist, dass sich der Motor 43 an seiner höchsten Position befindet, ist der Hauptrahmen 20 in einer aufrechten Position. In der Zwischenzeit unterstützt das Stützelement 50 die Schwenkbewegung des Hauptrahmens 20.

Wie in den 6 bis 8 gezeigt, befinden sich der erste und der zweite Zapfen 34, 35 in der ersten Nut 321, wenn sich der Hauptrahmen 20 in einer horizontalen Position befindet. Wenn der Hauptrahmen 20 um die Führungsglieder 31 in eine aufrechte Position geschwenkt wird, werden die beiden Zapfen 34, 35 in der ersten und zweiten Nut 321, 322 bewegt. Wenn der Hauptrahmen 20 in eine aufrechte Position geschwenkt ist, befinden sich die Zapfen 34, 35 in der zweiten Nut 322.

Es wurde eine Ausführungsform entsprechend der Erfindung dargestellt, es sollte jedoch für den Fachmann offensichtlich sein, dass weitere Ausführungen möglich sind, ohne vom Schutzumfang des Gebrauchsmusters abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Ein klappbares Laufband mit:

    – einer Basis (10) mit zwei Verlängerungsstücken und zwei Stangen (11), die von der Basis (10) ausgehen, wobei sich eine Kontrolleinheit (13) zwischen den beiden Stangen (11) befindet;

    – einem rechteckigem Hauptrahmen (20) mit einem schwenkbar gelagerten Ende zwischen den beiden Verlängerungsstücken der Basis (10) und einer Übertragungseinheit (22), die mit dem Hauptrahmen (20) verbunden ist, wobei die Übertragungseinheit (22) ein Endloslaufband (23) aufweist;

    – einer Klappvorrichtung (30), die mit der Basis (10) und dem Hauptrahmen (20) verbunden ist und zwei Führungsglieder (31) aufweist, die mit den beiden Verlängerungsstücken der Basis (10) verbunden sind, wobei jedes Führungsglied (31) eine L-förmige Nut (32) aufweist, die sich aus einer ersten Nut (321) und einer zweiten Nut (322) zusammensetzt, ein U-förmiger Rahmen (33) mit den beiden Verlängerungsstücken der Basis (10) in Verbindung steht und der zwei Schenkel aufweist, wobei jeder Schenkel einen ersten Zapfen (34) und einen zweiten Zapfen (35) aufweist, die sich bewegbar im Eingriff mit den beiden L-förmigen Nuten (32) der beiden Führungsglieder (31) befinden, und

    – einem Stützelement (50), das sich zwischen der Basis (10) und der Unterseite des Hauptrahmens (20) befindet.
  2. Laufband nach Anspruch 1, wobei sich eine Hebevorrichtung (40) zwischen der Basis (10) und dem Ende des Hauptrahmen (20) befindet, die Hebevorrichtung (40) einen Motor (43) umfasst, der an einem Ende schwenkbar mit dem Hauptrahmen (20) und am anderen Ende schwenkbar mit dem U-förmigen Rahmen (33) verbunden ist.
  3. Laufband nach Anspruch 2, wobei die Hebevorrichtung (40) einen H-förmigen Rahmen mit zwei seitlichen Stangen (41) und einer Querstange (42) aufweist, wobei die beiden seitlichen Stangen (41) schwenkbar mit dem U-förmigen Rahmen (33) und der Frontstange (21) des Hauptrahmens (20) verbunden sind.
  4. Laufband nach Anspruch 3, wobei ein Ende des Motors (43) schwenkbar mit zwei abgerundeten Platten (211) an der Frontstange (21) des Hauptrahmens (20) verbunden ist und das andere Ende des Motors (43) eine Gewindestange (431) aufweist, die schwenkbar mit dem U-förmigen Rahmen (33) verbunden ist.
  5. Laufband nach Anspruch 1, wobei eine Antriebseinrichtung (24) mit dem Hauptrahmen (20) verbunden ist und elektrisch in Kontakt mit der Kontrolleinheit (13) steht.
  6. Laufband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsglieder (31) jeweils als Block ausgebildet sind.
  7. Laufband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (50) einen pneumatischen Zylinder aufweist, der schwenkbar mit dem Hauptrahmen (20) verbunden ist und der pneumatische Zylinder eine Gewindestange (51) aufweist, die schwenkbar mit der Unterseite des Hauptrahmens (20) verbunden ist.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com