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Dokumentenidentifikation DE60109134T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001234908
Titel Bügelmaschine mit heizbarer Bügelmulde und Wärmeübertragungsflüssigkeit
Anmelder Electrolux Systemes de Blanchisserie, Rosieres, FR
Erfinder Grandpierre, Cyril Marc Michel, 10000 Troyes, FR
Vertreter Henkel, Feiler & Hänzel, 81675 München
DE-Aktenzeichen 60109134
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 20.02.2001
EP-Aktenzeichen 014004428
EP-Offenlegungsdatum 28.08.2002
EP date of grant 02.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse D06F 67/08(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Gebiet der Technik

Die Erfindung bezieht sich auf eine Trockner-Bügelvorrichtung, bei der die Wäsche zwischen einer aufheizenden Bügelmulde und einer Drehrolle gebügelt wird.

Die Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung kann in allen Fällen verwendet werden, bei denen die relativ großen Wäschemengen häufig gebügelt werden müssen. So kann, lediglich als Beispiel, eine solche Maschine in Krankenhäusern, Altersheimen, Pensionen, Hotels, Restaurants etc. eingesetzt werden.

Stand der Technik

Bei den Trockner-Bügelvorrichtungen mit einer Bügelmulde wird das Bügeln der Wäsche zwischen einer metallischen Bügelmulde in Form eines Zylindersektors mit allgemein horizontaler Achse und einer Druckrolle bzw. Druckwalze durchgeführt, die mit Filz bedeckt ist, deren Achse mit derjenigen der Bügelmulde zusammenfällt und deren unterer Abschnitt an der Bügelmulde anliegt. Wenn die Maschine in Funktion ist, wird die Druckrolle in Rotation um ihre Achse angetrieben. Infolgedessen treten die zwischen der Bügelmulde und der Rolle auf einer Seite der Maschine eingeführten, zu bügelnden Wäschestücke auf der anderen Seite aus.

Damit das Bügeln der Wäsche unter den bestmöglichen Bedingungen stattfindet, ist die Bügelmulde mit Heizmitteln versehen. Je nach Maschine können diese Heizmittel entweder gänzlich in die Maschine integriert sein oder außerhalb derselben angeordnet sein.

Wenn die Heizmittel der Bügelmulde in die Trockner-Bügelvorrichtung integriert sind, können sie je nach Maschine von unterschiedlichen Typen sein. So können diese Heizmittel von Gasrampen, elektrischen Widerständen, infraroten Heizvorrichtungen etc. gebildet sein.

Die Maschinen dieser Art bieten den Vorteil, einfach und kostengünstig zu sein und eine ausgezeichnete Leistung zu bieten.

Hingegen haben sie den Nachteil, dass die Bügelmulde auf gleichmäßige Art auf ihrer gesamten Länge erwärmt wird, unabhängig von den Zonen, in die die Wäschestücke beim Bügelvorgang eingeführt werden. Infolgedessen befindet sich nach dem Bügeln eines Wäschestücks in einer gegebenen Zone der Bügelmulde die Zone auf einer niedrigeren Temperatur als dem zum Bügeln erforderlichen Wert, wogegen die anderen Zonen der Bügelmulde, die weiter erwärmt werden, eine höhere Temperatur als diesen Wert aufweisen. Infolgedessen wird das folgende Wäschestück schlecht gebügelt, wenn es in die gleiche Zone wie die vorhergehende eingeführt wird, oder verbrannt, wenn es in eine andere Zone eingeführt wird. Tatsächlich nimmt der Wärmegradient noch zu, wenn mehrere Wäschestück der Reihe nach im wesentlichen in die gleiche Zone eingeführt werden.

Die Trockner-Bügelvorrichtungen, bei denen die Bügelmulde durch Mittel erwärmt wird, die sich außerhalb der Maschine befindet, verwenden ein wärmetransportierendes Fluid. Dieses wärmetransportierende Fluid wird in einem außerhalb der Maschine befindlichen Heizkessel erwärmt, bevor es durch eine ebenfalls außerhalb der Maschine befindliche Pumpe in die Bügelmulde gefördert wird.

Umgekehrt zu Trockner-Bügelvorrichtungen, bei denen die Heizmittel der Bügelmulde in die Maschine integriert sind, ermöglichen die Trockner-Bügelvorrichtungen mit Wärmetransportfluid eine gute Verteilung der Wärme auf der gesamten Länge der Bügelmulde unabhängig von den Zonen, in die die Wäschestücke eingeführt werden.

Hingegen haben diese Maschinen die Nachteile, schwere, kostspielige und komplexe äußere Installationen zu erfordern.

Wenn mehrere Trockner-Bügelvorrichtungen in einem gleichen Gebäude angeordnet sind, führen diese Nachteile manchmal dazu, dass die Benutzer gleichzeitig diese Maschinen mit Wärmetransportfluid von einem einzigen Kreislauf aus speisen, in den ein einziger Heizkessel und eine einzige Pumpe integriert ist. Solche Installationen sind jedoch nur dann möglich, wenn gleichzeitig mehrere Trockner-Bügelvorrichtungen verwendet werden, und sie bleiben kostspieliger und komplexer als die Installationen, welche Maschinen mit integrierter Heizung verwenden.

Aus dem Dokument DE 860 940 ist eine Bügelmaschine mit einer Rolle und einer von Gasbrennern beheizten Bügelmulde bekannt. Die Bügelmulde umfasst zwei Wände, zwischen denen eine mit Öl oder Fett im statischen Zustand gefüllte Kammer ausgebildet ist.

Übrigens ist aus dem Dokument EP 0 332 840 eine Bügelmulde einer Bügelmaschine bekannt, deren Wand außen gedoppelt ist, um so eine mit einem Wärmetransportfluid gefüllte Kammer zu bilden. Trennwände parallel zur Achse der Bügelmulde begrenzen eine Hindernisstrecke im Innern der Kammern. Das Fluid wird auf dieser Strecke zirkuliert, nachdem es außerhalb der Kammer auf eine nicht beschriebene Weise erwärmt wurde.

Abriss der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist eine Trockner-Bügelvorrichtung mit beheizbarer Bügelmulde, deren originelle Konzeption es ermöglicht, gleichzeitig die den Maschinen mit integrierter Heizung eigenen Kosten und Leistungsvorteile zu nutzen sowie die Vorteile einer gleichmäßigen Verteilung der Wärme auf der gesamten Länge der Bügelmulde von Maschinen, welche eine Heizung durch Wärmetransportfluid benutzen.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe erfüllt mittels einer Trockner-Bügelvorrichtung mit einer Bügelmulde in Form eines Zylindersektors, wobei die Mulde eine Innenwand, die mit zu bügelnder Wäsche in Kontakt kommen kann, sowie eine Außenwand, welche außen im Abstand die Innenwand doppelt, um mit der Innenwand eine mit einem wärmeübertragenden Fluid gefüllte geschlossene Kammer zu umgrenzen, umfasst, wobei die Trockner-Bügelvorrichtung außerdem Heizmittel der Innenwand umfasst, die außerhalb der geschlossenen Kammer angeordnet sind, um die Außenwand direkt zu beheizen, und das wärmeübertragende Fluid die von den Heizmitteln erzeugte Wärme direkt auf die Innenwand übertragen kann, dadurch gekennzeichnet, dass Mischmittel eine Zirkulation des wärmeübertragenden Fluids im Inneren der Kammer erzeugen können, wobei die Mischmittel Wände, die als Hindernisse bzw. Ablenkplatten in der geschlossenen Kammer angeordnet sind, um zwischen den Innenwänden und Außenwänden eine Hin- und Herbewegungsstrecke im wesentlichen parallel zu einer Achse des Zylindersektors festzulegen, sowie Antriebsmittel, um das wärmeübertragende Fluid entlang der Strecke zirkulieren zu lassen, aufweisen.

Die Maschine gemäß der Erfindung weist integrierte Heizmittel auf. Sie nutzt so die Vorteile der Wirtschaftlichkeit und der ausgezeichneten Leistung, die dieser Art von Maschine eigen sind.

Übrigens ermöglicht es die Verwendung eines Wärmetransportfluids, dass durch ebenfalls in die Maschine integrierte Mischmittel zirkulieren gelassen wird, eine wirksame Verteilung der Wärme auf der gesamten Länge der Bügelmulde zu gewährleisten, wie bei dem einen äußeren Heizkessel einsetzenden Maschinen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Innenwand der Bügelmulde vorteilhafterweise aus rostfreiem Stahl und die Außenwand aus gewöhnlichen Stahl hergestellt.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Im folgenden wird anhand eines nicht-einschränkenden Beispiels eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:

1 eine Querschnittsansicht, die sehr schematisch eine Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung darstellt,

2 eine Querschnittsansicht, die schematisch in vergrößertem Maßstab die Bügelmulde der Maschine der 1 sowie die zugeordneten Heizmittel darstellt, und

3 eine perspektivische, teilweise weggebrochene Ansicht, welche die Bügelmulde darstellt.

Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform

Wie sehr schematisch in 1 dargestellt ist, umfasst die Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung hauptsächlich eine Bügelmulde 10 und eine mit Filz bedeckte Rolle bzw. Walze 12. Dieser Maschinentyp ist dem Fachmann bekannt, so dass nur die für ein gutes Verständnis der Erfindung notwendigen Eigenschaften beschrieben werden.

Die Bügelmulde 10 ist an einem feststehenden Chassis (nicht dargestellt) angebracht. Sie ist aus einem Metall, wie z.B. rostfreiem Stahl, hergestellt und weist gemäß der Erfindung eine spezielle Struktur auf, die nachstehend beschrieben wird. Allgemein weist die Bügelmulde 10 die Form eines zylindrischen Sektors auf, dessen Achse 14 im wesentlichen horizontal ist und dessen hohler Absschnitt nach oben gewandt ist.

Die Rolle bzw. Walze 12 weist die Form eines Hohlzylinders auf, dessen Außenumfangsfläche mit Filz bedeckt ist. Die Rolle 12 ist koaxial zur Bügelmulde 10 angebracht. Sie wird von dem Chassis der Maschine derart gehaltert, dass sie sich um die Achse 14 drehen kann. Ein Untersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) ermöglicht den Drehantrieb der Rolle 12 um ihre Achse 14 in der Richtung der Pfeile in 1. Außerdem drücken elastische Mittel (nicht dargestellt), die zwischen das Chassis und die Bügelmulde eingefügt sind, letztere gegen den unteren Abschnitt des Zylinders 12.

Bei den Trockner-Bügelvorrichtungen dieses Typs werden die zu bügelnden Wäschestücke nacheinander von einer Seite der Maschine (in 1 von links) zwischen die Bügelmulde 10 und die Rolle 12 eingeführt. Jedes Wäschestück verlässt die Maschine gebügelt auf der entgegengesetzten Seite (in 1 rechts).

Wie in 1 schematisch dargestellt ist, umfasst die Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung auch Heizmittel 16 der Bügelmulde 10, die in die Maschine integriert sind. Diese Heizmittel 16 können aus einem beliebigen Heizmittel gebildet sein, das für gewöhnlich bei Trockner-Bügelvorrichtungen mit Bügelmulde mit integrierter Heizung verwendet wird. So kann es sich, lediglich als Beispiel, um Gasrampen, elektrische Widerstände, Infrarotgeräte etc. handeln.

Wie im einzelnen in 2 dargestellt ist, umfasst die Bügelmulde 10 gemäß der Erfindung zwei parallele Wände, die voneinander so beabstandet sind, dass sie zwischen sich eine geschlossene Kammer von im wesentlichen gleichmäßiger Dicke umgrenzen.

Genauer gesagt umfasst die Bügelmulde 10 eine Innenwand 18 in Form eines zylindrischen Sektors, der vorzugsweise aus rostfreiem Stahl gefertigt ist. Die Innenfläche 20 der Innenwand 18 ist eine glatte Oberfläche, die direkt in Kontakt mit der zu bügelnden Wäsche kommt. Diese Wand 18 ist vorzugsweise relativ dünn. Zur Veranschaulichung, die keineswegs einschränkend ist, kann die Innenwand 18 eine zwischen 1,5 mm und 2 mm liegende Dicke aufweisen, je nach der Größe der Maschine.

Die Bügelmulde 10 umfasst auch eine Außenwand 22, welche die Innenwand 18 auf der Seite ihrer konvexen Unterseite im Abstand zu dieser doppelt. Der im wesentlichen gleichmäßige Abstand, der die Wände 18 und 22 voneinander trennt, kann beispielsweise etwa 5 mm betragen. Die Außenwand 22 ist aus einem Metall, wie z.B. gewöhnlichem Stahl hergestellt. Sie ist wesentlich dicker als die Innenwand 18. So variiert die Dicke der Außenwand beispielsweise zwischen 4 mm und 6 mm je nach Größe der Maschine. Die Innenwand 18 ist an der Oberseite der Außenwand 2 mittels zweier geradliniger Keile bzw. Passstücke 24a befestigt, die längs der Longitudinalränder der beiden Wände angeordnet sind, sowie mittels zweier bogenförmiger Keile bzw. Passstücke 24b (3), die längs der bogenförmigen Ränder der beiden Wände angeordnet sind. Die Keile 14a und 24b können an der Oberseite der Außenwand 22 angeschweißt sein bzw. werden, wonach die Ränder der Innenwand 18 selbst an den Keilen 24a, 26b angeschweißt werden.

Auf diese Weise wird zwischen den Wänden 18 und 22 eine geschlossene Kammer 26 festgelegt, die gegenüber der Außenseite dicht ist. Diese Kammer 26 wird zumindest teilweise mit einem wärmeübertragenden Fluid bzw. Wärmetransportfluid gefüllt. Dieses Wärmetransportfluid kann aus irgendeinem Fluid gebildet sein, das für gewöhnlich bei Trockner-Bügelvorrichtungen eingesetzt wird; deren Bügelmulde durch ein Wärmetransportfluid beheizt wird. Dieses Fluid ist beispielsweise und keineswegs einschränkend ein Fluid wie z.B. Öl. Um Wärmedehnungen des in der Kammer 26 enthaltenen Wärmetransportfluids zu berücksichtigen, kann dieses in Kommunikation mit einem Expansionsgefäß gesetzt werden, das ebenfalls in die Maschine integriert ist.

Wie schematisch in 2 dargestellt ist, werden die Heizmittel 16 außerhalb der Bügelmulde 10 unter dieser und in unmittelbarer Nähe zur Wand 22 angeordnet. Die Heizmittel 16 heizen also die dicke Außenwand 22 der Bügelmulde direkt. Die Wärme wird anschließend durch das in der Kammer 26 enthaltene Transportfluid auf die dünne Innenwand 18 übertragen.

Damit die Wärme beim Bügelvorgang gleichmäßig auf der Innenfläche 20 der Wand 18 verteilt wird, umfasst die Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung außerdem Mischmittel, die ebenfalls in die Maschine integriert sind. Diese Mischmittel sind derart angeordnet, dass sie eine Zirkulation des Wärmetransportfluids im Innern der Kammer 26 und gleichzeitig parallel zur Achse 14 der Bügelmulde erzeugen, um die Temperatur zu vergleichmäßigen, sowie zwischen den Wänden 22 und 18, um an die Innenwand 18, die von den Heizmitteln 16 abgegebene Wärme zu übertragen. Eine Ausführungsform der Mischmittel wird im folgenden anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. In dieser Figur ist zu erkennen, dass die Mischmittel sowohl in der Kammer 26 angeordnete Trennwände als auch Antriebsmittel 30, wie z.B. eine Pumpe aufweisen, um das Wärmetransportfluid auf einer von den Trennwänden festgelegten Strecke zum Zirkulieren zu bringen. Genauer gesagt umfassen die vorgenannten Trennwände eine Trennwand in Kreisbogenform 28a, die sich in Nähe eines der bogenförmigen Keile bzw. Passstücke 24b parallel zu diesem erstreckt, so dass mit dieser ein Kanal 32 in Kreisbogenform festgelegt wird. Dieser Kanal 32 ist in zwei Abschnitte gleicher Länge durch eine Trennwand 28b unterteilt, die parallel zur Achse 14 des von der Bügelmulde gebildeten zylindrischen Sektors ausgerichtet ist. Die vorgenannten Trennwände umfassen außerdem eine Reihe geradliniger Trennwände 28c, die parallel zueinander längs der Achse 14 des von der Bügelmulde gebildeten zylindrischen Sektors ausgerichtet sind. Diese geradlinigen Trennwände sind regelmäßig zwischen den beiden geradlinigen Keilen bzw. Passstücken 24a verteilt, so dass sie untereinander und mit diesen letzteren geradlinige Kanäle 34 festlegen. Eine von zwei geradlinigen Trennwänden 28c ist mit der Trennwand in Kreisbogenform 28a verbunden und in einem bestimmten Abstand von dem Keil in Kreisbogenform 24b, der am weitesten von dieser Trennwand 28a entfernt ist, unterbrochen. Die anderen geradlinigen Trennwände 28c sind mit diesem letzteren Keil in Kreisbogenform 24b verbunden und in einem bestimmten Abstand von der Trennwand in Kreisbogenform 28a unterbrochen. Außerdem finden sich unter den geradlinigen, mit der Trennwand in Kreisbogenform 28a verbundenen Trennwänden 28c zwei Trennwände 28c, die den geradlinigen Keilen 24a am nächsten liegen, und die Trennwand in Kreisbogenform 28a ist zwischen diesen beiden Trennwänden 28c und den Keilen 24a unterbrochen. Infolgedessen kommunizieren die beiden Abschnitte des Kanals in Kreisbogenform 32, die von der Trennwand 28b getrennt sind, jeweils mit den beiden geradlinigen Kanälen 34 angrenzend an die geradlinigen Keile 24a.

Auf diese Weise wird zwischen den Wänden 18 und 22 eine Hin- und Herbewegungsstrecke festgelegt, die parallel zu der Achse 14 des von der Bügelmulde gebildeten zylindrischen Sektors ausgerichtet ist.

Die Pumpe 30 ist mit jedem der beiden Abschnitte des Kanals 32 auf beiden Seiten der Trennwand 28b jeweils durch eine Ansaugleitung 36 und eine Förderleitung 38 verbunden.

Wenn die Pumpe 30 betätigt wird, wird so in der Kammer 26 eine Zirkulation von Hydraulikfluid auf der durch Pfeile in 3 dargestellten Strecke erzeugt. Diese von den Trennwänden 28a, 28b und 28c festgelegte Strecke ist hauptsächlich durch eine Hin- und Herbewegung des Fluids parallel zur Achse 14 des von der Bügelmulde 10 gebildeten zylindrischen Sektors praktisch auf der gesamten Länge derselben gekennzeichnet.

Es ist anzumerken, dass die Trennwände 28a, 28b und 28c eine Höhe aufweisen, die vorzugsweise im wesentlichen gleich derjenigen der Keile bzw. Passstücke 24a, 24b ist, das heißt im wesentlichen gleich der Dicke der Kammer 26. Diese Anordnung gestattet es, jegliche sonstige Zirkulation des Wärmetransportfluids außer der von den Trennwänden auferlegten zu vermeiden. Diese Anordnung gestattet es außerdem, dass die Trennwände 28a, 28b und 28c der relativ dünnen Innenwand 18 als Stütze bzw. Verstärkung dienen. Die zylindrische Geometrie der Innenfläche 20 der Trennwand 18 wird so trotz der relativ geringen Dicke dieser Wand bewahrt.

Dank der soeben beschriebenen Eigenschaften ermöglicht es die Trockner-Bügelvorrichtung gemäß der Erfindung eine ausgezeichnete Bügelqualität aufgrund dessen zu garantieren, dass die Wärme gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche der Bügelmulde durch das in Bewegung befindliche Wärmetransportfluid verteilt wird.

Außerdem ist die erfindungsgemäße Maschine eine einfache und relativ kostengünstige Maschine, weil sie nicht die Verwendung eines äußeren Heizkessels erfordert.

Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die soeben als Beispiel beschriebene Ausführungsform beschränkt. So können sich die Mischmittel, welche ein Zirkulierenlassen des Kühlfluids in der Kammer 26 gestatten, von den beschriebenen Mitteln unterscheiden. Ebenso verhält es sich für die relativen Dicken der beiden Wände der Bügelmulde und für die Mittel zum Verbinden dieser Wände miteinander, indem sie zwischen sich eine geschlossene Kammer festlegen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Trennwände aus einem dünnen, gestanzten Blech hergestellt sind, das zwischen den Trennwänden 18 und 22 angeordnet ist.


Anspruch[de]
  1. Trockner-Bügelvorrichtung mit einer Bügelmulde (10) in Form eines Zylindersektors, wobei die Mulde (10) eine Innenwand (18), die mit zu bügelnder Wäsche in Kontakt kommen kann, sowie eine Außenwand (22), welche außen im Abstand die Innenwand (18) doppelt, um mit der Innenwand (18) eine mit einem wärmeübertragenden Fluid gefüllte geschlossene Kammer (26) zu umgrenzen, umfasst, wobei die Trockner-Bügelvorrichtung außerdem Heizmittel (16) der Innenwand (18) umfasst, die außerhalb der geschlossenen Kammer (26) angeordnet sind, um die Außenwand (22) direkt zu beheizen, und das wärmeübertragende Fluid die von den Heizmitteln (16) erzeugte Wärme direkt auf die Innenwand (18) übertragen kann, dadurch gekennzeichnet, dass Mischmittel (28a, 28b, 28c, 30) eine Zirkulation des wärmeübertragenden Fluids im Inneren der Kammer (26) erzeugen können, wobei die Mischmittel Wände (28a, 28b, 28c), die als Hindernisse bzw. Ablenkplatten in der geschlossenen Kammer (26) angeordnet sind, um zwischen den Innenwänden (18) und Außenwänden (22) eine Hin- und Herbewegungsstrecke im wesentlichen parallel zu einer Achse (14) des Zylindersektors festzulegen, sowie Antriebsmittel (30), um das wärmeübertragende Fluid entlang der Strecke zirkulieren zu lassen, aufweisen.
  2. Trockner-Bügelvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Wände (28a, 28b, 28c) eine der Dicke der geschlossenen Kammer (26) im wesentlichen gleiche Höhe aufweisen, so dass sie als Stütze für die Innenwand (18) dienen.
  3. Trockner-Bügelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Innenwand (18) aus rostfreiem Stahl und die Außenwand (22) aus gewöhnlichem Stahl hergestellt ist.
  4. Trockner-Bügelvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Innenwand (18) dünner ist als die Außenwand (22).
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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