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Dokumentenidentifikation DE60110068T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001293295
Titel STECKERSTIFTAUFBAU FÜR MASCHINE ZUM POLIEREN DER ENDFLÄCHE EINER OPTISCHEN FASERVERBINDUNG
Anmelder Seikoh Giken Co., Ltd., Matsudo, Chiba, JP
Erfinder YAMADA, Kunio, Matsudo-shi, JP;
NARITA, Takehiko, Funabashi-shi, JP
Vertreter Zenz, Helber, Hosbach & Partner GbR, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 60110068
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.06.2001
EP-Aktenzeichen 019411982
WO-Anmeldetag 25.06.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/JP01/05385
WO-Veröffentlichungsnummer 0001098025
WO-Veröffentlichungsdatum 27.12.2001
EP-Offenlegungsdatum 19.03.2003
EP date of grant 13.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse B24B 19/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Feld der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ferrule-Halteranordnung für eine Maschine zum gleichzeitigen Schleifen der Stirnflächen eine Mehrzahl von mit Lichtleitern versehenen Ferrulen.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Dem Fachmann ist es durch geläufig, daß man, um Lichtwellenleiter miteinander zu verbinden und dabei den Anschlußverlust und das zurück reflektierte Licht zu vermindern, die Spitzen von Ferrulen durch rechtwinkliges oder geneigtes sphärisches Schleifen bearbeitet, um die Lichtwellenleiter zusammenzuschalten. Die Form der konvexen sphärischen Fläche ist hierbei standardisiert durch den Internationalen Standard (IEC: International Electrotechnical Commission No. 60874-14-6) oder dergleichen. Die US-PS 5,351,445 offenbart eine Vorrichtungstechnik zum gleichzeitigen Schleifen der Stirnflächen einer Mehrzahl von Lichtwellenleitern. Ein Ferrule-Halter dieser Schleifmaschine läßt Ferrule-Spitzen aus einer Mehrzahl von Einstecklöchern (Hülsen) des Halters um einen bestimmten Betrag gegen eine Schleifplatte vorstehen und trägt die Ferrulen. Das Schleifen wird durchgeführt durch Drehen eines Schleiffilms, der auf eine elastische Tafel der Schleifplatte aufgelegt ist, unter der Wirkung eines autorotationalen und orbitalen Bewegungsmechanismus der Schleifmaschine und durch Aufbringen eines bestimmten Drucks auf ein Schleifkaliber, auf dem eine Mehrzahl von Ferrulen mit Lichtwellenleitern montiert ist. Auf diese Weise kann den Spitzen der Ferrulen der Lichtwellenleiter eine konvex-sphärische Flächenform verliehen werden, die dem Standard genügt.

Selbst wenn jedoch ein einheitlicher Ferrule- oder Anschlußtyp verwendet wird, existiert ein Längenunterschied innerhalb einer Abmaßtoleranz, und die Größe differiert in Abhängigkeit vom Hersteller. Wenn daher eine Mehrzahl von Ferrulen oder Anschlußstücken auf dem Ferrulen-Halter montiert wird, ist es schwierig zu erzielen, daß sämtliche Spitzen der Ferrulen um einen bestimmten Betrag vorstehen und gehaltert werden.

Zwar wird eine Referenzebene des Ferrule-Halters zum Montieren der Ferrule für den Schleifprozeß so ausgebildet, daß sie eine bestimmte Höhe mit enger Toleranz aufweist, jedoch variieren die Höhen der Spitzen der Ferrulen gegenüber den Einstecklöchern um einen Längen-Unterschiedsbetrag der Ferrulen oder Ferrule-Gehäuse, da die Referenzebene zum Montieren der Mehrzahl von Ferrulen fixiert ist.

Wenn die Mehrzahl der Stirnflächen der Lichtwellenleiter-Anschlüsse eines Loses, in welchem die Längen der Ferrulen variieren, gleichzeitig geschliffen werden, treten, da der Schleifhalter in der konventionellen Schleifmaschine direkt belastet ist, Probleme dergestalt auf, daß der Halter aufgrund der Abstandsunterschiede gekippt wird und eine Abweichung von der Wellenachse erzeugt, oder aber es werden die Ferrulen, die nur um einen geringen Abstand vorstehen, nicht ausreichend geschliffen. Daher ist es bei dem Verfahren nach der konventionellen Schleifmaschine erforderlich, einen vorgeschalteten Schleifvorgang bis zur kürzesten Ferrule durchzuführen und sodann erneut zu schleifen, und zwar ausgehend von einem Status, in dem die Ferrulen die gleiche Höhe besitzen.

ZUSAMMENSCHAU DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine zu schaffen, bei der die oben erwähnten Probleme bezüglich des Längenunterschieds der Ferrule-Gehäuse vermieden werden können.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine gemäß Anspruch 1 geschaffen.

Der Adapter hält und trägt die Lichtwellenleiter-Ferrule oder den Anschluß, um die Lichtwellenleiter-Ferrule an der Ferrule-Halterplatte derart zu tragen, daß die Ferrule in ihrer Axialrichtung relativ zur Ferrule-Hülse verschoben werden kann, daß ihre Drehung begrenzt ist und daß die Grenze ihrer Abwärtsbewegung relativ zur Ferrule-Halterplatte fixiert ist.

Ein Rückhalteteil des Adapters weist eine Hakenstruktur entsprechend einem Rückhalteelement eines steckerartigen Lichtwellenleiter-Anschlußgehäuses auf.

Ein Rückhalteteil des Adapters weist eine Schraubstruktur entsprechend einem Rückhalteelement eines steckerartigen Lichtwellenleiter-Anschlußgehäuses auf.

Die Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine ist eine Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine zum geneigten Schleifen, wobei der Befestigungswinkel des Adapters derselbe ist wie der der Ferrule-Hülse und wobei eine Führungskeilnut lediglich an einer Seite des Adapters ausgebildet ist.

Das Verspannungsmittel ist eine Schraubenfeder, und die Kraft der Feder ist kleiner als die Verspannungskraft von Federn, welche dem Anschlußstecker selbst zugeordnet sind.

Das Mittel zum Verspannen des Adapters gegen den Halter ist eine Schraubenfeder, und die Kraft beträgt 550 gf oder weniger, geeignet zum sphärischen Schleifen. Die Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung umfaßt Adapter, in deren jedem die Ferrule oder das Gehäuse an einer Schleif-Aufspann-Tafel fixiert ist, deren Hauptkörper eine Mehrzahl von durchgehenden Einstecklöchern zur Aufnahme des Außendurchmessers der Ferrule-Spitze aufweist. Durch Aufbringen einer Federkraft auf den Adapter kann die Ferrule mit dem Lichtwellenleiter einen bestimmten Druck auf eine Schleifplatte ausüben.

Obwohl die Höhen der Ferrulenspitzen gegenüber der Mehrzahl der Einstecklöcher variieren, kann auch in diesem Falle der Druck der Ferrule-Spitzen gegen die Schleifplatte nahezu einheitlich sein, und zwar durch Einstellung einer Federkonstante einer Feder, die trotz der unterschiedlichen Ferrulen und Gehäuse einen geringen Druck auf den Adapter ausübt, wodurch die Unterschiede kompensiert werden. Auf diese Weise können die nach dem Schleifen vorhandene Unterschiede in der Form der Spitzen einer Mehrzahl von Ferrulen reduziert werden.

Außerdem können selbst beim geneigten sphärischen Schleifen die Abweichungen reduziert werden, indem man die Einstecklöcher des Hauptkörpers der Schleif-Aufspann-Tafel derart vorsieht, daß sie geneigt relativ zu Schleiffläche stehen, und auch dadurch, daß man den Adapter neigt, welcher einen Mechanismus aufweist, der dem Federdruck unterliegen soll.

Der zu schleifende Gegenstand ist nicht auf die Ferrule begrenzt, vielmehr können vielfältige Arten von Anschlüssen eingesetzt werden, und zwar in Abhängigkeit von der Gestaltung des Adapters.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Grundriß einer Ausführungsform einer Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Vorderansicht der Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine, auf der die Ferrule-Halteranordnung nach 1 montiert ist;

3 ist eine vergrößerte Ansicht und zeigt den Status, in welchem ein Lichtwellenleiter-Anschluß mit der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach 1 verbunden ist;

4 ist ein vergrößerter Grundriß und zeigt einen Status, in welchem ein Lichtwellenleiter-Anschluß nicht mit der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach 1 verbunden ist;

5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht und zeigt einen Status, in welchem der Lichtwellenleiter-Anschluß nicht mit der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach 1 verbunden ist;

6 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (für geneigtes Schleifen) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Querschnittsansicht und zeigt einen Status, in welchem ein Anschluß mit einer weiteren Ausführungsform (zum Schleifen von Ferrulen eines Anschlusses vom LC-Typ) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung verbunden ist;

8 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (zum Schleifen von Ferrulen eines Anschlusses vom ST-Typ) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (zum Schleifen von Ferrulen eines Anschlußsteckers vom FC-Typ) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung; und

10 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (eine Ferrule mit einem Flansch) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsformen der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 zeigt einen Grundriß einer Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung. Adapter 2 zum Tragen von 20 Einheiten von Anschlußferrulen, wobei die Anzahl der Adapter der Anzahl der Anschlußferrulen entspricht, sind entlang eines konzentrischen Kreises einer Ferrule-Halterplatte 1 angeordnet, die eine im wesentlichen quadratische Form besitzt, wobei im Zentrum ein kreisförmiges Loch vorgesehen ist. Diese Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine ist auf der Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine, wie in 2 gezeigt, angeordnet. Ein Schleifmaschinen-Grundkörper 12 ist mit einer Schleifplatte 13 versehen, die sich um ihre Achse und den Orbit dreht und auf der ein Schleiffilm 14 montiert ist.

Halterhaltesäulen 15 sind oben an den vier Ecken des Schleifmaschinen-Grundkörpers 12 vorgesehen, in deren Zentrum jeweils ein nach unten verspannter Halterhalteschaft 17 eingesetzt ist.

Wenn die Ferrule-Halterplatte 1 montiert wird, werden Hebel der Halterhalteschäfte jeweils gedreht, um eine große Kraft aufzubringen.

Halterbefestigungs-Referenzflächen 16 sind an den oberen vier Flächen der Halterhaltesäulen 15 auf gleicher Höhe angeordnet und so ausgerichtet, daß sie parallel zu einer Schleiffläche der Schleifplatte liegen. Die Höhe über der Schleiffläche ist auf L2 (mm) eingestellt. Die Bewegung der Schleifplatte der Schleifmaschine ist vorzugsweise eine kombinierte Bewegung aus Drehungen um deren Achse und den Orbit; jedoch ist auch eine einfache Drehbewegung möglich.

3 ist eine vergrößerte Ansicht und zeigt, wie ein SC-Lichtwellenleiter-Anschluß mit der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine gemäß 1 verbunden ist. 4 ist ein vergrößerter Grundriß und zeigt einen Status, in welchem ein Lichtwellenleiter-Anschluß nicht mit der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine gemäß 1 verbunden ist. 5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht und zeigt einen Status, in welchem der Anschluß ebenfalls nicht verbunden ist. Wie in 5 dargestellt, sind konkave Abschnitte in der Ferrule-Halterplatte 1 ausgebildet, und zwar entsprechend jeder Anschluß-Halteposition, wobei eine Ferrule-Hülse 1a der Halterplatte jeweils in deren Zentrum angeordnet ist.

Der Adapter 2 weist eine rechtwinklige zylindrische Form auf und ist derart in den konkaven Abschnitt eingesetzt, daß er die Ferrule-Hülse 1a umschließt, wie es in den 4 und 5 gezeigt ist. Ein Paar von einander gegenüberliegenden Keilnuten 2b und 2b sind in der Seite des Adapters 2 ausgebildet. Außerdem ist ein Paar von Adapterhacken 2a auf der Innenseite des Adapters 2 vorgesehen, um einen später noch zu beschreibenden SC-Anschlußstecker festzuhalten. Ein Ende des Adapterhackens 2a ist abgeschrägt, und der Adapterhacken 2a wird beim Einstecken des SC-Anschlußsteckers aufgeweitet und sodann in eine vorbestimmte Position zurückgestellt, um einen Steckerkörper 11 des SC-Lichtwellenleiter-Anschlusses festzuhalten, wie es in 3 gezeigt ist. Ein Teil der Wand an der kurzen Seite des Adapters 2 ist an der unteren Seite entfernt, und ein Paar von Adapterflanschen (Federlagern) 2c zum Tragen einer Feder ist dort vorgesehen. Ein Paar von Adapterfeder-Druckplatten 4 ist unter Verwendung von Schrauben 6 derart an der Ferrule-Halterplatte 1 befestigt, daß das Ende der Oberseite des Paares von Adapterflanschen (Federlagern) 2c entspricht. Ein Paar von Adapterfedern 5 ist jeweils dazwischen eingesetzt, um den Adapter 2 nach unten zu drücken.

Eine Ferrule 9 des SC-Lichtwellenleiter-Anschlußsteckers ist zwischen den Steckerkörper 11 und einen Flansch 9a eingesetzt, um von Federn 10 in eine Vorspring-Richtung verspannt zu werden. Eine Lichtwellenleiter-Litze, deren vorderes Ende an der Ferrule 9 haftet, ist durch eine Kappe 7, die den Steckerkörper 11 überdeckt, nach außen geführt. Die Bedienperson ergreift ein Anschlußgehäuse (Aufnahmeabschnitt) 8, das separat vom Steckerkörper 11 vorgesehen ist, um Verbindungs-/Löseoperationen bezüglich des Adapters durchzuführen.

Die Mehrzahl von Lichtwellenleiter-Ferrulen wird an der Ausführungsform der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine gemäß 1 befestigt, und freigelassene kreisförmige Positionierabschnitte an vier Ecken der Ferrule-Halterplatte 1 werden auf die Halterhaltesäulen 15 der Schleifmaschine ausgerichtet, und sodann werden die Halter jeweils mittels des Halterhalteschaftes 17 ausreichend festgezogen, und zwar durch Drehen der Montierhebel.

Wenn unter diesen Umständen der Betrag L1, um den die Ferrule gegenüber der unteren Stirnfläche der Ferrule-Halterplatte 1 vorsteht, auf einen Betrag eingestellt ist, der größer ist als ein Abstand L2 zwischen der unteren Stirnfläche der Ferrule-Halterplatte 1 und einer Fläche des Schleiffilms, wird die Spitze der Ferrule bei festgelegter Ferrule-Halterplatte 1 durch den Schleiffilm nach oben gedrückt, und auf diese Weise wird die Kraft der Adapterfeder 5 auf die Stirnfläche der Ferrule ausgeübt. In diesem Zustand findet das Schleifen statt.

Wenn der Schleifbetrag 0,1 mm oder kleiner ist, ist der Schleifvorgang möglich, sofern L1 – L2 > 0,1 mm ist; die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich jedoch dadurch, daß es selbst dann, wenn die Länge der Ferrulen variiert, keiner besonderen Einstellung bedarf. Unter der Annahme, der Unterschied in der Länge der Ferrulen betrage 0,2 mm, kann ein Schleifabtrag von 0,1 mm selbst für die kürzeste Ferrule gewährleistet werden, wenn L1 – L2 > 0,3 mm. Die Kraft der Schraubenfeder, die auf den Adapter ausgeübt wird, beträgt vorzugsweise 550 gf oder weniger im Falle eines sphärischen Schleifens unter Verwendung einer Platte aus elastischem Material als Schleifplatte, und die Federcharakteristik liegt vorzugsweise innerhalb des oben erwähnten Variationsbereichs und hat keinen Einfluß auf die Kraft.

Die oben beschriebene Ausführungsform ist ein Beispiel für rechtwinkliges Schleifen der Spitze der Ferrule zusammen mit dem Lichtwellenleiter. Vorgesehen werden kann eine Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine zum geneigten sphärischen Schleifen der Spitze der Ferrule. 6 ist eine Querschnittsansicht einer Ferrule-Halteranordnung zum geneigten Schleifen. Eine Öffnung zum Einsetzen des Adapters 2 ist so hergestellt, daß sie entsprechend dem Schleifwinkel geneigt liegt. Die Positionier-Keilnut 2b sollte in diesem Falle lediglich an einer vorbestimmten Seite vorgesehen werden.

7 ist eine Querschnittsansicht und zeigt einen Status, in dem ein Anschlußteil an eine andere Ausführungsform (zum Schleifen der Ferrule eines Anschlusses vom LC-Typ) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung angeschlossen ist. Ein Anschlußstecker 20 vom LC-Typ ist mit einem Halte-Hakenhebel 21 versehen, und einen Vorsprung am Hebel 21 hintergreift ein Vorsprung an der Innenfläche des Adapters 2, um den LC-Anschlußstecker 20 an der Ferrule-Halterplatte festzulegen. Eine (nicht dargestellte) Lichtwellenleiter-Litze wird durch eine Kappe 27 nach außen geleitet. Auf eine Konstruktionsbeschreibung, wie sie vorstehend unter Bezugnahme auf 3 gegeben wurde, wird verzichtet, und zwar wegen der Verwendung gemeinsamer Bezugsziffern und Symbole in der Zeichnung. Gleiches soll für die 8, 9 und 10 gelten.

8 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (zum Schleifen einer Ferrule eines Anschlußsteckers vom ST-Typ) der Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung. Der ST-Anschlußstecker 30 ist mit einem Keilstift 31 am Adapter 2 versehen. Der Keilstift greift über einen Bajonetteverschluß in einen Zylinder 32 des Anschlußsteckers 30 ein.

9 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (zum Schleifen einer Ferrule eines Anschlußsteckers vom FC-Typ) der Ferrule-Halteranordnung der Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung. Der FC-Anschlußstecker 40 kann mittels einer Überwurfmutter 42 am Adapter gehalten werden.

10 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform (einer Ferrule mit Flansch) der Ferrule-Halteranordnung der Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach der vorliegenden Erfindung. Hier handelt es sich um das Schleifen einer (als einteiliger Körper ausgebildeten) Ferrule 9 mit einem Flansch 9a, der am Adapter mittels einer Überwurfmutter 51 gehalten werden kann.

Wie oben im Detail beschrieben, wird bei der Schleifmaschine, bei der die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommt, der Vorstehbetrag der Ferrule auf ein und denselben Wert eingestellt, und zwar in einem Status, in dem die Anordnung an der Schleifmaschine innerhalb eines Variationsbereichs des Vorstehbetrages befestigt wird; die geschieht durch Zuordnung einer separaten Feder zu jedem Adapter. Dies bedeutet, daß selbst dann, wenn die Längen der Ferrulen variieren, das Schleifen ohne vorausgehenden Schleifvorgang durchgeführt werden kann, und als Ergebnis läßt sich ein gleichförmiges Schleifen in kurzer Zeit ohne überflüssige Arbeit bewerkstelligen. Außerdem erleichtert das Befestigen des Anschlusses am Adapter das Ankoppeln/Abkoppeln, woraus eine verbesserte Bearbeitbarkeit resultiert.


Anspruch[de]
  1. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine, die eine Schleifplatte aufweist, mit:

    einer Ferrule-Halterplatte (1), die parallel zur Schleifplatte (13) aufwärts und abwärts bewegbar ist;

    einer Mehrzahl von an der Ferrule-Halterplatte (1) angeordneten Ferrule-Hülsen (1a) zum Aufnehmen und Tragen einer Mehrzahl von Lichtwellenleiter-Ferrulen (9) mit Spitzen, wobei deren Spitzen der Schleifplatte (13) gegenüberstehen;

    einer Mehrzahl von auf der Ferrule-Halterplatte (1) angeordneten Adaptern (2), wobei jeder Adapter (2) eine Lichtwellenleiter-Ferrule (9) festhält und die Lichtwellenleiter-Ferrule (9) in einer Position trägt, in der jede Lichtwellenleiter-Ferrule (9) in eine zugehörige Ferrule-Hülse (1a) eingesteckt ist;

    dadurch gekennzeichnet,

    daß eine Mehrzahl von Verspannungselementen (5) vorgesehen ist, wobei jedes Element einen zugehörigen Adapter (2) relativ zur Ferrule-Halterplatte in Richtung auf die Schleifplatte (13) verspannt.
  2. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei jeder Adapter (2) eine zugehörige Lichtwellenleiter-Ferrule (9) festhält und trägt, um die Lichtwellenleiter-Ferrule (9) an der Ferrule-Halterplatte (1) derart zu tragen, daß die Ferrule (9) in ihrer Axialrichtung relativ zu einer zugehörigen Ferrule-Hülse (1a) verschoben werden kann, daß ihre Drehung begrenzt ist und daß die Grenze ihrer Abwärtsbewegung relativ zur Ferrule-Halterplatte (1) fixiert ist.
  3. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei ein Rückhalteteil jedes Adapters (2) eine Hackenstruktur (2a) entsprechend einem Rückhalteelement eines steckerartigen Lichtwellenleiter-Anschlußgehäuses (8, 11) aufweist.
  4. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei ein Rückhalteteil jedes Adapters (2) eine Schraubstruktur entsprechend einem Rückhalteelement eines steckerartigen Lichtwellenleiter-Anschlußgehäuses (8, 11) aufweist.
  5. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Ferrule-Halteranordnung für die Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine eine Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine zum geneigten Schleifen ist, wobei der Befestigungswinkel jedes Adapters (2) der gleiche wie der jeder Ferrule-Hülse (1a) ist und wobei eine Führungskeilnut (2b) lediglich an einer Seite jedes Adapters (2) vorgesehen ist.
  6. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei jede Lichtwellenleiter-Ferrule (9) in einem Anschlußstecker montiert ist, wobei eine erste Feder (10) die Ferrule (9) in einer axialen Richtung verspannt, wobei jedes Verspannungselement eine zweite Feder (5) aufweist, wobei die Verspannungskraft der zweiten Feder (5) kleiner als die Verspannungskraft der ersten Feder (10) ist.
  7. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei das Verspannungselement (5) eine Schraubenfeder ist und wobei die von der Schraubenfeder aufgebrachte Kraft, geeignet für sphärisches Schleifen, 550 gf oder weniger beträgt.
  8. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, wobei die Mehrzahl von Ferrule-Hülsen (1a) und Adaptern (2) entlang einer Kreislinie der Ferrule-Halterplatte (1) angeordnet sind.
  9. Ferrule-Halteranordnung für eine Lichtwellenleiter-Stirnflächen-Schleifmaschine nach Anspruch 8, wobei jeder Adapter (2) drehfest an der Ferrule-Halterplatte (1) montiert ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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