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Dokumentenidentifikation DE60109668T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001130275
Titel Verbindungselement eines Traggerüsts
Anmelder Jung, Chan Shih, T'ai-pei/Taipei, TW
Erfinder Jung, Chan Shih, Sanchung, Taipei Hsien, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60109668
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.01.2001
EP-Aktenzeichen 011005253
EP-Offenlegungsdatum 05.09.2001
EP date of grant 30.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse F16B 7/18(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement eines Traggerüsts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Ein herkömmliches Stützgestell weist eine Mehrzahl von Verbindungselementen auf, mit denen vertikale Ständer und Querträger miteinander verbunden sind, um unterschiedliche Rahmenkonstruktionen zu bilden. Die Verbindungselemente müssen aber in unterschiedlicher Bauweise ausgeführt sein, um die vertikalen Ständer und Querträger in verschiedenen Stellungen zu verbinden. Hierdurch ergibt sich ein kubischer Rahmen, wie in 7 dargestellt ist. Da unterschiedliche Verbindungselemente für die Montage eines Stützgestells benötigt sind, ergibt sich eine Erhöhung von Herstellungskosten. Außerdem lässt sich der Zusammenbau jedoch umständlich ausführen. Darüber hinaus ist das Verbindungselement durch ein anderes nicht ersetzbar, was aber die Zusammenbauarbeiten erschwert.

Aus US 4,562,681 ist eine Stegkonstruktion für einen räumlichen Rahmen bekannt, der einen Knotenabschnitt aufweist. Der Knotenabschnitt ist zu jedem Ende eines Stegabschnitts verbunden. Ein Verbindungsabschnitt des räumlichen Rahmens besteht aus vier Stegen, mit denen die Bänder des räumlichen Rahmens verbunden sind. Jeder Knotenabschnitt ist so groß ausgeführt wie ein Viertel des Verbindungsabschnitts.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erwähnten Mängel zu beseitigen und ein Verbindungselement eines Traggerüsts zu schaffen, mit dem eine einfache Fertigung des Rahmens in unterschiedlicher Bauweise mit stabiler Konfiguration gewährleistet ist.

Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Funktionsweise der Erfindung anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

1 eine perspektivische Zeichnung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verbindungselements mit einem Querträger;

2 eine perspektivische Zeichnung einer Verbindungseinheit gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in 1;

3 eine perspektivische Zeichnung der 2 von einer anderen Seite gesehen;

4 eine perspektivische Zeichnung einer Basiseinheit gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in 1;

5 eine perspektivische Zeichnung der Basiseinheit gemäß 4, die mit einer Abdeckplatte verschließbar ist;

6 eine perspektivische Zeichnung einer erfindungsgemäßen Konversionseinheit, mit der das Verbindungselement des Traggerüsts in der Form einer Schräghalterung ausgeführt ist; und

7 eine perspektivische Zeichnung eines Traggerüsts unter Verwendung von erfindungsgemäßen Verbindungselementen.

Bezugnehmend auf 1 und 5 weist ein erfindungsgemäßes Verbindungselement 10 eine Basiseinheit 12 und wenigstens eine Verbindungseinheit 11 auf. Wie aus den 2 und 3 ersichtlich, ist die Verbindungseinheit 11 mit einer sich von jedem ihrer Enden erstreckenden gefalteten elastischen Lasche 112 und einer dazwischen ausgebildeten entsprechenden Nut 113 versehen. Außerdem sind in den Laschen 112 und beiden Seiten der Verbindungseinheit 11 jeweils eine bündige Aussparung 114 ausgebildet. Zwei Befestigungsbohrungen 115 befinden sich in jeder von Seitenplatten 111 der Verbindungseinheit 11.

In 4 ist gezeigt, dass die Basiseinheit 12 als kubischer Hohlkörper ausgebildet und an einer Seite eine Öffnung aufweist, wobei die anderen Seitenplatten 121 der Basiseinheit 12 jeweils fünf in ihr ausgebildete Befestigungsbohrungen 122 besitzt. Angrenzend an die Öffnung der Basiseinheit 12 ist ihre jede Seitenplatte 121 mit einer Ausnehmung 123 versehen. Unter Bezug auf 1 geschieht der Zusammenbau des erfindungsgemäßen Verbindungselements 10 in der Weise, dass für die Verbindung zwischen der Verbindungseinheit 11 und der Basiseinheit 12 zwei Schrauben 30 die Öffnungen 115 und die zugeordneten Befestigungsbohrungen 122 der Basiseinheit 12 durchdringen. Mit einer Abdeckplatte 13 wird dann die Öffnung der Basiseinheit 12 passgenau verschlossen, nachdem die Verbindungseinheit 11 sicher an der Basiseinheit 12 angeschraubt ist. Darauf wird eine lange Schraube 31 durch ein Mittelloch der Abdeckplatte 13 und eine zugeordnete Befestigungsbohrung 115 einer weiteren Verbindungseinheit 11 geführt, um den Zusammenbau des Verbindungselements 10 abzuschließen. Auf diese Weise kann die Basiseinheit 12 für die Verbindung mit einer bis sechs Verbindungseinheiten 11 eingesetzt werden. Hierdurch ergibt sich ein Verbindungselement 10 in vielfältiger Bauweise, mit dem sich mehrere Querträger 20 verbinden lassen, um unterschiedlichen Anforderungen an den Aufbau eines mit Querträgern 20 versehenen Traggerüsts zu entsprechen. Die mit je einer Befestigungsbohrung 201 versehenen Querträger 20 können in die Nut 113 der jeweils zugeordneten Verbindungseinheit 11 eingeführt und dann jeweils mit einer durch die Aussparung 114 und die Befestigungsbohrung 201 hindurchgehenden Schraube fixiert werden.

Wie in 6 gezeigt, weist eine Konversionseinheit 14 zwei Seitenplatten in einem gewissen Winkel von 15° bis 30° auf. In jeder der Seitenplatten sind fünf auf die Befestigungsbohrungen 122 der Basiseinheit 12 ausgerichtete Befestigungsbohrungen 142 ausgebildet. Die Verbindungseinheit 11 lässt sich mit einer der Seitenplatten der Konversionseinheit 14 in ähnlicher Weise verbinden wie mit der Basiseinheit 12, wobei die andere Seitenplatte der Konversionseinheit 14 dann an die Basiseinheit 12 angeschraubt ist. Auf diese Weise ergibt sich eine abgeschrägte Konfiguration des Traggerüsts. Das Traggerüst kann über eine kubische Konfiguration verfügen, die mit einem sich oben neigenden Rahmen versehen ist. Denkbar wären auch weitere Konstruktionen. Um das zusammengebaute Traggerüst auf eine Fläche stellen zu können, sind mehrere Rundscheiben 15 vorgesehen, die mit den jeweils zugeordneten Verbindungseinheiten 11 verbunden sind.

Zusammenfassend lässt sich das Verbindungselement 10 des Traggerüsts in unterschiedlicher Bauweise leicht herstellen, das unter Verwendung von einem bis sechs damit verbundenen Querträgern 20 einen kubischen Rahmen oder ein abgeschrägtes Gestell bilden kann.


Anspruch[de]
  1. Verbindungselement (10) eines Traggerüsts aufweisend:

    eine kubisch ausgebildete Basiseinheit (12), die als ein einstückiges Teil hergestellt ist und an einer Seite eine Öffnung aufweist,

    wenigstens eine Verbindungseinheit (11), von der eine zugeordnete Seitenplatte (121) der Basiseinheit (12) verbunden wird, wobei die Seitenplatte (121) für einen zugeordneten Querträger (20) vorgesehen ist und die Verbindungseinheit (11) eine sich von jedem ihrer Enden erstreckende gefaltete elastische Lasche (112) mit einer dazwischen ausgebildeten entsprechenden Nut (113) zum Anklemmen an ein Ende des Querträgers (20) aufweist; und

    eine die Basiseinheit (12) abschließende Tür (13).
  2. Verbindungselement (10) des Traggerüsts gemäß Anspruch 1, wobei die Verbindungseinheit (11) eine Seitenplatte (111) mit zwei darin ausgebildeten Öffnungen (115) hat, und die Seitenplatte (121) fünf in ihr ausgebildete Öffnungen (122) aufweist, wobei für die Verbindung zwischen der Verbindungseinheit (11) und der Basiseinheit (12) zwei Schrauben (30) die Öffnungen (115) und die zugeordneten Öffnungen (122) der Basiseinheit (12) durchdringen.
  3. Verbindungselement (10) des Traggerüsts gemäß Anspruch 1, ferner aufweisend eine Konversionseinheit (14) mit zwei Endplatten, welche mit der Basiseinheit (12) bzw. mit der Verbindungseinheit (11) verbunden sind, und einem zwischen den beiden Endplatten eingeschlossenen schrägen Winkel, wodurch der Querträger (20) mit der Verbindungseinheit (11) in der Art und Weise einer Schräg-Halterung verbindbar ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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