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Dokumentenidentifikation DE202005015001U1 12.01.2006
Titel Leuchtvorrichtung
Anmelder Neuhorst, Paul Heinrich, 79292 Pfaffenweiler, DE
Vertreter Goy, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 79108 Freiburg
DE-Aktenzeichen 202005015001
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.01.2006
Registration date 08.12.2005
Application date from patent application 23.09.2005
IPC-Hauptklasse G09F 13/18(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Leuchtvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei der erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung geht es ganz allgemein um Anzeigeeinrichtungen oder um Dekorationseinrichtungen unter Verwendung von Licht. Dabei können beispielsweise Schriften, Piktogramme, Logos, Symbole oder vorzugsweise auch andere, beispielsweise auch abstrakte Formen (insbesondere für Dekorationseinrichtungen) sichtbar gemacht werden. Der Phantasie der Gestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eine bekannte Leuchtvorrichtung der eingangs angegebenen Art sieht eine durchsichtige oder durchscheinende Scheibe vor, welche von einer Beleuchtungseinrichtung, beispielsweise einer Neonröhre, hinterleuchtet wird. Vor dieser Scheibe ist ein durchsichtiger oder durchscheinender optischer, flächiger Informationsträger angeordnet, beispielsweise eine bedruckte Kunststoffolie. Durch Inbetriebnahme der Beleuchtungseinrichtung leuchten die auf dem Informationsträger aufgebrachten Farben.

Nachteilig bei dieser bekannten Leuchtvorrichtung ist, daß bei einem einmal ausgewählten Informationsträger die optische Information, insbesondere die Farbkombination immer dieselbe ist.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtvorrichtung der eingangs angegebenen Art mit Variationsmöglichkeiten zu schaffen.

Die technische Lösung ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.

Die Grundidee der erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung ist ein Bild mit einem Farbenspiel. Da der durchsichtige oder durchscheinende, insbesondere farbige Informationsträger von hinten mit Licht mit wechselnden Farben beleuchtet wird, ergibt sich eine Farbaddition durch das wechselnde Licht der Beleuchtungseinrichtung sowie durch die Farbe des Informationsträgers mit insgesamt dauernd wechselnden Farben. Diese wechselnden Farben kann man im weitesten Sinne als Lichtkunst im Sinne eines künstlerischen Objektes bezeichnen.

Eine bevorzugte Anordnung der Beleuchtungseinrichtung schlägt Anspruch 2 vor. Die Grundidee besteht darin, daß eine lichtleitende Glasscheibe, insbesondere Plexiglasscheibe, vorgesehen ist. In diese Glasscheibe wird seitlich wechselnd farbiges Licht eingestrahlt. Dabei wird bei diesem plattenförmigen Lichtleiter vorzugsweise über alle Stirnseiten Licht eingekoppelt. Dieses eingekoppelte Licht wird vor allem durch eine rückseitige Reflexionsfläche nach vorne zum Betrachter hin abgestrahlt und durchstrahlt dabei den insbesondere farbigen Informationsträger, welcher sich vor der Scheibe befindet. Wird die Beleuchtungseinrichtung insbesondere durch eine Reihe von LED's gebildet, leuchtet die Gesamtfläche gleichmäßig in der entsprechenden Farbe.

Eine Alternative hierzu schlägt Anspruch 3 dahingehend vor, daß die Beleuchtungseinrichtung hinter der Scheibe angeordnet ist. In diesem Falle können ebenfalls LED's verwendet werden, aber auch herkömmliche farbige Glühlampen, welche beispielsweise im Wechsel eingeschaltet werden.

Eine Weiterbildung hiervon schlägt gemäß Anspruch 4 vor, daß der Informationsträger durch die Scheibe gebildet ist. Dies bedeutet, daß es sich bei der Scheibe und bei dem Informationsträger um ein und denselben Gegenstand handelt.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 5 schlägt Möglichkeiten des Informationsträgers vor, nämlich entweder bedruckte Folien oder bedruckte Glasplatten, insbesondere Kunststoffplatten. Dies stellt technisch einfache Möglichkeiten für den Druckträger dar.

Vorzugsweise ist der Informationsträger gemäß Anspruch 6 farbig, wobei in einer weiteren Weiterbildung gemäß Anspruch 7 der Informationsträger mit unterschiedlichen Farben versehen ist. Dies bedeutet, daß über die Fläche der Leuchtvorrichtung gesehen sich ein ständiges Farbwechselspiel ergibt. Die Art des Farbwechselspiels hängt von der Farbverteilung und der Wechsel der Geschwindigkeit der Beleuchtungseinrichtung ab.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 8 hat den Vorteil, daß das Licht auf der Lichtaustrittsseite gleichmäßig hell über die gesamte Fläche verteilt ist.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 9 erhöht die Variationsvielfalt der Leuchtvorrichtung, indem von Zeit zu Zeit neue Informationsträger mit wechselnden Motiven verwendet werden.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 10 verstärkt das Farbenspiel noch um eine Stufe. Die Grundidee besteht darin, daß zwei lichtleitende Scheiben vorgesehen sind, welche hintereinander angeordnet sind. Die vordere Scheibe weist dabei eine oder mehrere, durchgehende Formausnehmungen im Sinne einer Durchbrechung auf. Diese Formausnehmung kann beliebig gestaltet sein, also beispielsweise als Buchstabe, Zahl, Piktogramm, Logo, Symbol oder aber auch nur als eine abstrakte Form. Die hintere Scheibe deckt die Formausnehmung der vorderen Scheibe ab. In beide Scheiben wird seitlich unterschiedlich farbiges Licht eingestrahlt. Somit wird bei diesem plattenförmigen Lichtleiter vorzugsweise über alle Stirnseiten Licht eingekoppelt. Dieses eingekoppelte Licht wird vor allem durch eine rückseitige Reflexionsfläche nach vorne zum Betrachter hin abgestrahlt. Wird die entsprechende Beleuchtungseinrichtung, insbesondere eine Reihe von LED's eingeschaltet, leuchtet die gesamte Fläche gleichmäßig in der entsprechenden Farbe. Der hinter dem vorderen Lichtleiter befindliche hintere Lichtleiter entspricht vom Grundprinzip her dem vorderen Lichtleiter, d. h. es wird seitlich Licht in diesen hinteren Lichtleiter eingekoppelt. Durch die rückseitige Reflexionsfläche tritt das eingekoppelte Licht nach vorne in Richtung Betrachter wieder aus. Wird in die beiden Lichtleiter unterschiedlich farbiges Licht eingestrahlt, leuchtet der vordere Lichtleiter in einer ganz bestimmten Farbe, während der hintere Lichtleiter in einer anderen Farbe leuchtet. Diese vom hinteren Lichtleiter stammende Farbe ist dabei im Bereich der im vorderen Lichtleiter ausgebildeten Formausnehmung erkennbar. Somit leuchtet der Buchstabe, die Zahl, das Symbols etc. in der Farbe des hinteren Lichtleiters, während alle anderen Bereiche in der Farbe des vorderen Lichtleiters leuchten, allerdings zusätzlich in Farbaddition mit dem davor befindlichen Informationsträger.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 11 stellt eine technisch einfache Möglichkeit zur Schaffung der Formausnehmung in der vorderen, ersten Scheibe dar. So wird für den gewünschten Schriftzug oder das Logo aus der vorderen Scheibe die entsprechende Form ausgelasert mit einem Wasserstrahl ausgeschnitten oder ausgefräst. Andere Methoden zum Ausschneiden sind denkbar.

Es ist zwar grundsätzlich denkbar, daß die in der vorderen Scheibe ausgebildete Formausnehmung als Luftraum ausgebildet ist, doch schlägt die Weiterbildung gemäß Anspruch 12 vor, daß das aus der vorderen Scheibe ausgeschnittene Formstück auf der hinteren Scheibe derart befestigt, insbesondere derart aufgeklebt wird, daß das Licht von der hinteren Scheibe in das Formstück eingekoppelt wird. Damit bilden die hintere Scheibe sowie das vordere Formteil eine optische Einheit, bei welcher das Licht ungehindert von der hinteren Scheibe in das vordere Formstück übergeht. Nachdem das Formstück auf der hinteren Scheibe dauerhaft aufgebracht worden ist, werden die beiden Scheiben derart zusammengefügt, daß das Formstück in der ausgeschnittenen Formausnehmung, nämlich in dem Negativloch der vorderen Scheibe steckt.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 13 hat den Vorteil, daß dadurch ein Einkoppeln von Licht aus der vorderen Scheibe in das Formstück verhindert wird. Die Schnittkante, insbesondere die Laserschnittkante ist dabei vorzugsweise mit einer lichtundurchlässigen Reflexionsfolie bzw. einer Hochglanzfolie beklebt.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 14 hat den Vorteil, daß das Licht nur an einer Seite, nämlich an der zum Betrachter hin gerichteten Vorderseite austritt. Zu diesem Zweck wird die hintere Seite der jeweiligen Scheibe mit einer Reflexionsfolie versehen. Somit befindet sich zwischen den beiden Scheiben im Berührungsbereich eine optische Isolationsschicht, so daß – wie ausgeführt – kein Licht von der hinteren Glasplatte in die vordere Glasplatte dringen kann.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 15 schafft sämtliche denkbaren Farbkombinationen. Die bevorzugte Ausführungsvariante besteht in einem stetigen Farbwechsel in den beiden Scheiben, so daß die Fläche sowie die in der Fläche befindliche Form jeweils in anderen Farben leuchten. Dadurch entsteht ein permanentes Farbenspiel, welches eine hohe Aufmerksamkeit erzeugt.

Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 16 schließlich werden als Beleuchtungsvorrichtungen vorzugsweise LED's verwendet, welche auf einer Streifenplatine angeordnet werden können, welche sich in den seitlichen Stirnbereichen der Scheiben befinden.

Zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung werden Nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:

1 eine schematische Längsschnittdarstellung durch eine erste Ausführungsform der Leuchtvorrichtung;

2 eine Ansicht einer Leuchtvorrichtung einer zweiten Ausführungsform von vorne;

3 eine schematische Längsschnittdarstellung durch die Leuchtvorrichtung in 2.

Die Leuchtvorrichtung der ersten Ausführungsform in 1 weist ein Trägergehäuse 1, vorzugsweise aus Aluminiumblech, mit einem U-förmigen Profilrahmen auf. Rückseitig weist das Trägergehäuse 1 eine Rückwand 2 auf.

In diesem Trägergehäuse 1 befindet sich eine Scheibe 3. Diese Scheibe 3 ist als plattenförmiger Lichtleiter ausgebildet. An den Stirnseiten dieser Scheibe 3 befindet sich eine Beleuchtungseinrichtung 4 aus einer Vielzahl von Lampen in Form von LED's.

Vor der Scheibe 3 befindet sich eine Diffusorscheibe 5.

Vor dieser Diffusorscheibe 5 wiederum befindet sich ein durchsichtiger oder durchscheinender Informationsträger 6. Es kann sich hier um eine farbig bedruckte Folie oder auch um eine farbig bedruckte Scheibe handeln. Der Informationsträger 6 ist vorzugsweise auswechselbar.

Die Funktionsweise ist wie folgt:

Die Beleuchtungseinrichtung 4 mit den LED's koppelt seitlich Licht in die Scheibe 3 ein. Das Besondere ist dabei, daß dabei ein Farbwechsel stattfindet. Dieser kann kontinuierlich, aber auch in diskreten Zeitabständen erfolgen.

Das eingekoppelte, wechselnd farbige Licht breitet sich in der Scheibe 3 aus und strahlt aufgrund einer hinteren Reflexionsschicht nach vorne hin ab. Es durchstrahlt dabei zunächst die Diffusorscheibe 5 und anschließend den Informationsträger 6 mit dem farbigen Aufdruck. Durch den Farbwechsel der Beleuchtungseinrichtung 4 ergibt sich eine ständige Farbaddition mit wechselnden Summenfarben. Dadurch wird ein Bild mit einem Farbenspiel im Sinne von Lichtkunst geschaffen.

Die zweite Ausführungsform in 2 und 3 der Leuchtvorrichtung weist ebenfalls ein Trägergehäuse 1, vorzugsweise aus Aluminiumblech mit einem U-förmigen Profilrahmen auf.

In diesem System befindet sich zunächst eine vordere, erste Scheibe 3. Diese Scheibe 3 ist als plattenförmiger Lichtleiter ausgebildet. An den Stirnseiten dieser ersten Scheibe 3 befindet sich eine erste Beleuchtungseinrichtung 4 mit einer Vielzahl von Lampen in Form von LED's.

In der vorderen, ersten Scheibe 3 befindet sich eine Formausnehmung 7. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dieser Formausnehmung 7 um den Buchstaben "S". Andere Formausnehmungen 7 sind denkbar. Es kann sich bei den Formausnehmungen 7 allgemein um Schriften, Piktogramme, Logos, Symbole oder einfach um Phantasiezeichen handeln.

Hinter der vorderen, ersten Scheibe 3 befindet sich eine zweite Scheibe 8. Diese ist vom Grundprinzip her entsprechend der ersten Scheibe 3 ausgebildet. Auch sie weist in den seitlichen Stirnseitenbereichen eine Beleuchtungseinrichtung 9 mit Lampen in Form von LED's auf.

Auf dieser hinteren, zweiten Scheibe 8 befindet sich ein Formstück 10, welches zuvor aus der vorderen, ersten Scheibe 3 als Formausnehmung 7 herausgeschnitten, insbesondere herausgelasert worden ist. Dieses Formstück 10 wurde derart auf die Vorderseite der hinteren, zweiten Scheibe 8 aufgeklebt, daß die hintere, zweite Scheibe 8 und das Formstück 10 eine optische Einheit derart bilden, daß Licht aus der hinteren, zweiten Scheibe 8 in das Formstück 10 eingekoppelt wird. Zu diesem Zweck kann das Formstück 10 mittels eines entsprechenden Klebers auf die hintere, zweite Scheibe 8 aufgeklebt werden.

Die beiden Scheiben 3, 8 sind derart aneinandergelegt, daß das Formstück 10 der hinteren, zweiten Scheibe 8 in der Formausnehmung 7 der vorderen, ersten Scheibe 3 zu liegen kommt. Damit von der vorderen, ersten Scheibe 3 kein Licht in das Formstück 10 eingekoppelt wird, ist im Bereich der Schnittkante ein optische Trennschicht 11 beispielsweise in Form einer Hochglanzfolienbeklebung vorgesehen.

Damit weiterhin das in die beiden Scheiben 3, 8 eingekoppelte Licht nach vorne abgestrahlt wird, sind beide Rückseiten der Scheiben 3, 8 mit einer Reflexionsschicht 12, beispielsweise in Form einer Reflexionsfolie versehen. Da es sich bei der Formausnehmung 7 um eine Durchbrechung in der vorderen, ersten Scheibe 3 handelt, ist dort selbstverständlich keine Rückseite vorhanden, welche mit einer Reflexionsschicht versehen sein könnte.

Weiterhin ist die gesamte, vordere erste Scheibe 3 mit einer Diffusionsscheibe 5, beispielsweise mit einer Diffusorfolie oder mit einer Milchglasscheibe abgedeckt.

Schließlich weist auch diese Ausführungsform vor der Diffusorscheibe 5 einen Informationsträger 6 mit einer farbigen Bedruckung auf.

Die Funktionsweise ist wie folgt:

In die vordere, erste Scheibe 3 wird über die seitliche Beleuchtungseinrichtung 4 Licht eingekoppelt. Die Farbe des Lichts wechselt dabei. Das eingekoppelte Licht breitet sich in der vorderen, ersten Scheibe 3 aus und strahlt aufgrund der Reflexionsschicht 12 nach vorne hin ab. Ausgenommen von dieser Lichtabstrahlung ist selbstverständlich der Bereich mit der Formausnehmung 7.

In die hintere, zweite Scheibe 8 wird ein andersfarbiges Licht mit einem Farbwechsel eingekoppelt. Das eingekoppelte Licht pflanzt sich in dem Formstück 10 fort, welches entsprechend leuchtet, und zwar mit einer anderen Farbe als die Farbe der vorderen, ersten Scheibe 3.

Da zwischen der Berührungsfläche zwischen den beiden Scheiben 3, 8 sich die Reflexionsschicht 12 befindet und da weiterhin zwischen dem Formstück 10 und der vorderen, ersten Scheibe 3 eine optische Trennschicht 11 vorgesehen ist, gibt es durch Lichteinkopplungen keine Vermischung der Farben einerseits im Bereich des Formstücks 10 und andererseits im restlichen Bereich der vorderen, ersten Scheibe 3.

Vermischungen der Farben gibt es jedoch mit dem Farben des Informationsträgers 6. Aufgrund des Wechsels der Farben in der ersten Scheibe 3 sowie aufgrund des Wechsel der Farben im Formstück 10 ergibt sich eine dauernde Farbaddition mit wechselnden Farben.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel findet in den beiden Scheiben 3, 8 ein ständiger Farbwechsel statt. Es ist aber auch denkbar, daß nur in einer der beiden Scheiben 3, 8 ein Farbwechsel stattfindet.

1Trägergehäuse 2Rückwand 3Scheibe 4Beleuchtungseinrichtung 5Diffusorscheibe 6Informationsträger 7Formausnehmung 8Scheibe 9Beleuchtungseinrichtung 10Formstück 11optische Trennschicht 12Reflexionsschicht

Anspruch[de]
  1. Leuchtvorrichtung

    mit einer durchsichtigen oder durchscheinenden Scheibe (3),

    mit einer Beleuchtungseinrichtung (4) zum Beleuchten der Scheibe (3) sowie

    mit einem vor oder hinter der Scheibe (3) angeordneten, durchsichtigen oder durchscheinenden optischen Informationsträger (6),

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Beleuchtungseinrichtung (4) Licht mit wechselnden Farben abgibt.
  2. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (4) im Randbereich der Scheibe (3) angeordnet ist und stirnseitig seitlich Licht ins Innere der lichtleitenden Scheibe (3) einkoppelt.
  3. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (4) hinter der Scheibe (3) angeordnet ist.
  4. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (6) durch die Scheibe (3) gebildet ist.
  5. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (6) eine bedruckte Folie oder eine bedruckte Glasplatte, insbesondere Kunststoffplatte, ist.
  6. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (6) farbig ist.
  7. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (6) mit unterschiedlichen Farben versehen ist.
  8. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Scheibe (3) und dem Informationsträger (6) eine Diffusorscheibe (5) angeordnet ist.
  9. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger (6) auswechselbar ist.
  10. Leuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die erste Scheibe (3) mit einer durchgehenden Formausnehmung (7) versehen ist,

    daß hinter der ersten Scheibe (3) im Bereich der Formausnehmung (7) eine zweite lichtleitende Scheibe (8) angeordnet ist und

    daß wenigstens eine zweite Beleuchtungseinrichtung (9) vorgesehen ist, welche im Randbereich der zweiten Scheibe (8) stirnseitig seitlich Licht mit einer anderen Farbe als die Farbe der ersten Beleuchtungseinrichtung (4) der ersten Scheibe (3) ins Innere der zweiten Scheibe (8) einkoppelt.
  11. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Formausnehmung (7) aus der ersten Scheibe (3) ausgeschnitten ist.
  12. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß das aus der ersten Scheibe (3) entfernte Formstück (10) der Formausnehmung (7) auf der zweiten Scheibe (8) derart befestigt ist,

    daß das Formstück (10) und die zweite Scheibe (8) eine optische Einheit bilden und

    daß das Formstück (10) in der Formausnehmung (7) der ersten Scheibe (3) liegt.
  13. Leuchtvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander gegenüberliegenden Stirnseiten der ersten Scheibe (3) einerseits und dem Formstück (10) andererseits eine optische Trennschicht (11) vorgesehen ist.
  14. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Rückseite der ersten Scheibe (3) – bis auf den Bereich der Formausnehmung (7) – mit einer Reflexionsschicht (12) versehen ist und daß die Rückseite der zweiten Scheibe (8) ebenfalls mit einer Reflexionsschicht (12) versehen ist.
  15. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (9) der zweiten Scheibe (8) mit einem Farbwechsel betrieben wird.
  16. Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtungen (4, 9) durch LED's gebildet sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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